Einzelbild herunterladen

Nr. 35.

Die Preife

en find. et ständi ugeftander Diefe Bab

25.

Landtages Ihr, einbe g die Be Durf eines

Landtags

rt.

Rundgebun öffentlichen naten, wie

but gestellt ndgebungen Zunächst ehmer: und

ommuniti dnete Fish eijung der erte. Eine ration de an. 15 000 r Ordnung. Rheinland

Besprechung dem preußi­Stahlhelm­einberufen

erungsstellen dem Konti lisch- deutsche soll sich ein anschließen. Luftfahrtver

em Unterhaus lebhafte De Sollschutzmauer n derart hohe

ing

Dreimal täg thalten. Die theten.

ne. Er eilte

warnen. An

Doch seine ein

loß der Land

n wurden von

Baldes, in dem hr eine leere

fernung aber

mit drei Be ft geräuschlos

pier Zigeuner

n Wände mit

f Ludwig und

und bald wan

har aufgenom desitrafe. G Los im Wal ieß es erziehen gegeben haben, ergeltung aus

ner, taufte der Befchentte foll

Don Horn i us diefer

fe mit Räuber

ichein,

Welt,

und ohne Gel

m Wachtelfchlo

gen Tag.

nd,

llen find.

dreich,

nd gleich! hartes Bett ift ein Brett

hin;

werden grün.

ag anbright,

ht

ird's dann fein?

us im Monden

hein. D

Samstag, den 3. Mai 1930.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

,, Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus." Wie schön ist doch wieder die Welt! Wie schön doch ein Sonn­tag im Maien! Da bleibe, wer Lust hat, mit Sorgen zu­haus!" Wer könnte sein Fenster schließen vor all' dieser Maienpracht? Wer hört nicht das Klingen und Singen, das Maienlied von Liebe und Leben? Hoch tut euch auf, ihre Tore der Welt! Wacht auf ihr Menschen und schauet diese Pracht und diese Wunder und diese Herrlichkeit und lobet mit mir den Herrn, den König der Ehre.

Sonntag ist's im Maien! Macht Türen und Fenster auf, der Lenz hält seinen Einzug, auf sonnenhellen Wegen zieht er durch's Land und bringt eine Fülle von Wundergaben mit. Blüten und Blumen streut der holde Knabe über die Erde, so reich und verschwenderisch. Und der Frühlingschor der Vögel singt uns in Wald und Feld den Maiensegen. Wer könnte da schweigen, wer hat da fein Loblied auf den Lippen zu Ehren dieses Schöpfers? Die Blumen im Haag, der Flieder am Strauch, der grünende Wald, die Lerche über dem Feld, alle singen heute das Lied der Auferstehung, das Lied vom ewigen Leben.

-

Der Mai ist gekommen, die Bäume schlagen aus." Macht Türen und Fenster auf! Der Sonntagsschreiber.

* Trinkt mehr Milch! Die warme Jahreszeit naht heran, in der der menschliche Körper weniger Wärme zu erzeugen braucht, dafür aber das Durstgefühl stärker ist, besonders in den heißen Sommertagen. Wer sich billig und gut ernähren will, der trinke Milch.

* Mehr Ordnungsliebe! Unsere schönen Anlagen mit ihren Sitzgelegenheiten sind eine Stätte der Ruhe und Erholung. Wir können auf solche Anlagen stolz sein. Möchten aber auch alle, die sich darin ergehen, die Verordnung sich einprägen: Die An­lagen unterstehen dem Schutze des Pubilkums!" Jeder Besucher müßte es sich und seinen Mitmenschen schuldig sein, nicht Pa­pierabfälle, Zigarettenschachteln, Apfelsinen- und Obstschalen oder sonstigen Unrat herumzuwerfen. Es wirkt unschön und macht einen schlechten Eindruck, wenn solche Ueberbleibsel her­umliegen. Jedenfalls grenzt die so herbeigeführte Verunzie­rung öffentlicher Anlagen an groben Unfug, so daß es sehr zu begrüßen wäre, wenn das Wegwerfen von Abfällen oder Nameneinschneiden in die Bänke streng bestraft werden würde. Möchte doch jedermann dazu beitragen, daß derartige Ueber­Sch. tretungen unterbleiben.

* Vom 1. Mai hat man in Gießen nichts gemerkt und das ist recht so.

* Jubiläum. Der bei der Firma Möbelfabrik Stückrath beschäftigte Tapezierer und Deforateur Motz ist am Mittwoch 25 Jahre im Dienst dieser Firma gewesen.

* Von der Reichsbahn. 40 Jahre im Dienst ist der Reichs­bahnsekretär Wilhelm Luh, 25 Jahre der Reichsbahnassistent Aug. Loos. Ernannt wurde zum Obersekretär Herr Kelp in Stockheim. zum Lokomotivführer Herr Rullmann- Gießen, zum Reservelokomotivführer Herr Kreuter- Gießen.

* Straßensperrung. Wegen Rohrlegungsarbeiten ist die Straße Hinter den Schießgärten" am 5. und 6. Mai und die Hardt- Allee am 9. und 10. Mai für jeglichen Fahrverkehr po­lizeilich gesperrt.

* Allgemeine Berufsbildungsfragen auf einer Fachtagung. Der Reichsbund Deutscher Dentisten hält Ende Mai eine ordent­liche Hauptversammlung in Berlin ab, zugleich seine 50jährige Gründungsfeier. Den breitesten Raum der Tagesordnung wer­den Beratungen über Auswirkungen einer geplanten Reform der Reichsversicherungsordnung, sowie die Bereitstellung neuer Mittel von Seite der Berufsorganisationen für alle dentisti­schen Berufsbildungsmöglichkeiten, besonders für die Sonder­fachklassen an Berufsschulen und die höheren Lehranstalten für Dentistik( Institute) einnehmen.

* Vom Rundfunk. Die Reichspost hat den Kreis der von den Rundfunkgebührenden zu Befreienden bedeutend erweitert. Man frage seinen Briefträger.

*

Oberhessischer Kunstverein. Vom Sonntag, den 4. Mai bis 25. Mai findet im Turmhaus auf dem Brandplatz eine graphische Bildausstellung der Gesellschaft für Volksbildung, Berlin, statt.

Seminar für Turnſehrerinnen des Aliceschulvereins. Am

MERC

ON

URBUR NÜRBURG

,, Gteßener Zeitung"

Mittwoch wurde obiges Seminar, das mit dem Institut für Leibesübungen der Landesuniversität verbunden ist, feierlichst eröffnet. Die Leitung untersteht dem Universitätssportlehrer Dr. Möckelmann, als akadem. Turnlehrerin wirkt Fräulein Lüder aus Berlin. Zu dem ersten Kurs haben sich schon mehr als 20 Teilnehmerinnen gemeldet.

* Der Verschönerungsverein Gießen ladet seine Mitglieder zu einer ordentlichen Generalversammlung auf Mittwoch abend in den ,, Hessischen Hof". Als wichtigster Punkt steht zur Ver= sammlung: Vereinigung des Vereins mit dem Verkehrsver­ein Gießen".

* Aus dem Evangelischen Kirchengesangverein. Jm Rah­men der zahlreichen Veranstaltungen, die gelegentlich der Sechs­hundertjahrseier der Stadt Darmstadt stattfinden, wird das 46. hessische evangelische Kirchengesangfest in Darmstadt am 31. Mai und 1. Juni begangen werden.

* Die Leibdragoner halten heute abend eine wichtige Ver­sammlung bei Bönsel, ab.

* Der Gardeverein Gießen lädt seine Mitglieder und Freunde zu seinem heute abend stattfindenden 30. Stiftungs­fest in das Kath. Vereinshaus ein.

Aus Nah und Fern.

Klein- Linden. Lehrer Gernandt von hier ist nach Burk­hardsfelden versetzt. Sein Amtsnachfolger wurde Lehrer Röh­rig aus Nidda.

Lollar( Kr. Gießen). Die Gemeinde Lollar hat die Fort­führung der bereits bestehenden Kanalisation zur Ableitung von Regen- und Schmutzwasser beschlossen. Als Vorfluter soll die Lumda, bezw. der Mühlgraben dienen.

Großen- Bused( Kreis Gießen). Der Feldbereinigungs­Kostenausschlag der Gemeinde liegt in der Zeit vom 2. bis 8. Mai ds. Js. auf der hiesigen Bürgermeisterei zur Einsicht offen.

Lauter( Kreis Gießen). Der Wunschtermin zur Feldberei­nigung der Gemeinde, welche die Beteiligten für die Bildung der neuen Grundstücke geltend machen wollen, findet am Don­nerstag, den 8. Mai 1930, vormittags, auf der Bürgermeisterei statt.

Wölfersheim. In der Nacht zum Donnerstag wurde in das Postamt eingebrochen und sämtliche Telephonleitungen durchschnitten. Da die Einbrecher gestört wurden, flohen sie, ohne irgend etwas mitnehmen zu können.

Ober- Lais. Pfarrer Weidner ist nach Osthofen berufen worden und verläßt unsere Gemeinde am 18. Mai.

Darmstadt, 2. 5. Die hiesigen Wirtschaftsführer sprachen sich in einer Versammlung gegen die beabsichtigte Steuererhö­hung aus.

Das Hess. Seminar für Sprecherziehung in Darmstadt.

Die an der Städtischen Akademie für Tontunst in Darm­stadt im Auftrage des hessischen Ministeriums für Kultus und Bildungswesen und der Stadt Darmstadt eingerichtete Abtei­lung für Sprecherziehung wurde mit Beginn des Sommerseme­sters in das Hessische Seminar für Sprecherziehung" umgewan­delt. Die Leitung wurde dem Universitätslektor Roedèmener neben seiner Frankfurter Amtstätigkeit übertragen; das Semi­nar bleibt nach wie vor der Städischen Akademie angeschlossen. Die Fa. Opel schenkt der ev. Landeskirche ein Auto.

Der Senior der Firma Opel, Geh. Kommerzienrat Dr. Wilhelm v. Opel, hat bei seiner Uebersiedelung nach Wies­baden und dem damit verbundenen Abschied von der hess. evan­gelischen Landeskirche dieser einen Opelwagen neuesten Mo­dells zum Geschenk gemacht.

Krofdorf. Seit 25 Jahren betreut Gemeindeförster Möller die Waldungen der Gemeinde Krofdorf- Gleiberg und Launs­bach; aus Anlaß dieses Jubiläums wurden Herrn Möller viele Ehrungen zuteil.

Vom Auto getötet.

Haiger. Ein schwerer Verkehrsunfall mit tödlichem Aus­gang ereignete sich auf der Landstraße nach Wissen( Kreis Sie­gen). Der 70jährige Schreiner Wilhelm Kölbach passierte die Straße und bemerkte nicht das Herannahen eines Kraftwagens.

Nr. 35.

Er wurde von diesem erfaßt und scher verletzt. Der Tod trat bald danach ein.

Montabaur. Ein Arbeiter wurde von einem drei Zentner schweren Tonblock getroffen und schwer verletzt.

Frankfurt a. M., 2. 5. Eine Frau wurde am Bethmann­park von einem Traktor gegen die Wand gedrückt und getötet. Hanau, 2. 5. Mehr Schutz des Handwerks gegen die Schwarz­arbeit und den Schwarzhandel verlangten die vereinigten In­nungen in einer Entschließung.

Wiesbaden, 2. 5. Als kommunistischer Fassadenschmierer wurde der Joseph Bausch festgenommen. Er hat das Krieger­denkmal in Biebrich mit roter Farbe besudelt.

Großer Heide- und Moorbrand.

Bederkesa( Prov. Hannover). Jm Hohen Moor am Dahle­mer See entstand durch die Unvorsichtigkeit zweier Arbeiter, die in der Heide Zigaretten geraucht hatten, ein Feuer, das sich infolge des starken Ostwindes rasch ausbreitete und in kurzer Zeit 1000 Morgen Heide und Moor vernichtete. Viel Wild und viele Nogelnester wurden vernichtet. Die beiden Arbeiter wurden verhaftet.

Großer Mühlenbrand.

Schadendorf( Kr. Hildburghausen), 1. Mai. In den Neben­gebäuden der Schadendorfer Mühle war in der Nacht Feuer ausgebrochen, das infolge des herrschenden Windes großen Umfang annahm. Dem verheerenden Element fielen alle Bau­lichkeiten und sämtliche Futter- und Mehlvorräte zum Opfer.

Die Walpurgisfeier auf dem Broden. Brocken, 1. Mai. Die gesellige Feier der Walpurgisnacht hatte auch in diesem Jahre wieder sehr viele Gäste des hölli­schen Spukes zum Brodengipfel gelodt, so daß die gesamten Räume des Hotels alle Besucher kaum zu fassen vermochten. Nach der Begrüßungsansprache und der ernsteren Festrede leitete eine Walpurgisgroteske über zu dem fröhlichen Teil der Feier. Teufelskappen und Besen wurden an die Gemeindemitglieder verteilt und gaben der Stimmung Auftrieb. Die Satanspredigt hielt bei loderndem Holzstoß Chefredakteur Rassy. Ein pracht­volles Feuerwerk, das weithin bis ins nördliche Harzvorland zu sehen war, vervollständigte den Mitternachtszauber. Bäderkunde und Versicherungswesen.

Von Jahr zu Jahr steigt die Zahl der Kurbedürftigen, die von den Versicherungs- und Versorgungsträgern in die deut­schen Bäder verschickt werden. Die damit zusammenhängenden wissenschaftlichen und sozialen Probleme wurden auf einer Ta­gung erörtert, die gemeinsam von der Zentralstelle für Bal­neologie, der Arbeitsgemeinschaft für wissenschaftliche Heilquel­lenforschung und den Trägern der Reichsversicherung und Reichs­versorgung in Bad Kissingen vom 26. bis 28. April abgehalten wurde.

Wesen und Grenzen der Selbstverwaltung. Am 15. Mai ds. Js. findet in München eine große Kund­gebung der deutschen Landkreise statt. Sie beschäftigt sich mit dem äußerst aktuellen Thema der Grenzen der Selbstverwal­tung, eine Frage, die gerade im Hinblick auf die Ereignisse des letzten Jahres von außerordentlicher Bedeutung ist.

Calais. Ein Kaffeehausbesitzer wollte eine alte Geige ver­kaufen, als es sich herausstellte, daß es sich um eine Stradiva­rius handelt, die 700 000 Franken Wert hat.

Diskontsentungen London, Paris, Newyork.

Der 1. Mai 1930 brachte am internationalen Papitalmarkt ein sehr seltenes Ereignis: Drei große Notenbanken, London, Paris und Newyork haben an ein und demselben Tage ihren Wechseldiskont um ½ Prozent herabgesetzt.

Englisches Eingeständnis.

London. Der sechste Band der englischen Dokumente über die Ursachen des Weltkrieges, in dem der Zeitraum von 1907 bis 1912 behandelt wird, ist am Mittwoch veröffentlicht worden. Der Band erbringt den Beweis dafür, daß sich England schon vor 1914 bereit erklärt hatte, zusammen mit Frankreich gegen Deutschland zu kämpfen.

969 ungetreue Sowjetbeamte. Kownow. In dem russischen staatlichen Spiritusbrennerei­Trust sind große Unterschlagungen aufgedeckt worden. 969 Be­amte wurden sofort aus dem Dienst entlassen.

RCEDES- BENZ

NUR BURG

ACHT ZYLINDER IN EINER REIHE 18/80 PS 4,6 LITER

B

8 siebensitzige Pullman- Limousine RM 15000.- ab Werk ①NURBUR NURBURG 8 vier- fünfsitziges Cabriolet RM 17 800.- ab Werk

/

N∞

8

Das Urteil eines verwöhnten Publikums, strenger Experten und gewissenhafter Pressevertreter: ..Der schönste Wagen der internationalen Automobil- Ausstellung Genf 1930"

Die Statistik erhärtet die Anerkennungen: von allen deutschen Personenwagen, die im Jahre 1929 in die Schweiz eingeführt wurden entfielen 40% auf Mercedes- Benz

DAIMLER- BENZ A.-G. Verkaufsstelle: GIESSEN, Bahnhofstrasse 90-92- Fernruf Nr. 4121

I