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rch die Explosion einer Sprengtapjel mu
Dorfe Niedertleen ein 13 Jahre alter Edu
en Hand, an der Brust und im Gesicht so sme
em Johanniterfrankenhaus in Nieder- Weile mußte.
. Ein Schwindler hat in Friedberg, Giegen lar Schwindeleien mit Krantenversicherungen
Geschädigten aus Friedberg fonnte ihn hie td veranlaßte seine Festnahme. Es ist ein eßen.
it einer empfindlichen Strafe belegt wurd
us Burgbracht. Sie hatte mit Wasser ses
en Verkehr gebracht und wurde deshalb vo
Gießener Zeitung
Erscheint: Samstags.
( Neueste Nachrichten)
Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. lendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.
icht zu einer Gefängnisstrafe von at Tage 40. Sahrgang
licher Kosten verurteilt.
hrend seine Eltern Kartoffeln ausmachten rige Sohn einer hiesigen Landwirtsfamilie jade Kartoffelausmachen". Dabei traf de riges Schwesterchen mit der Hade so unglüc Daß das Kind in schwerverletztem Zustand der
ugeführt werden mußte.
-
Qualitätsarbeit,
die Aufgabe des deutschen Volkes.
Drud, Berlag und Expedition: Gießen, Südanlage 21 Fernsprecher Nr. 1362
Bostichedfonto Nr. 8437 Amt Frankfurt a. M.
Sonnabend, den 3. September 1927
hen Alter von fast 80 Jahren ist der Bud ersten Male in Frankfurt a. M. zusammengefunden. Es ist Inhaber des„ Schlitzer Boten", Heinrig überwiegend eine zuversichtliche Stimmung bei den zahlreichen
Die Elite der deutschen Industrie hat sich anläßlich der Jahrestagung des Reichsverbandes der Deutschen Industrie zum
ben,
ehemaligen Angehörigen des zweiten najjas pessimistischen Bemerkungen in den Vordergrund zu stellen. Die giments 88 hielten in den Mauern unsere Duisbergischen Aeußerungen von der besorgniserregenden Entmit einem Festtommers. Am Sonntagoon Höhe der Gesamtzinsenlast aus der Nachkriegsverschuldung der
Teilnehmern der Tagung unverkennbar. obwohl man geneigt
sein könnte, in der Rede von Geheimrat Duisberg zu sehr die
rige Wiedersehensfeier ab. Die Feier began
städtischen Anlagen, dem sogenannten alter gottesdienst statt. Anschließend hieran wares
widlung des Außenhandels, die Hinweise auf die bedenkliche
em Domplatz und in den städtischen Anlagen ernster Natur. Die Wirkung dieser Mitteilungen war aber n am Sonntagnachmittag abgehaltenen Je nicht so groß, wie vielleicht beabsichtigt war, weil man das
Wirtschaft und schließlich die Betonung der Gefahren, die mit ben furzfristigen Krediten verbunden sind, sind gewiß überaus
großer Festzug durch die Straßen der Stadt
en hielten Bürgermeister Dr. Kühn für die Kommandant Oberst Rogge. Erst in T nahm die in allen Teilen glänzend verlan Ende. Der nächste Wiedersehenstag soll in
Neue Bücher.
Aufzählen dieser Tatsachen in dieser kompakten Form in erster Linie als Sprungbrett für die Forderung der diesjährigen Verbandstagung betrachtete, die unter der Devise„ Qualitäts: arbeit" abgehalten wird.
Ein hessisches Steuergericht.
ndern kürzer werden die Röde, wovon Gie Oberbewertungsausschuß beim Landesfinanzamt Darmstadt"
Für den Volksstaat Hessen ist jetzt ein Steuergericht als Berufungsinstanz in Steuerbewertungsfachen mit der Bezeichnung
ern der Modenzeitungen überzeugen können
In allen Modefragen iſt der soeben erſchien fünf Richtern( je einem Reichs- und einem Landesbeamten und
ins Leben getreten. Dieses entscheidet in der Besetzung von
hrer" Band 1. Er bietet die neusten Mo
: Kostüme, Mäntel, Kleider, Blusen, Mer reis des Bandes, der überall oder vom Bet ipzig, Weststraße 72, bezogen werden kann,
Paul Christian Klein in Gießen
häfer- Ast
ren, wie seit Jahrzehnten nur in
b. Lüneburg durch seine Söhne
H.& O. Ast
auch briefliche Behandlung.
00 nulare
stellen, chaften,
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Sießen
üdanlage 21
brei ehrenamtlichen Mitgliedern). Die Geschäftsräume des Oberbewertungsausschusses sind mit denen des Finanzgerichts
pereinigt und befinden sich im Alten Palais in Darmstadt.
言
Rückkehr der Minister nach Berlin.
( Gießener Tageblatt)
Anzeigenpreise: die 30mm breite Petitzeile auswärts 24 Pfg. lokal 12 Pfg., die 90mm breite Reflame- Petitzeile 96 Pig. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Bei Wiederholungen Rabatt, für Bollklischee- Anzeigen außerdem besondere Ermäßigung.
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nebst der dazu gehörigen Zahlkarte aus. In dem nachzunehmen. Die Vereinheitlichung des Steuerrechts.
den Betrag ist die Nachnahmegebühr einzurechnen. Diese sett sich zusammen aus der Vorzeigegebühr von gegenwärtig 0,20 M und der Postkartengebühr von 5 Pfg., bezw. 8 Pig. Hierzu tommt noch die Zahlkartengebühr.
Berlin. Im Laufe der nächsten Woche werden auch die noch nicht in Berlin anwesenden Reichsminister von ihrem Erholungsurlaub zurüderwartet. Reichstanzler Dr. Marg will am Mittwoch wieder in Berlin sein.
Schluß.
Das Gebot der Gerechtigkeit verlangt gleiche Behandlung der Staatsbürger. Der Hausbesitzer entzieht sich seiner Pflicht,
Löst der Steuerpflichtige den Rachnahmebetrag nicht ein, im Rahmen des steuerlich- sittlichen sein Teil Steuer zu leisten,
so ist sofort des Beitreibungsverfahren einzuleiten.
Von diesem Verfahren ist nicht nur bezüglich der Reichsabgaben Gebrauch zu machen, sondern es findet auch Anwendung auf die Rückstände an Landessteuern, Kirchensteuern, Brandversicherungsbeiträge usw.
Der deutsch- französische Handelsvertrag wurde im handelspolitischen Ausschuß des Reichstages gegen die Stimmen der Kommunisten angenommen und tritt am 6. September in Kraft.
Die deutsche Delegation für Genf
Nach den Bestimmungen der Postordnung ist dies Verfahren nur zulässig bei Beträgen bis zu 1000 Rmt. einschließlich.
ist am Donnerstag um 20,25 Uhr von Berlin abgefahren. Ebenso haben die englische und die Danziger Völkerbundsdelegation ihre Reisen angetreten.
Deutscher Forschungsreisender ermordet.
In Tibet wurde der Forschungsreisende Dr. Filchner, der fich auf seiner dritten zentralasiatischen Reise befand, vermutlich durch Lamas ermordet. Seine Mitreisenden, der Engländer Watkinson und der Amerikaner Splymer, sind gleichfalls perschollen.
Der deutsche Wahlsieg im Memelland.
Wochenrückblick.
nicht, er verlangt aber, daß die Steuerlast gerecht verteilt wird und nicht andere Kreise auf seine Kosten steuerlich geschont werden. Dieser Forderung gegenüber stellen sich aber Parlament und Regierung taub. Ist es nicht ein schreiendes Unrecht, daß nur derjenige, der so dumm war, sich ein Haus zu kaufen und somit sein Kapital dem Volksganzen zur Befriedigung des Wohnungsbedürfnisses zur Verfügung stellte, in hohem Maße son derbesteuert wird, während derjenige, der sich z. B. Attien oder beliebige andere Wertobjekte erwarb, deren Wert ihm ganz oder teilweise erhalten blieb, von einer derartigen Steuer ver schont wird? Es sind nicht nur Kreise der Hochfinanz, die vorsichtig disponiert haben. Es gibt eine große Anzahl von Leuten, denen die Inflation feinen Schaden gebracht hat. Warum, so fragen wir, spricht man immer nur vom Hausbe sitz, der sich angeblich seinen Sachwert erhalten hat und nicht von den anderen? sich der Hausbesitzer durch die langen Kriegs- und InflationsWer fragt danach, unter welchen Opfern jahre sein Haus erhalten hat? Wer fragt danach, daß der Hausbesitzer sein sonstiges Vermögen, das vielfach seine Hypo thekenschulden überſtieg, durchweg verloren hat, denn die Hausbesitzer rekrutieren sich bekanntlich nicht aus den Kreisen, die den Volksbetrug der Inflation als solchen rechtzeitig erkannt und danach eingestellt haben. Die Entschuldungssteuer soll sich nach der Höhe der früheren hypothetarischen Belastung richten, die Werterhaltungssteuer nach dem früheren Eigenkapital, alles nach dem Stand vom 31. Dezember 1918. Für ein Eigenkapital von je vollen 10 Prozent des Grundstücswertes soll die Werterhaltungssteuer 1% Prozent der Friedensmiete betragen. Bei 3ugrundelegung einer Friedensmiete von 6 Prozent des Frie
denswertes hätte demnach der Eigentümer etwa 4 Prozent
seines nach den Grundsätzen des Auswertungsgesetzes mit 25 Prozent bewerteten Eigenkapitals als Werterhaltungssteuer
zu entrichten. Bei einer Belastung von mehr als 90 Prozent des Friedenswertes fällt die Werterhaltungssteuer weg. Die neben der Werterhaltungssteuer in Betracht kommende Ent schuldungssteuer beträgt 5 Prozent der Friedensmiete für je 10 Prozent Belastung des Friedenswertes oder einem Bruch teil dieses Betrages. Es entspricht das einer Verzinsung von 4 Prozent der durch die Auswertung in Wegfall gekommenen 75 Prozent der Vorkriegshypotheken.
Bei am 31. Dezember 1918 hypothekenfreien Grundstüden kommt nur die Werterhaltungssteuer zur Erhebung. Die Werterhaltungssteuer steigt von 1% Prozent der Friedensmiete bei einem Grundstüd mit 10 Prozent des Wertes, Eigenkapita!
auf 16% Prozent der Friedensmiete bei nicht belastet gewesenen Grundstüden. Die Entschuldungssteuer steigt von 5 Pro zent der Friedensmiete bei einem Grundstüd mit einer Belastung bis zu 10 Prozent des Friedenswertes auf 50 Prozent der Friedensmiete bei einer Belastung von mehr als 90 Prozent des Friedenswertes. Der niedrigste Steuersatz ist demnach 16% Prozent der Friedensmiete bei hypothekenfreien Grund
Nach Wochen ruhigen Dahingleitens der Politik zeigt plötzlich die letzte Woche überall starke Bewegung. In China ist es, wie wir voraussahen, den Nordtruppen geglückt, die südchinesische Uneinigkeit auszunutzen und den Jangtse zu überschreiten, dadurch Nanting im Rücken bedrohend. Die Sacco- Vanzetti- Affäre bewegt immer noch die Länder. Die Asche der beiden Verbrannten wird in feierlichem Zuge nach Italien überführt. In Bosten tam es schon zu starken Kundgebungen, in Newyork befürchtet man mehr. Leider hat der Tod der beiden durch Attentate, Kundgebungen usw. wieder eine ganze Reihe Opfer gefordert, so auch in Deutschland, wo in Hamburg ein unbeteiligter Polizeioffizier sein Leben lassen mußte. Aus Frankreich reisen beunruhigte Amerikaner schleunigst ab. Fast in allen europäischen Ländern bedürfen die amerikanischen Botschaften und Konsulate starken Schutzes. In Aegyp: ten starb einer der glühendsten Verteidiger der Eigenrechte Aegyptens, Zaglul Pascha. Er war einer der Patrioten, der nie das Recht Englands zur Beherrschung seines Landes anerkennen wollte, der die Engländer als Räuber hinstellte. Er hatte sehr darunter zu leiden, wurde deportiert, begnadigt, riß sofort immer wieder alle Gewalt an sich, wurde Ministerpräsident, mußte demissionieren, wurde Präsident der Volksvertretung nach einem überwältigenden Wahlsieg und hat nun sein Leben beschlossen als einer, der stets der Feind Englands war, dem aber selbst die Engländer ihre Bewunderung nicht versagen können. In Genf tagte die Minderheitenkonferenz, die auch jetzt wieder kaum ersprießliche Arbeit geleistet hat, ja sogar mit einem Mißklang endete. Die fremden Minderheiten in Deutschland traten aus einer nichtigen Ursache aus dem Kongreß aus. Eine Pressekonferenz zeitigte bessere Erfolge, die aber nicht von größerer internationaler Bedeutung sind. In Paris trat die interparlamen tarische Friedensunion zusammen mit Vertretern aus nahezu allen europäischen Ländern. Die Parlamentarier wollen sich untereinander verständigen. Aber mit welchem Erfolge? Die Gegensätze zwischen den abgerüsteten, den Friedensvertrag von Versailles befolgenden Deutschen und kriegslüsternen, Frankreich bis zu den Frauen und Kindern mobilisierenden, französi schen Kriegs- und Sanktionshetzern treten immer wieder hervor. Die Siegerstaaten pfeifen auf die versprochene Abrüstung. Dies war auch der Hauptgrund, daß nun Lord Cecil, einer der bekanntesten Minister Englands, das Kabinett verließ. Er traut dem Völkerbund nichts mehr zu. Der englische Ministerpräsident Baldwin suchte durch einen Brief den schlechten Eindruck zu verwischen, was ihm aber nicht gelang. Im Gegenteil steht die Mehrzahl der Presse anscheinend auf Cecils Seite. So wird dieses Mal der Lord, der von Anfang an England im Völkerbund England vertrat, bei der kommenden Ratstagung feine offizielle Rolle spielen. Nach seiner Aussage will er außerhalb des Kabinetts dem Abrüstungsgedanken besser dienen fönПen. So langsam scheint nun wegen der Besakungsverminderung im Rheinland zwischen England und dem halsstarrigen Frankreich ein Uebereinkommen erzielt worden zu sein. Man spricht von 10 000. Mit Recht muß man an dieser Zahl schärfste Kritik üben. Was uns da geboten wird, ist wieder einmal nur ein Rändchen des Stresemannschen Silberstreifens. Und wer weiß, ob man dieses geringe Entgegenkommen nicht gleich wieder in Genf bei der kommenden Ratstagung gegen uns ausspielt! Wieder haben zwei Flieger von Amerika aus den Ozean überquert. Sie fahren den Stolz von Detroit" und wollen die Welt umfliegen. In gutem Flug starteten sie über London, München nach Konstantinopel. Ein tollkühnes Stüdchen hat sich der in Frankreich festsigende Levine erlaubt, der mit dem Flugzeug seinem Mitflieger Drouhine kurzerhand durchging und ohne einen Fliegerschein zu besitzen noch die Fähigkeiten besaß, nach London fuhr, da er seinem Kompagnon nicht mehr traute und sich mit ihm in den Haaren lag. Amerika hat eine neue Sensation!- In Hessen, in Groß- Gerau, hatte der hessische Staatspräjident einen leichten Autounfall, der ohne nennenswerten
Die Wahlen am 30. Auguft zum memelländischen Landtag haben den Deutschen des Memellandes einen großen Erfolg gebracht. Die Mandate werden sich vermutlich folgendermaßen verteilen: Deutsche Parteien 22, Groß- Litauer 4, Kommunisten 2, Aufwertungsgegner 1.
12 Todesopfer eines Sprengunglücks.
Kassel. Ein schweres Sprengunglüd ereignete sich gestern in der Mittagsstunde in einem Basaltsteinbruch in der Nähe von Zimmersrode an der Main- Weser- Bahn. In dem Steinbruch werden zurzeit größere Sprengungen vorgenommen. Durch porzeitige Explosion eines Sprengschusses wurde ein Anzahl Arbeiter von den umherfliegenden Gesteinsmassen getroffen. Elf Männer, meist Familienväter aus Michelsberg, haben nach den bisherigen Meldungen den Tod gefunden. Der Steinbruch gehört einer Kasseler Firma.
Kaffel. Nach einer späteren Meldung hat das Unglüd ins gesamt 40 Verletzte gefordert. Einer von ihnen ist inzwischen gestorben, so daß sich die Zahl der Toten auf 12 erhöht.
nt Gewinn!!
Steuerrückstande.
Vom Finanzamt wird uns geschrieben:
Nach einem Erlaß des Reichsministers der Finanzen tritt mit Wirkung vom 1. August ds. Js. zweds Entlastung der Vollstreckungsstellen der Finanzämter( nicht Zollämter!) eine Neuerung insofern ein, als Steuerrücstände durch Postnachnahme eingezogen werden können. Zu diesem Zwede ist jedem Steuerbescheid ein roter Zettel folgenden Inhalts beizufügen:
Falls Sie die nach diesem Steuerbescheid zu entrichtenden Beträge nicht rechtzeitig zahlen, wird Ihr Einverständnis dazu angenommen, daß die Beträge nebst Verzugszinsen auf Ihre Kosten durch Postnachnahme eingezogen werden können. Wird die Poſtnachnahme nicht eingelöst, so werden die geschuldeten Beträge im Verwaltungswege beigetrieben werden. Die Zwangsvollstreckungskosten fallen Ihnen zur Last."
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Hat der Pflichtige nicht innerhalb einer Woche nach Fällig= keit gezahlt, dann fertigt die Kasse eine Postnachnahmekarte| Schaden verlief.
stüden, der höchste Steuersatz bei höchst belasteten Grundstüden
50 Prozent der Friedensmiete. Eigenhäuser sollen besondere
Vergünstigungen genießen.
Die Verwaltung der Steuer soll den Reichsfinanzbehörden unterliegen. Für Härteausgleiche sollen Durchführungsbestim mungen geschaffen werden.
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