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Dienstag, den 3. Januar 1928.

Fußball.

Gießener Zeitung"

Surnen, Sport und

Liga VfB. Gießen Liga Weidenau 1: 1.

Mit diesem Freundschaftsspiele hat der Verein einen wirk­lich guten Griff getan. Die sympatische Siegerländer Mann­Ichaft steht in Gießener Sportkreisen in denkbar bester Erinne rung, einmal durch ihr technisches Können, dann aber auch, und nicht zuletzt durch ihre faire Spielweise. Man sah es den ein­zelnen Spielern an, strohende Gesundheit, harmonisch gut durch­gebildete, sportgestählte Körper, ein Kampfsystem, welches als Charaktereigenschaft bestens gekennzeichnet werden kann.

über das wirkliche Stärkeverhältnis der an der Meisterschaft be­teiligten Gruppenmeister bleibt also auch weiterhin ungelichtet und wenn nicht alles täuscht, wird die nachstehende Tabelle noch manche Veränderung erfahren.

Die Tabelle der Meisterrunde.

Bayern München Worn atia Worms Sp Vg. Fürth S. V. Waldhof F. V. Saarbrücken Einiricht Frankfurt Suttg. Kiders Karlsruher F. V.

Spiele

221

Tore

Bunfe

42

3: 1

5: 4

3: 1

1: 0

2: 0

-

1

0: 2

1

2: 3

1

0: 1

0: 2 0: 2 0: 2

*

Spiel

Nr. 1.

und erzielt seine 5. und 6. Ede. Hoffmann täuscht geschickt den Verteidiger Schütz, gibt nach der Mitte an Haringer, der in der 82 Minute plaziert in die linke Ede einschießt. Noch einmal rafft sich Eintracht auf und trotzdem trotzdem Ehmer wegen Tät­lichkeit vom Platz gestellt wird, bleibt Eintracht bis zum Schluß weiter im Vorteil.

Mannschaftskritik.

Bei dem Sieger überragte Kutterer. Sein Partner stand ihm nicht viel nach. Bernstein im Tor hatte nur wenig Gelegenheit sein können unter Beweis zu stellen. Die Läuferreihe war eifrig und schnell. Hier gefiel Nagelschmitz am besten. Im Sturm merkte man deutlich das Fehlen Pöttin­gers, den Haringer nicht ersetzen konnte. Im übrigen konnten nur die Außenstürmer restlos befriedigen. Die Eintracht" ver­lor das Spiel durch seine unter Form spielende Läuferreihe, nur Müller konnte hier und da Ansprechendes zeigen. Auch die Verteidigung war nicht auf der Höhe. Egly war diesmal besser

Auf der anderen Seite eine fast neue Aufstellung in der BFB.- Mannschaft. Nicht nur neu war die Aufstellung der Mannschaft, sondern neu war auch die Spielweise vom ersten bis zum letzten Mann. Die Mannschaft war gegen ihre son­stigen Spiele wirklich nicht wiederzuerkennen. Restlose Auf­opferung jedes einzelnen Spielers bis zum Abpfiff, untereinan- Eintracht Frankfurt- Bahern München als Schüz. Trumpp war am ersten Tor nicht ganz schuldlos,

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Schlusse führte die VfB.- Mannschaft ein Spiel vor, an dem man seine helle Freude haben konnte. Etwas aus dem Rah­men des Ganzen heraus fiel vielleicht der Halblinke Köhler. Ihm fehlt noch die Verständigung für das fein durchdachte Stürmerspiel des neuen Mittelstürmers, welcher heute zum ersten Male mitwirkte und im Laufe der Zeit seine Halbspieler noch einspielen muß. Lobhudelei gehört nicht zur Kritik und ist leicht dazu angetan, Ueberhebungen zu züchten. Aber zum Lobe der VfB.- Mannschaft und um nun auch endlich wieder einmal etwas wirklich Gutes über die Mannschaft zu hören, muß ge= fagt werden: Die 11 Mann spielten vorzüglich. Nur keine Angst um die Zukunft, Material ist genügend da, es muß nur gezüch­tet und richtig ausgenutzt werden. Das Resultat entspricht nicht ganz dem Spielverlauf, was wohl auch deutlich durch das Edenverhältnis zum Ausdruck gebracht wurde: 9: 3 zu Gunsten der VfB.- Mannschaft. Zeitweise konnte der Gegner sich kaum aus der Umklammerung frei machen und mußte alles daran setzen, sein Heiligtum frei zu halten. Typisch ist, daß ge= rade die beiden Tore keine Glanzleistungen waren, denn beide­male rollt der Ball aus dem Gedränge heraus ins Tor, wohin­gegen andere wohldurchdachte Angriffe nicht durch Torschuß ge= frönt werden konnten. Hierbei hatte ganz besonders VfB. zu lelden, und es ist wohl dem Umstand zuzuschreiben, daß einmal die Verteidigung der Siegerländer sehr auf der Hut war, und zweitens die Unschlüssigkeit vor des Gegners Tor aus Mangel an Verständnis, wohl bedingt durch die Neubesetzung in der Stürmerreihe jeden Erfolg vereitelte. Trotzdem das Resultat 1: 1 für die VfB.- Mannschaft ziemlich schmeichelhaft ist, hätte das Resultat sehr leicht viel höher ausgehen können. Zu wün­schen ist auf jeden Fall, daß keine neuen Verschiebungen inner­halb der Mannschaft mehr stattfinden möge.

*

FC. 1926 Großen- Bused 1. SpVg. 1900 Gießen Liga- Res. 4: 4( 2: 2).

Bei herrlichem Fußballwetter trafen sich zu Anfang des Jahres obige Mannschaften in Großen- Buseck zu einem Gesell­schaftsspiel. Ein schönes Spiel konnte man allerdings nicht sehen, denn an beiden Mannschaften merkte man noch die Nach­wehen von der Neujahrsnacht. Bei Beginn des Spieles waren beiderseits nur 10 Mann zur Stelle, jedoch vervollständigten sich die Einheimischen nach etwa einer Viertelstunde. Der Gäste Anstoß scheiterte an der Läuferreihe, doch sie können kurz darauf durch einen Elfmeter in Führung gehen. Auch ein zwei­tes Tor für 1900 fiel schon nach etwa 10 Minuten. Doch jetzt erwachen auch die Einheimischen. Ihr Mittelstürmer holt bis zur Halbzeit zwei Tore auf. Ein Elfmeter wurde von ihnen verschossen. Nach Halbzeit hat 1300 die Vorteile des Plates und die Sonne im Rücken. Trotzdem werden sie stark in ihre Hälfte zurückgedrängt, so daß weitere Erfolge der Einheimischen nicht ausblieben. Nach etwa 20 Minuten führt Gr.- Buseck mit 4: 2. Jm Endspurt kommen die Gäste nochmals merklich auf, während die Gastgeber nachlassen. Infolgedessen kann dann auch 1900 in den letzten 10 Minuten das Resultat auf 4: 4 ſtel­len. Bei Gr.- Bused vermochte nur der rechte Verteidiger, sowie einige Sturmspieler gefallen. Auch der Tormann leistete eine glänzende Partie, er konnte von den 4 Toren feines vermeiden Schiedsrichter Kreiling- VfB. Gießen leitete das Spiel zur vollen Zufriedenheit.

0: 2( 0: 1)

Eintracht gewinnt! War seit Tagen die überzeugende Mei­nung so ziemlich aller mainischer Fußballer, die den neuen Main­meister in den letzten Spielen gesehen und die Erfolge miter­leben durften. Für einen etwas weitersehenden Beobachter all dieser Vorgänge war jedoch dieses Urteil etwas verfrüht, denn eine Mannschaft mit süddeutscher Taktik und nicht zuletzt durch die Tatsache, daß die Bayern alles daransehen würden, um das am vergangenen Sonntag verlorene Prestige gegen Worms, durch einen Sieg in Frankfurt wieder zu gewinnen. So kam es, wie es fommen mußte. Eintracht hatte das Spiel schon gewon­nen, ehe es begonnen hatte. Das war ein Fehler.- Bereits in den ersten Minuten gelang es den Bayern eine Schwäche des Gegners auszunuzen und durch einen prächtigen Kopfstoß Hut­steiners in Führung zu gehen. Die Bayern verstanden es immer wieder, in der ersten Hälfte vor der Pause gefährliche Situa­tionen vor dem Eintrachttor zu schaffen. Erst dann wurde die Eintrachtangriffe häufiger, scheiterten jedoch an der aufmerk­samen Verteidigung Bayerns und an der Unentschlossenheit ihrer Stürmer. Die zweite Halbzeit stand im Zeichen der Ueberlegenheit Eintrachts. Hier hätte der Ausgleich, ja der Füh­rungstreffer erzielt werden können, wenn die Läufer den Sturm besser unterstützt bezw. die Stürmer mit ihren Schüssen nicht so großes Pech gehabt hätten. Berücksichtigt muß jedoch werden, daß Kutterer wie ein Löwe arbeitete und ihm ist es in aller- erster Linie zu verdanken, daß in dieser Zeitphase Eintracht kein Erfolg beschieden war. Zu allem Unglück wurde Schüß verletzt, der ohnedies nicht in seiner gewohnten Form war, und dieser Um­stand trug auch dazu bei, daß Bayern in den letzten zehn Minu­ten ein zweiter Erfolg glückte.

Zum Spielverlauf. Dem Schiedsuichter Höhn- Mannheim stellten sich folgende Mannschaften:

Eintracht: Trumpp, Schütz, Egly, Kübert, Goldhammer, Müller, Schaller, Döpfer, Ehmer, Dietrich, Kellerhoff. Bayern: Bernstein, Kutterer, Schmidt 1, Peller, Nagelschmitt, Hoffmeister, Hoffmann, Schmidt 2, Haringer, Hutsteiner, Welker.

Eintracht hat Plazwahl und wählt die Sonne zum Bundes­genossen. Bayern geht sofort zum Angriff über und Schütz klärt mit weitem Abstoß. Der Ball wird durch die Eintrachtstürmer vorgetragen, aber Ehmers Schuß geht neben das Tor. Sofort ist wieder Bayern offensiv. Der Ball kommt in den Strafraum und wird aber von einem Eintrachtsmann zur Ecke abgewehrt, die den Bayern aber nichts einbringt. In der 8. Minute gibt es wieder eine gefährliche Situation durch einen Fehler Schütz. Letzterer holte den Ball, der sicherlich ausging, verlor ihn an den Linksaußen Hoffmann, der schön zur Mitte gab und ebenso schön von Hutsteiner eingeköpft wurde. Bayern liegt weiter im Angriff. Gelegentliche Angriffe der Frankfurter scheitern an der guten Verteidigung des Gegners. Schütz macht wieder einen Fehler, der verhängnisvoll hätte werden können, Goldhammer gibt jedoch geschickt an Trumpp zurück, der klärt. Dann wird Ehmer in aussichtsreicher Stellung am Schuß durch gefährliches Spiel gehindert. In der Folge fällt die unsichere Abwehr und

sonst aber gut. Die Stürmerreihe konnte sich nicht wie gewohnt entfalten, man sah gute Einzelleistungen, nur Schaller, Döpfer und Kellerhof waren in ihrer seitherigen guten Form. Der Schiedsrichter, Herr Höhn- Mannheim, machte verschiedene Fehler und hinterließ keinen guten Eindruck. Knirim.

Südbayerns Elf gegen die Deutsche. Die verschiedentlich bereits bekanntgegebene südbayerische Mannschaft für das am 6. Januar in München stattfindende Probespiel der Olympiakandidaten des DFB. hat in verschiede nen Punkten nicht gestimmt. Die Aufstellung dieser Elf ist erst jetzt endgültig erfolgt und zeigt folgendes Bild: Tor: Ertl Wacker München); Verteidigung: Falk( Wacker) und Kutterer ( Bayern); Läufer: Weber( Wacker), Huiras( Wacker) und Nagelschmitz( Bayern); Sturm: Stiglbauer und Hornauer( beide 1860), Kraus( Schwaben Augsburg), Schmidt II( Bayern), Hör­miller( Wacker). Es handelt sich also um eine rein Münchener Kombination, verstärkt nur durch den Mittelstürmer Krais von Augsburg.

Radfahren.

Neujahrs- Radrennen in Münster.

Münster, 1. Januar( Drahtbericht). Die Neujahrsradrennen in der Halle ,, Münsterland" in Münster hatten wieder einen sehr ansprechenden Besuch aufzuweisen. Das Programm bot sportlich sehr interessante Kämpfe. Im Mittelpunkt stand ein internationaler Fliegerkampf, der dem jungen Oskar Rütt einen schönen Erfolg brachte. Ein 300 Runden- Punktefahren für Be­rufsfahrer fiel in 1: 12,26 Std. und mit 44 Punkten an Göbel vor Fricke 26 Punkte. Jm Runden- Zeitfahren stellte Oskar Rütt mit 10 Sef. einen neuen Bahnrekord auf, Mori benötigte 10,1 Sef. Die Amateure tamen u. a. in einem 200 Runden­Mannschaftsfahren zu Wort, das von der Mannschaft Schling= mann- Heyen mit 37 Punkten vor Benninghoff- Standhaft( 16) und Eseler- Girse( 16) gewonnen wurde.

*

Bei den Amateur- Radrennen in Stuttgart schlug am Sonntag der Däne Falt- Hansen im Viererkampf den Schweizer Knabenhans, den Jtaliener Severgnini und den Dort­munder Joksch. Joksch stürzte im letzten Lauf und zog sich einen Bruch des linken Oberarms zu. Jm 300 Runden- Mannschafts­fahren blieben die Münchener Steeger- Zettner in Front.

V

Drei- Stunden- Rennen in Dortmund.

Am 8. Januar wird in der Westfalenhalle als Vorprüfung zum Dortmunder Sechstagerennen eine Fahrt über drei Stun­den vor sich gehen. Eine Reihe erstklassiger Mannschaften ist bereits verpflichtet, so Ehmer- Kroschel, Rausch- Hürtgen, Stode lynks- Göbel, Mori- de Martini, Charlier- Duray, Lorenz- Dsmella und Düllberg- Neumann. Die beiden Letzteren starten erstmalig als Berufsfahrer.

das schlechte Läuferspiel Eintrachts auf. Auch die unverständ Leichtathletik und Schwimmen.

lichen Entscheidungen des Unparteiischen traten unangenehm in Erscheinung. Nach guter Kombination der Bayern und nach­dem Welker einen Bombenschuß daneben setzte, erzielt Bayern

Die Endspiele um die jüddeutsche Meisterschaft. seine zweite Ede, die gut hereinkommt aber von Trumpp abge­

Was schon der Auftakt der Endspiele um die süddeutsche Meisterschaft am vergangenen Sonntag in München erwarten ließ, scheint Tatsache werden zu wollen. Das unerwartete Ergeb­nis des ersten Kampfes ist durch ebenso unerwartete Resultate des zweiten Spielsonntages überholt worden. Es wird wohl kaum mehr soviel daneben getippt werden, wie diesmal in der

Runde der Meister.

Die Ueberraschungen beziehen sich allerdings weniger auf die Verteilung der Punkte überhaupt; in dieser Beziehung lagen die Spielresultate noch immer im Bereich der Möglichkeit, oder sogar Sicherheit. Aber der ganze Verlauf der Kämpfe bedeutet in vielen Beziehungen Sensaiton und hinterläßt Unsicherheit faft auf der ganzen Linie. So hatte man in Fürth wohl mit einem sicheren Punktgewinn der Spielvereinigung gegen den Karlsruher Fußballverein gerechnet, ein Punktgewinn, der den Kleeblättlern ja auch zugefallen ist. Aber die Art, wie er errun­gen wurde, entspricht in keiner Weise den Erwartungeen und dürfte dem Prestige des Pokalmeisters erheblich geschadet haben. Zumal deshalb, weil das in der 37. Minute durch Frank nur einmal besiegte Karlsruhe gleichsfalls keinerlei gute Leistungen geboten hat. In Frankfurt gab es mit dem 2: 0 Sieg der Bayern über Eintracht Frankfurt ein scheinbar klares Ergebnis.

Unverdient ist die Niederlage der Stuttgarter Kickers in Worms gegen Wormatia Worms mit 2: 3 Toren. Die Schwaben waren stets eine Klasse besser als ihre Gegner, hatten aber das Pech zwei Elfer zu verschulden und verloren. Für Worms skorte jeweilig L. Müller und für Stuttgart Manneval.- Das Dunkle

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fangen wird. Eintracht leitete einige aussichtsreiche Angriffe ein, aber immer wieder ist Kutterer zur Stelle. Bei einem Straf­stoß, den Dietrich verschuldete, verliert Trumpp den Ball, und es entstehen hierdurch aufregende Momente vor dem Eintracht­tor, bis Schütz durch befreienden Schlag klärt. Kurz vor Schluß der 1. Halbzeit, erzwingt Bayern seine dritte Ecke, die aber von Schmidt 2 über die Latte geschossen wird. Dann kommt Eintracht wieder gut auf, aber die bestgemeinten Schüsse von Ehmer, Kel­lerhof und Döpfer verfehlen ihr Ziel. Halbzeit. Vom Abstoß aus, kombinieren die Bayern wunderbar vor, ohne daß ein Gegner den Ball berührt, der abschließende Torschuß verfehlt jedoch knapp sein Ziel. Bei einem Duell Schütz Hoffmann bleibt Letzterer Sieger, aber Schütz scheint verletzt. Einige Kabi­nettstückchen Rutterers erregen allgemeine Bewunderung. Ein­tracht wird überlegener, kann aber durch das Bersagen seiner Läuferreihe wenig ausrichten, trotzdem sind sie im Strafraum gefährlich. Nachdem die 4. Ecke Bayern ergebnislos bleibt, ver­sucht Ellmer einen Alleingang, sein Schuß geht jedoch über die Latte. Das Spiel wird nun härter. So wird z. B. Schaller im Strafraum unfair gelegt, der berechtigte Elfmeter wird vom Schiedsrichter nicht gegeben. Kurze Zeit drückt Bayern. Erst ein schön getretener Strasstoß bringt die Eintrachtelf wieder in des Gegners Hälfte und Bayern verteidigt sehr zahlreich. Döpfer verschießt eine sehr gute Vorlage, dann erzwingt Eintracht seine 4. Ecke, die aber ins Aus geht. Der Ausgleich hätte im Anschluß einer Flanke Kellershofs erzielt werden können. Der Ball rollt an dem leeren Tor vorbei und 2 Eintrachtleute verfehlten die totsichere Chance. Zeitweise macht sich Bayern von dem Druck frei,

Küppers Rekordversuch mißglückt.

Körnig

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Ruhrort, 1. Januar( Drahtbericht). Der deutsche Meister im Rückenschwimmen, Ernst Küppers- Viersen, unternahm am Neujahrstage im Ruhrorter Hallenbad, das eine Bassinlänge von 25 Meter aufweist, einen Angriff auf den von ihm selbst mit 1: 11,9 Min. gehaltenen deutschen Rekord im 100 Meter­Rückenschwimmen. Der Versuch mißglücke, Küppers verfehlte zweimal die Wende und schwamm nur eine Zeit von 1: 12,7 Min. Küppers will den Versuch in den nächsten Tagen wiederholen. Lammers Dr. Wichmann. Houben Das Zusammentreffen zwischen den besten Sprintern der DSB. und dem Turnmeister Lammers- Oldenburg scheint nun endlich zur Wirklichkeit zu werden. Die Deutsche Sportbehörde hat ihre Genehmigung zu einem Start von Houben und Körnig gegen Lammers am 7. März im Berliner Sportpalast beim Hal­lensportfest des Verbandes Brandenburgischer Athletik- Vereine erteilt. Die DT. wird ihrerseits mit einer Zustimmung kaum auf sich warten lassen. Das Feld soll noch durch den Frank­furter Dr. Wichmann vervollständigt werden.

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Verantwortlich: Paul Chrißian Klein in Gießen.

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