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Persisen betet gehation. Ser Capenteluce gestern lange vor Mitternacht eingestellt werden.

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= h- Paris, 25. Februar. Wie ein Telegramm des New- Yort Herald aus Philadelphia meldet, wurde ein De­pot der Straßenbahn- Gesellschaft gestern Abend durch Dy­namit vollständig zerstört. Dabei sind 750 bis 800 Wagen vollständig vernichtet worden. 2 Personen wurden getötet, 9 tötlich, 91 schwer verletzt. Unter den Verwundeten be= finden sich 40 Polizeiagenten. 1000 Personen sind leichter verletzt. 1500 Verhaftungen wurden vorgenommen. Handel ist vollständig lahm gelegt. Von 3000 Straßenbahn­wagen verkehren in Philadelphia nur noch 100. Der be­reits vorbereitete Generalstreit ist vorläufig vertagt worden.

Parlamentarisches aus Hessen.

Der

Der Finanzausschuß der Zweiten Kammer hielt letzten Mittwoch noch eine sehr eingehende und lebhafte Aussprache üb! r die allgemeine finanzielle Situation und besonders über die Stellungnahme des Finanzausschusses der Ersten Kammer ab. Ueber das Ergebnis dieser Besprechung wird wieder strengstes Stillschweigen beobachtet. Nur so­viel verlautet, daß der Ausschuß eine soeben erst infolge der früheren Anregungen des Finanzausschusses eingebrachte Re­gierungsvorlage annahm, wonach die Gemeinden für die von der zweiten Instifikatur der Oberrechnungstammer zu vollziehenden Rechnungsrevisionen der nichtstaatlichen Sachen eine entsprechende Entschädigung an die Staatskasse zahlen sollen. Die Gebühren für die Revisionen sollen so be= messen werden, daß sie eine Gesamteinnahme von 150 000 Marf ergeben, d. i. dieselbe Summe, die im Staatsvoran­schlag in Ausgabe für die Instifikaturabteilung eingestellt ist. Weiter nahm der Ausschuß noch eine Regierungsvor­lage an, die Abänderung des Steuergesetzes vom Jahre 1899 betreffend, worin bestimmt wird, daß den Zuschlägen der Gemeinden zu den Staatssteuern nicht der jetzt zu er­höhende Sab der Einkommensteuer, sondern wie die

Man, C., Capat 21. 2. Comarjum waten es 24 Prüflinge, die auch alle bestanden; am Realgymna= sium siel von 11 Prüflingen- darunter 2 junge Damen 1 durch und an der Oberrealschule siel von 17 Prüflingen 1 durch. Ein Teil der Kandidaten war auf Grund der Klassenieistungen und schriftlichen Prüfungsarbeiten von der mündlichen Prüfung befreit worden. Die meisten der jungen Leute wollen sich dem Universitätsstudium widmen, einige aber auch in das Forstfach, den Militärberuf, den Kauf­mannsstand, das Bantfach und andere in praktische Lebens­stellungen übergehen.

tt Stadttheater. Damit Theaterfreunden nicht etwa durch Eingehung von anderwertigen Verpflichtungen oder Veranstaltungen der Genuß des theatralischen Haupt­ereignisses im März entgeht, sei heute nochmals an das ein­malige Gastspiel von Frau Frene Trisch am Samstag, den 12. März in Brieur wirksamem Schauspiel Die rote Robe" erinnert.

*)(* Biograp h". Mignon hat sich die Lichtbild' Bühne erobert und wird, hierfür entsprechend umgearbeitet, in großartiger Ausstattung im Biograph von heute Sams­tag ab, vorgeführt. Aber nicht nur Mignon als Bio- Schau­spiel, sondern auch ein Auszug aus der Oper wird gege­ben und zwar der Auftritt der Zigeuner. Mit diesen Num­mern setzt das Programm ein, um uns folgend die weite­ren Attraktionen bekannt zu machen. Die Neuvermählten im 300", eine amerikanische Burleste, etwas nicht alltäg­liches, Die Schluchten der Aude in Süd- Frankreich", ein farbenreicher Natur- Kunstfilm," Pneumatif Michelin"," Herrn Unbedachts Revanche" und das Tonbild: Ein fideler Hoch­zeitsgast" sind die letzten Neuheiten des Biograph, deren Wirtung nicht auf sich warten lassen wird. Eine besonders interessante und spannende Nummer ist jedoch ein 345 Me­ter langer Kunstfum Lancelot u. Elaine" genommen aus der Ritterzeit. Alles zulammengenommen, fann man sagen, daß im Biograph wieder mal ein Apfel abgeschossen und ein mit gutem Geschmack gewähltes inhaltvolles Programm

both Gefechtgelegten yormalige won 1899, zu geben)( Kinematograph. Das neue Programm

grunde gelegt werden. Die bevorstehende Steuererhöhung wird also keine Wirkung auf die Steuerzuschläge der Ge­meinden haben.

Der Gesetzgebungsausschuß der Zweiten Kammer be­schäftigte sich in seinen Sizungen am Mittwoch und Don­nerstag unter Vorsitz des Abg. v. Brentano mit dem Ur­kunden stempelgeset, das nach den Vorschlägen der Regierung angenommen wurde. Der I a g t- P a ch t- ungsstempel soll außerhalb dieser Vorlage in ein! r besonderen Vorlage erledigt werden. Auch ist die Erhebung eines Stempels für die Ausstellung von Anstellung 3- Dekreten für Beamte aller Art in Höhe von 1 Proz des Höchstgehaltes angeregt. Weiter sollen ev. noch die Ti­tulaturen resp. Charaktererteilungen, wie Justiz- und Me­dizinalräte 2c. als geeignete Stempelobjekte gewürdigt wer­den. Das ganze Gesetz soll ebenso, wie die Notariatsge­bührenordnung, schon am 1. April in Kraft treten wird deshalb schon sofort dem nächste Woche zusammentre­tenden Plenum der Kammer vorgelegt werden.

und

be Der Wahlprüfungsausschuß der Zweiten Kammer faßte sich am Donnerstag zunächst mit dem Bericht des Abg. Breiden ba ch über die Wahl des Abg. Frenay. Danach hält der Ausschuß seine früheren Anträge auf un­gültigkeitserklärung der Wahl des Abgeord­neten Frenay aufrecht, unter Erweiterung des Antrags auf Vornahme der neuen Wahl in Mombach auf Grund der nach den neuen Ermittelungen aufgestellten Listen. Es wird dementsprechend beschlossen, und dann die Wahl des Abg. Bürgermeister Eibach- Plaffen- Schwabenheim gutgeheißen, da feinerlei Reklamationen vorliegen.

Lokales.

Gießen, den 26. Februar.

eine

Der

** Der Hansa- Bund entfaltet in allen Gegen­den rege Tätigkeit; seine objektive Stellungnahme zu den verschiedensten sozialen und wirtschaftlichen Fragen ist hin­reichend bekannt. Die Ortsgruppe Gießen hält öffentliche Versammlung in Steins Garten fommenden Mon­tag abends Uhr ab, in welcher Handelskammersyndikus Dr. Moll a t- Siegen sprechen wird. Sein Thema: Hanja- Bund in seiner Bedeutung für Deutschlands Ge= werbe, Handel und Industrie" muß ein äußerst interessantes genannt werden, denn nichts steht gegenwärtig so im Vor­dergrund des innerpolitischen Lebens wie der Hansa- Bund, dessen Gründung gerade dem Handel und Gewerbe den schon seit langem ersehnten machtvollen Zusammenschluß gegeben hat.

*)(* Gewerbebant. Wir möchten unsere Leser auf die am nächsten Dienstag um Uhr im Hotel Ein­horn" stattfindende Generalversammlung der Gewerbebant aufmerksam machen, deren Tagesordnung sich u. a. mit dem Geschäftsbericht für 1909 und den Ersatzwahlen für den ausscheidenden Teil des Aufsichtsrates befassen wird.

-he Vom Regiment. Recht undankbar gegen ihre Vorgesetzten und sehr rücksichtslos gegen ihre Kameraden und auch ihre späteren Nachfolger hat sich eine Anzahl Re­fruten unseres Regiments benommen. Bekanntlich fand vor einiger Zeit die Besichtigung der im Oktober eingetretenen Mannschaften durch den Brigadefommandeur statt, wobei auch der kommandierende General zugegen war. Da diese Besichtigung sehr gut ausfiel, erhielten die jungen Krieger vor ihrem Eintritt in die Kompagnie einige Tage Urlaub in die Heimat. Aus diesem Urlaub nun kehrten verschiedene mit kleinerer und größerer Verspätung zurück; einige sollen, wie man hört, bis heute noch fehlen. Die Folge davon ist, daß der jüngste Jahrgang einstweilen überhaupt keinen Ur­laub mehr erhält, und in den nächsten Jahren wird man von Seiten der betreffenden Vorgesetzten jedenfalls sich die Sache erst noch einmal überlegen, ehe man nach derartigen Besichtigungen wieder Urlaub gewährt.

*)(* Von den Schlachthofs diebstählen. Die von uns fürzlich mitgeteilte Entwendung von Häuten aus dem Schlachthof hat nun ihre Aufklärung durch die Verhaftung eines hiesigen Metzgerburschen, sowie mehrerer anderer junger Burschen aus Frankfurt a. M. gesunden, welch letztere bei der Ausführung der Diebstähle die Rolle der Hehler spielten, während der Metzgerbursche durch ver­möge seines fortwährenden Aufenthalts auf dem Schlacht­hofe die Häute entwenden konnte.

-t Rauban fail. Zwei Unbekannte, angeblich Handwerksburschen, überfielen am Nachmittag des 24. Februar auf der Landstraße zwischen Daubringen und Alten- Buseck einen Holzfuhrmann und suchten ihn zu be­rauben. Dieselben werden beschrieben: Der eine: 24-25 Jahre alt, etwa 1,65 Meter groß, fräftige Statur, bart­los, trug hellen Anzug, grünen Hut; der andere: 24-25 Jahre alt, schlank, bartlos, trug dunklen Anzug, hellen Hut. Letzteren hat der Angegriffene mit einem Taschenmesser in den Unterleib gestochen, daß er stark blutete. Sachdienliche Mitteilungen sind an die Gr. Staatsanwaltschaft Gießen zu richten.

: h: Von den höheren Schulen. In dieser Woche fanden die Reiseprüfungen an den hiesigen 3 höheren Schulen statt: am Mittwoch am Gymnasium, Donnerstag am Realgymnasium und Freitag an der Oberrealschule. An den beiden ersten Anstalten führte Geh. Oberschulrat Nod­nagel den Vorsitz, an der Ober- Realschule der Direktor der

*

des Kinematographen" führt diesmal den Besucher in die australische Zauberwelt ein, welche bekanntlich eine Fülle von seltsamen Vertretern der Fauna besitzt, während das Treiben der noch in der Steinzeit lebenden wilden Völker nicht minder von allgemeinem Interesse sein dürfte. Dem Humor hat das Programm auch diesmal wieder einen grö­ßeren Platz eingeräumt und es sind namentlich die origi= nellen Szenen aus Prahlhansens Heldentaten" und dem aus dem humoristischen Schlager Mißgeschick eines Kurz­sichtigen Jägers", welche stürmische Heiterfeit entfesseln wer­den. Die Kinematographen- Direktion hat mit diesem Pro gramm von neuem bewiesen, daß ihr Bestreben darauf ge­richtet gewesen ist, dem Publitum möglichst genußreiche Stunden zu bereiten. Wir können den Besuch der Darbiet­ungen im Hinblick auf die Reichhaltigkeit des Programms nur empfehlen.

* Zu dem Verschwinden des Einjährigen vom hiesigen Regiment erfahren wir noch, daß sein Hauptmann gar teine Differenzen mit ihm gehabt hat. Es liegt ein selbstverschuldetes Vergehen vor, das ihn bestimmt hat, das Weite zu suchen.

er die Männer der Polger darauf aufmerijam macht, daß sie keine andere Aufgabe hätten, als er selbst, nämlich die Achtung und Wahrung der Gesetze.

Gerichtssaal. Straffammer.

Gießen, 25. Februar 1910.

Dem in Regensburg wohnhaften Kommis Karl Neu­maier aus München ist zur Last gelegt, in Bad- Nau­heim, wo er als Verkäufer tätig war, einige Mark Geld unterschlagen zu haben. Das Schöffengericht erkannte auf 15 Mark Geldstrafe. Der Angeklagte bestritt die Tat und legte Berufung ein. Da das erstinstanzliche Urteil das rich tige getroffen hat, wurde die Berufung zurückgewiesen.

In der Zellenstrafanstalt Bubbach hat der Gefan­gene Valentin Held von Bürgel, das Kontrollbuch, in das seine Arbeitsleistungen eingetragen werden, durch Beifügen und Abändern von Ziffern verfälscht, um sich, da. er nicht genug gearbeitet hat, vor einer Disziplinarstrafe zu schüßen. In einem Fall wurde er zu einer Woche Gefängnis ver­urteilt, während im übrigen Freisprechung erging.

Das Schöffengericht Altan stadt hat den Arbeiter Joh. Käuper von Langenborgheim wegen Körperverlegung zu einer Gefängnisstrafe von 3 Wochen verurteilt. Er ver jolgte Berufung, indem er angab, die Angaben des Ver­letzten seien unwahr. Er schien auch dem Gericht unglaub­würdig, da er nicht den besten Ruf genießt und auf der Trinkerliste steht. Es war auch kein Strafantrag gestellt, so daß das Urteil aufgehoben wurde und die Verfahrensein­stellung erfolgte.

Unter der Anklage des Vergehens gegen die Sittlich keit, das er an einem Rind( Vieh) verübt haben soll, hatte sich der Schuhmacher Heinrich Kuhl 2. von Nieder­Seemen zu verantworten. Die Verhandlung fand unter Ausschluß dee Oeffentlichkeit statt und endigte mit Frei­sprechung des Angeklagten, weil das Zeugnis trop Be eidigung nicht zur Verurteilung ausreichte.

Literarismes.

Polit. Jahresübersicht für 1909. Von Gottlob Egelhaaf. Geheftet Mt. 2., in Leinen gebunden Mt. 2.75. Carl Krabbe Verlag Erich Gußmann in Stutt­gart. Schon bald nach Erscheinen von Egelhaafs Ge­schichte der neuesten Zeit vom Frankfurter Frieden bis zur Gegenwart, die jeßt in zweiter, verbesserter Auflage vorliegt, ist dem Verfasser aus dem Kreise seiner Leser wiederholt der Wunsch nahegelegt worden, daß er ein Jahrbuch, das jeweils sofort über die politischen Ereignisse eines Jahres berichte, herausgeben möge. Der erste Jahrgang hat nun soviel Beifall gefunden, daß die geplante Fortseßung wirt­lich erscheinen konnte.

Geschajriches

Brauereien und Brennereien brauchen eine mehlreiche Malzgerste. Damit die Gerste nicht zu ei­weißreich wird, ist es nötig, dem Stickstoffvorrat im Boden durch eine starke Thomasmehl- und Kainit- Düngung das Gleichgewicht zu halten.

* In Amerika verstorbene Hessen. Rosa Odenheimer geb. Strauß, 37 Jahre alt, in New- Yort, Hein­rich Maywald, Mechaniker aus Eberstadt, in Brooklyn, R. Strube in Brooklyn, F. J. Horn, 60 Jahre alt, in Ro- Standesamt- Nachrichten der siuvt Gießen. chester, H. 2. Kir, aus Altenheim, 60 Jahre alt in Cin­cinnati.

-ü Vermißt! Seit Donnerstag wird eine Ver­täuferin, die bis dahin in einem hiesigen größeren Meßger­geschäft tätig war, vermißt. Da nach dem Inhalt eines zurückgelassenen Zettels das Mädchen aus Schwermut Selbst­mordgedanten gehabt hat, ist zu vermuten, daß es seinen Entschluß, ins Wasser zu gehen, ausgeführt hat. Die Ange­hörigen haben auf Mitteilungen über den Verbleib der Ver­mißten oder über Beobachtungen, die zur Auffindung der= selben führen können, eine Belohnung ausgeseßt.

Ueber den Fall haben wir noch folgendes in Erfahr= ung gebracht: Wohin sich das Mädchen nach ihrem Weg= gang gewendet, hatte man keine Ahnung; der Zettel, den sie zurückgelassen, lautete: Verzeih mir Vater, ich kann nicht anders!" Schuhmann Klees wurde daraufhin mit seiner Polizeihündin Zilla" beordert und nach kurzer Informa­tion hatte das Tier die Spur sehr bald; sie führte durch die Wolkengasse, Schanzenstraße über die Westanlage nach dem Lahnufer am Elektrizitätswert. Dort sprang die Hün­din die Böschung auf und ab, scharrte am Ufer und ein mitgenommener Schuh des Mädchen paßte in dort vorge­fundene Fußtritte ganz genau. Es war also außer Zwei­fel, daß die Vermißte an dieser Stelle ins Wasser gegan­gen ist. Die Verfolgung ist mit dem Hund dann einge= stellt worden.

* Wiedergefunden. Die in vorstehender No­tiz als vermißt angegebene Verfäuferin ist gestern Freitag ganz durchnäßt in der Wiesecker Gemarfung lebend wieder aufgefunden worden. Sie hat ausgesagt, daß sie bereits in der Lahn gewesen sei, an einer anderen Stelle aber wieder aufs Land ist. Der Polizeihund hätte, wenn die Vermutung einesteils durch den Zettel, andernteils durch die Spur in die Lahn eine unselige Tat nicht außer Frage stellte und dadurch die Suche nach der Vermißten ergebnis­los scheinen ließ, nicht aufgegeben worden wäre, wohl auch die Spur von der Lahn nach Wieseck noch ausgemacht; das Mädchen wäre dann früher aufgefunden worden.

Hus Helfen und Nachbargebiet.

== Krofdorf. Morgen Sonntag findet hier eine öffentliche Versammlung statt, in der der Elektrizitätswerks­Direktor Stolte- Gießen über den Anschluß der elektrischen Straßenbahn und elektrischen Beleuchtung für Krosdorf und Umgebung sprechen wird.

* Alsfeld, 25. Febr. Das 50jährige Bestehen un­serer Realschule, jetzt Ober- Realschule, soll 1911 gefeiert werden. Die Bildung eines Festkommitees ist im Gang.

Aus aller Welt.

In Oldenburg hat am Montag der 20jährige Hilfsarbeiter Adolf Denter seine Eltern und seinen älteren Bruder mit einem Küchenbeil ermordet. Bei seiner Ver= nehmung vor dem Untersuchungsrichter am Mittwoch ge= stand der Mörder ein, daß er den Mord an seinen Eltern und dem Bruder mit Vorsatz ausgeführt habe. Zu der Tat habe ihn lediglich das Verlangen getrieben, in den Besitz von Geld zu gelangen.

= h= New York, 23. Febr.

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Präsident Taft hielt

auf einem Diner der Polizeioffiziere eine Ansprache, in der

Die beste Tasse Thee

wird zubereitet von Dr. Wegener's Thee, und vor dem Schla= fengehen getrunken. Dadurch erhält man gute Verdauung und guten Stuhlgang, das Blut wird gereinigt und der Schlaf wird ein gesunder sein. Preis Mart 1.50 das Pa­cet, in allen Apotheken zu haben, wo nicht, wende man sich an die Ferromangamingesellschaft, Frankfurt a. M., Kron prinzenstraße 55.

Geboren e.

Febr. 15. Schlosser Julius Stohr eine Tochter, Marie Wil­helmine Dorothea Anna.

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Martin.

16. Eisenbahnschlosser Adam Erhardt ein Sohn, Ernst

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16. Stuffateur Karl Kallenbach ein Sohn, Otto Al­fred.

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17. Schuhmachermeister Peter Bachmann eine Tochter, Anna Christina Elisabeth Katharina.

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17. Kaufmann Mar Grünebaum ein Sohn, Ernst.

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17. Schuhmacher Christian Weeg eine Tochter.

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18. Kaupmann Georg Heinrich Emil Rißel ein Sohn, Friedrich Wilhelm.

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18. Feldwebel Heinrich Karl Görnert ein Sohn, Ri­chard May Rudolf.

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18. Steiger Ludwig Schmidt ein Sohn, Karl Heinrich.

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20. Gerichtsschreiber- Aspiranten Heinrich Ludwig Mag­saam ein Sohn.

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21. Bäcker Karl Hilgardt eine Tochter Luise.

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21. Schneider Konrad Rodamer eine Tochter, Anna Katharine.

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21. Pflasterer Johannes Gehringer eine Tochter, Luise Elise.

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21. Kellner Philipp Lehrmund eine Tochter, Maria Henriette.

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22. Sergeanten Albin Pilling ein Sohn, Albin Ar­thur.

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23. Arbeiter Karl Schäfer eine Tochter, Gertrud Re­gina.

Aufgebote.

Febr. 19. Karl Ziegler, Vizefeldwebel, mit Antonie Unver­zagt, beide in Gießen

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21. Friedrich Becker, Stellmacher in Frankfurt a. M., mit Luise Schneucker in Gießen.

22. Konrad Karl Krämer, Mezgermeister in Gießen,

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mit Katharine Velten in Göbelnrod.

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23. Johannes Nicolai, Telegraphenarbeiter in Gro­ßenbuseck, mit Anna Herzberger in Echzell.

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24. Eduard Karl Heinrich Sack, Metzgermeister in Gie­ßen, mit Eva Maria Freund in Schlüchtern.

24. Robert Stuhl, Kaufmann, mit Luise Berger, beide in Gießen.

Eheschließungen.

Febr. 19. Bernhard Karl Westbrock, Schlosser, mit Christine Bambey, beide in Gießen. Gestorbene.

Febr. 18. Sandor Weinstock, 9 Mte. alt.

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19. Juliane Elisabethe Kehl, geb. Nassauer, 37° Jahre alt.

25. Marie Schmidt, geb. Deibel, 74 Jahre alt. Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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