* Cetinje. Mit großen Feierlichkeiten, einer Fest| sizung der Stupschtina und einem Gottesdienst in der historischen Kirche fand am Sonntag in Cetinje die Prokla= mation des Fürsten Nikolaus zum Könige von Montenegro statt. Der Känig und die Königin von Italien, der Kronprinz von Serbien und andere Fürstlichkeiten nahmen an der Feier teil.
* Tokio. Die Annettion Koreas durch Japan ist jetzt in aller Form erfolgt. Korea wird japanische Kronfolonie, Generalresident Vicomte Terautschi erhält den Ti
tel„ Generalgouverneur". Die foreanische Staiſerfamilie wird
als der japanischen ebenbürtig behandelt; der Kaiser von Korea siedelt im nächsten Jahr nach Tokio über.
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| Arbeiterschaft Deutschlands im Reichstage unter den 397 Abgeordneten nur mit einem evangelischen Arbeiterabgeord neten vertreten seien, eine nationale Tat sein. Um seine Bestrebungen energisch betreiben zu können, richtet der na tionale Arbeiter- Wahlausschuß an alle evangelischen Ar beiter Deutschlands und deren Standesorganisationen, ins besondere an die evangelischen Arbeitervereine die herzliche Bitte um eine Beisteuer zum Wahlfonds." Ebenso ergeht „ an die Freunde der christlich- nationalen Arbeiterbewegung in Stadt und Land und in allen Ständen" die Bitte, die Bestrebungen des Nationalen Arbeiter- Wahlausschusses durch gesellschaftlichen Einfluß, sowie durch eine finanzielle Bei steuer zu fördern. Der Aufruf schließt:„ Angesichts drohenden roten Flut für die nächsten Reichstagswahlen liegt eine verstärkte Vertretung der christlich- nationalen Arbeiterbewegung im Reichstage im vaterländischen Interesse. Alle Zuschriften und Geldsendungen für den Nationalen Arbeiter Wahlausschuß sind an Heinrich Scheck, Essen- Ruhr, Schüßenbahn 62, zu richten. Geldbeträge fönnen auch mit telst Zahlkarte auf das Postschecktonto des Genannten Nr. 4053 beim Postscheckamt in Köln eingezahlt werden. Hoch die christlich- nationale Arbeiterbewegung." Unterzeichnet ist der Aufruf von über 100 evangelischen Arbeiterführern, die mit wenig Ausnahmen als Sekretäre in den christlichen Ge werkschaften und den evangelschen Arbeitervereinen tätig sind.
seine Nerven haben eine krankhafte Reizbarkeit davon be halten, sodaß er oft von einer Art von Konvulsionen befallen wird, die er nicht verhindern kann. Bei Tisch befiel ihn ein Anfall, er machte allerlei gewaltsame Bewegungen und da er ein Messer hielt, focht er damit so heftig ganz nahe neben der Königin, daß sie sich fürchtete und ein paarmal von der Tafel aufstehen wollte. Der Zar beruhigte sie, versicherte, daß er ihr nicht wehetun würde, und bat sie, ohne Furcht zu sein, zugleich nahm er ihre Hand u. drückte so gewaltsam er wacker lachte, und meinte, sie habe zartere Knochen wie seine Katharine. Am folgenden zeigte man demaren Medaillen- und Antikensammalles Merkwürdige von Bersie stieß ihn zurück. Die Zarin begann damit, der Könilung. Unter dieser letzteren befand sich, wie man mir gegin die Hand zu küssen, welches sie oftmals wiederholte; sagt hat, eine heidnische Gottheit in einer sehr unanstän sie stellte ihr darauf den Herzog und die Herzogin von Mecklenburg vor, die sie begleitet hatten, und vierhundert soge- dischen Stellung; in den alten Römerzeiten bediente nannte Damen, die ihr Gefolge ausmachten. Die meisten waren deutsche Mägde und taten Hofdamen, Kammerfrauen-, Köchinnen- und Wäscherinnendienste. Beinahe alle diese Kreaturen hatten reichgekleidete Kinder auf den Armen, und wenn man sie fragte, ob sie ihnen gehörten, antworteten sie mit einem russischen Krapfuß: Ich habe dieses Kind durch die Gnade des Zaren bekommen Die Königin wollte diese Geschöpfe nicht grüßen, dafür behandelte die Zarin sogar die Prinzessinnen vom Geblüt mit vielem Stolz, und der König bewog sie nur mit vieler Mühe, daß sie sie grüßte. Ich sah diesen Hof am folgenden Tage, wo der Zar und seine Gemahlin die Königin besuchten. Diese empfing sie in den großen Zimmern des Schlosses und ging ihnen bis in den Saal der Wache entgegen, sie gab der Zarin die Hand und führte sie zu ihrer Rechten bis in ihr Audienzzimmer.
Der König und der Zar folgten ihnen: sobald der Zar mich sah, erkannte er mich, da er mich vor 5 Jahren ge= sehen hatte, er nahm mich auf den Arm und schund mir das ganze Gesicht mit seinen Küssen. Ich gab ihm links und rechts Ohrfeigen, sträubte mich aus Leibeskräften und sagte, daß er mich beschimpse. Der Einfall machte ihn sehr lachen, und er sprach lange mit mir. Man hatte mich meine Lektion gelehrt; ich sprach von seiner Flotte, von seinen Siegen, worüber er so entzückt war, daß er mehrmals sagte, er gebe gern eine seiner Provinzen, um ein Kind, wie ich sei, zu haben. Auch die Zarin machte mir viele Liebkosungen, die Königin und sie seßten sich unter den Thronhimmel auf Armsessel, ich stand neben der Königin, die Prinzessinnen vom Geblüt standen ihr gegenüber.
Die Zarin war klein und breit, braun, ohne allen Anstand und Ansehen. Man brauchte sie nur zu sehen, um ihre niedrige Herkunft zu erraten. Ihrem Aufpuß nach hätte man sie für eine deutsche Schauspielerin gehalten. Ihr Kleid war auf dem Trödel gekauft, altfränkisch, mit Silber und Flitter überladen, ihr Schnürleib war vorn mit Edelsteinen nach einer wunderlichen Zeichnung geschmückt, sie stellten einen doppelten Adler dar, dessen Flügel mit sehr kleinen und schlecht gefaßten Steinen besetzt waren. Sie trug ein Dußend Orden und ebensoviele Heiligenbilder und Reliquien, die am Besatz ihres Kleides angebracht waren, und, wenn sie ging, ein Geflingel machten, als höre man einen geputzten Maulesel. Auch die Orden, die gegeneinanderklapperten, machten ebensolches Geräusch.
sich dieser Sinnbilder, um die Hochzeitskammern zu verzieren. Man hielt dieses Stück für sehr selten und für das schönste, welches vorhanden sei. Der Bar bewunderte es sehr und befahl der Zarin, es zu füssen, sie widerstrebte; worauf er ungehalten ward und in schlechtem Deutsch zu ihr sagte: Kopab, welches so viel hieß als: ich will dich föpfen, wenn du mir nicht gehorchst. Darauf fürchtete sich die Zarin dergestalt, daß sie alles tat, was er wollte. Ohne das geringste Bedenken verlangte er diese und noch einige andere Statuen vom Könige, der sie ihm nicht abschlagen fonnte, ebenso machte er es mit einem Schrank, der ganz mit Bernstein ausgelegt war. Dieser Schrank, der einzige in seiner Art, der König Friedrich dem Ersten ungeheuere Summen gekostet hatte, hatte zum allgemeinen Leidwesen Dieſer barbarische Hof reiste endlich nach zwei Tagen das Schicksal, nach Petersburg geschickt zu werden. ab. Die Königin eilte sogleich nach Monbijou, wo es wie
bei der Verwüstung von Jerusalem aussah. Nie sah ich
etwas Aehnliches! Alles war dergestalt zugrunde gerichtet, daß die Königin genötigt war, fast das ganze Haus neu aufbauen zu lassen. dar( dep kbir am
Der nationale Arbeiter- Wahlausschußndu
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nunmehr ihr marschieren o berlegt. Die Lahrbach diefer Brigade Terie Regiment Heute fammel Fulda. Die find beendet, 23er Dragone bie 24er zur
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Gießen, 8. Septem'er 1910. bestand der Postgehilfe Gre b- Lauterbach. * Post na chrichten. Die Postassistentenprüfung end". Die Frage:" Wem gehört das überhängende Obst?" ist gegenwärtig wieder zeitgemäß. Sie sei in folgendem beantwortet: Die Früchte eines Baumes oder Strauches gehören, solange sie noch daran festsitzen, dem Eigentümer des betreffenden Baumes oder dem, der den Garten inne hat, wenn einzelne Zweige in das Nachbargrundstück überhängen. Der Nachbar, in dessen Garten die Früchte hinüberhängen, darf diese also nicht abpflücken, sie eine im Jahre 1906 gegründete Vereinigung von Arbeiter- find jedoch sein geseßliches Eigentum, wenn sie von selbst vom Baum in seinen Garten fallen. fire, welche sie evangelische Arbeiterschaft Warnung vor Betätigung in den bürger- zur der Fremdenlegion. lichen Parteien anregen und auf diese Parteien einwirken Gelegentlich der Kreislehrer- Konferenz in Weisenau kam Prowill, daß sie evangelische Arbeiter in die Parlamente wäh- vinzialdirektor Dr. Breidert auf das traurige Los der len, erläßt einen Aufruf um Geldmittel zur Auffüllung sei- jungen Leute zu sprechen, die sich in Unwissenheit der einnes Wahlfonds. In diesem heißt es u. a.:„ Der Nationale schlägigen Verhältnisse und in leichtsinniger Weise zur FremArbeiter- Wahlausschuß will feine politische Partei sein, son denlegion anwerben lassen. Während es in früheren Zeidern in allen nationalen Parteien im politischen Interesse ten, wenn auch nach außerordentlich schwierigen Un= der evangelischen christlich- nationalen Arbeiterschaft wirken. terhandlungen möglich war, die Geworbenen ihren AngeFerner will der Nationale Arbeiter Wahlausschuß die für hörigen zurückzugeben, hat nunmehr die französische Regierseine Zwecke, insbesondere die für die Wahlagitation not- ung es entschieden abgelehnt, sich überhaupt noch in Unterwendigen Geldmittel, sofern diese nicht von der aufstellen handlungen einzulassen. Es ist deshalb Pflicht weiter Kreise, den Partei getragen werden, sammeln und die Wahl der insbesondere der Schule, hier aufklärend und warnend aufals Kandidaten aufgestellten Arbeitskollegen durch Wort und zutreten. di Schrift fördern. In diesem Sinne hat der Ausschuß bei den lezten allgemeinen Reichstagswahlen mit erfreulichem Erfolg gewirkt. Die von ihm ausgehende Anregung wurde von Parteien Seitdem ist in der Stille weitergewirft Bortele, ben sie voraussichtlich im nächsten Jahre wieder stattfindenden allgemeinen Reichstagswahlen vorzubereiten." Weiter beschäftigt sich der Aufruf mit der Reichstagsersatzwahl in Frankfurt Lebus, wo ein Mitbe gründer des Nationalen Arbeiter- Wahl- Ausschusses,
Der Zar hingegen war groß und wohlgewachsen, schön von Gesicht, aber seine Physiognomie hatte etwas Robes, das Furcht einflößte. Er trug ein ganz einfaches Matro senkleid. Seine Gemahlin, die sehr schlechtes Deutsch sprach, und die Königin nur wenig verstand, rief ihre Hofnärrin zu sich, um sich mit ihr russisch zu unterhalten. Das arme Geschöpf war eine Fürstin Gälizin, und hatte sich zu diesem Handwerk entschließen müssen, um ihr Leben zu retten, denn sie war in eine Verschwörung gegen den 3aren verwickelt gewesen und hatte zweimal die Knute erhalten. Was sie der Zarin sagte, weiß ich nicht: aber es ließ sie ein helles Gelächter aufschlagen.
Endlich sette man sich zu Tische, der 3ar setzte sich neben die Königin. Bekanntermaßen ist an diesem Fürsten in seiner Jugend ein Vergiftungsversuch verübt worden;
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05 a 19bod 901 audi Muro 08 18) Familienroman von Franz Wichmann.
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Und er ließ seine Blicke in die Runde schweifen, ohne Verdächtiges zu erspähen. Was das Grün der Lauben verbarg, fonnte er ia nicht ahnen. Ti 29
" Für mich allerdings," beantwortete der Schwarzbärtige die Frage der Rothaarigen, ob sein Leutnant denn gestorben sei ,,, die ganze Bande ist tot für mich, seit ich ihr den Rücken gefehrt habe!" 28
„ Aber du sagtest doch, du habeſt Urlaub genommen und habest nur aus Ulf und um ungeniert zu sein, die Maske da angelegt!" ließ sein Begleiter sich vernehmen.
Bist du aber bear begriffsſtuzig!" gab der Schwarzbärtige ihm zurück. Hast du denn nicht bemerkt, daß ich an unserm vorigen Play in Pauli's Biergarten nur den Gesichtern und Ohren in unserer Nähe nicht recht traute? Lediglich darum band ich euch das auf! Aber hier kann ich's ja sagen, hier hört uns ja
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Bei mir wußte er sich sicher, d
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Das Mädchen an seiner Seite lächelte wichtig.odno tha Ich weiß es schon, seit der Flüchtling mich aufsuchte. sicher, darum ließ er ließ er mich seine Geheim nisse teilen!" and 25/03 Sad„ Du bist doch nicht gar durchgebrannt?" fragte der Freund stockend.
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Ich habe mir selber Urlaub gegeben wider ihren Willen, sonst hätten sie mich für lange daran verhindert!" entgegnete der Schwarzbärtige mit zynischer Offenheit. or m Die Rothaarige hielt jetzt nicht länger an sich; ste sprach bas gefährliche Wort aus:
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beitersekretär Hermann Dunkel, für die Konservo der Ar
Unterstützung des Bundes der Landwirte und der in der Wirtschaftlichen Vereinigung zusammengeschlossenen Parteien kandidiert. Der Aufruf läßt die Erwartung durchblicken, daß Dunkel mit dem sozialdemokratischen Kandidaten in Stichwahl tommt. In diesem Falle rechnet der Nationale Arbeiter- Wahlausschuß damit, daß die liberalen Parteien dem christlich- nationalen Arbeiterkandidaten den Vorzug vor dem Sozialdemokraten geben und ersteren wählen werden. Die Wahl Dunkels würde angesichts der Tatsache, daß die nach Millionen zählende christlich und national gesinnte ev.
Sie sind desertiert?" Hop od minine sid joil Der Gefragte blickte sich scheu um: dschir „ Still," raunte er, nicht so laut, das darf man nur denken, nicht sagen!" Er beugte sich über den Tisch hinüber. „ Sie haben es aber richtig erraten, Fräulein Elsa," fuhr er fort, ,, desertiert bin ich ihnen! Es war die höchste Zeit! Sie sind hinter deine Broschüre International' gekommen," richtete er an den Freund das Wort, da hieß es sich schleunigst drücken und hier untertauchen. Aber lange darf ich selbst hier nicht bleiben. Ich muß weiter fort, zunächst nach Berlin; unsere Gesinnungsgenossen dort werden mich schon zu verbergen wissen!" mladi pol
„ Nimmst du mich mit?" fragte das Mädchen reben ihm und legte ihre kleine, mit blizenden Ringen geschmückte Hand auf seinen Arm.
„ Ich täte es gern," antwortete er,„ aber allein bin ich sicherer! Später vielleicht darfst du nachkommen." irali, ja!" rief seine Begleiterin. Ich finde dort sicher Engagement, Choriſtinnen mit guten Stimmen sind überall gesucht und hier am Volkstheater gefällt es mir schon lange nicht mehr. Aber du mußt Wort halten!"
Gewiß, sobald ich in Sicherheit bin!"
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Du solltest auch mit mir nach Berlin gehen!" rothaarige Elſa zu ihrem Geſellſchafter.
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Aber dieser wandte sich an den Freund.
Die Lese halle des Lesehallenvereins gab im verflossenen Monat 1383 Werke aus, von denen 1040 auf Schriften erzählenden Inhalts entfielen. Die Bewohner der Umgegend von Gießen entliehen aus der Bibliothek 71 Bände.
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Städtisches. Der Ertrag der diesjährigen Grummetgras- Versteigerung ist hinter dem Vorjahr bedeut end zurückgeblieben. Während 1909 die städtischen Wiesen 10 647 Mr. einbrachten, war der Erlös im Jahre 1910 nur 4228 Mr. Die Mindereinnahme ist jedenfalls auf die schlechte Witterung des Sommers zurückzuführen, welche auf die Pflanzenwelt einen ungünstigen Einfluß ausübte.for !! 3ucere infuhr nach Rußland. Auf Anordnung des russischen Finanzministers wird ab 23. Sept. 1910 der Import des weißen Sandzuckers nach Rußland zu herabgesetztem Zoll eingestellt. Die Durchfuhrerlaubnis für Zuckertransporte, welche nach dem 23. September ankommen, wird in jedem einzelnen Falle vom Finanzminister entschie den unter Vorweisung unzweifelhafter Beweise, daß das Zuckerlieferungsabkommen vor der Veröffentlichung obenge
„ Ich würde Ihre Ansicht teilen, wenn die Männer ſelbſtständig, frei und vorurteils los wären!" is aid 6 mod and Das freilich vorausgesetzt!" mußte Hellborn zugeben. sprach soeben auch von einer Ehe, wie sie mir als Ideal vorschwebt. Gewiß gehören dazu auch Frauen, welche
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,, Gestatten Sie mir eine Frage?" unterbrach das Mädchen ihn.
Mit Freuden, so viele Sie wollen!" splicis sid a „ Aber es könnte Ihnen neugierig, unbescheiden oder am Ende gar häßlich erscheinen!" indugun at dui asp
Nun Unmögliche Frau Ihnen auf dem Wege,
dni Wenn die Dinge so stehen," sagte er, ist es furchtbar däre
leichtsinnig von dir, hierherzukommen! Wenn dir nun hier deine Eltern begegneten
„ Die pah die würden mich nicht einmal fennen!" sagte er wegwerfend.„ Doch da bringt der Kellner den Seft!" Er riß die dunkelgrüne Flasche aus dem Eiskübel und entkorkte sie. e.„ Schenke mir ein, Graziella!"
Das Mädchen an seiner Seite füllte die Gläser. Der Freund ergriff das seine und rief: nod„ Es lebe die Liebe, es lebe der Wein und die Schönheit!" Und die Freundschaft!" fügte Otto hinzu, während sie anstießen.„ Weißt du, ich bin heute sentimental aus Egoismus. Du mußt mir deine Papiere geben!"
Meine Papiere? Wozu?" ili drift bite and fod„ Nun, ich muß doch eine Legitimation baben, damit ich unbelästigt weiterfomme! Wenn ich eine Zeitlang in Berlin gewesen und darin sicher geworden bin, mache ich mich nach Hamburg auf den Weg. Ein wenig Geld habe ich noch, das weitere geben mir die Genossen. Aber
mir das Nötigſte. Wenn ich gleichlicher andere Papiere find
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bin, schicke ich
sie dir wieder und wir lachen alle aus!" Hellborn war in der Unterhaltung mit Klara noch einmal auf das zuletzt berührte Thema zurückgekommen. 79dNein, dass dem Kopf schlagen," sagte er,„ die Frau zu emanzipieren, sie kann weit besser als Weib an der Seite des Mannes selbständig sein!" iDer kleine Hellmut, um den man sich wenig fümmerte, schien sich zu langweilen; er horchte sehnsüchtig auf die Musik, die soeben wieder zu spielen begann.rud ind rid„ Darf ich nicht den Musikanten zuschauen, Vater?" fragte er.
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bir Hellborn lächelte. domendo tuo tihüse tablonunda sare Den Kindern ist Musik sehen lieber als hören," meinte er gegen Klara. Ja, geh nur hin," wandte er sich an das Kind, aber bleibe nicht zu lange!" imisabio sami pulbi put Als das Klara
e das Kind fröhlich davongesprungen war, erwiderte
letzten Worte:
den Sie, seit Sie sie verloren, eingeschlagen haben, gefolgt?" Hellborn schwieg eine Weile. 1198
" Ich fürchte: nein!" sagte er dann. ,, Gestatten Sie mir nun auch eine Frage?" fuhr er fort. Würden Sie den Mut haben, ein selbstgewähltes Los wie da das meine zu teilen?" Klara zögerte m minutenlang mit der Antwort, ebe sie fest erwiderte: b
„ Ja, ich würde es, denn ich weiß, daß es das rechte ist!" „ Klara, das würden Sie, das könnten Sie wirklich?" Es flang wie förmlicher Jubel aus seiner Stimme, während er die Hand ausſtreckte, als ob er die ihre ergreifen wollte. Aber fich beherrschend, fragte er statt dessen in gespannter Erwartung: Darf ich den Sinn dieser allgemeinen Antwort auf meinen
peziellen Fall beziehen?" Die
Das Mädchen schlug die seelenvollen blauen Augen leuchtend zu ihm auf.
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,, Wenn ich Sie recht verstehe, so dürfen Sie es," sprach ste. Rein Glaube ist betätigen!"
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„ Und das würden- das könnten Sie wirklich tun?" jagte er. sarat potensi mo pa 196
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mad Klaras Blick senkte sich wieder, ihr Herz pochte rascher. 3weifeln Sie daran?" gab sie ihm zurück. Ich bin viel leicht im Unglück glücklicher als manche im Glück! Mein Vater hat mich verstoßen, ich stehe allein im Leben da, aber ich bin nündig und Herrin meiner Hand. Keine Rücksicht hindert nich, das Los deffen zu teilen, den ich liebe!"
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Jezt ergriff Hellborn in heißer Freude ihre Hand. Klara, Klara," stieß er aus, du haft das Wort ges sprochen, das mein Mund so lange wider das Wort: Liebe!"
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Mit glühenden Wangen neigte das Mädchen sich ihm zu. Das Herz hingegen sprach es schon lange aus!" flüsterte sie. rod, Ja, in der heimlichen Tiefe der Brust," antwortete er, , aber nie hätte ich geglaubt, daß du-"
( Fortsetzung folgt.)
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