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S. W. 48

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Vergleich.

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Augenklinik

Wenn eine Maid statt kochen dichten kann, Macht sie der Herren Heiratslust nicht reger Und findet meist so schier nur einen Mann Wie ihre Reimerei einen Verleger.

Vexierbild.

,, Sie haben sich wohl recht an den Dackel gewöhnt?" Wittib: Das will ich meinen! Sehen Sie nur, wie mich das kluge Tier mit seinen treuen Augen anschaut gerade wie mein Seliger, wenn er den Hausschlüssel haben wollte."

-Furchtbare Drobung.-

Nr. 41.

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es.Leipzig

Giessen

Seifere Slatter

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Gießen.

Für Abonnenten der Gießener Zeitung" kostenlose Lieferung. Expedition: Seltersweg 83. Verlag: Albin Klein.

-

1910.

M

Wo ist die Antilope?

Ein praktischer Wirt.

Dichterling: Das sage ich Ihnen, Herr Redakteur, wenn Sie dieses neue Gedicht nicht veröffentlichen, dann Ihnen jeden Tag ein paar ein.

dann schicke ich

Wirt: Zwölf Uhr, meine Herren; jetzt hören S' aber auf zu schimpfen, sonst haben wir ja nachher gar keine Zeit mehr, Versöhnung zu feiern!"

Vom Abreisskalender.

Melancholisches Gemüt zehrt lange an erlittener Be schädigung Nudelsuppe Schweinefleisch mit Kortoffel­püree Kompott.

17

Er beißt nicht an.

,, Ach, lieber Mann, lad' doch zu Tisch Den jungen Doktor ein,

Den ang'le ich wie einen Fisch

Für unser Töchterlein."

Der junge Doktor war zur Stell,

sich sechs Wochen satt,

Dann schwamm er ab, er merkte schnell: Die Sach'' nen Zaken hat.

Wie man seinen Zorn Luft macht.

Der Ritter entrüftet sich Der Redner spricht deutsch. Der Pastor kanzelt einen ab. Der Schauspieler redet ungeschminkt. Der Kücaffier kommt in den Harnisch. Der Arzt macht den Magen rein. ( Mecklenburgisch.)

Der Dichter macht eine Szene. Der Meteorologe läßt ein Donner wetter los

Der Trompeter bläft einem' nen Marfch. Der Apotheker wird giftig. Der Friseur wäscht einem den Kopf. Der Zahnarzt zeigt die Zähue. Der Schornsteinfeger steigt einem auf's Dach.

Der Verliebte schüttet sein Herz aus. Der Schlächter redet frisch von der Leber.

Der Taucher macht sich Luft.

Der Tischler vermöbelt einen. Der Wirt kommt ans dem Hänschen. Der Geograph kennt keine Grenzen. Der Musiker geigt einem die Wahrheit. Der Skatspieler trumpft auf. Der Juwelier verliert die Fassung. Der Küfer schänkt einem reinen Wein ein. Der Kutscher fährt einen an. Der Seifensieder flecht einem ein Licht auf.

Der Nachtwächter lendytet einem heim. Der Barbier reibt es einem unter die Nase. Der Kellner macht reinen Tisch. Der Hirte bringt einen auf den Trab Der Lehrer lief einem deu Text. Der König herrscht einen au. Der Töpfer riskiert einen Ton.

Oscar Klein.

( Alle Rechte für sämtliche Bilder und Texte vorbehalten. Abdrud verboten.)

Ein Bedauernswerter.

Erster Herr:" Sind Sie nicht Herr Prüfer, der Gatte der Vorsteherin der berühmten Kochschule?"

3weiter Herr: Ja, ich bin der Unglückliche, an dem sie alle ihre Gerichte zuerst probiert!"

27

Gute Stiefel.

Lebemann: Bin jetzt mit meinem Schuster wirklich sehr zufrieden! Stiefel sitzen so bequem, daß man gang vergißt, sie zu bezahlen!"

Verblümt.

Else: Weißt Du's schon, der Graf Flachwitz hat sich berlobt?!" Emma: Welcher denn? Der mit den schwarzen Haaren oder der ohne die blonden?"

Schlechte Zeiten.

Mise­

Wie geht das Geschäft, Herr Baumeister?" rabel! Und noch dazu muß man jetzt besseres Material ver­wenden, weil man die Häuser oft ein paar Jahre lang nicht anbringt!"

Einzige Gelegenheit.

Frau( deren Mann ein Pantoffelheld ist, zum Haus­arzt): Denken Sie sich, Herr Doktor, seit gestern Nacht habe ich an meinem Gatten eine neue schreckliche Entdeckung gemacht: Er spricht im Schlaf!"

Hausarzt: Aber, beste Frau, lassen Sie ihm die Kleine Freude es ist ja doch die einzige Gelegenheit für ihn, zu Worte zu kommen!"

Idyll aus Froschania.

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Berantwortlicher Redakteur: Dr. Karl Schaumburg, Berlin. Druck und Verlag von Georg E. Magel in Berlin- Schöneberg.

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,, Bitte, meine Herrschaften, die delikatesten Fliegen, wo man hat!"

H.Stolz