Einzelbild herunterladen

Nr. 42.

n.

ung stürzte

g das von hung hinab seine Frau Aufnahme

auch die in die Schlich reten.

daß der bei Joh. Stein

Dirtschaftung

Zur Feier

en Räumen

eingefunden, , Dr. Bruch Des Vereins

in Berlin Verladung edessen muß verden. Der Avusbahn in Deffentlichkeit und einige us Gründen

im Dillkreis Hüttenarbei lachbarhäuser hnhäuser und

Sebäude wur ein Teil der Aus den um Brandherd Umfichgreifen

e des Feuers

desopfer. wurden auf

g, vermutlich

Die mit Phos

riege verwen

ng ins Freie

ſpäteren Mel

ch.

uf Anordnung

fährdeten Gr nzwischen be

s sie aus

letzten Re des Hande mals ging der Komm

ute noch ni Gefühl d

rmäßig ange Le Mahnungen

schämend, da wir keine Ant räsidenten

nahmen die

Aufgaben, u

Di

besser zu löser

entliche Stelle

wirtschaft

gt wurde. D

Dinge ein, da immer fleine elfende Ruh j

usgangsbetrag herunter ein

uf dem Irrta

haft statt eine

aller negativn

dlichkeit wie i

dhe Kreise

von sozialisti

uch das Bürge

diesen Weg Vernunft w

wollen, als

b der Stols d

diefer verhäng

Schluß folgt)

Mittwoch, den 23. Mai 1928.

Fußball.

V. f. B. Gießen.

,, Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und

Am Himmelfahrtstage trug die Ligamannschaft auf dem Waldsportplatz das Rückspiel gegen die Liga des Sportvereins Langenselbold und gewann überraschend hoch 8: 1. Das Vor­jpiel in 2. konnten die Gäste mit 6: 3 für sich entscheiden. Die VFB.- Mannschaft spielte in der Aufstellung: Bingel; Kreẞ II., Schneider; Bergener, Henrichs, Hausrath; Lehrmund, Mißler, Böttiger, Hammers, Balser.

Spielverlauf: In der 15. Minute schoß Böttiger durch Fern­schaß das erste Tor, 5 Minuten später erzielten die Gäste den Ausgleich. Wieder 5 Minuten später verwandelte Lehrmund eine Vorlage Böttigers zum Tor. Das 4. Tor sandte Böttiger aus einer ganz unmöglichen Stellung in einer Entfernung von ca. 30 Meter ein. Halbzeit 4: 1 für VfB..

Nach Seitenwechsel setzte beiderseits ein flottes Tempo ein. Böttiger schoß noch 3 Tore aus einer Entfernung von 25-30 Meter. Hausrath erzielte ebenfalls ein Tor durch Fernschuß. Die letzten drei Tore fielen innerhalb 5 Minuten kurz vor Schluß. Beim Schlußpfiff stand das Spiel 8: 1 für VfB. Tie VfB.- Mannschaft eifrig und mit Ausdauer bis zum Schluß. Die gerechten Entscheidungen des Schiris wurden von den= sten durch laute Zurufe dauernd bemängelt. Auch sonst ließ das Benehmen der Gäste viel zu wünschen übrig. Schiedsrich­ter Reining, 1900 Gießen, leitete korrekt.-

Die 1. Jugend des VfB. Fährt Pfinzten nach Aachen zum fälligen Rückspiel gegen die 1. Jugend des VfB. Aachen!

*

-

Spielvereinigung 1900 e. V. Gießen. SpVg. 1900 Gießen 1. Frohnhausen 1. 3: 2. Die Gäste aus dem Dilltal verdarben mit ihrer Liga den guten Eindruck, den die 2. und A. H.- Mannschaft machten, durch das unsportliche Auftreten des Torwächters und des linken Ver­

icdigers. Die zahlreichen zuschauer waren sehr enttäuscht, zu­

mal 5 hohe Fußballspiel nachahmte, sodaß von Kom­bination und System nicht mehr viel übrig blieb. Ligareif war bei den Gießener Jöckel, Will, Glitsch; der Sturm versagte voll­ständig. Bei Frohnhausen wäre der Linksaußen zu loben, sonst hat sich die Mannschaft gegen das Vorjahr nicht wesentlich ver­bessert.

SpVg. 1900 Gießen A.-H.

Frohnhausen A.-S. 4: 0.

Hier sah man stellenweises Können im Abspiel, von dem Die Tore mußten mit viel die Aktiven noch lernen können. Schweiß erzielt werden. In der Gießener Mannschaft spielten u. a. Will II., Küthe, Paulus, Sonntag, Feußer, Schmidt. Das Spiel trug den Charakter eines wirklichen Freundschaftsspieles. SpVg. 1900 2. Frohnhausen( Dill) 2. 5: 1( 3: 0).

-

-

1900

Die 1900er können von Anfang an das Spiel überlegen gestalten. Verteidigung und Schlußmann der Oranier ließen jedoch vorerst Erfolge nicht zu. Eine Flanke des Linksaußen Tonnte von 1900 verwandelt werden. Einige Minuten später wurde ein Edball zum 2. Tore eingeschossen, dem die Dranier ein Eigentor folgen ließen. Nach Halbzeit ließen die Gegner stark nach, da sie dem Tempo nicht gewachsen waren. tonnte noch zweimal durch Mittelstürmer und Mittelläufer er­folgreich sein. Kurz vor Schluß kam Fr. zu seinem Ehrentor, an dem die Verteidigung der 1900er nicht ganz schuldlos war. Burkhardsfelden 1. 1: 1. SpVg. 1900 Gießen 3. BfB- K. Marburg 1. Jgd. 1: 1( 0: 1) SpVg. 1900 1. Jugd. Eden 7: 3. Nachdem im Vorspiel die Marburger Kurhessen auf heimi­schem Boden mit 3: 0 siegreich bleiben konnten, gelang es den Blau- Weißen im Rückspiel zu beweisen, daß sie dem äußerst [ pielstarken Gegner in kompletter Aufstellung mindestens gleich­wertig sind. Fast die ganze Spielzeit über waren die Blau­Weißen im Angriff, so daß auch ein tnapper Sieg gerechtfertigt gewesen wäre. Dafür spricht schon das günstige Eckenverhält­nis. Die Schnelligkeit des Gegners wurde durch größere Ausdauer der Einheimischen ausgeglichen. Als bester Mann­chaftsteil der 1900er war die Läuferreihe anzusehen.

Der

Sturm, besser als sonst, ließ traditionsgemäß gute Torchancen unausgenutzt. Der Ausgleichstreffer fiel kurz vor Schluß durch den Halbrechten der Blau- Weißen.

1. Mannsch. 2. Mannsch. 1. Jugend

FC. 1926 Großen- Bused.

-

-

BfB. Gießen 3. 0: 6( 0: 2), Harbach 1. 3: 0,

BfB. Gießen 2. Jgd. 3: 5( 1: 2),

1. Schüler VfB. Gießen 1. Schüler 1: 3( 0: 2).

Auf dem Sportplay in Großen- Buseck herrschte am Sonn­bag reger Spielverkehr. Die 1. Mannschaft empfing die 3. vom VfB. Gießen, die allerdings verstärkt antrat. Es ist zu ver= stehen, daß eine Mannschaft aus der 2. Gauklasse nicht gegen alte, routinierte Spieler aufkommen kann. So mußte Gr.- Bused gegen die in der Gießener Mannschaft spielenden Henrich, Neu­weiler, Kreẞ III. wohl verlieren.

Die 2. Mannschaft errang einen klaren 3: 0- Sieg über die 1. von Harbach, welche allerdings erst seit einem halben Jahr spielt.

Die 1. Jugend mußte sich der Jugend des VfB. 3: 5 beu­gen. Bei einem besseren Tormann hätte die Jugend gewinnen können.

Die Kleinen hielten sich tapfer gegen die VfB. Schüler. Sie ließen sich nur knapp 1: 3 von den spielstarken VfB.ern schlagen. Schiri- Anwärter Hilberg Daubringen leitete drei obige Spiele zur Zufriedenheit; er dürfte nur etwas schärfer durch­greifen.

SpB. 1920 Heuchelheim 1.

-

FC. Germania Homberg( Ohm) Liga 1: 0( 0: 0).

In der ersten Halbzeit ausgeglichenes Spiel. Die Heuchel­heimer haben die besseren Torchancen. Nach Halbzeit drückte Heuchelheim stark und brachte schöne Torschüsse an, konnte aber nur einmal einsenden. Schiedsrichter Fischer VfB. Gießen war gut.

Heuchelheim Jugend Klein- Linden Jgd. 7: 1.

Fußball im Reich. Repräsentativspiele.

In Hannover: Norddeutschland- Nordholland 3: 0( 1: 0).

Süddeutschland.

Rot- Weiß Frankfurt Wacker München

SV. Heddernheim Germania Bieber

BFL. Neu- Isenburg 2: 0( 1: 0) VfB. Stuttgart 1: 1( 0: 0). Aufstiegspiele.

--

-

Sportfreunde Frankfurt 1: 2 SV. Heusenstamm 2: 0

1. FC. Langen 03 Flösheim 3: 1 Ludwigshafen 3: 2 Städtespiel: Mannheim Union Niederrad SB. Darmstadt 98 3: 1

-

-

*

Westdeutschland.

Runde der Meister.

Borussia Rheine

-

Schwarz- Weiß Barmen 5: 4( 2: 1) Gesellschaftsspiele.

SSV. Elberfeld SpVg. Fürth( Samstag) 1: 5 Dortmund 08 SpVg. Fürth 1: 2

Westdeutsche Meisterschaftsspiele.

Eine Bestätigung.

In Köln trafen am Sonntag die beiden in den Endspielen um die Westdeutsche Meisterschaft erstplazierten Mannschaften von Köln- Sülz und Preußen Krefeld noch einmal im Freund­schaftsspiel zusammen. Die technisch besseren Kölner siegten verdient 2: 0 und bestätigten damit, daß die Meisterschaft an die tatsächlich beste Mannschaft gefallen ist.

Ein Spiel, das für die Besetzung des dritten Tabellen­plates in der westdeutschen Meisterrunde von Bedeutung ist, fam in Rheine zum Austrag. Borussia Rheine konnte auf eige­nem Plate spielend, Schwarz- Weiß Barmen mit 5: 4 knapp, aber verdient schlagen. Die Entscheidung muß jetzt im Spiele

Das olympische Fußball- Turnier in Amsterdam.

Bei den vier ersten Olympien kam der Fußball nicht zu Wort. Erst beim fünften in London 1908 wurde er zugelassen. Damals nahmen nur fünf Länder an dem Turnier teil. Im Jahre 1912 war Stockholm der Austragungsort; dort fanden ich schon 9 Teilnehmer ein, 1916 fiel das Olympia wegen des Krieges ganz aus. Das nächste fand 1920 in Antwerpen statt und sah bereits 14 Länder im Kampf um die Fußball- Vorherr­schaft. Bei dem letzten, 1924 in Paris, traten sogar 22 Bewer­ft. Bei de ber auf den Plan. In diesem Jahre, 1928, lagen am Tage des endgültigen Meldeschlusses die Bewerbungen von 21 Ländern por. Immerhin genug, um geraume Zeit für die Austragung der Spiele zu beanspruchen. Vorgesehen ist daher ein Zeitraum von rund 3 Wochen, nämlich vom 27. Mai( Pfingsten) bis etwa 15. Juni. Die Durchführung findet in verschiedenen Runden nach dem Pokalsystem statt. Für die Unterlegenen ist eine sog. Trostrunde eingerichtet, die jedoch für den Hauptwettbewerb nicht von Belang ist.

Die Auslosung der Gegner für die erste Runde fand am 17. Mai statt; die Namen zog Prinz Heinrich der Niederlande. Da die Zahl der Teilnehmer durch Absage von Bulgarien, Grie­chenland und Polen sich auf 18 reduziert hat, ist man zu folgen­der Methode übergegangen: zunächst sollen 2 Vorspiele ausge­tragen werden und dann die beiden Sieger derselben, mit den übrigen 14 Mannschaften die Vorrunde bestreiten, so daß für die erste Zwischenrunde 8 für die zweite Zwischenrunde 4 und für Das Endspiel 2 Teilnehmer verbleiben. Das Los traf für die Vorspiele: 1. Portugal gegen Chile und 2. Spanien gegen Est­Tand. In der Vorrunde treten sich gegenüber: 1. Jugoslawien und der Sieger auf dem 1. Vorspiel, 2. Mexiko und der Sieger aus dem 2. Vorspiel, 3. Belgien und Luxemburg, 4. Deutschland

und die Schweiz, 5. Holland und Uruquay, 6. Jtalien und Frankreich, 7. Aegypten und Türkei, 8. Argentinien und Ame­rika. Die Vorspiele werden am 27. Mai, die Spiele der Vor­runde am 28., 28. und 30. Mai ausgetragen. Das Spiel Deutsch­lands gegen die Schweiz, also des Gegners des letzten Länder­tampefes( am 15. April in Bern 3: 2( 1: 0) gewonnen), steigt schon am 28. Mai.

Diese Auslosung kann aber nur als provisorisch angesehen werden, weil wahrscheinlich mit noch einigen Absagen gerech­net werden muß( Estland?), so daß sich die Teilnehmerzahl noch verringert. Und in Bezug auf die Methode will der D. F. B. gelegentlich der Tagung der Fifa" am 23.- 26 Mai den An­trag stellen, das Pokalsystem fallen zu lassen und das sog. Re­pechage- System des Direktors Bergvall vom Stockholmer Sta­dion heranzuziehen, bei dem das Ausscheiden einer Mannschaft erst nach zwei Niederlagen erfolgt. Ob der Antrag Annahme findet, ist fraglich, da sich die Zahl der Spiele dann aufs Dop­pelte erhöhen würde; sollte es doch geschehen, so brauchen keine Vorspiele stattzufinden, vielmehr können die beiden ersten Run­den mit je 9 Spielen( falls 18 Teilnehmer bleiben) ausgefüllt werden. Das Repechage- System ist immerhin besser als die Einrichtung einer Trostrunde für die Unterlegenen; wer evtl. an einer solchen sich beteiligen kann, muß dies bis zum 26. Mai anmelden.

Interessant sind noch folgende Zahlenangaben: von den ausgelosten 18 Ländern haben Amerika 16 Spieler, Estland und Mexiko je 17, Chile 18 und die übrigen 14 Nationen je 22 an­gemeldet, so daß sich demnach zusammen 376 Fußballgrößen aller Herren Länder in Amsterdam ein Stelldichein geben.

Spiel.

Nr. 42.

zwischen Schalke 04 und Schwarz- Weiß Barmen fallen. Beide Mannschaften haben 5: 0 Punkte. Endet der Kampf Schalke­Barmen unentschieden, dann werden noch besondere Ausschei­dungsspiele notwendig, denn auch Kurhessen Kassel und Bo­russia Rheine haben je 6: 6 Punkte.

Bei den Jubiläumswettkämpfen in Saarbrücken spielten Sportfreunde Saarbrücken Kurhessen Kassel 2: 0.( Samstag) Kassel trat mit vier Ersatzleuten an und hatte gegen die recht gut spielenden Saarländer nie sehr viel zu bestellen. Nach tor­los verlaufener erster Halbzeit kamen die Einheimischen in der 8. und 15. Minute der weiten Halbzeit durch ihren Linksaußen zu zwei Treffern und damit zum verdienten Siege.

FV. Saarbrücken Kurhessen Kassel 1: 0.

Die Kurhessen hatten zwei neue Leute eingestellt und boten eine wesentlich bessere Leistung, als am Samstag. Sie konn­tn den Kampf meist offen halten und verloren erst in der 8. Minute der zweiten Halbzeit durch einen Elfmeter, der wegen unfairen Spiels verhängt werden mußte.

*

BfB. Königsberg Baltenmeister.

Einen überraschenden Ausgang nahm das letzte Spiel um die Fußball- Meisterschaft des Baltenverbandes zwischen den bei­den punktgleich an der Tabellenspitze stehenden Vereinen Preu­Ben Stettin und VfB. Königsberg. Die Königsberger brachten eine besonders im Sturm sehr gut aufgelegte Mannschaft mit, die den Kampf mit nicht weniger als 6: 0 Treffern für sich ent­schied. Königsberg ist damit wiederum Baltenmeister geworden.

*

Schalke 04 in Mainz 2: 3 geschlagen.

Die Mainzer erzielten im Kampfe gegen die Ruhrbezirks­meister am Samstag vor 2000 Zuschauer einen etwas glücklichen Sieg. Die Gäste waren technisch besser und beherrschten meist das Feld, aber der ohne Kuzorra spielende Angriff der West­deutschen war nicht durchschlagskräftig genug.

Die SpVg. Fürth siegt in Elberfeld.

Die Fürther Kleeblätter konnten in Elberfeld den Bezirks­ligaverein Spiel und Sport Elberfeld überlegen mit 5: 1( 2: 0) Treffern schlagen.

Um die norddeutsche Fußball- Meisterschaft. Holstein Kiel konnte am Sonntag auch das Meisterschafts­spiel gegen St. Pauli- Sport Hamburg überlegen für sich ent­scheiden, und zwar mit 5: 1. Holstein hat damit zwei Punkte Vorsprung vor dem Hamburger S. V. gewonnen, jedoch ist die­ser noch mit einem Spiel im Rückstand und ebenfalls noch ohne Verlustpunkte.

%

In Kaffel siegen die Serben 5: 3.

Am Samstagabend war Jugoslavia Belgrad Gast von Kassel 03. Die Gerben siegten nach besserem Spiel mit 5: 3 Treffern, nachdem sie bei der Pause noch mit 2: 3 im Hinter­treffen gelegen hatten. Nach dem Wechsel war das Spiel der Gäste recht gut. Der Kampf hatte nur 1500 Zuschauer ange zogen.

Handball und Leichtathletik.

Die Olympia- Sprinterstaffeln im Training. Hervorragende Leistungen in Düsseldorf.

Düsseldorf, 20. Mai.( Drahtbericht.) Nach den vielen Vor­bereitungskursen für die Amsterdamer Olympischen Spiele setzte jetzt die praktische Arbeit für unsere Olympiakandidaten der Leichtathletik ein. Am Sontag trat bei Anfänger- und Junio renwettbewerben des. Düsseldorfer SC. 99 im Rheinstadion zum ersten Male die Länderstaffel 1 in der Besetzung Lammers­Dr. Wichmann- Houben- Körnig in Gegner waren

zwei westdeutsche Staffeln und eine Düsseldorfer Stadtmann­schaft. Es wurden drei verschiedene Versuche unternommen. Jm ersten Lauf kam die recht gute Zeit von 41,2 Sef, heraus. Die beiden nächsten Versuche befriedigten in jeder Weise. Jedes­mal wurde der von der amerikanischen Länderstaffel gehaltene Weltrekord für 4 mal 100 Meter in 41 Sefunden erreicht. Auch die beiden Werfer Paulus- Wetzlar und Hoffmeister- Hannover erzielten hervorragende Leistungen. Jm Distuswerfen fam Soffmeister auf 46,58 Meter, Paulus auf 46,56 Meter.

*

Leichtathletische Wettkämpfe des Weilburger Fußball- Vereins von 1919. Nicht nur die Teilnehmer, sondern auch die mehreren Hun­dert Zuschauer werden vollauf befriedigt sein. von dem, was in Weilburg gezeigt und wie es gezeigt wurde. Der W. F. V. und die Leitung der Leichtathletik- Abteilung dieses Vereins kann sich diese Wettkämpfe und deren reibungslose und prompte Abwickelung als großes Verdienst anrechnen. Es war dem rührigen Verein gelungen, sogar die Vertreter der Behörden, den Landrat und Bürgermeister, für die Wettkämpfe zu inter­effieren. Beide Herren wohnten den Endkämpfen bei.

Vertreten waren durch 97 gemeldete Teilnehmer der FSV. Frankfurt, 1900 und VfB. Gießen, VfL. und WSpV. Wezlar. Sportfreunde Siegen, Niederlahnstein, Niedergirmes, die Ober­realschule Hagen und der W. F. V.

Bei gutem Wetter gelangten auf dem anerkennenswert ver­besserten Plaze an der alten Kaserne folgende Konkurrenzen zum Austrag:

1. 100 m: 1. Pfeiffer- Sportfreunde Siegen 11,5 Gef., 2. D. Müller- 1900 Gießen, 3. Geist- 1900 Gießen.

2. 200 m: 1. Pfeiffer- Sportfreunde Siegen, 24,2 Gef., 2. Mar­tin- FSV. Frankfurt, 3. Geist- 1900 Gießen.

3. 400 m: 1. Gilbert- 1900 Gießen 54,6 Set., 2. Fischer- VfB. Gießen, 3. Hertstein- WSpV.

4. 800 m: 1. Kaufmann- Frankfurt 2: 01,5, 2. Peters- 1900 Gießen, 3. Struwe- Niederlahnstein.