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27. Juli. ** Der Großherzog hat dem Pfarrer Heinrich Muhl zu Bobenhausen 2 die zweite evangelische Pfarrstelle zu Schotten und dem Pfarrassistenten Robert Staubach u Bilbel die evangelische Pfaristelle zu Groß- Eichen bertragen.

** Der Großherzog hat am 25. Juli den Kultur­technikeraspiranten Ernst Merlau aus Gießen zum Stulturtechniker ernannt.

** Am 24. Juli wurde der Hochbauaufseher bei dem Hochbauomt Alsfeld, Michael Frid zu Alsfeld als Hoch­

n, daß fie nach dem bautechnischen Bureau der Ministerialabteilung für

zurild; allein bauaufseher nach Darmstadt versett und bis auf weiteres

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Das Jugendfest der Gießener Kinder ist gestern

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ausdrücke hervorzuheben: Aus der Sektion" ist die Gruppe"| Umgegend aufzuweisen. Auch viele Sommerfrischler des geworden. Anstatt: Botaillon soll chargieren Geladen!" Vogelsbergs sahen sih das bewegte Leben und Treiben heißt es entweder: Zum Schuß Laden!" oder, dieses echten Jahrmarktes an. wenn nicht sofort geschossen werden soll:" Laden und Sichern!" Für Chargiert Fertig!" wird gesagt: Zum Schuß!" Fertig!" Die" Points" werden in Zukunft Richtungs­unteroffiziere" oder Richtungsoffiziere" benannt. Byramide" ist in" Gewehrgruppe", die" Teten" sind in " Anfänge" verdeutscht. Die Berdeutschungen sollen auf besonderen Wunsch und Anregung des Kaisers durchgeführt worden sein.

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Die

* Von der Darmstädter Künstlerfolcnie. Die Gründung eines Lehrateliers für angewandte Kunst bei der Darmstädter Künstlerkolonie wird nunmehr amtlich bestätigt. Als Lehrer für dieses Atelier sind gewonnen worden: der Architekt Albin Müller, Lehrer an der Kunst­gewerbeschule in Magdeburg für Raumkunst, Fr. Wilhelm Kleukens, Lehrer an der Akademie für graphische Künste

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* Alsfeld, 26. Juli. Das hiesige Elektrizitäts­werf erhält eine Erweitrungsanlage, die nach dem Vor­anschlag des Prof. Kittler etwa 50 000 Mt. foſten dürfte. Frankfurt, 26. Juli. Heute Vormittag starb im Alter von 75 Jahren der bekannte Frankfurter Historien­maler Professor Leopold Bode an den Folgen einer Lungenentzündung.

* Mainz, 26. Juli. In den in Mombach unter dem Vorsitz des Oberbürgermeisters Göttelmann stattgehabten Sigung der Eingemeindungskommission wurden die von der Stadt Mainz gestellten Bedingungen einstimmig angenommen und der Eingemeindungstag auf den 1. April 1907 festgesetzt.

Enddarm tut nicht Nachmittag zu allgemeiner Zufriedenheit verlaufen. Wurde und Buchgewerbe in Leipzig für Flächenkunst, Ernst Riegel hat sich gestern Abend in dem benachbarten Kurhaus Villa

bringen. Budem Chirurgie diese hat. Das Aus

auch so erwartet, selbst die Sonne hat sich recht taftvoll benommen! Obwohl sie am Mittag dem Vergnügen garnicht

terials, die Des hold schien, schob sie doch am Nachmittag den Wolfenschleier Saschen in heißem mehr und mehr zurück, um auf den jugendlichen Frohsinn die Narkose: sie herabzulächeln. Schon bald nach Mittag begannen die onderen Annehmender die Straßen zu beleben und der Bürgermeisterei zumeist Erfolg zuzustreben, wo der Bug aufgestellt wurde.

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größten Zahl der Lebenserhaltung Aufgabe haben, und wenigstens

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daß die kolossale 3. in Deutschland as Dreifache ver Blinddarmentzün in diesem speziellen Titten ein Mittel,

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Es war ein luftiges Durcheinanderschwirren von feinen Stimmen und ein frohes Aufblißen ungezäolter Kinderaugen. Die Mädchen waren größtenteils in Weiß erschienen mit Epheu Kränzen in den Haaren, während die Knaben Hüte mit Fähnchen

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it gepact wurde, teugen. Bu beiden Seiten der Straßen bildete ein dichtes Bublikum Spalier. Um 2 Uhr seßte der Bug sich unter ingender Musit mehrerer Kapellen in Bewegung und führte die Tausende Kinder durch die Garten- und Grün­bergerstraße nach den Philosophenwald. Er sah recht statt. lich aus mit seinen zahlreichen Fahnen, Kcänzen, Bögen lich aus mit seinen zahlreichen Fahnen, Kcänzen, Bögen und Geschenken, die voraufgetragen wurden. Auch der Sport war durch eine Radfahrer Abteilung vertreten, den Bortritt hatten die Damen. Um 3 Uhr nahmen die prächtigen Laubgänge des Waldes die Festteilnehmer auf. Tat die heutige Es wurden einige patriotische Lieder gesungen und dann tergriffen wird. hielt Rettor Hahn eine furze warmherzige Begrüßungs­n man zur Erebe, die in einem Hoch auf den Kaiser und den Großherzog hercnzicht. G daß die fizende thre Spielpläge auf. daß die fiende austilang. Die Kapellen fonzertierten und die Kinder suchten Bald herrschte überall ein reges Treiben. Der ganze Festplaß war in Spielräume eingeteilt und in allen ging es hoch her, hier spielen Mädchen Kaze und Maus" oder Komm mit mir", dort zeigen Senaben ihre Gesch cklichkeit im Reifenwerfer, Bogenschießen oder Balanzieren, hier hübsche Reigenaufführungen, dort tühne Turner, die in flottem Sprunge über den Bock hinweg­feßen, am Barren schwingen oder an der Kletterstange und am Klettertau hinaufentern. Ueberall Jugendlust und Froh finn, die auch auf die Eltern und Kinderfreunde über­springen. Mit lauten Zurufen werden die kleinen Wett­fämpfer angefeuert, fodaß ihre Augen immer mehr erglühen. Dit erſchallt heiteres Lachen, denn es geht ohne drollige wischenfälle, besonders beim Wurstschnappen und Brezel­huipfen, nicht ab. Aber nach der Arbeit tommt der Preis! Diesmal war er sogar so liebenswürdig, in Gestalt hübscher Geschenke sich zu nahen und am Abend trug jedes Kind stolz seine Errungenschaft nach Hause. Die Leitung lag in den Händen der Lehrerinnen und Lehrer, denen ungeteilte nerkennung für ihre Umsicht und Freundlichkeit wurde. In der Pause nahmen die Kinder mit ihren Eltern den Staffee ein oder beehrten die Buden und Verkaufsstände mit ihrer geschäßten Kundschaft, denn auch für den materiellen Teil, für Speisen und Getränke, war trefflich gesorgt. Es war ein herrliches Fest unter den riesigen Baumkronen mit dem Blick auf die sonnenüber flutete Landschaft nach den n Blut und Schmu hessischen Bergen und der Burgruine Gleiberg. Um 1/28 Uhr wurde auf dem Trieb der Bug zum Rückmarsch in die Stadt geordnet, wo er gegen 129 Uhr eintraf und unter schmetternder Mufit bei der Bürgermeisterei seine Fahnen Jetzt ist das Fest vorüber, aber in der Er­Vor dem Land abbrachte. frühere Eisenbahnsinnerung wird es noch recht lange fortleben nnd dann hat man ja auch noch einen Troft: es kommt ja wieder! Roibl, der Gepads em Jahre 1903 in Igutgepäditüde, bis Verfuche, einen Teil Brillanten bei dem

efrau Ursula buch Cortigen Schöffen fängnis verurteil er Trunkenboldliste n Fusel um. Als ken auf dem Boden Aus dem Gast

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in München für Kleinkunst. Die Lehranstalt ist nur für begabte Schüler und Schülerinnen gedacht, sie wird deren nur eine beschränkte Bahl aufnehmen. In der Keramait werden die Schüler durch den Leiter der Großh. teram. Manufattar J. J. Scharrvogel unterrichtet, das Atten zeichnen lernen sie in der Kunstschule von Adolf Beyer in Darmstadt. Professor Olbrich wird an dem Lehratelier nicht tätig sein, da er anderweitig zu sehr in Anspruch ge­nommen ist. Die Lehranstalt wird im Herbst ds. J8. oder im Frühjahr 1907 mit ihrer Tätigkeit beginnen.

* Am Sonntag, dem 29. Juli, wird in Darmstadt in dem neueingerichteten Ausstellungsraum der hessischen Zentral­stelle für Gewerbe, Neckarstr. 3, ein Tuberkulosemuseum eröffnet, das vom Montag ab unentgeltlich zu besichtigen ist.

* Falsche Markstücke werden, wie aus Berlin gemeldet wird, gegenwärtig wieder in den Verkehr gebracht. gemeldet wird, gegenwärtig wieder in den Verkehr gebracht. Die Münzen sind aber nicht besonders gut gearbeitet und daher bei einiger Aufmerksamkeit leicht als Falschstücke zu erkennen.

* Hülfsarbeiter bei der Eisenbahnver­waltung gesucht. Jafolge der großen Verkehrssteige­rungen der letzten Jahre besteht bei der Esenbahnverwaltung ein Bedarf an zur Verwendung bet Bureauarbeiten sich eignenden Hülfsunterbeamten. Es bietet sich daher für junge Leute mit besserer Schulbildung Gelegenheit zu sofortiger Einstellung. Solche Bewerber werden zunächst bei voller Lohnzahlung für einen Zweig des Unterbeamtendienstes aus. gebildet und nach erfolgter Ausbildung und formloser Prüfung als Hülfsbeamten mit Bureauarbeiten beschäftigt. Prüfung als Hülfsbeamten mit Bureauarbeiten beschäftigt. Hülfsbeamten, welche sich als brauchbar erweisen, bietet fich später G- legenheit, in gut bezahlte Stellen des mittleren Dienstes zu gelangen.

* Die Eichhörnchen richten in diesem Sommer in den Waldungen großen Schaden an. Da sie sehr zahlreich sind, so sind die Forstwarte mit dem Abschießen derselben beauftragt und erhalten eine Schußprämie.

* Handwerk und Israeliten. Der Verein zur Beförderung des Handwerks unter den Israeliten" in Oberhessen und den benachbarten Gebieten hat seit Bestehen 57 junge Israeliten als Handwerker ausbilden lassen, die sich sämtlich in geachteter Stellung befinden. Verausgabt wurden im Jahre für Unterhalt der Lehrlinge 698 Mt. Das Vereinsvermögen beträgt 3487 Mt.

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* Der Kampf der Bettungshändler. Berliner Druckschriftenhändler protestierten in einer dieser Tage stattgefundenen, start besuchten Bersammlung gegen die Entscheidung des Kammerichtes, durch die sie zu Ober­zensoren" gemacht werden sollen. Sie wollen fein Urteil über sittliche oder unfittliche, politische oder religiöse Ten­denzen der von ihnen vertriebenen Druckschriften abgeben, und erklären die in solchen Fällen über sie verhängten Strafen für zu hart; schließlich fordern sie eine baldige Kenderung der Sachlage.

N. Krofdorf, 27. Juli. Am Sonntag hält unser Schüßenverein sein Schüßenfest ab.

er. Lollar, 26. Jul. En trauriger Unglücksfall ereignete fich her heute Morgen. Der Hüttenarbeiter Heinrich Schmict, ein Wißmarer, geriet beim Rangieren zwischen die Buffer und zog sich schwere Quetschungen an den Armen zu. Der unglückliche Mann wurde in die Gießener Klinik verbracht.

+ Lang- Göns. Am Sonntag veranstaltet der Verband Oberhess Posaunenchöre hier eine Aufführung. Außer einigen Chorälen und kleineren Mufistücken sind zum Vortrag vorgesehen:" Preis und Anbetung" von Nint und Seht er fommt mit Pceis gefrönt" aus Judas Maktabäus, mit dem Siegesmarsch.

P.A. 60jähriges Jubiläum des Turnverein Gießen. Die Festordnung zu diesem diamantenen Feft ist nunmehr fertiggestellt. Sie lautet im wesentlichen wie folgt: Samstag, 4. August, abends 8 Uhr, Eröffnungs. 4 folcher Verbrechen feier in der Festhalle, Festrede, Weihe der neuen nes Bergebens der Fahne. Sonntag vormittags Empfang der auswärtigen auf der Anklage Feſtgäfte, vormittags 12 Uhr Festessen, nachmittags 2 Uhr Feftzug, nachmittags 4 Uhr allgemeine Freiübungen, daran Loibl und dere anschließend Musterriegen- Bett- und Schauturnen Behefrau Mathilde ( zu erfterem sind 38 Riegen angemeldet) auf dem Festplatz ens des Diebftable und in der Festhalle auf dem Oswalds Garten, abends befchuldigt. Salo 9 Uhr Aufführung des turnerisch- vaterländischen Festspiels 6 Jahren, die beide ftrafe berurteilt Deutsche Helden und Turner". Montag vor­einer Entscheidung mittags Frühschoppenkonzert, nachmittags Volksfest und turnerische Aufführungen, abends Wiederholung des Fest­An den Haupt- Fefttagen findet Konzert und Tanz auf dem Festplatz ftatt. Die Musit wird während des ganzen Festes von den * Bodenrod, 26. Juli. Die hiesige Gemeindejagd, gesamten Kapellen des Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm die durch guten Hochwildbestand bekannt ist, gelangt am Ne 116( Sießen) und des 2. hess. Leibbragoner- Regiments 6. August auf weitere 9 Jahre zur Verpachtung. Nr. 24( Darmstadt) ausgeführt. Für den Fall ungünstiger Witterung ist Vorsorge getroffen, daß der hervorragende Viehmarkt zeigte die seit einigen Jahren gewohnte normale * Ulrichstein, 26. Juli. Der geftrige nnd vorgeftrige turnerische Teil des Festes ungekürzt ausgeführt werden tann. Die Beteiligung bei dem Musterriegen- Wet- Auffahrt an Rindvich. Der Handel bewegte sich auf hoher tarnen ist eine sehr günstige; sie zeigt, daß der Turn­verein mit allen Turnvereinen d. D. T. nah und fern gute Beziehungen pflegt.

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ung als Beläftigung spiels und großes Brillantfeuerwert.

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im September 1905

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Ter Wetterau Lahngau Sängerbund hält kommenden Sonntag in Krofdorf in der Moosschen Wirtschaft seinen 4. Sängertag ab. Es stehen Schluß­beratungen wichtiger Angelegenheiten auf der Tagesordnung.

* Aus dem neuen Exerzierreglement für die Fußtruppen find folgende Berdeutschungen der bisherigen Fach.

? Grünberg, 26. Juli. U ser geftriger Jakobimartt wies einen recht flotten Geschäftsverkehr auf. Das Paar Ferkel galt 50-55 Mt., 55-60 mt., 60-75 t. Schwere Dtalität wurde zu 75-80 Mt. abgesetzt.

Breisstufe und ging dessen ungeachtet recht flott. Für ein= jährige Rinder bezahlte man 150-180 mt., für das Paar einjährige Ochsen 440-450 Mt., zweijährige 500-550­600 Mt., bessere und ältere Qualitäten 800-900 Mt. Der gestrige Schweinem irtt war gut befahren. Auch hier zeigte sich ein lebhaftes Geschäft bei hohen Presen, die jedoch gegen das Frühjahr einen Rückgang aufweisen. Das Baar Fertel wurde bezahlt mit 60-70 wt., bessere Sorten mit 70-75., billigere Sorten unter 60 t. Der heutige Vergnügungsmarkt hatte sehr zahlreichen Besuch aus der

* Darmstadt, 26. Juli. Ein Familiendram a Trautheim zugetragen. 8wischen 7 und 8 Uhr erschoß sich die dort als Kurgast wohnende Ehefrau des Regierungs­baumeisters Hofmann aus München, nachdem sie vorher ihre beiden Kinder im Alter von 3 Jahren und 4 Monaten er­schoffen hatte. Auch der Ehemann befindet sich dort als Kurgast. Die Frau hatte die beiden Kinder weiß gekleidet und schoß jedem von ihnen eine Rugel in die Schläfe. Dann entleibte sie sich selbst durch einen Schuß in den Kopf. Frau H. stand im 21. Lebensjahre, war von heiterem Wesen und niemand hat an ihr in letter Beit irgend etwas Auffälliges bemerft. Deshalb fann man sich auch die Be­weggründe zu der Tat nicht erklären. Es bleibt nur die Arnahme, daß die Frau in einem plöglichen Anfall von Geistesstörung gehandelt hat.

Darmstadt, 26. Juli. Feuer. Gestern Nachmittag brannte eine 2500 Bentner Futterstoff: enthaltende Scheuer der Großherzoglichen Meierei nieder.

Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde.

Am 7. Sonntag nach Trinitatis, den 29. Juli. Gottesdienst.

In der Stadtkirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Schwabe.

Bugleich Chriftenlehre für die Nutonfirmierten aus der Markusgemeinde.

Vormittags 91/2 Uhr: Pfarrer D. Schlosser.

Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Euler.

Donnerstag, ben 2. August, nachmittags Ausflug der Vereinigung der fonfirmierten Jugend der Markus. gemeinde. Näheres wird unter den Kirchlichen An­zeigen" befannt gemacht.

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In der Johanneskirche.

Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Euler.

Bugleich Christenlehre für die Neufonfirmierten aus der Lukasgemeinde.

Vormittags 92 Uhr: Pfarrassistent Steiner. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannes­gemeinde. Kirchenrat Dr. Naumann. Nach allen Gottesdiensten Sollette für die Innere Mission.

Batholische Gemeinde.

Samstag, den 28. Juli.

Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Ge­legenheit zur heiligen Beichte. Sonntag, den 29. Juli. 19229 8. 8. Sonntag nach Pfingsten. Borm. von 62 Uhr an: Belegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 912 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht.

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Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 7. Sonntag nach Trinitatis( 29. Juli) predigt:

1. vormittags: Defan Wagner.

Text: 1. Tim. 6, 6-12 Lied Nc. 296. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt.

Text: Matth. 9, 35-38. Lied Nr. 168. Gottesdienst mit Katechismuslehre in Lumda vor­mittags 92 Uhr.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 28 Juli. Trüb, doch meist trocken, am Tage Auf­heiterung und Erwärmung, schwache veränderliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide Gieß

Ferromanganin ist das anerkannt beste Mittel gegen Blut­armut, Bleichsucht, Herzklopfen, Nervenschwäche, Schwächezustände, unreines Blut, Ausschlag, Geschwüre und Strofeln, indem es blut= reinigend und blutbildend wirft. Das Blut ist die Quelle, durch welche unser ganzer Körper gespeist wird und durch welche wir unsere körperliche, sowie geistige Kraft erlangen.( Bestandteile: Eisen 0,5, Mangan 0,1, Buder 18, Rognat 15, Alfobol 15, Wasser und aromat. Bestandteile.) zu haben in den Apotheken. Beim Einkauf achte man auf das gefeßlich geschüßte Wort Ferromanganin".

Die gemische Fabrit Th. Lauser in Regensburg hat heute eine Ertrabeilage betreffend Nährpräparat Eggose" beilegen lassen. Es wird hiermit darauf besonders aufmerksam gemacht.

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