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Gießener Zeitung
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natürlich in Zwizerland Firma findet sich neben de reibung der Genuine Swi utsche, und die Bezeichnun er Kante der Umhüllu ist Englisch. Eine ande tseite sind allerdings de
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Telephon: Nr. 362.
Vor dem Balkan- Frieden.
langersehnte Frieden steht nun endlich dicht
fete fun filminden sa por der Tür. De stories ambige bie big big Bier Firma ist mir ſche Regierung den Gesandten der Großmächte Bittere Qualität". die Antwort des Balkanbundes utsch fand utschland keine Schm Londoner Gesandten dahin, den Präliminarfrieden zu ern Stindern jagt, es unterzeichnen. Das Schriftstück enthält 7 Artikel.
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1, dann wird der ärgerni filel 2 bezieht sich auf die Gebietsabtretung westlich von beften aber ist es, me der Linie Midia- Enos mit Ausschlußz Albaniens. Die deutsche Schokolade mit Artikel 3 und 5 überlassen die Abgrenzung und die BeStimmungen des Statuts für Albanien sowie das Schick
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dies alles erzählt babe, unfal der Inseln den Großmächten. Artikel 6 überweist abriken sind wirklich nis die Besprechung der Finanzfragen der in Paris zusamnur noch deutsche Schol mentretenden fachmännischen Kommission. ene Anfrage an die Firm
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Mit Griechenland wird voraussichtlich dem kreich oder in Englan nächst ein volles Einvernehmen erzielt werden.
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Aber selbst, wenn endlich der Friede unterzeichnet sein wird, wird noch längst nicht Friede geblasen sein, d. h. in' den diplomatischen Lagern nicht. Vor allem der Panslawismus wird schon dafür sorgen, daß der Sommer feine stille Sauregurkenzeit werden wird.
Die panslawistischen Bewegungen richten sich in erster Linie gegen Desterreich- Ungarn, daneben aber auch gegen Deutschland. Denn noch sind schwierige Fragen auf dem Balkan zu lösen. Nicht bloß die künftige Organisation Albaniens, auch die des Handelshafens Serbiens in Durazzo, der Bau der Eisenbahnen durch den Sandschat und Albanien, und alles, was mit den Handelsbeziehungen Serbiens zu Desterreich- Ungarn zuJammenhängt.
Cetinje, 10. Mai. Gemäß der von dem Vertreter Montenegros Plamenazz und den Admiralen des internationalen Geschwaders unterzeichneten Protokolle erfolgt die Räumung Skutaris am Mittwoch.
Stutari. Durch den Bazarbrand wurden fünf Viertel zerstört. Der Schaden wird aus 20 Millionen gefchätzt.
Wien, 13. Mai. Von zuständiger militärischer Seite verlautet, daß die allseitig gewünschte Entlassung der unter der Fahne stehenden Reservisten in nächster Zeit noch nicht in Erfüllung gehen fönne. Zu einer völligen Demobilisierung könne man allerfrühestens erst nach Abschluß des Balkanfriedens und nach Austragung der bulgarisch- serbischen Differenzen treten.
Saloniki, 11. Mai. Vor einigen Tagen hatten ariedie laan Prevista aeräumt, das darauf von
Die Nachbarn vom Heideland.
Roman von Ludwig Blümde.
22) ( Nachdruck verboten.) An der Grenzscheide machte Ewald Halt, setzte sich auf einen großen Granitblock, stemmte die Ellenbogen auf seine Knie und ließ das sorgenschwere Haupt auf die Hände niedersinken. So saß er stumpfsinnig da, bis die Dämmerung hereinbrach und ein Frösteln seinen wetterfesten Körper durchrieselte. Er hatte es vergessen, daß der Winter vor der Türe stand. Nun raffte er sich auf, stampfte mit den Füßen auf den Boden, schlag die Arme ein paarmal wuchtig über die Brust zusammen, um sich zu wärmen und ging dann weiter.
Hinter ihm drein humpelte in einiger Entfernung der Lumpenhendrik mit seinem Kasten voller Schäße. Sein Weg führte ihn einmal wieder durch Arendrup, wo er nicht gern vorüberzugehen pflegte, da man hier für seine Schwindelartikel immer Geld übrig zu haben pflegte.
An der Landstraße befand sich eine ſteilabfallende| Sanogrube, umwuchert von Ginster, Wachholdergestrüpp und fümmerlichen Zwergtiefern.
Thorö, der die Flinte auf den Buckel genommen, um auf die Jagd zu gehen, brach sich soeben durch dieses Buschwert hindurch, ärgerlich, heute keinen Hasen ir: der Schlucht angetroffen zu haben. Hätte er eine Ahnung davon gehabt, daß sein erbittertster Feind, Ewaid Lorenzen, gerade in diesem Augenblick des Weges kam, so würde er ganz gewiß drunten gewartet haben. Er lief ihm fast in die Arme und war nicht minder erschreckt als jener, der eben noch vor sich hingeseufzt hatte: „ Wenn ich ihm doch nur nicht allein begegnete! Ich glaube, ich könnte mich nicht beherrschen."
Und nun stehen sie sich gegenüber. Thorö will schnell vorübergehen, reißt aber unwillkürlich die Flinte!
Erpedition: Selters weg 85.
Mittwoch, den 14. Mai 1913.
chischen Truppen besetzt wurde. Als die Bulgaren wiederum zurückkehrten, kam es zwischen ihnen und den
( Gießener Tageblatt)
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die 44 mm breite Petitzeile für Auswärts 20 Pfg. Die 90 mm breite Reflame 3eile 50 Biennig Ertrabeilagen werden nach Gewicht und Gröfzt berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Ronkurs in Weafall. Plapvorschriften ohne Verbindlichteit Druck der Gießener Verlagsdruckerei, Albin Klein.
Telephon Nr. 362.
25. Jahra.
Wochen dauern sollen, werden, einer holhomlichen Mitteilung zufolge, ein möglichst getret bieten. Befehlshabern
die am Sonntag abend ihr Ende êtreichten. Die Grie- dwader ſoll völlige Attionsſtabei: chen hatten 14 Tote und 32 Verwundete, die Bulgaren garien drückten einander das Bedauern über die Bor
Schiffe sollen, abgesehen von gewi
rund 300 Tote und Verwundete. Griechenland und Bul- Sicherheit gelegenen Einschränkungen,
fälle aus und famen überein, eine gemischie Kommission zu bilden, die eine neutrale Zone zur Verhinderung neuer Konflicte abgrenzen soll.
Politische Rundschau
Deutschland.
Kaiser Wilhelm wird am 16. Juni an Bord der Hohenzollern" in, Kopenhagen zum Besuch des dänischen Königspaares eintreffen. Im Anschluß daran tritt der Kaiser seine gewohnte Nordlandreise an.
des
* Die Beratungen der Budgetkommission Reichstages über die Wehr- und Deckung s= Vorlagen heben in den nächsten Tagen wieder an. Bu Zur Nacheiferung wird die Kommissionsmitglieder das Beispiel des französischen Heeresausschusses anspornen, der nahezu einstimmig die Einführung der 3jährigen Dienstzeit beschloß.
* Berlin. Wie die„ Morgenpost" erfährt, sind nunmehr amtliche Schritte zur Aufklärung der Angelegenheit des in die Fremdenlegion eingetretenen Bürgermeisters Iröm el aus Usedom eingeleitet worden.
Oesterreich.
Wien. Graf Berchtold will nach Erledigung der Balkanfragen zurücktreten.
Schweiz.
Bern, 12. Mai. Der erste deutsch- französische Friedens- Kongreß ist geschlossen worden. Durch Atklamation wurde eine Resolution angenommen, welche besagt, daß der erste deutsch- französische Kongreß jede Verantwortung zurückweist für die chauvinistischen Tendenzen, welche in beiden Ländern geschürt werden und darauf abzielen, den guten Willen und den Patriotismus der Bevölkerauf Irrwege zu leiten. Die Konferenz glaubt, daß eine französisch- deutsche Annäherung eine Entente zwischen den beiden deutschen Ländergruppen Europas herbeizu führen imstande ist, und damit der dauernde Friede gesichert wäre.
Frankreich.
* Die am 19. Mai beginnenden Manöver der französischen Mittelmeerflotte, die vier
von der Schulter herab, wie er in Ewalds blizende, unheimlich weit geöffneten Augen schaut.„ Fürchten Sie sich vor mir?" fragt der mit flangloser Stimme. Da siegt der Stolz über die Angst bei dem Müller. Die Waffe schußbereit haltend, erwidert er:„ Mensch, set nicht unverschämt! Geh Deiner Wege- sonst"-
„ Sonst tommt es Dir auf einen Mord nicht an, Du Schurte!" ergänzte Ewald, dicht vor die Mündung der Flinte tretend.-„ Aber ich kenne teine Furcht. Gerade jetzt verlange ich Rechenschaft von Dir! Du hast meine Schwester beleidigt, Du hast uns ins Unglück gestürzt. Ich weiß es wohl, daß Du die Schweine vergiftet."
„ Zurück oder ich schieße!" teucht Thorö. Da packt Ewald den Lauf des Gewehrs und reißt ihn zur Seite. Der Schuß tracht und die Schrotladung sauſt hart an seinem rechten Ohr vorbei.
„ Das nüßt Dir nichts, im andern Rohr habe ich Rehposten, Du erbärmlicher Wicht!" damit reißt der Müller die Doppelflinte wieder an die Backe. Aber der sonst so langsame Moorbauer ist piößlich gar vegende. Es geht auf Leben und Tod. Eine Sekunde Zaudern, und um ihn ist's geschehen, das weiß er, das sieht er. Mit einem gewaltigen Satz springt er zur Sette und dann, ehe Thorö sich wenden kann, gerade auf ihn zu, packt ihn mit Riesenfraft an der Gurgel, sodaß demselben das Gewehr aus den Händen fällt, und ein verzweifeltes Ringen beginnt. Wohl hat Ewald Lorenzen immer für start gegolten, aber die Kräfte, über die er in dieser Minute verfügt, tonnte niemand ahnen. Da hebt er seinen Gegner, als wäre er ein Spielball, hoch in die Lüfte mit seinen muskulösen Armen und schleudert ihn mit furchtbarer Wucht von sich. Da man während des Ringens bis hart an den Rand der Sandgrube gekommen ist, so stürzt Thorö kopfüber etwa fünf Meter tief hinab auf das Steingeröll dort unten. Nach menschlicher Berechnung muß sein Schädel zerschmettert
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gel ohne Lichter segeln. Der Oberbefehlshaber der Mittelmeerflotte, Bone de Lapayrere erklärte, daß die Manöver diesmal eine ganz besondere Kraftprobe sowohl für das Personal wie auch für die Schiffe bilden sollen.
*
Paris, 10. Mai. Der französische Minister= rat beauftragte den Handelsminister, einen Gesetzent= wurf vorzubereiten über eine Beteiligung Frankreichs an der Leipzig er internationalen Ausstellung für graphische Kunst.
Spanien.
Madrid. König Alfons werde im näch sten Sommer mit dem deutschen Kaiser in Holland während der Internationalen Regatta zusammentreffen.
Aus aller Welt.
Zum Regierungsjubiläum des Kaisers veranstalten der Kaiserliche und der Hannoversche Automobilklub eine Huldigungsfahrt, zu der 750 Wagen angemeldet worden sind. Der Kaiser wird diese eigenartige Automobilparade im Berliner Grunewald- Stadion entgegennehmen.
*
Der Kronprinz hat zwei Körbe mit Rosen, die ihm in großer Anzahl zu seinem Geburtstag gespendet waren, im Danziger Krankenhaus abgeben lassen mit der Weisung, die Blumen an die Kranken zu verteilen.
::: Straßburg. Dem Kaiser sind bei seinem letzten Besuch in Straßburg zwei krokodillederne Handtaschen mit Goldbügel und den Initialen des Kaisers, die zum persönlichen Gebrauch erforderliche Gegenstände enthielten, abhanden gekommen.
:: Eisenach. Die Ziehung der 7. Arnstädter Geldlotterie wurde wegen ungenügenden Los- Absatzes auf 3. und 5. Juni 1913 verlegt.
::: Kiel. An der ganzen Ostküste von SchleswigJm Holstein herrschte am Montag starker Nor do st st urm. Es ist dort überall Hochwasser eingetreten. Kieler Hafen stiea das Wasser um 1½ Meter über die normale Höhe. Durch die Gewalt des Sturmes wurde in der Eckernförder Bucht ein früheres Panzerschiff der Marine, das jetzt als Zielschiff für die Hochseeflotte und die Forts des Kriegshafens dient, von seiner Verankeruna losgerissen und auf den Strand getrieben.- In
sein. Blut ström: ihm aus dem Munde, sein Gesicht verzerrt sich zu einer grausig anzuschauenden Fraße.
Wie Ewald den glühend Gehaßten so daltegen sah, da schwindet mit einem Schlag die Wut, die thn eben so ganz und gar beherrscht. Es ist ihm, als riefen tausend Stimmen um ihn her:" Mörder, Mörder! Was hast Du getan?"-
Er tritt heran an den Leblosen, sieht eine klaffende Kopfwunde, aus der das Blut in Strömen fließt, und ist fest davon überzeugt, daß Thorö nicht mehr lebt. Das Herz schlägt ja auch nicht mehr.-
Da ringt er die Hände und vermag nur das etne zu denken:„ Wer Menschenblut vergießt, dessen Blut soll wieder durch Menschen vergossen werden!"
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Wohl zehn Minuten stand er starr und regungslos bei seinem Opfer. Ganz allmählich kehrte die klare Vernunft wieder in sein Hirn zurück. Und nun hieß es für ihn: Fliehen, so schnell wie möglich fliehen. Denn eine lange Zuchthausstrafe wäre das mindeste, was er zu erwarten hätte, wenn man ihn nicht wegen Mordes hinrichten würde. An einen Mord müßte ja jeder glauben, wo er so oft in den letzten Tagen seine feindliche Gesinnung gegen Thorö hatte merken lassen. Ein Zeuge war nicht dabei gewesen. Dann dachte er an seinen Vater, an Inge, an alle Lieben.
,, Verloren sind sie für mich, verloren bin ich für ste. Ich trage das Kainszeichen auf der Stirn.—„ Unstät und flüchtig soust du sein!" so lautete der göttliche Befehl, dem ich jetzt folgen muß. Aber wohin?- Wieder stockte sein Fuß.-
Es war vollständig dunkel geworden. Totenstille herrschte rings umher.
( Fortsetzung solgt.)


