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Für den Hochzeitszug, der den Rückweg zu Fuß zu machen wünschte, waren inzwischen Laufteppiche gelegt worden, welche von der Tür des Gotteshauses bis zu dem Schloßeingang führten. Den Zug eröffneten 4 Diener, hinter denen Stammerdirektor Frhr. v. Löw schritt. Es folgte bas neu vermählte Paar, dem sich die vorherigen Brautführerinnen, die Prinzessinnen Helene zu Solms- Lich, Herta und Anna zu Vsenburg- Büdingen und Regina von Reuß jüngere Linie und die Gräfinnen Anna, Jutha und Auguste zu Stolberg- Wernigerode und Magna zu Solms- Wildenfels, anschlossen. Nach denselben schritten die Großherzogin mit den Fürsten zu Solms- Lich und zu Stolberg- Wernigerode, auf welche der Großherzog mit der Fürstin von Solms- Lich, Prinz Rein= hard zu Solms- Lich mit der Gräfin Constantin zu Stol- berg- Wernigerode nebst der Fürstin aus demselben Hause und die übrigen Gäste folgten. Ueberall wurde der Zug mit ehrfurchtsvollem Schweigen empfangen, auch hatten biele Zuschauer ihre Häupter entblößt.
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Nach der Rückkehr ins Schloß nahm das junge Paar Glückwünsche entgegen. Es schloß sich eine große Festtafel an, an der etwa 80 Personen teilnahmen. Auf der rechten Seite des neuvermählten Paares neben der nunmehrigen Prinzessin Hermann saß der Fürst zu Stolberg- Wernigerode, während an der linken Seite neben dem Prinz Hermann die Fürstin zu Solms- Lich Platz genommen hatte. Gegen und der über dem Paar befand sich die Großherzogin Fürst zu Solms- Lich. Der Großherzog saß neben der Für ftin zu Solms- Lich. Daran schlossen sich nach rechts und lints die übrigen Gäste an. Verschiedene Reden würzten bas Mahl. Die erste Ansprache hielt der Fürst zu SolmsLich, welcher seine Ausführungen in ein Hoch auf das junge Paar ausklingen ließ. Der Fürst zu Stolberg- Wernigerode toastete auf das Haus Solms- Licht Nach der Tafel, während welcher die Kapelle des Kaiser- Regiments Nr. 116 vor dem Schloß spielte, begaben sich die Gäste auf die Terrasse des Fürstenbaues, wo seitens zweier Photographen eine Aufnahme der Fürstlichkeiten stattfand. Die letteren hatten sich zu diesem Zweck in mehrere über einander befindliche Reihen geordnet, in deren Mitte sich das neuvermählte Paar befand. In den sich darauf auf der Terrasse bildenden zwanglosen Gruppen fielen ganz besonders das Großherzogspaar und die Neuvermählten auf, die sich überall in der leutseligsten Weise mit den Hochzeitsgästen unterhieiten. Um 7 Uhr verabschiedeten sich Prinz Hermann und Gemahlin von den Gästen, um über Frankfurt a. M. eine längere Reise nach dem Süden anzutreten. Das Ehepaar hat zu seinem zukünftigen Wohnsitz das Gut Radenz in der Provinz Posen, das Besitztum des Prinzen Hermann, gewählt.
Hus Hessen und Nachbargebiet.
1910
** Postagentur in Klein- Linden. Vom 11 Juni ab wird in Klein- Linden( Kr. Gießen) eine Postagentur eingerichtet, deren Dienststunden, wie folgt festgesetzt werden: a) an Wochentagen: von 8 bis 11 Uhr vor= mittags und von 3 bis 6 Uhr nachmittags; b) an Sonnund allgemeinen Feiertagen: von 8 bis 9 Uhr vormittags und 12 bis 1 Uhr nachmittags. Dem Landbestellbezirk der neuen Postagentur werden die Orte Allendorf( Lahn) und Lüßellinden zugeteilt. Klein- Linden ist zum Nachbarorts= verkehr mit Gießen zugelassen, für den Postverkehr zwischen diesen beiden Orten und ihren Landbestellbezirken findet also nach wie vor die Ortstare Anwendung.
Dieser Tage sah der Jagdaufseher auf der Kaisergrube im Friedberger Burgwald am Winterstein ein Rudel bon nicht weniger als 45 Hirschen. Es ist das für den Taunus eine große Seltenheit.
* Alten Buseck. Der Mitteldeutsche Kaninchenund Geflügelzüchterverband hielt hier seine Frühjahrs: wanderversammlung ab und beschloß, die Verbandsausstellung für 1910 dem Verein Klein- Binden zu übertragen.
* Friedberg, 22. Mai. Heute fand im Hotel Trapp der Verbandstag der hessischen Detaillisten statt. Als Regierungsvertreter war Kreisrat Schliephate, als Vertreter der Stadt Friedberg, Beigeordneter Justiz rat Windecker anwesend. Der Vorsitzende des Verbandes F. Damm- Friedberg meinte: Nicht der Uebermut hat uns zusammengeführt, sondern die Not. Es sprachen noch für die Handelskammer Darmstadt Kommerzienrat Fröhlich, Kripp, Vorsitzender des Zentral Verbands Leipzig, Noll für die Handelskammer Gießen, Jüngst für die Handelskammer Offenbach, Kröll für den Kaufmännischen Verein Darmstadt, Notar Stahl Bad Nauheim für die Handelskammer Friedberg. Handelsschuldirektor KarleFreiburg i. Br. referierte über Kaufmännisches und Fortbildungsschulwesen. Rechtsanwalt Hofmann, Darmstadt sprach über den„ Unlautern Wettbewerb", Wandergewerbelager, verschleierte Ausverkäufe, sowie deren Befämpfung.
* Wißmar, 25. Mai. Ein schwerer Einbruch wurde bei einem hiesigen Kaufmann berübt. Dem Dieb fiel ein erheblicher Geldbetrag in die Hände. Mit Hilfe der Schäferhündin des Zahntechnikers Stroh wurde der Dieb, ein junger Bursche, ausfindig gemacht. Der Täter legte ein Geständnis ab.
* Nidda. Inmitten des Marktplatzes zu Nidda behauptet sich ein schöner, alter Marktbrunnen, an dem das Wappen der Stadt und eine Inschrift mit Angabe des Tages der Errichtung oder Vollendung, 1650, Den 30. May, eingemeißelt ist. An der sinnigen Inschrift dürften heute Abstinenzler ihre Freude haben, sintemal fie lautet:
" Ich steh allhier uuff offnem Mark GE Geb bin mein Wahr ohne Gelt
Wer Luft hat trünt wenns ihm gefelt.
Ob ich schon werd gering geacht
So steht doch meine Kraft in Gottes Macht, Belcher seine Brünlein lest fliesen,
Die der Arme sowohl als der Reide hat zu genießen."
* Bad Nauheim, 22. Mat. Die vom Bezirksberein für beide Hessen und Nassau des Deutschen Fleischer Verbandes hier abgehaltene Tagung war bon zirka 350 Teilnehmern besucht. Regierungsrat Muhl vom Kreisamt Friedberg überbrachte die besten Wünsche der Regierung; Bürgermeister Dr. Kayser hieß den Verein im Namen der Stadt willkommen. Den Vorsitz führte Herr Karl Lau tz, Darmstadt. Die Tagesordnung unt faßte 29 Punkte. Als Orte für die nächsten Bezirkstage sind festgesetzt: für 1911 Gießen, 1912 Bingen. Der Verein zählt zurzeit 2400 Mitglieder, die sich auf 48 Innungen verteilen. Das Vereinsvermögen beträgt
5500 Mark.
* Bad: Nauheim. Hans Winderstein, Dirigent des Zeipziger Philharmonischen Orchesters und der BadNauheimer Kurkapelle, wurde heute zum Professor der Musik vom König von Sachsen ernannt.c
* Frankfurt a. M. Die hier zuletzt gezahlten Obstpreise waren folgende: Erdbeeren Mt. 1 bis 2,50, französische Erdbeeren 50 bis 70 Pfg. pro Pfund; Aepfel 20 bis 40, Spalteräpfel 80 bis 70, Kochbirnen 18 bis 20, Spalierbiruen 50 bis 70; Trauben 70, Gewächs. haustrauben 1,50; Nüsse 21 bis 25; Haselnüsse 38 bis 40; Kastanien 12; Orangen 15 bis 18 Mark pro Zentner.
* Frankfurt. Die hiesige Deutsche Luftschif fahrts- Aktiengesellschaft hat bei der Zeppelin Gesellschaft ein zweites, zu Passagierfahrten bestimmtes Luftschiff in Auftrag gegeben. Das Schiff ist das a chte, das in der Werft von Manzell gebaut wird.
* Oppenheim, 23. Mat. Nach einer Blätter meldung sind in der Nachlassenschaft eines hier fürzlich verstorbenen Juristen große Unregelmäßigkeiten aufge deckt worden. Die bereits eingeleitete gerichtliche Untersuchung soll bereits Unterschlagungen von etwa 100 000 Mt. festgestellt haben.
gleifte ein Packwagen. Außer den Verwüstungen durch die Waffermengen hat der Hagel insbesondere bei Hatten heim in den Weinbergen die jungen Triebe zerschlagen und zerfetzt. Die schmutzigen Wassermassen drangen in die Keller und Wohnungen der tiefer gelegenen Häuser ein und setzten diese in kurzer Zeit unter Waffer. In der Rheinstraße stand das Wasser stellenweise über e nen Meter hoch.
Offenbach Die von dem hiesigen Zweigverein Vogelsberger Höhenflubs zu Gunsten von Obermod stadt eingeleitete Sammlung hat einen Reinertrag von rund 3500 Mark ergeben. Beim Stiftungsfest über reichte der Vorsitzende des Vereins, Lehrer Dern, den Betrag dem Leiter der Hilfsaktion, Kreisrat Boeckmann Büdingen, der persönlich erschienen war und im Namen der Bedrückten herzlichst dankte.
* Wiesbaden, 22. Mat. Durch Nachgießen von Petroleum ins Feuer erlitten gestern Mittag zwei Kinder und die Mutter schwere Brandwunden. Das zehnjährige Mädchen und das fünfjährige Söhnchen sind gestorben. Die Mutter dürfte mit dem Leben davon, kommen.
* Darmstadt, 24. Mat. In dem Erbfolge streit der Grafen zu Erbach Erbach hatte in dem leg ten Termin die frühere Frau des Erbgrafen Erasmus, geborene Dora Fischer, als Ehefrau ihr Zeugnis ber weigert. Durch landgerichtliches Urteil ist selbst die Zeugnisverweigerung als unbegründet erklärt worden, da das rechtskräftige Urteil, das die Nichtigkeit der Che der Dora Fischer mit dem Grafen Erbach ausgesprochen hat, rückwirkende Kraft habe, die Ehe sonach als nicht geschlossen anzusehen sei. Die Zeugin soll darüber aussagen, ob Graf Erasmus bei Eingehung der Ehe geistig normal und sich der Tragweite seines Schrittes, der eine Verletzung des Hausgesetzes darstelle, bewußt war.
* Wezlar. Auf Wunsch der Eisenbahnverwaltung find die großen Ferien für die höheren Schulen Rheinlands und Westfalens auf den 10. August bis 20. September verschoben worden.
Nieder Ingelheim, 22. Mai. Durch Niedergang eines wolfenbruchartigen Regens wurden gestern Abend um 7 Uhr zwischen den Bahnhöfen Ingelheim und Heidesheim beide Hauptgleise überschwemmt. Von der Lokomotive eines D 8uges entgleisten die ersten Achsen infolge der angeschwemmten Erdmassen.
* Wackernheim. Während des schweren Gewitters am Samstag Abend suchte der mit Spargelstechen beschäftigte 22jährige Landwirt Anton Esch von hier Schutz in einem Wetterhäuschen. Kaum hatte er es betreten, als er schon von einem Blitzstrahl getroffen und getötet wurde.
* Büdesheim, 22. Mat. Bei dem gestrigen Unwetter schlug der Blitz in das Türmchen der hiesigen Kognakbrenneret und zündete.
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* Eich, 22. Mai. Bei dem gestrigen Unwetter schlug der Blitz in die Scheune des Landwirtes Adam Bittel I ein und setzte sie in Brand. Die Flammen zerstörten die Scheune mit allen Futtervorräten bis auf die Umfassungsmauern. Eine große Anzahl Geflügel und ein Schwein tamen in den Flammen um.
* Dreieichenhain, 22. Mai. Das Unwetter, das sich hier zwischen 7 und 9 Uhr austobte, und bei den unaufhörlich zuckenden Blitzen es selbst recht wetterfesten Beuten bang werden konnte, war hier mit wolfenbruchartigen Regengüssen verbunden, die in der Gegend von Oberroden, Uberach bis hierher arge Verwüstungen anrichteten. Noch nach Mitternacht mußte von hier die Feuerwehr ausrücken, um den von den Wasserfluter schwer bedrohten Bewohnern einer Mühle zu Hilfe zu fommen.
Aus aller Welt.
* Kaiser Wilhelm hat in London die besten Sympathien hinterlassen. Der„ Observer" schreibt:„ Seine Anwesenheit in diesen Tagen und seine ritterliche Würde schufen den unverkennbaren Eindruck, daß die Garantien für den Frieden nicht nur bewahrt, sondern gesteigert sind."
*
Ein europäischer Staatenbund. Nach der Beisetzung König Eduards hat Katser Wilhelm in London eine Unterredung mit den französischem Minister des Aeukern gehabt. Der Kaiser soll sich sehr sympathisch für diese Idee im Interesse der Menschheit und der 3ivilisation ausgesprochen haben. Die europäischen Völker, meint der Kaiser, sollten einig bleiben, einander unterstützen und einen großen Friedensbund bilden.
* Brüssel, 23. Mat. Gestern fanden zur Erneuerung der Hälfte der Size die Wahlen zur bel gischen Stammer statt. Gewählt wurden in 85 Bezirken, die bisher vertreten waren durch 50 Klerikale, 23 Liberale und 12 Sozialisten. Bis 11 Uhr abends waren folgende Wahlresultate bekannt: 40 Katholiken, 17 Liberale, 7 Sozialisten. Ministerpräsident Schollaeri wurde in Loewen wiedergewählt. Die Statholiken ver Iteren einen Sth.
)( Das„ Goldene Rad vom Rhein" gewann Fr. Huybrechts auf Brennabor am Sonntag vor Walthour, Simar und A. Stellbrink, auch das Tandem- Hauptfahren in
Dortmund endete mit dem Siege der Marke Brennabor.
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)( In Zürich gewann E. Rohmer am 22. d. Mts. das Hauptfahren, während J. Niederau im Entschädig ungsfahren den ersten Platz belegte. Beide fahren Brennabor, wie auch J. Böschlin, der in Erquelinnes in Belgien den grand prix d'ete in einem 60 Kilometer- Rennen ge
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Ans dem Gerichtssaal. St
Strafkammer.
Gießen, 24. Mai 1910. Dem Gelegenheitsarbeiter Heinrich Michel aus Haspe wurden vom Schöffengericht Butzbach wegen Bettelns fünį Wochen Haft zudiktiert, nach deren Verbüßung er an die Landespolizeibehörde zur Ueberbringung in ein Arbeitshaus verwiesen werden sollte. Da der Angeklagte nicht in das Arbeitshaus wollte, legte er Berufung ein und bat, ihn mit Rücksicht auf sein Leiden mit dem Arbeitshaus zu ver schonen. Es handelt sich um einen gewerbsmäßigen Land streicher, der schon so außerordentlich viele Vorstrafen hat, daß feine Veranlassung bestand, das Urteil zu ändern, wes halb die Berufung zurückgewiesen wurde.
Marburg, 25. Mai. Das von einer besonderen Kommission ausgearbeitete Projekt zur Erbauung einer elektrischen Straßenbahn wird sich wohl noch etwas berzögern, da der Magiftrat keine diesbezügliche Vorlage zutreiben. Beide wurden unter Anklage gestellt und die zu machen gedenkt.
* Lich, 25. Mai. Eine beachtungswerte und zeitgemäße Einrichtung von touristischem Interesse hat die Beitung der Präparandenanstalt getroffen. Außer den üblichen obligatorischen Schulausflügen werden seit diesem Frühjahr an Sonntagen und schulfreien Tagen ab und zu größere ein und mehrtägige Wanderfahrten mit der Oberklasse unternommen. Die Beteiligung ist freiwillig. Große Unwetter Die erste derartige Wanderung führte in den Vogels berg.
* Friedberg. Ueber bas Vermögen des Kaufmanns Isidor Henas, Friedberg, wurde das Konkurs berfahren eröffnet. Stonfursverwalter ist Rechtsanwalt Dr. Seyd, Friedberg. Konkursforderungen find bis zum 11. Juni 1910 anzumelden. Der Termin zur Prüfung der angemeldeten Forderungen findet am 25. Junt, bormittags 10 Uhr durch das Amtsgericht Friedberg statt. Friedberg. Recht zufrieden sind die Jagdpächter mit dem gegenwärtigen Hirschbestand in dem Taunus.
sind in Mitteldeutschland letzten Samstag Abend nieder: gegangen, die teilweise enormen Schaden angerichtet und Menschenleben vernichtet haben. Es liegen darüber folgende Hiobsmeldungen vor:
* Rüdesheim, 22. Mat. Der ganze Rheingau wurde gestern Abend von einem schweren Gewitter heimgesucht. Hagelschlag und wolkenbruchartiger Regen richteten großen Schaden an. Mit Reben bepflanzte Jungfelder find teilweise ganz fortgeschwemmt. Der Bahnverkehr mußte gestern Abend eingestellt werden, heute Morgen ist die Strecke wieder passterbar. Bet Hattenheim ent
Die Folgen des Verkehrs mit der Dienstmagd Christin Möser aus Allendorf bei Kirchhain veranlaßte den Koch Karl Friedrich Rieser aus Würzburg, die beide in Bad Nauheim waren, dem Mädchen Pulver und Tropfen zu ver schaffen, von denen angenommen wurde, es handle sich un Sachen, die benutzt worden sind, um die Leibesfrucht ab Verhandlung fand unter Ausschluß der Deffentlichteit statt. Nach dem Urteil haben die Angeklagten zwar Mittel gebraucht, diese waren aber untauglich und hatten nicht den gewünschten Erfolg. Uebrigens fonnte das Gericht nic für festgestellt annehmen, daß die Angeklagten, die behaup teten, es habe sich nach ihrer Ansicht nur um eine bei den Mädchen vielfach aufgetretene Blutstopfung gehandelt, ge wußt haben, daß der Verkehr Folgen gehabt habe, we halb Freisprechung erfolgen mußte.
Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.
Backe mit Reeses Backwunder


