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Gießener Zeitung

Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus.

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Sverjammi Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd­Evangelis sendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

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43. Jahrg.

Politische Rundschau.

( Gießener Tageblatt)

Der Reichspräsident empfing den deutschen Botschafter in

armstadt Tokio, Dr. Vorehsch.

32.

at beschloß urt a. M.

Einleitung

Canffurt a.

Wie vom Reichsministerium des Inneren mitgeteilt wird, tritt in der Zwischenzeit in der Auszahlung der Polizeigelder an Braunschweig eine Unterbrechung nicht ein, vielmehr ist die Aus­zahlung für November inzwischen bereits erfolgt.

Das Reichskabinett setzte seine Beratungen über die Vor­lagen des Finanz- und Wirtschaftsplanes fort. Die Beratungen über die Osthilfe wurden mit Rücksicht auf die Erkrankung des in der neu Ernährungsministers Schiele ausgesetzt.

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In der Sigung des Auswärtigen Ausschusses berichtete Reichsaußenminister Dr. Curtius über die deutschfeindlichen Kundgebungen in Prag.

Der Aeltestenrat des Reichstags hielt eine Sigung ab. Für die Diätenregelung wurde ein Unterausschuß eingesetzt.

Der Direktor der Abrüstungsabteilung des Völkerbundes ist in Berlin eingetroffen.

Wie aus Washington gemeldet wird, hat Präsident Hoover den Botschafter Gibson, den Hauptvertreter der Vereinigten Staaten bei der bevorstehenden Tagung des Abrüstungsausschus­ses in Genf beauftragt, sich um das Zustandekommen einer Eini­gung in der Flottenfrage zwischen Frankreich und Italien zu bemühen.

Nach Auflösung des ägyptischen Parlaments hat König Fuad nunmehr auch die Auflösung sämtlicher Provinzialausschüsse durch königliches Dekret angeordnet.

Jm Bombenleger- Prozeß wurde gestern abend das Urteil verkündet. Insgesamt wurden die Angeklagten zu 49% Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Gefängnis verurteilt. Drei Angeklagte, unter ihnen Bruno Salomon, wurden freigesprochen.

Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen. Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526. Postschecktonto Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M.

Samstag, den 1. November 1930

Der Oderdamm ist in der Nacht auf Freitag bei Scheidel­mig gebrochen. Scheidelwig steht vollständig unter Wasser und is von jedem Verkehr abgeschnitten.

Der Neubau der Polizeikommission in Villach stürzte gestern cün und begrub 30 bis 40 Arbeiter unter seinen Trümmern.

Das Dornier- Flugzeug Do 10" wird Sonntag, den 2. No­vember von Altenrhein aus zu seiner ersten Etappe des Europa­fluge nach Amsterdam aufsteigen.

In Katalonien sind erneut Teilstreits der Industriearbeiter­schaft ausgebrochen.

zur Unterdrückung der revolutionären Agitation erließ die japanische Regierung ein Versammlungsverbot.

Im Alter von 74 Jahren ist der Bischof von Limburg, Dr. Augustinus Kilian, an den Folgen eines jahrealten schweren Herzleidens gestorben.

Der Deutsche Landkreistag

beim Kanzler.

Vereitelter Militärputsch in Griechenland.

Athen, 31. 10. In der vorletzten Nacht versammelten sich über 100 Offiziere in einem Privatgebäude Athens, um die letz­ten Vorbereitungen für einen Putsch zu treffen, der noch in der gleichen Nacht losbrechen sollte. Bei den Verschwörern handelt es sich um Leute, die mit der Außenpolitik Veniselos' und dessen Reise nach Angora unzufrieden sind und darin eine Verletzung des griechischen Nationalstolzes erblicken. Die Beteiligten waren jedoch schon seit längerer Zeit von der Geheimpolizei beobachtet worden, die einschritt und Massenverhaftungen vornahm.

Rüstungen an der mandschurischen Grenze. Schanghai, 30. Oktober. An der sibirisch- mandschurischen Grenze ballen sich neue Kriegswolfen zusammen. Die russisch chinesischen Verhandlungen zur Beilegung des Streites um die chinesische Ostbahn stehen vor dem Zusammenbruch. Auf beiden Seiten der Grenze ist die Mobilisierung im Gange.

Erdbeben in Italien.

Wieder ist Italien von einem Erdbeben heimgesucht worden, das namentlich die Städte Ancona an der adriatischen Küste und Senigallia betroffen hat. Soweit sich bisher über­sehen läßt, sind dem Beben 24 Menschen zum Opfer gefallen.

Der Reichskanzler Dr. Brüning empfing unter Führung des Präsidenten Dr. von Stempel eine Abordnung, die einen Ueber­blick über die gesamte Finanzlage der deutschen Landkreise gab. Besondere Berücksichtigung fand das Problem der Wohlfahrts­erwerbslosen. Es wurde die Ansicht vertreten, daß für die da­durch entstehenden Lasten das Reich in erhöhtem Maße auffom­men müsse. Die dringendste Sorge der Landkreise sei, daß in dem kommenden Finanzprogramm der Regierung die Maßnah­men getroffen würden, die die finanzielle Selbständigkeit der Landkreise in vollem Maße gewährleisten. Einzelheiten könnten der Landesgesetzgebung überlassen bleiben. Die Wünsche bezüg­lich der Wahrung der Interessen der Landkreise in den bevor­stehenden Steuergesetzen wurden in eingehender Aussprache er­örtert.

Rom, 30. Oktober. Heute morgen furz nach 8 Uhr wurde die Stadt Ancona von einem heftigen Erdbeben heimgesucht. Viele Gebäude wurden zerstört. Von dem Erdbeben wurden in der Hauptsache die Städte Ancona, Fabriano, Senigallia und Padua betroffen. Nach den bisherigen Meldungen wurden 24 Personen getötet und 130 verlegt.

Deutscher Landkreistag.

Am Montag, den 4. November, findet eine gemeinsame Sitzung der Vorstände des Deutschen und des Preußischen Land­freistages statt. Die Landkreise nehmen in dieser Sitzung Stel­lung zum Programm der Regierung Brüning und zum Pro­blem der Wohlfahrtserwerbslosenlasten.

Neues Zollprogramm.

( Neueste Nachrichten)

Anzeigenpreise: die 30 mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg., lokal 12 Pfg., die 90 mm breite Reklame- Petitzeile 96 Pfg. Platz­vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. Für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.

Nach Information des ,, Deutschen Wirtschaftsvereins" ent­hält der neue kanadische autonome Zolltarif Erhöhungen bis zu 400 Prozent gegenüber dem bis her gültigen Tarif. Auch Deutschland, das sehr viel von Kanada bezieht, wird diese Ver­schärfungen in seinem Handel spüren. Was für Gegenmaß­nahmen wird die deutsche Reichsregierung ergreifen?

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Vertrauen in die Wirtschaft.

Nummer 87

Zum Grubenunglück in Alsdorf.

Von Bergassessor Dr. Forst mann, Leiter der Hauptstelle für das Grubenrettungswesen im Ruhrbergbau.

Das traurige Grubenunglück in Alsdorf hat in der Oeffent­lichkeit große Erregung hervorgerufen. Sie hat vielfach nicht verstanden, daß über die Ursache des Unglücks noch nichts ver­öffentlicht worden ist, daß die Angaben über die Zahl der Ver­unglückten an den ersten zwei Tagen dauernd stiegen und daß schließlich, wie behauptet wird, nicht genügend Mitteilungen herausgegeben wurden. Es sind deswegen gegen die Gruben= verwaltung und die Bergbehörde viele unbegründete Vorwürfe erhoben worden. Man muß sich doch einmal flarmachen, daß es bei einem Grubenunglück, bei dem ein größerer Grubenteil betroffen ist, schon an und für sich außerordentlich schwer ist, eine Uebersicht über die Ausdehnung des Unglüds und die Zahl der Opfer zu gewinnen.

In diesem Falle waren die Schwierigkeiten ganz ungewöhn­lich groß. Als Leiter der Hauptstelle für das Grubenrettungs­wesen habe ich mich leider schon bei vielen Unglücken an den Rettungsarbeiten beteiligen müssen. Ich habe aber noch keinen Fall gefunden, in dem so viele Schwierigkeiten zusammentrafen. Auch bei ,, Minister Stein" der größten Explosion im Ruhr­revier nach dem Kriege, war nur ein Teil der Grube betroffen. Auf Schacht Anna II war die ganze Grube in Mitleidenschaft gezogen.

Zwar nicht durch die Explosion selbst, wohl aber durch ihre Nachschwaden( d. h. die durch sie entwickelten giftigen Gase), die sich über das ganze Grubenfeld verteilten. Die Tagesanlage der Grube war vernichtet. Deshalb konnte man von der Schacht­anlage Anna II aus nicht nach untertage kommen. Die Leitung der Rettungsarbeiten mußte daher auf den nächsten Schacht, das war die Anlage Anna I, verlegt werden. Von hier aus war es aber leider nicht möglich, nach allen Grubenräumen der Un­glücksgrube zu kommen. Deswegen ging ein Teil der Arbeiten von Anna III und von Schacht Adolf aus. Dadurch wurden so­wohl die Uebersicht wie auch die Durchführung der Rettungs­arbeiten erheblich erschwert.

Die Markenkontrolle war vernichtet und damit alle Unter­lagen darüber, wer sich in der Grube befand. Der Betriebs­führer der Grube, sowie 12 Steiger und Fahrsteiger waren tot oder doch verletzt. Es fehlte daher an ortskundigen Beamten, die bei allen Explosionen das Rückgrat der Rettungsarbeiten bilden müssen. Da von Anna I aus auf der 460- Meter- Sohle eine Verbindung nach Anna II nicht bestand, die beiden Schächte von Anna II aber ausgeschaltet waren, ging die Verbindung von der 360- Meter- Sohle zur 460- Meter- Sohle durch zwei kleine, nicht zu Tage ausgehende Nebenschächte( Stapel). Zwar war in diesen Nebenschächten die Seilfahrt, d. h. die Beförderung von Menschen im Schacht, zugelassen, aber durch die Explosion war das Kabel im Schacht zerstört und der elektrische Haspel betriebsunfähig, da der Strom fehlte. Die Rettungsmannschaf= ten mußten somit von der 360- Meter- Sohle auf Fahrten( Lei­tern) durch den Stapel zur 460- Meter- Sohle herunterklettern. Selbstverständlich war auf diesem Wege eine Bergung der zum Teil schwer verbrannten Verwundeten unmöglich, so daß die Sanitätsmannschaften und Aerzte ebenfalls die 100 Meter auf Leitern herunterklettern mußien, um unten die Verletzten zu behandeln. Erst in später Nachtstunde gelang es, durch Ver­legung eines Notkabels den Strom zu der Fördermaschine des Stapels zu leiten.

Durch das Zubruchgehen der Förderstrecke nach dem nord­östlichen Feldesteil konnten die Explosionsgase aus diesem, mehrere Steigerreviere umfassenden Feldesteil nicht abziehen, und es war den Rettungsmannschaften nur möglich, von der höheren Sohle aus auf einem sehr weiten Wege in die Baue vorzubringen. Infolge des weiten Weges reichte der allgemein auf zwei Stunden bemessene Sauerstoffvorrat der Gasschutz­geräte nicht aus, so daß einige Rettungsmannschaften auf dem Rüdwag infolge des Verbrauchs des Sauerstoffvorrats zusam­menbrachen. Glücklicherweise konnten sie durch frische Mann­schaften, die in hinreichender Zahl zur Verfügung standen, so­fort in Sicherheit gebracht werden, so daß von den Rettungs­mannschaften niemand beschädigt worden ist. Nach diesen Dar­stellungen wird es allen sachverständigen Bergleuten ohne wei­teres klar, daß hier ganz besonders ungünstige Umstände zu­sammentrafen.

Im August 1930 haben die Spareinlagen bei den deutschen Sparkassen die 10- Milliardengrenze überschritten. Im Laufe des Jahres 1930 sind allein 1170 Millionen Reichsmart Spar­kapital neu gebildet worden. Diese beiden Tatsachen haben in der gegenwärtigen Zeit größter wirtschaftlicher Not mit Recht Erstaunen hervorgerufen. An der Richtigkeit der Zahlen, die die amtliche Statistik liefert, kann nicht gezweifelt werden. Die Einlagen sind auch von den gleichen Sparerkreisen wie in der Vorkriegszeit aufgebracht. Die Zahl der Erwerbstätigen und damit Sparfähigen ist gegenüber früher um mehrere Millionen gestiegen, so daß selbst bei Berücksichtigung der Erwerbslosigkeit eine ansehnliche Sparerschicht vorhanden ist. Die Sparleistun gen des Einzelnen sind, was nicht weiter begründet zu werden braucht, klein, sind doch über 15 Millionen Sparer an der 10­Milliardensumme beteiligt. Ist schon an sich die Spareinlagen­entwicklung ein erfreuliches Zeichen, weil sie nicht nur auf den gesunden Sinn unseres Volkes einen günstigen Rückschluß zuläßt, sondern weil sie auch ebenso willkommene Kapitalquellen der heimischen Wirtschaft erschließt, so ist sie im gegenwärtigen Zeitpunkt noch aus einem anderen psychologischen Grunde be= achtenswert. Die stetige Spareinlagenentwicklung, die selbst­verständlich wegen der Wirtschaftskrise hinter den Vorjahren zurückbleibt, ist ein Beweis dafür, daß das Sparerpublikum gegenüber den verschiedenen beunruhigenden Momenten aus der wirtschaftlichen und politischen Sphäre einen klaren Kopf und einen gesunden Optimismus bewahrt hat. Während Börse und Kapitalistenpublikum aus einer Befürchtung in die andere fie­len und eine allgemeine Nervosität um sich zu greifen drohte, haben die Sparer die Dinge wesentlich nüchterner angesehen und ihr Vertrauen in die gesunde Grundlage der deutschen Wirt­schaft praktisch bekundet. Wohl nicht zuletzt wirkten sich dabei die Erfahrungen der Maikrise des vorigen Jahres aus, die im Anschluß an die Pariser Reparationsverhandlungen entstand. Die im Vergleich zur Vorkriegszeit wesentlich unruhigere Wirt­leicht und dies erkennt heute jeder schaftsgestaltung kann vorübergehende Gefahrenmomente zur Folge haben, die aber durch tatkräftiges Eingreifen aller beteiligten Stellen bald ge­bannt sind. In solchen Lagen bringt eine ruhige, abwartende Haltung des Publikums wesentliche Unterstügung. Darum ist das Verdienst, das sich der Sparer durch seine vernünftige Ein­stellung zur Wirtschaftsentwicklung erworben hat, nicht hoch ge­nug zu veranschlagen. Es bleibt zu hoffen, daß das Finanz­programm der Regierung in der gleichen psychologischen Rich­tung sich auswirkt und damit unserem gesamten öffentlichen Le­ben wieder die ruhige Grundlage gegeben wird, auf der die Sparkapitalbildung in früherem Umfang vor sich gehen kann.

17,6 Millionen Fehlbetrag in Preußen. Der preußische Finanzminister hat dem Landtag die Ueber­ficht über die Staatseinnahmen und Staatsausgaben für das Rechnungsjahr 1929 vorgelegt. Danach hatte das Rechnungs­jahr 1928 mit einem Ueberschuß von rund 300 000 Mark abge­schlossen. Für das Rechnungsjahr 1929 ist nach dem Jahres­abschluß der Generalstaatskasse ein Fehlbetrag von 17,6 Mil­lionen Mark entstanden. Die Steuern und Abgaben haben für Preußen ein reines Mehr erbracht von insgesamt 12,6 Millio­nen Mark. Die sonstigen Einnahmen der allgemeinen Finanz­verwaltung haben ein Mehr ergeben von 11 Millionen Mart, die Hoheitsverwaltungen haben ohne außerplanmäßige Aus­gaben nach Abzug erhöhter Verwaltungseinnahmen und unter Berücksichtigung der Minderausgaben einen Mehrzuschuß von 7,8 Millionen Mark erfordert. Zu diesen Ausgaben treten bei den Hoheitsverwaltungen außerplanmäßige Ausgaben zu Lasten der allgemeinen Staatsfonds von 17,8 Millionen Mark. Insge= samt beträgt die Verbesserung 8 Millionen, die Verschlechterung 25,6 Millionen Mark. Das Rechnungsjahr 1929 hat somit gegen­über dem Haushalt mit einem Fehlbetrag von 17,6 Millionen Mark abgeschlossen. Ueber die Deckung dieses Fehlbetrages ist noch keine endgültige Bestimmung getroffen.

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Leider ist in der Presse sehr viel über die vermeintliche Ursache des Unglüds geschrieben worden. So ist z. B. behauptet worden, die Mitwirkung großer Mengen von Schlagwettern sei festgestellt worden. Diese Behauptung entspricht nicht den Tat­sachen. Eine solche Feststellung hat niemand gemacht. Solange die Bergbehörde, die in erster Linie dazu berufen ist, ein end­gültiges Urteil über die Entstehungsurfache nicht abgegeben hat, halte ich es für verfehlt, wenn nicht unverantwortlich, wenn dies von unberufener Seite geschieht Immerhin fann ich, ohne der Bergbehörde vorzugreifen, feststellen, daß das Grubenunglüd auf Schacht Anna II sich von allen mir bekannten größeren Un­glücken dadurch grundsätzlich unterscheidet, daß die Explosion sich nicht durch die Abbare( Kohlengewinnungspunkte) bewegt hat, sondern auf den Einziehschacht, die Hauptquerschläger der bei­den Fördersohlen und die Richtstrecke der 360- Meter- Sohle nach