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Dof und Gefellfchaft.

Der Kaiser und wahrscheinlich auch die Kaiserin treffen in der Zeit vom 17. bis 22. August in Homburg v. d. H. ein. Während der A: we enheit des Kaisers in Homburg wird die Einweihung des Lanografendenkmals, das vom Bildhauer Fritz Gerth entworfen und angefertigt ist, stattfinden.

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* Unter dem Vorsitz des Wirklichen Geheimen Ober­Regierungsrats Dr. Köpte- Berlin ist in Plön die Reifeprüfung im Prinzenhause beendet worden. Prinz Oskar von reßen bestand die Prüfung mit gutem Erfolge. Prinz Zer Bring traf sich sodann in Kiel mit der Kaiserin, sowie dem Prinzen Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise. Que gingen dann mit der Iduna" in See.

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Der Großherzog von Luxemburg unter­zog sich einer gutverlaufenen Operation. Am rechten Fuß wurde zur Erleichterung des Gehens eine Sehnendurchtrennung vorgenommen.

*** In der Gymnasialkirche in Bonn fand die Konse= tration des altkatholischen Bischofs Demmel durch den Erzbischof Gul aus Utrecht statt.

Deer und flotte.

Neuformation der deutschen Torpedoflotte. Der Kaiser hat Formierung von Torpedodivisionen mit je zwei Abteilungen auf der Nord- und Ostseestation zum 1. Oktober d. J. befohlen. Zum Herbst erfolgt in Kiel und Wilhelmshaven eine ver­mehrte Einstellung von Torpedorefruten. Künftig sollen zwei­mal jährlich Mannschaften zur Einstellung kommen, im April und Oktober. Da fünftig für 99 Boote stets aktive Besazung bereitgehalten werden soll, werden für die Torpedodivisionen bis 1920 53 Offiziere und 2218 Mannschaften allmählich mehr eingestellt werden. Die jetzt angeordnete Neuformation ist eine der wichtigsten für unsere Torpedowaffe. Diese Er­weiterung bringt die Anlage eines Hafens für kleinere Fahr­zeuge auf Helgoland und einer Kohlenstation auf Rügen mit sich.

Die Herbstmanöver der deutschen Marine werden am 1. September in der Ostsee ihren Anfang nehmen. Etwa bom 8. September ab weilt die Flotte in der Nordsee, und damit erreichen die Manöver ihren Höhepunkt. In den Tagen des 13. und 14. Septembers wird es zwischen Helgoland und der deutschen Bucht zu einer großen Seeschlacht kommen, die fich bis zur Elbmündung hinziehen dürfte, und bei der auch die Küstenforts von Curhaven in Tätigkeit treten werden, zu deren Besetzung die Einziehung von 300 Reservisten der IV. Matrosen- Artillerieabteilung bereits verfügt worden ist.

Soziales Leben.

X Dreitausend Arbeiter ausgesperrt. Sämtliche Buda pester Mühlen haben, da die Einigungsverhandlungen zu feinem Resultat geführt haber, den Betrieb eingestellt. Drei­tausend Arbeiter sind dadurch brotlos geworden. Die Ruhe ist bisher nicht gestört worden.

X Neunstündiger Arbeitstag. Die Torpedowerkstätte der Reichsmarine in Friedrichsort hat den neunstündigen Arbeits­tag eingeführt. Die Mittagspause beträgt 14 Stunden.

× Aussperrung der Bauarbeiter in Köln. Eine Ver­sammlung der freien Vereinigung der Arbeitgeber des Dach­decker- und Bauklempnergewerbes beschloß, da die Arbeit in den von den Gesellen gesperrten drei Betrieben nicht wieder aufgenommen wurde, eine allgemeine Aussperrung der Dach­decker und Bauklempnergesellen vorzunehmen.

Nab und fern.

+ Die Flüsse trocknen aus! Die anhaltende Trockenheit dieses Sommers stellt wieder Wasserverhältnisse in Aussicht, wie sie im Spätsommer 1904 sehr zum Schaden der Fluß­Schifferei sich bemerklich machten. In Tetschen ist die Elbe seit dem 17. Juli um 2 Meter gefallen.

Bezüglich der Berieselung wird festgestellt, daß diese fortgesetzt gut war, und daß es in dem Schacht sowie im Füllort stets feucht war. Die Kohlenstaub war wenig vorhanden. Lampe, durch deren Zertrümmerung der Brand entstand, soll in gutem Zustande gewesen sein. Ferner wird durch mehrere Beugen festgestellt, daß am Füllort, wo das Unglück anfing, ein Hydrant vorhanden war, der gut erreicht und geöffnet werden konnte. Wäre er benutzt worden, so wäre das Un­glück zweifellos vermieden worden. In der Nachmittag- Sizung wurde die Belegschaft der fünften und sechsten Sohle ein­gehend über die Vorgänge bei dem Brande, die Zeit und Art der Feuermeldung, die erhaltenen Befehle und die Rettungs­maßnahmen vernommen. Diesen Vernehmungen folgten die Auslassungen der Sachverständigen. Zunächst wurde Berg­assessor Althoff über die Frage gehört, ob die Paragraphen 41 und 112 der bergpolizeilichen Bestimmungen über Bewetterung der Steinkohlenbergwerke und ihre Sicherung gegen Schlag­wetter- und Kohlenstaub- Explosionen usw. durch den Ange= Elagten verlegt worden sind.

Großer Hafenbrand. In dem ponimerschen Städtchen Barth wütete in den am Hafen befindlichen Lägern ein ver= heerendes Feuer. Es fam in den Kohlenlägern auf, wo es fünf Tage lang seine Nahrung fand, und gefährdete die um­liegenden Holz- und Theerläger. Die ganze Stadt war ver­qualmt. Mehrere Arbeiter mußten wegen Rauchvergiftung in die Universitätsklinik nach Greifswald geschafft werden. Von Stralsund und Rostock wurde Militär als Hile requiriert. Pocken im Reichslande. In St. Martin bei Metz ist ein zweiter Fall von schwarzen Pocken festgestellt worden, nachdem schon vor einiger Zeit ein Kranter unter Bocken­verdacht in die Isolier- Baracke gebracht war. Auch der reuerdings an Pocken Erkrankte ist dorthin transportiert werden.

Die volle Million. Für die Person, die als die millionste die Bayerische Jubiläumsausstellung in Nürnberg besuchte, war als Prämie ein Fahrrad ausgesetzt. Die Glück­liche, der dieses zuteil wurde, war die Frau Rentiere Lidicke aus Treptow an der Spree.

Der Sachverständige bemerkt hierzu, daß die bergpolizei­lichen Bestimmungen an feiner Stelle von einem Schutz der verwendeten Lampen durch eine Laterne" sprechen. Ebenso bestand damals noch kein Verbot wegen der Lagerung von Grubenholz in der Nähe von offenem Licht. Dieses Verbot ist erst jetzt erlassen worden. Berieselt hat man die Grube seines Grachtens in ausreichender Weise. Ebenso wie die Buchtigkeit des Schachtes entsprach auch die des Füllortes den bergpolizeilichen Vorschriften. Nach alledem kommt er zu den Schluß, daß der Paragraph 41 nicht übertreten worden ist. Was den Paragraph 112 anbelangt, so tommt in Betracht, daß tatsächlich ein Hydrant am Füllort vorhanden war, dessen Betriebsfähigkeit erwiesen erscheint. Es ist unwahrscheinlich, daß die am Füllort arbeitenden Leute von dem Vorhanden­sein dieses Hydranten nichts gewußt haben sollten. Deshalb Sedeutet die unterbliebene Belehrung der Belegschaft über die Heuerschußeinrichtungen durch den Angeklagten auch keinen Verstoß gegen Paragraph 112. Die Sachverständigen, Berg­werksdirektoren Randebrock und Niederstein erklärten ihre völlige Uebereinstimmung mit dem Gutachten des ersten Sach­verständigen. Hierauf wurde Bergwerksdirektor Meyer- Herne von der ,, Hibernia", einer der Retter von Courrières, gehört.

Tod durch Bienenstich. In Orsan in der Nähe des Bockstädter Lagers wurde die Frau eines Landmannes von einer Biene in den Kopf gestochen. Bald darauf schwollen der Frau der Kopf und die Brust unnatürlich an, und nach furzer Zeit trat der Tod ein.

Betrügerische Bankbeamte. In Italien haben zwei Brüder Vacca, von dener der eine Raffierer an der Banca d'Italia in Neapel, der andere Beamter der dortigen Volks­bank war, die Institute durch Fälschungen um Millionen be­trogen und sind dann flüchtig geworden.

Warnung vor cincan Schwindler. Von einem Schwind­ler in London, der besonders das Gebiet der Stellen- und Heirats- Vermittlung bearbeitet, werden Offerten unter der Firma ,,, Anstalt für brieflichen Unterricht E. Theobald. Ltd. 58 Gloucester Street, Pimlico, London SW." versandt. Von amtlichen Stellen wird vor diesem Schwindler gewarnt. Tages- Chronik.

ernährten Gange fich einnistet, Entzündungen und durch. brechende Geschwüre hervorruft. Diese Entzündungen bleiben aber nicht nur auf die Wandungen beschränkt. Sie ergreifen vielver Sns empfindlichste Gewebe des menschlichen Körpers, Sa Bauchsell, das die Därme überzieht. Zunächst bleibt der Brozeß lolalisiert. Es bildet sich in der rechten, mehr nach unter gelegenen Bauchpartie eine Geschwulst, die Eiter in Ficb Siegt. Meist aber wird auch das ganze Bauchfell ergriffen. Die Batienten, die sich ganz munter fühlten, bekommen unter Starter Fieber und Erbrechen, einen unerträglich stechenden Schunez in der rechten unteren Bauchseite, der sich bei der geringsten Bewegung steigert. Der Leib ist gespannt, oftmals aufgetrieben und bei jeder Berührung hoch empfindlich. Ist hier nicht schnelle Hilfe am Platze, so ist das Schlimmste zu besihaien. Wog! bildet sich manchmal die Krankheit unter geeigneter, auch min operativer Behandlung zurüd; allein Has deimiüdische be amicit besieht darin, daß fie nach fiiczeren er längezer genräumen toiederleyrt und sich the Opfer bolt. Datum baben in der Diskussion über die beste Behandlungsmethode ser Blinddarmentzündung die Chirurgen Recht behalten. Der entheente Blinddarm tut nicht mehr weg und kann keine Gefaren mehr bringen. Zudem kommt, daß der Fortschritt der modernen Chirurgie diese Operation zu einer ungefährlichen gemacht hat. Das Aus tochen der Instrumente und des Verbandmaterials, die Dess infektion der Hände des Operateurs durch Waschen in heißem Wasser, Sublimat und Alkohol, weiterhin die Narkose: fie machen den Eingriff zwar nicht zu einer besonderen Annehm lichkeit, aber doch zu einer erträglichen und zumeist Erfolg versprechenden Heilmethode. Selbst die Operationen während des akuten Anfalls geben noch der weitaus größten Zahl der Betroffenen eine starke Wahrscheinlichkeit der Lebenserhaltung. Darumi muß jede populäre Darstellung die Aufgabe haben, die Furcht vor der Operation zu befämpfen und wenigstens jedem, der schon mehrmals yon der Krankheit gepackt wurde, den Rat zu erteilen, in der anfallsfreien Zeit den Wurm fortsatz entfernen zu lassen. Freilich braucht man nicht so weit zu gehen wie ein amerikanischer Chirurg, der gefordert hat, daß jedes neugeborene Kind von seinem Wurmfortsat befreit werden müsse. Das ist rigoros! Begreiflich aber ist diese Forderung bei einem Arzte, der oftmals diese heimtückische Krant­heit zu behandelt hatte. Ergreift sie doch mit Vorliebe gerade Männer zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr in der Blüte ihres Schaffens. Männer, von denen man Großes er

Das Gutachten dieses Herrn bildete einen schroffen Gegen­satz zu den vorangegangenen. Bergwerksdirektor Meyer er= flärt, es habe auf der Grube sehr viele trockene Stellen, an denen Staub lagerte, gegeben, die Stelle, an der die Lampe hing, war nichts weniger wie feuersicher, das haben die traurigen Tatsachen bestätigt, und schließlich, die Anlagen auf Borussia" können von einem ernsthaften Mann nicht als Hydranten angesprochen werden. Sachverständiger Randebrock erwähnte in seiner Entgegnung auf das Meyer'sche Gutachten: Man übt doch den Bergbau nicht nur aus, um Gefahren zu verhüten, sondern auch um Kohlen zu fördern. Die Seeleute sagen: Navigare necessere est, vivere non necessit! Die West­falen sagen: Wer die Gefahren des Bergbaues beseitigen will, nuß den Bergbau verbieten! Im Anschluß an jene Ve= merfung entstand im Publikum lebhafte Unruhe. Bergwerks­direktor Randebrock fährt fort: Es ist traurig, daß sich heute nach Jahresfrist und nach der erschöpfenden Klärung der Dinge durch diesen Prozeß, fünf Sachverständige nicht zusammen­tommen fönnen inbezug auf die Frage, ob der Betriebsführer auf Borussia" richtig gehandelt hat oder nicht. Ich be­haupte, daß, wenn irgend einer von uns an Stelle Rüthers gestanden hätte, er nicht besser gehandelt haben würde, dieser. Keinen nehme ich aus. Derselbe Sachverständige rief mit einer Erklärung: Der Königl. Preuß. Bergwerksverwaltung ist auch nicht der Schatten eines Vorwurfs aus Anlaß der Borussia- Affäre zu machen stürmische Unruhe im Zuhörerraume hervor, in dem sich neben den sozialdemokratischen Führern auch eine große Anzahl Bergwerksdirektoren, Zechenbeamte und Gruben­leute eingefunden hatten.

St. Jugbert, 26. Juli. Nach Genuß von Malzlaffee erkrankte eine aus sieben Personen bestehende Familie unter Vergiftungs­Erscheinungen.

Weimar, 26. Juli. Der Raubmörder Winkler, der das Ehe paar Hahnemann in Holmsdorf bei Jena ermordete, ist heute früh hingerichtet worden.

Darmstadt, 26. Juli. In Nieder- Ramstadt erschoß die Frau eines Regierungsbauführers ihre beiden kleinen Kinder und dann Rich selber.

Die, Boruffia"-Katastrophe. ( Sonder- Bericht.)

Dortmund, 26. Juli.

Die weiter fortgeführte Beweisaufnahme gab ein wesent­lich zugunsten der Bergwerksverwaltung verändertes Bild.

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als

Nach längerem Plaidoyer des Vertreters der Staatsan­waltschaft und des Verteidigers, Justizrat Wallach, wurde heute gegen Mittag das Urteil gesprochen, welches auf Freisprechung des Angeklagten Rüther lautete, und die Kosten der Staats­tasse auferlegte.

Eine neue Geißel der Menschheit.

Von Dr. med. Th. 8locisti- Berlin. Es will so scheinen, als ob zugleich mit der Bereicherung unseres Lebensinhalts durch die Kultur, der Menschheit immer neue Gefahren erwachsen.

Viele Leiden förperlicher und seelischer Art ergeben sich aus dem Wandel unserer Lebensverhältnisse.

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Wer hat früher von der Blinddarmentzündung etwas gewußt? Und heute- darf man wohl sagen gibt es Laum eine Familie, in der nicht diese Krankheit einmal ein gefehrt ist, oder gar einen lieben Angehörigen in jungen Jabren fortgerafft hätte. Man versteht deshalb, warum die wissenschaftliche Medizin immer wieder die Frage von neuem behandelt; denn jedes Jahr bringt neue Erfahrungen und neue Erkenntnis.

wartet.

* Der Gro Muhl zu Bobenha Gotten und Bilbel die ebar

übertragen.

** Der Groß teniferafpiranten Falturtechnifer erna

** Am 24. Ju Hochbauomt Alsfeld bauauffeber nach D dem bautechnischen Bauwefen zugeteilt. ** Das Jug Rachmittag zu allg aud fo erwartet, benommen! Obwo bold fchien, fob f mehr und mehr zu berabzulächeln. G Amber die Straß auftreben, wo de Luftiges Durcheina ein frohes Aufbligen waren größtenteils in den Haaren, wa trugen. Bu beiden

Es will wirklich scheinen, als ob in der Tat die heutige Kulturmenschheit mehr von der Krankheit ergriffen wird. Und man tann wohl nicht fehlgehen, wenn man zur Er. flärung mehr unsere hentige Lebensweise hercnzicht. Es darf nicht als ein Zufall bezeichnet werden, daß die sitzende" der Name ist fast so gräßlich wie die Sache Lebensweise

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- als eine der Ursachen erkannt worden ist. Und die Ver mutung hat wohl auch ihre Berechtigung, daß die kolossale Steigerung des Fleischgenusses, die sich z. B. in Deutschland im letzten Halbjahrhundert pro Kopf um das Dreifache ver mehrt hat, mit eine Quelle der häufigen Blinddarmentzün dungen bildet. Wie überhaupt, so ist auch in diesem speziellen Falle die Rückkehr zu natürlichen Lebenssitten ein Mittel, das Leben sichrer und schöner zu gestalten.

Worum handelt es sich denn eigentlich bei der Blind­barmentzündung? Jeder weiß, daß wir einen Teil unseres Darmschlauches als Blinddarm bezeichnen. Aber nicht die Mandungen dieses Rohres stellen den Sitz der gefürchteten Frankheit dar. Es handelt sich vielmehr um Entzündungs­przeise, die jenen fleinen Wurmfortsat betreffen, der his 10 Zentimeter lang ist und einen Schlauch darstellt, dessen Lichtung nur für eine dünne Strids assel puffierbar ist. Ob dieser Schlauch überhaupt eine Beveutung für den Organismus hat und welcher Art diese Dann wäre, ist vollkommen unbekannt. Es handelt sich wahr­scheinlich um die Ueberbleibsel eines einstmals passierbaren Gung, der infolge Nichtgebrauches allmählich eingeschrumpft ist. Dieser Wurmfortsatz hat eine besondere Neigung zu er­itanica. Die ältere Medizin nahm an, daß Kirschkerne in di Cefnung eindringen und dadurch die Entzündung hervor­rufe, an ist es zwar ein Unfug, vor dem nicht genug ge­Yearnt werden fann, Kirschkerne zu verschlucken weil sie un­berdault sind und weil der innere Kern, der beim Aufknacken feigema toird, die ungeheuer giftige Blausäure enthält allein für die Blinddarmentzündung tommen sie garnicht in Betracht, weil sie in die enge Lichtung des Fortsages gar­nicht einbringen können. Die Fremdkörper, die man in serierten osazen gefunden hat, waren meist kleine Kot­Seine, die fich aus den Salzen unserer Nahrung, oft umge­lagert um eingedrungene Barthaare oder Borsten schlechter Zubnbüren, gebildet hatten. Neuerdings schuldigt man ein im Darm des Menschen häufig vorkommendes Bakterium an, Sas in diesem schlecht ventilierten und vermutlich auch schlecht

Hus dem Gerichtsfaal.

Publikum Spalier. tingender Mufit m führte die Taufende bergerfrage nach dea lich aus mit feinen und Geschenken, die Sport war durch ei Bortritt hatten die prachtigen Laubgänge Es wurden einige p bielt Reftor Habr rede, die in einem Ho austlang. Die Rapell thre Spielpläge auf

§ Die Bestie im Menschen. Seine Ehefrau Ursula buch­stäblich zu Tode gemartert hat der Pferdeführer Franz Holewa aus Zaborze D.- Schl., der vom dortigen Schöffen­gericht zu einem Jahr sechs Monaten Gefängnis verurteilt wurde. Die Frau stand schon lange auf der Trunkenboldliste und setzte oft das ganze Wirtschaftsgeld in Fusel um. Als Holewa sie eines Tages wieder total betrunken auf dem Boden liegen fand, drohte er sie totzuschlagen. Aus dem Gast­haus, wo er sich Mut getrunken hatte, zurückkehrend, holte Holewa sich eine Art aus dem Stalle und begab sich damit in sein Zimmer. Bald darauf hörte man dumpfe Schläge und Hilfegeschrei. Als die Einwohner des Hauses in das Zimmer eindrangen, lag Frau Holewa in einer großen Blut­lache. Die Stirn war zweimal gespalten, der linke Oberarm ausgerissen. In dieser Verfassung ließ der Unmensch zwet Tage lang sein Opfer auf der Erde liegen. Am zweiten Tage gab die Frau nur noch leichte Lebenszeichen von sich. Nachbar frauen legten fie ins Bett, reinigten fie vom Blut und Schmuh und zogen ihr saubere Wäsche an. Wenige Stunden darauf starb die Frau. Die Strafe fiel deshalb so milde aus, weil das Gericht annahm, daß der Angeklagte durch die Trunksucht seiner Frau stark gereizt war.

§ Ein diebischer Eisenbahn: schaffner. Vor dem Land gericht II. in München stand der 41jährige frühere Eisenbahns Schaffner Jakob Loibl aus München. Loibl, der Gepäc schaffnerdienste verrichtete, bestahl seit dem Jahre 1903 in einer Reihe von Fällen Passagier- und Eilgutgepäckstücke, bis er im Oktober vorigen Jahres bei einem Versuche, einen Teil der zuvor gestohlenen Edelsteine und Brillanten bei dem dortigen Juwelier Haag zu veräußern, als verdächtig ange halten und festgenommen wurde. Er ist 14 solcher Verbrechen und 7 Vergehen des Diebstahls sowie eines Vergehens der Unterschlagung angeklagt. Mit ihm fizen auf der Anklage bant dessen 40jährige Ehefrau Gertrud Loibl und deren Freundin, die 31jährige Bahnadjunktensehefrau Mathilde Stadler aus München, beide eines Vergehens des Diebstahl eines fortgesetzten Vergehens der Hehlerei beschuldigt. Jako Loibl wurde zu einer Zuchthausstrafe von 6 Jahren, die beiden Frauen zu ie einer einwöchigen Gefängnisstrafe verurteilt. § Streikpostenstehen strafbar. Nach einer Entscheidung bes Kammergerichts als Berufungsinstanz wird fortab aud bas Streitpostenstehen und das Begleiten der Arbeitenden nach der Arbeitsstätte und nach der Wohnung als Belästigung angesehen und unter Strafe gestellt.

§ Der Rorschacher Krawall vor Gericht. Das St. Gallene Kantonsgericht verurteilte 26 Arbeiter, die im September 1905 am Rorschacher Krawall beteiligt waren, wegen Sachbe Schädigung und Nötigung zu Freiheitsstrafen von 14 Tagen bis zu 6 Monaten. Die Ausländer werden mit Verweisung aus dem Kanton bestraft.

Kunst und Wiffenfchaft.

AM. Jm Ballon zum Nordpol. Mr. Walter Wellmann der im Auftrage einer großen amerikanischen Zeitung einen Versuch machen will, den Nordpol im Luftballon zu erreichen hat sein Standquartier auf Spitzbergen an der Virgo- Bat aufgeschlagen, demselben Ort, von wo Andrée zu der Todes fahrt mit seinen beiden Gefährten aufstieg. Die Virgo- Bat ficht mit Tromsö durch drahtlose Telegraphie in Verbindung. Wellmann ist dabei, seinen riesigen Ballon mit Gas zu füllen und denkt nach wie vor daran, sein tollkühnes Unternehmen im Laufe des Monats August zur Ausführung zu bringen

Treiben. Der ganze und in allen ging Rage und Maus"

Raben ihre Gesh cli oder Balanzieren, h fine Turner, die in fen, am Barren schr

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Rol feine Errungensch den handen der Lehr Antennung für ihre In der Baufe nahme Roffe ein oder beehrte ßten Rund

für Speisen und ein herrliches Fef Den Blid auf die f effigen Bergen und burde auf dem Trieb Stadt geordnet, wo e metternder Mufit b brate.- Jet ift innerung wird es noch man ja auch noch eine P.A. 60jährige Sießen. Die Fef eft ift nunmehr ferti ie folgt: Samstag,

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