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Reichstagserfahwahl.

Bei der Reichstags- Ersatzwahl im Wahlkreise Jauer­Bolkenhain- Landeshut erhielten: Oberbürgermeister Büchte­mann( f. Vp.) 6300, Major a. D. Strosser( Kons.) 3716, Herschel( Zentrum) 3768 und Pröll( Soz.) 6870 Stimmen. Es findet also Stichwahl zwischen Büchtemann und Proll statt. Bei der Hauptwahi im Jahre 1907 erhielten: Lissel ( Reichsp.) 5050, Dr. Hermes( Fr. Vp.) 5728, Stephan ( 3entrum) 4307, Kräßig( Soz.) 5019 Stimmen. Bei der Stichwahl siegte Dr. Hermes mit 9340 gegen 7495 Stim­men, die auf den Reichsparteiler entfielen. Bemerkenswert ist das Anwachsen der Stimmen für den Kandidaten der Fortschrittlichen Volkspartei.

Parlamentarisches aus Hessen.

Der Sonderausschuß für die Verwaltungsge= sez revision erledigte am Mittwoch nach dem Referat des Abg. Dr. Glässing die Artikel 154-202 des Gesetzent­wurfs über die Städteordnung vorbehaltlich einer näheren Aussprache mit der Regierung über mehrere wichtigere Dif­ferenzpunkte. Die Artikel behandeln die Vorschriften über die Verwaltung des städt. Vermögens, den städt. Voran­schlag und die städtische Rechnung; ferner die Verwaltung und Verwendung des Vermögens von Stiftungen, dann die Beitreibung der Gemeindeeinkünfte, die besonderen Aus­schläge, Gebühren und Abgaben. Die Vorschriften über die disziplinarische Bestrafung der städtischen Beamten, den städtischen Voranschlag und die städtische Rechnung haben eine neue Fassung erhalten im Sinne einer Vereinfachung der staatlichen Tätigkeit und der städtischen Verwaltung. Hinsichtlich der städtischen Rechnung wurden die Anträge des Referenten, Abg. Dr. Glässing, angenommen. Hiernach kann angeordnet werden, daß die Stadtrechnung nur die Rubri­fen: Summen der Einnahmen und Ausgaben, den Abschluß, den Nachweis über Vermögens- und Schuldenstand enthält und daß fernerhin mit Genehmigung der Aufsichtsbehörde auch die Rechnungsrevision unbeschadet des Revisionszweckes eine bedeutende Vereinfachung erfährt. Die Autonomie der Selbstverwaltung soll auch im Gebiete der indirekten Ab­gaben der Ausschläge und Gebühren eine Stärkung erfahren.

Der Verwaltungsrevisionsausschuß beriet am Donnerstag über die Einführung der Magistrats­fassung und die staatliche Oberaufsicht der städtischen Ver­waltung. Inbezug auf die Magistratsverfassung wurden die Vorschriften über die Tätigkeit der Stadtverordneten und das Verhältnis zum Magistrat neugefaßt. Die Regier= ung hat den früher im Ausschuß beschlossenen Anträgen in der jetzigen Vorlage zum größten Teil stattgegeben. Der Ausschuß hat nun eine Reihe von Vorschriften beigefügt, welche die Möglichkeit einer Wiedereinführung des Bürger­meisteramts auch nach Einführung der Magistratsverfassung gewährleisten. Sodann wurden die Vorschriften über die Oberaufsicht über die städtische Verwaltung eingehend be­handelt. Dabei haben die Vorschriften der genehmigungs­pflichtigen Beſchlüsse größere Abänderungen erfahren.

Lokales.

Gießen, 4. Juni 1910.

** Der Großherzog hat den von dem Frhin. Gustav Löw von Steinfurth auf die evangelische Pfarrstelle zu Steinfurth präsentierten Pfarrverwalter Adolf Weck daselbst für diese Stelle bestätigt.

* Silbernes Jubiläum. Die hiesige Bur­schenschaft Arminia" begeht vom 11.- 13. Juni das Fest ihres 25jährigen Bestehens. Für das Fest haben be­reits Vorträge angemeldet: Prof. Pfaff- Leipzig, der über Die deutsche Burschenschaft vor 25 Jahren und heute" spre­chen wird, und Student der Philologie Zorn- Gießen, wel­cher das Thema Das studentische Ehrengericht an der Uni­versität Gießen" behandeln wird.

-h Straßenbahn. Die Straßenbahn beförderte in dem Monat Mai 115 241 Personen. Des stärksten Be­suches erfreute sich die Bahn am Tage der Hunde- Ausstell­ung mit einer Beförderung von 6813 Personen, während der zweitbeste Besuchstag, der 2. Pfingstfeiertag, der Stra ßenbahn 5618 Fahrgäste brachte.

** Schwurgericht Oberhessen. Die Sitz­ungen des Schwurgerichts für das 2. Vierteljahr 1910 be­ginnen am 6. Juni. Es wird verhandelt am 6. Juni, bormittags Uhr gegen Peter Göt aus Schlechtenwe­gen wegen Verbrechen im Amte; am 7. Juni, vormittags Uhr gegen Peter Müller aus Hähnlein wegen Mord­versuch; am 8. Juni, vormittags Uhr gegen Fr. Ma­tuszewski Ehefrau aus Gießen wegen Meineids- Es ist noch nicht bestimmt, ob das Gericht gegen den früheren Rechtsanwalt klarenaar verhandeln wird, da die Vorun­tersuchung noch nicht abgeschlossen ist.

* Motorboote auf der Lahn. Demnächst werden zwischen Gießen und den nächsten Dörfern auf der Lahn Motorboote verkehren, welche später ihre Fahrten auch bis Wezlar ausdehnen sollen. Die neue Motorbootlinie hat bereits die Genehmigung des Kreisamts und des Wasser­bauamts zu Mainz gefunden.

h- Gewitter. Gestern gegen 3 Uhr nachmittags entlud sich über Gießen ein Gewitter, das nur wenig Re­gen, dafür einige kräftige Blitzschläge brachte.

* Dunkle Angelegenheit. Der in Gießen wohnhafte Arbeiter Gottwald trennte sich im Oktober vori­gen Jahres von seiner Familie, um auswärts Beschäftig­ung zu suchen. Am 16. Dezember wurde aus den Fluten des Mains in Frankfurt a. M. eine Reiche geborgen, in der die auf eine amtliche Bekanntmachung des Fundes hin her­beigeeilte Frau Gottwald ihren Mann erkannte. Trauring und Militärpaß fehlten eigentümlicherweise. In diesem Frühjahr erfolgte jedoch in Aachen wegen Obdachlosigkeit die Verhaftung eines Mannes, dessen Militärpaß auf den Namen Gottwald- Gießen lautete. Die Gießener Polizeibe­hörde, welche sofort ein Verbrechen vermutete, ersuchte zwar sofort die Aachener Behörde um die Festnahme des Ver­dächtigen, konnte jedoch nicht die Festnahme herbeiführen, da der Betreffende inzwischen in Freiheit gesetzt worden war. Nach dem Verbrecher wird gefahndet.

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Post na chrichten. Angenommen: als Postge­hilfe: Böck= Gießen, als Postagent: Karl Germer­Klein- Linden.

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Aus Hessen und Nachbargebiet.

Leihgestern. Das Gauturnfest des Gaues Wetterau findet morgen und Montag hier statt. Zahlreiche Turnvereine der Wetterau haben ihr Erscheinen zugesagt.

* Buzbach. Die Teilstrecke von Ebersgöns nach Oberkleen der Linie Buzzbach- Oberfleen, die bei der Er= öffnung noch nicht ganz fertig war, ist mit dem 1. Juni ebenfalls dem Betrieb übergeben worden.

* Bad Nauheim. Die ungefähr 9jährige Toch­ter der Familie M. in der Usingerstraße wollte Feuer an stecken, wobei die Petroleumkanne explodierte. Das Mäd­chen erlitt schwere Brandwunden.

* Mainz, 3. Juni. Die Hinrichtung des 24jährigen Hausburschen Franz Selzer aus Pfeddersheim, der in Worms Sen Lehrer Kruger ermordet hatte, wurde heute früh, nach­dem der Großherzog das Begnadigungsgesuch abgelehnt chatte, 5 Minuten nach ½ 6 Uhr durch den Scharfrichter Brandt aus Chemnitz mit der Guillotine vollzogen.

* Marburg. Die hiesige Getreide- und Produkt tensirma M. A. Strauß ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Passiven werden auf etwa 750 000 Mark ge­schätzt.

e Homberg a. Ohm. In der Nacht auf vergan­genen Freitag wurde in der Wirtschaft zum Frankfurter Hof mittelst Eindrücken einer Fensterscheibe ein Einbruch ver­übt. Der Täter, welcher ungestört blieb, hat mit einem Stemmeisen die Wirtschaftskasse erbrochen und das Wechsel­geld, sowie Zigaretten und Kognat an sich denommen. Am Tatort ließ er nur ein trockenes Stück Brot, sowie ein Hemdknöpchen zurück. Nachdem man keine Ahnung hatte und vom Täter jede Spur fehlte, wurde auf Ersuchen bei der Polizeibehörde Gießen Schuhmann Ne uz mit seinem Hund dorthin beordert; der Hund nahm die Spur auf durch den Hausgarten, über den Gartenzaun nach einem Steinbruch, welcher eine halbe Stunde entfernt liegt von dem Tatort und verbellte dort eine Stelle, wo ein Stein­schläger aus Grünberg beschäftigt und seit dem Ein- bruch von seine rArbeitsstelle verschwunden war. Der Stein­schläger hatte in dieser Wirtschaft verkehrt und wußte, daß der Wirt tagsüber immer viel Geld in der Kasse hatte. Der Täter ließ noch einen Sack mit Kleidungsstücken in einem Haus zurück, welche der Hund seinem Führer apportierte. Die Fahndung und Verhaftung ist bereits angeordnet.

Aus aller Welt.

* Berlin. Der Prozeß gegen die ehemalige Frau von Schönebeck, der am 6. Juni vor dem Allensteiner Schwurgericht beginnen sollte, wird voraussichtlich eine Ver­tagung erfahren.

* Belgrad. Die serbische Regierung wurde von Petersburg aus amtlich benachrichtigt, daß im August Mon­tenegro zum Königreich proklamiert werden wird.

)( Nürnberg München- Nürnberg, eine 370 Kilometer lange Radfernfahrt am Sonntag, den 29. Mai, brachte der Marte Brennabor den fünften Preis.

)( Belgien. Der Brennaborfahrer J. Niederau ging am 29. Mai in Lüttich aus einem 25 Kilometer- Rennen hinter Motorschrittmachern als Erster hervor.

Aus dem Gerichtssaal.

Straffammer.

Gießen, den 3. Juni 1910. Bei verschlossenen Türen wurde gegen den früheren Schullehrer Adolf Ruppel von Friedberg wegen Ver­gehens gegen§ 175 verhandelt. Das Urteil, nach welchem er die Handlungen an einem 16jährigen Mezgerlehrling aus Ochstadt vorgenommen hatte, lautete auf 6 Wochen Ge= fängnis, wobei strafmildernd in betracht lam, daß der Junge in den schmußigen Handlungen bewandert ist und es dem Angeklagten leicht war, zu seinem Ziel zu kommen.

Der Schornsteinfeger Franz Kinsberger aus Fürfeld arbeitete bei einem Meister zu Groß- Fel da. Gelegent­lich seiner Anwesenheit in Lehnheim, stahl er eine Pferde­decke von einem Wagen, die er verkaufte. Urteil 8 Monate Gefängnis und 3 Jahre Ehrverlust. Ein Monat Untersuch­ungshaft wird aufgerechnet.

Dem Schweizer Michael Majewsky waren eine Reihe von Diebstählen, die im vorigen Jahr in der Wetterau ver­übt wurden, zur Last gelegt. In Dortelweil wurde in den Nächten, vom 4. bis 11. Juli, in Friedberg in der Nacht vom 26. auf den 27. Juli, in Obererlenbach vom 10. auf 11. August Einbrüche und sonstige nächtliche Dieb­stähle verübt. Die Täter hatten es hauptsächlich auf das Personal auf den Gutshöfen abgesehen. Es wurden in er­ster Linie Bargeld, Portemonnaies, Uhren, Ringe und Wäsche entwendet; auch ein Fahrrad war um diese Zeit verschwunden. Nach seiner Aburteilung in Frankfurt a. M., lenite sich der Verdacht auf den Angeklagten. Einige Ge­genstände, die bei dem Angeklagten gefunden und von den Bestohlenen erkannt wurden, führten zur Anklage. Der An­geflagte leugnete und wollte um die Zeit des Diebstahls die fragliche Gegend nicht betreten haben. Trotzdem die Zeugen befundeten, es handle sich um Sachen, die ihnen gestohlen worden waren, welche bei dem Angeklagten ge­funden wurden, mußte doch mangels Feststellung der Schuld Freisprechung erfolgen.

Li erarisches.

Griebens Reiseführer. Band 29. Der Rhein. 27. Auflage 1910-11. Meu bearbeitet von Al­bert Drossong. Mit 10 Karten und einem Grundriß. Preis 3 Mt. Verlag von Albert Goldschmidt in Berlin W. 35. Die große Beliebtheit und starke Verbreitung, deren sich der ausgezeichnete Grieben'sche Reiseführer Der Rhein" seit vielen Jahren erfreut, haben in furzer Zeit schon wieder eine neue Auflage nötig gemacht, deren Erscheinen gerade jeßt, zum Beginn der Reisezeit, allseitih freudig begrüßt werden wird. Die Vorzüge dieses Führers sind sachliche, flare und übersichtliche Anordnung und Behandlung des Reisestoffes, wobei jeder überflüssige Ballast entfernt und dennoch nichts bemerkenswertes außer Acht gelassen wurde. Von dem Führer erscheint zu gleicher Zeit auch eine kleine Ausgabe, betitelt Kleiner Führer für die Rheinreise"( Grie­bens Reiseführer, Band 75. Mit 7 Karten. Mt. 1.50), die für kürzere Touren sich aufs trefflichste bewähren dürfte.

Außerdem gibt der Verlag 2 Sonderdrucke aus Band 29 heraus, und zwar die beiden Städteführer Frankfurt a. M. und der Taunus"( Band 31; Mt.-.60) und Köln und Umgebung"( Band 30; Mt.-.50), die jedem, der nur diese Städte aufsuchen will, die besten Dienste leisten werden.

Lerikon für Photographie und Re produktionstechnik. Von Professor G. H. Em­merich, Direktor der Lehr- und Versuchsanstalt für Photo­graphie 2c. in München. 60 Druckbogen. Lerifon- Oktav. Mit 36 Tafeln und 360 Abbildungen im Terte.- Das Werk erscheint in 20 Lieferungen zu 50 Pfg.( Lieferungen 2-5) ( A. Hartlebens Verlag in Wien und Leipzig.) Dieses Le­rikon bildet die Fortsetzung der Hartlebens Lerika aus den

chemisch- pharmazeutisschen, elektrischen, astronomischen und anderen technischen Gebieten. Es behandelt die in steti­gem Wachsen begriffenen Anwendungsgebiete der gesamten Photographie; so außer der künstlerischen und technischen Photographie in allen ihren Abarten, die Tele-, Ballon, Mitro, Röntgen-, Gerichts- Photographie, die Kinemato= graphie, die Photogrammetrie, Astrophotographie; meteoro­logische, botanische, zoologische Photographie, das Urheber­recht, das Unterrichtswesen, die Geschichte der Photographie, die Biographien vieler Forscher und Fachmänner, schließlich das Lichtpauseverfahren, die Chemiegraphie, der Lichtdrud und die Heliogravüre; an der Bearbeitung des in 45 Re­ferate aufgeteilten Gesamtstoffes sind 25 der bekanntesten Fachmänner beteiligt. Das Emmerich'sche Lexikon wird für das große Heer der Photographierenden ein unentbehrliches Nachschlägewerf sein, das gründlich und zuverlässig über alles Wissenswerte unterrichtet.

Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen.

Geborene.

Mai 19. Fuhrknecht Georg Goß ein Sohn, Friedrich. 25. Kutscher Heinrich Kaiser ein Sohn, Karl.

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26. Glaser Heinrich Röhm eine Tochter, Karoline Luise.

28. Installateur Gustav Linsel ein Sohn, Erich Karl Simon.

30. Lokomotivhilfsheizer Emil Hofmann eine Tochter, Josephine Marie Therese.

31. Kaufmann Friedrich Krömmelbein ein Sohn. Juni 2. Taglöhner Heinrich Repp eine Tochter, Wilhelmine. Aufgebote.

Mai 27. Wilhelm Wießler, Fuhrmann in Gleiberg, mit Wilhelmine Wießner in Gießen.

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28. Wilhelm Wagner, Steinmez, mit Elise Ubrich, beide in Gießen.

30. Karl Junker, Kaufmann in Gießen, mit Auguste Katharine Möller in Bieber.

30. Fidejustus Walther, Oberlehrer in Breslau, Elisabeth Hopfe in Gießen.

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31. Philipp Jakob Berghäuser, Fabritarbeiter in Wet­lar- Nieder- Girmes, mit Lina Lang in Gießen.

31. Hermann Diehl, Lagermeister in Gießen, mit Anna Derter in Gilsbach.

Juni 1. Heinrich Erb, Fuhrmann, mit Anna Baum, beide

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in Gießen.

1. Wilhelm Fendt, Landwirt in Frankfurt a. M.­Niederrad, mit Marie Leichardt in Gießen.

1. Heinrich August Schneider, Geschäftsführer in Gie­ßen, mit Maria Dranzburg in Wittlich. Eheschließungen.

Juni 1. Karl Albert Emil Leimbach, Amtsrichter in Gie­boldehausen, mit Emma Sophie Frizz in Frank­furt a. M.

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1. Julius Schild, Schreiner, mit Frieda Gilbert, beide in Gießen.

Gestorbene.

Mai 28. Christian Heil, Friedhofsarbeiter, 65 Jahre alt. 28. Robert Artur Weber, 1 Monat alt.

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31. Heinrich Müller, 10 Monate alt.

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31. Josephine Schädel, geb. Peters, 57 Jahre alt. Juni 1. Friedrich Vogel, Student, 20 Jahre alt.

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2. Susanne Marie Kalbfleisch, geb. Braun, 69 Jahre alt.

3. Franz Plant, Rentner, 77 Jahre alt.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Am 2. Sonntag nach Trinitatis, den 5. Juni. Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrassistent Hanstein. Zugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Matthäusgemeinde."

Vormittags Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nächstkünftigen Sonntag, den 12. Juni, findet Hauptgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für Mat­thäus- und Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldun gen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirch e. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

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Zugleich Christenlehre für die Neulonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 9% Uhr: Professor D. Schian. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes- Ge­meinde. Pfarrer Ausfeld. Wartburg- Verein. Sonntag, den 5. Juni, abends 8 Uhr: Aufnahme neuer Mitglieder.

Botholische Gemeinde Samstag, den 4. Juni. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht.

Sonntag, den 5. Juni.

3. Sonntag nach Pfingsten.

Fest des heiligen Bonifatius. Vormittags Uhr: Gelegenheit zur ul. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste heil. Messe. Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vormittags 11 Uhr: Heilg. Messe mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre; darauf Festandacht mit Segen.

Methodisten- Gemeinde.

Wilhelmstraße 45. Sonntag, den 5. Juni.

Vormittag ½ 10 Uhr: Predigt. Vormittags 11-12 Uhr: Sonntagsschule. Abends 8 Uhr: Predigt.

Dienstag, den 7. Juni. Abends Uhr: Singstunde.

Donnerstag, den 9. Juni. Abends 9 Uhr: Bibel- und Gebetstunde.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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