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himmlischen Glanz in die Herzen derer nderem Maß durch Leid und Dunkelheit fleinste Gabe ist willkommen, besonders tüde, Spielzeug, Bücher, Bilder. Auch

Gaben der Liebe verwandeln tönnen, rer Freude an. Je eher die Gaben in esto lieber ist es uns!

Bethel sendet herzliche Weihnachtsgrüße F. v. Bodelschwingh.

, im Advent 1926.

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S.L.Mener

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Samstag, den 11. Dezember 1926.

Nr. 50.

Gießener Zeitung

Erscheint: Samstags.

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Big. monatlich frei ins Haus. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rüd. Jendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Der hejjische Volksentscheid.

Die Landtagsauflösung abgelehnt.

Die Schlacht ist geschlagen! Aber nicht mit dem Getöse, mit dem Wahlfämpfe sonst ausgetragen zu werden pflegen. Mein- bas gerade Gegenteil war ber Fall. Wohl noch nie hat eine Wahl mit einer derartig geringen Beteiligung stattgefunden! Ungefähr 49 Prozent aller Stimmberechtigten haben von ihrem höchsten Staatsbürgerrecht Gebrauch gemacht. Am stärksten war die Wahlbeteiligung in den Kreisen Darmstadt und Fried. Berg mit je 57 Brozent, dann folgten Offenbach und Worms mit je 53 und Gießen mit 52 Prozent. Die geringste Wahl­beteiligung hat der Kreis Heppenheim mit nur 30 Prozent aufzuweisen.

In der Stadt Gießen haben von 22822 Stimmberechtigten 9984 Don ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht. 5097 Stimmen Tauteten auf Ja", 4803 auf Mein", 84 Stimmen waren un­gültig.

Nachstehend die Ergebnisse aus den Kreisen, bezw. Provin sen, ferner aus Städten mit 10 000 und mehr Einwohnern: Kreise/ Provingen Wahlberechtigte Nein

Alsfeld

Büdingen

Friedberg

Izen Bingen Oppenheim Rorms

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( Gießener Tageblatt)

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wie verwidelt dieses Rapitel ift. Schon die Erläuterung des Neuordnung der

ben

zu

Rüftungsbegriffes hat bei der Festlegung zu ganz gegenteiligen Ansichten geführt, bei welcher leider die für Deutschland so un heilvolle französische Ansicht siegte. Der Punkt 10, Serablegung Der Streitkräfte hängt unmittelbar damit zusammen. Während Deutschland bis in die äußersten Grenzen gezwungen wurde, wird anderen Staaten faum einfallen, dasselbe fun. Ein weiterer Punft soll die Finanzlage Danzigs regeln. Punkt 16 beschäftigt sich mit der Weltwirtschaftskonferenz. Punkt 20 bringt die auf feiner Tagung fehlenden Fragen des Saarges bietes, des Schmerzensfindes des Bölferbundes, zur Sprache. Man kann den Verhandlungen nur die besten Wünsche entgegen. bringen, ohne sich darüber zu täuschen, daß für Deutschland nicht viel Ersprießliches dabei heraustommen wird. Bom Reichstag wurde das Geleg gegen Schund und Schmug nach langen Ver­handlungen und vielen Kuhhändeln angenommen. Noch in der 3. Lesung beantragte die Sozialdemokratie den Passus, durch den die Kirchenvertreter in der Prüfungskommission mitzureden haben, zu streichen. Aber der Antrag fiel durch, sogar mit einer ganz respektablen Mehrheit. Das Gesetz war sicher sehr notwen­big, aber was nügt die Beseitigung der Schundschriften, solange in den Städten Tausende und Abertausende zusammengepfercht find, wo Familien von 10-15 pfen in 2-3 Zimmerwohnun gen hausen, in denen sich so viel abspielt, was Kinder nie sehen dürften. Erst wenn hier Abhilfe geschaffen ist, kann das Gesetz feine Cren. crrangene Ro

teien bei der Abstimmung über die Auflösung des Landtages einen ganz knappen Sieg. Der Landtag wird also noch ein hal­bes Jahr im Amte bleiben. Das Resultat der Abstimmung gibt jedenfalls zu denken! Vor allen Dingen zeigt sich eine ungeheure Müdigkeit des Volfes, zur Wahlutne zu gehen. Der Deutsche hat anscheinend das ihm gegebene parlamentarische System no nicht ganz verstanden.

Darmstadt

100 027

28 087

Bensheim

44 403

9 618

Dieburg

40 268

9 984

Ja 29 513 9 310 9 631

Grbach 1. Obw.

30 135

6530

8 013

Groß- Gerau

45 346

10 097

10 588

Heppenheim

32 574

6711

Offenbach a. M.

116 140

35 816

Broving Startenburg

408 893

106 843

Gießen

64 946

14 643

24 203

2980

7 781

27 462

3 432

8243

56 669

16 858

15 460

Lauterbach

19 156

1828

6 335

Schotten

17 832

1757

6.928

Proving Oberhelfen

214 268

41 493

63 248

Mainz

104 776

33 491

12 965

26 745

6744

4820

29 521

6 393

4.079

31 683

7 379

5980

63 630

17 110

16 007

Provinz Rheinhessen Hessen insgesamt Städte mit 10 000

256 355

71 117

43 851

875 516

219 453

202 657

und mehr Einwohnern.

76 746

23 761

8 726

64 718

15 948

18 894

54 229

15 586

11913

31 763

8552

8.090

22 822

4 803

5 097

Neu- Isenburg

8356

1969

1786

Friedberg

7 051

2125

Lampertheim

7 085

916

1 443

Bad Nauheim

5 492

1513

1324

Viernheim Bensheim

6 407

996

229

6 025

2087

1 122

6743

1504

863

Alzen

5544

2167

767

Seppenheim a. d. B.

4 489

1 411

406

Bukbach

3 072

831

534

3884

1 154

362

3.955

644

1002

3 325

716

891

1 109

392

2 239

527

569

2 295

676

547

1546

828

585

antjagungen dortiger Gegend: ztlichem Institut für orthopädische Bruch­bestätige ich, daß das Bruchleiden meines med. H. L. Meyer's- Methode vollstän n jezt jede Arbeit ohne Beschwerde ver bes., Burg b. Celle, 1. 8. 26. Bestätige, durch Ihre Methode vollständig geheilt Holtrup, 25. 7. 26. Ich bin durch die . med. 5. L. Meyer vollständig geheilt. De, 28. 7. 26. Troh meiner schweren Ar­zu meiner großen Freude mein Leisten eheilt. Herzlichen Dank. H. Schafeld, jord, 9. 9. 26. Ueber 100 amtlich beglau­ter liegen vor.

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Darmstadt Offenbach Worms

Gießen

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Dieburg Groß- Gerau

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Steuerverzugsvorschriften.

Durch eine Verordnung über Verzugszuschläge und Ver. zugszinsen vom 8. Rovember 1926, melche im Deutschen Reichss anzeiger, Nummer 263, Dom 10. November, veröffentlicht worden ist, hat der Reichsfinanzminister folgende Neuordnung der Steuerverzugsvorschriften mit Wirkung ab 1. Dezember 1926 ge*

troffen:

I. Verzugszuschläge: Bisher wurden bei Verzug, d. h. bef nicht rechtzeitiger Zahlung fälliger Steuern ohne Stundung Zuschläge in Höhe von% v. 5. für den angefangenen halben Monat erhoben, und war bei der Einkommens, Körperschaftss, Vermögens, Erbschafts, Umsatz und Obligationen Steuer. Diese Verzugszuschläge werden abgeschafft und in Zukunft für alle Reichssteuern nur noch Verzugszinsen erhoben.

II. Verzugszinsen: Bisher wurden Verzugszinsen in Höhe von 9 v. H. erhoben. Nach der Neuregelung sind im Falle des Verzuges für alle Reichssteuern Verzugszinsen in Höhe von 10 v. 5. jährlich ab Fälligkeit zu entrichten, wenn eine nach den Steuergesetzen zu leistende Zahlung nicht rechtzeitig ge­tätigt wird. Der bisher geltende Satz für Verzugszinsen von 9. v. 5. ist demgemäß um 1 v. H. erhöht worden.

Von den Verzugszinsen zu unterscheiden sind jedoch die sog. Stundungszinsen, die bei Stundungen von Steuern und son stigen Geldleistungen erhoben werden. Der Höchstsatz für die Stundungszinsen beträgt 6 v. H. jährlich, sofern nicht im Einzel fall sogar zinslose Stundung gewährt wird. In der Pragis der Finanzämter geschieht uns, wenn entsprechend ungünstige wirt. schaftliche Lage des Steuerpflichtigen gegeben ist und dieser um zinslose Stundung einkommt.

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Eine Anerkennung für die Träger der Frichenspolitik Oslo, 10. Dez. Das Nobelfomitee hat in seiner geftrigen Etang den Nobelfriedenspreis für das Jahr 1926 dem deutschen Außenminister Dr. Stresemann und dem französischen Außenminister Briand, den im Vorjahr zurüc gestellten Preis für 1925 dem britischen Außenminister Sir 2. Chamberlain und dem amerikanischen Bizepräsidenten General Dawes, dem Vorsitzenden des seinerzeit nach ihm be nannten Reparationskomitees, verliehen.

Deutschlands Reparationsleistungen. Berlin. In einem Bericht über die Reparationszahlungen erklärte der Generalagent, daß Deutschland pünktlich gezahlt und zur leichteren Abwidlung der Zahlungen erheblich beige. tragen hat.

Wochenrückblick.

Am Montag begann in Genf die Dezember- Ratstagung bes Völkerbundes Von deutscher Seite nehmen daran der Reichs außenminister Stresemann, Staatssekretär von Schubert und Ministerialdirektor Dr. Gauß als Führer der deutschen Dele gation teil. Das Programm der Tagung umfaßt 22 Punkte, unwichtige und äußerst wichtige. Zu den letzteren gehört B. Punkt 8, Schiedsgerichtbarkeit und Sicherheit, Bunft 9, Herabsetzung der Rüstungen. Bei der Besprechung dieses Punk­tes wird eine Dentschrift der vorbereitenden Abrüstungskom­mission vorliegen, die allein 400 Seiten umfaßt, ein Zeichen,

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