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SW. 48

Zweites Blatt

108. Gießener Zeitung

1870/71 in den Kriegsbaracken.

Aus den Erinnernngen von Hedwig von Bismarck.

( Nachdruck verboten.)

Ein reizendes Lebensbuch ist es, das unter dem Titel Erinnerungen aus dem Leben einer 95­jährigen. Von Hedwig von Bismarc" im Verlage von Richard Mühlmann in Halle a. S. erscheint. Hedwig v. Bismard war eine Cousine des Kanzlers, der von ihr gesagt hat:" Vor Cousine Hedwig nehme ich den Hut ab." Im August 1815 zu Schönhausen geboren, war Hedwig die Spielgefährtin ihres Vetters Otto. Seinem Ein­slesse war es hauptsächlich zuzuschreiben, daß die beiden Kinder es toll genug trieben: Hedwigs Mutter sah sich ihrem Töchterchen gegenüber zu dem Ausspruche veranlaßt: " Was Du nicht allein an Torheiten weißt, das lernst Du von Otto." Diese Spielgefährtin des großen Mannes ift es nun, die in ungemein liebenswürdiger Form ihre Er­innerungen vor uns ausbreitet Erinnerungen aus einem

in der Hauptsache ruhig verlaufenen Leben, das aber doch nicht ohne Berührung mit großen Ereignissen der Geschichte geblieben ist. Besonders interessant ist gerade gegenwärtig, wo die Erinnerungen an das Jahr 1870 wieder lebendig find, der Abschnitt des Buches, der die Tätigkeit Hedwigs von Bismard in den Kriegsbaracken schildert. Wir geben mit Genehmigung des Verlages diesen Abschnitt des Bu­ches in seinen Hauptteilen im folgenden wieder.

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*

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Wie ich Bismarck in den Kinderjahren nähe stand, sc ift es mir im späteren Leben vergönnt gewesen, einem anderen der großen Männer aus der Zeit der Kämpfe um das deutsche Reich in wirklicher Freundschaft verbunden zu sein. Als Kind habe ich mit Bismard gespielt, als junges Mädchen in blonden Locken mit Moltke getanzt, und alz das Haar hätte grau sein können, von Alter und von man­cher Sorge gebleicht, hat mich innige Freundschaft mit dem Grafen Roon und seiner unvergeßlichen Gattin verbunden, so daß ich im engsten Familienkreise oft mit ihnen vereint war.

Diese Freundschaft hatte ihren Ursprung in den Kriegs­jahren 1870-71, wo ich, unter Oberleitung der Gräfin Roon, im Lazarett arbeiten durfte. Die zur Aufnahme von Ver­wundeten bestimmten Baraden waren auf dem Tempelho­fer Felde errichtet, rechts von dem Denkmal, da, wo heute der Viktoriapark nicht ahnen läßt, wieviel Schmerzen dort gelitten, wieviel Seufzer ausgestoßen, wieviel Tränen dort geflossen sind.

Das Kriegsministerium, der Hilfsverein und die Stadt Berlin hatten sich zur Herstellung und Verwaltung dieses Lazaretts vereinigt. Es bestand aus 25 Baracken und den dazu gehörigen Gebäuden; in dem einen befanden sich die Räume für die Verwaltung, sowie eine fleine Kapelle, in der zwei evangelische Prediger und ein katholischer Priester abwechselnd Gottesdienst hielten.

In einem anderen waren die großen Küchenräume, die Schlafzimmer für das Personal, Vorratsräume, sowie ein Efzimmer für die in den Baracken wohnenden jungen Aerzte. In einem kleinen Gebäude lag der Operationssaal und die Apotheke. Für jede Baracke war ein Arzt, 2-3 Heilgehilfen und eine graue Schwester bestellt. Ueber dem Ganzen standen ein höherer Offizier, mehrere Chefärzte und die oben erwähnten Geistlichen. Jeden Morgen fam Prof. Esmarch mit anderen Aerzten zur Operation heraus.

Hier entwickelte sich nun eine Liebestätigkeit, die sich durch Monate erstreckte, Regen und Sturm über sich ergehen ließ und fast im Schnee des besonders ftrengen Winters vergraben, bei 18 Grad Kälte, wo Gas und Wasser ein­froren, geduldig ihr Werk weitertrieb.

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Kurz bevor die ersten Verwundeten eintreffen sollten, erschienen in den Baracken an einem falten, regnerischen Augustmorgen, pon der Gräfin Roon zusammengerfen, einige 40 Damen, um alles einzurichten. Wenige kannten einander, keine wußte, was sie sollte, wenige, was fie wollten jede aber faßte willig zu. Manche Hand, die bisher wohl feinen Besen und ein Staubtuch, geschweige den Schrubber und Scheuerlappen be rührt hatte, griff mutig danach. Staubwollen erhoben sich, Wasserströme flossen, aber geschafft wurde wenig, es war und blieb ein Chaos.

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Mir war die Leitung der ganzen Oekonomie überge­ben. Herr von Roon hatte mich, wie schon erwähnt, in Schönrade kennen gelernt und, von der wohl richtigen An­ficht ausgehend, daß nur jemand, der den größten Teil sei­nes Lebens auf dem Lande einen großen Betrieb geleitet hatte, imftande sei, den Anforderungen, die das Lazarett stellen müsse, zu genügen, hatte er mich seiner Frau, ich damals noch nicht kannte, für diesen Posten vorgeschla= gen.

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Schrecklich war es, wenn plößlich, kurz vor der Mahl= zeit, Passanten famen, für welche immer eine Barade frei­gelassen wurde. So erschienen eines Tages fast unangemel det 80 Mann zu Mittag. Wo sich, da es doch den täg lichen 4-500 Koftgängern nicht abgezogen werden konnte, schließlich etwas fand, ist mir heute nicht recht klar, aber, weiß Gott, es war da, und alle wurden befriedigt. Gewiß fam an solchem Tage unerwartet, wie es oft geschah, eine Sendung von einer der vielen großen Garküchen in Berlin und machte aller Not ein Ende.

Einmal war gerade das Mittagessen ausgeteilt, alles nach meiner Ansicht befriedigt, und ich dankte Gott, der mir

Expedition: Gießen, Seltersweg 83.

gnädig beigeftanden hatte. Da erschien plößlich die mir sehr liebe Gräfin Hardenberg, deren schwarzes Kleid von oben bis unten mit den sauren Kartoffeln begossen war, die ihren Leuten hatten zur Speise dienen sollen. Der Wär­ter hatte aus dem Blecheimer den größten Teil auf so un­rechter Stelle niedergelegt. Natürlich wünschte sie dringend Ersatz, woher nehmen? Aber auch hier wurde schließlich noch Rat geschafft.

In den Wochen vor Weihnachten wurde in den Ba­racen überall die Sehnsucht nach Gänsebraten wach. In unseren Küchenräumen so viele Gänse zu braten, war ganz unmöglich. Ein Kriegsrat, den Gräfin Roon und ich ab= hielten, hatte folgendes Ergebnis. Ich ging zu dem Koch Huster in der Mohrenstraße, der Besitzer des Englischen Hauses" war und uns oft mit vorzüglichen Liebesgaben er­freut hatte. Ihm trug ich den Fall vor. Er kam unseren Wünschen in liebenswürdigster Weise entgegen und erklärte, daß er für 90 Taler die aus nahe 300 Personen zählende Barackengesellschaft mit Gänsebraten speisen werde. Ich solle nur Kartoffeln tochen lassen. Nicht ohne einiges Bangen saß ich am Sonntag vo meinem Kartoffeltessel. Würde Herr Huster auch Wort halten? Aber siehe, zur festgesetzten Zeit erschien sein Wagen; eine große Kupferpfanne nach der anderen wurde ausgeladen; die Gänse waren darin por­tionsweise verteilt. Außerdem hatte der edle Huster noch eine Menge des schönsten Rotkohls mitgeschickt. So war ein Festessen bereitet, das damit endete, daß aus jeder Ba­race einer abgesandt wurde, um im Chor vor der Küche mein Wohl in schallendem Ruf auszubringen. Von den Re­sten bekamen die Herren Aerzte am folgenden Tage ein prächtiges Frühstück, so reichlich war alles bemessen. Außer­dem ließ mir Huster sagen, daß für den nächsten Tag das Gänseklein eine gute Mahlzeit verspräche. Wiederum sollte ich nur Kartoffeln liefern. Eine träftige, dicke Reissuppe, mit dem Gänseklein darin, gab am Montag die zweite Feft­mahlzeit.

Die Kaiserin- Königin Augusta widmete den Baracken ihre besondere Teilnahme. Jeden Dienstag und Freitag fuhr sie bei uns vor. Bei gutem Wetter stieg sie aus, fam aber, um keine Baracke zu bevorzugen, in die Küche. Sie litt nicht, daß ich ihr einen Lehnstuhl, der an meinem Schreibtisch ziemlich unbenußt stand, in die Küche holte. Auf der Holzbank nahm sie Platz und wies selbst einen Teppich, den ich ihr unter die Füße legen wollte, um sie vor dem falten Steinpflaster zu schüßen, mit den Worten zurück: Wo Sie den ganzen Tag stehen, kann ich wohl furze Zeit ohne Teppich ſizen."

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Einmal durfte ich der Königin Kaffee kochen, und Jo­hanne's stolzester Momsent war, als sie ihr ein anderes Mal einen Eierfuchen backen konnte.

Die Königin verlangte stets genaue Auskunft über die besonders schwer Verwundeten. Die Dame der betreffenden Baracke wurde dann gerufen und mußte die Herrscherin zu den Leidenden führen, denen sie in leutseligfter Weise Trost zusprach.

War schlechtes Wetter, dann mußte ich zu der Königin in den Wagen steigen und Bericht erstatten. Als ich zum ersten Male dahin gerufen wurde und vortrat, fragte der | Lakai, dem ich im schwarzen Kleide mit großer, blauge- streifter Schürze wohl nicht sehr hoffähig erscheinen mochte, etwas von oben herab: Wer sind Sie denn?" Als ich ihm dann mit einiger Grandezza meinen Namen nannte, öffnete er mit höflichster Bereitwilligkeit die geheiligte Pforte.

Aber nicht immer war das Erscheinen vor der Herr­scherin so einfach. Eines Sonntags in der Frühe wurde ich durch eine Depesche des draußen stationierten Arztes ge­weckt; es hieß: Bitte gleich nach den Baraden heraus lommen, Majestät will einen bald eintreffenden Sanitätszug empfangen, eine Dame des Vorstandes muß dabei sein!"

Also anziehen und fort. Ueberall hoher Schnee, denn um ihn fortzubringen, fehlten Menschen und Pferde. Drosch­fen gab es wenige, in dieser Herrgottsfrühe sicher feine; so wanderte ich dann nach dem Tempelhofer Felde hinaus, bis hinter den Kreuzberg, dessen schönes Monument damals noch auf ödem Sande stand.

Eine andere, aus Vorsicht ebenfalls herbeigerufene Da­me tam gleich nach mir. Der Sanitätszug war da, die Kranken durften aber nicht herausgehoben werden, sollten der Königin harren. Wir standen mit den Aerzten am Zuge; der Wind pfiff schneidend, und es war mehr Selbst­sucht als Patriotismus, die uns die Kaiserin herbeisehnen ließ. Kurz vor 8 Uhr, eg war eben hell geworden, erschien sie, bei ihrem Alter und ihrer Gebrechlichkeit wirklich eine rührende Leistung.

Die hohen Besuche des Lazaretts gaben zuweilen zu scherzhaft wirkenden Aeußerungen der über die wirtschaft­lichen Verhältnisse wenig orientierten fürstlichen Damen An­laß. So war die Kaiserin einmal sehr erstaunt, in eine Wanne eine Menge Rindfleisch eingelegt zu sehen. Sie fragte sehr verwundert, was ich damit wolle. Und auf einer Erwiderung, daß es zu Schmorfleisch dienen solle, sagte sie topfschüttelnd: Das habe ich noch nie gehört."

Eine Prinzessin fragte mich beim Anblick von etwa 400 Flaschen Bier: Ist das Fleischertratt?" Und meinte auf die Meldung, daß zu Mittag Mohrrüben gekocht würden: Wachsen denn die hier?"

Sehr interessant war mir eine lange Unterhaltung mit dem Großherzog von Weimar, dem Bruder der Kaiserin. Er war das ganze Lazarett durchgegangen, hatte sich ein­gehend von dem vielen Leid, das dort vereint war, über­zeugt, und sprach nun davon, daß daseigentliche Elend des Krieges, wie er es hier erkannt hätte, denen, die ihn in höheren Stellungen mitmachten, garnicht so zum Bewußt­sein täme.

Samstag, den 13. August 1910.

Ein alter Russe kam einmal, ließ sich viel erzählen von unserer Arbeit und legte eine Summe Geldes auf mei­nen Schreibtisch für die Kasse des Lazaretts. Dies geschah öfters, er aber drückte mir dann noch ein Goldstück in die Hand, mit den Worten: Für Ihre Mühe". Der alte Mann war so herzlich und gut, daß ich ihm freundlich dankend sagte: Wir wollen das zu dem anderen legen, denn ich habe genug an dem Bewußtsein mit arbeiten zu können für das Vaterland." Und so schieden wir mit einem war­men Händedrud.

Ein anderes Mal tam mit großer Vehemenz eine ziem lich starke, ältliche Dame hereingeplatzt. Trotz des schwar­zen, seidenen Kleides und der schweren goldenen Kette deu­tete das Ganze mehr auf Schlächterladen, als auf Salon. Sie glaubte in mir die Fürstin Bismarck zu sehen, füßte mir die Hand und ließ sich von der Anrede Durchlaucht!" nicht abbringen, dabei überschüttete sie mich mit Versicher­ungen ihrer höchsten Verehrung, von unendlichen Verbeug­ungen begleitet. Als wir endlich über dies Stadium hin­weg waren, entpuppte sie sich als die damals vielgenannte Mutter Simon; so hieß die treffliche Frau bei den Solda­ten und in den Lazaretten, wo sie oft erschien und von ihrer Wohlhabenheit reichlich mitteilte. Nachdem sie sich von ihnen Ehrenbezeugungen, ich mich von meinem Erstaunen erholt hatte, unterhielten wir uns ganz gemütlich. Ihre Er­zählungen vom Kriegsschauplate, von ihren Soldatenkin dern, waren mit viel unfreiwilligem Humor gewürzt.

Der Glanzpunkt aller Besuche aber war der des Kai­sers, wenige Tage nach seiner Heimkehr aus Frankreich. Aus der Unter den Linden belegenen Wohnung des Dr. Tobolt, Leiter der 1. Baracke, sah ich den Kaiser einziehen. Richtiger muß man sagen: still in seine Hauptstadt herein fahren.

Durch wogende Menschenmengen hindurch fuhr die Kai­serin zum Bahnhof, um den Gemahl zu empfangen, und bald darauf sah man den altbekannten, einfachen Halbwa gen vom Brandenburger Tor wieder daherkommen. Beide Majestäten saßen darin: der Kaiser in dem historischen grauen Mantel mit dem Helm auf dem Haupte, die Kai­serin in schwarz und weiß gestreiftem Umhang, in dem wir sie so oft in den Baracken gesehen hatten.

Kein Gepränge von Fahnen, keine Ehrenpforten, kein Aufzug von Gewerkschaften. Und doch gab es wohl faum eine Erscheinung, die so alle Gemüter bewegte, so tief, daß kaum ein Jubelruf ausbrach und nur gefaltete Hände und Augen voll Tränen den heimkehrenden Herrscher grüß= ten.

Des Kaisers Erscheinen in den Baracken sollte wohl lediglich den Verwundeten gelten. In seiner großen Freund­lichkeit gab er den Drängen der Gräfin Roon nach, die ihn, um mir eine Freude zu machen, bewog, auch dem= chenterrain einen Besuch abzustatten.

An der Türe wurde ich dem Kaiser vorgestellt. Meine Nichte Käthe Wedemeyer, die ich, wissend, was der Tag bringen würde, mit hinausgenommen hatte, blieb in be­scheidener Entfernung stehen. Ihr judendfrisches Aussehen und ihr Traueranzug lentten den Blick des Kaisers auf sie: " Wer sind Sie denn?" fragte er, und sprach, als er den Namen und die Ursache derTrauer erfahren hatte, sehr herz­lich seine Teilnahme aus. Beim Fortgehen trat der Kaiser noch einmal an Käthe heran und sprach: Sagen Sie Ihren Eltern, daß es mir ewig leid tut, daß auch sie solch Op­fer bringen mußten."

Die gute Gräfin ließ nicht nach, der Kaiser mußte in den großen Kaffeetessel sehen und die Massen von Zwieback und Semmeln anstaunen er sagte dann freundlich zu mir: Verwöhnen Sie meine Soldaten nicht."

Leicht war es wirklich nicht, für 400-500 Menschen zu lochen und alle Mahlzeiten pünktlich und gut fertig zu haben. Es wurden wohl Retonvaleszenten zum Kartoffel­schälen tommandiert, auch Franzosen. Mit Luft aber war feiner dabei. Diese erweckte ihnen erst ein Glas Wein, das ich jedem gab. Der Deutsche sagte: Idk dant' och". Der Franzose hob das Glas und sagte: a la sante de madame."

Literarisches.

Was soll unsere Tochter werden und wie fann sie sich ihren Lebensunterhalt selbst verdienen? Ein Wegweiser für Eltern, die ihre Töchter unterbringen, für einen geeigneten Beruf richtig vorbereiten wollen. Her­ausgegeben von Schulrat Dr. Wilhelm Letau und Ruth Letau. Preis 80 Pfg., gebunden Mt. 1.20. Verlagsan ftalt Emil Abigt, Wiesbaden 35. Winte und Ratschläge f. diesen Zweck, deren Wert gar nicht hoch genug eingeschäßt werden kann, enthält dieses Büchlein, das alle den Frauen offen stehenden Berufe, von den häuslichen bis zu denen, die eine akademische Ausbildung erfordern, einer eingehen­den Besprechung unterzieht.

und

Griebens Reiseführer. Band 136. Die Dolomiten.( 2 Mt.) Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. Der Reisende findet zunächst alles Wissens­werte über die Routen Innichen Franzenfefte- Trient Trient Belluno. Ueber das eigentliche Dolomitengebiet in­formiert das Buch nicht nur solche, die es auf dem jezt so viel beschrittenen Straßenzügen durchwandern, sondern es dient auch allen, die nach weitergehender Kenntnis der Dolomiten ftreben. So findet man in dem Buche vor allem besondere Sorgfalt gelegt auf die Beschreibung der Ueber­gänge und Bergtouren, die auch ohne Begleitung eines Bergführers ohne Gefahr begangen werden fännen. Aber auch dem Interesse des Hochtouristen ist Rechnung getragen, von allen bedeutenderen Gipfeln findet man verläßliche An­gaben über die Hauptanstiegsrouten, über den Schwierig­leitsgrad und die Zeitdauer, über Unterkunftshütten usw. Dem Führer sind drei vorzüglich ausgeführte Karten beige­geben. Band 77. Die Vogesen, Straßburg, Meh und die Schlachtfelder.( 2 Mt.) Verlag von Albert Goldschmidt, Berlin W. Der soeben in 7. Auflage erschie=