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* Nidda. Den Kontursgläubigern des Vorschuß­und Kreditvereins Ober- Mockstadt wurde durch den Kon= fursverwalter Rechtsanwalt Sandmann eine weitere Ab­schlagszahlung von 15 Prozent zu teil.

* Birtlar. Morgen feiert der hiesige Kriegerver­ein sein 25jähriges Stiftungsfest in Verbindung mit dem Bezirksfest des Kriegervereinsbezirts Lich. Zugleich findet die Einweihung eines Kriegerdenkmals statt.

* Alsfeld. Das hess. Tugerkulose- Wander- Muse­um, das weitere Kreise der Bevölkerung über die Gefahren der Tuberkulose und über die Mittel zu ihrer Bekämpfung belehren will, trifft anfangs Juli im Kreise Alsfeld und wird in den größeren Orten Romrod, Kirtorf, Hom­berg a. d. Ohm und Nieder- Ohmen auf mehrere Tage aus­gestellt.

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* Alsfeld. Am Sonntag, den 10. Juli, findet nachmittags 3 Uhr im Saale des Deutschen Hauses" unserer Stadt die Hauptversammlung des Oberhessischen Obstbauvereins statt. Neben der üblichen Rechnungsablage und dem neuen Voranschlag kommen einige Statutenänder ungen zur Verhandlung. Vormittags 10% Uhr findet demselben Lotal eine Baumwärterversammlung statt, welcher über die Organisation der Baumwärter, ferner über ihre Stellung zur Landwirtschaftskammer gesprochen und Obstbautechniker Koch- Alsfeld einen Vortrag halten wird. * Bad Nauheim. Der Brand der hiesigen Auto­Garage entstand dadurch, daß ein einer englischen Dame gehöriges Auto nachts 1 Uhr vor der Garage vorfuhr, wel­ches nach Aussage bereits auf der Tour einen defekten Ben­zintessel gehabt hat, denn der Chauffeur hat versucht in Buzzbach die lecke Tropsstelle des Behälters bereits zu ver­stopfen. Der Chauffeur, ein junger 19jähriger Franzose Namens Donges, wurde wegen fahrlässiger Brandstiftung und vorliegenden Fluchtverdachtes in Haft genommen. * Friedberg. Es besteht der Verdacht, daß der Friedberger Attentäter, Dachdecker Werner aus Kaiserslau tern, vor etwa 3 Wochen in der Pulverfabrik in St. Ing­bert einen Einbruch begangen hat, wobei ein halber Zent­ner Dynamit gestohlen wurde. Werner soll in St. Ing bert bei der Blizableiteranlage der Pulverfabrio gearbeitet haben.

* Friedberg. Der Attentäter Karl Werner ist in Lüttich verhaftet worden, wo er unter dem Namen Schmidt sich aufgehalten hatte. Werner war in Brüssel kurz nach dem verbrecherischen Anschlag in einem Geschäft in unmittelbarer Nähe der Bürgermeisterei, um sich einen Kragen zu kaufen. Als dort die Nachricht von dem Bant­raub in Gegenwart des Attentäters eintraf, meinte Friedberg wird bald Großstadt. Werner hat auch wahr­scheinlich den Schuß auf den Bankdirektor Meyer abgegeben, denn eine in dem Bureau gefundene leere Patronenhülse paßt nicht in die Browningpistole des Wingeß.

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* We blar. Die Umgestaltung des Bahnhofs Wetz­lar, an der jetzt nahezu 4 Jahre gearbeitet wird, geht ihrer Vollendung entgegen. Seit vorigen Herbst wird an den Ueberführungen gearbeitet. Während Bahnsteig ( Strecke Gießen- Deuß) Ende Februar vollendet wurde, ist nun auch Bahnsteig 2( Strecke Gießen- Koblenz) in Be­trieb genommen worden. Jetzt ist nur noch Bahnsteig 3 ( Strecke Lollar- Weßlar) zu vollenden.

* Wetzlar. Wegen Falschmünzerei wurden hier der Handelsmann Karl Blech und der Maurer W. Ostweiler verhaftet. Bei ihnen wurden falsche Zweimartstücke gefun­den, auch ist erwiesen, daß sie solche in den Verkehr ge bracht haben.

* Frankfurt. Die internationale Sport- Ausstell­ung wird endgültig am 17. Juli geschlossen.

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* Mainz. Gestern erfolgte der Ueberzug des 2. Ba­taillons vom Inf.- Reg. Nr. 88 von Mainz nach seinem neuen Garnisonsort Hanau. Im Militärkasino hatte gestern das Offizierstorps zu Ehren der scheidenden Kame­raden eine Abschiedsfeier veranstaltet, an der auch Bber­bürgermeister Dr. Göttelmann als Vertreter der Stadt Mainz teilnahm.

Darmstadt. Zum Gedächtnis für den verstor benen Geh. Medizinalrat Dr. Ludwig, den Gründer und Leiter der Landesirrenanstalt in Heppenheim, fand in der Aula der Technischen Hochschule eine große Feier statt, der u. a. Minister v. Hombergt, Provinzialdirektor Fey, zahl­reiche weitere Vertreter des Ministeriums, sowie Professo­ren aus Darmstadt und Gießen beiwohnten. Professor Dr. Sommer Gießen hielt die Gedächtnisrede.

* Wiesbaden. Die Zahl der bis jetzt hier an­gemeldeten Fremden beträgt 75 815, davon 28 043 zu län­gerem und 47 772 zu fürzerem Aufenthalt.

Aus aller Welt.

Das Kriegsministerium wird den Bericht dem Reichstage zugehen lassen.

* Görlib. Hier ist der Hilfsgerichtsdiener Scholz, der am 28. Februar seine Geliebte Alma Spengler ermor­dete und vom Schwurgericht zum Tode verurteilt worden war, auf dem Hofe des Landgerichtsgefängnisses durch den Scharfrichter Schwieß hingerichtet worden.

* Berlin. In unserer Kolonie Togo sind laut dem Gutachten Sachverständiger Goldfunde festgestellt worden. Nach den neuesten Bergrechtsverordnungen ist das Gouver­nement im Besitze des Regals, das aber an Privatperso­nen werden kann.

wurde.

Ans dem Gerichtssaal.

Strafkammer.

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Ausdruck. Nach einer kurzen Ansprache des Regierungs­präsidenten dankte Graf Zeppelin mit bewegten Worten. Im Hotel nahm Graf Zeppelin die Vorträge des Diret tors Colsmann und des Ingenieurs Dürr entgegen, um darauf, ohne die Unfallstelle zu besichtigen, seine Reise nach Berlin fortzusetzen.

Die Zeppelin- Gesellschaft in Friedrichshafen stellte der ein Deutschen Luftschiffbau- Attiengesellschaft zweites Luftschiff zum Selbstfostenpreise zur Verfügung, das bereits im Oktober seine Fahrten aufnehmen soll. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen

Geboren e.

Juni 23. Briefträger Georg Alexander ein Sohn, Karl. 23. Schneider Friedrich Aulenbacher ein Sohn, helm Ludwig.

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24. Eisenbahngehilfen Ferdinand Even ein Sohn, Jo­hannes Karl.

27. Prediger an der Baptistengemeinde Heinrich Va­lentin Euler ein Sohn, Karl Samuel. Aufgebote.

Juni 25. Karl Gerlach, Arbeiter, mit Anna König, beide in Stiege.

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Gießen, 1. Juli. Das Urteil in der Angelegenheit des N'e u bauein sturzes bei der Veterinärklinit zu Gießen lautete gegen den Bauunternehmer Johann Georg Pfaff in Gießen auf 300 Mart Geldstrafe; Maurermeister Karl Stein Steinbach wurde zu 400 Mark Geldstrafe verurteilt, währ end Architekt 2. Seuling in Gießen freigesprochen Letzterer konnte nicht verantwortlich gemacht wer­den, da er die Bauleitung nach vorherigem Verbot des Weiterbauens niedergelegt hat und die Gefahr erst durch das Weiterbauen entstanden ist. Pfaff und Stein fallen Kunstfehler zur Last. Ersterer hat sich zu wenig um Bau gefümmert und hat sich unbefugt in die Bauleitung gemischt, da er das Weiterbauen auf sein Risiko angeord­net hat, und auch den Befehl gab, die Träger, welche sich als unzureichend erwiesen, anzubringen. Stein war Aus­führender des Baues, den die unmittelbare Schuld trifft. Er ist für die Stabilität des Baues verantwortlich, wenn er auch nicht stets dabei war und die Maurer nicht, wie es hätte sein sollen, beaufsichtigt hat. Es wird ihm be­sonders das mangelhafte Absprießen beim Einziehen der Beide Verurteilte waren nach Träger hoch angerechnet.

ihrer Befähigung in der Lage, die Gefahr zu erkennen. Im großen und ganzen haben sie es an der nötigen Sorgfalt fehlen lassen. Das Gericht hatte bei der Strafausmessung in Betracht gezogen, daß Pfaff erfahrener und gewandter als Stein ist; er war aber doch nicht in der Lage, Bau in der erforderlichen Weise zu kontrollieren. Einer hat sich auf den anderen verlassen, wodurch sich jeder entlastet fühlte.

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27. Friedrich Meifarth, Kaufmann in Lemgo, Johanna Hollmann in Gießen.

mit

27. Heinrich Hinkler, Kassenbeamter, mit Elisabetha Schulmeyer, beide in Gießen.

27. Christian Gelddach, Postassistent in Ronsdorf, mit Elisabeth Eimer in Gießen.

29. Viktor Geißner, Rechtsanwalt

Luise Biefer in Gießen.

in Darmstadt, mit

Juli 1. Ernst Weller, Ziegelmeister, mit Hedwig Schra­der, beide in Gießen. Eheschließungen.

Juni 25. Mar Voigtländer, Kaufmann in Braunschweig, mit Emilie Richter in Gießen.

, 25. Heinrich Ruppel, Erdarbeiter, mit Elise Löb, beide in Gießen.

Gestorbene.

Juni 25. Marie Wellhausen, 22 Jahre alt.

25. Marie Volt, geb. Franz, 24 Jahre alt.

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26. Robert Giese, Hauptmann, 39 Jahre alt.

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27. Heinrich Sommerlad, Taglöhner, 63 Jahre alt.

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zu Die Dienstmagd Anna Bien aus Düsseldorf, die Friedberg in Stellung war, ist wegen Erpressung an­getlagt. Sie ist im Unfrieden von ihrer Herrschaft geschie­den und hielt sich hiernach in der Stadt Frankfurt a. M. auf. Eines Tages erhielt ihr früherer Dienstherr einen Brief, der Sohn des Hauses hätte es auf das Mädchen abgesehen gehabt. Es werde die Mitteilung gemacht, daß er auch schon das frühere Mädchen habe notzüchtigen wollen. Es lägen Beweise genug zur Ueberführung vor und es würde bei der Staatsanwaltschaft Anzeige erstattet werden, falls nicht in­nerhalb 8 Tagen 400 Mt. Hauptpostlagernd unter M. 3. nach Frankfurt geschickt würden. Die Angeklagte bekannte sich nach anfänglichem Leugnen als die Absenderin des Brie­fes. In der Verhandlung widerrief sie dieses wieder und suchte den Verdacht auf eine Friedberger Frau zu lenken, die Beziehungen zu Frankfurt hat. Infolge dieser Angaben mußte die Verhandlung zur Begutachtung des Briefes aus­gesetzt werden.

Die Arbeiter Wilhelm Lang und Wilhelm Schwarz in Friedberg versuchten im April in einer Backsteingrube ein Stück Eisenrohr zu stehlen, ließen aber ab, als sie sich beobachtet sahen. Beide sind vielfach vorbestraft. Lang be= tam wegen Diebstahlsversuchs 1 Monat Gefängnis und Schwarz fam mit 3 Wochen durch.

Dem Gelegenheitsarbeiter Ludwig Roß aus Wolfsgru­ben ging durch das Amtsgericht Butzbach ein Strafbefehl über 13 Tage Haft zu, weil er zu Hause standaliert hat und Wäsche zum Fenster hinauswarf, so daß ergernis ge­nommen wurde. Das Schöffengericht wies seinen Einspruch zurück und der Angeklagte legte Berufung ein und behaup­tete, ein Hauptzeuge hätte die Unwahrheit gesagt. Nicht er selbst sei betrunken gewesen und habe standaliert, sondern bei seiner Frau sei dieses der Fall gewesen. Die Beweis­aufnahme ergab das nämliche Bild wie am Schäffengericht, doch hielt das Gericht nicht für erwiesen, daß durch Hinauswerfen der Wäsche auf die Straße, Vorübergehende hätten beschädigt oder verunreinigt werden können, weshalb der Berufung insofern stattgegeben wurde, als daß die dies­bezügliche Strafe von 3 Tagen in Wegfall fam, während im übrigen seine Berufung zurückgewiesen wurde.

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* Hamburg. Das Komitee für die Errichtung Zur Strandung des Zeppelinluftschiffes.

einer Zeppelinhallen Gesellschaft in Hamburg hat mit der Deutschen Luftschiffahrts- A.- G. in Frankfurt a. M. ein Uebereinkommen getroffen, wonach diese sich bereit erklärt, nach Fertigstellung der Hamburger Halle jährlich für eine bestimmte Zeit ein Luftschiff in Hamburg zu stationieren und der Hamburger Gesellschaft einen bestimmten Anteil an den Erträgnissen der Luftschiffahrten zu gewähren.

* Berlin. Die zur Untersuchung des Weilbur= ger Zeppelin unglück 3 eingesetzte sechsglieberige Kommission hat festgestellt, daß ein fahrlässiges Verschulden der militärischen Leitung des Zeppelinschiffes nicht vorliegt.

Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Biekener Fleisch- u. Brotpreise am 27. Juni 1910

Höchste Schlachtviehpretse in Frankfurt a. M.

Fleischpreise in Stehes

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Ochsen Kälber Schweine

50 kg Schlachtgewicht 81-87 m. 1/1 93-100 Pf. bo. 68-70 Getreidepreise in Mannheim

kg 80-88 Big.

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Weizen 100 kg

Roggen 100 kg

do 80-84 bo. 80-96 Brotpreise in Gießen

20.00-20.25 M. Weißbrot 2 kg 62 Pf. 15.50-15.75 M. Schwarzbrot 2kg 54ẞf. Marktberichte

Das Luftschiff wurde im Laufe des Donnerstags mit Hilfe des Militärs abmontiert und zum größten Teil auf Wagen verladen. Die Gondel und die Passagierkabine brachten die Soldaten zum Bahnhof Wellendorf, von wo die einzelnen Teile nach Friedrichshafen befördert wurden. Graf Zeppelin traf am Mittwoch nachmittag in Osnabrück ein. Am Bahnhofe hatten sich zum Empfang des Grafen die Spißen der Behörden eingefunden. Der Oberbürger meister richtete an den Grafen Worte der Begrüßung und brachte das Bedauern und die Anteilnahme der Bevölker­ung an dem Mißgeschick des Luftschiffes Deutschland" zum

Bekanntmachung.

27. Karoline Sophie Antonie Pfeiffer, 2 Jahre alt.

29. August Schmidt, Polsterer und Tapezierermeister, 26 Jahre alt.

Kirchliche Nachrichten für Gießen.

Evangelische Gemeinde.

6. Sonntag nach Trinitatis, den 3. Juli. Gottesdienst.

In der Stadtkirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Matthäusgemeinde.

Vormittags 9% Uhr: Professor D. Ed. Vormittags 11% Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. In der Johannesfirche. Vermittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheimer.

Zugleich Christenlehre für die Neutonfirmierten aus der Lukasgemeinde. Vormittags Uhr: Pfarrer Ausfeld. Vormittags 11% Uhr: Kinderkirche für die Johannes- Ge­meinde. Pfarrer Ausfeld. Abends 8 Uhr: Versammlung und Bibelbesprechung Johannessaal.

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Katholische Gemeinde Samstag, den 2. Juli. Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heiligen Beicht.

Sonntag, den 3. Juli.

7. Sonntag nach Pfingsten. Fest Peter und Paul.

Vormittags Uhr: Gelegenheit zur bl. Beicht. Vormittags 7 Uhr: Die erste heil. Messe.

Vormittags 8 Uhr: Austeilung der heiligen Kommunion. Vormittags 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. Vormittags 11 Uhr: Heilg. Messe mit Predigt. Nachmittags 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht mit Se­gen.

Verantwortlich: Albin Klein, Gießen.

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mit 3000 Mt. ingestellt, aus der spanischen Schule, an­80-96 geblich um d. J. 1200, Architekturarbeit,

96

Gießen, den 28 Juni. Auf dem heutigen Wochenmarkte kosteten Schweinefleisch per Pfd. Schweinefleisch gef. p. Pfd. Kalbfleisch per fb. 80-84 Dienstag, 5. Juli 1910, nachm. 2 Nhr Hammelfleisch per Pfd 60-84 Kartoffeln p. 100 Rilo 600-00 00 in Gießen, Neustadt 55( Bickers Saal) Zwiebeln per Ctr. 9.00-10.00 Weistraut per Std. 0.20-0 30 3wangsweise versteigert.

Butter per Pfd. Hühnereier per Stüd Rafe per Stüd Käsematte 2 Stüd Tauben der Baar Hühner per Stud Hahnen per Stüd

Enten per Stüd Gänse der Pfd. Ochsenfieisch per Pfd.

1.05-1.15 7-8 6-8 5-6 0.80-1.00 1.00-1.60 0.80-1.80 1.80-2.20

00

Kirschen, per Pfund Aepfel er 3tr. Birnen per 3tr.

0.00-035 00.00–00.00

Rindfleisch per Pfd.

70-74

80-88 Nüsse 100 Stüd

Milch per Liter

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00.00-00.00 diese Gelegenheit aufmerksam gemacht. Gießen, 2. Juli 1910.

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Dauer der Marktzeit von 7 ihr morgene bis 1 Uhr nachmittags Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Markt­zeit überhaupt nicht und während dreier Stunden der Marktzeit in Umberziehen fetlgeboten werden.

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Uhr dort abzugeben. Die Eröffnung derselben findet aldann in Gegenwart der erschienenen Anbieter statt.

Gießen, den 1. Juli 1910.

Neubauverwaltung der Provinz Oberhessen.

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