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Di

Samstag, den 14. Januar 1928.

men, in der von der Regierung folgende Maßnahmen zur Sicher­stellung der Existenz der Landwirtschaft gefordert wurden:

Einschränkung der übermäßigen Einfuhr von Vieh, Fleisch, Getreide, Mehl, Gebrauchspferde usw., Zuführung Senfung der von landwirtschaftlichen Arbeitskräften, Steuersäge und Soziallasten, Beschneidung des Zins: wuchers für die Notstandskredite.

Der Schlußabsatz hinter diesen eingehend dargelegten und begründeten Forderungen lautet:

-

Wir erklären zum Schluß, daß wir solange unsere ge= rechten Forderungen nicht erfüllt werden nicht gewillt sind, uns weitere Betriebsaufwendungen, deren Rentabi­lität durch die die heutigen Verhältnisse in Frage gestellt ist, aufschwägen zu lassen, oder weitere Schulden zur Be zahlung ungerechtfertigter Zinsen und Abgaben aufzu­nehmen. Wir fordern alle Berufskollegen auf, sich unserem Vorgehen zur Selbsthilfe anzuschließen.

Die Versammlung, die sich nur durch die Besonnenheit der Führer von Verzweiflungstaten abhalten ließ, beleuchtete blitz­artig die traurige Lage und Stimmung der einheimischen Land­wirtschaft und sollte als legtes Warnungszeichen von den maßgebenden Stellen beachtet werden.

Lokales.

Sonntagsgedanken.

Sonntag ist's. Von überall her künden es die Glocken. Vom hohen Dom der großen Stadt, vom alten Turm der Dorf­kirche und von der Kapelle oben am Berg. Hast du so viel Stille noch in dir, du Mensch dieser Zeit voll Hast und Unruhe, um dies Läuten zu hören?- Hörst du den Feierklang, als wenn all' die Glocken einen Sonntags- Choval anstimmen wür­den? Alle, klein und groß, die am Berg oben und die im Tale, alle stimmen überein im Feierklang: Sonntag ist's.

Hör' einmal auf dieses Sonntagsläuten! Sonntagsglocken haben einen eigenen Klang. Es ist, als wenn sie eine Seele hätten, die du nur Sonntags fühlen kannst. Wie eine klingende, zitternde Welle schwingen sich die Töne über die Dächer der Stadt, über das Dörflein im Wiesengrunde, über Tal und Höhen.

Sonntagsglocken läuten den Segen über deine Wochen­arbeit, rufen dich zur Kirche, wo du dem danken sollst, der dir das Brot der Woche gab und den Feierabend und den Sonn­tag. Sonntagsglocken läuten an alle Türen, an die der Pa­läste und Häuser und läuten auch in die Hütten der Armen und in die Stuben der Kranken. Sie segnen die kommenden Tage der Arbeit, sie segnen deinen Gang zu ihr und läuten frohe Hoffnung ein. Freude, wahre, heilige Sonntagsfreude und Sonntagsfrieden klingt aus ihnen.

Sonntagsglocken sind auch die wahren, reinen Simmen un­serer schönen deutschen Heimat. Sie läuten die Seele eines Volkes, sie läuten dir von der Wiege bis zum Grab und schüt­teln ihre Feierklänge in alle Herzen und singen das schöne Sonntagslied:

,, Sonntag ist's, ein heil'ger Friede Ruht auf Erden weit und breit, Sonntag ist's in allen Herzen, Sonntag ist's für alle Schmerzen, Heil'ger Sonntag weit und breit."

* Briefmarken, die ungültig werden. Die Ziffernmarker zu 3, 5, 10 und 20 Pfg. der Ausgabe 1923, ferner die mit dem Bild des verstorbenen Gründers der Reichspost, Staatssekretär Stephan, geschmückten Marken zu 10 und 20 Psg. und die Rhein­land- Marken zu 5, 10 und 20 Pfg. verlieren am 31. Januar ihre Gültigkeit.

Grüner Rasen Blaue Wellen.

Roman von Otto von Gottberg.

21. Fortsetzung.

Die beiden Offiziere lächelten ihren Dank, aber Krause gab sich noch nicht zufrieden. Die U- Waffe hätte doch schneidige Kommandanten, die in See weder selbst tränken noch ihren Leuten Alkohol reichen ließen.

Gewiß, Herr Ingenieur. Ich verlange auch nicht, daß sie trinken sollen! Wer glaubt, daß Sprit ihm schade, mag ihn wäh­rend der Fahrt sich und den Untergebenen vorenthalten. Wer aber, wie ich, auch mit einer Flasche Wein im Magen klaren Kopfes für vierzig Stunden auf der Brücke stand und dann sich von Zeit zu Zeit durch einen Grog oder Kognak wärmte, wird seinem Magen und seinen Leuten ein Gläschen gönnen."

Der Steward stellte die Flasche auf den Tisch und räumte ab ,, Gleich Teller reinmachen," mahnte Drießner, denn vom fargen Wasservorrat fiel auch zum Geschirrwaschen nichts ab. Wenn der Milchreis auf dem Porzellan erst trodnete, tamen die Teller abends mit einer klebrigen Kruste auf den Tisch. Das Glas niedersehend, lehnte Drewit den Rücken gegen die Stahlwand. Bequem saßen jetzt auch seine Offiziere, die unter dem Licht der Glühbirnen seltsam dick und breitschultrig, fast unförmig schienen. Mit zwei oder drei Häuten unter den Leder­jacken sahen U- Bootfahrer in See immer so aus, als litten sie an Elefantiasis. Leichter kleiden konnten sie sich während der Wintermonate auch unter Deck nicht. Wohl sorgte der Inge­nieur für Wärme in den Räumen. Doch eisig blieb stets der Stahlboden unter den Füßen, die ihre Kälte in den Körper schidten.

Durch das Luk flang das Knarren eines Grammophons und der Baß eines Singenden:

,, Schier dreißig Jahre bist du alt, Sast manchen Sturm erlebt."

Die Decoffiziere machten Musik. Oft quietschten während der Erholungsstunde nach dem Essen alle drei Grammophone im Boot. Auch die Mannschaft im Bug- und Heckraum aber hörte am liebsten das Lied vom alten Mantel. Die Platten hatte Steuermann Fiebig für eine der ersten Kriegsfahrten beschafft. Oft sang er wie jetzt in eigener Abänderung der Verse von ,,- 444":

Ein Dugend Fahrten bist du alt, Hast manchen Sturm erlebt,

Hast mich wie ein Bruder beschützet, Und wenn die Kanonen gebliget, Wir zwei haben niemals gebebt.

Drießners Augen suchten die des Kommandanten. Sein Lächeln galt dem Grübler und Schwarzseher mit wildem, rotem Bart, der weiterfrähte:

Und wenn die letzte Kugel tommt

Ins deutsche Herz hinein,

Mein Schiffchen, laß dich mit mir begraben,

Weiter will ich von dir ja nichts haben,

In dich solln sie hüllen mich ein.

,, Gießener Zeitung"

* Der Ausschuß für die Festsetzung eines Voltstrauertages, dem die Religionsgemeinschaften und die großen deutschen Kör­perschaften unter Führung des Volksbundes Deutsche Kriegs­gräberfürsorge e. V., angehören, beschloß im Benehmen mit den zuständigen Behörden einstimmig, den Volkstrauertag zum An­denken an die im Weltkrieg gefallenen Helden auch in diesem Jahr am fünften Sonntag vor Ostern, Reminiscere"( 4. März 1928) in ähnlicher Weise zu begehen, wie in den Vorjahren der Fall gewesen ist. Die Feier soll in Gottesdiensten, Läuten der Glocken im ganzen Reich und Saalfeiern bestehen. Die immer noch ausstehende gesetzliche Festlegung des Volfstrauertages wird weiter verfolgt.

* Ministerium und Fastnacht. Das Ministerium des Innern erneuert auch in diesem Jahre seine Fastnachtsverordnung, nach der jede Maskerade und karnevalistisches Treiben, Wer­fen von Konfetti und Luftschlangen auf öffentlichen Straßen und Plätzen verboten ist. Fastnachtsumzüge an Orten, wo sie herkömmlich sind, bedürfen für den Einzelfall der Genehmi­gung. Von Aschermittwoch ab sind alle karnevalistischen Ver­anstaltungen, Maskenbälle, Maskenfeste, Kappenabende auch für geschlossene Gesellschaften verboten.

* Wegen Vornahme von Hausanschlußarbeiten wird

1. die Brandgasse zwischen Walltorstraße und Landgraf- Phi­lipp- Play und

2. der Leihgestenerweg zwischen Rodhohl und An der Warte auf die Dauer von etwa 14 Tagen gesperrt.

* Vom 4.- 6. Februar findet in der Turnhalle des Real­gymnasiums eine Winter- Obstausstellung statt.

* In dem Konkursverfahren der Main- Weser- Basaltwerke,

Nr. Samstag, den 14. Jan

Ansprüche zu erhalten, ohne sich aller weiteren Rechte aus ihre

Somberg a. d. Ohm. 3

Versicherungen begeben zu müssen. Die Anschriften der Trenauf Anordnung des Kreisid händer gibt der Schuhverband der Lebens- und Feuerverficher wieder geschlossen werden, ten e. V., München 13, Neureutherstraße 13, allen Interessente epidemieartig auftreten. A gegen Einsendung von doppeltem Rückporto gerne befann dem gleichen Grunde geschl ebenso erteilt derselbe weitere Auskünfte in allen einschlägige wärts fommenden Schüler Aus Rab und Fern.

Fragen.

Die hessische landwirtschaftliche Woche.

pen würden. Reichelsheim( Oberh.).

Muhl von hier ist mit fehr gut" und einer ganze am 6. und 8. Januar sta Leipzig, der größten des S Marburg. In der

Mainz. Beim Ueberf

Am Mittwoch sprach im weiteren Verlauf der landwirtnach Marburg wurde feito schaftlichen Woche zunächst Dr. W. Pfaff Gießen über ,, New Kommission gewählt, die zeitliche betriebswirtschaftliche Fragen". Er unterschied für diratungen eintreten wird. abänderlichen, wie Boden und Klima, die beeinflußbaren, wihofsvorsteher in Heidesheim das Inventar und die in beschränktem Maße beeinflußbaren den geschleudert. Der Bean wie die Gebäude, die Arbeiter usw. Ueber Industrie unu. a. einen, Schädelbruch e

landwirtschaftlichen Betriebe 3 Produktionsfaktoren: die un

Landwirtschaft in ihrer Stellung zum Weltmarkt" sprach D

Bingen a. Rh. In d

Schiele Naumburg. Nachmittags tagten unter dem Vorsi Büdesheim nach Bingen fin von Dr. Nolden- Frankfurt die Raiffeisengenossenschaften Abstimmungstermin wurde Am Donnerstag sprach des weiteren Prof. Sessous Gießelden 11. März ds. Js. festg über neuzeitliche Fragen im Pflanzenbau. Er erklärte, das Eingemeindung der Nachba

=

wichtiger als die Verwendung gründlicher Düngemittel di richtige Durchfeuchtung des Bodens sei. Prof. Dr. Rößler

gestimmt.

Höchft a. M. Jm Arbe

Darmstadt berichtete über neuzeitliche Fragen auf dem Ge der Farbwerte explodierte e biete der Düngung der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen. ben Arbeiter wurden verle In den Nachmittagsstunden sprach Gartenbauinspettoreils leichterer Natur. Zwe Ramm Bayreuth über Erfahrungen im planmäßigen Umgebracht werden. Der Sad

Steinbruchbetrieb in Kesselbach, belaufen sich die Passiven auf propfen der Obstbäume. Am letzten Tage der Hessischen land konnte bis jezt noch nicht

rund 400 000 Mark. Ueber die Höhe der Aktiven kann noch keine Mitteilung gemacht werden, da erst noch verschiedene Grundstückskomplexe verkauft werden sollen und sich hierauf erst die zur Verteilung kommende Quote bestimmen läßt.

* Auszahlung der Aufwertungsanteile aus Lebensversiche rungen. Der Schutzverband der Lebens- und Feuerversicherten e. V., Verbandsleitung: München 13, Neureutherstr. 13, schreibt uns: Infolge Unkenntnis der voraussichtlichen Höhe der Auf­wertungsquoten, welche die verschiedenen Versicherungsgesell­schaften ausschütten werden, lassen sich viele Inhaber von Vor­friegspolicen gegenwärtig schon abfinden. Bis jetzt wurde aber nur der Teilungsplan für die Aktiengesellschaft für Lebens- und Rentenversicherung in Berlin( früher: Nordstern, Teutonia, All­ba, Vaterländische und Schlesische Lebensversicherungs- Aft.- G.) von der Aufsichtsbehörde genehmigt, nach welchem die bei obigen Gesellschaften getätigten Lebens- und Rentenversicherungen mit 12½ Prozent des Deckungskapitals aufgewertet werden. Die Teilungspläne aller anderen größeren Lebensversicherungs­Gesellschaften sind noch nicht fertiggestellt, bezw. genehmigt. Bei diesen stehen also die Auswertungsquoten noch nicht fest, sodaß die allgemeine Regelung der einzelnen Ansprüche noch nicht vorgenommen werden kann. Bei Annahme von Abfindungs­beträgen vor behördlicher Genehmigung der Teilungspläne be= steht die große Gefahr, daß die zu erwartenden, ohnehin sehr mäßigen Auswertungsanteile noch weiter verringert werden. Wir warnen daher alle Versicherten dringend vor Annahme von Vorabfindungen.

Nachdem die Treuhänder der Versicherungs- Gesellschaften auf bereits fällige Lebens- und Rentenversicherungen auf An­trag Vorauszahlungen bis zu 10 Prozent der Prämienreserve, bezw. der ursprünglichen Jahresrenten leisten und auch auf noch nicht fällige Ansprüche bei vorliegender Bedürftigkeit Darlehen in entsprechender Höhe gewährt werden, ist den Versicherten Ge­legenheit geboten, schon jetzt einen Teil ihrer Aufwertungs­

Dann war es still zwischen den feuchtkalten Wänden und ernster Drießners Gesicht. Wahrscheinlich dachte auch er an den Tag, an dem eine Mahalla englischer Bewachungsfahrzeuge U- 444 umstellte. Drewitz legte das Boot auf Grund, aber mußte feindliche Granatgrüße beim Auftauchen fürchten. Darum be­gann für die Leute eine bange Nacht. Sie hockten stumm und schlaflos, bis der alte Grübler und Schwarzseher zum Knarren des Grammophons sang:

Und wenn die letzte Kugel kommt Ins deutsche Herz hinein,

Mein Schiffchen laß dich mit mir begraben. Alle fielen freudig ein. Helle Augen und klare Stimmen sprachen von tapferer Entschlossenheit, als sie endeten: Weiter will ich von dir ja nichts haben,

In dich solln sie hüllen mich ein.

Das Lied hatte das Bangen schwerer Stunden gebannt. Drießner leerte ein Glas und sagte nachdenklich: Ich muß immer wieder lachen, aber doch auch an die Nacht von Dover denken!"

Ja! Auch daran erinnerte das Singen. U- 444 lief über das Wasser an der englischen Kanalküste, die seit der Mobil­machung kein Feuer trug. Beim Ausweichen vor feindlichen Zerstörern tam das Boot dem Lande nahe. Zu spät erkannte Drewitz die Gefahr und ließ abdrehen, aber schon saß er auf Sand. Böse Stunden schlichen wie Schnecken, während der feindliche Schiffsverkehr sich mehrte. Ueberall blinkten die Lich­ter von Dampfern und Kriegsfahrzeugen. Bald konnten eng­lische Augen das deutsche Boot erspähen. Er ließ Gewicht aus­paden, Munition über Bord werfen und entschärfte Torpedos ausschießen. Krause drückte Trinkwasser und Del aus den Tanks. Fast 1600 Zentner im Werte von 200 000 Mark lagen bald im Wasser, aber immer noch saß U- 444 fest, und immer näher blink­ten die Lichter. Wieder klopfte wohl Sorge an manches Herz, aber wieder brachte das vom Steuermann angestimmte Lieb­lingslied der Mannschaft Zuversicht und Entschlossenheit. Ge­rade da kam das Boot ab, und der Leute Aberglauben dankte das Wunder der Zauberkraft des Lieds vom alten Mantel.

,, Rauchen wir unsere Zigarren," sagte Drewiz. Auch den Genuß brachte die Stunde nach dem Essen. Da im Schiff kein Tabak brennen durfte, gingen sie auf die Brücke. An Deck ließen Rauchfrohe der Mannschaft sich für ein paar Züge aus dem Nasenwärmer gern von Sprizern nässen. Drießner qualmte nur eine Zigarette und ging in die Koje, um bis zur nächsten Wa­che zu schlafen. Drewiz blieb bei Ruelow, den er während der ersten Fahrt wenig allein lassen wollte.

Der Wind hatte abgeflaut. Die See schlug nur mit trägem Klaischen und Plätschern an die Bordwände. Spritzer gingen über Deck, aber warsen selten nasse Tropfen zur Brücke hinauf. Die Luft war wärmer als morgens und schien mit dem Geruch von Seetang, Salzwasser und toten Fischen fast schon Früh­lingsahnen zu tragen. Doch düsteres Himmelsgrau hing niedrig, und unheimlich leer lag die bleifarbene See. Kein Segel, keine Rauchfahne war außer dem Qualm aus den Schloten der bei­den Minensucher des Geleits zu sehen, bis langsam die Dämme­rung fiel. Ein Schleier sank allmählich auf die beiden Qualm=

wirtschaftlichen Woche hat Prof. Dr. Holldad- Leipzig übe

Frankfurt a. M. Mit

den kleinbäuerlichen Betrieb und die Mechanisierung eines einbart, die Preise für Sch Vortrag gehalten, den zweiten Vortrag hielt Gutspächte ten. Die Herabsetzung der Endes- Westerhorn, der über arbeitsparende Wirtschafts gang der Marktpreise für einrichtungen sprach. Nachmittags fand im Marstall ein Vorführung der Zuchthengste statt und im Anschluß hieran ein Tagung des Landeszuchtvereins für Hessen.

Ueber 1000 Die Landwirtschaftskammer und die zum landwirtschaft Heute, Samstag, wird lichen Vortragskurs in Darmstadt versammelten Landwirt neuen Kegel- Sporthauses d haben an den Reichslandwirtschaftsminister Schiele ein Teleginnen, die mit ihrem in i gramm geſandt, in dem diesem der Dank für sein mannhafte alles in den Schatten stelle Eintreten für die Interessen der Landwirtschaft ausgesproche des Regel- Sports in Fran

wird.

Meldungen sind für die ve erster Stelle steht der Groß Leihgestern. Der Delegiertentag zum Gesangswettstreit Hier wäre vor allem der der am 10. Juni hier stattfindet, ist auf den 29. Januar festge der den Ruf eines der be legt worden. Mit dem Wettstreit wird auch ein Hüttenberge Nächst ihm wird Räßle Volks- und Trachtenfest verbunden. Leiter desselben ist de als der Sieger des letzten dem er eine phänomenale Heimatdichter Georg Heß. abzeichen wird von 70

Bilbel. Nahe dem Ossenheimer Wäldchen beobachtet ma seit einigen Tagen einen Flug Trappen. Die Tiere sin dingungen zu erfüllen su äußerst scheu. Die Trappen kommen sonst nur noch in Nord erschaftstämpfen, bei den hat, sind bisher 25 Meldu deutschland vereinzelt vor, wo sie nach Möglichkeit geschont wer den. Auch hier in der Wetterau ist man bemüht, den seltenes Stuttgart, Kelsterbach, W Darmstadt, Frankfurt, Höc Gast vor Verfolgung und etwaiger Vernichtung zu schützen. fämpfe stehen auf gleich Alsfeld. Die Vereinigung landwirtschaftlicher Arbeitgebe Fünfer- Mannschaften mit des Kreises Alsfeld und Umgebung demonstrierte ſehr hefti schieben sich die Wettber gegen den katastrophalen Mangel an Arbeitskräften auf der Wirksamkeit in letter 3 Lande. Industrie und städtischer Haushalt haben Schuld daran erscheinung ist der Agrip Staden. Dieser Tage wurde das Haus des Kaufmann bei dem die Presseleute Seipel durch Schadenfeuer erheblich heimgesucht. Besonder Asphalt erproben sollen. der Mobilarverlust ist bedeutend.

Verantwortlich: Paul Christian Klein in Gießen.

schlangen vorn. Es dunkelte, als von einem der abgeblendeter Schiffe Licht blinkte. Unsichtbare Hände schwangen am He

eine Laterne. Das hieß:

,, Breche Geleit ab."

wohl, wenigstens alle di Regelbahn vertraut sind, Daß bei allem Spo zu kurz kommen wird, Einweihungsabend am E glieder und Gäſte in de

führen, wobei die offiziel

Es war der letzte Gruß der Heimat. Durch das Blauſchwar treter des Deutschen Keg der sternenlosen Nacht huschten die fernen Schatten der Geleit nier der sportlichen ste boote U- 444 war allein und Drewitz auf ein eigen lein. Die Damen treffen

Können und Entschließen gestellt. Er ging nach unten un schnell durch alle Räume. Die Leute hatten ihre Habe verstaut Dienstfreie schnarchten über und unter den tottragenden Tor pedos, sorglos wie zu Hause die Mütter und Schwestern schlie fen. Gläubiges Vertrauen und ruhige Zuversicht entspannter ihre heiteren Mienen. Da war ihm beim Gang nach oben, al habe er Deutschland gesehen. Das kleine graue Boot schier

Gefundheit

Das Rauchen ist he Bevölkerung weit verbre

wie das Vaterland. Furchtbarer Druck lag auf Wänden und oft geradezu mit Leiden Grenzen. Alle Fluten des Weltmeeres drohten das winzig weilen ein wertvolles 6

Fahrzeug zu zerquetschen, alle Heere der Welt das Reich erdrücken. Unsagbar eng war das Leben zwischen Wänden un Grenzen. Hier fehlte oft Luft zum Atmen, wie dort das Bro

wie die Tatsache, daß da

heitliche Gefahren in f

zum Essen. Doch stark und gläubig blieb die Zuversicht. Wi digungen lassen sich inde fingerdicker Stahl dem Druck der Meere, bot ein dünner graue schränken durch Beachtun Männerwall dem Ansturm von Millionen Troy. Doch das wo eine spanisch- medizinische

nicht genug an Ehre, Ruhm und Volkesgröße. Das Heer durc brach den Feindesring und trug die Siegeswaffen vom Aermel meer zum Bosporus, ja bis nach Asien. Hier aber flog ei kleiner grauer Bruder mit dreißig deutschen Männern dur das von Flotten vieler Länder geworfene Sperrnet. Dort dri ben blinkten Lichter. Britische Scheinwerfer sprachen von Schif zu Schiff. Start und nahe war schon der übermächtige Gegne und doch sein Handel schon gelähmt, denn leer lag die metal lisch schwarze Flut, bis in Höhe von Terschelling die Laterne der Friedrichstraße" schimmerten. Hollands Feuerschiffe ode Bojen wiesen seinen Stippern einen Weg durch die von Deutsc lands junger Flotte den Neutralen freigegebene Rinne.

Er stieg die Leiter hinab und warf sich in der Kamme auf die Koje, ohne Kleider und Stiefel abzulegen. Der Schlum mer blieb nicht lange fern. Doch ein Tropfen fiel als Wede auf seine Nase. Der ewigen Plage des von den Wänden fallen den Schweißwassers war nie abzuhelfen. Er griff zum Hand tuch an der Wand, wischte das stinkende Del und Wasser von Gesicht und legte das Tuch über den Kopf. Das Fallen neue Tropfen war doch zu spüren. Er warf sich auf die rechte Seit und schlief wieder. Ein Kiheln im Ohr weckte. Das Handtu war vom Kopf gerutscht und Schweißwasser in die Ohrmusche getropft. Also fehrte er Elisabeths Bild den Rücken. Gedante an das liebe Mädchen huschten noch durch seine Träume, a Wulkin meldte, es sei acht Uhr. Drewik sprang aus der Koj rieb das Gesicht mit einem feuchten Handtuch, die Hände m Seise und Wasser ab. Für den Tag angekleidet, nahm er mi dem Ingenieur das Frühstück von Kaffee und Brot. Auf der Weg zur Brücke kam schon in der Zentrale ein Heizer, um ein eben vom Wachoffizier dem Rudergänger im Turm zugerufer Meldung zu bringen.

,, Lassen Sie. Bin gleich oben." ( Fortsetzung folgt.)

1. Nimm milden Tab

hält.

2. Das Rauchen ist

die an schlechter V Lungentatarrh neig

bei denen der Ger

absonderungen herv allen denen, die viel und fünstlerisch arbe

3. Der Tabak muß tro

Zigarette soll aus r dung von Leim. Sol nen nur minimale Gesundheitschädlich is gen oder furz vor de 6. Unzwedmäßig ist das Uebung( Ballspiel, L

7. Ein wichtiges und

mittel ist die Anwen und der Pfeife für de

7. Um die schädlichen des warmen Rauches einer Zigarrenipige io empfiehlt es sich, mehr als die Hälfte

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