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Der flüchtig wegen Unterschlagung und Untreue ist. Gerücht­peise wird die Schadensumme auf 700 000 Mt. geschätzt.

* Berlin. Die königlichen Prinzen Friedrich Si­ismund und Friedrich Karl von Preußen, Söhne des Prin­jen Friedrich Leopold von Preußen, haben, einem alten hohenzollernbrauch folgend, am Freitag ihre Gesellenprüf­ung vor dem zuständigen Gesellenprüfungsausschuß der Ber­liner Handwertstammer abgelegt. Prinz Friedrich Sigis­mund hat das Schreinerhandwerk, Prinz Friedrich Karl das Schlosserhandwert erlernt.

* Berlin, 9. Mai. Der Reichstanzler hatte am Samstag Vormittag die Senioren des Reichstages zu sich gebeten. Die verbündeten Regierungen legen auch jetzt noch den größten Wert darauf, daß das Wertzuwachssteuergesetz vor der Sommervertagung verabschiedet wird. Der Kanz­ler suchte die Senioren zu bewegen, sich, um dies zu er möglichen, mit einer furzen Tagung nach Pfingsten ein­terstanden zu erklären. Im Reichstage besteht aber wenig Neigung dazu und insbesondere verhalten sich die Zentrum­führer ablehnend.

* Me 1. Der Kaiser hat strengste Untersuchung we­gent des Luftschiffunfalles 3 2" angeordnet. Die Vernehm ungen der beteiligten Offiziere sollen ihm persönlich vor­gelegt werden.

* London. Wie hiesige Blätter berichten, ist be­reits eine fremde Macht mit dem Erfinder des Lufttorpe­dos, Ingenieur Philipp, in Verbindung getreten zur Er­werbung seines Lufttorpedos, welcher von ihm vor einigen Tagen öffentlich vorgeführt worden ist. Andererseits wird mitgeteilt, daß der Ingenieur mit dem Erfinder der draht­losen Telephonie, Grindel- Machews ein Experiment ver­abredet hat, welches dazu dienen soll, festzustellen, ob die Steuerung des Lufttorpedos durch andere als entsandte Herzwellen erfolgen fann. Der Erfinder hat sich bereit er­flärt, diesen Versuch zu unternehmen, der demnächst statt­finden wird.

* Wien. 3 3" soll am 6. Juni in Wien eintref= fen und in Anwesenheit des Kaisers auf der Simeringer Heide landen.

* Washington, 8. Mai. Die Farmer gewisser Staaten Ameritas befinden sich der mangelnden Arbeits­fräfte wegen in sehr bedrängter Lage. Aus diesem Grunde werden in der Umgebung von Tacoma die Landstreicher von den Behörden eingefangen, um gegen gute Zahlung Arbeit bei den Farmern zu verrichten, andernfalls werden fie in Ketten gelegt und zur Arbeit getrieben.

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* Buenos Aires. Zu den Festlichkeiten, die die Republik Argentinien aus Anlaß der Jahrhundertfeier ihrer Unabhängigkeitsertirung in der zweiten Hälfte des Monats Mai veranstaltet, werden zahlreiche fremde Nationen ihre Striegsschiffe entsenden. Deutschland wird durch die beiden theinen Kreuzer Emden"( 3600 Tonnen) und Bremen" ( 3250 Tonnen) vertreten sein.

Diese unselige Zersplitterung der bürgerlichen Parteien hat denn auch schon ihre Früchte getragen und den sich freuenden Dritten zu raschem Handeln veranlaßt:

* St. Petersburg. Der seiner Zeit nach Ame­rila ausgewanderte und dort verstorbene Millionär Gold­stein, hat seinem Neffen, einem armen in Yalta ansässigen teinen Handwerker 38 Millionen Dollar hinterlassen.

* Saloniti, 9. Mai. Der Ersultan Abdul Ha­mid befindet sich seit einigen Wochen besser, ist jedoch sehr gealtert und scheint sehr abgemagert zu sein. Der Gang ist gebückt. Er legt ein sehr furchtbares Benehmen an den den Tag. Gelegentlich der fürzlich veranstalteten Feier des Jahrestages der Thronbesteigung des Sultans Mohamed ießAbdul Hamid die Villa Allatini illuminieren.

* Konstantinopel, 9. Mai. Die Pforte erhielt die Nachricht, daß das Landgericht Berlin die Klage des Erfultans Abdul Hamid gegen die Deutsche Reichsbank we­gen Herausgabe seines 12 Millionen betragenden Depots abgewiesen mit der Begründung hat, daß die Her­ausgabe nicht aus freien Stücken, sondern unter Zwang gefordert worden wäre.

Die außerordentliche Kreiskonferenz der sozialdemo­kratischen Partei, welche sehr start besucht war, fand am Sonntag im Hotel zu den drei Schwertern" in Fried­berg statt. Der Kreisvorsitzende eröffnete die Sitzung u. gab Parteisekretär Heinrich Busold das Wort. Selbiger streifte in längeren Ausführungen die vergangenen Reichs­tagswahlen, in welchen die Sozialdemokratie einen ganz erheblichen Stimmenzuwachs erhalten habe, und besprach weiter das Verhalten der einzelnen Parteien. Hierauf wurde zur Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten für die kommende Ersatzwahl geschritten und war die seitige Stimmung für den Stadtverordneten Busold, welcher denn auch einstimmig von der Kreiskonferenz als Kandidat aufgestellt wurde. Herr Busold sprach in seinem Schlußwort noch den Wunsch aus, eifrig an die Wahl­arbeit zu gehen, wenn auch die neuen Steuern einen Teil der Arbeit abgenommen hätten.

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Jedenfalls zeigt diese kurz nach der Proklamierung der Kandidaten der bürgerlichen Parteien erfolgte Stellung= nahme, wie die Sozialdemokratie die Zersplitterung in dem bürgerlichen Lager sofort für ihre Zwecke auszunüßen weiß und wie diese Partei es versteht, im geeigneten Augenblick für sich Stimmung zu machen. In allen bürgerlichen Krei­sen aber wird das getrennte Marschieren der staatserhal­tenden Parteien nur aufrichtiges Bedauern erwecken können.

* Athen, 9. Mai. Auf Grund von Enthüllungen über große Unterschleife durch einflußreiche Militärs, Be­amte und Politiker während der Herrschaft des Militär­bundes leitete die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung ein und erließ in den Blättern eine Kundmachung, in der sie auffordert, alle gemeinen Verbrechen, von denen Kenntnis vorliegt, ohne Zagen den Behörden anzuzeigen.

* Madrid, 9. Mai. Das lenkbare Luftschiff Es­pana" hat heute die von der Regierung für seine Ueber= nahme verlangte Probefahrt gemacht. Es stieg vormittags won seinem etwa 60 Kilometer von Madrid entfernten An­Terplatz auf, überflog die Stadt, beschrieb über dem könig­lichen Schloß mehrere Wendungen und fehrte schließlich ohne Zwischenfall zu seinem Ausgangspunkt zurüd.

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tal- Sängerbund, welcher zu den Mitgründern des Deut­schen Sängerbundes gehört und ununterbrochen ein Glied desselben ist, war durch Friedrich Küchenmeister- Offenbach, Fabrikant Jean B. Roucier- Hanau und Instituts- Vorsteher H. Reined- Darmstadt vertreten.

1912 wird nun ein halbes Jahrhundert darüber ver­flossen sein, daß der Deutsche Sängerbund besteht. Er hat sich bei der Macht und Bedeutung des deutschen Liedes, das überall gesungen wird, so weit die deutsche Zunge flingt, gut entwickelt und laut der letzten Statistik vom Au­gust 1909 gehören im 94 Bünde mit 4742 Vereinen und 151 083 Sängern an. Daß ein solch freudiges Ereignis, wie das goldene" Jubiläum eines so mächtigen Bundes nicht sang und klanglos vorübergehen soll, wird sehr be­greiflich erscheinen. An der Stätte, wo die Anregung zur Gründung gegeben worden ist, in Nürnberg findet die Jubelfeier in Verbindung mit dem achten Deutschen Sängerbundesfest statt. Jetzt schon ist der aus Sängern der beiden heimischen Bünde, dem Fränkischen Sängerbund und der Nürnberger Sängergenossenschaft, gebildete Aus­schuß unter dem Vorsitze des Bürgermeisters Jäger als Aus­schußmitglied des Deutschen Sängerbundes in voller Tätig­keit und hat in seinen Situngen eine Reihe wichtiger Be­schlüsse gefaßt. Von diesen wurden zunächst bekannt gege­ben, daß unter der Voraussetzung der Zustimmung des Ge­samtausschusses des Deutschen Sängerbundes das Fest vom 22.- 26. Juli 1912 im Luitpoldhain abgehalten werden soll. Um die stehende große Halle auf ihre Verwendbar­feit nach jeder Richtung hin zu erproben, wird bereits am 22. Mai d. Js. unter Beteiligung von 4000 Sängern und Mitwirkung eines starken Orchesters eine größere Veranstalt ung unternommen, wozu auch an den geschäftsführenden und den musikalischen Ausschuß des Deutschen Sängerbun des Einladungen ergehen.

Während sich in letzter Zeit eine Abschwächung der Preise im Großhandel bemerkbar macht, befundet die Be­wegung der Nahrungsmittelpreise im Kleinverkehr noch im­mer eine steigende Tendenz. Wenn auch die Steigerung nicht mehr im nämlichen Grade erfolgt, wie in einzelnen Monaten des zweiten Halbjahres 1909, so ist doch noch im­mer als Wirkung aller Preisveränderungen auf dem Detail­markte der Nahrungsmittel eine für den Verbrauch sich er­gebende Preiserhöhung festzustellen. Bei einem Vergleich dieser Preisveränderungen im März ergibt sich nämlich ge­genüber Februar im allgemeinen, daß die Preise der wich­figeren Nahrungsmittel auf dem Niveau des Februars ge­blieben sind, immerhin ragen einige Waren mit merklichen Preisschwankungen hervor. Der Preis für 1 Kilogramm Kalbfleisch, der im Februar 1,74 Mt. betragen hatte, stellte sich im März auf 1,76 Mt. Hammelfleisch ging von 1,66 Mt. auf 1,68 Mt. im Preise herauf. Bei Rind- und Schweinefleisch ist eine fleine Preisermäßigung eingetreten. Sehr scharf ist noch der Preis für Eßbutter Höhe gegangen. Der Preis für 1 Kilogramm Eßbutter stellte sich nämlich im Durchschnitt von 50 Orten im Klein­handel pro Kilogramm auf 2,87 Mt., während 1 Kilogr. im Februar erst 2,76 Mt., im März 1909 sogar nur 2,55 Mt. gekostet hatte. So start war allerdings die Preisstei­gerung bei feinem anderen Nahrungsmittel. Bei Roggen­mehl ist eine leichte Preisermäßigung zu beobachten; 1 Ki­logramm tostete im Februar im Kleinhandel durchschnittlich 31, im März aber nur 30 Pfennig. Dadurch ist nunmehr auch eine kleine Verbilligung gegenüber dem Vorjahre ent­standen. Der Preis für Brot und Semmeln hat eine Aen­derung nicht erfahren; er steht aber immer noch über dem Vorjahrsniveau. Etwas billiger ist Schweineschmalz gewor­den; der Preis ging von 1,93 Mt. pro Kilogramm im Fe­bruar auf 1,86 Mt. im März zurück. Es steht aber dem­nach beträchtlich höher im Preise, als 1909. Die Milch­preise haben eine Aenderung im allgemeinen nicht erfahren, sind aber höher, als vor Jahresfrist.

* Tokio, 8. Mai. Die Zustände in Kore a sollen derartig sein, daß täglich der Ausbruch einer Revolution erwartet wird. Der Hauptsitz der nationalen Bewegung ist die Stadt Tschickhan, in welcher die Japaner größere industrielle Unternehmungen haben. Die Unsicherheit den Straßen ist eine allgemeine, da insolge der jahrelan­gen japanischen Kapitalsbestrebungen der einheimische Han dels- und Gewerbestand nahezu ruiniert ist.

)( Piet Dicentmann ist es durch sein eifriges Training auf Brennabor gelungen, wieder so gut in Form zu kommen, daß er im 25 und 50 Kilometer- Rennen um den Großen Frühjahrspreis in Hannover Erster wurde. Den zweiten Platz behauptete H. Przyrembel, der gleichfalls Brennabor fährt, und die Brennaborfahrer Br. Wegener und O. Peter gewannen neben dem ersten bezw. zweiten Plaz im Hauptfahren das Tandemrennen.

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)( Am Himmelfahrtstage gewann Bruno Demble in Dortmund den Großen Vehmlinde- Preis in einem 75 Kilometer- Rennen, Fr. Huybrechts ging beim 75 Kilo­meter- Rennen um den Großen Frühjahrspreis in Essen vor A. Stellbrink, Goor u. a. als Erster durchs Ziel und J. Böschlin eroberte in La Louviere den grand prix de l'in­dustrie( 60 Kilometer). Die genannten drei Preisträger fahren Brennabor.

Literarisches.

Die Schaubühne", Wochenschrift für die ge­samten Interessen des Theaters, herausgegeben von Sieg­fried Jacobsohn, Verlag Erich Reiß, Berlin W. 62, Wich­mannstraße 8a, enthält in der 16. Nummer ihres 6. Jahr­gangs w. a.: Das Drama. Von Wilh. v. Scholz.( Fort­setzung.) Reinhardts Braut von Messina". Von S. J. Der Hippolyt" der Akademischen Bühne. Von Ludwig Hatvany. Oberammergau. Von Lion Feuchtwanger. ( Schluß.) Die Lüge. Von Peter Altenberg. Vom Naturtheater. Von Hermann Sinsheimer.

Wie erhalte ich Steliung im Ausland u. Uebersee? Winke, Ratschläge und Auskünfte für junge Kaufleute, von H. Junten( Mt. 2.40). Der Verfasser ver­schafft jungen Kaufleuten einen Ratgeber, der ihnen über den Aufenthalt im Ausland und die Mittel dort Stellung zu finden, alles Wissenswerte sagt und der sie zugleich auf­flärt über die Anforderungen, die im modernen Handel ge­stellt werden, über die Kenntnisse, die zu erwerben sind und über die Aussichten, die ihnen eine gründliche Berufs­bildung bietet.

Deutscher Sängerbund.

Das Jahr 1912 ist somit für die deutschen Sänger ein überaus bedeutungsvolles und das Nürnberger Fest dürfte seinen Vorgängern sicherlich nicht nachstehen, sondern die­selben jedenfalls noch überbieten. Die Franken werden auf einen ganz enormen Besuch des Jubiläumsfestes rech­nen können. Aus allen Gauen unseres deutschen Vaterlan­des erscheinen die Sangesbrüder in hellen Haufen, nicht zu vergessen aber auch die getreuen Desterreicher mit ihren Kärntnern, Mähren, Steierern, Tikolern, ja selbst deutsche Sänger aus Amerika, England und Rußland wollen sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, an der seltenen Feier teil­zunehmen. Wenn aber die Sängerscharen aus weiter Ferne die Reisebeschwerlichkeiten und petuniären Opfer nicht scheu­en, dann sollten diejenigen, welchen das Gute und Schöne so nahe liegt, an den verhältnismäßig fleinen Kosten erst recht keinen Anstoß finden. Jeder größere Landes- Sänger­bund möge darauf hinwirken, daß aus seinen Vereinen sich Männer für das Nürnberger Fest rüsten und sich nicht allein in großer Stärke mit ihren Bannern im Festzuge be­teiligen, sondern in der Hauptsache auch bei den Gesamt­chören mitwirken. Tut Geld in Euren Beutel, wenn Ihr auf Reisen geht" sagt zwar ein altes Sprich- und Wahr­wort, aber dem kann ja dadurch leicht abgeholfen werden, wenn die Vereine jetzt schon anfangen, sogenannte Reise­fassen zu errichten und ihren Mitgliedern fleine Sparein­lagen ermöglichen. Es wird sie alsdann nicht gereuen, im Jahre 1912 wohlgemut nach dem schönen Nürnberg zu fah­ren und freudigen Herzens mit einzustimmen in den Sän­gergruß:

Große deutsche Sängerfeste, Vereinigungen deutscher Sänger aus den verschiedensten Gauen des deutschen Va­terlandes hatten schon in den 40er Jahren, so zu Würz burg( 1845), Köln( 1846) und Lübeck( 1847) stattgefunden. Eine Folge des Ende der 50er Jahre mächtig wieder er­wachenden Einheitsdranges war das Nürnberger Fest von 1861, welches auch von den Offenbacher Sängern der dem Maintal Sängerbund angehörenden Vereine ebenfalls zahl­reich besucht worden ist. Dort in der Sängerversammlung am 23. Juli 1861, hatte man mit richtigem Blick erkannt,

Bur Reichstagserfahwahl in Friedberg- Büdingen. daß Sammlung und Einigung auch der deutschen Sänger­

Wie bereits gemeldet, gehen Bündler und National­liberale bei der bevorstehenden Reichstagsersatzwahl in Friedberg- Büdingen mit gesonderten Kandidaturen vor, nachdem der unternommene Versuch zu einer Einigung mißlungen ist. Der Bund, so schreibt die Wormser Volts­zeitung", fühlt sich jetzt start genug, auch die leiseste Be­volamundung abzuschütteln. Er erklärt den Nationalliber­alen den Krieg bis aufs Messer. Ganz wie in Hannover. Wer den Bündlern den kleinen Finger reicht, muß die ganze Hand geben, das lehrt uns Friedberg- Büdingen schon heute." Die Bündler präsentieren ob mit oder ohne die Unter­stützung des Zentrums, das ist noch ungeflärt den Fried­berger Rechtsanwalt v. Helmolt, die Nationalliberalen den von den Freisinnigen unterstüßten Straßburger Universi­tätsprofessor Dr. von Calfer.

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welt ein Bedürfnis, daß aber der Abschluß eines allgemei nen Deutschen Sängerbundes ohne Aufbau seiner notwen­digsten Grundlagen nicht tunlich sei. Die nächstliegenden Interessen der Sänger sollten am besten in Sängerbünden der einzelnen Landschaften gewahrt werden, der Deutsche Sängerbund dagegen müsse sich aufbauen aus den überall zu bildenden landschaftlichen Sängerbünden. Man erkannte die Notwendigkeit weiterer Vorarbeiten an und diese wurden dem schwäbischen Sängerbund übertragen. Nach zweimaligem ausführlichen Bericht an die deutschen Sänger gelang es, die formelle Gründung des deut­schen Sängerbundes ins Wert zu setzen. Er ent­stand am 21. September 1862 zu Koburg. 68 Abgeordnete hatten sich eingefunden; sie vertraten 41 Bünde mit etwa 45 000 Sängern. Aus Mitteldeutschland war es der Main­

Grüß Gott mit hellem Klang, Heil deutschem Wort und Sang."

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Bei Nierenkranken und Harnleidenden kann, Kufete" als Nahrungsmittel,( in Wasser gefocht), die Milchdiät nicht nur längerer Zeit ersehen, sondern es macht auch, wenn es in Milch gefocht wird, die Milchdiät zu einer erträglichen und angenehmen Koft.