Einzelbild herunterladen

T,

ur mit

50

SCHUTZ

MARKE

extrakt

Gold Wed. Pen

bus

Extrakt Gutz der Wel

ncen, raid

Jum E

bodenlad

ftigen Bui und Wichsen

ehlt

Fischbad weine ben 18 M Mt.. 8 Wo Bochen 28

5. Mt., S üd frantoj en Raffa

1. Lebendel

rantiert. ellungssch ein.

ft Hebro sen bei Hen

aber gut erh.

erfswage

120 Bentner erkaufen. fichaft ,, Loui der- Ohmen.

bedeutendes

Massgesc

ſucht

chneider ugeschnittener

ernde Beschi tllen Zeit.

96 an b. Bet

le.

6

Giess

Joch von 9-1

Aturju

Donnerstag 63 Mart

12. Auguft

Thr morgens Kirchftr. 20.

: M. Ki

00000

tur

Blattel

00000

ittel

t-, Obst-,

Te

n!

schel

as

d!

e Fabrikanten

wellberühmten

Soda

beide in Gi

Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 50 pfg. monatlich Enthält alle amfl. Bekanntmachungen

oierteljährlich 1,50 Mt., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig­ausgabestellen vierteljährlich 1,20 Mr.- Erscheint Mittags 3 Uhr. Die Illuftr. Weltrundschau" liegt alle 14 Tage einmal gratis bei. Redaktion: Seltersweg 83. Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert.

Verlag der ,, Gießener Zeitung ,, G. m. b. H.

Nr. 135.

Telephon: Nr. 362.

Jubiläum der Fortschrittspartei.

der Großherzoglichen Bürgermeisterei

des Großherzoglichen Polizei Amtes

sowie vieler anderer Behörden Oberhessens Expedition: Seltersweg 83.

( Haus Brüder Schmidt.)

Montag, den 12. Juni 1911.

Aus Stadt und Land.

-

Gießen, den 12. Juni.

* Parlamentarisches. In dieser Woche werden wieder zwei Ausschüsse der 3 weiten Kam mer Beratungen abhalten. Morgen kommt der dritte Ausschuß zusammen, der sich u. a. mit der Vorstellung der Privatarchitekten inbetreff der Vergebung der Pri­vatarbeiten, ferner mit der Vorstellung von Landwirten in Ulrichstein, inbetreff der Aufforstungen daselbst, und mit der Ersatzwahl für die Provinzialhauptstadt Gi e= Ben beschäftigen wird. Der erste( Finanz-) Aus­schuß kommt am Mittwoch zusammen und wird sich u. a. mit der Vorstellung der staatlichen Unterbeamten, be­treffend die Gewährung einer Teuerungszulage, den An­trägen Bach, betreffend die Reliktenversorgung der Volks­schullehrer und die Pensionierung von Staatsbeamten, ferner mit dem Antrag Dr. Osann, betreffend Wasser schaden und den Anträgen der Abgeordneten Molthan, Reh und Ulrich, betreffend den Eisenbahn- Gemeinschafts­vertrag, beschäftigen.

Zur Feier der Gründung der deutschen Fortschritts­partei vor 50 Jahren versammelten sich am Freitag abend im Krollschen Etablissement in Berlin mehr als 1000 Personen. Um 9 Uhr fand im großen Theater­saal ein Festakt statt, den Abg. Kopsch eröffnete und der namens der Berliner Parteiorganisation den Ver­sammelten ein Willkommen zurief, insbesondere den bei­den Senioren der Partei Abg. Träger und Prof. Gün­ther- München. Sodann hielt Geh. Justizrat Träger die Festrede, in der er einen historischen Rückblick auf die letz­ten 50 Jahre warf. Er ging auf die verschiedenen poli­tischen Fragen, insbesondere auf das preußische Wahl­recht ein und forderte auf: Mit Mut, Rücksichtslosigkeit und Ausdauer den alten Jdealen nachzujagen". Sodann sprach Prof. Dr. Günther mit jugendlichem Feuer. Er gedachte der schweren Kämpfe der Partei und der alten Kämpfer. Abg. Kämpf beleuchtete sodann die Wirt­schaftspolitik der letzten Jahrzehnte und forderte zum Kampfe gegen das Hochagrariertum auf und zum Selbst vertrauen und Mut für den Wahlkampf. Geh. Juſtiz­Der 3 weiten Ständekammer sind u. rat Dove mahnte, die individuellen Interessen zurückzu­a. folgende Drucksachen zugegangen: 1. Bericht des setzen. Abg. Justizrat Gyßling- Königsberg wies darauf Ersten Ausschusses über die Vorstellung des Stadtvor: hin, daß die Wiege der Fortschrittspartei in Ostpreußen standes zu Alsfeld, betr. die Linienführung der Bahn gestanden habe. Der neue Wahlkampf müsse zur Zu- Alsfeld- Niederaula und die Erbauung einer Bahn Als­rückeroberung der alten Heimat dienen. Als letzter Red- feld- Loshausen; 2. Bericht des Zweiten Ausschusses ner betonte der Führer der Fortschrittlichen Reichstags= über den Antrag des Abg. Dr. Glässing, betr. Verein fraktion Abg. Dr. Wiemer, die Partei sei stolz darauf, fachung von Meßbriefarbeiten; 3. Bericht des Vierten als erste die deutsche Fahne entfaltet zu haben. Die Par- Ausschusses über die Vorstellung der deutschen konzes tei werde den Fürsten Bülow nicht vergessen, daß sionierten Abdeckereibesitzer, betr. Aenderung des Ent­versucht habe, als konstitutioneller Staatsmann zu re= wurfes zum Erlaß eines Gesetzes die Beseitigung von gieren. Abg. Kopsch überreichte sodann als Gabe der Tierkadavern. Partei Geheimrat Träger eine Plakette mit dem Bildnis des Geehrten in Gold und verlas sodann die zahlreichliche kaufmännische Angestellte. Der hie eingelaufenen Glückwunschtelegramme. Um 11.30 Uhr begann in den beiden Nebensälen der Kommers unter Leitung des Abg. Struve und des Prof. Dr. Orth.

=

In Hagen i. W. wurde am 50. Gründungstage der Deutschen Fortschrittspartei, der Grundstein zum Eu= gen Richter Turm gelegt in Anwesenheit der Ab­geordneten Cuno und Müller und des Landtagsabge ordneten Bilstein, sowie von Vertretungen der Bezirks­verbände Rheinland und Westfalen und der Kreiswahl­tomitees. Der Vorsitzende des Arbeitsausschusses, senbeck, hielt die Weiherede. Der Eugen Richter- Turm wird sich auf einem 285 Meter hohen Berge dicht vor der Stadt Hagen gegenüber dem mit einem Bismarck­Turm geschmückten Goldberg erheben. Bismarck Eugen Richter werden sich, wie so oft im Leben, hier gegenüberstehen. Die Höhe des Eugen Richter- Turmes wird bis zur Plattform 20 Meter, von da bis zur Kup­pel 6,5 Meter, die Breite des viereckigen Turmes 12,7 Meter betragen. Für eine im Erdgeschoß des Turnes unterzubringende Gedenkhalle ist eine Größe von 4,8 Meter mal 4,8 Meter bestimmt. In dieser wird Bronzebüste Eugen Richters Aufstellung finden.

Der Deutsche Rundtlug.

und

eine

Gestern früh um 5 Uhr nahm der große deutsche Rundflug, für den über 400 000 Mark an Preisen zur Verfügung stehen, in Johannistal seinen Anfang. We nige Minuten nach 5 Uhr hob sich Lind paintner mit Passagier elegant auf seinem Farman- 3weidecker in die Lüfte. Dann kam Vollmöller mit der Taube" und ebenfalls einem Passagier. Büchners Apparat fing Feuer. An seine Stelle trat der Wrightflieger Ro­bert v. Moßner. In kurzen Zwischenräumen folgten ohne Passagier Reichardt, Karl Müller und R. Thelen. Kurz vor 7 Uhr mußte wegen der heftigen Böen eine Pause eintreten. Um Uhr ging die frohe Kunde ein, daß Lindpaintner glücklich in Magdeburg gelandet sei. Vollmöller flog bis Potsdam und ging am Hafenufer wegen eines Motordefektes nieder, er will heute weiter fliegen. Reichardt unternahm eine Zwischen­landung bei Güsen hinter Burg wegen böigen Süd­westwindes. Schauenburg nahm in unmittelbarer Nähe von Brandenburg eine Landung vor, bei der die Flug­maschine beschädigt wurde. Müller landete bei Genthin. König landete sehr glatt bei Gollwitz, westlich von Gen­thin wegen starker Böen. Thelen ging hinter Burg bei Magdeburg in einem Kornfelde nieder, wobei auch sein Apparat beschädigt wurde. In Johannisthal sind nachmittag noch aufgestiegen: Jeannin, Büchner, Wit­tenstein und Laitsch.

am

er

Fortbildungsschulzwang für weib­

sige Verein weiblicher kaufmännischer Angestellter hat bei der Großh. Bürgermeisterei die Einführung des Fort­bildungsschulzwanges für die im Handelsgewerbe tä­tigen weiblichen Angestellten beantragt. Von der Groß­herzoglichen Bürgermeisterei über diesen Antrag zu einer gutachtlichen Aeußerung aufgefordert, erhebt die H a n- delskammer nach einem ausführlichen Referat des Syndikus die nachstehende Erklärung zum Beschlusse: Die Handelskammer erkennt die Notwendigkeit einer bes­seren Aus- und Fortbildung für die im Handelsgewerbe tätigen weiblichen Angestellten im Interesse des gesam ten Kaufmannsstandes an. Sie ist der Ansicht, daß dieses Ziel in wirksamer Weise durch Einführung des Fortbildungsschulzwangs erreicht werden kann. Unter ausführlicher Begründung soll im Sinne dieses Beschlus­ses an die Großh. Bürgermeisterei berichtet werden. * Das 28. Deutsche Radfahrer Bun= desfest. Die größte sportliche Sorporation der Rad­fahrer der Welt, der Deutsche Radfahrerbund, so schreibt uns unser Frankfurter Spezial- Korrespondent, hat für sein diesjähriges 28. Bundesfest die alte Kaiserstadt Frankfurt a. M. bestimmt. Das Programm für das Fest liegt nun vor und wird dasselbe nicht, wie es sonst bei den Radfahrerbundesfesten üblich ist, sich auf einige Tage erstrecken, sondern über eine ganze Woche. Es wird wohl manchem unserer Leser interessant sein, das ge­naue Programm für die kommenden Frankfurter Fest­

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 15 Pfg.

die 44 mm breite Inseratenzeile.- Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg. Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs­zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Beitreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Verbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H.

Telephon: Nr. 362.

23. Jahrg.

vom Taufstein über Schotten, Laubach nach dem Schloßgarten zu Lich. Die 40,2 Kilometer wurden von Mitgliedern des Turnvereins, von Soldaten des Regi­ments Nr. 116 und Schülern in der sehr guten Zeit gelaufen. Es beteiligten sich 151 Läufer. Der zu be von 1 Stunde, 36 Minuten, 6 Sekunden überreicht, der ihn mit großer Freude entgegen nahm. fördernde Eichenzweig wurde dem Großherzog

gegen 10

== Unglücksfall. Gestern abend Uhr wurde in der Rodheimerstraße ein Schriftsetzer von der Biebertalbahn der eine Unterschenkel abgefahren. Der Verunglückte wurde durch die Sanitätsabteilung nach der Klinik verbracht, wo er heute vormittag seinen schweren Verletzungen erlegen ist.

von

Ronneburg fest. Auf der zwischen Hanau und Büdingen auf einem Bergkegel malerisch gelegenen und weithin sichtbaren Ronneburg veranstalten die Zweigvereine des Vogelsberger Höhenklubs Frankfurt a. M., Offenbach, Hanau, Büdingen und Gelnhausen am 25. Juni d. J. ein Burgfest. Es kommt dabei ein historisches Festspiel zur Aufführung, verfaßt C. Steininger, Mitglied des Frankfurter V. H. C., bei welchem 115 Personen, alles Mitglieder der genannten Zweigvereine, auftreten. Der jetzige Besitzer der Burg, Se. Durchl. der Fürst Friedrich Wilhelm von Asenburg und Büdingen zu Wächtersbach, hat hierfür die Burg zur Verfügung gestellt und den Ehrenvorsitz für das Festspiel, zu dem auch die übrigen Linien des burgischen Hauses eingeladen sind, übernommen. Das Stück führt den Titel" Im Glauben stark, in Treue fest" und spielt in der ersten Zeit des 30jährigen Krieges. Die Aufführung findet nachmittags 3 Uhr im inneren Burg­hof statt und währt etwa 2 Stunden. Jm äußeren Burghof ist Konzert, Landsknechtlager und Volksfest. Bei eintretender Dunkelheit Beleuchtung der Burg.

sen­

Der

-)(- Bad Nauheim, 12. Juni. Zwei Damen Kutscher wollte beim Türschließen behilflich sein, als sich bestiegen in der Terassenstraße einen Landauer. in demselben Augenblick die Pferde in Bewegung setzten. Der Fensterflügel der Kutschentüre kam einem Baumast zu nahe, wurde aus den Angeln gehoben und fiel flirrend zu Boden. Durch das Geräusch erschreckt, gin­gen die Pferde durch. Zwei Droschten wurden ange­Droschke kam unter seinem Wagen zu liegen, ohne jedoch rannt und schwer beschädigt. Der Kutscher der einen Schaden zu nehmen. Kurz vor dem eisernen Tor der Terrasse kamen die scheu gewordenen Pferde zu Fall. Abgesehen von dem Sachschaden kamen alle Beteiligten mit dem Schrecken davon.

Darmstadt, 12. Juni. Seit Anfang März war der verheiratete Kasernenwärter Fell in der Nacht spurlos verschwunden, nur mit Hemd und Hose beklei­det. Trotz aller Bemühungen gelang es nicht, eine Spur zu finden. In der vergangenen Woche wurde nun seine schon stark in Verwesung übergegangene Leiche bei einer Kanalreinigung unter dem zirka einen Zentner schweren

Kanaldeckel in dem Kanal entdeckt.

Marburg, 12. Juni. Bierbrauereibesitzer Bopp, der 10 000 Mark zur Unterstützung seiner Ar­beiter und ihrer Angehörigen gestiftet hat, hat weitere 20 000 Mark der Stadt Marburg für eine Stiftung

tage zu erfahren, und wir werden dasselbe deshalb so überwiesen, deren Zinsen zum Ankauf von Altertümern, fort, nachdem es endgiltig feststeht, bekanntgeben.

aus

== Die gestern hier bei günstigem Wetter auf der Lahn stattgefundene 16. Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes war von 9 Vereinen Frankfurt a. M., Offenbach, Mainz, Limburg, Kastel und Gießen mit 33 Booten und 157 Ruderern belegt. Aus den einzelnen Rennen sind folgende Vereine als Sieger hervorgegangen: 1. Begrüßungs- Vierer: Ruder­flub Germania"-Kastel, 2. Junior- Einer: Ruderklub Hassia"-Gießen, 3. Anfänger- Bierer: Rudersportverein Amicitia"-Frankfurt a. M., 4. Senior- Vierer: Ruder­flub Hassia"-Gießen( Ehrenpreis der Stadt Gießen, Wanderpreis); 5. Junior- Vierer: Ruderklub von 1907 in Limburg; 6. Senior- Vierer, wobei der Verbands= wanderpreis zum 1. Male ausgefahren wurde: Ruder­sportverein Amicitia" in Frankfurt a. M.; 8. Einer flub Hassia"-Gießen; 9. Senior- Vierer: Ruderklub Has­( Lahnpokal," Hassia"-Herausforderungspreis): Ruder= sia"-Gießen; 10. Ermunterungs- Vierer: Ruderklub von 1907 in Limburg( wurde in schöner Form gewonnen); 11. Trost- Vierer: Mainzer Ruderklub; 12. Achter( Ehren­preis des Prinzen Heinrich von Preußen) wurde mit drei Längen und schönem Ruderschlag vom Ruderklub Hassia"-Gießen gewonnen.

"

insbesondere auch alten Marburger Bürgertrachten, Ver­wendung finden sollen.

-n- Weilburg, 12. Juni. Unser romantisch ge­mehr als Sommerfrische aufgesucht; auch Touristen, Au­legenes Lahnstädtchen wird von Jahr zu Jahr immer tomobil- und Radfahrer sind tägliche Gäste in unserer Stadt. Das alte Schloß des Stammhauses Nassau mit Schloßgarten, welch letzterer vom Grafen Johann Ernst in den Jahren von 1703-1713 angelegt wurde, macht mit seinen herrlichen Anlagen, den Denkmälern des Gra­fen Johann Ernst und des letzten regierenden Herzogs von Nassau, sowie den alten seltenen Bäumen und Ge­wächsen einen schönen Eindruck. Sehenswert ist auch die evangelische Kirche, in welcher sich die Gruft der nas­sauischen Familie befindet.

*) Herborn, 12. Juni. Etwa 50 Feuerwehr­leute von hier und den umliegenden Ortschaften wurde das Abzeichen und Diplom für 25jährige 3ugehörigkeit zur Feuerwehr überreicht. Worms, 12. Juni. Eine Dame mit riesen= großem Hut verletzte auf dem Martinsplatz mit den lanzenartigen Nadeln des Hutes einen vorbeigehenden Mann erheblich im Gesicht. Der Mann riß darauf, in rasender Wut, der Dame den Hut vom Kopf und zer­

Stafettenlauf. Der hiesige Männerturn verein unternahm gestern einen Staffettenlauftrat ihn zu einer unförmlichen Masse.