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bewegung alle deutschen Bergreviere umfassen solle. Die Art der Forderungen werde die Siebenerkommission in einer weiteren Sigung feststellen. Inwieweit das Ausland ein­greifen wird, dürfte die nächste Zukunft lehren. Der Vorstand ermahnt die Bergarbeiter, feine voreiligen Schritte zu tun.

× Internationaler Arbeiterschus. Die in Bern ver­Sammelt gewesene internationale Konferenz hat ihre Beratungen beendigt. Das Abkommen über das Verbot des weißen Phosphors in der Zündholzindustrie wurde unterzeichnet von Deutschland, Dänemark, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden und der Schweiz. Die Konvention, betreffend bas Verbot der industriellen Nachtarbeit der Frauen, wurde bon allen an der Konferenz vertretenen Staaten unterzeichnet. Die Ratifitationen sollen bis spätestens am 31. Dezember 1908 dem schweizerischen Bundesrate eingesandt werden. Die Ronvention tritt zwei Jahre nach Sch des Protokolls über Einreichung der Ratifikationen in Kraft.

Verbaftung der Münchener Golddiebe.

Nach amerikanischem Muster war vor einigen Tagen in di tönigliche Münze in München eingebrochen worden. 130000 Mar! waren den Tätern in die Hände gefallen. Nur wenige Tage durften die Diebe sich am gleißenden Glanze des Goldes er freuen, dann hat fie der Arm der Gerechtigkeit erreicht. Drei Brüder Ruf und ein Mechaniker König wurden als die Gold. diebe ermittelt und verhaftet. Das gestohlene Geld ist gefunden und der Münze wieder zurückerstattet worden.

Der Zufall hat bei Entdeckung der Golddiebe wieder eine bedeutsame Rolle gespielt. Ein Trambahnschaffner der Schwabinger Linie bemerkte in der Geldbörse eines Fahr­gastes auffallend viel Goldgeld. Auf seine Veranlassung wurde der Mann verhaftet. Es war der Münzarbeiter May Ruf. Sein Bruder, der seiner Militärpflicht genügt, wurde auf Veranlassung eines Feldwebels ebenfalls verhaftet. Er hatte sich in der fraglichen Nacht aus der Kaserne entfernt und für seine Beteiligung an dem Diebstahl 30 000 Mark er­halten. Er machte sich durch große Ausgaben verdächtig. 60 000 Mart wurden in der Wohnung des Max Ruf ge= funden. Weitere Erhebungen führten zu der Feststellung, daß nicht Max Ruf der eigentliche Täter sei, sondern ein Mechaniker namens Wilhelm König aus Haar, der seiner Militärpflicht z. 3. bei der 1. Kompagnie des Bekleidungs­amtes genügt. Bei seiner daraufhin erfolgten Verhaftung geftand König, daß er, auf Anstiften seines Mitschuldigen Max Ruf, der die günstige Gelegenheit ausbaldowert" hatte, allein den Diebstahl begangen hat. In der fraglichen Nacht war König über Urlaub ausgeblieben, indem er über einen Zaun fletterte und die Kaserne heimlich verließ. Seine Ab­wesenheit wurde durch einen Zufall entdeckt, da gegen Mitternacht ein Eilbrief an König anfam. Der diensthabende Unteroffizier wollte König den Eilbrief übergeben, fand jedoch das Bett leer. Am Morgen kam König über den Zaun wieder in die Kaserne. Er gab an, die Nacht über in Schwabing gewesen zu sein. In der Wohnung der Freundin des K., die sich seit einiger Zeit im Krankenhaus befindet, wurde ein großer Teil des Geldes gefunden. In einer Villa in Haar, wohin Ruf und König sehr häufig fuhren, ist eben­falls ein kleiner Teil des Geldes aufgefunden worden, sodaß insgesamt 76 000 Mark der gestohlenen Summe wieder zur Stelle waren. König weigerte sich anfangs hartnäckig, an; n= geben, wo der Rest des Geldes vergraben liege. Endlich bequemte er sich dazu, den Ort anzugeben, an dem der Rest des Geldes vergraben war. Seinen Angaben, entsprechenb wurde im Englischen Garten nachgesucht und auch das Geid gefunden.

Eine Schwindelbank.

§ Berlin, 27. September.

Wegen verschleierten Wuchers, Betruges und versuchte Erpressung verurteilte die 3. Straffammer des hiesigen Land gerichts 1 den Agenten K. Kubernuß und den Kaufmann Mittel haus zu 1 Jahr 3 Monaten bezw. 2 Monaten Gefängnis Kubernuß wurde außerdem noch zu 600 M. Geldstrafe und dreijährigem Ehrverlust verurteilt.

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war

,, Mundus vult decipi" die Welt will betrogen werden das war der Wahlspruch, den sich die Herrer , Direktoren" des Kubernußschen Bankhauses" erkoren hatten Und wie getreu folgten sie diesem Leitspruch. In der Stein: megstraße hatte Rubernuß ein kleines Bureau inne, in dem er, wenn eine besonders starte Geldnot in der Lebewelt und in Offizierskreisen herrschte, vier bis fünf Maschinenschreiberinner beschäftigte, gewöhnlich aber nur eine Kontoristin. Da K. kein eigenes Vermögen besaß, arbeitete er mit einigen Hintermännern, über deren Persönlichkeit er jedoch bisher die Auskunft ver: weigert hat. Dieses Unternehmen firmierte Bank- unt Kommissionsgeschäft, Vermittelung für Hypotheken, Grund: stücks- und Darlehnsverkehr". In seinen Prospekten erwähnte K. mehrere Abteilungen, die wie in großen Bankhäusern mil einem Buchstaben bezeichnet waren, auch legte er sich den Titel Direttor" zu. Der Geschäftsbetrieb dieses Bank: hauses" ist dergestalt, daß K. durch Inserate in Provinzial: zeitungen, an deren Erscheinungsorten ein Regiment garnisoniert, seine Hilfe als Geldvermittler anbot, häufig fich aber auch als Selbstgeber bezeichnete. Mittel haus, der Mitangeklagte, bei allen diesen Ge schäften seine rechte Hand", die aber in diesem Falle sehr genau wußte, was die linke tat. Im Jahre 1904 trai ber damals im 154. Infanterie- Regiment in Jauer alé Beutnant dienende Sohn des Generals von S. mit Kubernu in Verbindung. Der 26jährige Offizier hatte Schulden, ihm lam es darauf an, möglichst schnell Geldmittel zu erlangen, und gab sich deshalb zufrieden, als ihm K. für ein Afzepi bon 500 M. nur etwa 300 M. auszahlte. In Anbetracht der furzen Zahlungsfrist entsprach dies einem Zinssatz von über 60v. H. Als der Offizier mit neuen Darlehnsgesuchen an K. heran: trat, erklärte dieser, ein Offizier der Garde müsse dann aber ben Wechsel als Bürge mit unterzeichnen. Durch Kubernu gedrängt, der es auch verstand, bei dem Offizier auftauchende Bedenken zu beschwichtigen, ließ fich v. S. verleiten, den Namen eines andern Leutnants auf dem Wechsel, der über 1000 Mark lautete, zu fälschen. Für diesen Wechsel erhielt er das früher gegebene Atzept über 700 Mart von K. zurüd und den Betrag von 80 Mart, sodaß der Geldverleiher das beste Geschäft dabei gemacht hatte. Die Fälschung kam bei ber Präsentation des Wechsels zu Tage. Der Leutnant v. S. wurde von dem Kriegsgericht in Glogau zu fieben Monaten Befängnis und Ausstoßung aus dem Heere verurteilt.

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Alle übrigen Geschäftsmanipulationen trugen in gleicher Weise den Stempel des Wuchers an der Stirn aefchrieben.

Durch das ergangene Urteil ist wieder ein solcher Blutsauger für längere Zeit unschädlich gemacht. Der Fall v. S. wird wohl auch einigen von denen die es angeht" eine weise Lehre sein.

Nab und fern.

+ Die Schlacht bei Pommerensdorf. Eine Blutige Schlacht entspann sich gestern zwischen etwa 100, mit Knütteln und Messern bewaffneten Schülern aus Stettin und aus dem Vororte Pommerensdorf. Einer der Burschen schoß mit einem Revolver einem Kameraden ins Gesicht und verletzte ihn schwer. Die Polizei verhaftete eine große Anzahl der Beteiligten.

+ Eine gefährliche Verwechslung. In Daberkow bel Demmin beauftragte der Pastor einen Konfirmanden, aus der Satristei einen Behälter mit Wein zu holen, um die Abend mahlstelche aufzufüllen. Versehentlich nahm der Junge einer Krug, in dem sich verdünnte Salzsäure befand, wie sie zum Puzzen der Kronleuchter verwendet wird. Nichts ahnent füllte der Pastor den Abendmahlstelch und ließ drei Frauen von der äßenden Flüssigkeit trinken. Eine von ihnen schwebt in Lebensgefahr, die andern werden vielleicht wieder auf: tommen.

zu lange Finger. Der Buchhalter des Brüseler Comptoir d'Escomptes namens Dacoster, ein junger Mann im Alter von 22 Jahren, hat durch Buchfälschungen die Summe von 200 000 Francs unterschlagen, welche er in lustiger Gesellschaft verausgabte. Er wurde verhaftet.

Feuer im Brester Hafen. Eine riesige Feuersbrunst richtete im Bengalhafen von Brest großen Schaden an. Truppen und Matrosen mußten zur Löschung des Feuers aufgeboten werden. Eine Zeitlang waren die Material- und Pulvermagazine bedroht. Das Feuer ist an zwei verschiedenen Stellen ausgebrochen, welche fünfzig Meter auseinander lagen. Die öffentliche Meinung beschuldigt einen schwachsinnigen Einwohner der Brandstiftung.

+ Eisenbahnunfall. Auf der Wabashbahn stieß bei Catlin in Jllinois ein Güterzug mit einem Postzuge zu sammen, wobei 10 Personen ihr Leben einbüßten und viele andere verletzt wurden. Als Ursache des Unfalles wird falsche Weichenstellung angegeben.

Erbrochene Gräber. In das zwischen Rothkirch und Gassendorf mitten im Park gelegene Mausoleum der Frei Herrlich von Rothkirch und Pantenschen Familie wurde während der Nachtzeit ein Einbruch verübt. Von einem Sarge war bereits der Deckel abgehoben, wahrscheinlich sind die Diebe dann gestört worden. Die Leiche selbst ist an fheinend unberührt geblieben, auch konnte noch nicht festge stellt werden, ob etwas gestohlen ist. Von den Tätern fehlt noch jede Spur.

Im Spiel serunglückt. Auf der Reichenberger Bahn vergnügte sich nahe Gablonz ein zehnjähriger Knabe damit, eine starke Schnur nach Art eines Lassos nach den Rädern eines fahrenden Zuges zu werfen. Die Schnur, die er fest um seinen Arm gewickelt hatte, verfing sich in den Rädern und zog den kleinen unter den Zug. Er wurde als gräßlich verstümmelte Leiche aufgefunden.

Schreckliche Unwetter wüteten in den spanischen Provinzen Alicante, Granada und Murcia und haben vielfach Ueber­schwemmungen verursacht und die Ernte vernichtet. Der Eisenbahnverkehr ist unterbrochen, zahlreiche Häuser sind in der Gemeinde Santo Meva eingestürzt. 25 Leichen sind bereits geborgen.

Bunte Tages- Chronik.

Danzig, 27. September. Die Fischer Sommerfeld und Trautmann aus Westlich- Neufähr wurden beim Fischen auf See vom Sturm überrascht. Das Boot schlug um und beide ertranfen.

Kattowitz, 27. September. Der Eisenbahnsekretär Schramm geriet gestern auf Station Friedensgrube beim Besteigen eines Zuges unter die Räder, wobei ihm der Fuß abgetrennt wurde. In der Nacht starb der Verletzte.

Plauen i. V., 27. September. Hier erschoß sich kurz vor seiner standesamtlichen Trauung der praktische Arzt Dr. med. Georg Horn. Melancholie wird als das Motiv der Tat vermutet.

Köln, 27. September. Der Restaurateur Johann Faß­bender ist unter Mitnahme der Kasse mit 11 000 m. eines in seinem Lokale tagenden Sparvereins, dem ausschließlich kleinere Handwerker angehören, flüchtig geworden.

Markgröningen, 27. September. Der unter dem Ver: dacht des Gattenmordes verhaftete Kreuzwirt Heinrich Wild hat nunmehr nach anfänglichem Leugnen eingeräumt, in der Nacht zum 7. ds. Mts. seine schlafende Ehefrau, mit der er seit längerer Zeit in Unfrieden lebte, mittels Revolver er­schossen zu haben.

Coney Island eine internationale ,, Baby- Show" veranstaltet wurde. Die Ausstellung wurde zahlreich beschickt, denn Kindern aller Rassen ist ja im tosmopolitischen Newyork leim Mangel. Auch diesmal machten die Veranstalter mit den Kindern anderer Leute ein gutes Geschäft. Den Bogel abo schossen hat aber ein Mann mit einer Ausstellung von Sma dern, die sämtlich der schönen Erfindung des Kinderbru apparates ihr Dasein verdanken.

buft wird jest, wie es ba

ung der Berficherung dar in vollem Betrag

fie feinerzeit der Wa gezahlt hatte. Die W relana ben Berficherung ten. Man laffe fich hungsfarte vorlegen und be gellebt worden ift; to Ben zurüdzubehalten, b Fine Granitfal aber tatsächlich zugetro bfist zwischen Schönber frei, die aber in leg offene Woche tamen nu der die Aufsicht über

= Amerikanische Geschäftsfrauen. Auf der Newyorket Fondsbörse in Wallstreet find nicht Männer allein die leitenden Geister; den geschicktesten Generalen machen da Frauen de Rang streitig. Unter den Sachverständigen auf dem Baum

wollmarkte zum Beispiel ist niemand höher bezahlt als Mittlich ftaunen! In

Mac K. Giles. Ihren Angaben wird mit gleicher Spannung entgegengesehen wie jenen des landwirtschaftlichen Departements der Vereinigten Staaten. In der großen Maklerfirma bon H. Knickerbocker& Co. nimmt Frau Helene M. Kniderbode eine hervorragende Vertrauensstelle ein. Die Arbeit, die sie bewältigt, übertrifft die eines Mannes, und wer die Brieft

der Firma in verwickelten Fragen erhält, würde nie darauf einige Herren und ba

verfallen, daß fie von einer Dame stammen. Die am höchſten bezahlte Frau an der Newyorker Börse ist wohl Frl. Caroline van Brunt. Sie bekleidet den Posten des Kassierers in der Firma von S. H. P. Pell& Co. und bezieht ein Gehalt bon jährlich 15 000 Dollars.

Rechts- Ausküntte

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Anfragen in Rechtssachen, deren schriftlideridtigte. Es gelang, fichtigt, wenn der schriftlichen Anfrage auch ein aulen Heffens erfor frantiertes und adressiertes Couvert neben der Besamtausgabe von 434 9 Abonnemente quittung unserer Beitung beiliegt hieten fich aber nur auf

Cokales.

28. September 1906. ** Erledigt: Die mit einem evangelischen Lehrer zu bes Bende Lehrer stelle an der Gemeindeschule Steinfurt. Mit der Stelle ist Lektordienst verbunden.

cd& te 97 375, bie 8infen Exit 192 280, die Ortsgeme

Gemeinden 81 725, die fonftige Bawendungen mwerfer, Sonntagszeichen hen erforderten eine Ge end auß obigen Raffen b ving ftanden.

Die gemeinnü

R. Am 16 Ottober wird in Tham( Oberpfalz) eine von der Reichsbankstelle in Nürnberg abhängige Reichscherzogtum Heffen halter bantnebenstelle mit Stassenemrichtung und beschränften Giroverkehr eröffnet werden.

taps 11 Uhr im

e: diesjährige Bersammlung

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* Nach einem Ausschreiben des Präsidenten des Ausen: Bericht des Berbani schusses für Beratung der Verwaltungsgefeßreform igen Stand des Baubere im hessischen Landtage sollen bis längstens 6. Oftober die gibnis der vorgenommene Vorschläge der Einzelreferenten eingereicht sein, wie dies rubericht. Förderung seitens der Referenten für die Landgemeindeordnung, den die öffentlichen Spartaff Abgg. Köhler und Uebel, bereits geschehen ist. Am 9 Dt. pen. Die wirtschaftlich sollen die Sigungen des Ausschusses beginnen und die Berenigen Bautätigkeit, handlungen so gefördert werden, daß bis Anfang Dezember fen. Referent Pfarrer sämtliche Referate fertiggestellt sein können. Als erster Gegenstand soll auf die Tagesordnung der Ausschußsizung am 9. Oktober der Entwurf der Landgemeinde- Ordnung g sezt werden.

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des Verbandsvorstandes jährigen Verbandstag.

Der Turnausschu

Sabr 1906/07 folgenden

den 30. September 190

Ben; 2. Gauborturne

Am Mittwoch hatte der Arbeiter Christian Streum von Lorbach vor dem Schwurgerichte fich wegen Notzucht zu verantworten. Die Verhandlung untag, den 7. Ottober 190 wurde unter Ausschluß der Offentlichkeit geführt. Der Bestag, den 2. Dezember 19 flagte ist beschuldigt, am 22. Juli d. I. zwischen Lorbach tag, den 17. Februar 19 und Büdingen sich an der 14 Jahre alten Anna Loz ver 4. Bezirfavorturnerftunde gangen zu haben. Die Geschworenen bejahen die Schuldfeft 1907 statt. frage, billigen aber mildernde Umstände zu. Das Gericht erkennt auf 1 Jahr 3 Monate Gefängnis.

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Heute Abend annoverschen trat bereit

** Freidenferversammlung. findet 129 Uhr im Hotel Einhorn eine General Versammlung statt, in welcher u. a. auch die Vorstandswahl vollzogen wird. Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 25. und 26. September stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1268 Stück Rindvieh, 355 Schweine. Der nächste Marlt findet am 9. und 10. Ottober statt; am letteren Tag aud Krämermartt.

* Wie die Frankf. 8tg." zu melden weiß, werden die

Der Herbst hat her Einzug gehalten. Im Dienstag flaiter Froft men Ednee. In Dipre Laubschmudes beraubt

Einbrud, als befände mo

Ainzenbad, 27.

Ten Bahnhof 2-3 Bentner wird mit 3

Rom, 27. September. Prinzessin Margarete Paterno gröst tanzler zur Deffaung der Grenzen zur Linderung der Bieh ten am Niederrhein.

beging Selbstmord, indem sie sich aus dem Fenster ihres Balastes hinabstürzte. Die Prinzessin, die wegen ihrer Schön­heit sehr befannt war, sollte sich demnächst mit einem Herzog verloben. Das Motiv der Tat ist unbekannt.

Vermischtes.

= Kindesraub. In Ettenheimmünster in Baden hat ber Gelegenheitsarbeiter Capolta das ein Jahr alte Söhnchen seines bisherigen Brotherrn, des Schlächtermeisters Seller, gewaltsam entführt, aus Rache, weil 8. ihn entlassen hatte. Der von der Kindesentführung sofort benachrichtigten Gens barmerie gelang es, Capolta in Mendingen zu verhaften. Der Entführer trug das arme Wurm, das jämmerlich schrie, in seine Joppe eingewickelt, mit sich herum.

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Blutige Rache eines Eifersüchtigen. Ein Reserve mann Michele Porciello aus Guardia Lombardi verliebte fich in eine junge, hübsche Bauerntochter in seiner Ortschaft und heiratete sie. Dies mißfiel den Brüdern Juno, weil das Mädchen die Werbung des ältesten von ihnen abgewiesen hatte. Vater und Söhne Juno schwuren deshalb, sich an dem armen Porciello zu rächen und führten diese Rache am Tage nach der Hochzeit des jungen Paares aus. Alle fünf bewaffneten sich mit Beilen, überfielen Porciello auf seinem Hofe und schlugen ihn buchstäblich vor den Augen seiner Frau in Stücke. Der Polizei gelang es bisher, nur den alten Juno dingfest zu machen. Die vier Brüder find flüchtig.

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Baby- Ausstellungen. Die im letzten Winter in New­gork abgehaltenen Kinderausstellungen haben einen derartig großen Erfolg gehabt, daß auch diesmal und zwar auf

noi auffordern.

Aus dem Biebertal

* Der Beschluß der Hanauer Vereine und geselligen und Bolizeidien Verbindungen, infolge des Bierkrieges bis zum 1. April bifigen Gegend fich zu

1907 teine Festlichkeiten abzuhalten, ist wieder aufgehoben worden, nachdem der Bierkrieg im Sinne der Konsumenten zu Ende gegangen ist.

Ben wollen. X Weblar 27. Sept. S

Merete haben, da die Firm

* Die Folgen der jzigen preußischen Schul- lag des Oberbormundis politit machen sich zum Beispiel in Nassau insofern geltend, i Solms Braunfels f als der Andrang zum Lehrerberuf immer mehr nachläßt. 8 dieser Firma einen Bert den fürzlich in Dillenburg und Herborn stattgefundenen upp den Buderus

Aufnahm prüfungen für die Päparandenschule waren so wenig junge Leute erschienen wie sonst nie zuvor.

10 Jahren jährlich 25

berigen Fürstlich Bra

neuerrichtete reisbaumeisterftelle dem Stadtbauftigt, bag is nicht immer * Der Kreisausschuß des Landkreises Hanau hat die if alle Betriebe der Buder

meister F. Heinbeck in Merseburg, vorher Stadtbaumeister in Lemgo, übertragen. Um die Stelle, die mit einem An­fangsgehalt run 3000 f. und 500 Mt. Reisefoftenent schädigung ausgeschrieben war, hatten sich 231 Bewerber gemeldet.

§ Der Landes- Rechnerverband hält Sonntag, Generalversammlung ab.

filid nodulommen. Wen

nb Grapreise und die fortge B innungsfoften verteuern, men guten Abflug für da Münzenberg, 26. S abien Gemeinderats

Bilheim Gorr 6. mit

14. Oftober zu Frankfurt im Saale 8um Storch" feine blt: Ludwig Rail mit Jahre lang feine Versicherungsmarten geflebt, obwohl fie er, der aber nur weni

* Warnung. Eine Waschfrau in Höchft hatte mehrere

von den Familien, bei denen sie wusch, regelmäßig außer dem Tagelohn die Hälfte des Versicherungsbetrages( 10 Bfg.) erhalten hatte. Ihr Versäumnis fam jezt bei der Revision der Karten an den Tag und nicht sie, sondern ihre Kund­

demokraten diesmal m

Bad Nauheim, 27. Se birettore zum 1.0 em Beitpunkt zurüc Boftens haben sich ei het. Es sollen zusamm