Einzelbild herunterladen

ant bis jetzt im bermißt. Die erleitung fir

großen Balje Die beiden Ort

und die Mont ber einen Stilo

t bon Erdreich

ehr vollständig

dem Unglüd

einer riesigen

A Großen- Bused, 28. Juli. Ein Sattlerlehrling aus Ribheim erhängte sich hier.

n. Lellar, 30. Juli. Der Turnverein feierte estern sein Sommerfest verbunden mit Schauturnen den gesamten Räumen des Gasthauses Zur Traube". Die ganze Feier war recht gemütlich. Am Vormittag Wett arnen, wobei ganz beachtenswerte Resultate erzielt wurden; am Nachmittag gab's Schauturnen, Tanz und Voltsbeluftigung. Die Fretübungen waren gut geschult und auch das nach­

Zur Erläuterung mögen folgende Beispiele dienen: a) Eine Brauerei, die jährlich 500 Doppelzentner Malz verwendet, hat dafür an Steuer zu zahlen: von den ersten 250 Doppelzentnern 250 × 4-1000 Mr. folgenden 250 Doppelz. 250X4,50= 1125 Mt. zusammen von 500 Doppelzentnern 2125 Mt., d. H. bom Doppelzentner durchschnittlich 4,25 Mf. oder gegen seither mehr 25 Pfg.

"

"

b) Bei einer jährlichen Malzverwendung vor 2000

"

"

rfe der Unter folgende Riegenturnen zeigte, daß innerhalb des Vereins Doppelzentnern sind folgende Steuerbeträge zu zahlen: Däufer hinan Der Vereinsvorsitzende, Bürgermeister Schmidt, nahm am nd Kotmalen jetzt eine ganz schöne attive Abteilung fleißig turnt. ndere, vielleicht bend die Preisverteilung vor und dann seßte der Tanz, Lang- Göns, 29. Juli. Das erste Bundesfest der ober hessischen Posaunenchöre wurde heute hier gemeinsam mit einem Missionsfest gefeiert. Chöre hatten sich eingestellt

dnen, da nicht

ferming, schnell Auftreten bon Um das Mag an Trinkwasser.

der schon vorher begonnen, wieder ein.

phe angerichtet aus Beuern, Klein- Linden, Dutenhofen, Ehringshausen, Ebg­

Bt.

"

"

"

500

"

"

"

"

"

restlichen 1000

"

von den ersten 250 Doppelzentnern 250 × 4= 1000 Mt. 250X4,50 1125 folgenden 250 500X5= 2500 1000X5,50 5500 zusammen von 2000 Doppelzentnern 10125 Mart, 8. H. vom Doppelzentner durchschnittlich 5,0625 Mk. oder gegen seither mehr 1,06 Mt.

"

c) Verwendet die Braueret jährlich 5000 dz Malz, so

Garnison von heim und Friedberg. Bon den ca. 200 Bläsern wurden hat sie an Steuer zu zahlen: gezogen wurden, mehrere Chöre vorgetragen und die Choräle begleitet. Die

men Während

cht nur mit der

age vollständig

R.S.

en Reiches. Di

Festpredigt hielt Pastor Kuhlo.

A Grünberg, 28. Juli. Spurlos verschwunden. Der Bahnarbeiter Erbes gab seinen Angehörigen an, daß er nach Göbelnrod ginge, um in dem dortigen Bahnwärter­Seitdem ist er nicht nachhause zurück. haus Dienst zu tun. gefehrt. Man vermutet, daß er nach Amerika ausgewandert ist. § Helpershain, 29. Juli. Das Grundbuch für Helpers­m Mitte d. hein st vom 15. August an als angelegt anzusehen. * Gelnhausen. Am 25. Juli 1170 wurde die Freie Reichsstadt Geinhausen gegründet. Zur Feier des Tages 30 preisgefrönte Stadtfest veranstaltet. wird nächsten Sonntag vom Verkehrsverein Gelnhausen ein

Statist. Jabrb,

Eszählung vom Feststellung eine

in dem großen Louisville im

Lauterbach, 29. Juli. Der Grundstein zum neuten elussichtsturm auf dem Hainig wurde vorige batte, werden Woche durch den Zweigverein Lauterbach des Vogelsberger

nd unternehmen, renz ging Mi

die den ersten Stimmen aud

ren Bunsten ab ter der Führung find die jungen

berinnen, Ver ich in der

undern zu lassen atte, das sie auf

der Fremde zu

wischenfall wird en- Schwelm be nd beide Kandi das nichts als

m Maastat in 13 Frachtgut mit follte. Auf der Als die Kiste teure fich schon in ihr ein be geöffnet wurde, n in Amsterdam agen nach einem Bohmung entfernt entpuppte. In er hatten einige

Höhenflubs gelegt.

* Eberstadt, 29. Juli. Der frühere hiesige Orts­geistliche, Pfarrer Feller, bekleidet nunmehr die Stelle eines Stadtmissionars in Darmstadt.

k. Weilburg, 27. Juli. Die technischen Gesellschaften aus Weßlar,& teßen, Diez und Limburg tagten mit der hiesigen follegialen Gesellschaft im Frankfurter Hof" zu einem Vortrags- und Diskussionsabend über: ürbeitstammer und

Technische Gerichtshöfe."

Herr Direktor Hamm aus Frant­furt a. M. hatte das Referat übernommen. Die Beiligung war eine sehr rege und erbrachte den Beweis der Aktuellität. Areisbaumeister Rütger- Weilburg hatte den Vorsiz und brachte im Laufe des Abends interessante Vorkommnisse aus Weilburgs 1000jähriger Geschichte in Prosa und Poeste.

* Butzbach, 29. Juli. Die Lohnbewegung der hiesigen Gerber ist nunmehr beendigt. Die Arbeitgeber bewilligten die 10stündige Arbeitszeit( seither 11) uno für gelernte Geber pro Woche statt seither 18 Mt. jezt 19 Mt.

* Bad Nauheim, 29. Juli. Ja ver abgelaufenen Woche find 1381 Surgäste angefommen. Die Gesamtfrequenz beträgt bis zum 26. Juli 19 436 Personen, wovon an genanntem Tage noch 6405 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 26. Jul 241 534 abgegeben. Die diesjährige höchste Tages­bäderzahl betrug am 23. Juli 3535 Bäder( 1901 am 22. Juli 3365).

*

Homburg, 29. Juli. Das Landgrafendent­mal. Der Taunusbote" teilt mit, daß über die Anwesen­beit des Kaisers in Homburg vorerst noch nichts feststeht, wahrscheinlich sei aur, daß die Enthüllung des Denkmals am 16. Auguft erfolgt. Das Denkmal zeigt auf der Vorder­seite das Bild des Landgrafen Friedrich, auf der Rückseite das Bildnis des letzten Landgrafen Ferdinand, geboren 1783, zur Regierung gefommen 1848 und gestorben 24. März 1856. Am Fuße des Sockels befinden sich Trophäen, rechts­und linkeseitig am Obelisk die Symbole des Glaubens und der Tapferfeit, in der Mitte unter Landgraf Friedrichs II. Bild eine Darstellung des Empfangs der Hugenotten" dura Büchsenfleisches diesen Landgrafen. 019229 2

nd ihn auf ge eine freie Reise Hinterlassenschaft Marshall Field en Dollars, sein chäßt. Mehrere llars dieses Ber Teftamentsvoll veifung erhalten, Ergebnisse einer

wurde bei einer oaf" als Haupt vas Bindegewebe vermengt war.

n Fällen als ein Blutgefäßen und orar fonferviert großen Mengen

eisch, wofür aber 1. Spielt Mit Bader- König

angesichts diejer

30. Juli

angelischen Lehrer meindeshule za

und Leftorbienf

Täßlich der legten

e Ueberwachung

dem Bahngof

rben sollen. 7 Gießen na einige Bäume buben ermittelt Weife ift unfer

rend der ganzen

Frohfinn. Der ch unferen Ort. Den 1. Preis 1, ben 3. Preis

alentin, bem

R. Letb

Die Brausteuer.

Von Großh. Hauptsteueramt erhalten wir darüber folgende Beilen:

In den Kreisen des nichtfachmännischen Publikums herrschen über die Erhöhung, welche die Biersteuer durch das mit dem 1. Juli d. J. in Kraftgetretene Brausteuergesetz vom 3. Juni d. Js. erfahren hat, noch vielfach un­richtige Vorstellungen, zu deren Klärung die nach­stehenden Zeilen etwas beitragen möchten.

Das seither gültige Gesetz vom 31. Mai 1872 und das erwähnte neue Gesez bemessen die Steuer nicht nach dem fertigen Bier, sondern nach der Menge der zu seiner Herstellung nöttgen Braustoffe.

Während aber das frühere Gesetz für Gerstenmalz nur einen einzigen Steuersatz 4 Mt. vom Doppel­zentner fannte, ist die Steuer durch das neue Ge­jeg nach der Menge des im Jahre von der Brauerei verwendeten Malzes derart abgestuft, daß sich für die fleinen Brauereien geringere Steuersäge ergeben als für die größeren. Nach§ 6 des Gesetzes beträgt näm­lich die Steuer für die während eines Jahres in einem Brauereibetrieb verwendeten Braustoffe von den ersten folgenden 250

250 Doppelzentnern 4,00 Mt. 4,50

"

"

"

500

5,00

"

"

"

"

"

1000

5,50

"

"

"

1000

6,00

"

"

"

"

1000

6,50

"

"

"

"

1000

7,00

"

"

"

"

1000

8,00

"

"

"

1000

9,00

"

"

"

"

"

"

dem Reste

10,00

"

bom Doppelzentner.

Н

"

500

"

и

"

"

1000

"

"

"

"

1000

" f

"

"

1000

"

"

"

"

1000

"

"

"

"

"

von den ersten 250 Doppelzentnern 240X4= 1000 Mr. 250X4,50-1125 ,, folgenden 250 500x5= 2500 1000X5 50-5500 1000 × 6= 6000 1000X6,50-6500 1000X7= 7000 zusammen von 5000 Doppelzentnern 29 625 Mr., d. h. bom Doppelzentner durchschnittlich 5,925 Mt. oder gegen seither mehr 1,93 Mr.

" 1

"

"

d) Ein Betrieb mit 60 000 dz jährlicher Malzver­wendung, über welche Menge nach der von der Zentral­stelle für die Landesstatistik alljährlich veröffentlichten Ueberficht über die entrichteten Steuerbeträge( s. S. 327 der Mitteilungen für 1905) feine hessische Brauerei hinausgekommen ist, hat zu zahlen:

von den ersten 5000 Doppelz.( siehe c) 29625 Mt. folgenden 1000 1000X8 8000 1000X9 9000 53000x10= 530000 ,,

"

"

"

"

"

"

"

1000

"

"

restlichen 53000

zusammen von 60 000 Doppelzentnern 576 625 Mr. oder vom Doppelzentner durchschnittlich 9,61 Mf. d. h. mehr wie seither 5,61 Mt.

Für die Berechnung, wie sich diese Steuererhöhung für den Hoftoliter fertiges Bier stellt, kommt es darauf an, wieviel Kilogramm Malz in der einzelnen Brauerei zur Herstellung von 1 Hektoliter Bier verwendet werden. Nimmt man den durchschnittlichen Malzverbrauch zur Erzeugung eines Heftoliters Bier zu 22 kg an, so stellt sich die Steuer­erhöhung auf 100 Liter

bei einer Brauerei der Klasse a zu 5½½ Pfg.

b

23

"

"

"

"

"

"

C

42

"

"

"

"

Н

"

d 123

"

и

"

"

"

Wird der Malzverbrauch zu 1 Hektoliter Bier mit 25 kg, also nach den heutigen Betriebsverhältnissen hoch, in Ursatz gebracht, so berechnet sich die Steuererhöhung auf 100 Liter Bier bei der Klasse a( Malzverbrauch 61 Pfg. 27

b

500 dz.) zu 2000

"

"

"

"

с d

48

"

11

"

"

140

"

"

"

H

5000 60000

Bei Annahme von 20 kg Malzverbrauch, welche wohl im allgemeinen der Wirklichkeit sehr nahe kommt, stellt sich die Steuererhöhung auf 5, 21, 39 bezw. 112 Pfg. Von den 115 Brauereien, welche im Rechnungsjahr 1905 in Hessen betrieben wurden, haben nach oben erwähnter Statistit 34 an Braustoffen unter 250 dz. bermentet, werden also bei gleichbleibenden Verhältnissen von der Steuer­erhöhung garnicht getroffen; bei den 11 Brauereien, die mehr als 250, aber nicht über 500 dz Braustoffe verwendet haben, beträgt- wie oben gezeigt die Mehrbelastung je noch der für das hl verwendeten Malzmenge höchstens 5-6 Pfg. für 100 Liter Bier; 18 Brauereien haben zwischen 500 und 1000 dz Braustoffe verwendet, Mehrbe­laftung böchstens 13-16 Pfg. für 100 Liter Bier; eine Brauftoffverwendung zwischen 1000 und 2000 dz. hatten 20 Betriebe Mehrbelastung höchstens 21-27 Pfg.; für die übrigen Brauereien stellt sich die Mehrbelastung auf 100 Liter Bier wie folgt:

Mehrbelastung je nach der Zahl der mit jährlichem Verbrauch f. das hl verwendeten Malz­Brauereien an Braustoffen von dz. menge höchstens Pfg. über 2000- 3000 28-35

10

622273

3000-4000

2

4000-5000

"

2

"

5000-6000

6000-7000

" f

7000-20000

H

И

20000-60000

33- 42

39-48

45-57

53-67

97-121

112-140

Zum Schluß set noch bemerkt, daß die Steuer für das aus Bayern, Württemberg, Baden und Elsaß- Lothringen nach der Braufteuergemeinschaft eingeführte Bier( Uebergangs­abgabe) seit 1. Juli ds. Js. von 2 Mt. auf 2,75 Mt. vom Hektoliter erhöht worden ist, so daß solches Bier nunmehr für 100 Liter 75 Pfg. mehr Uebergangsabgabe zu zahlen hat wie seither.

Die 13. Ruder- Regatta der Gießener Buder- Gesellschaft 1877

ift gestern bei prächtigem Wetter programmgemäß verlaufen. Es war ein sportliches Ereignis, das die weitesten Kreise interessierte, denn den ganzen Tag über bes ßte ein dicht s Publikum die Lahnuser. Wir Gi ßener sind eben wasser= freundlich, böchstens ziehen wir noch den reinen Bein diesem Elemente vor. In der Fühe schon, während noch dicke Nebelschwaden über Feld, Fluß und Stadt wogten, eilten

" 1

Eportsmen und Zuschauer zu den Vorrennen hinaus, die um 7 Uhr begannen. Bald lichteten sich aber die Dunst­massen, die Sonne brach siegreich durch und die letzten Nebel­fegen zerflatterten in der klar- blauen Luft. Aber niemand fann es allen recht machen, selbst die Sonne nicht, oder sie wohl am allerwenigsten, und gar bald perlte der Schweiß auf den Stirnen Nachmittags 312 Uhr seßte die eigent­liche Regatta ein. Die Lahn, deren Ufer von dem Publikum dicht besetzt war, trug die ausgeprägte Signatur des Rudersports. Die Länge der Bahn für sämtliche Rennen war 1900 m ftromabwärts bei geftautem Wasser, der Start beim Felsen, das Ziel am Festplaß. Die Rennabzeichen ( Startnummern) wurden auf dem Rücken des Bugmanns und Steuermanns getragen. Zu den Rennen waren 19 Bereire mit 45 Booten und 215 Rudern angemeldet. Zuerst starteten die Junior- Einer. Sieger wurde der Ruderverein Ems( D. Arlt) mit 7,11% Min., während Emil Seyne rom Offenbacher Ruderverein Undine" die Strede in 7,295 M.n. zurück. legte. Dann ftritten der Mannheimer Ruder- Verein Amicitia" und die Frankfurter Ruder- Gesellschaft Sachsen. Haufen" um den Wanderpreis der Stadt Gießen, den ersterer mit 6,29 Min., gegen 6,29% Min. der letzteren erftritt. Die anderen Rennen gestalteten sich folgendermaßen: 3. Vierer: We glarer R. Klub 6,41% Min, Lim­burger R. V. 6,48 Min. 4. Einer, Lahnpokal: Frank­furter R. Ges. Germania" 7,11 Min., Ruder- Gesellschaft Ruhrort 7,20 Min. 5. Zweiter Vierer: Würz­burger R.-V. 6 33% Min., Offenbacher R.- Ges. 6,333 6. Junior Achter: Frankfurter Germania" 7. Doppel Zweier ohne Steuermann: R.- Ges. Ruhrert 6,43 Min. 8. Junior- Vierer: Frankfurter R.- Ges." Sachsenhausen" 7,19 Min., Offenbacher R. Ges. Undine" aufgegeben. 9. Akademisch r Vierer: Heidelberger R.- Klub 6,47 Min, Ruder- Abteilung des Akademischen Sport- Klubs Heidelberg 6,48 min., Akademisher R.-V. Münster i. W. aufgegeben. 10. Großer Achter( um den Großherzogspreis) Mannheimer R= V." Amicitia" 5,59 min., Frankfurter R. Ges. Sachsenhausen" 6,02 Min. 11. Ermunterungs- Vierer: Offenbacher R. Ges. Undine" 6,58 Min., Gießener R.- Ges. 7,04 Min.

-

Min. 6,19.

"

-

"

"

-

-

-

Der Sperrdruck zeigt die Sieger an, die beigefügten Biffern geben die Minuten, resp. Sefur den an, in der die Strecke durchfahren wurde.

"

Die dichten Zufchauerreihen bezeugten lebhaftes Interesse für die einzelnen Vorgänge. Bald nach 7 Uhr waren die Rennen beendet. Vor der Preisverteilung brachte der Vor­sigende der Gieß. Ruder- Gesellschaft, Herr Wallenfels, ein Hoch auf den Kaiser und den Großherzog aus. Der Groß­berzogspreis, um den mit Achtern geftritten wurde, wurde von Oberstleutnant v. Conta dem Mannheimer Ruder- Verein Amicitia" überreicht, während der Reftor Prof. Dr. Behaghel den Preis für die akademischen Vierer dem Heidelberger Ruderklub übergab. Nachdem auch die übrigen Preise den Siegern ausgehändigt waren, hielt Stadtrat Kirch Rudervereinen und der Gießener Bürgerschaft für das gute die Schlußansprache, in der den Behörden, den auswärtigen Gelingen dankte und mit einem Hoch auf den Rudersport schloß. Später vereinigten die Sportsfreunde sich zu einer geselligen Zusammenfunft im Hotel Großherzog". Aus dem Gerichts[ aal.

"

Gießen, 27. Juli.

Der Kaufmann Hans Böhringer von Frankfurt war bei einem Banfier zu Bad Nauheim als Buchhalter an= gestellt. Er unterschlug in einem Zeitraum von 2 Jahren einen Geldbetrag von 8400 Mt., den er in sehr flotter Lebensführung verbrauchte. Er hat das in ihn gesetzte Ber­trauen schnöde mißbraucht, indem er sine Veruntreuungen durch falsche Büchereinträge verschleierte. Später fand er bei der Rheinischen Kreditbank zu Offenburg Stellung. Die Bank erhielt bald Kenntnis von seinem früheren Treiben und bei einer unverhofften Revision stellte sich heraus, das er auch schon hier 1400 Mt. unterschlagen hatte. Nachdem er früher Zeugen gegenüber seine Unterschlagungen zu­gegeben hat, legte er auch dem Staatsanwalt zu Offenburg ein Geständnis ab. In der Straffammerverhandlung wider­rief er dieses und behauptete, daß die falschen Bücher. einträge auf die in dem Bad Nauheimer Geschäft herrschende Unordnung und die Arbeitsüberhäufung zurückzuführen ſi. Diese Angaben wurden durch Zeugenaussagen als unwahr widerlegt. Das Gericht verurteilte ihn zu einer Gefängnis­ftrafe von 2 Jahren.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Diensta den 31. Juli. Heiter und trocken, Temperatur wenig ber ändert; schwache südliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenie Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beib: in Gießen.

Carboline ist die Zierde des Toilettentisches. Es ift unentbehrlich zum täglichen Gebrauch beim Frisier der Haare, um diese in ihrem natürlichen, fräftigen Zu ftande zu erhalten. Carboline wirkt auch sehr erfrischend auf die Kopfhaut. Erhältlich in Apotheken, Drogeries und Parfümerien oder von H. H. Warner& Co., Schäfer gasse 10, Frankfurt a. M.

Kufekes Kinder­

Kafek

hervorragend bewährt bei Darmkatarrh. Brechdurchfall etc.

mehl

Diarrhoe,

Der heutigen Aufla je liegt ein Prospekt der Fir a F. Hayen& Co. in Arnheim bei, auf die wir h... durch aufmerksam machen.