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riegerverein feiert werden aller Voraussicht nach 80 000 Turner fom­

der Tat, das einfach Schöne und Marfige, welches un-| in der Schauburg" seine Uraufführung erleben. Mit seren alten Bauernhäusern innewohnt, tönnen wir nur weiteren größeren Bühnen steht der Autor noch in Un­hen und 8000 Wetturner und Wettspieler zu den ver­

1. In Gegenwarjobbenen Kämpfen antreten. Diese 8000 Turner leisten in der Stille der Natur richtig würdigen. Ein idealeres terhandlung. Tunalbehörden, in ganzen ungefähr 120 000 verschiedene Uebungen. Gelände aber wie das von Brandenburg am stimm­Derten von Aur Kampfrichter werden 5 Tage lang auf dem wei­nem feftlichen At Turnplage ihres Amtes wolten. Und wenn diese des von Projet 6-8 Stunden dauert, so fann man ermessen, was Tem Mitarbeiter eine gewaltige Arbeit auf turnerischem Gebiete auf

anschloß, die

uses stat

ene Balaftb

wird. Gymnafiaft nd darauf

Gigleit an jedem Tage ungefähr für jeden Kampfrich­

wah erem deutschen Turnfeste geleistet wird. Das Festbuch, etas jeder Turner mit seiner Festkarte erhält, ist in einer uflage von 80 000 hergestellt worden. Es ist wahr­heinlich, daß hier eine weitere Auflage von 20 000 fich moh nötig machen wird. Der Turnplatz für die Frei ge Schmerzen inbungen allein, es sind aber vier solcher Plätze noch Starb der J Ider Allgemein Fir Spiel, Proben usw. da, zu ebenen und zu planie­ren, hat 80 000 Mart Kosten verursacht. Auf der 15 Meter breiten Straße, die um den Turnplatz vor den Cribünen liegt, fönnen, wenn man sich 5 Reihen von

ungsvollen Gördensee zur Verfügung gestellte, war für das Werk kaum zu finden: Wasser, Wiese, Kiefer- und Laubwald, darunter mächtige, vielhundertjährige Eichen, Erlen, Birken und Weiden bieten den Bauernhäusern den geeigneten Rahmen.

Seit Begründung des Germanischen Museums" zu Nürnberg dürfte das deutsche Volk wohl faum je wie der an einem gleich bedeutsamen Nationalwerk, wie es dieſes Deutsche Dorf" ist, aufgefordert worden sein. Hunderte führender Männer und Frauen, aus allen deut­deutsche Fürstlichkeiten an der Spitze fchen Gauen haben sich zu gedeihlicher Arbeit zusammengefunden, da­mit dieses Voltsmuseum in würdtger Weise vollendet werden kann. Jeder, welchem die Pflege unserer Volks­

Dends find auf Menschen hintereinander aufgestellt denkt, ungefähr funde und eines gesunden völkischen Empfindens

300 Mart auf

am

le- Staffel zwölf 100 000 Personen Platz finden. Die Tribünen fassen Herzen liegt, welcher erkannt hat, daß im deutschen Bau­Die Eisenbahn tußerdem noch ungefähr 50 000 Menschen. In den Fest ernhause die Kraft und Größe unseres Vaterlandes liegt, bebeſte Zug, Didnung des Feſtes erfordert in den verschiedensten Ausrichtung des deutschen Dorfes anschließend.

werden 50 Musikchöre marschieren.

bedingt die Behüssen gegen 1000 freiwillige Arbeiter. Zu den 100 000

die

natürlid

ein Naffan.

Festzeichen werden 50 Zentner Metall und 50 000 mtr. Cot- weißes Band benötigt. Das Turnfahrtenbuch ist in einer Auflage von 40 000 gedruckt worden. Die Massen­quartiere der Turner befinden sich in 100 Schulen und Es Turnhallen; in jede Schule kommen 750 Turner.

an am Dienstag Find zur Herrichtung der Lagerstätten nötig 8000 3tr.

Klopfen der Hin , die vom Werbe

die

uder riesigen Stroh, 50 000 Strohfäde, 50 000 Bettücher; für Waschgelegenheit sind erforderlich 10 000 Stüdchen Seife, 4000 Waschbecken, 4000 Wasserkrüge. Um sich die Zahl Der Teilnehmer an dem Turnfest zu vergegenwärtigen, ſaur in den Mit felle man sich einmal vor, daß die lauf Vormeldung es Erinnerungsis angegebenen 80 000 Turner der Zahl nach reichlich drei drängen sich me Armeekorps ausmachen. Rechnet man nun noch die vie­zu Tag wählen tausend Einwohner der Stadt Leipzig und die von auswärts fommenden Gäste und Festbummler hinzu, so

uli in einer gt ommt man auf zahlen, bie sich faum aus denken laſſen.

des Erneuerers

tes auslösen

Rauch, der G

Nassauer in

Das Deutsche Dorf.

Einer uns vorliegenden Denkschrift des National- ermüdlich win ge Comitees für die Errichtung des Deutschen Dorfes" ent­ein solches ist mehmen wir, daß dieses Volksmuſeum nunmehr am stillen,

Der Komponist de

es im besten Sinne des Wortes

-

-

sollte sich dem Nationalfomitee für die Er ( Anmeldungen: 3. H. des Herrn Konsul Bothmer, Ber lin W. 15.)

Literarisches.

? Um Napoleon", eine politische Komödie in vier Aften von Chefredakteur Curt Müller- Offenbach a. M.( Verlag Wöller, Leipzig) ist von Direktor Franz Rolan- Hannover erworben worden und wird demnächst

& ms- Naffauer Stein- Feftspiele

zum Gedächtnis des Reichsfreiherrn rom und zum Stein und seiner Zeit

vom 6. bis 19. Juli in Nassau a.d.L.

Naturbühne im malerischen Mühlbachtal. Za Füssen derStammburg derer vom und zum Stein, Aufführung des Weihefestspiels

99

Am Nornenstein" s

von Heinz Gorrenz

durch erste Künstler und 120 einheimische Mit­wirkende. Spielleitung: Dr. phil. H. Rauch, Direktor des Residenz- Cheaters in Wiesbaden. Daterländische Ansprachen berufener deutscher Männer. Stein- Gedächtnis- Ausstellung im Schloss. Beleuchtung der Stadt und Höhen. Spieltage:

6., 9., 11., 13., 16. und 19. Juli- 5 Uhr

Gintrittskarten à 3, 2 und 1 Mark durch den Festspielausschuss ( Rathaus in Nassau), die Kurkasse Bad Gms and an der Kasse. J. A.: Hasenclever Dr. Schubert Bürgermeister d. Stadt Bad Ems. Bürgermeister de Stadt Nassau.

Hefficher Schulverein für entlassene Gefangene.| Frau zur Aushilfe

Die diesjährige

ordentliche Mitgliederversammlung

des Hessischen Schutzvereins für entlassene Gefangene findet

Dienstag, den 8. Juli d. 33. nachmittags Uhr zu Gießen,

im Sigungssaal des Regierungsgebäudes

ftatt.

gesucht.

Medizinische Klinik.

Tüchtige

Schlosser

( Baus oder Modellschlosser) bet

gutem Stundenlohn und Attord=

arbeit gesucht.

C.& G. Banse, Wehlar.

Um recht zahlreiches Erscheinen wird im Interesse der guten Sache freund. Wer verkauft sein Haus

Darmstadt, den 1. Juli 1913.

Der Vorstand des Vereins:

Beder, Gr. Direktor, Schriftführer.

Dr. Preetorius, Geheimerat, Gr. Generalstaatsanwalt, Vorfizender.

Die Memoiren des malerischen Gördensee bei Brandenburg a. H. erstehen licht gebeten. zur Uraufführun wird. Alle Bauernhäuser aus Ost und West, aus Nord piel eine entspre amb Süd des Reiches, werden hier in ihrer charakteristi­Redner haben Fchen Eigenart vertreten sein. Durch geschickte Anlage gestellt, so General und durch Baumgruppen getrennt, bildet jedes Gehöft ein abgeschlossenes Ganzes; die Inneneinrichtung soll enz, der berühmte uns die Lebensweise unserer Altvordern vor Augen not­Serrmann, der be Führen mur die zu der betreffenden Wirtschaft vert Pohlmayer- Bevendigen Haus- und Adergeräte werden dort Aufstell­ung finden, sodaß das Ganze ein lebenswahres Kul­turbild bietet. Invaliden in alter Bauerntracht beauf­Ders das nahe Badigen die Häuser, welche ihnen gleichzeitig ein lebens­de feftliche Berana wahres Kulturbild bieten. Nach landschaftlichen, kunst­Verbände willgeschichtlichen und geographischen Gesichtspunkten erfolgt Freiherrn vom die Gruppierung der Häuser: Hier die niedersächsischen be nur zu wün Saustypen, auf der anderen Seite die ostelbischen Häu­iges Gesicht er, in der Mitte die mittel- und süddeutschen Häuser, weiterhin die Häuser der Alpenländer; das Märkische Dorf macht den Schluß. Die schmucklosen und doch so anheimelnden Häuserchen gruppieren sich um die mit alten Linden bestandene Dorfaue, und die gedrungene, aus Findlingen erbaute Dorffirche mit ihrem massigen Surm, überschaut diese kleine Welt.

*

Jelt.

&

Graf Zeppelin v ahr. Man hofft, Luftschiff feine e

u'p p/ errichtete eiter ein eigenes

DO Perfonen faßt

Auch die alte dörfliche Kunst und Gewerbetüchtig­Eit darf in diesem Deutschen Dorf" nicht fehlen. Im Shlesischen Hause wird die weltberühmte Tätigkeit der falesischen Weber eine Stätte finden, im Schwarzwald­Gaus sehen wir einen Uhrmacher aus der guten Zeit der Wäldleruhren bei der Arbeit, im oberbayrischen

alten

Bon einem schwe Saus kann man die künstlerische Hand des Holzschnit­schaft Buttlar heers bewundern, in einem fassubischen Hause wird Kunst­rlöften fich auf Flechterei ausgeübt, dem Thüringisch- Fränkischen Hause

Schacht eingebaute eine Töpferei angegliedert usw. Sehr wertvolle Vor­die Schwebebahn läge für den weiteren Ausbau dieses volkstümlichen schweren Massen Steilichtmuseums liegen noch vor. Auch der Kaiser ent­d 4 nicht unerhebwickelte, als er das vom Architekten Paul Karchow ent­inger" ist Diensteressante Ideen. Hauptsächlich hob er hervor, daß ein

Stapel gelaufen

ft in Leipzig

nen Begriff zu bef

worfene Modell des Dorfes" besichtigte, verschiedene in­

folches Volksmuseum nach den verschiedensten Richtun­gen hin jedermann nützliche Anregung zu geben ver= möge; nicht nur den Künstlern, Baumeistern usw., son­dern besonders unseren Bauern selbst, damit diese ler­ment, den eitlen städtischen Aufput in ihren Neubauten zu meiden und wieder bodenständig zu bauen. Die ein­

rnfest in Leipzig gangs erwähnte Denkschrift, welche namens des Arbeits­vird, feien einige ausschusses vom Konsul Bothmer und Architekten Kar­

Jenden Leipziger Tum

dot herausgegeben wurde, vertritt die Ansicht

um

wohl den Klagen zu begegnen, daß die schöne Idee wirklicht worden ist daß ein derartiges Volksmuseum,

-

uberlaufen oder Lauf des Deutschen Dorses" nicht in der Nähe Berlins ver= Gig( 2- räd) mit Later um in den Besuchern die rechte Stimmung auszulösen,

rentaler Rind

r. Großmäher 2 fp.

( Abriame Bl

enen Wendepflug( 2

W. O. Schudt,

mühle bei Dillenburg

Einfach

bl. Zimmer

ieten.

fernab vom Getriebe der Großstadt erstehen mußte. In

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