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Sun Sa

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In Vertretung. Herr: Sie junger gesunder Mensch sollten sich schämen betteln zu gehen."

Bettler: Ich vertrete ja man bloß meinen Freund, der mußte nämlich ins Bad reisen."

Die verhängnisvolle Dachbafenjagd.

1.

&

Zeitverlust.

Willst du besteh'n in dieser Welt, Schaff in dem Sinne: 3eit ist Geld."

Denn nur der Reiche kann es wagen,

Kostbare Stunden totzuschlagen.

Beim Hochzeitsmahl. Brautführer( Reserveleutnant am Ende seines .. Also, verehrte Festgenossen, bringen wir

Toastes):

dem hochverehrten jungen Paar ein dreifaches Hurra!" Bräutigam( beim Anstoßen mit dem Redner): ,, Das flingt gerade so, als zögen wir in den Krieg?" Brautführer: ,, Tut ihr ja auch!"

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Schlechte Zeiten.

., Was, auch der Flohzirkus ist insolvent?" ,, Ja, weil das Publikum dem Zirkus floh!"

2.

Modernes Inserat.

Köchin mit prima Referenzen sucht anderweitig Stellung. Näheres Fräulein Amanda Sauber, Speckstraße 1, Sprech­zeit 10-12 Uhr vormittags.

Einige Anerkennungen und Urteile:

1. Wunschgemäß bestätige ich hiermit, daß Frl. Amanda Sauber während 3 Jahre als Köchin bei mir beschäftigt war. Sie verstand es, durch ihre Kochkunst meine ganze Achtung zu erwerben und war ich stets mit Ihren Leistungen zufrieden. Sie verläßt mich auf ihren Wunsch und begleiten ihr meine Wünsche für ihr ferneres Fort­fommen. Dick, Privatier. 2. Ich bescheinige gern, daß Fräulein Sauber groß­artig kocht. Es war mir stets ein Vergnügen. eine von ihr zubereitete Rinderbruſt verzehren zu dürfen.

3. Jef erkläre hiermit, daß Frl. Amanda Sauber janz famos kochen tut und, wenn sie ein Junge wär', sie sehr jut als Küchenunteroffizier zu jebrauchen jewäsen wäre. Kuhlmann, Sergeant. ( Die Originale obiger Zeug­nisse liegen zur Ansicht bei mir aus.)

Schwer zu machen.

Dame( zu einem Neger, der sie um ein Rendezvous bittet): ,, Sie können warten, bis sie- schwarz werden!"

Pieffe, Gefreiter.

3.

Genau.

Kahlköpfiger Professor: Schneiden Sie mir das

Haar!"

Lehrling: ,, Aber Sie sind doch ganz kahl!"

1

with on

Professor: Hören Sie ge­fälligst, junger Mann, das

Haar habe ich gesagt, eines

muß noch da sein!"

Durchschaut.

Meine Gnädigste, mögen Ihnen die Blumen sagen, daß ich Sie anbete."

,, Weiß schon, Not lehrt beten."

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Musterschutz.

,, Sie lassen Ihren Kassierer polizeilich überwachen, und da­bei haben Sie ihn noch fürz­lich als ein Muster hingestellt." ,, Hm, das Muster muß doch gesetzlich geschützt werden."

Schlaukopf.

Sie( im Musikzimmer des Hotels): Weshalb sizzen Sie denn immer am Klavier? Sie kennen doch keine Note."

Alter Herr: Aber es nukt jedem andern auch nichts, daß er spielen kann, solange ich hier sizze."

Wortspiel.

Eulalia: ,, Als ich noch jung war, waren die Herren ganz außer sich, wenn sie mich sahen, jezt sind sie alle außer Sicht!"

Die verhängnisvolle Dachhasenjagd.( Schluß.)

Beim Dorfschneider.

4.

Bauer: ,, Wie sitzt denn der Anzug; da sind ja die Ärmel zu weit und zu lang, und die Hose ist zu eng und zu kurz!" Schneider( seinem Lehrling eine Ohrfeige gebend): ,, Schafkopf, da hast Du ja die Beine an den Rock und die Ärmel an die Hose genäht!"

Der Bauer in der Oper.

,, Nu, hat's Euch im Tannhäuser gefallen, Hansjörg?" Jo,' s war alles recht schine, wenn se nur nich so ent­setzlich viel Musike dazu gemacht hätten."

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Vor frisch geackertem Felde.

,, Sieh' mal, Mama, wie schön gefämmt und gescheitelt der Acker ist."

Die gewissenhafte Hausfrau.

Dame: ,, Womit soll ich denn meine Goldfische füttern?" Händler: Mit Ameisen­eiern."

Dame: Weich oder hart gefocht?"

Zuviel verlangt.

,, Mein Bruder wird niemals Heiraten, er ist der geborene Junggeselle!"

,, Na, soll er etwa als, Che­mann zur Welt kommen?" Co

Väterliche Liebe.

,, Welcher ist Ihnen der Liebste von Ihren Jungen?" ,, D, ich prügle sie alle gleich gern!"

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5.

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L'I

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Der kluge Dackel. Am Stammtisch ,, zum Löwen" erzählt der Herr Förster: ,, Mein Dackel ist doch wirklich ein schlaues Hunderl. Hören Sie nur. Neulich mußte ich in die Stadt aufs Bezirkskommando, ich nahm meinen ,, Männe" mit. Da erzählt mir gelegentlich der Feldwebel, man wolle jetzt bei den einzelnen Kommandos Versuche mit den verschiedenen Hunderassen anstellen, welche sich am besten für Felddienst­zivecfe eignen. Ich hatte bald meine Geschäfte in der Stadt erledigt und trabe heim. Mein Männe, der auf dem Hinweg guter Dinge war, ließ jezt Be­hänge und Rute hängen und ging recht unlustig hinterher. Und diese Unlust wich nicht mehr von ihm, selbst am Fressen hatte er nicht Frende mehr. Ich konnte nicht begreifen, was dem Vieh fehlte, mir machte es schon Sorge. Da lese ich gestern im Wochenblatt über diese Hunde Dressurversuche für Felddienstzwecke, daß nur Tiere bis zum Alter von drei Jahren dazu herangezogen werden sollten. Da ich meiner Frau von der ersten Mit­teilung erzählt hatte, las ich ihr auch die Notiz vor. Und faum hatte ,, Männe" das gehört, als im Moment seine gute Laune wieder da war. Da er ja fünf Jahre alt ist, brauchte er nicht zu befürchten, an den Versuchen teilnehmen zu müssen. Die ,, Angst vor dem Militäroienst" hatte ihn so topfhängerisch gemacht."

Abgeblitzt.

Baron: ,, Wollen wir uns nicht ein bißchen im Garten ergehen, liebes Fräulein?"

Junges Fräulein: ,, Danke ich bin kein Freund von

Mondscheinpromenaden."

Ein Schwerenöter.

Junge Dame( als sie von dem Herrn, der sie nach einem Tanzvergnügen heimgeleitet, geküßt wird): Sie gehen zu weit, mein Herr!"

Herr: Und ich dachte, wir wären noch gar nicht in Ihrer Straße!"

6.

Bescheiden.

E

allo

11 be

HABAN

Baron( der einen

Bauer zur Tafel geladen, beim Reb­

huhnspeisen): Wollen Sie noch etwas von dem guten

Kraut?!"

Bauer:

auch nicht schlecht!"

dank schön! So is ja' s Rebhuhn