Vergebung von Bauarbeiten
für den
Neubau eines Amtsgerichtsgebäudes zu Gießen.
Nachdem auf die zur öffentlichen Submission bom 10. Mai 1. J. eingereichten Angebote auf Los I. Erdarbeiten, Betonarbeiten und Maurerarbeiten fein Zuschlag
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erteilt werden konnte, werden die Arbeiten in nadite hender Form unter Hinweis auf den Ministertalerlaß in und außer Abonnement. bom 16. Juni 1893 u. den Eclaß Gr. Staatsministeriums v. 24. Febr. 1911 nochmals auf dem Wege öffent lichen Wettbewerbs vergeben.
Los I. Erd- u. Maurerarbeiten( etwa 2350 cbm Grundaushub, 1765 cbm Betonfundamente, 1020 qm Betonfußboden).
Los II. Maurerarbeiten( 1050 cbm Bruchsteinmauerwerf, 3650 cbm Backsteinmauerwerk, 610 qm Sockelverblendung, 590 Ifdm. Treppen zu verlegen, 279 cbm Grausteine zu versetz n, 2290 kg Tiäger zu verlegen u. s. w).
Die Bauleitung behält sich vor, die Lose I und II getrennt oder zusammen zu bergeben.
Los III. Kalklieferung: Lieferung von 4700 Str. hydr. Sadfalt oder Stückfalk.
Zur Erteilung eines Zuschlags auf Los III verpflichtet sich die Bauleitung nicht.
Zeichnungen, Bedingungen u. Angebotsunterlagen liegen auf unserem Neubaubüro, Stephanstraße Nr. 18, I. Stock, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebotsformulare u. Bedingungen werden, soweit Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Die Angebote sind verschlossen, porto. und bestellgeldfret, mit entsprechender Aufschrift versehen, bis
Donnerstag den 6. Juli 1911, vormittags 11 Uhr, bei uns einzureichen u. werden in Anwesenheit etwa erschienener Bewerber zur angegebenen Zeit eröffnet.
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Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, am 20. Juni 1911. Neubaubüreau f. d. Amtsgerichtsneubau zu Gießen.
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20. Heinrich Roth, Schneidermeister, mit Elisabethe Becker, beide in Gießen.
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Eigentum u. Verlag der Gießener Zeitung G. m. b. S. Berantwortlich für die Schriftleitung Otto Heinede, für Reflame und Anzeigen Robert Roller, beide in Gießen.
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