Nr. 96
Mittwoch, den 3. Dezember 1930.
Jugend:
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1900 Gießen 1. Jgd. Heuchelheim 1. Jgd., H. n. angetr. VfB. Gießen 1. Jgd. Lich 1. Jgd. 1: 0 Wetzlar Jgd. Oberndorf Jgd. 10: 0 Niedergirmes 1. Jgd.
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1900 Gießen 2. Jgd.
Burgsolms 1. Jgd. 4: 2 abgebr. Niederweisel 1. Jgd., N. n. angetr. Weylar 2. Jgd. Dutenhofen Jgd. D. nicht angetr. Tiefenbach 1. Jgd.
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Weilburg 1. Jgd. 3: 2. Büblingshausen Jgd. Steindorf Jgd. 1: 2 1900 Gießen Sch. Garbenteich Sch. 1: 0 Wetzlar Sch. Butzbach Sch. 1: 0 Hermannstein Sch. Nauborn Sch. 2: 0.
Vereinsvertretertagung in Gießen.
Wie am Vorsonntage die Vereine in und um Wetzlar- Weilburg sich mit ihren Gauführern zu fruchtbarer Aussprache über technische, ideelle und Jugend- Fragen trafen, so konnten am vergangenen Sonntag die Vertreter der Vereine in und um Gießen denselben mitteilen, was sie schmerzt und drückt. Folgende Vereine waren erschienen:
Grünberg, Laubach, Großen- Bused, Lich, Dutenhofen, Villingen, Niederohmen, Butzbach, Ettingshausen, Lollar, Niederweisel, Daubringen, Bieber, VFB. Gießen und Spvgg. 1900 Gießen.
Das Programm dieses Vertretertages war dasselbe wie in Weylar und wickelte sich genau so wie dort ab, so daß wir dasselbe hier nicht noch einmal in aller Deffentlichkeit zu erörtern brauchen. Feststellen läßt sich auch hier aus dieser Versammlung nur, daß in den Vereinen die Erkenntnis wächst, daß nur in der Jugend unsere Zukunft liegt. Es war daher auch in diesem Grenium der Jugendfrage der breiteste Raum gelassen. Das Programm unseres Gau- Jugendleiters fand dabei vollste Anerkennung.
Die vorher stattgehabte Aussprache über spieltechnische Angelegenheiten landete schnell bei der Schirifrage, die aber dadurch eine glückliche Lösung fand, daß bestehende Mißstände auf beiden Seiten zugegeben wurden und der Wille zum Ausdruc fam, mit vereinten Kräften um Remedur besorgt zu sein. Ein dahingehender Antrag der Schirivereinigung auf Satzungsänderung konnte aus formalen Gründen keine Berücksichtigung finden.
Alles in allem werden beide Versammlungen, sowohl die in Wetzlar wie die in Gießen, das erreicht haben, was die Gauleitung damit bezweckte: Festigung der kameradschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Instanzen und Vereinen. B.
Aus Gießen und Umgegend.
VfB. Gießen„ Hessen" Hersfeld 3: 1
1
Zu einem sehr interessanten Treffen kam es zwischen den VfBern und den Hessen" auf dem Waldsportplatz. Das Vorspiel gewannen die Hersfelder 4: 0 und man war darum auf den Ausgang dieses Spiels sehr gespannt. Daß die Hiesigen vor feiner leichten Aufgabe standen, bewies der Verlauf des Spiels. Die Gäste waren feineswegs schlechter, als ihre Gegenüber, hatten aber in der Platz- Hintermannschaft ein schwer zu nehmendes Bollwert. Das Spiel wurde fair und vor etwa 700 Zuschauern durchgeführt.
Wie wir hören, wird die VsB.- Mannschaft am kommenden Sonntag gegen eine Mannschaft eines namhaften Frankfurter Vereins auf dem Waldsportplatz spielen.
Steinberg 1. Steinbach 1. 5: 0( 4: 0)
Am Sonntag standen sich obige Mannschaften zum Verbandsspiel gegenüber. Die Einheimischen, die mit 5 Mann Ersatz spielten, mußten am Anfang des Spieles stark verteidigen, um Erfolge der Gäste zu verhindern. Als dann in der Mitte der ersten Halbzeit die Platzbesitzer in Fahrt kamen, wurden bis zur Halbzeit in regelmäßigen Abständen vier Tore erzielt. In der zweiten Halbzeit wechselte Steinbach den Tormann, der seine Mannschaft vor einer höheren Niederlage be= wahrte. Kurz vor Schluß des Spieles wurde noch den Einheimischen ein Elfmeter zugesprochen, der verwandelt wurde. Schiri Schulz- Butzbach leitete einwandfrei.
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Gießen 1900 3.
SV. Garbenteich 2. 7: 0( 6: 0).
,, Gießener Zeitung"
Gäste waren sichtlich vom Mißgeschick begleitet. Strafstöße und andere gut getretene Schüsse. Wetterfelds rollten vor der Torlinie Hombergs entlang, ohne zu einem Erfolg zu führen. Die Jugendspiele fielen verschiedener Umstände wegen aus. weta.
Das erste Spiel der 2. Serie gewann 1900 recht hoch. Versuchten die Gäste in der ersten Hälfte das Treffen noch offen zu halten, so verteidigten sie nach der Pause zahlreich, was aus den verschiedenen Halbzeitergebnissen zu ersehen ist. K. Muhl hatt die Schießstiefel an und schoß die ersten fünf Tore, denen Schmitz und Theis noch je eins folgen ließen. Ein Spieler des Gegners wurde von dem großzügig und objektiv leitenden Schiri Tehner vom Felde verwiesen.
Aus Ettingshausen.
Nachdem der Tabellenerste Nieder- Ohmen vorletzten Sonntag in Geilshausen bereits eine Niederlage einstecken mußte, mußte er auch jetzt wieder mit einen hohen Niederlage von 10: 1( 5: 0) nach Hause kehren. Das Ergebnis entspricht ganz dem Spielverlauf. Niederohmen konnte gegen die körperlich stärfere und im Zusammenspiel bessere Mannschaft von Ettingshausen nicht recht aufkommen. Das Spiel wurde von Anfang bis Ende in der fairsten Weise und unter der guten Leitung des Schiri Ra a be- Gießen durchgeführt.
Gießen 1900 4. SV. Garbenteich 1. 3: 3( 3: 1). Die Gießener überraschten durch ein gutes Spiel und drückten den Gegner sogar teilweise in seine Hälfte. Durch plötzliche Durchbrüche konnte Garbenteich aufholen und ausgleichen. Die 1900er Mannschaft braucht nur noch einen Mann, der die Elfmeter verwandelt. Auch in diesem Spiel wurde ein Spieler der Gäste vom Plaz gestellt.
Aus der Untergruppe Grünberg.
In der ersten Gautlasse fanden 2 Spiele statt, die saftige Torergebnisse als Endresultate hatten. Leider fehlte in Queckborn der angesetzte Schiedsrichter. So einigten sich die Parteien; Quedborn 1. Grünberg 1. auf den Anwärter Aff
Weßlar- Weilburger Brief.
Nach einem Sonntag Unterbrechung wurden die Punktspiele mit einem reichhaltigen Programm fortgesetzt. 34 aftive Mannschaften standen im Kampfe.
1. Bezirksklasse. Wetzlarer Sportvereins Ligisten hatten aus eigenem Gelände den bis jetzt noch unbesiegten Tabellenzweiten Fußballverein Wallau. Die Wallauer, die im Vorspiel mit 2: 1 Toren siegreich blieben, stellten auch im Rückspiel ihre derzeitige gute Form unter Beweis, denn bei Spielabbruch lagen die Wallauer mit 3: 0 Toren vorne.
vom Platzverein, der seine Sache zum größten Teil ganz gut machte, wenn er auch mindestens 1 Stunde lang ohne die übliche Pfeife des Schiedsrichters amtierte. Ueber das Spiel selbst ist nicht viel zu sagen; Halbzeit 0: 1, beim Schlußpfiff 0: 9 Tore.
Aus Ettingshausen wird die große Ueberraschung bekannt: N.- Ohmen 1. kam und verlor 10: 1( 5: 0). Diese hohe Niederlage ist für den Gruppenmeister sehr empfindlich.
2, Bezirksklasse. Das bedeutendste Spiel wurde in Weylar auf dem Stadion zwischen V. f. R. Butzbach und Sportklub Niedergirmes ausgetragen, denn hier standen sich die Mannschaften mit den wenigsten Verlustpunkten, Butzbach 4., Niedergirmes 3., gegenüber. Beide Parteien teilten sich die Punkte durch Unentschieden 2: 2, wodurch Niedergirmes ungeschlagen die Vorrunde beendete und sich mit einem Punkt Vorsprung an die Spitze der Tabelle setzte. Ehringshausen und Gr.- Buseck freuzten die Klingen in Ehringshausen. Die Platzbesitzer haben ihre Schwächeperiode wieder überwunden, denn mit 4: 1 Toren triumphierten die Ehr. über die Sportfreunde aus Gr.- Buseck. Die beiden Tabellenletzten, Laubach und V. f. B. Aßlar, kämpften auf dem Plaze des Ersteren. Die Aklarer waren in großer Form und holten sich mit 5: 1 Toren bei den Gastgebern Sieg und Punkte.
Nächsten Sonntag findet das letzte Spiel in der Gruppe statt: Ettingshausen 1. Quedborn 1. Dieses Treffen dürfte für Ettingshausen wohl einen Sieg einbringen.
Gauklasse 2. Der Tabellenzweite, Flensungen 1., weilte in Grünberg und nahm nach anfänglich überlegenem Spiel eine 2: 1( 0: 1) Niederlage mit nach Hause. Grünbergs 2. Elf kam erst gegen Schluß in Form.
Homberg 1. Wetterfeld 1. endete 6: 0( 3: 0). Ein Sieg der älteren" ,, Germanen" war wohl vorauszusehen, jedoch die
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1. Gauklasse. Von vier angesetzten Spielen tamen drei Begegnungen zum Austrag. Der Tabellenführer, Wetzlarer SV. 2. setzte seinen Siegeszug in Niedershausen fort. In einem span= nenden fairen Spiele hatten die Wetzlarer Mühe die mit nicht weniger als 6 Ersatzleuten spielenden Niedershäuser, welche sich tapfer wehrten, nur durch einen Elfmeter niederzuringen. Im Lokaltreffen Oberbiel Steindorf blieb der Tabellenzweite St. durch sein erfahrenes Können fnapper 2: 1- Sieger. Eine große Ueberraschung gab es in Burgsolms. Holzhausen, welches erstmalig mit kompletter Mannschaft antreten konnte, schlug die Platzbesitzer mit 2: 1 Toren und dürfte bei den sieben auf ihrem Gelände noch auszutragenen Spiele manche Punkte einheimsen.
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2. Mannschaft. der Bez.- Klassen. Ehringshausen stellte seine gute Form wieder unter Beweis. Mit nicht weniger als 15: 0 Toren mußte Großen- Buseck daran glauben. Laubach zeigte sich in guter Form und nahm Aßlar durch Unentschieden, 1: 1, einen Punkt. Niedergirmes Buzbach ausgefallen.
2. Gauklasse, Gruppe 3. Drei Spiele wurden ausgetragen. Hermannstein hatte den Zweiten der Tabelle, Büblingshausen, zu Besuch. Für die bei den Kreisspielen erlittene 5: 4- Niederlage nahmen die Hermannsteiner zum zweiten Male Revanche und fertigten Büblingshausen hoch mit 9: 0 Toren ab. Vorspiel 5: 1 für Hermannstein. Wetzlarer Sportverein dritte befindet sich in aufsteigender Form, denn Schwalbach mußte auf eigenem Platz eine 4: 1- Niederlage hinnehmen. Unentschieden, 3: 3, trennten sich Dutenhofen und Nauborn 2.
2. Gauklasse, Gruppe 4. Burgsolms blieb wie erwartet über Holzhausen 2. Sieger. Vorspiel 6: 4, diesmal 3: 1 für Burgsolms 2. Wetzlarer Sp. 4. überließ Niederbiel die Punkte, gewann jedoch in einem Gesellschaftsspiel mit 2: 1 Toren.
nen.
Wiesenbach konnte ersahgeschwächt in Marburg nicht gewinMit 3: 1 blieben die Germanen verdienter Sieger. Wallan dagegen holte sich in Weglar einen 3: 0 Sieg. Das Spiel wurde aber eine halbe Stunde vor Schluß vom Platzverein abgebrochen, da Waldschmidt, vom Schiedsrichter des Feldes ver wiesen wurde, aber nicht Folge leistete.
SC. Weglar- Niedergirmes 1. Butzbach 1. 2: 2( 1: 1). Pünktlich pfeift Schiri Kunze- Gießen auf der Spilburg das Spiel an. Trotzdem der Kampf anfänglich vollständig aus= geglichen ist, findet sich B. nicht recht, erreicht aber doch nach 19 Minuten durch Verwandlung eines ind. Strafstoßes die Führung. Nach weiteren 15 Minuten offenen Feldspieles zieht Weylar gleich. Nun wird das Spiel stürmischer und auch etwas härter, bis die Halbzeit unterbricht. Nach Wiederanpfiff findet sich endlich B., drückt, gefährliche Situationen entstehen vor W.s Tor und ein Elfmeter ist die Folge, der B. die Führung wiedergibt. Ein Foul des B.- Tormanns bringt bald darauf auf der Gegenseite dieselbe Strafe. Nach Wiederholung ist der Ausgleich nochmals hergestellt. B. hat sich verausgabt, es läßt im Tempo und in der Spielweise so nach, daß es in den nächsten 15 Minuten nicht aus seiner Hälfte herauskommt. Erst dann, 8 Min. vor Schluß, setzt es noch einmal zum Endspurt ein. Zu spät. Mit 2: 2 teilen sich die beiden die Punkte.
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Rationelle Grünlandwirtschaft. Von Dr. P. Lieb,
Landwirtschaftslehrer und Tierzuchtinspektor.
,, oh"
Der Winter steht vor der Tür und die Stallfütterung unserer Haustiere hat bereits eingesetzt. Durch die feuchte Witterung der zweiten Sommerhälfte war das Ergebnis der Grummeternte im allgemeinen befriedigend, die Heuernte dagegen brachte durch die anhaltende Trockenheit des Vorsommers einen verhältnismäßig geringen Ertrag. Kein Landwirt als Viehhalter sollte die Aufstellung eines Futteretats versäumen; wo er sich darüber im unklaren ist, wende er sich an die Futterabteilung der Deutschen Landwirtschafts- Gesellschaft, Berlin SW. 11, von wo aus ihm an Hand von Fragebogen tostenlos Rat und Auskunft erteilt wird. Des näheren verweise ich auf meinen Aufsatz über ,, Die Bedeutung der Futterberatung", erschienen am 4. 10. d. J. in Stück 40 der Mitteilungen der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft.
Ohne die anderen zurückzusetzen, obwohl von glatten Versagern berichtet werden könnte, muß man doch zwei Spieler hervorheben, die manchen Erfolg des Gegners verhinderten: Wetzlars linker Läufer und Buzzbachs rechter Verteidiger. Zwei ziemlich gleichwertige Gegner haben sich die Punkte geteilt. Desto ungeklärter ist die Frage geworden: Wer wird ,, Spitzenreiter"? Denn noch ein dritter Verein strebt nach oben: Löhnberg. Vielleicht fällt schon am nächsten Sonntag bei SC. Weylar die Entscheidung. dem Kampf Löhnberg Aus dem Hinterland.
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―rm.
Das Rauh- bezw. das Saftfutter bleibt stets die Grundlage der neuzeitlichen Fütterungstechnik. Qualität und Quantität desselben werden bedingt durch den Verlauf der Jahreswitterung und stehen im engen Verhältnis zu der Pflege, der Behandlung und vor allem der sachgemäßen Düngung des Grünlandes. Durch die moderne Grünlandwirtschaft unter Führung namhafter Männer, wie Niggel- Steinach und Geheimrat Prof. Dr. Falke- Leipzig, ist schon vieles besser geworden. Neben der richtigen Behandlung des Grünlandes( Ent- und Bewässerung), der zweckmäßigen Pflege( tüchtiges Eggen im zeitigen Frühjahr, damit die feinen Faserwurzeln genügend Luftzufuhr erhalten), ist es die Düngung, die aber nicht planlos, sondern nach scharf durchdachten Grundsätzen zu erfolgen hat. Was der Stalldung für das Ackerland bedeutet, ist der Kompost für Wiesen und Weiden. Wo dieser in nicht genügendem Maße vorhanden ist, greife man zum Stalldung als Grünlanddünger. Die natürlichen Dünger bleiben stets die Grundlage jeglicher Düngung.
FV. Breidenbach SpVgg. 1900 Gießen 6: 1( 1: 0). Nach Wetzlar bekam diesmal 1900 Gießen die aufsteigende Form der Breidenbacher zu spüren. Besonders in der zweiten Halbzeit fielen die Blauweißen vollständig auseinander. Abwehr und Läufer waren so sehr mit dem Zerstören der Breidenbacher Angriffe beschäftigt, daß an ein Aufbauen gar nicht zu denken war. Dazu tam noch das zuviele Umstellen. In der ersten Hälfte war Gießen teilweise stark überlegen, aber vor dem Tore wollte nichts gelingen. Der Sturm war ohne Zweifel bei den Gästen der schlechteste Mannschaftsteil. Breidenbach hatte die stärkste Waffe in seiner Stürmerreihe, wo wieder der Halbrechte hervorragte und später Nauholz, als Mittelstürmer, glänzte.
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Der wesentliche Bestandteil des Futters ist das Eiweiß, welches zur Erzeugung von Milch und Fleisch erforderlich ist. Zur Bildung des Eiweißes benötigt die Pflanze in erster Linie Stickstoff und Phosphorsäure. Ersterer wirkt nicht nur auf die Qualität, sondern auch auf die Quantität, also auf die Futtermasse. Den Stickstoff gebe man in mehreren vom Frühjahr bis zum Herbst abfallenden Gaben. Ebenso wichtig wie der Stic stoff ist die Düngung des gesamten Grünlandes mit Phosphorsäure. Daß diese ein Bestandteil des Eiweißes ist, wurde bereits oben erwähnt. Neben der Verbesserung der Schmackhaf= tigkeit des Futters ist sie neben Kalf unbedingt notwendig für den Aufbau des Knochengerüftes. Gerade in diesem Jahre treten Knochenerkrankungen der Haustiere wieder stark auf. Beifütterung von phosphorsaurem Kalk sind hier anzuraten. Zwed mäßiger und vor allen Dingen billiger ist die Düngung des Grünlandes mit Phosphorsäure. Der Grundsatz dabei muß sein: dreimal so viel Phosphorsäure wie Stickstoff. Als Phorsphorsäuredüngung für das Grünland hat sich Thomasmehl( 2-3 Zentner je ¼ Hektar) sehr bewährt. Thomasmehl, das man zu d'esem Zweck jetzt im Herbst und Vorwinter ausstreut, enthält außerdem noch 50 Prozent Kalk. Wo diese Kalkmenge nicht ausreicht, verwende man Leunakalk, der außerdem auch zu Futterzwecken herangezogen werden kann.
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,, Die goldene Horde". Ein Roman von Wilhelm Speyer, dem Verfasser vom ,, Kampf der Tertia". Er führt uns in ein Landerziehungsheim, mitten hinein in das Leben der Jugend. Der Roman beginnt in Hest 49 der„ Woche".
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