wiederum behaupteten Berständigung mit Deutschland und Desterreich über eine eventuelle Einmischung finden will.
In welcher Weise oft genug die Polizei dupiert wird, beweist ein Vorfommnis in Petersburg, das dafür sorgt, daß in ernster Zeit der Humor nicht fehle. Im sogenannten Petersburger Stadtteile erschien in einer Kapelle) eine große Menschenmenge zum Gottesdienst. Die Polizei, die alsbald einen Anschlag hinter dieser Versammlung witterte, fam in stattlichem Aufgebot, um die Andächtigen zu überwachen. Während sie so mit Argus- Augen den Gottesdienst unter Aussicht hielt, wurde eine in nächster Nähe, der Kapelle gegenüber, belegene Druckerei von zwanzig Bewaffneten überfallen, die ihrerseits das Personal unter Aufsicht nahmen und in aller Gemütlichkeit eine von ihnen mitgebrachte Matrize des Wyborger DumaAufrufs stereotypierten und auf der Rotationsmaschine in 150 000 Gremplaren druckten. Die Setzer wurden gezwungen, bei der Arbeit zu helfen, niemand durfte die Druckerei ver lassen, und Kunden, die Bestellungen machen wollten, wurden höflichst gebeten, zu warten. Nach einstündiger Arbeit wurden die Drucksachen auf Wagen verladen und fortgefahren. Die Druckerei- Angestellten mußten ihr Ehrenwort geben, erst eine Viertelstunde später ihre Pläge zu verlassen. Die Polizei aber hielt standhaft in der Kapelle beim Gottesdienst Wache, bis die Bewaffneten aus der Druckerei spurlos verschwunden waren Eine interessante Meldung übermittelt noch der Telegraph in Folgendem:
Brestlitowsk, 30. Juli. Hier ist zum ersten Male eine Verhaftung wider eines der Sitglieder der aufgelösten Duma verfügt worden. Der Vertreter von Grodna Kondroschert wurde gleich nach seiner Ankunft von der Landpolizei unter militärischem Beistand arretiert.
Soziales Leben.
Ein Appell an die Deffentlichkeit. Die für die Opfer ber Bergrutschkatastrophe in Mülheim a. Rhein erhoffte staat liche Fürsorge ist ausgeblieben. Nunmehr haben die aus der baufälligen Häusern vertriebenen Bewohner, trotzdem ein. Sachverständigen- Kommission die Gebäude als unbewohnba erklärt hat, mangels anderweitiger Unterkunft die Häuser wieder aufgesucht. Sie wohnen darin unter beständiger Lebensgefahr. Die Bewohner Mülheims appellieren an die Deffentlichkeit, um den traurigen Zuständen ein Ende zn machen.
Der deutsche Verein für öffentliche Gesundheitspflege hält seine diesjährige Jahresversammlung in den Tagen vom 12. bis 15. September in Augsburg ab. Folgende Ver handlungsgegenstände sind in Aussicht genommen: 1. Die Bekämpfung der Tollwut. 2. Die Milchversorgung der Städte mit besonderer Berücksichtigung der Säuglingsernährung. 3. Walderholungsstätten und Genesungsheime. 4. Die Be fämpfung des Staubes im Hause und auf der Straße 5. Welche Mindestforderungen sind an die Beschaffenheit der Wohnungen, insbesondere der Kleinwohnungen, zu stellen!
frisch, frob, fromm, freig Hauptversammlung der Deutschen Turnerschaft.) ( Sonder- Bericht). Hildesheim, 29. Juli."
Der greise Vorsitzende der Deutschen Turnerschaft, Dr. Gözz Leipzig, eröffnete die Hauptversammlung der Deutschen Turnerschaft und begrüßte den erschienenen Regierungsvertreter, Regierungspräsident Fromme. In seiner Erwiderung betonte Regierungspräsident Fromme, daß die Regierung den Be strebungen der Turner reges Interesse entgegenbringe, und daß sie im sachgemäßen Turnen ein wichtiges und bedeut fames Mittel zur Stärkung des Körpers und damit zur Förderung der Volkszucht erblicke.
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† Die chinesischen Seeräuber. Neuerdings sind die Piraten, die an der chinesischen Küste ihr Handwerk treiben, einmal an die Unrechten gekommen. Sie griffen eine Flottille bcn Transportdampfern an, die aber feine Kaufmannsgüter, sondern chinesische Truppen an Bord hatten, die zu den Manör- in nach Kanton gingen. Die chinesischen Kanonenboote, die den Transport begleiteten, verfolgten die Seeräuber. Auf hoger See fam es zum Kampf, bei denen die Piraten den fürzeren zogen.
Cokales.
31. Juli.
*** Parlamentarisches. Die Abgeordneten Schönberger, Brauer, Breidenbach, Breimer, Ert, Häusel, Hauck, Jout, Köhler, Korell, Lang, Bitthan, Schmalbach, Seelinger, Sengfelder, Ullmann und Wolf haben bei der Zweiten Kammer folgenden Antrag eingebracht: Wir beantragen, Hohe Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, alsbald dem Landtage ein Gesez vorzulegen, das die Uebernahme der Volksschullaften auf den Staat anordnet, daß sämtliche persönliche Volteshullasten durch progressiv abgestufte 8 schläge zur staatlichen Einkommensteuer für das ganze Lind gleichmäßig aufgebracht werden.
Hierauf legte Dr. Götz den sehr beifällig aufgenommenen Jahres- und Geschäftsbericht der deutschen Turnerschaft vor. Das Jahr 1905-1906 ist ein Jahr ruhiger friedlicher Entwickelung und treuer turnerischer Arbeit gewesen, namentlich sei die Weiterentwicklung des Frauenturnens und das Erstehen neuer vereinseigener Turnhallen mit Freude zu be grüßen. Zwar habe die Turnsache viele Feinde und Neider, es fehlte deshalb nicht an Kämpfen, doch war die Turnerschaft stets die obfiegende, so auch in dem ernsten Kampfe wider die sogen. Parteiturner", die die edle Turnsache nur als Mittel zum Zweck, zur Verfolgung ihrer politischen, staatsfeindlichen Ziele betrieben wissen wollten. Aus den weiteren Mitteilungen des Vorsitzenden ist hervorzuheben, daß an neun in langjähriger Arbeit treubewährte Turngenossen Ehrenurfunden erteilt wurden. In einem weiteren Antrage wurde es als wünschenswert bezeichnet, daß zu den Beratungen über frauenturnerische Angelegenheiten in Kreisen und Gauen auch sachverständige Vertreterinnen des Frauenturnens zugezogen werden. In Sachen der Frauenkleidung wurde scharf gegen das Korsett Stellung genommen.
Den Bericht des Unterausschusses für das Turnen der Fortbildungsschüler erstattete Turninspektor Schmud- Darm
** Donnerstag, den 2. August 1906, nachmittags 4 Uhr, hält die Sadtverordneten Versammlung eine Sigung mit folgender Tagesordnnna ab: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch des Johann Georg Pfaff für die Goetheftraße. 3. Baugesuch des L. Lüter für die Woltengass. 4. Gesuch des Gustav Bergen, Hofmannstraße 4, um Belaffung des Anschlusses seiner Abortgrub: an den Kanal. Entwässerung des Grundstücks von Dr. Binßer an der Goethestraße. 6. Eatwässerung der städtischen Staserne. 7. Gesuch des August Schmidt um Erlaubnis zur Anbringung eines Firmenschildes am alten Schulhause in der Neustadt. Erbauung einer Gewerbeschule. 9. Sperrung der Bismarckstraße für den Fahrverkehr. 10. Prüfung der Rechnung für 1904.- 11. Herstellung eines gepflasterten Uebergangs in der Rodheimerstraße.- 12. Ge nehmigung von Rechnungen.- 13. Unterhaltung der Gebäude des Realgymasiums und der Oberrealschule.- 14. Beschaffung von Schläuchen und Gurten für die Feuerwehr
stadt. Er forderte mit aller Entschiedenheit die weitere turnerische Ausbildung der der Schule entwachsenen Jugend, mit der Begründung, daß die Turnerei als ein wichtiges Erziehungsmittel für diejenigen jungen Leute zu betrachten set, melche sonst in ihren freien Stunden zu allerlei dummen Streichen aufgelegt seien. Es müsse gefordert werden, daß Die obligatorische Fortbildungsschule den Turmunterricht in den Lehrplan aufnehme, und bis zur Erreichung dieses Zieles sollten die Lehrer die Jugend auf die Bestrebungen der Deuts schen Turnerschaft aufmerksam machen und namentlich auf dem Lande die Pflege des Turnens, Spielens und Wanderns an den Sonntag- Nachmittagen der schulentlassenen Jugend empfehlen. Bei der Aufstellung des Haushaltsplanes für 1907 bewilligte die Versammlung auf Antrag des Vorsitzenden Göz- Leipzig für das geplante Fichte- Denkmal in Berlin eine Beihilfe von 200 Mart. Ferner wurde die Unterstützung der bei dem Erd. beben von Can Franzisko und Umgegend um ihr Eigentum gefommenen Turner mit 100 Dollar beschlossen.
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An die öffentliche Sitzung schloß sich eine nichtöffentliche, die sich hauptsächlich mit Organisationsfragen und internen Angelegenheiten beschäftigte. Als Ort der nächsten Tagung des Hauptausschusses der Deutschen Turnerschaft wurde Frank furt a. M. gewählt. G. H.
Nab und Fern.
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15. Löhne der Arbeiter beim Elektrizitätswert. 16. Bebauungsplan für das Gelände zwischen Mittelweg und Veterinärklinit. 17. Gesuch des Otto Steck um Schanterlaubnis für Hammstraße 14.
** Professor Dr. Wünsch von unserer Landesuniversität, der einen Ruf an die Universität Königsberg erhalten hat, wird dies m Rufe im nächsten Jahre folgen.
† Von einem Dampfkessel zerquetscht. In Dessau drückte ein mit 12 Pferden bespannter Wagen, auf dem ein 600 3rr. schwerer, für eine Brauerei bestimmter Dampftessel lag, den eisernen Sockel eines Kanalisationsschachtes ein. Der Kessel fiel auf den neben dem Transport gehenden Monteur Korb aus Halle und zerquetschte ihm Kopf und Brust in schrecklicher Weise, so daß der Tod sofort eintrat.
** Die Meldungen zu der im Wintersemester statt findenden juristischen Fakultätsprüfung sind mit den vorgeschriebenen Belegen bis 10. Oftober bei dem Defan der juristischen Fakultät einzureichen.
Der Jungb halten, wenn wir erborgene Quell be Banern tragen wir i Dem Rörper, der fi reibt, muß man neu ime Biderftandsfäh Banach muß der a Em die Berbauungs Richlide
Bürgermeister& ftatt. Der seitherige Bürgermeister Lipp wurde zum dritten Mal einstimmig mit 95 Stimmen wiedergewählt. Abends um 9 Uhr brachte ihm der hiesige Gesangverein zur Weihe des Tages ein Ständchen, wobei Pfarrer Bähr eine Ansprache an die Sänger sowie an das Publikum hielt, ir der er die großen Verdienste, welche sich der Bürgermeister um das Wohl der Gemeinde erworben, hervorhob. Ganz besonders tommt hierbei der Bahnbau in Betracht, die Anlage einer Wasserversorgung, Shul hausneubau und dergl. Daß die Bürgerschaft diese Neuerung als Wohltat begegrüßt beweift die einstimmige Wiederwahl.
* Bei der Infanterie- Schießschule in Spandau wird zur Zeit ein Lehrkursus für Offiziere der Infanterie abgehalten. Vom Infanterieregiment Kaiser Wilhelm Nr. 116 nehmen Hauptmann v. Kamecke und die Oberleutnants Busse und Naumann daran teil.
* Der Bund der Viehhändler Deutschlands hält seine Bundesversammlung am Sonntag, nachm. 21 Uhr, im Saale des Hotels Englischer Hof" in Bingen ab.
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* Das Blatt der Landwirtschaftskammer für Hess n. Nassau richtet an alle Gemeinden und Einzelbefizer das Ecsuchen, sofort für Vernichtung aller an Wegen, Grabenund Waldrändern wuchernden Diesteln Sorge zu tragen. Eine träftige Pflanze erzeugt 10 000 bis 12 000 SamenKörner.
* Dutenhofen. Unsere Kirche geht immer mehr der Vollendung entgegen. 8ur Beit wird noch eifrig an der Inneren Fertigstellung und Ausschmüdang gearbeitet. Die Einweihung geht voraussichtlich am 12 September vor sich.
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Unser voriges Jahr errichteter Güterbahnhof hat eine bei weitem größere Einnahme als man anfangs er. wartete. Eben schreitet man dazu, ein Dienst gebäude mit Nebengebäude zu erbauen. Die erforderlichen Arbeiten sind bereits von der Königl. Eisenbahnbetriebsinspektion Wetzlar ausgeschrieben.
1. Aus dem Kreise Wezlar. Drei Behrveteranen. Mit dem 1. Ottober scheiden 3 alte im Schuldienst ergraute Lehrer aus dem ihnen lieb gewordenen Amte. Es sind dies Hauptlehrer Schieferstein zu Dutenhofen, Lehrer Althaus- Münchholzhausen und Lehrer Müller- Groß cechtenbach, die ihre gesamte Diensttätigkeit in diesen Gemeinden ausgeübt haben. Da die dadurch vakant werdenden Schul. stellen zu den bestdotierten im diesseitigen Bezirk gehören, werden sie viele Bewerber finden. Wie wir aber hören, sind bereits drei Herren aus der Inspektion in Vorschlag gebracht.
* Die Wirkung der Fleischteuerung findet auch in dem Jahresbericht der Handelskammer zu Gießen einen zahlenmäßigen Ausbruck. Danach ist im letzten Jahre das Durchschnittsgewicht der im städtischen Schlachthaus ver arbeiteten Schweine gegen die früheren Jahre erheblich zurückgegangen. Daneben zeigt die Oftroi- Tabelle für 1905/06 einen erheblichen Ausfall an Einnahmen aus frischem von auswärts eingeführtem Fleisch. Alle diese Tatsachen weisen darauf hin, daß sich wegen der Höhe der Preise unsere Be. völkerung im vergangenen Jahre im Genuß von Fleisch ein. geschränkt hat.
Zur Vorsicht mahnt der nachstehende Fall, der sich in Niederplanig zugetragen hat. Das viereinhalb Jahre alte Töchterchen des Fleischers Pilz hatte zu Mittag Gurkenfalat gegessen und stillte hernach seinen Durst mit Wasser. Sturze Beit darauf erfranfte das Rind an Brechdurchfall schwer und verschied bereits am selben Abend.
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Giehen, 30 Juli Der Bfb. 1.10-1.209
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* Wetzlar. In der letzten Schöffengerichts sizung wurde laut Wegl. Anz." über nachstehenden Fall verhandelt: Der Gastwirt G. R. von Launsbach hatte einen polizeilichen Strafbefehl erhalten, weil er an seiner Bierdruckvorrichtung den Trichter falsch augebracht haben sollte. Da die Sache noch nicht genügend geflärt ist, erfolgt Vertagung.
* 8entralstelle für Obstverwertung. gebote in Mirabellen und Aprikosen sind uns erwünscht. Die Preise betrugen: Himbeeren 25-30 Mt., Heidel beeren 11-14 Rt., Stachelbeereu 11-13 Mt., Johannis beeren 12-14 Mt., Sauerkirschen 28 Mt., Mirabellen 18 -22 Mt., Pfirsiche 35-45 mt, Aprikosen 30-40 t., Reineflauden 15-22 Mt., Pflaumen 15-25 Mt. Früh äpfel 15-20 Mt., Frühbirnen 13-20 Mt., alles per Zentner.
Weglar. Ein bebauerlicher Unglücksfall hat sich auf der hiesigen Karolinenhütte ereignet. Bei dem Trans port eines schweren Maschinenteils ist dieser umgeschlagen und hat einen Mann, den verheirateten Heinrich Gotthardt von Ehringshausen, so schwer verletzt, daß der Bedauerns werte nach seiner Einlieferung in die Gießener Alinit verschied.
* Wezlar, 30. Juli. Vom Motorrad getötet. Gestern Abend zwischen 5 und 6 Uhr wurde eine hiesige in der Mitte der 70er Jahre stehende Frau, die Wittwe Jakob Spring, von einem Motorradfahrer in der Schwarz. adlergass: überfahren, resp. so angefahren, daß sie zu Falle fam. Sie starb bald nach threr Einlieferung in bas städtische Krankenhaus.
* Vom Lande. Allmählich erreicht die Ernte ihren Höhepunkt. Unter den fräftigen Sonnenstrahlen geht all: Frucht der Reife entgegen. Nachdem die Kornernte soweit glücklich unter den Hut" gebracht, geht der Landmann aufs neue an seinen Aeckern entlang, Schnitter und Schnitterin schärfen abermals die Sichel zum Schnitt des Sommergetreides. Wenn nicht alles trügt, wird die Ernte befriedigend ausfallen, der Körnerertrag vollwichtig und des Strohreichtums würdig sein. Die kleineren Regenschauer schaden nichts, sondern wirken in der Reifezeit nur günstig, dahingegen muß die übergroße Feuchtigkeit unseren Kartoffelfeldern nachteilig werden, flagt man doch schon vielfach über große Fäulnis bei den Frühkartoffeln.
Lindheim i. d. Wetterau Am vergangenen Samstag, dem 28., fand in unserer Gemeinde die Neuwahl des
* Wetzlar. Auf dem letzten Viehmartt lofteten achtwo hige Ferkel per Paar 65 Mart, bessere Qualitäten entsprechend mehr. Ein Jahr alte Rinder tofteten 160 bis 170 Mt., alte Dhsen wurden mit 400 Mt. und höher das Paar bezahlt.
§ Dortelweil, 30. Juli. Mord. Gestern überfiel der Milchkutscher Roß vom Gronauer Hof den 21jährigen Angelstein von hier auf offener Straße mit einem Dolche und schlug ihm die Halsader durch, sodaß der Ueberfallene auf der Stelle tot zusammenbrach. Der Mörder wurde ver haftet. Er ist als übler Geselle bekannt und soll schon vor einiger Zeit gedroht haben, Angelstein einmal zu„ friegen". Der Vater des Ermordeten war so erregt, daß er beinahe Blutrache geübt hätte.
** Trais- Horloff. Aus den Geschäftsräumen des Bergwerfs wurden 6500 Mt. entwendet.
* Wetterfeld, 25. Juli. Hute tagte hier die diesjährige Dekanatssynode Grünberg.
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Frankfurt a. tierten nach Qualitä 18.90-19.00, furbe 00.00-00.00, ruffi 17.25 bis 17.75, f 17.76-18.00, Riebgerfte Betterauer Mt. 00.00-0 ilber Mt. 00.00-00,00 ro 100 Rilo ab bier. S Coalitit Weizenmehl hi 28.00-29.25, biefig Barten Mt. 25.75-27.7 Marten Mt. 25.00-25. feiner Marten Mt. 224.50, bo. 1 Mr. 22.25balen M. 4.95-5.05, 5.35-5.50, Weizen
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Die unterm 14 Bleichstraße zu
ird hiermit aufgeh Gießen, den Großh.
Bet Begen Vornahn Blarerweg frage von heute an beter gesperrt. Gießen, den
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Butzbach, 30. Juti. Prachtburschen. Ein hiesiger 12jähriger Junge stahl seinem Vater Gelder in Höhe von beinahe 2000 Mt. Schulentlassene Bürschchen dienen tage bis auf weiß als Wechsler und zogen den größten Teil des gestohlenen Geldes an sich. Die Staatsanwaltschaft nahm heute umfang reiche Untersuchungen vor.
?? Buzbach, 30. Juli. Am 6. September wird hier ein 8entral 8uchtviehmartt für Oberhessen in Ber bindung mit einem Schweinemarkt abgehalten werden. Weiter find für diefen Tag eine Pferdeschau und eine Biegenscha in Aussicht genommen.
* Friedberg, 30 Juli. Gestern wurde in den Drei Schwertern" hier eine Vertrauensmänner- Versammlung del Bundes der Landwirte abgehalten zur Wahl der Kandidate für die hessische Landwirtschaftstammer. Für der Bezirk Vilbel wurde als Kandidat aufgestellt Graf Oriola
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Büdesheim, für Friedberg Landwirt Adolf Hensel- Dortelweil, ANATOR
für Bad Nauheim Landtagsabgeordneter Breidenbach- Dorn heim. Für den Butzbacher Bezirk tonnte fein Kandidat nominiert werden, da nicht genügend Vertreter dieses Bezir erschienen waren. Einer Bundesversammlung in Bußba die demnächst stattfindet, soll die Aufstellung des Kandidate vorbehalten bleiben. In Hungen wurde Bürgermeister
Röhler bestimmt.
Lauterbach, 30. Juli. Der Alkohol. Ja dem Nachbardorf: Angersbach schlug ein Mädchen seine den Trunte ergebene Mutter derartig, daß die alte Frau a anderen Tage verstarb.
** Mainz, 30. Juli. Gestern Nachmittag zwischen und 4 Uhr ershoß der Privatmann Jean Klauter aul verschmähter Liebe Fräulein Marie Hofmann, als diese mit ihrer Mutter einen Spaziergang machte. Dann fenerte a den R volver auf sich selbst ab. Er mußte schwerverlegt i das St. Rochushospital verbracht werden.
+ Darmstadt, 30. Juli. Die hiesigen Brauerei haben den Bierpreis aufgeschlagen.
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