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Nr. 96

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Mittwoch, den 3. Dezember 1930.

Fußball.

,, Gießener Zeitung"

Turnen, Sport und Spiel.

Ergebnisse aus dem Bezirk.

Bezirksliga und Bezirksklasse.

FC. Großalmerode Hessen 09 Kassel 4: 3 Einbed Grone 1: 1

VfB. Gießen

-

Sport Kassel VfB.- K Marburg 5: 1

Verein

VfB- K. Marburg Borussia Fulda Sport Kassel Hessen- Hersfeld V. f. B. Gießen Ockershausen Hermannia Kassel Germania Fulda

Spielverein Stassel

Hessen Hersfeld 3: 1

1

Spiele gem. unent. verf.

9

9.

7777777

2232644D5

012402201

754342232

69866888

6433221

Tore Punkte 30:18 14: 4 18: 6 11: 5 23 15

Nr. 96

gegen Bezirk Hessen- Hannover 4: 1( 1: 0)

Mittelrheinbezirk gegen

Edenverhältnis 6: 2. Zuschauer etwa 3500.

Der Niederlage gegen den Südwestfalenbezirk, die noch in frischer Erinnerung ist, hat sich eine erneute Niederlage der Vertreter unseres Bezirkes angereiht. 3u jenem Spiel in Ha­gen hatten die Instanzen bis in letter Stunde noch Umstel­lungen in der Elf vornehmen müssen, worunter die Einheitlich­keit der Elf naturgemäß zu leiden hatte. Diesesmal war der Bezirk davor bewahrt geblieben, eine zusammengewürfelte Elf mit seiner Vertretung beauftragen zu müssen, und trotzdem diese Niederlage, die niemand erwartet hatte! Unsere Be­zirkself stellte sich dem Gegner in folgender Aufstellung: Heßler( Herm. Kassel)

10: 6

12:10

10: 8

15:22

8:10

Wallenburger ( Germ. Fulda)

11:13

6:10

Stedteroth

18:23

6:10

10:21

6:10

Wilhelm

Jordan

Engelhard ( alle SC. 03 Kassel) Markert

Weber ( Kurh. Kassel) Israel

12:21 5:11

-

-

Verein

Germ. Marburg Wiesenbach Wetzl. Sportv. Wallau 0: 3( abgebr.) Breidenbach 1900 Gießen 6: 1( 1: 0) Spiele gew. unent.

3: 1

Germania Marburg

verl. 0

Wallau

3

Breidenbach

0

4

Tore Punkte 25: 5 13: 1 0 20:10 11: 3 19:21 6: 8

Jal- und

1900 Gießen

4

14:23

Wiesenboch

4

12:15

er, aber

Sp. V. Wetzlar

5

11:18

Bielfeitig gerieben geriebe chaft und

Frohnhausen

6

1

4

8:17

6: 8 5: 9 4:10 3: 9

2. Bezirksklasse:

Laubach 1. Ağlar 1. 1: 5

Ehringshausen

Großen- Bused 4: 1

von Ma

Verein

Spiele gew. unent. verl.

Niedergirmes

7 3

4

0

Butzbach

7

Löhnberg

7

Ehringshausen

7

Aẞlar

Gr. Buseck

Weilburg

Laubach

Verein

versajie

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Burg

-

Weyl.- Niedergirmes Butzbach 2: 2

Dillenburg

Sechshelden

Niederscheld

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6677

1120112

4433220

Tore Punkte 20:13 10: 4 2 19:10 9: 5 23:15 9: 5 18:18 8: 6 16:11 6: 6 15:17 5: 7

2223345

15:27 5: 9

11:25 2:12

Spiele gew, unent. verl. Tore Punkte

7777777

6

1

5

1

4

1

4

0

Manderbach

3

Merkenbach

7

3

Offenbach

7

1

1

7

0

0

Gesellschaftsspiele:

Biedenkopf 1. Edelshausen 1. 5: 1

Feudingen Friedensdorf 3: 2

Donsbach 1.

Eisemroth 1.

Gau Dill.

01234557

Herborn komb. 5: 3( 2: 1) Offenbach 1. 1: 7( 0: 3)

Gau Dill. 1. Gautlasse, Gruppe A.

nicht ver

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Herbornseelbach

Donsbach Ballersbach Hörbach Eisemroth Medenbach Herborn II.

Niederscheld 1.

38:10 13: 1

22:10 11: 3

25:13 9: 5

19:21 8: 6

17:21 8: 6

11:15 6: 8 14:26 3:11 11:41 0:14

( Amtlich.)

Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte

77777777

1

1017

55543210

1

2

2223457

1

0

Hirzenhain 1. 4: 3( 3: 1),

20:12 11: 3

25:13 10: 4

13: 9 10: 4

13:12 9: 5

18:21 7: 7

11:18 6: 8 11:25 3:11 1: 4 0:14

Strehle Lumpe ( SC. 03 Kassel) ( Kurh. K.)( Herm. K.) Vom Anstoß weg trugen unsere Spieler einige gute An­griffe vor, bei denen Markert mit zwei saftigen Schüssen an die Querlatte und den Pfosten großes Pech hatte. Bald hatte sich auch der Gegner gefunden und nun war er es, der in der Hauptsache den Spielverlauf diftierte. Zeitweise vermochte er das Spiel ganz in unsere Hälfte zu verlegen, indem seine vorzügliche Verteidigung weit aufrückte und die Bälle bis in unseren Strafraum zurüdpfefferte. Während Heßler tadellos hielt und an den vier Toren schuldlos ist, zeigte Weber ein sehr schwaches Spiel. Allerdings war er bald durch das harte und mit versteckten Fouls durchsetzte Spiel der Mittelrheinelf verletzt worden. Wallenburger dagegen führte sich durch sein Spiel sehr gut in die Bezirksmannschaft ein. In der Läufer­reihe schien Engelhard körperlich nicht auf der Höhe zu sein. Sein Spiel wirkte etwas verkrampft und stach sehr nachteilig gegen die sonst von ihm gezeigten Leistungen ab. Gut war eigentlich nur Stedteroth, der gleichmäßige Leistungen zeigte, während Israel neben guten auch schwache Momente hatte. Im Sturm schien Markert der Gefährlichste zu sein. Schade, daß er zu Anfang so Pech hatte, vielleicht hätten wir im Ge­samtergebnis doch besser abgeschnitten, wenn die beiden Schüsse von Markert ihr Ziel gefunden hätten! Auf dem Rechtsaußen= posten war Wilhelm recht eifrig und gab auch ein paar ganz brauchbare Flanken herein. Nicht ganz so gut waren seine Leistungen, als er nach der Halbzeit auf Lintsaußen stürmte. Jordan war gegenüber den schnell und robust spielenden Leu­ten vom Mittelrhein mit seinem bedächtigen Spiel und mit seinem geringen Kampfeseifer stets im Nachteil. Eine feine

Bürgeln 1. Buchenau 1.

-

Gau Marburg.

Kirchhain 1. 5: 3

Sarnau 1. 1: 2

Cölbe 1. Marbach 2. 8: 0( 5: 0).

-

Wommelshausen 2. Mornshausen 1. 8: 1( 2: 1) Biedenkopf 2. Allendorf- Eder 1. 5: 1 Wehrda 1.

Erdhausen

Weidenhausen

-

Niederwalgern 1., 7: 4( 1: 3)

Günterod 3: 3

-

Hartenrod 2. 8: 0

Bortshausen 1. Elnhausen 1. 6: 2( 2: 2) Wehrda 2. Niederwalgern 2. 3: 0

Cappel 2. Goßfelden 1. 5: 1( 3: 0)

-

Germ. Marburg 3.

Sterzhausen 2., St. nicht angetr. Cölbe 2.Schweinsberg, Schw. nicht angetr. Unterrosphe VfB.-K. Marburg 3 1: 3

Hommertshausen 1.

-

Mornshausen 2. 6: 2

Sintershausen Dernbach 1: 5

-

Sport Kassel Jgd. VfB.-K. Marburg Jgd. 2: 3 Ebsdorf 1. Jgd. Cölbe Jgd.

-

Cappel Jgd. 1: 3 Niederofleiden Jgd., N. nicht angetr. Gau Gießen- Wezlar.

-

Laubach 2. Aẞlar 2. 1: 1 Niedergirmes 2. Ehringshausen 2.

-

1900 Gießen 2.

-

Butzbach 2. ausgefallen Großen- Bused 2. 15: 0 Lollar 1. 2: 0

Leistung allerdings war das Ehrentor, das er in der zweiten Halbzeit nach einem furzen Kampf und Alleingang schoß. Von da ab wurde er auch in seiner ganzen Spielweise etwas an­griffsfreudiger. Strehle ist als Wühler bekannt. Auch in die­sem Spiel war er überall zu finden, half auch hinten aus, und onnte trotzdem seinen Sturm nicht zu Erfolgen führen. Seine Spielweise ist nicht zwedmäßig und führt leicht zu Verzette­lungen des Angriffes. Lumpe hatte anscheinend Lampenfieber, denn er versagte so ziemlich restlos. Für ihn wurde nach Halb­zeit Brössel( Spielv. Kassel) in die Mannschaft genommen, der den Rechtsaußenposten bezog, während Wilhelm auf Linksaußen ging. Es wäre wohl besser gewesen, wenn Brössel den von Lumpe innegehabten Posten bezogen hätte, denn auf Rechts­außen zeigte er nichts besonderes und war nicht imstande, dem Spiel eine Wendung zu geben, obwohl er doch mit frischen Kräften antrat. Ueberhaupt wurde unsere Hoffnung, daß die zweite Halbzeit eine Wendung zum Besseren bringen werde, schmählich enttäuscht. Der Mittelrhein hatte bald wieder das Heft vollkommen in der Hand und trotz hervorragender Ab­wehr von Heßler, der von unseren Spielern allein mit Beifall bedacht wurde, fiel ein Tor nach dem andern. Das zweite Tor wurde von dem linken Läufer der Gastgeber aus einem Ge dränge heraus mit solcher Wucht geschossen, daß H. den Ball im Werfen nicht halten konnte. Beim dritten Tor war Weber überspielt worden und der Ball aus nächster Nähe eingeschossen worden. Dann passierte dem gleichen Spieler noch das Miß­geschick, daß ihm eine vom Rechtsaußen scharf hereingegebene Flanke vom Bein ab ins Tor rutschte, und die Niederlage war vollendet.

Wer Augenzeuge der beiden Spiele in Hagen und Kob­lenz gewesen ist, wird sich sagen müssen, daß die Ursachen der Niederlage in beiden Fällen die gleiche war. Unsere Spieler sind nicht schnell genug und es fehlt ihren Angriffen die nötige Wucht( nicht zu verwechseln mit wüstem Draufgängertum!). Ueberraschend war auch in Koblenz die Tatsache, daß unsere Gegner eine viel bessere Ballbehandlung, insbesondere besseres Ballstoppen zeigten, und auch im Kopfballspiel überragten. Ebenfalls war das Zusammenspiel der Mittelrheiner viel ge­fälliger als unser zerflatterndes Spiel. Nachteilig für die Unsrigen wirkte sich allerdings dabei auch aus, daß der Platz nicht sehr breit war und einen harten graslosen Boden hatte. Zudem war der Gegner in seiner Spielweise für unsere Leute zu hart. Diese widrigen Umstände allein vermögen aber die Niederlage nicht zu entschuldigen, die Gründe liegen doch tiefer und sind in dem allgemeinen Nachlassen unseres Könnens zu suchen.

Queckborn 1. Grünberg 1. 0: 9( 0: 1) Ettingshausen Niederohmen 10: 1( 5: 0)

-

Gau Gießen- Weglar, 1. Gauklasse, Gruppe Grünberg.

75420

Sp.

Niederohmen I.

0

11:14 14: 2

Ettingshausen I. Grünberg I. Geilshausen I. Queckborn I.

7

1

8

1

3

1 33:12 28:18

11: 3

9: 7

8

0

6 20:27

4:12

0

0

7 9:28

0:14

Niedershausen 1. Wetzl. Sportv. 2. 0: 1 Oberhiel Steindorf 1: 2( 0: 2)

Holzhausen 1: 2 Nauborn, ausgef.

Gau Gießen- Weglar, 1. Gauklasse, Gruppe Wetzlar.

Burgsolms

-

Biskirchen

Verein

Spiele

Wetzl. Sp- Verein II.

Steindorf

Bissenberg

Oberbiel

Burgsolms

Niedershausen

Nauborn

Biskirchen Holzhausen

1900 Gießen 3. 1900 Gießen 4.

7754

67779

Tore

25: 6

18:12

Punkte

14: 0

12: 2

5

14: 9

6: 4

11:13

6: 6

17:14

5: 7

10:11

5: 9

19:24

5: 9

6:13

3:11

9:27

2:10

Garbenteich 2. 7: 0( 6: 0) Garbenteich 1. 3: 3( 3: 1)

Langenaubach

7

2

0 13: 7

12: 2

bensweise

7

5

1

1

20: 6 11: 3

Verein

Oberroßbach)

7

3

3

1

20: 5

9: 5

Steinberg I.

7

0

2 24:13 10: 4

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Allendorf

7

0

3

15:14

8: 6

VfB. Gießen II.

7

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Frohnhausen II

7

3

12:16 7: 7

Daubringen I.

6

s ist auf

Hirzenhain

7

2

1

4

31:21 5: 9

Rittershausen Nauzenbach

7

7

20

0

16:24 4:10

0

5:23 0:14

Donsbach Jgd.

Herborn Jgd. 1: 1

1900 Gießen II. Lollar I. Nieder- Weisel I. Steinbach I.

7

7

7

044320

5

0

2 21: 8

10: 4

1

1

13: 4

9: 3

0

3 17:13 8: 6

Homberg 1. Grünberg 2. Hermannstein 1. Stockhausen 1. Burgsolms 2. Schwalbach 1. Nauborn 2.

Wetterfeld 1. 6: 0( 3: 0)

Flensungen 1. 2: 1( 0: 1)

-

3 19:14 7: 7

57

7:14 4:10

2:37

0:14

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Gau Dill. 1. Gauklasse, Gruppe B.( Amtlich.) Verein Spiele gew. unent. verl. Tore Punkte

VfB. Gießen 2. Niederweisel 1., N. nicht angetr. Steinberg 1.

-

Steinbach 1. 5: 0( 4: 0)

Gau Gießen- Weglar, 1. Gauklasse, Gruppe Gießen.

Spiele gew. unent. verl. Tore Bunkie

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Die Erfindung der Kurzschriftschreibmaschine. big die sonst allgemein übliche Verbindung von zwei Kurzschrist­

Es kann nachgerade keinem Zweifel unterliegen, daß die Kurzschrift nur mit Hilfe der Maschine Verkehrsschrift werden kann. Die bisherigen Kurzschriften sind allein für die Feder­turzschrift bestimmt und deshalb für den Kurzbuchdruck und die Uebertragung auf die Maschine nicht geeignet.

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Uebertragung: Maschinenschrift.

Wenn man mit der Schreib­maschine dem Fluge der Rede und der Gedanken folgen will, bleibt

kein anderer Ausweg, als

die Worte mit weniger

Zeichen wiederzugeben.

A

Dr. Gustav Keining in Soest hat ein Kurzschriftsystem aufgestellt, welches gleichzeitig für die Federkurzschrift, den Kurzbuchdruck und für die Maschinenkurzschrift eingerichtet ist. Er benutzt nur 135 allereinfachste Kurzschriftzeichen, die einen Schriftraum von zwei Stufen einnehmen und vermeidet vollstän­

zeichen zu einem zusammengesetzten Zeichen, weil solche zei­chen das Lesen und Schreiben erschweren und für den Druck nicht geeignet sind. Die auch im Ausland patentierte und be­reits fabrikmäßig hergestellte Maschine hat 45 Tasten und zwei Umschaltungen. Die Tasten haben die üblichen lateinischen Buch­staben, im Wesentlichen in Uebereinstimmung mit der gewöhn­lichen Schreibmaschine. An den Schreibhebeln befinden sich die Kurzschriftzeichen. Die Konsonanten, auch die zusammengesetz­ten, werden zugleich mit dem nachfolgenden Vokal wie in der Kurzschrift durch ein Zeichen wiedergegeben und zwar werden die e Vokale mit der Grundlage, die a und o Vokale mit je ciner Umschaltung geschrieben. Dagegen werden Kürzungen nur für die allerhäufigsten Worte verwendet. In der nachfolgenden Schriftprobe sind die Zeichen unverbunden und die Bogen und Schleifen der einstufigen Zeichen der Federschrift in Eden ver­wandelt, um einen klaren Druck zu erzielen.

Die Lösung des Problems der Schreibmaschinenturzschrift muß mit der Zeit zum Kurzbudbrud führen und wird deshalb für eine Kulturtat ersten Ranges gehalten.

Weihnachten in Bethel!

Als das Christuskind in Bethlehem geboren wurde, standen an seiner Krippe lauter arme Leute. Je ärmer sie aber waren, desto heller leuchtete ihnen die Liebe Gottes, die in der Sendung des Kindes offenbar geworden ist.

Einen Strahl des ewigen Weihnachtslichtes aus der himm­lischen Welt hoffen wir Bethelleute auch in diesem Jahre sehen zu dürfen. Die Zeit ist schwer, die Not ist groß. Das spüren wir in unserer Arbeit täglich mehr. Die Zahl derer, die aus Armut und Krankheit, aus Arbeitslosigkeit und Hunger bei uns anklopfen, nimmt unablässig zu. Alle unsere Häuser sind über­füllt; in den Zufluchtsstätten der Heimatlosen wird bald das letzte Notquartier belegt sein. So haben wir fast 6000 große und kleine Weihnachtsgäste zu versorgen.

Auch unsere Freunde stehen fast alle heute unter hartem

-

Büblingshausen 1. 9: 0( 3: 0) Leun 1. 6: 0( 1: 0)

Holzhausen 2. 3: 1

Wehl. SpV. 3. 1: 4

Dutenhofen 1. 3: 3( 0: 2)

Hermannstein 2. Oberbiel, D. nicht angetr.

Niederbiel

Tiefenbach

-

Wetzl. Sportv. 4.( 6.) 1: 2 Braunfels 2: 0

Druck. Trotzdem wagen wir die Bitte: Macht Euch selbst und uns die Freude, daß Ihr denen helft, die noch ärmer sind als Jhr! Laßt Eure Gaben, und wären sie noch so klein, Boten jenes himmlischen Lichtes sein, das in Bethlehem erschienen ist. Unser Weihnachtshaus" nimmt alles dankbar an. Kleidungs­stüde, Mäntel, Strümpfe, Schuhe, vor allem für Männer, sind besonders willkommen; nicht minder Lebensmittel jeder Art, Spielsachen für Kinder, Bücher, Bilder, Gesellschaftsspiele für Erwachsene. Sehr wertvoll ist uns auch Strickwolle. Die Ar­beit des Verteilens auf die vielen verschiedenen Anstaltshäuser wird uns sehr erleichtert, wenn uns die Gaben so früh wie irgend möglich gesandt werden. Will man uns aber lieber das Einkaufen überlassen, freuen wir uns auch über jedes Geld­geschenk.( Postschedkonto: Hannover 1904 P. F. v. Bodelschwingh, Bethel bei Bielefeld.)

Allen Freunden von Bethel wünscht in einer Zeit der Ar­mut und Not ein doppelt gesegnetes Weihnachtsfest F. v. Bodelschwingh, P. Bethel bei Bielefeld, Weihnachten 1930.

Lichtstrahlen.

Um mich her die großen Scharen, Die verkrüppelt, siech und blind, Mir jetzt schon seit fünfzig Jahren Pfleg- und Sorgenfinder sind, Dürsten danach, sich zu laben An der Liebe Weihnachtsgaben. Laßt mich bitten, laßt mich flehen Für die Aermsten groß und klein, Daß sie in dem Jammer sehen Des Erbarmens milden Schein, Einen Strahl von jenem Licht, Das durch's Leidensdunkel bricht.

Als Lichtstrahlen in das Dunkel seiner tausend Kreuzträger erbittet Scherflein im 50. Jubiläumsjahr der 86jährige Krüp­pelvater D. 5. Braun, Sup. i. R., Angerburg, Ostpr.( Post­schedkonto Königserg 2423).