Ausgabe 
15.11.1913 Erstes Blatt
 
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den Dampfer, Den Frauen die en protestierten

Land.

der

arechts und bei 4,8 Prozent in der sagittalen Ebene, von oben nach unten. Die Zahlen erscheinen re­at niedrig im Vergleiche zu den Statistiken, die aus em Städten stammen. Sie erklären sich hier aus lelmäßigen Mischung von Stadt- und Landbevölker ng Rimmt man die Zahlen von Gießen für sich al­im jo erhält man 18 Prozent Rüdgratsverbiegungen.

):( Königstein, 13. Nov. Nach 52jähr. Dienst im Nassau- Luxemburgischen Fürstenhause verstarb hier gestern die Beschließerin Margareta Fallenbach. Mit ihr, die sich stets der besonderen Gunst der großherzoglichen Familie zu erfreuen hatte, scheidet eine der letzten An­gestellten des Biebricher Hofes aus dem Leben. Die alte Dame wird auf besonderen Wunsch in Biebrich be­

wiederholt der M Ursache der Abweichungen von der normalen Form stattet. fennigposit sich Wirbelentzündung recht selten. Als die Ur­

rden. Das Reichs

coder Verbiegungen fann man nach den Ausführ

den in letzter Zeilis auch bei so vielen Kindern ohne Rückgratsver­

en wohl faum die Rachitts ansprechen, da sich die

eine ablehnenbe

immungen findet. Die Hauptrolle für ihre Entsteh­stellung& n scheinen schlechte äußere Lebensbedingungen zu sein, nnigende Ernährung, schlechte Wohnungsverhältnisse, teressant ist deiidung usw. Auch der Alkohol scheint von Be­14. Vorarbeiten zum

δε Gießen aufgefte eutung zu sein.

wirkliche

! Vom Rhein. Infolge der schweren Regen= güsse führen der Rhein und seine Nebenflüsse Hoch­wasser.

; Nied, 13. Nov. Hier waren gestern 2 Mäd­chen, die kaum 17 Jahr! alt sind, ihren Eltern durch­gebrannt. Sie fonnten die Trennung von ihren zum Militär eingerückten Musketieren nicht mehr ertragen und waren diesen nach Mainz nachgereist. Die Muske­tiere waren jedoch so von innerem und äußerem Dienst in daß sie gar kamen, den Durchbrennerinnen wieder die diesbezüglichen Väter

meine net sau einer neuen elettriſchen Berbindungs babm ann zwischen den Orten Stauborn, Waldgirmes, Nie­ſuchschießen auergines und Hermannſtein ſind ſoweit beendet, daß pel der kaiserliciez Bläne durch die Handelskammer der Berliner Klein­Sie zeigt hochinenbaugesellschaft zur Begutachtung und Berechnung ennächst übermittelt werden. Das großzügige Projekt mit 570 000 Mark veranschlagt.

ollständiges Du ifes Durchschlage 3. Verschmelzen Marburg, 13. Nov. Vorige Woche ist die atte und starte bichtigte Gründung einer Gesellschaft für die Er­Meter did, 5 Q eung deutscher Kinder aus dem Auslande und den eutschen Schutzgebieten" in einer in den Stadtsälen ab­Baltenen Versammlung endgiltig erfolgt. 3um Sitz der eatralstelle wurde Marburg bestimmt und als Vorsitz­der des Verwaltungsrats, dem zahlreiche Herren und armen aus den ersten Kreisen der Stadt und der Pro­ruz angehören, Universitätsprofessor Andree gewählt.

ilogramm. Eine noch niemals Besichtigung bet

m gestrigen Aben ite" von Henri Sießener Publi

): Rassel, 14. Nov. Dem Erfinder der Heiß

nig stärkere Anzip Lokomotive, Herrn Dr. ing. Wilhelm Schmidt, Stücke ausübten er Gründer und Leiter der hierselbst bestehenden Heiß= Ende die Zuschau ompigesellschaft, wurde der Charakter als Königlicher = durch lebhaften Boirat verliehen.

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nt. Gesang als Mittel gegen Lungen­schwäche empfehlen zwei englische Aerzte, Dr. Loslic und Dr. Horsford. Sie weisen darauf hin, daß alle Berufssänger, die also viel singen, eine prächtige ge­wölbte Brust und gute Lungen haben. Beim Singen ist man gezwungen, durch die Nase zu atmen, man nimmt überhaupt viel mehr Luft und damit Sauerstoff in sich auf, was auf die Lungenspitzen, die bekanntlich am ehe­sten von der Tuberkulose betroffen werden, von günsti= gem Einfluß ist. Die englischen Aerzte sagen mit ihrem Ratschlag allerdings nichts Neues; denn daß Singen gesund ist, weiß schon jedermann. Doch schadet es nicht, wenn immer wieder auf dies treffliche Mittel, das sich auch als Heilmittel" bewährt hat, aufmerksam gemacht wird. Nur nehme man Rücksicht auf die lieben Nächsten und pflege seine Gesundheit auf diese Art nicht bei ge­öffneten Fenstern!

ihre nachgereiſten Schäße zu ſehen. Dagegen reiſten un tel eine nach und dieses Wiedersehen soll sehr, wenig zärtlich ge­

wesen sein.

! Mainz, 13. Nov. Zu dem Revolverattentat des Oberrealschülers Kaufmann auf den Lehramtsasses= sor Wittig wird behauptet, daß die gesamten Schü­ler der Klasse schon seit einigen Tagen davon wußten, daß Kaufmann den Revolver trug und das Attentat auf den Lehrer beabsichtigte. Leider hat keiner der Schüler eine Anzeige gemacht.

s Darmstadt. Der Kunstverein für das Groß­herzogtum Hessen hielt hier seine Generalversammlung ab, bei der Landgerichtspräsident Dr. Hangen aus Die Mainz neu in den Vorstand gewählt wurde. Darmstädter Kunsthalle soll in Zukunft auch den Som­mer über geöffnet bleiben.

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nt. Die Stimmen der Völker. Der be­rühmte Anthropologe Sir Duncan Gibb hat eine in­teressante Abhandlung über die Stimme der verschiede­nen Völker geschrieben. Danach besitzen in Europa die germanischen Volksstämme die mächtigste Stimme, wer­den aber darin von den Tartaren noch weit übertrof= fen. Deren Stimme ist die lauteste und träftigste aller Völker der Erde. Die anderen europäischen Völker be­sitzen im Durchschnitt helle, sonore Stimmen. Die Stim­me der Chinesen und Japaner ist von auffallend ge= ringer Stärke, und auch von geringerem Umfang, dazu mehr fläglich im Ton. In Tibet und der Mongolei flingt die Stimme blechern, ist aber stark und laut. In Indien und Birma ist die Stimme weich wie eine deutsche Frauenstimme, flingt aber beim lauten Sprechen schrill. Die Stimme der afrikanischen Neger hält die Mitte zwischen derjenigen der Chinesen und der Tar­taren, kommt jedoch in einer Menge Variationen und kann ebenso mild und harmonisch wie rauh und heiser klingen. Am liebsten brüllen und kreischen sie. Eine gesangliche Anlage fehlt den Negerstimmen meist gänzlich.

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