Ausgabe 
2.11.1911 Zweites Blatt
 
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Gießener Zeitung

( Neueste Nachrichten)

Bezugspreis 40 Pfg. monatlich sierteljährlich 1,20 m., vorauszahlbar, frei ins Haus. Abgeholt in unserer Expedition oder in den Zweig­ausgabeftellen vierteljährlich 90 Pfg. Erscheint Redaktion: Dienstags, Donnerstags, Samstags. Seltersweg 83.- Für Aufbewahrung oder Rücksendung nicht verlangter Manuskripte wird nicht garantiert. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H.

Nr. 218.

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( 2. Blatt)

Die Kandidaten der Landtagswahl.

Darmstadt: Bankdirektor Reg.- Rat Bastian( natlib.), Staats­Schuldbuchhalter Henrich( fr. B.), Redakteur Knoblauch( Soz.). Mainz: Stadtverordnete Heerdt( bürgerl. Sammelkandidat); Offenbach: Handelskammersyndikus Dr. Cratz( natlib.), Ar­beitersekretär Ernst Frede( 3tr.), Beigeordneter Eißnert( Soz.). Worms: Justizrat Dr. Stephan( natlib.), Buchbindermeister Schmud( Str.), Arbeitersekretär Engelmann( Soz.). Sieken: Fabrikant Klingspor( natlib.), Professor Ur­stadt( fr. V.), Redakteur Vetters( Soz.).

In den ländlichen Wahlkreisen haben insgesamt 28 Neu­wahlen stattzufinden, und zwar 11 in Starkenburg, 9 in Ober­hle, beffen und 8 in Rheinhessen. Die hierfür nominierten Kandi­baten find folgende:"

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Provinz Starkenburg:

1. Wahlkreis, Beerfelden, Hirschhorn, Wimpfen: Abg. Kredel­Airlenbach( natlib.), Lehrer Lang- Beerfelden( fr. V.), Partei­sekretär Affenzahl- Erbach( Soz.).

3. Wahlkreis, Höchst- König: Bürgermeister Meisinger- Kirch­Brombach( natlib.), Straßenmeister Fleckenstein( B. d. L. und Chr- soz.), Hartmann( Soz.).

1.Wahlkreis, Fürth- Reichelsheim: Postverwalter Mergell­Reichelsheim( natlib.), Gutsbesitzer Siefert- Frohnhofen( wirtsch. Bergg. und Chr.- soz.), Rechtsanwalt Sturmfels- Groß- Um­Stadt( Soz.).

Wahlkreis( neugebildet), Dieburg: Privatdozent Dr. Vaubel­Darmstadt( fr. V.), Abg. Uebel( 3tr.). Schlossermeister Anthes­Sprendlingen( Soz.).

10. Wahlkreis, Heppenheim- Viernheim( früher Lasch- Zwingen­berg): Postmeister Wiegand( 3tr.), Loch- Worms( Soz.).

Wahlkreis, Bensheim Zwingenberg: Fabrikbesitzer Abg. Louis Auler- Bensheim( natlib.), Professor Flagler Bens­heim( fr. V.), Neumann( Soz.).

12 Wahlkreis, Gernsheim- Pfungstadt( früher Darmstadt- Gerns­beim Zwingenberg): Reallehrer Böhner- Gernsheim( natlib.), Landwirt Friedrich- Groß- Rohrheim( Bbd.). Fabrikant Preß jr.­Pfungstadt( fr. V.), Abg. Raab( Soz.).

13. Wahlkreis, Eberstadt- Grießheim( früher Darmstadt- Land): Bauunternehmer Sames- Darmstadt( fr. V.), Abg. Raab( Soz.)? 15. Wahlkreis, Bischofsheim- Rüsselsheim( früher Groß- Gerau­

langen): Bürgermeister Hauerkopf( fr. V.), Abg. Berthold( Soz.)

16. Wahlkreis, Langen- Neu- Isenburg( früher Langen- Offen­he bach: Bürgermeister Pons- Neu- Isenburg( natlib.), Lehrer Sintel- Langen( fr. V.), Abg. Dr. Fulda( Soz.).

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18 Wahlkreis, Seligenstadt: Bürgermeister Singer- Seligen­ftadt( Str.), Rechtsanwalt Dr. Carnier( fr. V.), Parteisekretär Sint- Offenbach( Soz.).

Provinz Oberhessen:

Bahlkreis, Rodheim Ober: Rosbach: Rechtsanwalt Dr. v. Selmolt- Friedberg( B6d.), Redakteur Wittrisch- Offen­bach( Soz.).

Wichtig für Asthamatiker.

Die Erfahrung des Herrn Hermann van der Berg in Wesel ein Troft für alle Afthamatiker sein, indem ihnen ein Weg wigt, wodurch dieses läftige Uebel sofort gelindert werden kann. Er schreibt: ,, mol- Asthma- Pulver hat bei mir vorzüglis wirft. Ich hatte oft schwere Anfälle von Atemnot, sobald ih ebieses Pulver gebraucht hatte, spürte ich sofort große Erleigh­rang und werde es jedem Asthmaleidenden empfehlen.

Kitmol- Asthma- Pulver foftet die große Blechbose M. 2.50, Apotheken erhältlich. Wo nicht vorrätig wende man sich an die DORF gel- Apotheke, Frankfurt a/ M.

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Wollen Sie wieder

schlank werden?

Wollen Sie Ihre breiten Hüften, Ihren starken Leib, Ihr oppeltinn auf eine ganz einfache und naturgemäße Art und Selje wieder loswerden? Wollen Sie Ihre Korpulenz, die Sie nur unschön macht, die Ihnen auch von Tag zu Tag lästiger id, die Ihre Kräfte doppelt verbraucht, die Sie vorzeitig alt acht, wieder beseitigen? Warum sorgen Sie dann aber nicht fir, daß die ebenso unschönen wie lästigen Fettpolſter zum endroinden kommen? Sie wissen vielleicht noch garnicht, welche Fund Fett verliert. Oder haben Sie vielleicht schon einmal einer der so zahlreich gegen die Korpulenz empfohlenen Kuren, unfehlbar" wirken sollen, trotz strengster Befolgung der

er Kulturleh terung es für einen Korpulenten bedeutet, wenn er einige

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2.50 oder len dabei gegebenen Angaben und Verhaltungsmaßregeln gar art. mit Ann ist es natürlich kein Wunder, wenn Sie glauben, weil Sie eine Karen oder doch nur einen ganz vorübergehenden Erfolg gehabt?

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noch korpulent jeien, müßten Sie es auch bleiben, und ein tlich probates Mittel gäbe es nicht. Und doch gibt es ein ches Mittel, und dasselbe hat sich durch die mit ihm erzielten radezu erstaunlichen Erfolge die Gunst der Aerzte im Sturm 7257 bert. Das Mittel unterscheidet sich allerdings grundsätzlich allen bisher dagewesenen und hat vor allen Dingen den ganz menten Vorteil, daß seine Anwendung nicht einmal etwas Fitt. Dieses Mittel ist kein Geheimmittel und keine die wissen­liche Kritik scheuende Kurpfuschermedizin, enthält auch weder noch Schilddrüsen- Extrakt, noch Blasentang oder eines jener rbarisch wirkenden Abführmittel, die den Darm ruinieren und

Wetzlarer

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Enthält alle amfl. Bekanntmachungen

des Großherzoglichen Polizei Amfes

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der Großherzoglichen Bürgermeisterei Behörden Oberhessens sowie vieler anderer Expedition: Seltersweg 83.

( Haus Brüder Schmidt.)

Donnerstag, den 2. November 1911.

2. Wahlkreis, Echzell- Reichelsheim: Gutsbesitzer Breidenbach­Dorheim( Bbd.).

4. Wahlkreis, Lich: Abg. Fenchel( Bbd.), Häuser- Steinberg( Soz.). 5. Wahlkreis, Großen Linden: Heuchelsheim: Abg. Bürger­meister Leun( Bbd. und D.- soz.), Bürgermeister Kreiling ( lib.); Schneidermeister Diehl, Gießen( Soz.).

7. Wahlkreis, Homberg: Abg. Mühlenbesitzer Brauer( Bbd.), Redakteur Vetters- Gießen( Soz.). 8. Wahlkreis Alsfeld- Land: Landwirtsch. Lehrer Heck- Alsfeld ( natl.), Abg. Oekonomierat Korell( Bbd.), Sattlermeister Eder­Alsfeld( Soz.).

12. Wahlkreis, Nidda: Landwirt W. Dorsch Wölfersheim( B66.), Kreisfeuerwehrinspektor Vetzberger- Nidda( natl.), Kranken­tassen- Sekretär G. Beckmann- Gießen( Soz.).

13. Wahlkreis, Büdingen: Oekonomierat Andrae- Büdingen ( natlib.). Abg. Bähr Herrnhag( wild und Bbd.), Sekretär Schaub- Büdingen( Soz.).

14. Wahlkreis( neugebildet), Bilbel: Gemeindeeinnehmer Her­ling( Bbd.), Lehrer Redel( fr. V.), Abg. Busolt( Soz.) Provinz Rheinhessen:

2. Wahlkreis, Alzey: Abg. Bürgermeister Diehl( natlib.), Wein­gutsbesitzer Knell- Heimersheim( fr. V.), Stadtv. Linkel­Alzey( Soz.).

3. Wahlkreis, Wöllstein: Bürgermeister Schott- Uffhofen( natlib. u. B. d. L.), Abg. Bürgermeister Eibach( fr. V.), Schuhmacher­meister Haubach- Wöllstein( Soz.)

4. Wahlkreis, Osthofen: Abg. Gutsbesitzer Franz Best( natlib.), Bürgermeister Schreiber- Abenheim( Str.), Schreiner Lutz- Ost­hofen( Soz.).

5. Wahlkreis, Wörrstadt: Pfarrer Korell- Königstädten( fr. V.) Stadtv. Gruber- Alzey( Soz.).

7. Wahlkreis, Gonsenheim- Nieder- Olm: Abg. Molthan( 3tr.), Parteisekretär Seel( Soz.).

8. Wahlkreis( neugebildet), Nierstein: Gutsbesitzer Schätzel­Selzen( natlib.), Abg. Landwirt Wolf- Stadecken( B. d. L.), Pfarrer Fresenius( fr. V.), Redakteur Schildbach- Mainz( Soz.). 9. Wahlkreis, Kostheim- Weisenau( früher Mainz- Nieder- Olm): Abg. Dr. Zuckmayer( 3tr.), Geschäftsführer Bauer( Soz.). 11. Wahlkreis, Bingen- Laud( früher Bingen- Ober- Ingelheim): Abg. v. Brentano- Offenbach( 3tr.), Landwirt Schmuck- Aspis­heim( fr. V.), Buchdrucker Jbing- Bingen( Soz.).

Bom Arbeitsmarkt in Hessen, Hessen­Nassan und Waldeck im September 1911.

Der gute Beschäftigungsgrad in der Metallindustrie hielt auch im Berichtsmonat weiter an. Die alte Klage des Mangels an Schmieden kehrt immer wieder. Die Nachfrage nach Installateuren, Elektromonteuren, Hei­zungsmonteuren und Kupferschmieden überftieg das Angebot. In Mainz herrschte gesteigerte Nachfrage nach Spenglern, Gürtlern und Metallarbeitern für Beleuch tungsförperfabriken. In Gießen fonnten bei Stupfer­schmieden nicht alle offene Stellen besetzt werden. Die Offenbacher Portefeuille- Industrie ist, wenigstens in den größeren Betrieben, gut beschäftigt. Für Sattler auf Geschirr und Treibriemen leder war in Frankfurt a. M. reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden. In der Industrie der Holz- und Schnizstoffe herrschte besonders nach Möbelschreinern eine sehr rege Nachfrage; in Frankfurt a. M., Mainz, Wiesbaden und Gießen konnten nicht alle offene Stellen besetzt werden. In der Industrie der Nahrungs- und Genußmittel herrschte besonders in den Wein- und Aepfelweinkeltereien eine sehr rege Be­schäftigung. In einigen 3igarrenfabriken in

weit mehr Schaden als Nutzen stiften. Es bedingt auch keine kostspielige und dabei völlig zweckloje Badereise, keine qualvolle Einschränkung der Nahrung, keine Hunger-, Durst- oder Schwitz­fur, feine Massage oder dergleichen. Es reguliert vielmehr auf eine ganz andere, bisher wenig bekannte Weise die gesamte Ver­dauung; es reinigt und desinfiziert den Darm und verbessert damit das Blut; es entlastet und stärkt das Herz und greift in keiner Weise den Eiweißbestand des Körpers an. Es bringt lediglich das überschüssige Fett zum Einschmelzen, vernichtet aber auch gleichzeitig die so überaus schädlichen Darmfäulnisbakterien, die eine Quelle zahlreicher Leiden und nicht zuletzt die Ursache der Fettleibigkeit sind. Dabei hat es nicht die allergeringste schädliche Nebenwirkung und wirkt auch nicht wie andere Ent­fettungsmittel( sofern sie überhaupt wirken!) schädigend auf die Haut und den Teint. Ganz im Gegenteil, die Haut, die sonst bei Entfettungskuren oft welf und gelb wird, erhält durch die gründliche blutreinigende Wirkung des Mittels eine rosige, jugend­frische Färbung und wird straff und elastisch. Der starke Leib und die breiten Hüften verschwinden bei seiner Anwendung schon bald, der früher schwerfällige Gang wird wieder leicht und elastisch, das ganze Aussehen jugendlicher. Kurz, es ist ein ge­radezu ideales Mittel, mit dem bei bestem Wohlbefinden ohne jede Berufsstörung und ohne strenge Diät mit Leichtigkeit Ge­wichtsabnahmen von 20 und mehr Pfund sich erzielen lassen. Und das Alles, wie gesagt ohne Kosten.

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Die erste Anregung zur Schaffung des Mittels gab bereits vor ca. 40 Jahren der russische Leibarzt Dr. Th. Carell; vervoll­kommnet wurde es aber erst seit ganz guter Zeit durch die An­regungen, die der für seine wissenschaftlichen Forschungen mit dem Nobelpreis ausgezeichnete Bakteriologe und Arzt, der Reiter des weltberühmten Pasteur- Instituts in Paris, Professor Dr. E. Metschnikoff, hierzu gab. Seine frappanten Wirkungen sind seither von allen Aerzten und Laien, die es anwandten, mit Worten höchster Anerkennung gepriesen worden.

( Gießener Tageblatt)

Anzeigenpreis 15 Pfg.

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die 44 mm breite Inseratenzeile. Stellen: gesuche und Familienanzeigen 10 Pfg.- Die 90 mm breite Zeile im Reklameteil 50 Pfg.- Extrabeilagen werden nach Gewicht und Größe berechnet. Rabatt kommt bei Ueberschreitung des Zahlungs. zieles( 30 Tage), bei gerichtlicher Bettreibung oder bei Konkurs in Wegfall. Platzvorschriften ohne Berbindlichkeit. Verlag der ,, Gießener Zeitung" G. m. b. H.

Telephon: Nr. 362. 23. Jahrg.

Gießen und Umgegend wurden im Berichtsmonat mehrere Tage gefetert. Der Beginn der Herbstsaison brachte im Bekleidungs- und Reinigungsgewerbe für Schneider mehr Arbeit. Die Offenbacher Schuhfabriken waren besser als im gleichen Monat des Vorjahres be­schäftigt. Fast von allen Seiten des Verbandsgebietes wird über eine noch rege Tätigkeit im Baugewerbe be­richtet. Hauptsächlich Bauschreiner, Bauschlosser, Gitter­schlosser konnten sowohl in Groß als auch in Klein­städten nicht genügend beschafft werden. Im graphischen Gewerbe ist eine Besserung im Beschäftigungsgrade eingetreten.

Aus dem Ga st- und Schankwirts gewerbe berichten Frankfurt a. M. und Wiesbaden übereinstim­mend, daß infolge der günstigen Witterung reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden war. Für ungelernte Arbeiter war die Arbeitsgelegenheit im Berichtsmonat gut. Auf dem weiblichen Dienstbotenmarkt konnten bes­sere Stellen lange nicht alle besetzt werden, dagegen war es schwer, für schulententlassene Mädchen und solchen, die noch nicht gedient hatten, Stellungen zu finden. In der Landwirtschaft hat die Beschäftigung etwas nachgelassen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, 2. November 1911.

* Auf eine Anfrage des Ministeriums an die Leiter der Fortbildungsschulen, wie diese über die Einführung des obligatorischen Turnunterrichts denken, ist aus den größeren Städten die Antwort erfolgt, daß die Turnver­eine den Anforderungen genügen und daß die Einführung einer Turnstunde auf Kosten eines anderen Lehrfaches nicht ratsam sei.

Der Mitteldeutsche Arbeits nach­

um

eisverband gibt am 3. November zum 1. Male ein Lehrstellen- Vakanzenblatt heraus, das Name, Ge­werbe, genaue Adresse des Lehrherrn bezw. der Lehr­linge und Lehrmädchen enthält. Die Liste wird, jeden Mißbrauch auszuschließen, nur den mit der Ju­gendpflege betrauten öffentlichen Behörden und Korpo­rationen, den Schulen, den Arbeitsnachweisen des Ver­bandes, sowie gemeinnützigen Vereinen kostenlos zuge= stellt. Vor allem wird Wert darauf zu legen sein, daß die Stellen möglichst durch am Orte befindliche Lehr= linge besetzt werden und daß Lehrlinge, die in der Stadt keine Lehrstelle mit kost und Wohnung zu finden ver­mögen, bei tüchtigen Meistern auf dem Lande unter­gebracht werden. Alle Organe, die sich für die Lehrstel­lenvermittlung interessieren, werden gebeten, genaue Adressen von Lehrmeistern sowie Lehrlingen und Lehr­mädchen dem Mitteldeutschen Arbeitsnachweisverband, Frankfurt a. M., Saalhof, bis spätestens den 1. und 15. jeden Monats mitzuteilen.

* Auf ministerielle Anregung haben sich die Eisen­bahnvereine des preußisch- hessischen Gebiets und der Reichseisenbahnen zum Ankauf von Kartoffeln in gro­

Wollen Sie da noch zögern? Wollen Sie nicht wenigstens einen kleinen Versuch mit diesem Mittel machen? Wollen Sie sich nicht zum mindesten unsere ausführliche, hochinteressant ge­schriebene Broschüre Die Entfettungsfur der Zukunft", die wir nebst einer Probe des Mittels tostenlos und franko jedem ein­senden, der uns für Porto usw. M. 0,20 in Briefmarken ein­sendet, kommen lassen? Wir sind sicher, daß schon diese kleine Probe Sie vollauf davon überzeugen wird, daß wir nicht ein Wörtchen zu viel behauptet haben, und daß Sie, wenn Sie die Broschüre aufmerksam gelesen haben, nicht eher ruhen werden, bis Sie wenigstens einen Teil Ihrer übermäßigen und gesund­heitsschädigenden Körperfülle beseitigt haben werden.

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Dr. J. Schaffner& Co., Berlin- Grunewald.

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