Einzelbild herunterladen

feiner Wohn abgegeben. ederdeutschen B

Die 25.( Gro Großherzoglic Regiment Nr. ment Nr. 61, ausgerüdt.- 2 Bant, Pfarri gestorben. Er h Borstandes Dr. Kranzbüble en ftatt. des hiesigen mlung familia

in der Landr ranziehung ftene entwidelte. O Sichuffes herbeig dadurch zu geeignete Grun

en und durch

ie der Gemein gder laufmän urchführung an d

fellschaft m. b. user an fchäne ittwoch, von Gro

n. Am Donner isers Franz J Feier erschiene weg, sowie de . Kiderlen- Bad Schloß Wilhelms mittag treffen Residenzschloffe

r Posen wiede schließt sich de over am 29. d

Kriegsschiffe

dem Kaiserpaa einem größere

ehmen.

e ziehen nun aud Swert an. So be en den Preis Stand der Rind Tch den vorjäht ahme des Kob dbiehbestandes in

der preußischen hre 17 694, da t wird in seiner auerem Studium einzelnen Kreisen

weniger als 171 germeisterstelle ge inter.

nsparteitag, fin genommen war, en.

Schmidt aus Jdat, werfulose Fürsorge Classe der hiesigen Wenn man die fatlos bezeichne ergibt die Unter Schüler mit Tu

Jericht Michelstadt Dora Fischer in des Erbgrafen

Sffnet wurde und des Vaters war, er trat.

Sjunge Mädchen nd ihres Bruders,

Daß ich hier so ein

lopfen überhört!"

n.

och erleichtert auf­

r erblickte. Was

o mit der Mutter

De begleitet! Und

Klub der Wahr

Schritt auf das te er, und darum

Dor ihm zurück.

Sie müssen mir nicht aus seiner Erlauben Sie chente? Die Luft

und goß sich aus h ihm erstaunt zu.

imkehr etwas aus­

e es mir bitte!"

ant zu treffen," ers

mich selbst. Alfo

ihn energifch, ich

Wenn mein Vater jollte er denken?"

feine Gefahr, der

n. Gilt es Ihnen

aufe zu schaffen?" Ah, der saubere

Unwesen,- balt

rlegte die Zeitung

Offizier, es ift un

Berichtet 27 Nr. 8)

mails and w

an­

Erasmus zu Erbach- Erbach, über den Geisteszustand des Erb grafen bei Eingehung seiner Ehe mit der Zeugin. Das Landgericht Frankfurt hat seinerzeit die Ehe für nichtig er­flärt, da nachgewiesen sei, daß der Erbgraf bei Eingehung der Mißheirat geistesgestört gewesen, also ihm nicht be wußt gewesen, daß er gegen die Hausgesete verstoße und so nicht in das Fideicommis succediere. In der jetzt von den Agnaten des gräflichen Hauses am Landgericht hängig gemachten Feststellungsklage wurde betont, daß der Erbgraf zur gegebenen Zeit nicht geistesgestört gewesen. Sollte das Landgericht aus den Zeugenvernehmungen dieser Ansicht gelangen und demgemäß erkennen, daß der Erbgraf in die Fideigüter des gräflichen Hauses Erbach nicht succedieren tann, so würde natürlich die tatsächliche Grundlage des Urteils im Gegensatz zu dem Nichtigkeits­urteil des Landgerichts Frankfurt a. M. stehen und der ge­

zu

hat die amerikanische Regierung feinen von diesen Gesand­ten offiziell anerkannt. Staatssekretär Knor hofft, die feind­lichen Parteien zu versöhnen.

)( Dresden Jüterbog- Dresden, eine Radfernfahrt über 268 Kilometer wurde am 14. August von J. Sedelmaier auf Brennabor gewonnen und auch bei dem 120 Kilometer langen Straßenrennen Landsberg- Arns= walde- Landsberg trug am gleichen Tage ein Brennabor­fahrer den Sieg davon.

)( Iserlohn Langschede Hemer, eine Straßenfahrt am 14. d. Mts., sah J. Stübecke auf Bren­nabor als Ersten durchs Ziel gehen, während E. Ingold in Thann i. Els. ein 60 Kilometer- Straßenrennen auf der­selben Marke gewann.

Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, 19. August 1910. Zwischen dem Flaschenbierhändler Heinrich Zinn und der Frau des Mineralwasserhändlers Josef Schneider in Gießen, fam es im Frankfurter Hof, wo beide wohnen, zu einem Streit. Während Zinn mit einer Mistqabel auf die Frau losging, war letztere mit Schlüsseln in der Hand bewaffnet. Die Frau trug einen Stich in den Unterarm da von und behauptete, Zinn habe auf sie eingestochen, doch Zinn gab an, die Frau sei angreifend auf ihn eingedrun gen, er habe die Mistgabel vor sich gehalten und die Frau sei hineingelaufen. Das Schöffengericht sprach Zinn frei, indem es der Frau die Schuld zumaß. Staatsanwaltschaft und die Frau als Nebenklägerin legten Berufung ein. Die

schiedenen Ehefrau Dora Fischer im Wege des Wiederauf- Die deutschen Lebensversicherungs- Gesellschaften Verhandlung endigte mit Urteilsbestätigung.

nahmeverfahrens auf ihren Antrag hin die Stellung einer Ehefrau auch wieder eingeräumt werden.

* Weil münste r. Unser Ort wurde von einem Großjeuer schwer heimgesucht. Abgebrannt sind 3 Scheunen, 3 Ställe und ein Holzschuppen.

Aus aller Welt.

* Dortmund. Die Hilfsaktion für die Gläubiger der Niederdeutschen Bank ist nunmehr seitens der Berliner Groß- Banten in die Wege geleitet worden. Wie offiziös be­fannt gegeben wird, wurde in einer am Samstag in der Reichsbant zu Berlin abgehaltenen Sibung der an der Hilfsaktion beteiligten Banten beschlossen, den Gläubigern bis 100 Mart 75 Prozent, von 100-500 Mt. 50 Prozent. von 500-3000 M. 30 Prozent, von 3000-10 000 Mart 25 Prozent sofort auszuzahlen. Sollte die Konkursmasse die Verteilung einer höheren Quote gestatten, so würden die Prozentsäße später eventuell erhöht werden, dagegen wird der Ausfall von der Hilfsaftion getragen.

* Leipzig. Die Brüder Karl und Friedrich Kop­pius haben eingestanden, gemeinsam den Mord an dem Frid­rich'schen Ehepaar und den Raubanfall auf das Dienstmäd­chen Hulda Seifert verübt zu haben. Ferner gestand Karl Koppius ein, im Dezember 1906 den Raubmordversuch auf den Geldbriefträger Hübner und den Raubmordversuch Frau Wagner allein begangen zu haben.

an

* Kiel. In der Nacht zum Donnerstag wurde in der Kieler Bucht das Torpedoboot S. 32" von dem Torpedo­boot, 76" gerammt. Beide Boote sind gesunken. Die Be­satzungen wurden gerettet. S. 32" diente den Artillerie= schulschiffen als Tender; S. 76" wird z. 3. als Depeschen­boot beim 3. Geschwader verwendet. Die gesunkenen Tor­pedoboote liegen so, daß eine Hebung der Schiffe sehr wohl möglich ist. Die Marine unterhandelt bereits mit dem Nordischen Bergungsverein in Hamburg, der schon wieder­holt gesunkene Torpedoboote gehoben hat.

* Augsburg. Der deutsche Katholikentag tritt morgen in Augsburg zu seinen Beratungen zusammen.

* Brüssel. König Albert ist aus Tirol angekom men und hat sofort die Brandstätte der Ausstellung ein­gehend besichtigt. Das Erefutivlomitee hat endgültig be= schlossen, die belgische Abteilung wiederherzustellen und den Trümmerhausen am Haupteingang durch eine künstlerisch ausgestattete Wand zu mastieren. Die Arbeiten sollen in 14 Tagen vollendet sein. Die Gerüchte, daß der Brand nicht durch Kurzschluß, sondern durch verbrecherische Brand­stiftung ausgebrochen ist, wollen nicht zum Schweigen fom= men. So soll die Untersuchung nach der Ursache des Bran­des schwerwiegende Verdachtsmomente gegen einige Ausstel­Ier ergeben haben. Es handelt sich zunächst um drei ange= febene belgische Aussteller. Die Verdächtigen haben, wie nachgewiesen ist, am Tage vor dem Brande die kostbarsten Stücke ihrer versicherten Ausstellung angeblich zu Repara= turen aus dem Weltausstellungsterrain bringen lassen. Die gerichtliche Untersuchung nimmt bereits betrügerische Brand­stiftung als möglich an.

* Auz Nicaragua. Die beiden kämpfenden Par­teien in Nicaragua haben je 2 Sondergesandte nach Was­hington abgeschickt, die dort schon eingetroffen sind. Bisher

was sagen Sie?" fragte sie gespannt. Herr Hellborn ist cin ehemaliger Offizier?"

,, Wie ich sagte," meinte Robert mit überlegener Miene, ich habe es selber erst vor kurzem erfahren. Er hält es wohl= weislich geheim. Hilft ihm aber nichts! Ich weiß sogar noch mehr von ihm. Seit er in Paris mit Schimpf und Schande bat abziehen müssen, hält er die guten Deutschen für dumm geng, ihnen sein Brimborium vorzumachen."

Das junge Mädchen mußte sich setzen, der Schrecken war ihr in alle Glieder gefahren, doch gewaltsam suchte sie ihre Era regung zu verbergen.

Mit Schimpf und Schande- Hellborn? Das ist nicht wahr!" rief sie. Was die Verleumdung auch sagen mag, er vermag nie etwas Schimpfliches zu tun!"

Herr von Hohlen setzte sich breit auf einen Stuhl dem Mädchen gegenüber.

eit auf ei

,, Aber, liebes Fräulein, echauffieren Sie sich doch nicht so! Was ich weiß, das weiß ich! Erinnern Ste sich nicht Ottos und meiner Begegnung mit dem sauberen Apostel in Fernau? Wir erzählten Ihnen damals in Grünwald davon. Ich schrieb über das närrische Abenteuer auch an einen meiner Freunde in Paris, der mir vor einigen Tagen antwortete. Ich habe es inzwischen nur ur wieder gana perger ganz vergessen! Mein Freund schrieb mir also, daß der saubere Herr und seine Vergangenheit auch in Paris nicht unbekannt sei!"

Lüge, Verleumdung!" rief Klara in flammendem Zorn Weil er nicht ist wie die anderen, nur darum hassen und ver leumden sie ihn!"

Robert antwortete mit falter Ruhe:

,, Glauben Sie, daß die Richter jemand verleumden?" Die Richter?" wiederholte Klara. Aber was will das fagen? Er hatte ja auch hier mit dem Gerichte zu tun!"

Nur hat es sich in Paris um ganz andere Dinge ge handelt, und er wurde verurteilt!" betonte Herr von Hohlen. Ich kann es nicht glauben!" sträubte Klara sich noch immer dagegen. Sagen Sie doch, um was es sich handelte?" Es machte Herrn von Hohlen offenbar Freude, sie auf die Folter zu spannen. Indem er ihr mit seinem Stuhle um ein Stück näher rückte, meinte er:

Ei, ei, Sie sind neugierig! Da muß ich Sie ein wenig quälen! Neugier ist die größte Sünde der Frauen! Man muß sie beizeiten austreiben!"

Das Mädchen wurde verlegen.

Aber es ist ja keine Neugierde, es ist Interesse, oder nennen Sie es, wie Sie wollen, nur sagen Sie mir, was Robert schob seinen Stuhl noch weiter vor.

Vielleicht verrate ich Ihnen später einmal mehr," sagte er. Ich bin es nicht gewohnt, mir auf solche Weise etwas abver­

im Jahre 1909.

Von 43 deutschen Gesellschaften wurden im Jahre 1909 insgesamt 212 529 eigentliche Lebensversicherungen über 1 078 612 672 Mart neu abgeschlossen. In Abgang tamen dagegen 96 801 Versicherungen über 452 742 773 Mt., da­runter 27 296 über 122 906 278 Mt. durch den Tod und 12 187 über 65 267 928 Mark durch Zahlbarwerden bei Leb= zeiten der Versicherten.

Der Gesamtbestand eigentlicher Lebensversicherungen am Schlusse des letzten Jahres erhöhte sich um 115 728 Poli­zen und 625 869 899 Mt. Summe auf 2 177 889 Versicher= ungen über 10 328 723 357 Mart. Hieran waren beteiligt die 4 bedeutendsten

Gegenseitigkeitsanstalten:

Gothaer mit Stuttgarter mit Leipziger mit Karlsruher mit

Viktoria mit Germania mit Nordstern mit Concordia mit

1 009 165 586 Marn 889 213 446 Mark 868 478 710 Mark 668 617 368 Mark

3 435 475 110 Mark

Atiengesellschaften:

1 018 153 424 Mark 772 605 808 Mart 487 646 529 Mart 330 490 092 Mark

2 608 895 853 Mart

Auf diese acht Anstalten entfielen demnach mit 6 044 370 963 Mart fast drei Fünftel( 58% Proz.) des gesamten Lebens­versicherungsbestandes der 43 Gesellschaften. Von letteren betreiben 31- darunter besonders Vittoria und Friedrich Wilhelm außerdem die kleine( Volks- und Sterbekasse-) Versicherung mit geringen Summen, zumeist ohne ärztliche Untersuchung und mit wöchentlicher Prämienzahlung: hier­in wurden 1223 344 Versicherungen über 275 475 303 Mr. neu abgeschlossen, und am Schlusse des Berichtsjahres be­standen 7 767 070 Versicherungen über 1 403 873 244 Mart ( durchschnittlich 181 Mart). Bon den 43 Gesellschaften ve­treiben sodann 39 auch die Versicherung nur auf den Le­bensfall( Alters-, Aussteuer, Militärdienstversicherung): hierin wurden 37 288 Versicherungen über 65 359 906 Mt. abgeschlossen, und Ende 1909 bestanden 531 488 Versicher= ungen über 866 100 535 Mart. Der Gesamtbestand an Ka­pitalversicherungen bezifferte sich somit bei den 43 deutschen Lebensversicherungsanstalten Ende 1909 auf 12 598 697 136 Mart Summe.

Apollinaris

NIEDERLAGE BEI:

allo Jean Weise!

Sonnenstr. 6.

langen zu lassen!"

Giessen

Telefon 235.

Klara machte Miene, sich zu erheben. Ich soll Sie darum bitten?" fragte sie. ,, Warum nicht?" entgegnete er. Schönen Frauen steht nichts reizender, als den Mann zu bitten!"

,, Ach, lassen Sie Ihre faden Redensarten!" sagte sie ärger­lich. Ich will nichts von Ihnen wissen! Meinen Glauben nehmen Sie mir doch nicht! Meinetwegen behalten Sie Ihr Geheimnis für sich! Dagegen muß ich Sie ernstlich bitten Robert stand gleich ihr auf.

"

Bu gehen!" ergänzte er. Nicht wahr, das wollten Sie doch sagen?" ,, Ja, das wollte ich!" bestätigte sie. Gleichzeitig wich sie einen Schritt vor ihm zurück. Aber was wollen Sie denn noch?" ( Gerichtet 28 Nr. 8.) Robert ließ sich nicht aus der Fassung bringen. Ich will nur, was ich brauche, um in den Klub der Wahrheitsfreunde gehen zu können: meine Einladungskarte, bie ich hier verloren haben muß!" Er begann mit den Blicken umherzusuchen. Ich war nirgends anderswo

Ihre Eintrittskarte?" wiederholte Klara. Es ist unmög­lich, daß Sie dieselbe hier verloren haben sollten, ich hätte sie follten, sonst gefunden

Herr von Hohlen näherte sich dem Nähtisch und bückte sich plötzlich.

,, Ah, da ist ja schon, was ich suche!" rief er.

Klaras Augen waren befremdet und betroffen seinen Be­wegungen gefolgt.

-

,, Die Karte Ihre Karte bei meinem Nähtisch und gar unter der Fußbant?" sprach sie langsam. Wie ist das mög­lich? Wie fonnte sie dorthin fommen?"

Roberts nur mühsam beherrschte Leidenschaft brach sich plötzlich Bahn.

,, Wie es möglich ist?" rief er. Sie fragen noch? Be­greifen Sie denn nicht, was mich dorthin zog, an diesen Ihren Tisch, an dem Sie täglich ſizen?"

In Klara empörte sich jede Fiber.

,, Herr von Hohlen, welchen Ton erlauben Sie sich gegen

miherr von Goblen, welchen To

Robert trat dicht vor sie hin und seine Stimme sank zum Flüstern herab, indem er ihr zuraunte:

Totebertinat, fobale es

Der Ton, von dem mein Herz wiederklingt, sobald es Ihre Nähe fühlt, Klara!" ,, Sind Sie von Sinnen!" stieß sie hervor. Kein Wort mehr, oder ich rufe um Hilfe!"

Geben Sie sich feine Mühe," gab er ihr zurück, Sie

selber wissen am besten, daß Sie allein sind!"

( Fortsetzung folgt.)

Trotzdem der Bräutigam in Bad Nauheim und die Braut in Friedberg wohnhaft war, hat der frühere Stan desbeamte Hermann Schudt zu Dorheim die Eheschließ ung vorgenommen und zwar in der Annahme, die Braut, die ihr Elternhaus in Dorheim hat, habe ihren Wohnsitz dorten nicht aufgegeben. Das Gericht erkannte auf die ge ringste Strafe von 3 Mart. Schudt hätte das Aufgebot auch in Dorheim aushängen müssen.

Als die Frau eines Taglöhners zu Friedberg kurze Zeit ihre Wohnung, die sie vorher verschlossen hatte, ver­lassen hatte und zueückkam, war die Frau des Maurers H. Wagner in der Wohnung und es fehlten 3 Mart Geld, ebenso einer bei ihr wohnhaften Arbeiterin 2 Mart. Die Angeklagte bestreitet den Diebstahl, trotzdem ein solcher ihr nach ihrem Vorleben zuzutrauen ist, da sie dreimal vorbe straft ist. Das Urteil lautete auf 5 Monate Gefängnis. In einer Wirtschaft zu Langsdorf schlug der Knecht Johannes Schröder einem Gast eine Flasche auf den Kopf, weil er seinen Sohn angriff. Der Verletzte trug eine große Wunde an der Stirn davon und blieb ohnmächtig liegen. Das Schäffengericht erkannte wegen Körperverletzung auf 6 Wochen Gefängnis. Der Angeklagte focht das Urteil an, indem er sich auf Notwehr berief. Der Berufung wurde teilweise stattgegeben und die Strafe auf 3 Wochen Ge­fängnis ermäßigt, da tatsächlich Notwehr vorlag, diese aber überschritten ist.

Geschäftliches.

Ein schönes Bilderbuch gratis versen­det die bekannte Tuchfabrit von Otto Schwetasch in Görlitz an jede Familie, die es per Postkarte verlangt. Es han delt sich allerdings" nur" um ein Reflamewerf( Die Ewig­keitshose, ein Sang zum Preise der deutschen Industrie, ver­übt von C. von Sazenhofen und I. Iversen, illustriert von Georg Achtelstetter"), dasselbe ist aber in Wort und Bild so voll packenden, zündenden Humors, daß nicht nur Kin­der, sondern auch besonders Erwachsene ihre helle Freude daran haben werden. Die drolligen Bilder können hier ja leiter nicht wiedergegeben werden, wohl aber einige der lustigen Verse:

oder:

Schreckliches ist noch zu melden, Doch die Feder sträubt sich start, Karlchens Hosen- Missetaten Sind für Dichtkunst viel zu arg. Dynamit und Dampffraft fonnten Diese Hose nicht vernichten, Widerstand des Kaltes Wirkung, Widerstand selbst unserm Dichten!

Also sprach zum Sohn der Vater, Doch der Junge schwieg und suchte Einen neugetauften Schleifstein Seßt sich drauf, o der Verruchte! Um die Hose durchzuwezzen! Feuer sprüht und Funken fliegen, Doch sie wußt auch hier zu siegen, Wußte, hört es voll Entsetzen,

Selbst den Schleifstein fleinzufriegen!! Das Buch ist schön ausgeführt, daß es sich ohne wei­teres als hochwillkommenes Geschent eignet.

Literarisches.

Mein Junge und ich von Meta Schoepp. ( Concordia Deutsche Verlags- Anstalt G. m. b. H. in Ber­lin W. 30). Preis geheftet Mt. 2.-, geb. Mt. 3.-. Müt­ter lest dieses Buch und auch den Vätern sei es bestens empfohlen! seht wie man es machen muß, um frische, fröhliche Kinder heranzuziehen!

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

PFEN

Nur ein

halber Pfen= nig

Preisaufschlag zur Erhaltung der alten feinen Qualität der

Salem Aleikum Cigaretten

Preis 129 4 5 6 8 10

4 5 6 8 10 Pfad St.

18101

malnij