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Samstag, den 1. März 1930.

* Die Gesellschaft Liebig- Museum verlich der Liebig- Ge­fellschaft in Köln die Liebig- Museums- Medaille, die auf der Boderseite den Kopf Justus von Liebigs, auf der Rückseite die Sie ist ein Säulenhalle des Liebigs- Laboratoriums zeigt. Wert von Dr. Ostar Paret in Stuttgart.

* Ernannt wurde der Polizeihauptwachtmeister auf Probe Hans Haubner zu Gießen zum Polizeihauptwachtmeister. * In den Ruhestand versetzt wurde der ordentliche Professor an der Landesuniversität Gießen Dr. Ludwig Schlesinger auf sein Nachsuchen mit Wirkung vom 1. April 1930 ab.

* Die Prüfung für Turn- und Schwimmlehrer und Lehrerin: nen ist auf den 19. Mai 1930 festgelegt. Die Anmeldungen unter Beischluß der vorgeschriebenen Unterlagen sind bis zum 10. März 1930 beim Hessischen Kreisschulamt einzureichen.

* Sammlung für Stresemann- Ehrenmal. Der hessische In­nenminister hat die Genehmigung für die Sammlung und Wer­bung für ein Stresemann- Ehrenmal in Mainz für den ganzen Boltsstaat Hessen erteilt.

* Schutz für Wildenten. Um der starken Abnahme der Wildenten durch gewerbsmäßige Entenjäger" und durch Aus­übung der Jagd mit Lockenten entgegenzuwirken, hat der hej­fische Innenminister angeordnet, daß von den Bürgermeistereien bei der im Gang befindlichen Neuverpachtung der Jagden die Bestimmung getroffen wird: Die Ausübung der Entenjagd durch Lockenten( auch künstliche) und durch berufsmäßige, En­tenjäger" ist verboten. Zuwiderhandlungen ziehen sofortige Auflösung des Pachtvertrages nach sich." Die erschreckende Abnahme der Wildenten bildet eine Gefahr für Wild und Haustiere, da sie in hohem Maße als Vertilger der Wasser­schnecken wirken, die Zuträger des Leberegels sind

* Abiturienten- Prüfung. Am Dienstag und Mittwoch wurden am Gymnasium und an der Oberrealschule die Reife­prüfungen abgehalten. 18 Schüler des Gymnasiums und 64 der Oberrealschule bestanden die Prüfung.

* Ausstellung. Im Fröbel- Seminar findet vom 1.- 3. März eine Ausstellung von Schülerinnen- Arbeiten statt.

* Eröffnung der Heilstätte ,, Seltersberg" Anfang April. Die von dem Hessischen Landesverband zur Bekämpfung der Tuberkulose( Heilstättenverein) erbaute Heilstätte Selters­berg" für Tuberkulose der oberen Luftwege wird Anfang April 1930 betriebsfähig werden. Die Heilstätte steht unter der Lei­tung des Direktors der Universitätsklinik für Ohren-, Nasen­und Halskranke, Professor Dr. Brüggemann. Die zur Verfü­gung stehenden Heilmittel( Anlage für konservative Tuber­fulosebehandlung, Operations, Röntgen, Belichtungsräume, Inhalatorien, Reinluftkammern nach Storm van Leeuwen usw.) sind nach den modernsten Gesichtspunkten eingerichtet. Selbst­verständlich findet auch fachärztliche Behandlung der Lunge statt. In der Heilstätte können Kranke( Männer, Frauen und Kinder) jeden Standes aus ganz Deutschland zur Behandlung aufgenom­men werden. Die Pflegesätze sind den Kliniksäten angepaẞt. Aufnahmegesuche können schon jetzt mit einem ärztlichen Zeug­nis, aus dem die Art und der Grad der Erkrankung hervor­gehen, bei der Verwaltung der Heilstätte Seltersberg" einge= reicht werden. Kranke, die auf Kosten öffentlicher Körperschaf= ten kommen, müssen außerdem einen Nachweis mitbringen, wer die Kosten trägt.

,, Gießener Zeitung"

* Beginnt mit der Schnakenbekämpfung! Der ungewöhn­milde Verlauf dieses Winters läßt mit Sicherheit befürchten, daß wir einem ganz besonders schlimmen Schnakenjahr ent­gegengehen. Im Interesse der Bevölkerung ist es geboten, mit allen Mitteln schon jetzt gegen diese zu erwartende Plage vor= zugehen.

Gib Deinem

KAFFEE

einen kräftigeren, herzhafteren Ge: schmack: nimm

Franc

Aus Nah und Fern.

Schwerer Sachschaden bei einer Riesensprengung.

Herborn. Durch große Sprengungen in dem von der Firma Westerwaldbrüche AG. in Bonn betrieber in Steinbruch ,, Schmale Burg" bei Beilstein im Dillkreis sind große Er­schütterungen in der ganzen Umgegend und schwere Sachschäden verursacht worden. Eine ungeheure Detonation folgte der Sprengung, bei der 64 Zentner Dynamit zur Explosion gebracht wurden. Der Bruch selbst war nach der Explosion durch eine schwarze Pulverwolte längere Zeit verhüllt. Basaltbroden bis zu einem halben Meter Durchmesser flogen bis zu 50 Meter hoch in Richtung Beilstein in die Luft. Dortselbst haben sie größeren Schaden verursacht. Einem vor einer Gastwirtschaft haltenden Personenkraftwagen wurde durch herabfallende Ba­saltbrocken der Kühler vollkommen demoliert. An der Schule verursachte ein großer Basaltbrocken ein 70 Zentimeter großes Loch in der Mauer, trieb das Mauerwerk in den Schulsaal und demolierte dort die Schulbänke. Der Schulsaal bietet einen trostlosen Anblick. Etwa einen Meter über der Einschlagstelle hielt der Lehrer zu gleicher Zeit Unterricht. Es ist ein Wun­der, daß niemand verletzt wurde. In einem anderen Hause schlugen die Basaltbrocken die Hausdecke ein und demolierten die Küche nebst Einrichtung. Auch das Transformatorenhaus wurde beschädigt, so daß die Lichtzufuhr abgeschnitten wurde.

Dorffirchenvorstehertagung.

Ortenberg. Am 24. Februar fand hier eine Dorfkirchen­vorstehertagung statt. Ueber 200 Kirchenvorsteher hatten der Einladung der Dorfkirchenfreunde Folge geleistet. Die Fest­predigt hielt der Superintendent von Oberhessen, Oberkirchen­rat Wagner. Am Nachmittag fand eine Nachversammlung statt, zu der der Prälat der hessischen Landeskirche D. Dr. Diehl gekommen war. Er sprach über das Thema: ,, Wie kam es im 16. Jahrhundert zu lebendigen Gemeinden, und was fön­nen wir daraus für die Gegenwart lernen?" Er zeigte in dem geschichtlichen Teil seiner Ausführungen, wie überall im 16. Jahrhundert lebendige Gemeinden entstanden. Im letzten Teil seines Vortrages zog Prälat D. Dr. Diehl seine Ausführungen in für die Gegenwart bedeutsame Forderungen zusammen: Ge­fühl der Verantwortung muß unbedingt wach werden in eines jeden Amt, und nicht warten bis einem alles vor die Füße ge= legt wird, sondern Diener sein selbst tätig sein. In der dann folgenden Aussprache, in der auch zahlreiche Kirchenvorsteher zu Wort kamen, und in der man noch über einzelne Dinge be­sonders sprach, kam deutlich eine frohe und zuversichtliche Stim­

Mißfarbene Zähne

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mung zum Ausdruck, die alle Anwesenden ergriffen hatte. De­fan Scriba schloß mit Worten des Dankes an alle, die zum Gelingen dieses Tages beigetragen hatten, um 4 Uhr die Tagung.

Steinberg b. Gießen. Hier stürzte der 58 Jahre alte Land­wirt Georg Häuser bei Arbeiten auf die Tenne der Scheune ab. Der bedauernswerte Mann erlitt dabei schwere Kopfver­letzungen und einen Bruch des Schlüsselbeins. In schwerver­letztem Zustande mußte er der chirurgischen Klinik in Gießen zugeführt werden.

Schotten. Jm abgelaufenen Jahr 1929 wurden im städti­schen Krankenhaus insgesamt 337 Kranke aufgenommen und verpflegt. Die Zahl der Verpflegungstage betrug 5512. Zur Zeit liegen 25 Kranke im Haus.

Bad Nauheim. Ueber die evangelische Bewegung in Sow­jetrußland sprach am vergangenen Mittwoch abend der hier zur Kur weilende russische Professor Marcinkowski. Es ist begreiflich, daß sich eine überaus große Anzahl von Zuhörern eingestellt hatte, nicht nur aus Bad Nauheim, sondern auch von Friedberg und Umgebung. Professor Marcinkowski sprach, nachdem Pfarrer Knodt Worte der Begrüßung ihm gewidmet hatte, in Russisch und wurde von Professor Schlar b= Gießen, einem Deutsch russen, ausgezeichnet übersetzt. Er gab sehr inter­essante Einblicke in die alte griechisch- orthodore Staatskirche, die mit eisernen Reifen der Gewalt zusammengehalten wurde, bis die Revolution diese zerschlug. Trotz aller Verfolgungen, die meist unter dem Stichwort ,, antirevolutionäre Propaganda" segeln, geht eine gewaltige, am Evangelium entzündete evan­gelische Bewegung durchs ganze Land, und es ist nach allen Anzeichen nicht zweifelhaft, wer schließlich siegen wird.

Eichenzell. Ein Fußballer- Antounfall vor Gericht. An­fangs Dezember verunglückte auf der Rückfahrt von Blitzenrod bei Lauterbach nach Eichenzell bei Fulda ein Lastauto, auf dem sich 25 junge Fußballer aus Eichenzell befanden, die in Blitzen­rod ein Fußballwettspiel ausgetragen hatten. Das Autounglüc geschah dadurch, daß der Kraftwagen in voller Fahrt gegen einen Baum sauste und dabei die ganze Mannschaft herusge­worfen wurde, wobei zwei Leute den Tod fanden und zehn ver­letzt wurden. Die Ursache des Unfalls war, wie jetzt in der Gerichtsverhandlung vor dem Gießener Schöffengericht festge= stellt wurde, darin zu erblicken, daß der Chauffeur den Kilo­meterzähler einstellen wollte, und als ihm das nicht gelang, ein neben ihm sitzender Mitfahrer es versuchte, wobei der Chaffeur dem Mitfahrer zusah und infolgedessen nicht die nö­tige Aufmerksamkeit auf die Straße richtete. Wegen fahrlässiger Totung und Körperverletzung erhielt der Fahrer des Lastautos drei Monate Gefängnis, wobei das Gericht seine bisherige Un­bestraftheit in Betracht zog.

Laubach. Jm Alter von 75 Jahren ist der langjährige evangelische Stadtpfarrer Nebel in Laubach an den Folgen eines Schlaganfalles verstorben.

Büdingen. Der Büdinger Pferdemarkt war mit über 60 Pferden zum Verkauf beschickt. Bei gutem Geschäftsgang wurde etwa die Hälfte der aufgetriebenen Tiere verkauft. Leichtere Pferde wurden mit rund 6000 Mark bezahlt. Oldenburger kosteten bis zu 1200 Mart, schwere Tiere bis zu 1500 Mark. Teilweise ergaben sich Notierungen darüber hinaus.

entstellen das schönste Antlitz. Uebler Mundgeruch wirkt abstoßend. Beide Schönheits­fehler werden gründlich beseitigt oft schon durch einmaliges Putzen mit der herrlich erfrischend schmeckenden Chlorodont- Zahnpaste. Die Zähne erhalten darnach einen wunder­vollen Elfenbeinglanz, auch an den Seitenflächen, besonders bei gleichzeitiger Benutzung de dafür eigens konstruierten Chlorodont- Zahnbürste mit gezahntem Borstenschnitt. Faulende Speisereste in den Zahnzwischenräumen als Ursache des üblen Mundgeruchs werden gründlich damit beseitigt.- Chlorodont: Zahnpaste, Mundwasser, Zahnbürsten Einheitspreis 1 Mark bei höchster Qualität. Man verlange nur echt Chlorodont in blau- weiß- grüner Originalpackung und weise jeden Ersatz dafür zurück.

Vor dem Länderspiel.

Zwei Antipoden.

Der eine: Ich glaube, das wird am 2. März in Frankfurt eine ganz große Sache!"

Der andere: Hm! Wieso? Bei der Geldknappheit verspreche ich mir nicht mehr als sonst auch!" Der eine: ,, Na, erlaube mal, für so etwas Apartes hat doch

jeder Interessent ein paar Märkelchen übrig. Es haben sich ja auch annähernd 100 000 angemeldet; sie können aber nicht alle untergebracht werden."

Der andere: ,, Sooo? Ich dachte, das wäre für eine Stadt wie Frankfurt doch eine Kleinigkeit. Uebrigens, wenn ich auch das Geld dafür opfern könnte, würde ich doch nicht hinfahren für solche Mummenschanz habe ich nichts übrig." Der eine: Mummenschanz? Ich bitte dich, das ist doch eine sehr ernste Angelegenheit von nationaler Bedeutung; ganz Deutschland ist daran interessiert, daß es richtig klappt und gut verläuft."

Der andere: ,, Jetzt übertreibst du aber dicke; Frankfurt ist doch nicht Deutschland. Gewiß wird man in Frankfurt alles aufbieten, um in Ehren zu bestehen, schon aus lokal- natio­nalem Ehrgeiz heraus, aber sonst wüßte ich nicht.. Ja, wenn Köln...

Der eine: ,, Köln hielte ich allerdings auch für vorteilhafter, aber nun ist einmal Frankfurt auserwählt, und das verfehlt seine Zugkraft auch nicht."

Der andere: ,, Du scheinst ja großes Interesse dafür zu haben, fährst wohl auch hin?"

Der eine: Aber natürlich; ich habe schon eine Einlaßkarte, sogar Sitzplatz für 5 Rmt."

Der andere: ,, Einlaßkarte? Für 5 Rmt.? Da stelle ich mich doch irgendwohin auf die Straße und sehe alles umsonst." Der eine: ,, Auf die Straße? Wovon sprichst du denn?" Der andere: ,, Na, doch von dem Maskenzug. Uebrigens fällt mir eben ein, daß er ja verlegt werden soll, weil am 2. März so ein.. eine.. wie heißt es gleich?.. aha.. eine italienische Nacht in Frankfurt stattfinden soll..." Der eine: ,, Du meinst natürlich das Fußball- Länderspiel zwischen

Deutschland und Italien. Davon habe ich doch die ganze| Zeit gesprochen.

Der andere: ,, Dann schweig mir jetzt davon still; sowas interes­siert mich nicht; dafür habe ich auch kein Geld übrig."

Das Hindernis.

Der junge Ehemann: Frauchen, wie wäre es, wenn wir am nächsten Sonntag mal einen Ausflug nach Frankfurt machen würden?"

Die junge Frau: Ich weiß schon, wo dich der Schuh drückt: du willst dir das große Fußballspiel ansehen; aber ich bin dabei. Wie steht es denn mit Eintrittskarten? Gibt es noch welche?"

Er: Habe ich schon besorgt, zwei schöne Sitzplätze." Sie: Das ist lieb von dir. Wann fahren wir denn und wann kommen wir zurück?... Ach, da fällt mir etwas ein. Zu dem Spiel kommen doch sicher viele Menschen zusammen?" Er: ,, Sehr viele, aus ganz Deutschland, Männlein und Weib­lein; da kannst du Toiletten bewundern!" Sie: ,, Das ist es ja gerade. Und ich habe nur den Pelzmantel

aus dem vorigen Jahr mit dem kann ich mich da nicht se= hen lassen; da stände ich ja wie ein Aschenputtel unter Schönheitsköniginnen. Nein, nein, da bleibe ich lieber zu Hause."

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Er: ,, Aber Kindchen, wer guckt denn bei dem Trubel und Ge­dränge ausgerechnet auf deinen Mantel! Uebrigens ist der Schaden schnell behoben: du ziehst einfach deinen Regen­mantel an, der paßt doch für alle Gelegenheiten." Sie:, Meinst du? Also gut; werde ich meinen Regenmantel anziehen. Hoffentlich regnet's am Sonntag auch!" Die Anziehungskraft. Erster Backfisch: Du, Elli, am 2. März nimmt mich mein Better Kurt mit nach Frankfurt zu dem Fußball- Länder­spiel. Hast du keine Gelegenheit, rüber zu rutschen?" 3weiter: ,, Natürlich fahre ich hin, auf eigene Faust. Ich will doch sehen, wie unsere Sportjungens die Jtaliener schla= gen; ich werde beide Daumen halten."

Erster: Na, weißt du, eigentlich interessiert mich das Spiel herzlich wenig, ich verstehe nicht viel davon. Ich fahre

hauptsächlich hin, um mir mal die schnittigen Mussolini­burschen anzusehen. Ist das eigentlich wahr, was man alles von ihnen erzählt; daß sie schwarze Locken, schwarze feurige Augen, griechische Nasen, volle rote Lippen, kleine schwarze Schnurbärtchen haben und daß sie solche Unmengen von Makkaroni verzehren? In der Pause sollen sie sogar welche zur Stärkung aufgetischt bekommen?" Zweite: Darüber kann ich dir keine Auskunft geben; aber du wirst dich ja von allem selbst überzeugen können, wenn du hinfährst."

Erste: ,, Das werde ich auch, und von jedem einzelnen lasse ich mir auch ein Autogramm geben; ich habe mir schon ein Album dafür gekauft; auf jede Seite kommt ein Name, und nachher schreibe ich meine Eindrücke darunter. Viel­leicht erwische ich auch ihre Photos. Hoffentlich sind die Herren alle sehr nett; ich werde dir später darüber berich­ten. Also auf Wiedersehen und vergnügten Rutsch!"

Der Stabhochspringer als Meisterläufer. Der Stabhochspringer ward zum Meisterläufer, und so holte also Lehninger vom SC. Charlottenburg den Dieb Schulze ein, dessen Schritt auch durch den Besitz der gestohlenen Aktenta­sche nicht so beschwingt war, daß ihn der Stabhochsprungmeister nicht noch einholen konnte..

Ein kleines Mädchen von einer Berliner Firma kam aus dem Bankgebäude, mit geldgefüllter Aktentasche unterm Arm. Sie kam nicht weit mit der Aktentasche, denn dieser nahm sich Herr Schulze liebevoll an, der auf die Tasche gelauert hatte und nun mit ihr das Weite suchte. Das Mädchen freischte, so daß schließlich die Polizei und zahlreiche Passanten hinter Herrn Schulze herrannten, ohne ihn einholen zu können. Dann geschah das Wunderbare: aus der Spigengruppe der Verfolger löste sich ein Mann los( wen erinnerte es nicht an eine beginnende Jagd beim Sechstagerennen!), stürmte vor, gewann vom Felde immer mehr Vorsprung und überrundete" schließlich, d. h. er holte den Uebeltäter ein, nahm ihm die Aktentasche ab und hielt ihn fest, bis das übrige Feld der Verfolger ,, aufgeschlossen" hatte, so daß Schulze mit den gestarteten Polizist n weiterhin eine Gruppe bildete....