Nr.50.
1Gtd., 2.5empel unschweig 2: 36,0
Sanderer- Potsdam
rg Meter.
äu
r Merle und Al
Den
onnen.
Der
is Grassin- Frant
öller, der Motor
, desgleichen auf
daß am 2. Juni
4. Köln- Sülz 2: 4
In unter anderem
enuzten eine An zu Angriffen auf dpunkt des Ama etonte, und gaben
zu fehren. Wenn
etwas nicht ganz
5. Sooft dort etwas waltig did. Was then lesen. müssen? s dem einen( ye
en vermochte, geht
Irt Gehalt bezogen
ezigen Vorstands
= gut, daß wir in
ne haben, die
der Nachbarschaft
ganz stubenrein.
hn und Fulda im Seim; geschieht das oder Wohlwollen?
at inzwischen eine Ehrenrettung des Srtelt ist, daß man alb hat man nich seiner Zugehörig endungen erhalten; assenbücher; teine Zuwendungen an v.? Damit wäre bt das alte l
id haeret", wenn Beweis der Wahr eil über den Ver s will.
TO
ltersweg 83
impo
Tempo!
ift Der Deutsche R
die Sunfzeitschrift im
Slag, ausverkauft wollen Sie dann mit Tanger madjen, wennik
hrlichen Programme all
er nicht haben? Beshal
em Buchhändler, Brief
beft 50 pf. Wer den B
Bebeft vom Derlag, Berl
Gießener Zeitung
( Neueste Nachrichten)
Erscheint Mittwochs und Samstags. Bezugspreis 2,40 M vierteljährlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüdfendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
41. Jahrg.
Politische Tagesschau.
Reichspräsident v. Hindenburg weilte Mittwoch in Hannover, um die Eröffnung der Strede Hannover( Misburg)-Peine ( Hildesheim) des Mittellandkanals vorzunehmen.
*
Reichsaußenminister Dr. Stresemann ist am Freitag mit Gattin und Begleitung zu mehrwöchiger Kur im Kurhause BühlerHöhe bei Baden- Baden eingetroffen.
*
Der Staatsgerichtshof hat der Wahlanfechtungsklage der Wie medlenburg- schweriner Nationalsozialisten stattgegeben. bei den hessischen Landtagswahlen wurden auch hier die Bedingungen zur Zulassung von Wahlvorschlägen als gegen die Reichsverfassung verstoßend festgestellt.
*
Der hessische Staatspräsident Adelung hat sich in den letzten Tagen in Genf aufgehalten und bei dieser Gelegenheit auch das Bölkerbundssekretariat besucht und mit verschiedenen leitenden Beamten desselben Fühlung genommen.
*
Drud und Verlag von Albin Klein in Gießen Geschäftsstelle: Gießen, Südanlage 21. Fernsprecher Nr. 2525 und 2526 Postscheckkonto, Nr. 69 530 Amt Frankfurt a. M
Samstag, den 23. Juni 1928
( Gießener Tageblatt)
Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lotal 12 Pig., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pfg. Play vorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholung Rabatt. für Vollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.
Die Ozeanflieger in Berlin.
Am Mittwoch Nachmittag tam das Flugzeug ,, Europa" mit den Ozeanfliegern, von einem Geschwader von 50 Flugzeugen begleitet, von Bremen über Hamburg nach Berlin und landete vor etwa 50 000 Zuschauern auf dem Tempelhofer Felde. Das hatte Berlin noch nie gesehen! Gewaltig war der Andrang als die deutsche Reichshauptstadt die Ozeanflieger Chamberlain und Levine erwartete, doch heute ist die Zuschauermenge um einige zehntausend Menschen stärker und die Begeisterungsflammen lodern hoch zum Himmel empor. Kanonenschläge, Hoch- und Hurrarufe dröhnen durch die Lüfte, als die Ozeanflieger in sichtlicher Ergriffenheit der„ Europa" entsteigen. Vom Jubel umbrandet, wird der erste Redner, Vizekanzler Hergt, kaum verstanden, der in kurzen und knappen Worten die Fliegertat schildert und der dabei auch die Männer nicht vergißt, die das Flugzeug bauten, das einen Ost- West- Flug möglich machte. Nach dem Vertreter der Reichsregierung spricht Oberbürgermeister Böß im Namen Berlins und der Berliner. Das Deutschlandlied erklingt. Zehntausende singen mit, wäh renddessen der Irländer, die Hand an der Mütze, salutiert. Es spricht der englische Botschafter Worte des Willkommens. Danach folgt die englische Nationalhymne; schließlich kommt noch der uns allen vertraute Vertreter der Vereinigten Staaten, Botschafter Shurman, zu Wort. Die Sternenbannerhymne ertönt. Dann antwortet mit lauter, flarer Stimme Hauptmann Köhl. Man muß die Berliner kennen, um das Echo zu be= greifen, das feinen Worten folgt:„ Ich liebe diese große, unsere deutsche Hauptstadt Berlin." Er schildert den jubelnden Empfang im sportbegeisterten Amerika. Die Truppen, die vor zehn Jahren noch im Kriege gegen uns standen, haben jetzt vor den deutschen Fliegern defiliert. Ihm ist klar geworden, daß dieser Flug ein Brückenschlag war, der die beiden großen Reiche, Ame= rika und Deutschland, aufs neue und stark miteinander verband. Er bittet den Botschafter, noch einmal den Amerikanern Dank zu sagen. Nach Köhl tritt sein Gefährte Fitzmaurice vor das Mikrophon, und er erzählt in schlichten Worten von der treuen und tapferen Fliegerkameradschaft zwischen dem Jrländer und den beiden Deutschen. Als Dritter dann Hünefeld, der den Vaterlandsgedanken in den Mittelpunkt seiner Ansprache stellt. Ihn hat besonders ergriffen, daß bei dem Willkommgruß auf deutschem Boden Stahlhelm und Reichsbanner Begrüßungsabordnungen entsandt haben.
Von der Deutschen Turnerschaft Ostoberschlesiens war die Ausstellung von 300 Pässen für die Teilnehmer am diesjährigen Kölner Turnfest beantragt worden. Die poln. Polizeidirek| tion hat mitgeteilt, daß von den 300 beantragten Pässen nur 6 genehmigt worden seien.
*
Vor dem Bukarester Appellationsgericht wurde gestern dic Ehe zwischen der Prinzessin- Mutter Helene und dem Kronzinzen Karol von Rumänien geschieden.
Die„ Große Koalition" gescheitert.
Die Verhandlungen über die Bildung einer neuen Reichs: regierung auf der Grundlage der Großen Koalition sind ge= scheitert, da der Abg. Scholz im Namen der Deutschen Volks= partei an der Forderung auf sofortigen Baubeginn des Panzerkreuzers, der Wahl eines anderen Tages als des 11. August als Nationalfeiertag und die Zusage für sofortigen Beginn der Umbildungsverhandlungen der Preußischen Regierung, und zwar bis zum Juli, festhielt, und der Abgeordnete MüllerFranken diese Forderungen in der Sitzung der sechs Fraktionsführer ablehnte. Müller- Franken ist nun an die Fraktionen des Zentrums, der Demokraten und der Bayrischen Volkspartei herangetreten, um den Versuch der Neubildung der Regierung auf der Grundlage der Weimarer Koalition zu machen.
Nobile gefunden!
Der Flieger Maddalena hat Nobile gefunden. Er hat zu= nächst das Zelt Nobiles überflogen ohne es zu bemerken. Durch einen Funkspruch der Nobilegruppe zurüdgerufen, habe er darauf 5 Personen unterscheiden können, die völlig gesund schienen und ihm zuwinkten. Im Verlaufe der Nacht wird von Nobile eine Empfangsbetätigung für das abgeworfene Material erwartet.
In diesem weiteren Funkspruch hat Nobile dringend darum ersucht, daß ihm sofort neue Akkulumatoren für seinen Funkapparat geschickt werden, da die von Maddalena zusammen mit anderen Vorräten abgeworfenen Akkulumatoren durch das Aufschlagen auf das Eis, trotz aller angewandten Vorsicht beschä= digt seien. Ferner fragt Nobile an, ob und wann damit zu rechnen sei, daß er und seine Gefährten durch Luftfahrzeuge befreit werden..
-
Das schwedische Junkersflugzeug ,, Uppland" und zwei antere schwedische Flugzeuge überflogen am Donnerstag 45 Minyten lang das Lager Nobiles und suchten vergeblich nach einer Landungsstelle. Der Versuch soll am Frei.ag wiederholt werden.
Guthaben aus englischer Gefangenschaft.
Wegen der Auszahlung der Guthaben an die Heimkehrer aus englischer Gefangenschaft stehen wir mit der zuständigen Reichsstelle, der Restverwaltung für Reichsaufgaben, in ständiger Verbindung. Die Sachlage ist zurzeit folgende: Die von der englischen Regierung zunächst überwiesenen 10 Millionen sind restlos zur Auszahlung gelangt. Mit einem Betrage von 6 Millionen ist die englische Regierung noch im Verzug. Sobald dieser Betrag überwiesen wird, erfolgt die Auszahlung an die nicht befriedigten Heimkehrer.
Die bloße Tatsache der Gefangenschaft oder der Arbeitsleistung während derselben begründet keinen Anspruch auf ein Guthaben. Ein Anspruch besteht nur dann, wenn ein Restguthabenbetrag( Arbeitslosenüberschuß), Privatgeld, Postanweisungsbeträge und Sanitätsgebührnisse) von den englischen Behörden in den hierher gesandten Guthabenlisten eingetragen und anerkannt worden ist.
Die Listen sind von der englischen Regierung ohne Mitwirkung deutscher Behörden aufgestellt.
Zur Vermeidung von Irrtümern wird ferner bemerkt, daß der Arbeitslohn nicht mit der Militärlöhnung verwechselt werden darf. Ein Rechtsanspruch auf Militärlöhnung während der Gefangenschaft bestand überhaupt nicht.
Wiederum ertönen gewaltige Kanonenschläge. Brausende Hochs und Hurras erschallen, als die Ozeanflieger die Ehrenrunde fahren. Dichte Schwaden von Menschen stehen rechts und links der Straßen, durch die unsere Ozeanflieger ihren Einzug in die Reichshauptstadt halten. Selbst im unbewohnten Tiergarten stehen Tausende und aber Tausende. Am Brandenburger Tor und auf dem Pariser Platz wehen amerikanische, irische, deutsche und englische Flaggen. Die französische Botschaft hatte zur Begrüßung der Ozeanflieger ihre Trikolore gehißt. ,, Unter den Linden" und die Wilhelmstraße bildete ein großes Flaggenmeer. Ein Erlebnis ohnegleichen wurde dieser Tag für Berlin.
Auf dem anschließenden Festbankett, das den Ozeanfliegern zu Ehren gegeben wurde, führte Reichsverkehrsminister Dr. Koch aus, daß Deutschland in besonderem Maße berufen sei, im fommenden Ozeanverkehr eine Rolle zu spielen. Die Vorbereitun= gen für einen solchen Ueberseeflugverkehr sind schon weiter gediehen, als man bisher annehmen konnte. Bei den DornierWerken am Bodensee wird zurzeit ein Riesenflugboot gebaut, das für den Transozeanverkehr verwendet werden soll. Leiter des deutschen Ozeanflugverkehrs soll Hermann Köhl werden, dem bereits eine führende Stelle bei der Lufthansa angeboten worden ist.
Nummer 51
Am Donnerstag wurden die Flieger durch den Reichspräsidenten v. Hindenburg empfangen. In herzlichen Worten sprach der Reichspräsident ihnen seine Wünsche für das Gelingen ihres fühnen Fluges und zugleich als alter Soldat seine Anerkennung für die hierbei bewiesene Tapferkeit und Tatkraft aus. Er überreichte jedem der drei Herren als Zeichen seiner Anerkennung und zur Erinnerung sein eigenhändig unterschriebenes Bild im silbernen Rahmen. Am Donnerstag umsäumten wieder große Mengen die Wilhelmstraße und die Gegend am Kaiserhof, als Die Autos zum Palais des Reichspräsidenten fuhren und wieder ertönten brausende Hoch- und Hurrarufe. Geduldig wartete die Menschenmenge, bis die Flieger nach Beendigung des Emp= fanges zurückkamen.
Anschließend daran folgten dann die Flieger einer Einladung des Magistrats und der Stadtverordneten von Berlin zu einem Frühstück im Festsaal des Berliner Rathauses, wo Oberbürgermeister Böß, Stadtrat Benecke und Stadtverordnetenvorsteher Haß die Ehrengäße begrüßten. Unter den Gästen bemerkte man außer den Ehrenbürgern und Stadtältesten Berlins den Botschafter der Vereinigten Staaten von Amerifa, Shurmann, Vertreter der Reichs- und Staatsbehörden, der Parlamente, der Luftfahrt und Seefahrt usw. Im Verlaufe des Frühstücks feierte Oberbürgermeister Böß die Flieger in einer herzlichen Ansprache. Bei dieser Feierlichkeit wurden den Fliegern vom Oberbürgermeister Ehrenplaketten der Stadt Berlin überreicht.
Am späten Nachmittag fand im Garten des Hauses des Reichspräsidenten ein weiterer Empfang der Bremen"-Flieger statt. Der Reichspräsident, unterstützt durch Staatssekretär Dr. Meißner, begrüßte die Flieger herzlich. Eine Reihe von Ministern war ebenfalls erschienen. Die Gäste des Reichspräsidenten blieben bis nach 6 Uhr.
Die Feierlichkeiten beschränkten sich am Freitag auf einen Nachmittagstee, dem die Berliner ausländische Presse beiwohnte. Die Flieger mit ihren Frauen wurden mit herzlichem Beifall empfangen und blieben mehrere Stunden in anregendem Geſpräch mit den Vertretern der ausländischen Presse zusammen.
Die Deutsche Flugspende.
Die Deutsche Flugspende teilt mit, daß die zu Ehren der Transozeanflieger eingeleitete Sammlung durch gemeinsamen Beschluß der D- Banten mit dem Beitrage von 50 000 M eröffnet worden ist. Die Erträgnisse der Deutschen Flugspende sollen dazu dienen, minderbemittelten jungen Leuten die Aus= bildung zu Fliegern zu ermöglichen.
Köhl- v. Hünefeld- Ehrenmünze.
Zur besonderen Ehrung der deutschen Transozeanflieger ge= langt eine Ehrenmünze zur Ausgabe, entworfen von Altmeister Prof. Ph. Kittler, Nürnberg, nach Originalaufnahmen, welche von den Familien Köhl und v. Hühnefeld zur Verfügung ge= Die Prägung erfolgt in Fünfmarkstüd- Größe, stellt wurden. Silber 900 fein, beim Baŋer. Hauptmünzamte. Die Ehrenmünze trägt auf der Vorderseite lebensgetreu gestaltet die Profilbildnisse der Helden; auf der Kehrseite in kunstvollem Relief die ,, Bremen" über dem Atlantik, von Goethes Worten„ Allen Gewalten zum Troh sich erhalten" umrandet. Die Ehrenmünze ist bei den meisten Banken und Sparkassen, sowie bei der Versandstelle der Köhl- v.Hünefeld- Ehrenmünze, München, Herzog= Wilhelmstr. 11, in Karton- Etui z. Preise v. M 6,- zu beziehen.
Beschwerden irgendwelcher Art wegen Nichtberücksichtigung| Erziehungsbeihilfen des Reichs u. der Länder.
werden von der englischen Regierung grundsäglich zurückgewiesen, sofern nicht schriftlich bezifferte Anerkenntnisse vorgelegt werden können, die von der betreffenden englischen Lagerbehörde bei der Entlassung des Heimkehrers ausgefertigt worden sind.
Die Verhandlungen mit der englischen Regierung wegen der Forderungen des während der Dauer der Gefangenschaft nicht anerkanten Sanitätspersonals sind noch nicht zum Abschluß ge= bracht. Wann dies voraussichtlich der Fall sein wird, kann Da. noch nicht gesagt werden.
1928
MAI
OKTOBER
PRESSA
DIE WELT
SCHAU
AM RHEIN
KOLN
Bei der Erörterung der Erziehungsbeihilfen in der Sitzung des Reichsausschusses vom 11. November 1927 wurde be= reits in besonderem Zusammenhange die Möglichkeit erwähnt, daß bei Verwaltung der 20 Millionen R.- Mark durch die Versorgungsbehörden die Länder und Gemeinden ihre Mittel für die Zwecke der Erziehungsfürsorge zum Teil oder ganz einsparen könnten. Eine Reihe von Einzelfällen beweist, daß diese Wirkung infolge Mißverstehens oder Nichtbeachtens der ergän zenden Aufgabe der Erziehungsbeihilfe tatsächlich inzwischen hier und da eingetreten ist. So ist nicht nur die beantragte Erziehungsfürsorge für Kriegerwaisen abgelehnt worden, es sind auch bereits gewährte Fürsorgeleistungen eingeficut und die Antragsteller auf die Erziehungsbeihilfen verwiesen worden. Dies veranlaßte uns, die Erörterung dieser Frage für die nächste Reichsausschußsizung auf die Tagesordnung setzen zu las= sen, da wir der Ansicht sind, daß die vom Reiche für diese 3wede gewährten Sondermittel im Betrage von 20 Millionen Reichsmart eine Zusahleistung zu den bisher für diesen Zwed gewährten Fürsorgeleistungen der Länder darstellen, wenn auch natürlich, wie bei allen Fürsorgeleistungen, jeder Einzelfall unter Berücksichtigung aller Verhältnisse zu behandeln ist.
Das Reichsarbeitsministerium, dessen verantwortlicher Vertreter bei der letzten Reichsausschußsizung mit Nachdruck auf den Charakter der neuen Erziehungsbeihilfen als Zusatzleistung hingewiesen hatte, hat nunmehr in einem an die Sozialministerien


