Einzelbild herunterladen

t.

ond

Turnba

rt a. mann..

ph

fstr. 54.

ramm.

äste

m Wälzen

Lax,

r gespielt,

panischer

fahren nach

as Sortiment

lkon, Laube

rün schm

tig blumiges

aus und im

ausbreiten,

den Herbst

reibt uns:

ich ren

Blu­

s zu

nach

chen,

en M.

15

M. 4- 10

ihmte, rote,

der Welt,

men, Loo.

Haditheater

sen.

in Steingoetter 22 Mai 1910

3 Uhr:

g der Kapell

Regts. Raija

Nr. 116.

Novität!

Male

ne Frau"

nbon Leo Fall

ftellung habe

Zweites Blatt

9b№ 72.

mob

Unter dem Ehrenausschusse der Herren:

Gießener Zeifung

Erzellenz von Prittwiß und Gaffron, tommandierender Ge­neral des 16. Armee- Korps,

Graf v. Zeppelin- Aschhausen, Bezirkspräsident von Lothrin­

gen,

Baumbach von Raimberg, Polizeipräsident in Metz, Dr. Böhmer, Geh. Regierungsrat und Bürgermeister in Metz und

v. Loeper, Kreisdirektor in Metz,

erläßt die Vereinigung zur Schmückung und fortdauernden Erhaltung der Kriegergräber und Denkmäler bei Metz nach­stehenden

Aufruf

an die Kriegsteilnehmer von 1870/71.

Vier Jahrzehnte sind verflossen, seit das deutsche Volt in nie gesehener Einmütigkeit antrat zu jenem blutigen Kingen, deren herrlicher Siegespreis die Verwirklichung des nationalen Jdeals, das Deutsche Reich war.

Expedition: Gießen, Seltersweg 83.

Die Reorganisation der Behörden in Hessen

wurde wiederholt in den einzelnen Ministerialabteilungen, sowie auch in mehreren Sißungen des Gesamtministeriums beraten und dürfte der Reorganisationsplan bereits greif bare Gestalt angenommen haben. Wie schon gemeldet, soll Ende Mai eine gemeinsame Sigung der Minister und der von der Zweiten Rammer in dieser Sache bestimmten Kom­mission stattfinden, in der wohl grundlegende Beschlüsse gefaßt werden. Es soll beabsichtigt sein, die verschiedenen technischen Lokalbehörden( Bauämter, Kulturinspektionen 2c.) sowie die derzeitige Zentralinstanz für das hessische Bau­wesen, die Ministerial- Bauabteilung, ganz aufzuheben und deren Arbeiten an die betreffenden Kreise zu überweisen. Ebenso sollen die Vermessungsämter den Kreisen zugeteilt und dem technischen Beamten des Kreises unterstellt wer­den. Man erwartet von diesen Verschiebungen eine be= trächtliche Ersparnis an Verwaltungskosten. Bei den neuen Verwaltungsgesetzen, die nun im Entwurf der Zweiten Kammer zugegangen sind, scheint noch weniger mit Erspar­

ma desniffen

Zum vierzigstenmal wird der Augustmond an unsere Herzen pochen mit seinen hehren Erinnerungen an die stol­jen Heldentage von Weißenburg, Spichern und Wörth und an die Ruhmesfette jener schweren, opfervollen Kämpfe um den Besitz der Feste Metz als Vorspiel und Unterpfand des endlichen Sieges.

Diese unvergeßlichen Ruhmestage des August, die hier ja alljährlich, im Anschluß an die allgemeine Schmückung ber Striegergräber und Denkmäler des weiten Schlachtenge­

her zu erweiternde Verwaltungsgericht ein Präsident und ein Rat im Hauptamt vorgesehen, denen dann selbstredend das erforderliche Bureau, Registratur- und Kanzleipersonal beigegeben werden muß, sodaß wohl ein ganz beträchtlicher neuer Ausgabeposten entstehen wird. Bisher wurden die Stellen im Verwaltungsgericht sämtlich im Nebenamt und ohne Vergütung oder gegen geringe sogenannte Situngs­gelder versehen.

fildes um Metz, auf den blutgetränkten Feldern von Gra- Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

belotte schlicht und pietätvoll begangen werden, sollen dies­

mal in dem größeren Rahmen eines allgemeinen Deutschen

"

Veteranen- Gedentfestes gefeiert werden, zu dessen Vorbereit­ung und Durchführung die Vereinigung zur Schmückung und fortdauernden Erhaltung der Kriegergräber und Dent­mäler bei Met" und der Elsaß- Lothringische Kriegerlan­desverband" sich gleichstrebend verbunden haben.

Wohl gibt eine vierzigjährige Wiederkehr denkwürdiger Momente im Leben der Menschen und Völker sonst nicht leicht Anlaß zu besonderen Feierlichkeiten der Freude oder Trauer. Hier aber treibt dazu neben dem patriotischen Her­zensbedürfnis noch die wehmütig ernste Erwägung, daß die Scharen derer, die damals hier im Felde standen, sich von Jahr zu Jahr, von Tag zu Tag mehr lichten. Wie un­endlich viele sind heute schon zur großen Armee versam­melt auch von jenen Veteranen, die noch 1895 bei der 25­jährigen Gedenkseier in freudigem Stolze aufblickten zu den Denkmälern ihrer Regimenter und Truppenverbände und in stiller Trauer beteten für die lieben Kameraden, die hier an ihrer Seite fielen im mannesmutigen Kampfe für das Baterlands Ehre und Glück. Wie wenige von den unge= zählten Tausenden, die nach dem Kriege die Heimat wie­bersahen, werden im Jahre der fünfzigjährigen Gedenk­feier dem Ruf zum Schlachten- Appell folgen können!

So rüsten wir denn, der Zustimmung Sr. Majestät des Raisers, unseres allerhöchsten Kriegsherrn dadurch ver= fichert, daß Allerhöchst derselbe die Gnade gehabt hat, den Röniglichen General- Feldmarschall und Chef des Ulanen- Re­giments Graf Haeseler( 2. Brandenb.) Nr. 11 Herrn Gra­fen v. Haeseler, Erzellenz, mit Seiner Vertretung bei den geplanten Feiern zu beauftragen", zu einer großen, allge= meinen Veteranen- Feier für dieses Jahr.

Veteranen! Zu dieser Gedenkfeier laden wir Euch hiermit kameradschaftlich ein. Kommet alle zu uns aus Nord und Süd und Ost, kommet mit Euren Söhnen, mit allen jüngeren Kameraden, deren Herz in Treue schlägt für Vaterland und Fürst und die es Euch gleich tun wol­len, wenn Deutschlands Ehre und Frieden je wieder be­droht werden sollte. Seid gewiß, daß alles geschieht und geschehen wird, um Euch die weite Reise nach des Reiches Westmart zu erleichtern, wie dies zum Teil schon durch Be­willigung der Fahrpreisermäßigung( Militärfahrkarten) ge' schehen ist, und um Euch eine gastliche Aufnahme zu be reiten in der alten deutschen Stadt Mezz.

Das Programm der großen Feier, das rechtzeitig be­tannt gegeben werden wird, soll die Tage vom 14. August ( Colombey) bis zum 18. Auguſt( Gravelotte und St. Pri­vat) umfassen und jeden von Euch zu den liebsten Stät­ten seiner Erinnerung führen, einem jeden Gelegenheit ge­ben, sich davon zu überzeugen, daß die Denkmäler der deut­schen Ruhmestaten und die Gräber seiner Kameraden, wie derer, die ihnen einst feindlich gegenüberstanden, in treuer Hut sind für jeßt und alle Zeit.

45)

Die Freundinnen.

Originalroman von Irene v. Hellmuth.

( Nachdruck verboten.)

Ich kam in die Stadt", fuhr der Baron fort, wo ich meinen alten Jugendfreund wußte, um mir Auskunft zu holen, wo ich in der Umgegend ein passendes Quartier finden könnte. In der Stadt erfuhr ich, daß Hauptmann von Schmettwiß jetzt in Neunlinden wohne und so nahm ich mir ein Fuhrwert und kutschierte heraus. Nun raten Sie mir, liebes Fräulein, was ich tun son?"

" Ich denke," Hub die Baronin rasch an, wenn es mög­lich ist, hier ein paar bescheidene Zimmer zu bekommen, so richten wir uns hier auf einige Wochen ein. Wir haben doch gleich einen Anschluß gefunden und sind dann nicht so ganz allein. Mir gefällt es hier sehr gut."

Nun, wie Du meinst, mein Engel," entgegnete der alte Herr in sanftem Ton. Ich soll ihr in allen Dingen zu­stimmen," wisperte er Sylvia zu. Der Doktor verlangte das ganz bestimmt von mir. Widerspruch vertragen solche Krante nämlich nicht."

Was flüsterst Du denn, Willibald?" fragte seine Frau in kläglichem Ton.

O, nichts von Bedeutung, Liebste!"

" Sie müssen nämlich wissen," fuhr Baron von Albers­borf leise fort, der Doktor nimmt die Sache sehr ernst. Er bedeutete mir mehrmals, daß Vorsicht geboten set." Er seufzte und fügte laut hinzu: So willst Du also hier bleiben, mein Schatz?"

Wenn wir die nötigen Zimmer bekommen, gewiß!" " Ich denke, es ließe sich einrichten," meinte Sylvia nach­benklich. Im Dorfe freilich ist nur ein einziges Gasthaus, aber es fehren öfters Fremde dort ein und die Wirttn ver­steht wenigstens zu kochen. Wohnen könnten Ste ja bei uns. Wir haben Platz genug im Hause. Wenn das gnädige Fräulein mein Zimmer mit mir teilen möchte und Ihnen unser bescheidenes Gaftzimmer genügt, so Iteße sich das leicht machen."

Die Baronin zeigte sich ganz entzückt von diesem Vor­flag. Ihr feines Geficht rötete sich.

Ste find sehr gutta, mein Fräulein!" rief fte,» tch hoffe,

Geborene.

Mai 8. Kaufmann Siegmund Kab in Singapore ein Sohn. 10. Schlosser Karl Diehl eine Tochter.

Н

"

"

"

Н

H

"

10. Kanzlisten Johannes Geist ein Sohn, Hans Hein­rich Peter Gottlieb.

10. Hausierer Peter Ortmüller eine Tochter, Friederike.

11. Betriebswerkmeister Bruno Lühr eine Tochter, nas Luise Else Meta Adele.

11. Erdarbeiter August Elm ein Sohn, Adolf Jo­hann.

11. Telegraphenleitungs- Aufseher Georg Dahmer ein Sohn, Georg Karl.

13. Sergeanten Lorenz Eifert eine Tochter, Ernestine Barbara.

"

14. Buchdrucker Richard Glagow ein Sohn.

"

"

"

"

15. Schlosser Ostar Weißbach ein Sohn, Oskar August Georg.

15. Buchbinder Georg Häuser ein Sohn, Hans.

17. Portier Georg Eisenbrandt ein Sohn, Wilhelm Ernst.

17. Maurer Heinrich Nuhn ein Sohn, Wilhelm.

Aufgebote.

Mai 17. Ernst Kehl, Fuhrknecht in Klein- Linden, mit Ka­tharina Rieß in Gontershausen.

"

18. Hermann Mattes, Buchhändler in Gießen, mit Frie­Serite Mattes in Güglingen. Eheschließungen.

Mai 14. Jakob Mayer, Bahnarbeiter in Hanau, mit Elisa­bethe Schmidt in Gießen.

"

14. Dr. Andreas Machens, Tierarzt in Schöningen, mit Marie Bieter in Gießen.

14. Heinrich Runkel, Friseur, mit Johanna Weinhardt, beide in Gießen.

Samstag,

den 21. Mai 1910.

den 1910.

en ben

Kirchliche Nachrichten für Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Sonntag, den 22. Mai, Trinitatisfest. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Matthäusgemeinde.

Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Adolph. MBUSH Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Adolph.

In der Johanneskirch e. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 9% Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- Ge­meinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr im Johannessa al: Versammlung u. Bibelbesprechung.

Sonntag, den 22. Mai: Ausflug des Frauenvereins und der Vereinigung konfirmierter Mädchen der Markusge­meinde. Abfahrt 5.37. Wald- Gottesdienst.

Batholische Gemeinde

Samstag, den 21. Mai.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht.

Sonntag, den 22. Mai. Dreifaltigkeitssonntag.

Vormittags 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht.

Vormittags 7 Uhr: Die erste heilige Messe.

Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vormittags 11 Uhr: Heilg. Messe mit Predigt.

C

Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre; daraus Festandacht mit Segen.

Dienstag und Freitag, abends um Uhr: Mai- Andacht.

Mittwoch, den 25. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht.

Donnerstag, den 26. Mai. Frohnleichnam 3 fest.

Vormittags 6% Uhr: Gelegenheit zur hl. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste heil. Messe.

Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt.

Vormittags 11 Uhr: Heilige Messe mit Predigt. Militär­gottesdienst.

Nachmittags 2 Uhr: Festandacht mit Segen.

Am Mittwoch, den 25. Mai, nachmittags und am Frohnleichnamsfeste, 26. Mai, vormittags und wird ein polnischer Priester Beicht hören.

Methodisten- Gemeinde.

und nachmittags

Wilhelmstraße 45. Sonntag, den 22. Mai. Vormittags 10 Uhr: Predigt. Prediger Strähle. Nachmittags 2-3 Uhr: Sonntagsschule. Abends 8 Uhr: Predigt. Pred. Strähle.

Mittwoch, den 25. Mai.

"

14. Karl Pattberg, Kaufmann, mit Sophie Jenzen, beide in Gießen.

"

"

14. Karl Jödt, Steinmetz, mit Marie Schüßler, beide in Gießen.

"

14. Peter Wagner, Eisenbahn- Obersekretär, mit Anna Ruckstuhl, beide in Gießen.

Donnerstag, den 26. Mai. Abends ½ 9 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

"

"

14. Ferdinand Noll, Architekt, mit Hedwig Grüneberg, beibe in Gießen.

20. Ludwig Emmelius, Fabrikant, mit Grethe Nau­mann, beide in Gießen.

en Gestorbene.

Mai 13. Lina Jung, 18 Jahre alt.

"

13. Friedrich Thon, 13 Jahre alt.

"

"

"

16. Johannes Seeger, Gastwirt, 76 Jahre alt. 16. Luise Beyfuß, geb. Goldmann, 92 Jahre alt. 16. Marie Koch, geb. Schlosser, 80 Jahre alt.

"

17. Hermann Fleischer, 2 Monate alt.

Ste besuchen uns auch einmal in Berlin, daß wir Ihre Liebenswürdigkeit vergelten können!"

Sylvia mußte Sie zarte Frau immer betrachten, ste wußte selbst nicht, warum. Ihr war, als hätte sie dieses Geficht schon irgendwo gesehen. Sie grübelte darüber nach. Auch die Stimme tlang so ungemein sympathisch.

" Der Aufenthalt hier hat für Sie auch besondere Vor­teile," mischte sich Maja in das Gespräch, denn es ist gewiß angenehm, auf dem Lande zu wohnen und doch nicht allzu weit von der Stadt entfernt zu sein. Der Weg dahin ist gut passierbar und wenn Sie sich langwetlen, so können Sie in der Stadt Zerstreuung suchen. Wir haben da etn sehr gutes Theater, wenn es sich auch mit einem Residenz­theater nicht messen kann, so"-

" In das Theater gehen wir nicht," unterbrach Baron Albersdorff die Rede des jungen Mädchens so ungestüm, daß dieses verwundert aufblickte,

Aber wenn ich es wünsche, liebster Willibald, nicht wahr, dann dann gehst Du doch mit?" fiel die Baronin mit ihrer sanften Stimme ein. Die junge Baronesse lachte wieder in ihr Taschentuch hinein, was ihr von der Mutter einen vorwurfsvollen Blick eintrug.

Ottt, was gibt es denn dabei zu lachen?" fuhr der Vater fie streng an. Natürlich gehe ich mit, wenn Du es wün­schest, mein Schatz- natürlich"- wandte er sich freundlich an seine Frau.

" Nur nicht widersprechen," murmelte er gegen Sylvia. " D, das wird sehr hübsch werden," jubelte Maja. " Nicht wahr, Sylvia, dann kommst Du doch auch?" Die Angeredete seufzte leise und Maja wandte sich mi schelmischem Lächeln an Baronesse Otti: Ste müssen nämlich wissen, unser Stadttheater besitzt heuer einen Sänger, einen Tenor, der seines Gleichen sucht. Er bildet natürlich den Hauptanziehungspunkt. Wir verdanken sein Hiersein auch nur einem ganz merkwürdigen Zufall. Er hat sich nämlich in eine junge Dame verliebt, die hier wohnt. Deshalb nahm er das Engagement an. Sonst wäre er längst am Hof­theater. Wie ich höre, singt er in einigen Tagen den Pro­phet!"

" Meine Herrschaften, das dürfen Sie sich nicht entgehen laffen. Vielleicht haben Sie schon von ihm gehört? Es ist ber berühmte

Abends 9 Uhr: Jugendbund.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

Darmstädter Möbel

ab tel

die eben bei feineren Ausstattungen fast durchgängig gekauft werden erhalten Sie direkt v. b. Fabrik v. Ludwig Strikinger, Möbelfabrit, Darmstadt, Heinrichstr. 67. 150 Zimmer Einrichtungen. 10fähr. Garantie. Fernruf 1441 Katalog gratis. Kein Kaufzwang.

Ach laffen Sie nur, der Name tut nichts zur Sache," ftel die Baronin rasch ein. Ste räusperte fich ein paarmal und zeigte sich so unruhig, daß der Gatte ihr wiederholt be­forgte Blicke zuwarf.

ft Dir nicht wohl?" fragte er zärtlich. " O, doch doch! Ich hoffe, mein leidender Zustand beffert sich bald. Ich habe so eine Art Vorgefühl." Das gebe Gott," seufzte der Baron.

Für Maja wurde es allmählich Zeit, an die Heimfahrt zu denken. Leon begleitete fie an den Wagen. Er hielt thre Hand in der seinen und drückte sie leise. Maja machte sich rasch und ungeduldig los. Dann rollte der Wagen davon.

X.

Es war am folgenden Tage. Hermann Walter lag lang ausgestreckt auf seinem Ruhesofa. Es mußten angenehme Gedanken sein, die ihn beschäftigten, denn ein glückliches Lächeln lag auf dem männlich schönen Gesicht. Er hatte die Hände unter den Kopf gelegt und schaute zur Decke empor. Hie und da sang er ein paar Takte aus der Partitur. Sein alter getreuer Diener Franz steckte den struppigen Kopf zur Türe herein. Nur einen Blick warf er auf seinen jungen Herrn, dann trat er vollends ein und sagte, nachdem sein leises Näuspern unbemerkt geblieben war: Gnädiger Herr -verzeihen Sie die Störung, aber es wird Zeit zur Probe." Hermann Walter sah auf die Uhr und sprang dann rasch auf die Füße, indem er, wie in Verwunderung über sich selbst den Kopf schütelte: Nanu, schon zehn Uhr, jebt hätte ich wirklich beinahe die Probe versäumt! Ja, ich sage es immer, die viele Nebenbeschäftigung ist schuld daran!" Nebenbeschäftigung," murmelte Franz erstaunt. Ich habe noch nichts davon bemerkt."

Was brummst Du da, altes Haus?" rief ihm sein Herr gutgelaunt zu. Aber nun tummele Dich!" fuhr er eifrig fort. Rasch bringe meine Sachen, Kragen, Krawatte, Rock, Stiefel, Hut,- na, Du weißt schon alles, was ich brauche!" Franz machte sich, nachdem sein Herr gegangen war, an das Aufräumen des Zimmers, schloß dann sorgfältig hinter sich ab und verließ das Haus, um einige Besorgungen zu machen.

( Forthegung folgt.)

ett.