Einzelbild herunterladen

S

บาง

Les

to the

11 อม: 13q| agS 11 aaq plaz

- q v v lua v g PvE DJ]@qsuBuy 129 31

8

-

og

' uǝbval o

*

ve an app p

MR

,, แวว 119 11243q

Das Brezel- und Semmelexamen.

Dies und Das

Ein alter, schöner

Brauch besteht in dem thüringischen Städtchen Kölleda in dem sog. Brezelexamen, das bei Entlassung der Schulkinder alljährlich

vor Ostern stattfindet

und von den Kindern um so mehr geschätzt wird, als es keine weiteren Schwierig­keiten macht, als aus der Hand des Klassen­lehrers eine Anzahl Brezeln in Empfang zu nehmen. Je nach dem Range der Klas­sen empfängt jedes Schulkind, wenn es in die Osterferien geht, 4, 6, 8 oder 10 Brezeln, die an eigens hierzu mitge­brachten bunten Bän­dern angereiht und so nach Hause ge­tragen werden; auch die Lehrer erhalten eine Anzahl Brezeln. Da hier etwa 800 Schulkinder in dieser Weise mit Brezeln bedacht werden, so sind verschiedene Tau­send Stück dieses Fastengebäcks erfor­derlich. Dieser Brauch steht mit der Sage von der Mutter Aeptin" in Zusam­menhang. Im be­nachbarten Battgen­dorf findet ein ähn­licher Brauch statt; die Schulkinder er­halten dort je nach ihrem Alter große und kleine Semmel­reihen, auch einige Bogen Schreibpapier. Man nennt dies dort ,, Semmelegamen".

"

Bilderrätsel.

Scharade.

Deitere Ecke.

Der Pfiffikus. Ein wegen schlechten Schreibens schon häu­

Ich wollt meine Lieb

Duette Far Sopran

ARIA

Duett. Ton G. Süs.

Allegro

Unsere Rätselecke

t

,, Gib erstes Paar mir", sprach der mächtge Mann, " Dem zweiten Paare wirksam zu begegnen, Das mich mit seinen Plagen hält im Bann. Kannst du's, will ich mit reichster Huld dich segnen!"

Der Weise sprach: Es gibt kein erstes Paar, Und bötest du der ganzen Erde Schätze. Ein zweites Paar hat alles immerdar, Es kommt nach ehernem Naturgesetze. Du bist ein zweites Paar. So füg dich drein. Ja, lebten wir noch in dem ganzen Worte, So salbt ich dich mit Zauberspezerein, Doch heute hält man nichts mehr von der

Silbenrätsel.

Sorte.

a a ae bor cre en ga la la na o ro tor tu

::

::

zu suchen sind 7 dreisilbige Wörter, deren Anfangs- und Endsilben oben ge­geben sind.

Wer die richtigen Wörter gefunden hat, kann sie so ordnen, daß ihre Mittelstlben einen Sonntag nennen.

figer angedrohtes Strafgericht sollte endlich vollzogen wer­den. Schon befand sich die ,, ungebrannte Asche" in bedroh­licher Nähe des Kör­perteiles, der zwecks Gedächtnisstärkung bearbeitet werden sollte, als mein De­linquent sich urplötz­lich durch einen ener­gischen Ruck aus der erwähnten Lage" befreit und, sich um­wendend und mir sei­ne biedere Rechte ent­gegenstreckend, aus­ruft: Herr Lehrer, wollen wir wet­ten, daß ich das nächste Mal besser schreibe?" Wahres schichtchen. Eine Lehrerin behandelte in der Volksschule die Kleidung". Es wurden Kleidungs­stücke aufgezählt für Kopf, Hals, Rumpf. ,, Nun ein Klei­dungsstück für die Hände!" Der kleine Frizz in der hintersten Bank hebt die Hand und ruft laut, freudig er­regt über sein Wissen: Die Hosen­taschen!"

Splitter.

Ge=

Sage

nicht alles, was du denkst, aber bedenke alles, was du sagst."

Nachdruck der Rätsel und Aufgaben verboten. Die Auflösungen erfolgen in der nächst. Nummer. Auflösungen der Rätsel und Aufgaben in voriger Nummer:

Abstrichrätsel: Christ ist erstanden. Chrom, Geist, Listen, Vorstand, Wein.

Magisches Zahlenquadrat:

338 459 250 371 492 404 470 316 437 283

415 261 382 503 349 481 327 448 294 360 272 393 514 305 426 Rätsel: Ostern. Zahlenpyramide:

E

Ei

Eli

Ilse

Elias

I s Spi

r

a el

r a 1 e Rätsel: Haufen.

Verantwortlicher Redakteur: Paul Dschmann, Verlag und Druck des Christlichen Zeitschriftenvereins, Berlin SW. 68, Alte Jakobstr. 129.

14.

Neur Lelehalle

Beilage zur Gießener Zeitung.

Für Abonnenten der Gießener Zeitung kostenfreie Lieferung. Expedition: Seltersweg 83. Verlag Albin Klein.

Gebeime Dokumente.

Novelle von Walter Kabel- Zoppot.

Is Percy Gifford am Vor­mittag des 30. April sein Arbeitszimmer im Kriegs­ministerium betrat, leuchtete ihm so recht aufdringlich in die Augen fallend von dem grünen Bezuge der Schreibtischplatte der dunkellila far­bene Umschlag eines Briefes entgegen. Er kannte diese Briefe größten Formats nur zu gut. Und so überlegte er denn, während er seinen kurzen Paletot dem Bureaudiener reichte und den Spiegelglatten Zylinder und die tadel­losen Wildlederhandschuhe sorgfältig auf dem breiten Fensterbrett unter­brachte...

,, Also hat Tante Warrington doch noch an mich gedacht..! Jamos! So wird der brave Edward Cowper sich vergebens freuen, Kusine Felicia un­gestört heute wieder den Hof machen zu können, der aufdringliche Mensch!" Percy Gifford hatte richtig gemutmaßt. Das Schreiben Lady Warringtons lautete

,, Lieber Neffe! Bei den vielfachen Vorbereitungen, die unser für heute Nachmittag geplantes erstes Garten­fest zur Feier des Einzuges des ersten Mai erforderte, haben wir ganz ver­gessen, Dich einzuladen. Soeben erst erinnerte mich Felicia, die mit Lord Cowper vom Tennisplatz zurückkehrte, an diese Unterlassungssünde. Selbst­verständlich erwarten wir Dich. Du gehörst ja zur Familie. Ich schicke diesen Brief ins Ministerium, damit Du ihn ganz bestimmt noch zurzeit erhältst. Nebenbei hättest Du Dich in den letzten Tagen bei uns blicken lassen, so wäre es in mehrfacher Be­ziehung für Dich besser gewesen, ganz abgesehen davon, daß Deine Person dann nicht bei der Aufstellung der Liste der Einzuladenden übersehen worden wäre. In alter Liebe Deine Tante Helene Warrington." Dieser Brief erregte in Percys Brust recht gemischte Gefühle. Gewiß

BLECKE.

1910.

zuerst herrschte die Freude vor, nach­mittags wieder einmal nach einer durch angestrengteste, sehr dringende Arbeit ausgefüllten Zeit mit Felicia zusammenzukommen. Aber diese frohe Erwartung wurde durch jene Stelle in Lady Warringtons Schreiben stark gedämpft, die von Lord Cowper handelte. War dieser doch Haupt­mann Giffords hartnäckigster Neben­buhler um die Gunst der schönen und millionenschweren Felicia! Und Ed­ward Cowper hatte allein mit ihr gestern Tennis gespielt, während er, der arme, mit Aufträgen aller Art überhäufte Percy, hier im muffigen Bureau sitzen und für Englands Wohl geheime Pläne ausarbeiten mußte.

Hauptmann Giffords Gesichtsaus­druck wurde immer verstimmter. Und dann überflog er nochmals die letzten Sätze des dunkellila farbenen Briefes, die ihm eine versteckte Bedeutung zu haben schienen. In mehrfacher Be­ziehung für Dich besser gewesen...!" stand da wie ein peinigendes Rätsel! Percy grübelte und grübelte Endlich glaubte er, begriffen zu haben. Das war doch sicherlich nichts anderes als eine Warnung von Tante War­rington, die Lord Cowper auch nicht sonderlich schätzte und dem von ihr bevorzugten Neffen leise andeuten wollte, daß es für seine Werbung um Felicia eben besser gewesen wäre, wenn er dem andern nicht so oft Gelegenheit gelassen hätte, mit seiner Rusine allein zu sein. Ja, fraglos war dies die richtige Lösung, sagte er sich ingrimmig und verwünschte mit wenig schmeichelhaften Ausdrücken seine jezige Stellung, die ihn oft bis in die halbe Nacht an den Schreibtisch fesselte. Was half ihm diese Vergünstigung, daß man ihn vom Generalstab in das Kriegsministerium auf einen Ver­trauensposten abkommandiert hatte, was nützte ihm die Aussicht auf schnelle Beförderung, wenn Felicia für ihn verloren ging...! Er liebte sie, wie er nie wieder lieben würde, und er war bei seinem Reichtum und seinen künstlerischen Neigungen nicht ehrgeizig genug, seine Herzenswünsche