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oder abstrakten Gesichtspunkten abwägen lassen, so wenig ist dies auch mit einem Vergleich zweier durchaus ver­schiedener Berufsarten möglich. Für diese Auffassung spricht auch die Entschließung des Allgemeinen Lehrer­vereins des Bezirkes Wiesbaden, der die seither geübte Taktik der Vergleichsziehung mit Staatsbeamten mehr infolge Einsicht eines anderen, richtigen Stand= sämtlicher Anwärter nach gleichem prozentualen Modus wie bei definitiven Beamten, zumal die vorgeschlagene nebst entsprechender Bewilligung von Wohnungsgeld geringe Vergütungserhöhung für die Anwärter des un­teren und mittleren Dienstes nicht im geringsten den be­scheidenen Wünschen entspricht. Auch hier sollte die edelste Aufgabe die sein, zunächst den unteren und mittleren Schichten wirksam zu helfen und dann, gleich wie bei definitiven Beamten im entsprechenden Verhältnis den höheren Anwärtern. Bei einem großen Teil der mitt­leren Anwärter beträgt 3. B. die vorgeschlagene Auf­besserung nur 5 Proz., da auch die Zahl der Aufrück­ungstermine erhöht worden ist. Eine Erhöhung der An­wärtervergütungen um 20 bezw. 10 Proz.( bei mittle­ren um 20 Pro3., höheren bis 10 Proz.) ist das Min­destmaß, das angewandt werden müßte, wenn das so oft gehörte Wort Wohlwollen" endlich in die Tat um­gesetzt werden soll. Es ist dies eine Frage von so emi­nent wichtiger Bedeutung, daß hier bei weitem eine größere Beachtung der Regierungs- und landständischen Kreise nottut. Leider hörte man nur faum und nebensächlich die Parteien diese Frage behandeln. Be­züglich der Gewährung des Wohnungsgeldes ist eine Ausdehnung auch auf den Kreis der nicht angestellten Beamten, die in den letzten Jahren der Anwärterzeit zum mindesten mit ihren Familien die gleichen Mietauf­wendungen wie angestellte Beamte haben, ein wün­schenswertes Ziel, dessen Berechtigung bei objektiver Be­urteilung nicht zu verkennen ist. Die Lage der Anwär­ter ist tatsächlich eine derartig traurige, daß sie weit mehr als seither der Berücksichtigung kompetenter Kreise bedarf, zumal im Zeitalter sozialpolitischer Fürsorgege­setzgebung es eine dringende Notwendigkeit ist, den wirtschaftlich schwächeren Schultern größtmöglichste Hilfe zu gewähren, also in Bezug auf die Beamtenschaft den nichtangestellten Anwärtern, deren Lage durch die über­aus lange Wartezeit von 10-20 Jahren, nach abge- legtem Staatsexamen die niedrigen Vergütungssätze 2c. am ungünstigsten zu bezeichnen ist. Auf diese Weise würde ein Ausgleich entstehen, der ein Akt der Gerech= tigkeit darstellt und zugleich Beruhigung der bisher am niedrigsten dotierten Kreise bringen würde.

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Der Zweck der gesamten Ausführungen ist kurz ge­faßt der, endlich einmal aufklärend darüber zu wirken, ob die stetigen Forderungen der Volksschullehrer tatsäch­lich Berechtigung besitzen oder ob es nicht noch Grup­pen unter den öffentlichen Staatsdienern gibt, die eher und weit mehr Fürsprache und begründete Berücksichtige ung verdienen, es aber seither in falscher Bescheidenheit daran fehlen ließen, trotz der ungünstigen sozialen Lage ein breiteres Lesepublikum sowohl wie auch die Ver­treter des Volkes, die Herren Abgeordneten, mit ihren berechtigten Wünschen bekannt zu machen. Fast könnte es hinsichtlich der Volksschullehrer so scheinen, daß die­jenigen, die am meisten und mit der größten Zähigkeit und Ausdauer fordern, auch am meisten Erfolg haben; Sennoch haben alle Anwärter in die Vertreter der Ge­amtheit aller Staatsbürger, die Herren Landtags­ibgeordneten, das Vertrauen, daß dem nicht so sein vird und daß es wohl zu verstehen ist, daß auch denen vahrhaft größere und noch weit mehr Hilfe nottun ann, die sich nicht so sehr und nicht so oft bei passen­der oder unpassender Gelegenheit mit internen Angele­genheiten in die Oeffentlichkeit gedrängt haben.

Mitteilungen der Yoghurt- Centrale yc

Ein Fortschritt.

Politische Rundschau.

Deutschland.

Kiel. Die Nordlandreise des Kaisers ist um einige Tage verschoben worden und soll nicht vor dem 10. Juli angetreten werden.

* Kiel. Zur Frühstückstafel an Bord der Ho­Staiser die Flieger Ingenieur Hirth und Leutnant henzollern" waren auch Ingenieur Hirth und Leut­nant Schoeller geladen. Vor der Tafel empfing der

Schoeller und unterhielt sich längere Zeit mit Hirth. Er überreichte beiden Herren persönlich den Kronen­orden vierter Klasse.

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* Berlin. Der bisherige Gouverneur von To­go, Brückner, wurde zum Geheimen Oberregierungs­rat und vortragenden Rat im Reichskolonialamt nannt. Er steht im 41. Lebensjahre. Sein Name wurde kurz vor der Reichstagsauflösung im Jahre 1906 legentlich des Zusammenstoßes des Kolonialdirektors Dernburg mit dem Abg. Rören viel genannt. Damals bezeichnete Rören Herrn Brückner als grünen Assessor". Im Jahre 1910 wurde er als stellvertretender Gouver­neur nach Deutsch Südwest afrika gesandt und im April vorigen Jahres zum Gouverneur von Togo ernannt.

* Berlin. Wegen Spionage verhaftet ist der aktive russische Artillerie- Hauptmann Kostewitsch.

* Berlin, 25. Juni. Dr. Schulz, der bis­herige Oberrichter und erste Referent beim Gouverne= ment von Samoa, ist zum Gouverneur von Samoa ernannt worden.

* Schasekretär a. D. Wermuth hat die königliche Bestätigung seiner Wahl zum Ersten Bür­germeister Berlins gleichzeitig mit der Verleihung des Titels Oberbürgermeister soeben erhalten.

Ueber Hollands Stellung zu den Rhein schiffahrtsabgaben wird der Franks. 3tg." aus dem Haag geschrieben: Bis jetzt ist man von deutscher Seite in keiner Weise in dieser Frage an die holländische Re­gierung herangetreten. Daß sich die holländische Regie­rung durchaus passiv verhält, versteht sich von selbst.

In Holland ist die Regierung und mit ihr das Par­lament nach wie vor fest entschlossen, auf dem Wider­stand gegen die Rheinschiffahrtsabgaben zu verharren und weder die kaum ernst genommenen Drohungen mit dem Ausbau der deutschen Rheinmündungen noch die Versprechungen, wie die Verlängerung der Schiff= fahrtsrinne des Rheins können die Holländer von ihrem Widerstand auch nur im geringsten abbringen.

Desterreich.

Vereitelter Mordanschlag auf den Erzherzog Joseph Ferdinand von Oesterreich. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des in Haft genommenen Täters Jpavic wurden mehrere Bomben gefunden. Bei der Verhaftung schrie Jpavic: Laßt mich los und ver haftet lieber den Vikar von Sredaje, der mich gedungen hat! Der Vikar heißt Cantinaro und ist Reichsitaliener. In seinem Pfarrhause hatten italienische Offiziere, die in Zivil über die Grenze kamen, ihre Zusammenkünfte. In trunkenem Zustande hatte Jpavic einem Freunde den ganzen Attentats plan verraten und erzählt, er werde auf das Automobil Nr. 64, in dem der Erzherzog Jo­seph Ferdinand an der Alpenfahrt teilnahm, eine Bombe schleudern. Die Untersuchung ergab auch schwer­wiegende Verdachtsmomente gegen den Priester Canti­naro, der verhaftet wurde und in Görz gefangen ge­halten wird.

Wien. Das österreichische Abgeordnetenhaus nahm die ersten 40 Paragraphen der Wehrvor­lage in namentlicher Abstimmung mit 322 gegen 113

Stimmen an. Damit ist also verfassungsgemäß für die nächsten 12 Jahre das erhöhte Refrutenkontingent fest­gesetzt. Das Haus nahm ferner in namentlicher Ab­stimmung mit 305 gegen 135 Stimmen die Bestimmung an, durch welche die zweijährige Dienstzeit für die Infanterie, die dreijährige für die berittenen Truppen und die vierjährige für die Kriegsmarine fest­gesetzt wird.todom

schützte Yoghurt- Gebäck ,, Majapan"( Panie Majae- Ma­ja- Brot das Brot des Lebens) Abhilfe schaffen.

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England.

* London, 24. Juni. Freiherr von Marschall hatte heute mittag beim König im Buckingham- Palast eine Audienz, in der er sein Beglaubigungsschreiben überreichte.

Nach seiner Ankunft in London war Herr v. Mar­schall nachmittags zur Botschaft gegangen, aber trotz wiederholten Klopfens und Klingelns wurde ihm nicht aufgemacht. Schließlich flingelte er am Seiteneingang der Kanzlei. Der Portier fiel vor Schreck fast vom Stuhl als er den Botschafter sah und es zeigte sich, daß das gesamte Personal sich einen kleinen Feiertag gemacht hatte. Der Botschafter mußte warten, bis der Mann, der die Schlüssel zum Fronteingang in Verwahrung hatte, aufgefunden werden konnte. Baron Marschall ge­stand lächelnd, daß es ihm das erstemal sei, daß er von seiner eigenen Botschaft ausgeschlossen worden wäre.

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London, 24. Juni. Feldmarschall Georg White, der Verteidiger von Ladysmith, ist gestorben. Feldmarschall White wäre am 6. Juli 77 Jahre alt ge­worden. White hat in zahlreichen Kolonialkriegen, im indischen Aufstand von 1857, im Afghanenkrieg, in der Expedition an den Nil 1884-85 sich einen militärischen Namen gemacht. Seine größte Bravourleistung war die Verteidigung von Ladysmith gegen die Buren vom 2. November 1899 bis 1. März 1900. Von 1900 bis 1904 war White Gouverneur von Gibraltar; dann trat er in den Ruhestand.

Frankreich.

* Paris. Bei einer Festversammlung, die in Sorbonne anläßlich der von Militärschülern dem Milt­tärfonds zugeführten Spende von über 100 000 Frs. stattfand, teilte der Leiter des Militärflugwesens, Oberst Hirschauer mit, daß bisher im ganzen 1800 Ansuchen von Offizieren, Unteroffizieren und Soldaten um Auf­❘nahme in das Fliegerkorps eingelaufen seien.

Bei Majapan sind im Innern einer äusserst schmack­haften Hohlwaffel lebenskräftig konservierte Yoghurt- Bak­terien auf kaltem Wege eingeschlossen worden. Gelangen diese, selbstverständlich ganz unschädlichen Milchsäure­Bakterien, in den menschlichen Körper, so passieren sie zunächst unverdaut den Magen, entwickeln sich erst im Darm und siedeln sich beim längerem Gebrauch dort an. Als Folge ihrer Lebensfunktion entwickeln sie dann im

Schweden.

* Stockholm, 25. Juni. Der König und die Königin beabsichtigen, in der zweiten Hälfte des Juli den 3 a ren und die 3arin von Rußland zu besuchen. Die Zusammenkunft wird wahrscheinlich in den Schären stattfinden.

Rußland.

Petersburg, 25. Juni. Die Zusammen= kunst Kaiser Wilhelms mit dem Zaren findet in dem baltischen Hafen Nyht in den Schären statt.

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Die Mitglieder der soeben geschlossenen dritten Duma, der ersten, die ihre fünfjährige Legislaturperiode durchgehalten hat, wurden, mit alleiniger Ausnahme der Sozialdemokraten, von dem Zaren in einstündiger Au­dienz soeben im Schlosse von Sarskoje Selo empfangen. Nachdem der Kaiser die Reihen der erschienenen 260 Abgeordneten, die ihn mit einem dreifachen Hurra be grüßt hatten, abgeschritten und mehrere ihm persönlich bekannte Deputierte angeredet hatte, hielt er an die Ver­sammelten eine Ansprache. Nach der Audienz wurden die Abgeordneten im Schlosse bewirtet.

In Monaf en über hundert der Mutejfarif vor fändischen Albanese egung hervorgerufe

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Das demokrati re wählte Part demokratischen Ro Kandidatur an. Denen in Chicago, men haben beschlo mzüge zu veransta ß die Frauenstim altfam in den Kon arte Schuhmaßnal

nischen Stuhlverstopfung. In solchen Fällen, wo über­mässig angehäufte Darmfäulnis- Bakterien die Ursache der chronischen Stuhlverstopfung sind und das überaus häufig der Fall- kann das Uebel durch Majapan gründ­lich beseitigt werden. Dann dient es aber auch zur Verhütung von Blinddarmreizung und-Entzündung, fer­ner zur Ernährung bei Bleichsucht, Nervosität, Migräne, Schlaflosigkeit, sodann bei allen Hautuareinlichkeiten, wie Gesichtspickel, Pusteln, Ausschlag, Geschwüren, Fu­runkeln usw. Der regelmässige Genuss von Majapan­dem Brot des Lebens erhält die Kraft und Schönheit

Darm Milchsäure und diese Milchsäure ist der grimmigs- des Körpers, bewahrt vor einem vorzeitigen Altern und

te Feind aller Fäulnis- Bakterien, weil durch sie der Nähr­

Die Yoghurt- Kur- ohne Milch. boden dieser schädlichen Mikroben so, versäuert" wird,

Der hohe Nährwert des Yoghurt ist einerseits sol­chen Patienten hinderlich, die eine Gewichtszunahme nicht wünschen( Korpulente). Andererseits ist die Zu­bereitung des Yoghurt, trotzdem dieselbe jetzt nach un­serem neuen verbesserten Verfahren so einfach wie nur möglich geworden ist, mitunter ein Hemmnis für solche, die keinen eigenen Hausstand haben( Junggesellen, Rei­sende usw.); dann gibt es aber auch nicht wenig Men­schen, die eine oft schwer zu bekämpfende Abneigung gegen Milch oder Milchspeisen, selbst dann besitzen, wenn diese letzteren noch so schmackhaft zubereitet sind, wie z. B. der gut gelungene Yoghurt.

dass deren Weiterwachsen zur Unmöglichkeit wird. Der Darm wird also von seinem schädlichen Schmarotzern gründlich gereinigt und desinfiziert.

Die darmdesinfizierende Wirkung von Majapan ist die gleiche reinigende wie die des Yoghurt. Jedes Stück­chen Majapan übt die gleiche reinigende Wirkung auf den Darm aus wie eine Tasse Yoghurt, hat aber keinen Nährwert. Neben seiner grossartigen gesundheitsfördern­den Wirkung hat das Präparat noch den Vorzug eines besonderen Wohlgeschmackes. Es wird als Dessert zu jeder Mahlzeit genommen. Auch Kinder essen es gern. Seiner ausgezeichneten Eigenschaften wegen wird Majapan mit vorzüglichem und anerkanntem Erfolge an­

verlängert unser Leben.

Wer sich näher über Majapan informieren will, der verlange unsere ausführliche Schrift ,, Die Kur der Zukunft", die wir jedem Interessenten nebst einer Probe des Präparates gegen Einsendung von M. 0,20 in Brief­marken portofrei zusenden.

Die Anwendung von Majapan in gegebenen Fällen hat Erfolge gehabt, die man bisher nicht kannte. Es versäume daher niemand, sich Probe und Broschüre kommen zu lassen.

Wenn Sie sich über, Yoghurf informieren wollen, verlangen Sie Bostenlose Zusendung von Proben und Litteraturder

In allen diesen Fällen soll das von uns in den gewendet bei allen Verdauungsstörungen, besonders bei Yoghurt- Centrale Dr J. Schaffner& Ce

Verkehr gebrachte, durch deutsches Reichspatent ge- der Wurzel aller Stoffwechsel- Krankheiten der chro­

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