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Wohnungszwangswirtschaft wird hier von allen Parteien nur zn parteipolitischen, zu Wahlzwecken, ausgenugt. Es besitzt nie­mand den Mut, das Uebel endlich einmal an der Wurzel zu fas­sen und zu sagen, wie es in Wirklichkeit steht und wie wir wie­der zu normalen Verhältnissen kommen.

M. D. u. H. Es wird mit der Wohnungsnot niemals anders werden, wenn wir den seitherigen Weg weitergehen. Der Herr Minister Ra ab hat heute das beſtätigt, was ich neulich schon ausführte, daß die Wohnungsnot nicht kleiner, sondern täglich größer werde. Da musses vir uns doch, wen: wir denkende Menschen sein wollen, einmal fragen: Warum? Durch diese Tatsache ist der Beweis erbracht, daß es so nicht weiter gehen kann, und daß Staat und Gemeinden einen anderen Weg ver­

ſuchen müssen. Dieser andere Weg ist der, den wir Ihnen vor ( chlagen: Abbau der Zwangswirtschaft, meinetwegen unter Bei­

behaltung gewisser Vorschriften für eine Mietgrenze nach oben,

damit es nicht heißt, wir wollten Geschäfte machen. Auf der anderen Seite soll man aber die, die einer Wohnung nicht wür­dig sind, auf die Straße ſezen.( Abg. Roth: Pfui!) Wenn weiter die großen Wohnungen, die einen gewissen Mietbetrag Landwirtschaft das andere.).

übersteigen, von der Zwangswirtschaft befreit werden, dann, kann es nicht mehr in dem Maße wie jetzt vorkommen, daß

nossenschaft und kann Ihnen versichern, daß es in Bezug auf die Verschuldung im Handwerk um tein Haar besser) steht als in der Landwirtschaft. Verlassen Sie sich darauf, wenn die Verhältnisse nicht anders werden, ist in einem Jahr das Handwerk derart verschuldet, daß seine Existenz in Frage gestellt ist.( Abg. Lur:

M. D. u. H. Ich möchte Sie bitten, endlich einmal ein­stimmig dafür einzutreten, daß dem Handwerk nach der Richtung hin Erleichterung verschafft wird.

Ich möchte weiter darauf hinweisen Herr Kollege Fel= der hat das neulich schon gefandaß wir die Staatsregierung endlich einmal darauf hin drängen, daß das Submissionswesen in der Form weiter geführt wird, wie es auf Wunsch der Hand­werkerkreise vom Ministerium für die einzelnen Hochbauämter Cerlassen wordens Ct. erläſſed otseült das Hochbauamt Frtedberg fünthert sich

überhaupt nicht um die Erlasse der Regierung, das macht, was es will. Ich kann Ihnen nachweisen, Fried­eine Ar­

geriau patien, daß das Sod bauamt brich. vorgelegter Kalkulation zugestimmt hat, daß ein

machen zu können.

beit zu 50 Prozent unter der Kalkulation vergeben wurde. Die­ihm die Lehrlinge zu überlassen, um die Arbeit zu diesem Preis ser Malermeister geht nun bei seinen Kollegen herum und bittet, om regu 39d198 pd mod mod(@bun need daß es seinen steuerlichen Verpflichtungen nachkommen und seine hmwir müssen dem Handwerkerſtand die Möglichkeit geben, Eriſtenz erhalten kann, und dazu muß die Regierung mithelfen.

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einzelstehende Personen, die über ihre wirtschaftlichen Verhält­Das ist nichts anderes, als wenn ein Gewerkschaftsführer für nisse klagen, über ihre unverhältnismäßig große Wohnung, be- seine Arbeiter das beansprucht, daß sie leben können. og fragt, erklären: Die Miete ist das Wenigste, was uns Sorgen had Ich glaube sagen zu dürfen, daß macht, die macht in unserem Haushaltsbudget nichts aus. Siener der fättſten ſtaatserhaltenden Voltsteile ist. Das sollte Ich glaube sagen zu dürfen, daß gerade der Mittelstand mit werden dann sehen, daß es Wohnungen, gibt. Wir müssen dazu übergehen, auch wenn bei Ihnen wieder ein Zetergeschret er eine größere Unterstützung als seiher zuteil wird. til sid sich die Regierung merken und dafür sorgen, daß dem Handwerk hoben wird, daß daß das Pri Privatkapital an den Neubauten inter- 916 essiert wird. Das kann aber nur geschehen, wenn eine gewisseromit dem Handwert die Beseitigung der Wohnungsnot zusammen. M. D.. H. Wenn Sie all das zusammenfassen, so hängt Rentabilität gesichert ist, von Gewinn will ich gar nicht reden. 2009 ( Abg. Widmann: Das erleben Sie nicht mehr, und erlebe ich ( Abg. Widmann: Das erleben Sie nicht mehr, und erlebe ich nicht mehr!) Herr Widmann, Sie kommen aus einem fremden

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Lande, ich weiß nicht, ob Sie die Verhältnisse in Hessen kennena ( Seiterfeit.) Abg Widmann: Ich habe die Verhältnisse in deni Gewerkschaften fennen gelernt.

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werkschaftsführer find, überflüssig werden, wenn Sie nicht dafür Ich glaube, daß ein großer Teil von Ihnen, soweit Sie Gewerk­sorgen, daß das Baugewerbe gehoben wird und daß das Privat­tapital am Bauen mehr interessiert wird. In Ihrem Interesse und im Interesse der Beseitigung der Erwerbslosigkeit ist es unbedingt notwendig, daß in der Richtung aber auch alles ge=

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seitigung der Mietzinsstener in der Form, wie sie eben erhoben und wie sie verwandt wird. Wir müssen verlangen, daß das, was an Mietzinssteuer aufkommt, restlos zum Bauen verwendet wird, aber nicht im einseitigen Regiebetrieb, sondern in freier Wirtschaft. Und wenn Sie dazu übergehen, bin ich überzeugt, daß Sie der Notlage unseres Volkes am besten gerecht werden. al nound 6. Ziegler.

Viel wichtiger als die Frage der Neubauten ist die Frage." lan wird, was zu tun ist und da wäre in erster Linie die Be­wie die bestehenden Häuser zu erhalten sind. Die von Herrn Mann aufgemachte Rechnung stimmt nicht. Er hat die Ver zinsung des Kapitals vergessen und er hat noch manches andere vergessen. Wir wollen uns aber hier nicht darüber unterhalten. Wir werden Ihnen in der nächsten Nummer der Hausbesitzers zeitung" Ihre Aufstellung widerlegen, wo Sie sich dann äußern können. Wir haben in jeder Partei Hausbesitzer und da fragen Sie, Herr Widmann, einmal die Hausbesitzer in Ihrer Partei_ollow bitin 190 tim ind Unsere sozialdemokratischen Mitglieder vertreten denselbenannte mogitisinis gang menie nou so sid sinodol of Standpunkt wie ich. pal Ein Reichskommissar für das Handwerk 0120 Was sind wir denn heute? Der Steuerbüttel des Staates in und das Kleingewerbe. und der Gemeinde. Wenn Sie eine Minute nach Feierabendo de modo in 196 arbeiten, so wollen Sie diese bezahlt haben. Uns verweigern bieber vorstehende Frage verhandelte der Haushaltsaus­Sie aber diese Zahlung für wirklich geleistete Arbeit, indem Sie schuß des Reichstages. med rodnoga an unser nationales Ehrgefühl appellieren. Sie jedoch besitzen dieses nationale Ehrgefühl nicht, sobald es sich ums Finanzielle handelt.( Abg. Rikel u. a.. Oho. Zurufe.)

M. D. u. H. Es ist heute schon von allen Seiten von der Sozialversicherung, von den sozialen Wohltaten usw. geredet worden, es war aber feiner da, der auch nur ein warmes Wort gefunden hat für unser Handwerk. Ich muß sagen, der Herr Mi­19rifter Raab hat als Sozialist in dieser Frage ein wesentlich anderes Gesicht erhalten, wie er hatte, als er noch nicht Minister war.( Sört, hört, links. Zuruf des Ministers Raab.) Das soll eine Anerkennung für Sie sein.( Abg. Kaul: Geben Sie es ES USA 19 ihm schriftlich!)

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Reichswirtschaftsminister Dr.Neuhaus erkannte den Wunsch an, daß die Belange des Handwerks und Kleingewerbes bei mit allen gesetzgeberischen Maßnahmen, wirksam vertreten werden. Die Regierung ist bereit, den pon den Parteien in dieser Rich­tung geäußerten Wünschen des Handwerks entgegenzukommen. Diese Wünsche gehen bekanntlich darauf hinaus, beim Reichs­wirtſchaftsministerium eine besondere Stelle zu schaffen, die sich mit den Handwerksfragen befassen soll. Die vo The Star Sigredominereinen Staatssekretär für das von einzelnen Parteien vorgeschlagene Form,

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Handwerk zu ernennen, läßt sich aber im Rahmen der bestehen­)

Jahr wird wegen seiner vorzüglichen Wirkung und absoluten

keit von ersten Fachärzten empfohlen. Die Schutzmark Schädlich

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Der Herr Miniſter hat heute morgen ausgeführt, daß es Schaumpon mit dem schwarzen Kopi der Wirtſchaft wesentlich besser ginge, als im abg abgelaufenen Jah Ich möchte behaupten, daß sich der Herr Minister täuscht.( Abg. v. Heyl: Sehr richtig.) Ich weiß nicht, ob er die Belastungen der Genossenschaftsbanken und der Banken, die kreditmäßig von dem Handwerk zur Weiterführung ihrer Betriebe benutzt wer den, selbst kennt. Ich kenne sie als Mitglied einer solchen Ge­

Kopf" bürgt für das einwandfreie echte Fabrikat. Es ist das Beste, was Sie zur Kopfwäsche kaufen können; seine vielen Vorzüge machen Schaumpon zu einem idealen Haarwaschmittel. Ein Paket kostet 20 Pfg. Erhältlich in den Sorten: Veilchen, Eau de Cologne, Lavendel, Kamille, Eigelb, Nadelholzteer, Brennessel, Perutannin. Alleiniger Hersteller: Hans Schwarzkopf. Chem. Fabrik. Berlin- Dahlem

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