1, aufbewahren
Frauen
ine unübertroffent
n Spezialmittel 6
u. Blutftod ohne Berufsit
in 1-3 Tagen 6
stätigen zahlreid
1. Frau A. A. in
mich viel tanser
Rittel ist doch ei
e Menschheit. St. in W.: el wirkten ja
Hamburg Susanucuftraße.
pleblen ift Zucker's
1- Selle gegen un
ffer,
Anl
Another Bustein ulo. S Dr. Dazu Zuckoot 4t lettenbu. jettbaltig elen, Drogerien, D urgelhaften erhältli
8. Mebiz. Dro Löwen Droge Drogerie, Hera 1. P. Jof. Möb
Ausschneiden Im Vertrauen Ihnen
geholfen
Gießener Zeitung
Bezugspreis 6,- mk. monatlich
( Neueste Nachrichten)
vierteljährlich 18,- Mr., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig. ausgabestellen vierteljährlich 15,- Mr. Erscheint Dienstag, Donnerstag u. Samstag. Redaktionsschluß früh 8 Uhr. Für Aufbewahrung oder Rücksen dung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein.
Nr. 30. Telephon Nr. 1362.
Deutsch in Ewigkeit!
Schwören zu dieser Stunde, Schwören's mit teurem Eid, Schüler und Lehrer im Bunde: Deutsche zu bleiben alle Zeit, Deutsch in Ewigkeit!"-
Expedition: Gießen, Südanlage 21.
Samstag, den 29. Juli 1922.
also 250 000 Mart. Die Stadt wird beispielsweise in 20 nahezu gleichgroße Bezirke eingeteilt. Die Genossen schaft stellt sich einen Botenapparat in Stärke von 20 Mann an, der nur für die Genossenschaft, und zwar nur für deren Zentralsammelstelle Dienste leistet. An der Zentralsammelstelle find weitere 20 Angestellte beschäf tigt. I jedem Beziak wird für die in diesem Bezirk wohnenden Genossenschaftler eine Bezirkssammelstelle er Auf diese Schlußworte des„ Vorspruchs" beim Berichtet, in der je einer der Boten tätig ist. Ade Postginn des Festaktes der Feier des 75jährigen Bestehens sendungen, die ein Genosse am Orte aufgibt, werden in der hessischen Realschule zu Oppenheim am Rhein am der Bezirkssammelstelle aufgeliefert. Jeder Brief trägt 19. Juli 1922 auf der Landskrone" war die ganze neben der Adresse die Bezeichnung des Stadtbezirkes, Feter abgestimmt. Die Begrüßungsrede des Studien- in dem der Adressat wohnt. Von der Bezirkssammel direktors Görg, die Ansprachen der Vertreter der bei stelle aus stellt der Bote zu bestimmten Stunden die schiedenen Aemter und der alten Schüler, die Gedichte, Bitefe der Zentralstelle zu, die sofort die Verteilung Lieder und Tänze, die von den Kindern zur Darbietung vornimmt. Von der Zentralsammelstelle aus werden gebracht wurden, nicht zuletzt endlich der stürmische Bei- die Briefe wiederum zu bestimmten Stunden in die Be. fall, wenn der deutsche Charakter der Veranstaltung be gir fe hinausgegeben, wo sie durch den betreffenden Boten tont wurde, alles zeigte mit zweife! fceter Deutlichkeit, sofort dem Empfänger zugestellt werden fönnen. Dec daß hier und im ganzen Kreise das Liebeswerben der Aufgabeftempel wird der Kontrolle wegen beibehalten. Besagung wie die Machenschaften der Sonderbündler Die Unkosten dieses genossenschaftlichen Botenapparates auch nicht die Spur eines Erfolges zu verzeichnen haben. werden im Wege des Umlageverfahrens bestritten. Die Ja, es schien den auswärtigen Gästen, die alte Bezic Zentralsammeftelle gibt zu diesem Zwecke eigene Marken hungen zur Schule aus dem unbesetzten B.biete nach aus, die jeden Monat entweder in der Faibe oder im der Feststadt geführt hatten, das man unter dem Druck Bilde wechseln; jeder Brief ist mit einer Marke zu beund Zwang der fremden Herren deutscher denken und leben. Dr. Reindl stellt auch eine Berechnung auf, wonach fühlen gelernt habe, als es früher und als es im übri- die Postgenossenschaft, zeitgemäße Untoften in Betracht gen Deutschland erst der Fall ist. Und wenn das schlichte gezogen, jeden Brief wieder für 10 Pfg. befördern könnte. Feft schon im ganzen einen in jeder Hinsicht erfreulichen Aber selbst wenn diese Berechnung zu optimistisch wäre Eindruck machte, so war dieses treue Bekennen zu Volk und der Brief auf das Doppelte und Dreifache zu stehen und Vaterland auch unter den schwersten Anfechtungen fäme, wäre noch immer biel gewonnen. Durch inter sicher das Erfreulichste. Die Beteiligung früherer Lehrer lokale genossenschaftliche Abmachungen ließen sich bei tie- Schein und Schüler sowie der Bürgerschaft war äußerst lebhaft Einrichtung eines regelmäßigen genossenschaftlichen Autosowohl beim feierlichen Festakte wie bei dem in thei- verkehrs sogar auch der briefliche Fernverkehe und die nischer Fröhlichkeit begangenen Sommers. Mit der Bec- Pakeibeförderung verbilligen. Die Not dürfte wohl tretung des Landesamtes für das Bildungswesen war bald viele Geschäftsleute zwingen, solchen E.wägungen war Oberschulrat Geheimrat Dr. Dorfeld beauftragt, näher zutreten. der von seiner 20jährigen Direktorentätigkeit in Oppenheim noch in höchstem Ansehen steht. Seine Glückwünsche wurden deshalb besonders freudig aufgenommen. Von den schriftlichen Festgrüßen erregte vor allem der des früheren Finanzministers Dr. Becker lebhafte Freude, weil er eine„ Beckerſtiftung" für Handwerkersöhne, die die Realschule besuchen, in Höhe von 25 000 Mart an fündigte. Hoffentlich sindet dieser Dankbarkeitsbeweis cines fcüheren Schülers bet andern Nachahmung. Eine starke Stüße für die zur Zeit von 218 Schüler und Schülerinnen besuchte Anstalt wird fünftig bei dec am Festtage begründete Verein ehemaliger Oppenheimer
1000 de
Erfolge!
nigen Stunden, ode e, schmerzlos, ohn , unschädlieh, mi
sand. Fr. Mertens Sehwanenwall 31.
erfproffen
hes wunderbares le ich gern jedem tenlos mit. M. Poloni, 367, Schließfach 1
schönsten
Darbeiten
vorzügl. Anleitungen
lichen mustern von
Jandarbeitsbüchern
en/ Schiffchen- Arbeiten ng/ Kelim- Stickerei eiten( 3 Bände)/ Son / nadel- Spißen/ Weiß Häkeln( 3 Bde.) Aus crei( 2 Bde.)/ Buntftik de.)/ Kreuzftich( 2 Bde.) Klöppeln( 2 Bde.) ufw. Verzeichniffe umfont.
rick Arbellen für Kin und Leinendurchbruch a
36-4- m..
Zusendung
zu haben oder vom
to Beyer, Leipzig- t
Konto Leipzig 52279
z-
ate
en und
en,
der Grub
g- Plagwitz 82
ge Lente
e fahren wollen,
tliche Aufklärung
Tel Hamburg
"
Realschüler bilden, dessen Vorsiz Weingroßhändler
Sittmann übernommen hat.
,, Ein Brief wieder 10 Pfg. Porto."
Die bessische Handwerkskammer schreibt uns:
In Verbraucher kreisen herrscht vielfach immer noch Unklacheit darüber, daß die andauernden Preiser hö hungen für Waren und Leistungen nichts weiter als der Ausdruck der stetig fortschreitenden Geldentwertung ist. Will der Gewerbetreibende nicht unrettbar der Verarmung verfallen, so muß er bei der Bildung seiner Preise darauf Rücksicht nehmen, daß er für den Erlös die gleichen Mengen Waren herstellen, oder einkaufen, daneben seine Unkosten decken und einen zum Lebensunterhalt angemessenen Gewinn erzielen kann. Oftmals sind aber die Geschäftsleute in der Forderung berechtigter und auskömmlicher Preise gehindert durch Rücksichten auf Das ist leider keine Anfündigung der Reichspost, die Absazmöglichkeit. Dies ist namentlich dort der Fall, sondern nur der Titel einer praktischen Anregung, die wo die Verbraucher sich noch Einschränkungen aufeileDr. J. Retndi in München in der Zeitschrift für Auf gen können und wollen. Zu den hiervon hauptsächlich bau, Deutschland" gibt, die aber sehr beachtenswert ei= betroffenen Handwertsz.vetgen gehören ein Teil der scheint. Die fortschreitende Verteuerung der Portotarife Nahrungsmittelgewerbe, die sog. Lurusgewerbe und die rutniert den Verkehr immer mehr, das ist klar, und da Gewerbe, deren Tätigkeit in der Verrichtung persönlicher man von der Pofibehörde keine Verbilligungen erhoffen Dienste besteht. Besonders bei der leẞtgenannten Katefann, ift Selbsthilfe geboten. Schon früher war der gorte, dem Friseurhandwerk, gestalten sich die VerhältVorschlag aufgetaucht, daß sämtliche Kaufleute einer nisse immer troftloser. Stets nach den unvermeidlichen Stadt ihre Ortsbriefe nicht mehr durch die Post, son- Preisaufschlägen veranlaßt durch die stetige Steigedern durch eigene Boten befördern laffen sollten. Die rung der Unkosten und Aufwendungen für die Lebensprivate Beförderung fönnte aber auch in der Art erfol- führung, sowie durch die Lohnforderungen der nicht gen, daß sich alle Geschäftsleute mit umfangreicher Korre- zeigemäß bezahlten Gehilfen wandert ein Teil der spondenz zu einer Postgenossenschaft für Handel und Indaftrie" zusammenschließen. Dr. Reindl entwirft im wesentlichen folgenden Organisationsplan: Angenom men, in einer Stadt befinden sich ungefähr 1000 Geschäftsleute, die sich für die Postgenossenschaft interessieren. Um Mitglied zu werden, zahlt jeder Teilnehmer eine Einlage von 250 Mart, das Genossenschaftskopital beträgt
00000000001
( Gießener Tageblatt)
190
Anzeigenpreis 4,20 Mk.
B
die 44 mm breite Petitzeile, für Auswärts 6,00 Mt. Die 90 mm breite Reklame 3eile 12,00 Mark. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Sonkurs in Wegfall. Plasvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" in Gieken.
Telephon Nr. 1362.
35. Jahrg.
| will, und somit sonst weiterer Verlust an Kunden zu befürchten ist. Die Krise im Friseurgewerbe ist außerordentlich ernst; viele Geschäfte mußten bereits schließen. Von der Einsicht der Verbraucher darf erwartet werden, daß sie der durch die Verhältnisse bedingten Preisge staltung Verständnis entgegenbringen und die von dem wirtschaftlichen Zusammenbruch bedrohten Handwerkszweige durch Jaanspruchnahme und Schaffung von Arbeitsgelegenheit nach Möglichkeit unterstützen.
Lokales.
* Die Abgabebescheide über die Wohnungsbauabgabe für das Rechnungsjahr 1921 sind den Zahlungspflichtigen vielfach so verspätet zugestellt worden, daß es einem Teil der erstattungs- und haftpflichtigen Mieter, Pächter oder Nutznießer von Wohnungen oder Räumen nicht möglich war, innerhalb der am 30. Junt abgelaufenen Frist Einspruch gegen die Festsetzung ihres Abgabeantetis bei den Mieteinigungsämtern zu erheben. Das Ministerium für Arbeit und Wirtschaft hat nunmehr diese Frist bis zum 31. Dezember 1922 verlängert.
* Erhöhung der Renten aus der Invalidenversicherung. Nach Artikel 2 und 3 des Gesetzes über Bezüge von Sozialrentnern werden vom 1. August 1922 an die Renten, die vor diesem Tage festgesetzt sind, bet Empfängern einer Invaliden, Kranken-, Alters, Witwen, ( Witwer-) oder Witwenkrankenrente um 200 Marf, bei Empfängern einer Waisenrente um 100 Mart monat. lich erhöht. Die Rentenerhöhung bei Waisenrenten ist für jedes Kind zahlbar. Die Rentenempfänger werden ersucht zu den Zahlungen am 1. Auguft die Quittungen den vorstehenden Angaben entsprechend auszufüllen.
** Ueber den Zugverkehr Gießen- Köln ist zum ersten Male in der Sommerausgabe des im Reise. büro Krupp herausgegebenen Industrie- Kursbuches eine sehr zweckmäßige Neueinteilung der Strecken, indem ein neues Fahrplanbild Köln- Betzdorf- Stegen Gießen mit der Einschaltung der Strecke Bezdorf Haiger eingefügt ist. Bei dieser Einteilung bleibt die Uebersicht in jeder Beziehung gut gewahrt; außerdem wird vermieden, daß die Durchgangsstreden in getrennter Darstellung er. scheinen. Das Industrie- Kursbuch, das in der neuen Auflage wesentlich erweitert worden ist, verdient daher als ein führendes Kursbuch für Nord- West- und Mitteldeutschland die wetteste Verbreitung, und zwar um so mehr, als es vom Verkehrsverbande" Industriebezirk" als gemeinnügiges Unternehmen herausgegeben wird.
Literarisches.
** Hessen- Nassau, Oberhessen, der Rhein von Mainz bis Koblenz. Mit 25 Karten und 30 Plänen. Leipzig, K. Baedeker,
1922. Preis 90 Mt. Das Buch umfaßt das gesamte Gebiet zwischen Weser und Main, zwischen Rhein und Werra. Die vielbesuchten
Wandergebiete Taunus, Röhn, Vogelsberg, Lahntal, Westerwald,
Meißner und Werratal sind eingehend behandelt. Auf die gute Ausstattung wird besonders hingewiesen. Von den zahlreichen Karten und Plänen wurde eine ganze Reihe für diesen Band neu gezeichnet und gestochen.
Kirchliche Anzeigen.
Johanneskirche: Vormittags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Johannes. gemeinde: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 912 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer. Beichte und Feier des heiligen
Sonntag, den 30. Juli, 7. nach Trinitatis. Stadtkirche: Vormittags 8 Uhr, zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Ma fusKundschaft ab und greift zur Selbsthilfe, nicht nur beim gemeinde: Pfacrassistent Becker. Vormittags 91, Uhr: Rasieren, sondern auch beim Haare schneiden. Um die Pfarrer Mahr. Beichte und Feier des heiligen AbendAbwanderung möglichst zu verhüten, hat sich das Gemahls für Matthäus und Markusgem inde. werbe bei der Preisbildung seither schon die größte Beschränkung auferlegt. Es beweist dies ein Vergleich der Steigerung der Bedienungspreise im Friseurhand werf und der Preissteigerung auf allen übrigen Gebieten im Verhältnis zu den Vorkriegspreisen. Trotz dieser der= zweifelten Bemühungen greift die Abwanderung durch die Verschärfung der Verhältnisse weiter um sich, Wir retten Ihre Haare! der Friseur muß heute im Regelfalle mit einer Tages einnahme wirtschaften und hieraus noch Steuern zahlen, die in keinem Verhältns zu der teueren Lebenshaltung steht. Während des größten Teils des Tages wactet der Meister mit Schilfen auf die Kundschaft. Die AusIm Interesse der vielen Bruch und Tonftigen Leidenden, füllung beschäftigungsloser Zeit mit Haaraibetten, wie wie auch im Interesse aller, die jedwelche Sanitäts- oder Itamm: dies früher üblich, ist jest nicht mehr möglich, verwandte Artikel benötigen, sei an dieser Stelle ganz besonders da auch die Nachfrage in dieser Hinsicht stark auf das Inserat der Firma Ph. Steuer Sohn in heutiger und zurückgegangen ist. Dagegen ist die Gehtifen- letzter Nummer hingewiesen. Der erstklassige und weitverbreitete haltung unentb.helich, weil sich in wenigen Tagesstunden| Ruf dieser Firma bürgt dafür, daß trotz billight berechneter | Preise jedermann beftens bedient wird.
Senden Sie sofort zur mikroskopischen Untersuchung unter fachmännischer Leitung Ihre ausgekämmten Haare. Darauf erhalten Sie von uns genaue Vorschrift für Ihre Haarpflege. Untersuchung und Vorschrift kostenlos. Kur- und Heilanstalt Schloß Falkenberg Grünau( Mark) F. 147. Bedeutendste& Institut für Haarwissenschaft.
ch 112, 6. QQQQQQQQQQQQQQQQQQQQ der Rest der Kundschaft zusammendrängt, nicht warten
Abendmahls für Lukas- und Johannesgemeinde. Abends 8 Uhr: Bibelbesprechung im Johannessaal: Pfarrassistent Müller.
Verantwortlich: Ibin Klein, Gießen.


