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Eo nahm er ihm die Ablehnung nicht sonderlich Gegenteil, er freute sich darüber, denn es war sher kein schleches Zeichen, daß Warminski selbst die in Aussicht gestellte Geldsumme in seinem e nicht beeinflußt wurde. Andererseits erschien hunwahrscheinlich, daß er sich hier auf die Dauer daß er nicht wieder in sein Lotterleben zurück­Benn man den Mann mit seinen reichen Geistes­dazu bewegen könnte, sich nach irgendeiner Rich­gin zu betätigen. Aber wie sollte man das be­? Ja, mer das wüßte! Da fiel ihm etroas ein jagie: Es war nicht so böse gemeint, ich wollte

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Telephon Nr. 362.

25 Jabry.

Reichstages folgendes Beileidstelegramm: Die Nach= richt von dem Dahinscheiden Ihres Vaters habe ich mit tiefem Bedauern erhalten und spreche Ihnen be­wegten Herzens mein aufrichtiges Mitgefühl aus."

Nahezu alle Mitglieder der sozialdemokratischen Reichstags- Fraktion werden, soweit sie nicht durch Krank­heit oder sonstige zwingende Gründe verhindert sind, zur Einäscherung Bebels nach Zürich reisen:

August Bebel hat die sozialdemokratische Partei mit einer bedeutenden Summe bedacht und ihr außerdem von einem bestimmten Zeitpunkte ab das alleinige Ver­lagsrecht für seine Werke vermacht. Als Testamentsvoll­strecker hat Bebel den Bankier Ullmann- Frankfurt a. M. bezeichnet.

3ürich, 15. Aug. Eine gewaltige Menschenmenge harrte gestern nachmittag des Zuges, der um 3 Uhr die Sterblichen Ueberreste Bebels von Chur nach 3ürich brachte. Ein stiller Zug, in dem man die Reichstags= abgeordneten Braun, Emmel und Fischer bemerkte, gab dem Sarge das, Geleit zum Volkshause, wo die Auf­bahrung erfolgte. Die Einäscherung findet Sonntag nachmittag 2 Uhr statt.

fort, um Fräulein Benken die Neuigkeit zu berichten. Der Graf folgte ihnen und fragte das Fräulein, ob sie mit der Reise einverstanden sei; denn es war ja selbst­verständlich, daß während einer so langen Zeit der Un­terricht der Mädchen nicht unterbrochen werden durfte. Fräulein Benfen hatte natürlich nichts einzuwenden, und so wurde die Reise auf den folgenden Donnerstag festgesetzt.

Nur einer war traurig, als er erfuhr, daß die Herr­schaften in Kürze abreisen sollten, und das war natür­lich Jan Sojka. Noch am selben bend waren Jadwiga, Slawa und Fräulein Benken zu ihm gekommen, und

Politische Rundschau

Deutschland.

* Ueber das Reiseprogramm des Kai­sers und der Kaiserin läßt sich in großen Zügen nach der Voss. 3tg." folgendes mitteilen: 24. August: Abreise von Bad Homburg mittags. 25. Au­gust: Ankunft der Kaiserin in Posen. 25. Aug.: Nach­mittags Abreise des Kaisers von Kelheim. 26. Au­gust: Früh Ankunft in Posen. Großer Empfang. Um 9 Uhr 30 Min. Parade des 5. Armeekorps. Abends Varadetafel im Residenzschloß. 27. August: Vormittags Einweihung der Kapelle im Residenzschloß. Besuch des Rathauses. Abends Festtafel für die Provinz Posen im Schloß. 28. August: Abreise des Kaisers und der Kai­serin nach Breslau. Dort großer militärischer Em­pfang. Abends Festtafel der Provinz Schlesien im Pro­vinziallandeshaus. 29. August: Parade des 6. Armee­forps. Abends Paradetafel im Schloß. 30. August: Besuch der Hundertjahr- Ausstellung. Frühstück bei dem kommandierenden General. Abends Festtafel für die Provinz im Schloß. Nach derselben Abreise nach Wildpark. 31. August: Ankunft in Wildpark. 2. September: Große Parade. 8. September: Abreise in das Gelände der Kaisermanöver. Die durch die Presse gehende Meldung, wonach der Kaiser im Laufe des Monats September eine Reise nach Korfu an­treten werde, ist nach Erkundungen des Berliner Kor­respondenten der Köln. 3tg." unzutreffend. Jm

die Stinder erzählten freudestrahlend, was der Vater ihnen versprochen hatte. Erst merften sie gar nicht, daß Jan traurig war und schwieg ,, denn ihre Plappermäul­chen gingen wie Spinnrädchen und ihre Augen leuchteten vor Lust. So eine Reise war für die Kinder ja au und für sich ein Ereignis. Und dann zu Großmama! Die tannten sie ja kaum, denn es war schon lange her, daß die alte Dame Krzemien besucht hatte. Aber was hatte sie damals für prachtvolle Geschenke mitgebracht! In diesen Erinnerungen schwelgten die Mädchen, und Jan Sojta jaß still in seinem gepolsterten Lehnstuhl und blickte mit refigniertem Lächeln auf die Kinder. Ach, Du lieber Gott," dachte er, das ist nun mal der An­fang, denn wenn sie erst größer werden, dann hört das alles von selbst auf, dann werden sie vornehm wie die verstorbene Mama, und dann kommen die Freier und führen sie fort, die eine hierhin, die andere dorthin. Ich bleibe allein mit meinen Bildern, die nicht sprechen, und mit meiner großen Sehnsucht. Fräulein Benken nah­men sie auch mit! Ja, ja, ich soll halt wieder einsam sein wie damals, als--

Jan, Du sagst ja gar nichts!" meinte da auf ein­mal Jadwiga, und auch Slawa hörte auf zu erzählen und zu fragen.

Und Jan sagte noch immer nichts. Die Erinnerun­gen waren zurückgekehrt. Einsam, einsam! hatte es aus allen Ecken seines Häuschens gerufen, und das hatte ihn bange und still gemacht. Das mochten selbst die Kinder fühlen, daß der alte Mann traurig war, sie hatte ihn ja selbst so lieb. Elawa sagte: Jan, wir kommen bald wieder, nicht wahr, Jadwiga?" Die nickte. Und dann sprangen sie beide um ihn herum und schmeichelten ihm und streichelten seine Hunde und die schnurrende Kaze. Da tam die Sonne, die einen Augenblick hinter dicken Wolfen gesessen, in Sojfas Seele, und er wurde wieder froh und lustig. ( Forts, folgt.)