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Türkei.

In Monastir desertierten mit sieben Offi­mung erem über hundert Soldaten. Die weitere Nachricht, Beis der Mutessaris von Jpek mit 150 Mann zu den tenen ufständischen Albanesen übergegangen ist, hat große fufregung hervorgerufen.

China.

Hongkong, 24. Juni. Das deutsche Ka­nenboot ,, Luchs" wird wegen der Unruhen, die an chall deren Orten ausgebrochen sind, nicht in Kanton blei­

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Amerika.

Das demokratische Nationalkomitee in Balti tro ore wählte Parker zum zeitweiligen Vorsitzenden nis demokratischen Konvents. Bryan fündigt ebenfalls gang ine Kandidatur an. Es werden heftige Kämpfe, ähn­Stuhl denen in Chicago, erwartet. Die Frauenstimmrecht­das innen haben beschlossen, in Baltimore große Stra­machtnumzüge zu veranstalten. Da das Gerücht verbreitet Nam, daß die Frauenstimmrechtlerinnen versuchen wollen, rung valtsam in den Konvent einzudringen, hat die Poli­all ge starke Schutzmaßnahmen getroffen.

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Frankreich ohne Brot.

In ganz Frankreich streiken die Seeleute und Dock­beiter, wodurch die Getreidevorräte dermaßen abge­mrnen haben, daß nur noch für 14 Tage lang Brot backen werden kann. Die Reeder sind für Zugeständ­e noch nicht zu haben. Die Lage wird sehr nst, sodaß die Regierung bald eingreifen muß. Es en folgende Meldungen vor:

Cherbourg, 25. Juni. Der Streif der Dock­beiter, der gestern ausgebrochen ist, war heute ein germeiner. Die Kohlenauslader haben sich mit den zausladern vereinigt. Die Ausständigen haben alle agen angehalten, die dazu dienten, die Waren nach Stadt zu schaffen. Mehrere Wagen wurden umge­rfen.

In Leport Vendres boten die Passagiere Frs. Dampfers Marsa" der Besatzung 800 Francs, wenn Oberst die Abfahrt des Dampfers möglich machen würden. suchen Führer in Marseille versagten auf telegraphische An­Auge die Genehmigung. Um 10 Uhr abends konnte

Schiff dann mit einer Besatzung aus Matrosen der degsmarine die Fahrt nach Algier antreten.

Jn Bordeaux kam es zwischen Streifenden und beitswilligen Seeleuten zu Zusammenstößen. Erst und em großen Polizeiaufgebot war es möglich, die Ruhe fte des eder herzustellen. Eine Person wurde getötet. and zu Toulouse, 25. Juni. Die Bädermeister in schlossen, jeden Betrieb einzustellen; sie haben ihre bert geschlossen.

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an den Kaiser die Bitte gelangen lassen, wie im vori gen Jahre die Eifel so auch einmal den Westerwald zu besuchen. Hierauf hat das Oberhofmarschallamt geant­wortet, daß der Kaiser dies bei Gelegenheit gern tun würde, ein bestimmter Zeitpunkt könne dafür aber nicht in Aussicht genommen werden.

* Eine neue Signalfarbe außer rot und grün, wird fünftig bei den preußisch- hessischen Staats­bahnen Verwendung finden und zwar gelb als Vor­signal, wie solche sich in einer Entfernung von 100 bis 500 Meter vor jedem Hauptsignal befinden. Hier war bisher eine große grüne Scheibe angebracht, es hat sich aber ergeben, daß diese grüne Scheibe besonders, wenn sie bestaubt ist und gegen einen ungünstigen Hintergrund steht, häufig erst im letzten Augenblick vom Lokomotiv­führer bemerkt wurde. Dieser Uebelstand hat jetzt dazu geführt, die Vorsignale andersfarbig zu streichen, und zwar ist die neue Scheibe leuchtend gelb, fast orange, mit einem schwarzen Ringe und weißem Außenrande. Bei Nacht ist das bisherige grüne Licht der Vorsignale durch zwei gelbe schräg übereinander stehende Lichter er­setzt. Auf einer Anzahl von Bahnhöfen sind die neuen gelben Scheiben bereits angebracht worden.

o Hungen. In der Nähe von Trais- Horloff geriet ein Auto in Brand; der Wagenführer erlitt sehr schwere Brandwunden.

o Hungen, 24. Juni. Am 29. und 30. Juni und 1. Juli findet in Hungen das 29. Lahntal­sängerbundesfest in Verbindung mit der Feier des 75jährigen Bestehens des Gesangvereins Eintracht" statt. Das ganze Fest steht im Zeichen des Gesanges: 15 Bundes- und 21 Gastvereine werden Massen- bezw. Einzelchöre vortragen. Die Vorbereitungen sind derart sorgfältig und umsichtig getroffen, daß man auf einen hohen gesanglichen Genuß und einen höchst befriedigen­den Feſtverlauf hoffen darf. Die Wertung der Bundes­chöre hat Herr Musikdirektor Parlow aus Frankfurt übernommen. Die Musik wird ausgeführt von Kapelle des 61. Art.- Regts. in Darmstadt. Einen be­sonderen Glanzpunkt der Darbietungen dürften die von etwa 650 Sängern unter Begleitung der gesamten Ka­pelle vorgetragenen Chöre bilden. Bei den äußerst nied­riggehaltenen Eintrittspreisen erwartet man einen nach Tausenden zählenden Besuch. Mehrere Sonderzüge von Hungen aus werden die Festgäste zu passender nach den verschiedenen Richtungen zurückbringen.

der

Zeit

o Bad Nauheim, 25. Juni. Der Großher­zog von Mecklenburg- Strelitz, der mit dem besten Kur­erfolge unsere Badestadt wieder verläßt, verlieh Sani­tätsrat Dr. Baur das Ritterkreuz des Greifenordens mit der Krone. Auch sonst wurden noch einige Aus= zeichnungen verliehen.

o Bad Nauheim. Der Ertrag der Postkar­tenwoche dürfte sich für unsere Badestadt auf annähernd 3000 Mark belaufen.

o Buzzbach. Die Sammlung für die deutsche Flugspende ergab in unserer Stadt den Betrag von 302 Mark. Am Postkartentage der Großherzo­gin wurden in Butzbach 172 Mark Einnahme erzielt. o Friedberg. Hier fand am letzten Sonntag, verbunden mit dem 50jährigen Jubiläum der hiesigen freiwilligen Feuerwehr, der Landesfeuerwehr­tag für Hessen statt. Als Gäste hatten sich auch die Wehren aus Frankfurt, Homburg, Friedrichsdorf, Weiz­

Die Bäder in Toulon haben den General= it beschlossen. Sie wollen ihre Läden nicht mehr öff Sie waren von der Regierung aufgefordert wor= 5- Pfundbrote für 95 Cent. zu verkaufen, während Bäcker den Preis von 1 Francs hierfür forderten. Paris, 25. Juni. Infolge der Erklärung der dritten der von Tarbes, daß sie außer stande seien, sich periode für die Broterzeugung notwendige Me h I zu ver­me de fem, gab der Präfekt den Departements der Ober­ger Auren den bekannt, daß der Handelsminister die Bäklar, Mannheim und noch anderen Orten eingefunden. angen von Paris mit den erforderlichen Mehlvorräten

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Aus Stadt und Land.

Gießen, 26. Juni 1912. National Flugspende. Mit Zustim ng des Reichskomitees für die Notional- Flugspende in diesen Tagen eine Ansichtskarte erschienen, en Reinertrag dem allgemeinen Fonds zufließen soll. über Karte, die einen eisengepanzerten deutschen Lands­ht mit entrolltem Banner zeigt, wie er auf hohem gesgipfel Wacht hält, unbekümmert um die große hl der heranbrausenden feindlichen Flugzeuge, wird gründer im deutschen Volke großen Anklang finden. Da ch zur Verkaufspreis nur 10 Pfg. beträgt, dürfte hier auch Inbemittelten die Möglichkeit geboten werden, sein erflein zu dem großen patriotischen Sammelwerk bei: tagen. Zahlreiche Lokalkomitees haben schon erheb= keiten, e Bosten in Auftrag gegeben. Die Karte erscheint im ren, Fu- lage der Firma Gerhard Römer, Hamburg 1, auenburgerstraße 2, und wird demnächst in großer lage in den Handel gebracht werden.

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Jubiläumsfeier des Infanterie giments Raiser Wilhelm 2. Nr. 116. wir hören, werden der Kaiser als Inhaber des will, giments, sowie der Großherzog als Landesfürst, den

ar der etlichkeiten beiwohnen; u. a. sollen Parade, Feldgot­

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Brief­

dierit, turnerische Vorführungen der aktiven Mann­ften des Regiments 2c., stattfinden. Da die Anzahl Festteilnehmer, soweit solche aus alten 116ern be­auf weit über 10,000 Mann angenommen wird, Fällen beint es dringend geboten, wegen Unterkunft in Gie­während der dreitägigen Festzeit 2c. rechtzeitig sich bermühen. Die Raiserbesuch im Westerwald. perb liche Mittelstandsvereinigung in Dierdorf hatte iHeinrich Stern

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erroste Auswahl.

Insgesamt mögen etwa 5000 Feuerwehrleute versam­melt gewesen sein. Der Festzug zeigte über 100 Haupt­gruppen und 150 Abteilungen. Aus den in der Haupt­versammlung gemachten Mitteilungen geht hervor, daß von der Landesversicherungskammer die Wehrleute bis­her 62.000 Mark, Gemeinden und Wehrvereine insge­famte 686 000 Mark erhalten haben. Nach Erstattung des Jahresberichtes wurden verschiedene interne Fragen behandelt und einige Vorträge gehalten.

):( Frankfurt a. M. Zwischen dem

Zirkus

fabrikanten wurde einstimmig eine Resolution angenom­men, nach welcher für die Folge in Anbetracht der fort­während steigenden Preise für Rohmaterial eine Er= höhung der Schuhpreise eintreten müsse.

Aus aller Welt.

::: Petersburg, 25. Juni. Auf eine wahre Mörderhöhle ist man in dem Dorfe Kurdio im Kreis Nowaja Ladoga gestoßen. Dort wohnte in einem Hause etwas abseits von dem Dorfe die Bäuerin Jwanowa Tamarim mit ihrer 17 Jahre alten Tochter Olga. Schon seit längerer Zeit konnten Dorfbewohner beobachten, daß Männer mittleren und jugendlichen Alters das Haus der Tamarim betraten, ohne wieder zum Vorscheine zu kommen. Außerdem fand man in den letzten Wochen wiederholt bis zur Unkenntlichkeit verstümmelte Leichen, die in dem nahe gelegenen Walde unter Spreu verdeckt

lagen. Als nun der Behörde davon Anzeige erstattet wurde, begab sich der Gendarmerieoberst Wassitiew mit einer Abteilung Gendarmen nach Kurdio, umzingelte mit seinen Leuten das Haus und drang ein. Mutter und

Tochter konnten erst nach heftiger Gegenwehr festgenom­men werden, worauf man sie in Fesseln legte. Darauf wurde eine Haussuchung vorgenommen, wobei man eine grauenhafte Entdeckung machte. In einem Speicher la­gen die Leichen von 27 Männern. Außerdem fanden die Gendarmen eine größere Anzahl von Uhren, Geld­börsen, Schmuckgegenstände und viele Männerkleider. In einem Zimmer, wo die Mahlzeiten eingenommen wurden, war eine Falltüre, durch welche man die Opfer in den Keller stürzen ließ. Jm Keller selbst wur­den Mordwerkzeuge aller Art und viele Fesseln gefun­den. Die Mörderin gestand nach anfänglichem Leugnen, daß sie an der Spitze einer Mörderbande stehe, welche in den letzten Monaten vierzig Männer, die in das Haus der Tamarim gelockt worden waren, um s

Bad Nauheim

Programm v. 27. bis 29. Juni 1912. Donnerstag, 27. Juni, Rosenfest auf der Kur­hausterrasse zum Besten der evangelischen und katho­lischen Kirchen zu Bad- Nauheim. Nachmittags 4-6 Uhr Doppelkonzert, ausgeführt von der Kurkapelle u. dem Musikkorps des Leib- Drag.- Reg.. Darmstadt. Abends von 8-10 Uhr Doppelkonzert, Illumination der Kurhausterrasse und kinomatographische Vorführun­gen im Konzerthaus. Freitag, 28. Juni, nachmittags von 4-6 Uhr und abends von 8-10 Uhr auf der Terrasse Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Operettenvorstellung: Gasparone.

Samstag, 29. Juni, nachm. v. 4-5 Uhr auf der Terrasse der Kurkapelle Abends 8 Uhr im Konzerthaus 3. Künstlerkonzert der Kurkapelle unter Leitung des Kgl. Professors Hans Winderstein und unter Mitwirkung des Herrn Alfred Wittenberg- Berlin ( Violine und der Konzertsängerin Frau Schick- Nauth aus Frankfurt a. M.

Vorläufige Anzeigen: Sonntag, 30. Juni, Konzert der Kurkapelle. Abends 8 Uhr im Kurhaussaale Theater ,, Alt- Heidelberg". Dienstag, 2. Juli, abends 8 Uhr im Kurhaussaale Gastspiel von Ben- Ali- Bey, Orientalische Zauber und Wunder.

Donnerstag, 4. Juli, bei günstiger Witterung Feu­erwerk. Im Konzerthaus Ball.

Samstag. 6. Juli, abends 8 Uhr im Konzerthaus 6. Sinfoniekonzert der Kurkapelle.

Schumann und der Frankfurter Bresse ist ein Konflikt Hotel- Restaurant Germania

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ausgebrochen, der auch für die Deffentlichkeit eines ge­wissen Interesses nicht entbehrt. Infolge einer scharfen, aber nicht unberechtigten Kritik über ein neues Ausstatt­ungsstück des Zirkus Schumann hat die Direktion der Redaktion der Volksstimme" das Passepartout und die Vorzügl. Küche Inserate entzogen. Diese Brüskierung hat bereits die Folge gehabt, daß die Frankfurter Zeitung" und die " Kleine Presse" der Zirkusdirektion die den Redaktionen zur Verfügung gestellten Dauerkarten zurücksandten. Dem Vernehmen nach werden sich auch die übrigen Zeitun­gen, soweit sie Passepartouts besitzen, diesem Vorgehen anschließen und jede weitere Berichterstattung über den 3irkus und seine Leistungen einstellen.

s Darmstadt, 23. Juni. Geheimrat Professor Dr. phil. Erasmus Kittler, der bekannte Vertreter der Elektrotechnik an der hiesigen Technischen Hochschule, be­

ging gestern am 25. Juni ſeinen 60. Geburtstag. findet in Darmstadt unter dem Protektorat des Groß­herzogs von Hessen ein akademisches Sport= und Turnfest statt. Es ist ein Arbeitsausschuz ge­bildet worden, dem der Rektor der Technischen Hoch= schule, sowie Professor Dr. Finger, der akademische Aus­schuß für Leibesübungen und der Ausschuß der Stu­dierenden angehören.

s Darmstadt. Am Sonntag, den 21. Juli,

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):( Worms. Zwei Handwerksburschen, die im waren, stürzten von der Leiter. Dem einen wurde durch das Glas die Kehle durchschnitten, sodaß bald der Tod eintrat; der andere ist schwer verletzt. Die Personalien sind noch unbekannt.

):( Pirmasens, 24. Juni. Auf dem gestern hier stattgehabten Verbandstag der Schuh- und Schäfte­

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