Oesterreichs Wahlschlacht.
Der Ausgang der Reichsratswahlen in Desterreich entspricht so ziemlich den Abschäzungen, die man schon vor dem 18. Juni, dem Tage der Wahlschlacht, mit einiger Sicherheit anzustellen vermochte. Die christlich- soziale Partet hat eine böse Niederlage erlitten, und die Deutsch- Freiheitlichen haben ihnen eine Reihe von Sihen abgerungen. Seit Luegers Tod haben sich seine Anhänger im persönlichen Kampfe zersplittert, und selbst wenn die Christlich- Sozialen noch die stärkste Partei im Reichsrat bleiben sollten, so ist fte doch in thren Grundfesten erschüttert. Für das Ministerium Bienerth kann der Ausfall der Wahlen sehr verhängnisvoll werden, denn seine Hauptanhängerschaft ist be= denklich ins Wanken geraten.
Außer den Kämpfen zwischen der christlich- sozialen und der deutsch- freiheitlicher Partei stand, wie es in Desterreich nicht anders sein kann, der Streit der Nationalitäten im Vordergrund der Wahlen. Diese haben ergeben, daß weder die Deutschen noch die Slawen unterlegen sind. Es wird also die schwere Aufgabe des Ministeriums bleiben, mit etner Schaufelpolitik den Staat weiter zu regieren. An dem nationalen Kräfteverhältnis fann in Desterreich kaum viel geändert werden, denn die Wahlordnung garantiert im wesentlichen den Besitzstand der Völkerschaften. Nur innerhalb der Nationalitäten vermögen sich größere Verschiebungen zu vollziehen, wie es jetzt bei den Deutschen der Fall ist.
Auch bei der Polen treten starke Veränderungen ein, so weit man bis jetzt übersehen kann. Die Volkspartel machte auf Kosten der Konservativen wie der demokratischen Altpolen erhebliche Gewinne. Damit wird sich wahrscheinlich ein Frontwechsel in der Stellung des Polenklubs vorbereiten. Es ist ein Abrücken von der Verständigung mit den Deutschen und eine Annäherung an die Tschechen zu erwarten. Aber dennoch ist nicht zu vermuten, daß die PoIen einen festen Bund mit den Tschechen schließen werden, denn jene sind zu klug, sich die Hände zu binden, sondern sie ziehen mit Vorliebe aus den schwebenden Verhältnissen thren Nußen. Die Tschechen haben darauf verzichtet, sich gegenseitig zu bekämpfen, um den Deutschen keine Einfalltore in den Besitzstand zu bieten. Alles in allem besehen, werden ziemlich so viele Deutsche, Tschechen, Polen und Italtener in das neue Haus einziehen, wie früher vorhanden waren.
Eine Zusammenkunft zwischen Ministern der Dreibundmächte wird von Wien aus angekündigt. Die„ Reichspost" will aus diplomatischer Quelle erfahren haben, daß im Laufe des Sommers Graf Aehrenthal mit dem Staatssetretär v. Kiderlen- Wächter und dem italienischen Minister des Auswärtigen Grafen San Giuliano eine Zusammenfunft entweder in Salzburg oder in Ischl haben wird, während welcher die internationale politische Lage, vor allem aber die Balkan- und Orientfrage, zur Besprechung fommen soll.
Ueberrascht hat die Niederlage der Sozialdemo fraten. Ihr Verlust dürfte nicht weniger als zehn Mandate tragen, obwohl bei den Stichwahlen noch Erfolge zu erringen sind. Sieben der verlorenen Sitze fallen an dte Deutsch- nationalen.
Da in Ostgaltzten und Dalmatien überhaupt noch nicht gewählt ist, so vermag man das Endergebnis der Reichsratswahlen noch nicht zu übersehen. Es steht aber erfreulicherweise schon jetzt fest, daß unter den Deutschen der nationale und freiheitliche Geist siegreich vorgedrungen ist. Das gebildete Deutschtum, das im deutschen Nationalverbande die aeeignete Vertretung gefunden hat, wird durch setne Stärkung den Ausgangspunkt für eine Verbesserung in der inneren Verwaltung Desterreichs bilden können.
Rundschau vom Cage.
Politisches.
Der internationale Seeleutestreik dürfte nach der Erflärung eines Ausschußmitgliedes der Seeleute auf Belgien und Holland beschränkt bleiben. Deutschland, Dänemark und Norwegen hätten, wenn sie sich auch nicht aktiv beteiligten, doch thre Unterstützung zugesagt. Wenn von irgendeiner Seite Arbeitswillige nach dem Ausstandsge= biet geschafft werden sollten, so würde dadurch der Stretk wahrscheinlich an Ausdehnung gewinnen. Der Streik in England würde 150 000 Mann umfassen.
Abschluß der militärischen Operationen in Albanien. Da die Aufständischen vollständig umzingelt und die militärischen Operationen als abgeschlossen zu betrachten sind, hat der türkische Oberkommandierende auf Befehl seiner Regierung folgenden Aufruf erlassen:„ Gegenüber denjenigen, welche innerhalb einer Frist von 10 Tagen sich ergeben, wird von jeder gerichtlichen Verfolgung abgesehen. Seine Majestät der Sultan hat 10 000 Pfund für die ärmere Bevölkerung, die Schaden erlitten hat, gespendet, außerdem wird die Regierung zur Hebung des Wohlstandes der ärmeren Bevölkerung dieser Gegenden die nötigen Maßregeln umgehend treffen." Man erwartet, daß im Aufstandsgebiet bald Ruhe und Ordnung einkehren werden.
Die Reise des Reichskanzlers nach Wiesbaden am nächsten Sonntag erfolgt lediglich zur Besichtigung der Modelle für das Bismarcdenkmal bei Bingerbrück. Der Reichstanzler wird von Wiesbaden aus in Begleitung des Oberpräsidenten Freihern v. Rheinbaben nach Elisenhöhe fahren und Montag wieder in Berlin eintreffen.
Kein deutsches Wahlabkommen für die Ostmart. Die Verhandlungen zwischen den Konservativen und Liberalen in er Provinz Posen über ein Zusammengehen bei den Reichstagswahlen sind nach einer Meldung Berliner Blätter gescheitert, da die Liberalen an der Forderung festhielten, ihnen ein bisher konservatives Landtagsmandat zu überlassen.
Kleine Nachrichten.
Der Panzerkreuzer von der Tann" ist gestern nachmittag nach Vlissingen in See gegangen, wo sich der Kronprinz und die Kronprinzessin an Bord desselben zur Fahrt nach England zu den Krönungsfeierlichkeiten einschiffen werden.
Die Gedenktafel der Stadt Berlin für den Turnvater Jahn, die jetzt an dem Hause Unterwasserstraße 7 angebracht worden ist, hat folgende Inschrift: Hier wohnte der Vater des deutschen Turn: resens, Friedrich Ludwig Jahn, geb. am 11. August 1778, gest. 15. Oktober 1852, im Jahre 1811, in dem er den ersten Turnplatz in der Hasenheide schuf. Seinem Andenken die Stadt Berlin."
Die Frage, ob ein Sozialdemokrat, ohne gegen sein Programm zu verstoßen, den Bosten eines Bürgermeisters annehmen kann, wurde in der Versammlung der sozialdemokratischen Gemeindevertreter des Kreises Solingen erörtert. Anlaß zu dieser Frage gab der bevorstehende Rücktritt des Bürgermeisters Glaeßner in Höhscheid, einer Gemeinde, dessen Stadtverordnetenkollegium nur aus Sozialdemokraten besteht. Die Frage wurde von der Versamm lung verneint, selbst für den Fall, daß die Wahl genehmigt werden sollte. Der sozialdemokratische Bürgermeister würde, wie ausgeführt wurde, genötigt sein, landrätliche Verfügungen auszuführen, die sich gegen die Arbeiterschaft richteten, und das sei undenkbar.
zelfall teine besondere Vereinbarung darüber getroffen if wer die Steuer tragen soll. Das Bürgerliche Gesehbud bestimmt im§ 426, daß die Gesamtschuldner im Verhältnis zu einander zu gleichen Anteilen verpflichtet sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist. Gelegentlich hat man nur eine solche ,, andere Bestimmung" im§ 449 B. G. B. finder wollen, der beim Fehlen einer vertraglichen Abmachung die Kosten der Auflassung und der Eintragung eines Grundstückes dem Käufer auferlegt. Man hat gemeint, daß die Steuer ebenfalls zu den Kosten" im Sinne dieser Vorschrift gehört und daß also durch§ 449 beim Grund stücksumsatz der Käufer gegenüber dem Veräußerer zur Uebernahme der Steuer verpflichtet set, auch wenn die Steuerordnung sich an beide gleichmäßig halte. Bereits früher hat das Kammergericht diese Auffassung abgelehnt, da die Steuer nicht zu den„ Kosten" im Sinne des§ 449 gehöre; das Reichsgericht hat sich jezt, wie wir der„ Jur. Wochenschrift" entnehmen, der Auffassung des Kammergerichts angeschlossen. Das Versäumen einer vertraglichen Vereinbarung kann danach also durch Berufung auf den § 449 nicht ausgeglichen werden.
Ein Parseval für Rußland. Das von der russischen Regierung in Deutschland bestellte Militärluftschiff Parseval hat gestern unter Führung des deutschen Hauptmanns Dinglinger mit einer Militärkommission einen dreistündigen Probeflug von Gatschina nach Petersburg ausgeführt. Die Durchschnittshöhe betrug 500 Meter.
Im Streite erstochen. In einer Stehbterhalle in Herne t. W. gerteten zwei Arbeiter wegen Geldes in Streit, in dessen Verlauf der eine dem andern in die Brust stach, so daß dieser alsbald tot zusammenbrach. Der Messerheld wurde verhaftet.
Die Erträge unserer Zündholzsteuer sind niedrig im Vergleich zu dem Reingewinn, den das französische Streichholzmonopol abwirft. Nach dem fürzlich veröffentlichten Rechenschaftsberichte für 1909 beliefen sich die Einnahmen auf 40,8 Mill. Francs, die Ausgaben auf 11 Mill., so daß dem Staate aus diesem Monopol allein 29,8 Mill. Francs zuflossen. Auf jeden Einwohner kommt ein Verbrauch von 1146 Streichhölzern im Werte von 1,21 Francs. Die Monopolverwaltung beschäftigte 576 Arbeiter und 1176 Arbeiterinnen außer dem Beamtenstabe; der Durchschnittslohn war für Arbeiter ca. 7, für Frauen 3,39 Francs.
Zwei Kirschen an einem Stengel.
Erzherzog Karl Franz Josef von Oesterreich, der sich, wie gemeldet, mit der Prinzessin Zita von Bourbon- Parma verlobt hat, ist nach dem Thronfolger, dem Erzherzog Franz Ferdinand, der nächstberechtigte Erbe der Kaiserkrone. Er ist der älteste Sohn des im Jahre 1906 verstorbenen Erzherzogs Otto und steht im Alter von 24 Jahren. Die Braut ist am 9. Mai 1892 als 12. Kind des Herzogs Robert von Parma geboren. Ste hat noch 19 Geschwister.
Roman von A. von Liliencron. ( Schluß.) ( Nachdruck verboten.) ,, Du bist halt immer so gaut zu mir," sagte sie und ich kann's nit vergelte. Aberst nu iß und laß Dir's schmecke!"
Eine Kazenstener hat das Münchener Gemeindekollegium gestern mit großer Mehrheit beschloffen, nachdem es die Hundesteuer von 15 auf 20 Mark erhöht hatte.
Ein Bäckerstreik ist in Mannheim ausgebrochen, nachdem die Meister den Schiedsspruch des Gewerbegerichts über die Aufhebung des Wohnungszwanges beim Meister abgelehnt haben. 43 Geschäfte haben die Forderungen bewilligt.
Sie reichte ihm Topf und Löffel hin.„ Weßt, a Teil von Din Geld, das Du mi borgen tätst, kann ich Dir all wiedergebe!"
Vermischtes.
Obren Nach
land d
geftel
fonder
Elefan
Garte
Wärte D
wärtig
werden Meter die Ve
fer To Ozean der At le
Karl 2
Mit ro
aus al
bäude.
durch f
Klopfer
Hauptt
Herrsch
Deutsch
dieser
der Be Hert fi Zeit. Telegr parat rat an
einer Haupt
ter.
tm G
schon rattern des ra Da
ftem de
Ofata,
gen hat
fchentud
panern
Und wi
eine gef
Acht Millionen Mark Hagel- und Wasserschäden. Das gewaltige Hagelunwetter mit nachfolgendem Wolkenbruch, das am 29. v. M. über das badische Frankenland niederging, hat, wie nunmehr festgestellt ist, einen ganz enormen Schaden angerichtet. Felder, Weinberge und Wiesen wur den vernichtet, das Wasser erreichte bald eine Höhe von mehreren Metern, schwemmte Häuser und Ställe fort und vernichtete fünfzehn Menschenleben. Eine ganze Familie von acht Personen fand in den Wasserfluten ihren Tod. Viele hundert Pferde, Kühe, Schafe, Ziegen, Hühner und Tauben tamen ums Leben. Eine sofort eingesetzte Regie: rungs- Hilfskommission hat eine Bereisung der in Mitleidenschaft gezogenen Gegenden vorgenommen und schätzt den Gesamtschaden auf rund acht Millionen Mark. In den nächsten Tagen soll ein Aufruf an die deutsche Bevölkerung zwecks Schaffung eines Hilfsfonds erlassen werden.
Von Bienen erstochen. Die beiden Zwillinge eines im Kanton Wallis stationierten Bahnangestellten wurden von Bienen, die ste gereizt hatten, so gestochen, daß sie bald darauf starben.
Die Kleine, wie sie sah, daß die Mutter das Essen fortgab, langte mit beiden Händchen in den Kirschkorb und legte sie der Mutter in den Schoß.
,, Willst Du mir nit of was gebe?" fragte Hans und beugte sich zu ihr.
Das größte Hotel der Welt. Ein Finanzsyndikat errichtet an der Ecker der 37. Straße und 7. Avenue in Neuyork ein Hotel, das das größte der Welt werden soll und 24 Stockwerke haben wird. Die jährliche Pacht für das auf 21 Jahre verpachtete Grundstück berägt 1½ mill. M.
Da zog die Kleine an einer Kirsche und hielt ste ihm hin, aber sie konnte sie nicht höher heben, zwei Stiele waren zusammengewachsen, und die andere Kirsche hielt die Mutter in den Fingern.
Raubmörder in einer Villa. In der Villa des Hauptmanns a. D. Freiherrn Hans von Waldenfels in Berghof bel Prien am Chiemsee haben Einbrecher in der Nacht zum Mittwoch den Diener niedergeschlagen, der mit einem schweren Schädelbruch bewußtlos aufgefunden wurde. Er fonnte noch nicht vernommen werden. Die Einbrecher, dte mehrere Kassetten aufsprengten, sind entkommen.
„ Kathi, zwei Kirsche an oinem Stengel," raunte er thr zu. So war's, und gelt, so is wieder?"
Sie war dunkelrot geworden.
,, Magst mi denn noch?" Da zog er sie an sich. Noch vill dusendmal lieber," versicherte er ihr und füßte ste herzhaft.
Der wahnsinnige Automobilist. Vor dem Gebirgs: dorfe Ebersdorf ereignete sich, wie man aus Pirna meldet, ein schweres Automobilunglück. Zwei junge Leute nahten sich in einem Automobil dem Orte. Kurz vor dem ersten Hause machte das Automobil Halt, der Chauffeur stieg aus und prüfte die Reifen. Plötzlich zog der andere Jnsasse einen Revolver und feuerte auf den Chauffeur, der bewußtlos und blutüberströmt zusammenbrach. Der Mann fuhr jetzt in den Ort hinein und fuhr an ein Haus an, wobei das Fahrzeug in Trümmer ging. Der Täter flüch tete dann. Man nimmt an, daß er die Tat in einem Anfall von Geistesstörung begangen hat. Er konnte noch nicht aufgefunden werden.
Die Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. In Mannheim erklärte sich eine große, von sämtlichen kaufmännischen GeHilfenorganisationen beschickte Versammlung für die Einführung der völligen Sonntagsruhe im Handelsgewerbe. Auch eine Rethe von Prinzipalen sprachen in diesem Sinne. Von den Ladenbestzern haben sich 688 für und 803 gegen den völligen Ladenschluß erklärt.
Als der Herbst kam und die Heide in voller Blüte stand, hatte Hans Ruland die Militärzeit hinter sich und kam
Aus den Gerichtssälen.
Ein ungetreuer Gefängnisanfseher. Auf Antrag der Berliner Staatsanwaltschaft wurde im Gefängnis Moabit der Gefangenenaufseher Fröhling verhaftet, weil ihm nachgewiesen worden war, daß er Kassieber aus und in das Gefängnis geschmuggelt hatte. Der pflichtvergessene Beamte ftzt jetzt in dem gleichen Gefängnis, in dem er vorher Dienst als Aufseher tat. Fröhling hatte einen richtigen Kasstberdienst eingerichtet. Er nahm von den Gefangenen Briefe in Empfang, die er an die Freunde und Angehörige der Inhaftierten weiter beförderte, und brachte umgekehrt Briefe und Pakete, dt: unter einer Deckadresse an ihn adressiert waren, den Gefangenen mit ins Gefängnis. Er beförderte nur Kasfiber von wohlhabenden Personen, die ihn für seine Dienste genügend entlohnen konnten. Er hat von einzelnen Angehörigen Inhaftierter große Summen erhalten.
Wer trägt die Umsatzsteuer? Bahlreiche Steuerordnungen lassen für die Entrichtung der Umsatzsteuer den Bewerber und Veräußerer eines Grundstücks gesamtschuldnerisch haften. Es fragt sich, wie diese Gesamtschuldner im Verhältnis zu einander verpflichtet sind, wenn im Ein
heim. Sein erster Gang war in das kleine Häuschen am Ende des Dorfes, vor dem die Kirschbäume standen. Oft genug hatte er dort als Junge mit der Katht die Kirschen gepflückt, und allemal, wenn sie zwei Kirschen an zwei zusammengewachsenen Stengeln gefunden, dann hatten sie gelacht und sich zugewinkt. Ein jedes hatte dann genau gewußt, was das andere gemeint.
Run tam er zur Kathi, um sich die lebendige Kirsche zu holen, denn nun sollten sie Hochzeit machen und für Lebenszeit zwei Kirschen an einem Stengel werden.
Ein Kampf gegen die Schülerkneipen. Das Magistratskollegium zu Bamberg beschloß, künftighin allen Wirten, die in ihren Wirtsräumlichkeiten Schülerkneipereten wissentlich dulden oder Vorschub leisten, die Wirtschaftskonzession zu entziehen. Die beiden Bezirksämter Bamberg 1 und 2 werden ersucht, in gleicher Weise gegen die Wirte auf dem Lande vorzugehen. Desgleichen werden die Direktorate der Mittelschulen gebeten, jeweils die Namen der betreffenden Wirte dem Magistrat mitzuteilen. Auch die Polizei wird zur verschärften Kontrolle in dieser Richtung angewiesen. Anlaß zu dieser Maßregel, gab eine vor furzem wiederum entdeckte neue Schülerverbindung, bei wel. cher mehrere Oberflässer dimittiert und die übrigen Beteiligten in schwere Strafen genommen wurden.
Heute wollten sie den Tag festsetzen und alles nötige bereden.
Kathi stand mit dem Kinde vor der Haustür. Sie war wieder das strahlende, blühende Geschöpf, wie er ste als Mädchen gekannt, nur lag auf ihrem lieben Gesicht noch ein so weicher, hingebender Ausdruck, daß er sie viel lieblicher fand als je. Stürmisch schloß er sie in seine Arme, und sie schmiegte ihren Kopf an seine Brust. Arm in Arm gingen sie dann ins Haus.
Bevorstehende Flottmachung des Fünfmasters„ Preu: ßen". Im Kanal bei Dover scheiterte, wie erinnerlich, vor steben Monaten der deutsche Fünfmaster Preußen" und konnte bis jetzt trotz verschiedener Versuche nicht wieder flott gemacht werden. Um das wertvolle Schiff, das größte Segelschiff der Welt, nicht verloren gehen zu lassen, hat sich fetzt der Besitzer, der Hamburger Reeder Laeiß, entschlossen, das Schiff in zwet Hälften zerschneiden zu lassen. Dadurch wird es möglich werden, die Preußen" von den Felsen, auf denen sie festsitzt, freizumachen. Nach dieser Operation wird das Schiff wieder zusammengesetzt werden.
Rann mir gar nit lasse vor Früd, wenn i dent, daß Du Sünntag min lewet, lewet Wief wirst," sagte er und schaute ihr glückselig in die geliebten Braunaugen.
Und wat minst, wenn we fünnte uns en egen Hüs mit Feld köpe und a paar Staatskühe," lachte sie ihn an, ,, und a paar Swin und
"
„ Hör up!" unterbrach er ste.„ Dat kann doch min Lebtag nit sin!"
Da sah er, daß in ihren Augen ein paar helle Tränen glänzten, und dabei lachte und strahlte doch das ganze Itebe
Was ein Elefantenbad kostet. Die Direktion des 300logischen Gartens vor Cincinnati sah sich kürzlich veran laßt, thren Prachtelefanten Jumbo einer gründlichen Reinigung unterziehen zu lassen. Diese außergewöhnliche Prozedur hat 1500 Mart gekostet, ein Sümmchen, das selbst für ein Elefantenbad ganz respektabel erscheint, aber er flärlich wird, wenn man hört, daß die Elefantenwäsche acht Tage in Anspruch genommen hat. 3wölfmal wurde der ungeheure Körper des Tieres mit Seife abgescheuert, die
Gesicht. Sie sagte kein Wort, sie gab ihm nur einen Brief, und er las:
,, Liebe Frau Käthe!
Mein alter Freund, der verstorbene Leberecht Klein schmid, hat mir ein Vermächtnis übertragen, das ich erst heute, am 20. September d. J., an Sie aushändigen kann. Er hat für Sie 25 000 Mart bestimmt und so zwischen Ihnen und mir sein Vermögen geteilt. In seinem Testament hatte er die Klausel zugefügt, daß we der Ste noch irgend jemand erfahren dürfte bis zu dem von ihm angegeben Termin, seinem 70. Geburtstage. Er meinte, es sei besser für junge Leute, wenn sie nicht gleich wüßten, daß sie Geld zu erwarten hätten. Erst müßten sie sich ohne dem einzurichten lernen. Wenn ste sich ein bißchen gequält und tüchtig gearbeitet hätten, wüßten sie die Erbschaft besser zu schätzen und das Geld nüzlicher anzuwenden."
den. D
Spitze e hende L
feine Ed nach den um einf
die, um
Schmerz
türlich i Puntte gedacht,& parfümie
Hans Ruland ließ das Blatt sinken. Magst mi noch, wenn Du nu so a Reiche bist?" fragte er und blinzelte thr zu. Sie legte ihm die Arme um den Hals.„ Noch vil dusendmal mehr! Hans, Hans!" jubelte ste,„ wi wulln uns' Herrgott all Tag dante, daß er uns doch noch zu sammenbracht, die zwei Kirsche an oinem Stengel! Et is a grotes, grotes Glück!"
Ende.
Der doner
schichte v ten), der
Der vielg
let und f genomme
Vaters hi
daß sein
Fleische f
gerte sich, Ote Stuh Kopfe mi Ein
chen Scha Vor dret
einen Au auf eine
Schandau
vormittag johns
ger ware
den Herr gende St
Sie in G ftelwißer ten ohne eine Kar
und dad
regt. Au
buches fü
Geldstrafe
Teur
besitzt zur
der Univ
zinstudier
mußte ma fünften u geben.
Schritte.
der 24 it
fe 200 bis
gefährdet
Messina.
„ Die
lifchen Kö
Daten zusa
biwafiere Lager au heuren T
Die fogend
ternehmer
litärverm
Verträgen
den Name
Der König
Eduards, Vertrag ü Truppen
Brot,
tes Fleifa
neue Kari
½ Pfund
lung in d
men die
Jenfleisch
tionen, de
braten ist
geschmort
Ingwerbi
Barts 15
ridtet, in
andere S
griff von


