nd in den ersten
ur die Dortmunder
benutzten in neuere rf Hoesch und der
Offenbach a. M. In einer General- Ver mmlung des Sängerchors des Turnvereins Offenbach be beschlossen, den in Frankfurt zurückgelassenen
festzustellen, von wieviel Arbeitern die Bibliotheken be-| wenig bekannte Bilder aus den verschiedenen Jahrnutzt werden, wieviel Bücher auf den einzelnen Ent- hunderten des Mittelalters. Die Ausstattung des Werleiher entfallen, und welchen Inhalts die am meisten es ist musterhaft, der Einband prächtig, die Reprodukentliehenen Bücher sind. Ueber das Ergebnis dieser tion einwandsfrei. Ein wirklich gediegenes schönes GeSchenk.
die Dortmunder no preis abzulehnen und diesen mit einem Kanal erhalten fprechenden Schreiben dem Finanzausschuß des Fe- Umfrage bringt der Verein in seinem letzten Jahresbe=
hermit hängt in Erzbeförderung zufam der in 1912 fand
wieder zur Verfügung zu stellen.
Mainz. Frau Schapiro fann, trotz der glänen materiellen Anerbietungen, die ihr die Stadt Algemacht hat, sich nur äußerst schwer entschließen, Mainz wegzugehen. Sie betrachtet es als eine hohe che Pflicht, ihre hier mit so großen Erfolgen geseg Tätigkeit fortzusetzen und namentlich das Werk der uen- und Mädchenfürsorge weiter auszubauen. ):( Wetzlar. In der letzten Sitzung der Stadtrdneten wurde die Aufnahme einer Anleihe von Mt. 0000 beschlossen, und zwar 47 000 Mt. für Bauten Bereich des Wasser und Elektrizitätswerkes und für haffung either Kohlentransportanlage im Gaswerk. die neuen Automatenanlagen wurden 50 000 mt. für Kanalbauten 3000 Mt. bereit gestellt.
gen gegen das tliche Erzeugniffe er Eisenbahn.- Die g in erster Linie der enverfandes zuzufahre er Eröffnung des A hst nur eine gering 903 bis 1906 geriet 5 Stoden, dann b Infang einer Aufwär iner Erhöhung der
res Umfanges von gegen das Vorjahr Fortschritt. Die plo rster Linie damit Emden, die bis 190
von
):( Marburg. Hier wurde ein Student Strold mit vorgehalienem Revolver angehalten aufgefordert, seine Barschaft herzugeben. Der Stugab seine Uhr her. Gestern ist es der Polizei geihren Betrieb wiebe gen, einen vielbestraften jungen Mann zu verhaften. Uhr wurde noch bei ihm gefunden.
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! Cronberg. Prinz und Prinzessin Friedrich rl von Hessen sind von Frankfurt zum diesjährigen mmmeraufenthalt nach Schloß Friedrichshof überge
Telt.
en Feinkohle über de der Kanal in den der Ueberfeeausfuhr yndikats herangezoge waltung stellten fid 3 294) Mart, die Gelnhausen. Der Kreistag hat die AusTrung eines Gruppenwasserwerkes für den südwest ten Teil des Kreises Gelnhausen beschlossen. Die Koder Ausführung betragen 760 000 Mark.
846) Mart.
Werksbibliotheken.
and Cand. staussichten m ühobst ist, soweit es Die in Millionen von Exemplaren verbreiteten KolFrühfirschen handelt tageromane, die sog. Hintertreppenromane, bringen Sorten versprechen in deutschen Volke Tag für Tag ungeheuren sittlichen ohannisbeeren sind aden. Nicht allein vom ästhetischen und sittlichen en haben sich dagegettandpunkt aus wirken diese Schriften vergiftend, sie en Spätfirschen, den oben auch durch grellste Gegenüberstellung der sozialen en Birnen haben jogensätze den Klassenhaß zu schüren und durch Vervas gelitten. Die erlichung der niedrigsten Instinkte Unzufriedenheit in zu Ende gehender, 11 Bevölkerung zu erwecken. Aber auch die den arbeigliche Ernte. ben Klassen durch die Verbreitung dieser Schundlitethr erwachsende materielle Schädigung ist ganz beJahre 1898 erbaute, von der Bildfläche tend. Werden doch nach den vor einigen Jahren gehtigt, das Bähnchen poffenen Feststellungen in Deutschland jährlich etwa 50 lionen Mark für schlechte Kolportageliteratur ausge
eine elektrische
ten.
richt eine bemerkenswerte Zusammenstellung. Hiernach waren auf 10 Zechen die vorhandenen Bibliotheken 38 722 Arbeitern zugänglich. Es handelte sich um folgende Zechen: Vereinigte Constantin der Große( die Bibliothek war 1400 Mann der Belegschaft zugänglich), Friedrich Ernestine( 5239), Hannover und Hannibal ( 8000), Monopol, Schacht Grimberg( 1800), Mülheimer Bergwerksverein( 2500), Preußen 2( 6000), Ver. Sälzer und Neuad( 1900), Schlägel und Eisen( 5053), Ver. Stein und Hardenberg( 2830), 3ollverein( 6000). Von 38 722 Arbeitern haben 5014 oder 13 Prozent überhaupt Bücher endliehen. Das Interesse der einzelnen Belegschaften an den Bibliotheken war verschieden start. Am regsten war die Inanspruchnahme bei den Krupp'schen 3echen Ver. Sälzer und Neuack, Hannover und Hannibal. Hier benutzten 36,8 bezw. 30 Proz. der Gesamtbelegschaft die Bibliothek, während der ent| sprechende Prozentsatz aus den Zechen Monopol und Schlägel und Eisen die Höhe von 5 Proz. nicht erreichte. Die Gesamtausleihe in 1912 belief sich auf 107 504 Bände. Da der Bücherbestand 26 120 Bände umfaßt, entfallen auf jeden Band 4,1 Ausleihungen. Die Ausleihzahlen bewegen sich bei den einzelnen Bibliotheken zwischen 0,85 auf der Zeche Monopol und 14,15 auf der Zeche Friedrich Ernestine. Diese großen Unterschiede rühren daher, daß in dem einen Falle eine fleine Büchersammlung einer sehr großen Belegschaft zur Verfügung stand, während das Verhältnis im anderen Falle ein umgekehrtes war. An den einzelnen Leser, also jeden Arbeiter, der überhaupt von der Bibliothek Gebrauch gemacht hat, sind im Jahresdurchschnitt 21,44 Bücher ausgegeben worden. Diese Zahl bedeutet einen guten, auch bei den öffentlichen Volksbibliotheken fest= gestellten Durchschnitt. Ein Vergleich der einzelnen 3echen miteinander zeigt, daß im allgemeinen auf die einzelnen Leser desto mehr Bücher entfallen, je kleiner ihre Zahl ist. Beim Mülheimer Bergwerksverein haben nur 5 Prozent der für die Benutzung in Betracht kommenden Gesamtbelegschaft die Bibliothek benutzt. Hiervon hat aber jedes Mitglied 30 Bände entliehen. Auf Preußen 2 ist das Verhältnis umgekehrt, 10,8 Prozent der Belegschaft haben von der Bibliothek Gebrauch gemacht, jeder Leser hat aber nur 12,6 Bücher entliehen. Das übereinstimmende Urteil sämtlicher Bibliothekare geht dahin, daß vorwiegend Jugendschriften von den Arbeitern gelesen wurden, woraus zu schließen ist, daß nicht die Arbeiter selbst, sondern hauptsächlich ihre An gehörigen die Bücher lesen. Ein Hauptgrund für die geringe Vermehrung, welche die Arbeiterbibliotheken auf den Vereinszechen erfahren haben, ist darin zu erblicken, daß in den meisten Orten öffentliche Bib liotheken eingerichtet sind. Den Belegschaften von 57 3echen standen solche Bibliotheken zur Verfügung, während dies nur bei 25 nicht der Fall war.
geplante Hinterlan Zur durchgreifenden Bekämpfung dieses Krebsschams hat sich erfreulicherweise in den letzten Jahrzehnten ammenstoß 3 Deutschland die Bewegung zur Gründung von VolksStraßenbahnwagen bereien und Lesehallen ausgebreitet. Insbesondere ge um 9 Uhr abender die Bestrebungen, durch Errichtung solcher Bilmobil wurde ein gongsanstalten der Schundliteratur wirksam entgegenzuteitent, in den Kreisen der Arbeitgeber immer mehr vorn eingedrückt, mertenmung und tatkräftige Unterstützung. Eine Reihe Der Straßenbahner industrieller Gesellschaften hat ihren Wohlfahrtszt wurde keiner. richtungen Werksbibliotheken angegliedert, in denen an einer schaulustigen auf den Werken beschäftigten Beamten und Arbeiter gezwungen sah, me Literaturerzeugnisse unentgeltlich ausgeliehen wer. Im rheinisch- westfälischen Industriebezirk sind in rühere Pfarrer Naumeisten Orten schon seit vielen Jahren VolksbiblioLanſtalt entlaſſen moden vorhanden. Eine Anzahl Zechen und fortſtiger gen Sittlichkeitsverbre . Heute vormittag Jerzog von Hessen in
ferer Werke hat indes auch hier den Versuch untercmmen, durch Gründung besonderer Werksbüchereien cs Bildungsbedürfnis ihrer Arbeiter zu unterstützen. Der Bergbauliche Verein in Essen hat unlängst Er6. Wie verlautet, letterbibliotheken angestellt. Die Umfrage erstreckte sich ent Offenbacher Techingen über die auf den Vereinszechen eingerichteten ch noch verschiedene lediglich auf die Anzahl der Bibliotheken und der hr ihnen entliehenen Bücher, sondern sie versuchte weiter
gen.
lität. heutzutage
Literarisches.
? Deutsche Kultur im Bilde. Von Pro
?„ Die Badereise" von Ewald Altendorf, illustriert.( Hesperus- Verlag, G. m. b. H. in Berlin W 35). Broschiert Mk. 1.50, gebunden mit. 2.20. Lachen Lachen bewegt das Zwerchfell und macht gesund. macht Appetit. Waren nicht in jedes Menschen Leben die Stunden, die der Humor mit seinen wärmenden Strahlen erhellte, die schönsten? Hei, wie nahmen Sorgen und Grillen Reißaus, wenn der frische, frohe Geselle, der Humor, diesen trübseligen Betschwestern lachend entgegentrat. Fort mit den Runzeln auf der Stirn! Lies das Buch, du wirst dich behaglich strecken.
? Ueber die Tanzkunst von M. Luserke. Berlin W. 35.( Hesperus- Verlag, G. m. b. 5.) Broschiert Mk. 1.-. Seit Jahren mit den Problemen des modernen Tanzes beschäftigt und mit all ihren wesentlichen praktischen und theoretischen Lösungen wohlvertraut, habe ich keine literarische Publikation kennen gelernt, die mir an Wert der Schrift von M. Luserke gleichzukommen scheint. Es spricht ein berufener Schöpfer von Tänzen, dessen auf jeder Seite fühlbare Produktivität nach großen Aufgaben verlangt und sich einstweilen nur in Worten entlädt. Aber diese Worte Find ein Drama von Schaffensenergien und lassen vor unseren Augen Tänze entstehen, Tänze, an deren Verwirklichung wir glauben.
? ,, Du meine Heimat." Roman von M. E. v. Rheinbaben( Concordia Deutsche Verlagsanstalt, G. m. b. H. in Berlin W. 35). Broschiert Mt. 2.-, gebunden Mt. 3.-. Ein stilles und feines Buch, mit dem man sich in der besten Gesellschaft befindet, und das der stärksten und tiefsten Sehnsucht des Menschen nach der inneren Vollendung der Persönlichkeit seiner Seele eine Heimat zu suchen, Worte und Bilder gibt.
LO
? Politische Jahresübersicht für 1912. Von Gottlob Egelhaaf. Geheftet Mt. 2.25, in Leinen gebunden Mt. 3.-. Carl Krabbe Verlag Erich Gußmann in Stuttgart. Wer hat nicht schon die Schwierigkeit empfunden, die es kostet, über die allerjüngste Geschichte, über das, was vor etlichen Monaten geschehen ist, einen Uebeeblick zu gewinnen! Die Zeitungen hat man weggeworfen, und selbst wenn man sie aufbewahrt hät, e welche Mühe, aus dem Meer von Drucker- schwärze das Wichtigste und aus dem Wust widersprechender Nachrichten, Meldungen und Behauptungen das Richtige herauszufinden! Es ist deshalb ein außerordentlich glücklicher Gedanke, den der bekannte Stuttgarter Historiker in seinem politischen Jahrbuch verfolgt. Die Darstellung ist gerade so ausführlich und so knapp, als man sie zur Orientierung braucht. Der vorliegende 5. Jahrgang ist besonders auch dadurch wertvoll, daß er auch eine zusammenhängende Schilderung der Ereignisse auf dem Balkan im Jahre 1912 bietet.
fessor Dr. Paul Herre. Das Mittelalter. 112 schwarze Hofbuchhandlung J. Singer in Straßburg i. Els.
und eine farbige Kunstdrucktafel mit Abbildungen und
erläuternidem Text.( Wiſſenſchaft und Bildung Bd. 100) In Originalleinenband Mt. 2.50. Verlag von Quelle u. Meyer in Leipzig. Dieser Atlas deutscher Vergangenheit führt uns in tausendjähriger Entwickelung durch alle Gebiete des Staatslebens, des Kriegs- und Ver
?„ Ruhe". Von M. E. Oßmann.( Berlag der und Leipzig.) Preis gebunden Mt. 2.50, broschiert Mt. 1.50. 3ur ruhigen Stunde soll es gelesen werEs sind Gestalten aus den verschiedensten Kreiver. sen, die uns in kurzen Umrissen entgegentreten. Keine Charaktere mit wilden Leidenschaften, eher teilweise un verstandene Menschen, die in Verhältnissen leben, denen sich ihr ganzes Innere nicht anzupassen vermag; und
-
fehrswesens, Architektur, Malerei und des Kunstgewer dann wieder Menschen, die aus ihrem ruhigen Sein
bes, der Erziehung und Bildung der Wissenschaft und Technik. Es sind prächtige, meist ganz unbekannte oder
Drucksachen für Behörden
Menschen, fei mtheiten, leb ger oder Ca allgemeinen tand auf ei lutbildung, nicht genüge und sollten Nervosität ciferrin greif ver träftigt macht. De
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