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wie wilde Tiere Lambiter urch Neger- Paftoren berubit

nachmittag titrate in einen efindlichen Saale das Jane den lebensgefährlich berle

Cokales.

* Der Großherzog wird heute an dem aus Anlaß der Vermählung der Katharina Riedesel, Freiin zu Eisen­bach mit dem Grafen Wilhelm von Schib, gen. von Görg, im alten Palais stattfindenden Hochzeitsessen teilnehmen. Ein Teil der Räumlichkeiten des alten Palais ist den

Provinzial- Jungviehweiden im Sommer 1906.

eine gute Ordnung gehandhabt wurde. Aber auch dort ist| Die Betriebsergebnisse der Oberhessischen die Spinnstube in den letzten Dörfern verschwunden; nur der Name hat sich erhalten. Jetzt versteht man unter jener Bezeichnung Abendgesellschaften jungerLeute beiderlei Geschlechts, die im Winter stattfinden, aber einen ganz anderen Charakter haben als die alten Spinnstuben.

18 Mörder des Landwirt Freiherrl. Riedeselschen Herrschaften für die Hochzeitsfeier den Meisterschaftsfahrer von Deutschland Peter Günter in

zur Verfügung gestellt worden.

** Der Großherzog hat am 24. Oft. den Krets. amtmann bei dem Kreisamt Gießen Dr. Paul Wörner zum Ministerialsekretär im Ministerium des Innern und den Major a. D. Freiherrn Wilhelm von Start mit Wirkung vom 1. Rovbr. 1906 zum Kurdirettor in Bad­

der Landmann Emlen, en rhaftet worden. Emten b ber. Vergangene Nacht wurde hicht fommende fiebzigjährige einer Barschaft beraubt und Die Leiche wurde geland nicht ermittelt. Schlachthause wurde dur Schußapparates ftatt eins führende Gefelle des Menga

chtes.

Nauheim ernannt.

** Der Großherzog hat am 8. Sept. dem bisherigen Bolizeidiener Karl Schmidt 3. zu Lollar das Allge­meine Ehrenzeichen mit der Inschrift Für treue Dienste"

berliehen.

** Erledigt: Die Stelle des Forstwarts dei For ft­wartei Köddingen, Oberförsterei Windhausen.

* Bei der Landtagserfazwahl im Wahlkreise Höchst König wurde Büchner- König( freis) mit 16 Stimmen gewählt. Dlb- Höchst erhielt 3 Stimmen, Meiniger( Bauern­

rauber von Köpenid ist bit bund) 8 Stimmen.- Die Wahl hat insofern eine Ueber­

n. In Pirmasens hatte man aftet, da dieser aber sein Ali

am hat man ebenfalls eiren

raschung gebracht, als von den eigentlich nationalliberalen Wahlmännern der mehr dem Bauernbund nahestehende

sp. In Krefeld fonnte W. Pongs auf Brennabor 3 Läufen schlagen.

H. Hamburg- Amerika Linie. Die nächsten Ab­fahrten von Post- und Bassagierdampfern finden statt:

Nach New- York: im November: 3. Batavia, 8. Amerika, 10. Patricia, 17. Pretoria, 24. Graf Waldersee, 29. Kaiserin Augusta Victoria; 1. Dez. Blücher, 8. Dez. Pennsylvania. Nach Boston: 6. Dez. Bosnia, 16. Dez. Belgravia. Nach Baltimore wie nach Boston.

Nach Philadelphia: 30. Oftbr. Acitia, 10. November

Artemisia.

Nach Westindien: 1. Nov. Cherusfia.

Nach Merito: 29. Oftober Sardinia, 3. November Markomannia. Nach Ostasien: 30. Oft. Spezia, 10. Novbr. Sambia, 20. Silesia.

Arabisch- Persischer Dienst: 14. Nov. Canadia.

en fonnte, mußte man Defonom G. Büchner gewählt wurde, während der national Fleichnot und die fortgesezte Erhöhung der Lebensmittel­

Berlin zulegt gewohnt haben mach Newport veriangte. Di ität dieses Mannes, der id ht abgeschloffen. Die V

liberale Dld nur 3 Stimmen erhielt.

* Der nationalliberale Landesausschuß wird Sonntag, Den 4. Nov. zum Fall Eisnert Stellung nehmen. ** Jagden. In dem bei Burkhards gelegenen Jagb­On Köpenid erinnert an die gebiete der Herren Dr. Drohm und Mettenheimer- Gießen igs Karl I. von Holmby oil wurden während einer dreitägigen Jagd zur Strecke gebracht: 46 Rehe, 36 Hasen, 6 Füchse, 1 Schnepfe, 1 Huhn und 1 jajan. In letzter Woche wurden im Jagdgebiet des Freiherin v. Müffling unweit Grebenhains eine dreitägige & Ribien oben auf der Frei Jagh abgehalten. Ergebnis: 40 Rehe, darunter 9 Böcke, 3 Hafen und 2 Schnepfen. * Jm abgelaufenen Geschäftsjahr erzielte die Bezirts­

misfare' des Parlaments wer ßen geschildert: Am 3. Jum ein Schlachtordnung auf dem

er König, ich habe Sie Sie fich meiner zu bemächtigen gedenten." Majestät, id

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cht der Armee."" Das i partasse Gießen eine Gesamteinnahme von 4845 730. und einen Geschäftsgewinn von rund 270000 t.

Haben Sie einen schriftlice far?"- ch habe die le Eneral gehört zur Armee."- Seneral steht an der Spitze der ist Ihr Auftrag?" Da i

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,, Dort, hinter mir." Und Niemala" sagte der König trag gesehen, ich gebe zu, a Buchstaben geschrieben." nreiche. Jm Tale des Sumir noch heute ein flotter Sllava verden dort öffentlich Stiam eisten Sklavenhändler wohnn eit und breit bekannten Dorje

Berserinnen in Betracht, Frau, ößtenteils in Berfien geraut gebracht werden, eine Arbe Er beschäftigen. Interessant t el oft vorkommenden Streit irch die bestellten Richter p Sklavenhandel gewissermaja

en Kolonien. In den Vitimb wurden größere Lager va nder hat Proben eingejend gische Landesanstalt und Ben Sten abgegeben hat: Die bo eine ausgezeichnete Ware, larheit und Freiheit von Fled rer gefunden, durchaus ebene enheit zu Glimmerwaren un ednit sehr gut verwendbar it Proben auf etoa 5 Mart

men betrieb in der Rue d'Alig rlichen" Namen Marime Jou Zum großen Erstaunen fein Herr Jouffe dieser Tage wege Souffe stand in Wahrheit,

an der Spize einer weite Sbande, die auf sein Gehei hle ausführten. Er felbft ba dteilen unter 36 verschied

gemietet, in denen er die ufte und sogar einen f d, Holland und der Sc

Die

Jahresbilanz weift 13 156 000 Mt. auf. Der Reingewinn ist

57 325. 18 120 Mt. wurden zur Auszeichnung treuer Dienstboten und als Unterstüßung bezahlt.

* Der Oberhessische Verein für innere Mission wird sein Jahresfest am 13. und 14. November in der üblichen Wise zu Gießen begehen. Am 13. wird zunächst der Verband der Oberhessischen Erziehungsvereine stagen; in der öffentlichen Versammlung der Synodalvertreter wird Prof. Drews über Seltenwesen in Oberhessen berichten. Die Festpredigt hält Pfarrer Volp aus Laubach. Bei der freien Abendversammlung in Steins Garten sprechen Prof. Dr. Wurster über die Fürsorge für die konfirmierte Jugend, Pastor Jules Rambaud über die belgische Missionskirche. Bei der Hauptversammlung am 14. wird über das Thema Schuld und Unglück" verhandelt werden, worüber Pfarrer Naumann aus Hubertusburg das Referat erstattet.

Lz. Die Sächsisch- Thüringische Landsmann­schaft hielt vergangenen Sonntag im Vereinslokal Pfälzer Hof" ihren ersten Unterhaltungsabend ab. Die von ver. schiedenen Landsleuten vorgetragenen Musik- Gesang- und Dialektvorträge wurden sehr beifällig aufgenommen. Die Landsmannschaft hat mit dieser Veranstaltung bewiesen, daß sie stets bestrebt ift, heimatliche Bräuche und Sitten unter den Mitgliedern wach zu halten und zu pflegen.

* Ein Hanauer, der im Jahre 1890 in den Boft­dienst von Siam eingetretene deutsche Oberpostassistent Coll. mann, Sohn des Hanauer Kreistierarztes ist, zum General­direktor der siamesischen Posten und Telegraphen ernannt worden.

* In Lauterbach soll mit dem 1. Oft. nächsten Jahres eine Eisenbahnbetriebsinspektion errichtet werden. * Schulhäuser als Gefängnisse. Die Preuß. Lehrerztg." schreibt: Im Kreise Biedenkopf werden neuerdings die Schulhäuser auf dem Lande als Arrestlokale benutt; in dem einen Orte wurde der Keller, in einem anderen ein auf dem Schulgrundstück stehendes Gebäude dazu benutzt. In einem Dorfe wurde sogar der am Hause befindliche, für den Lehrer und seine Familie bestimmte Abort zur Arrestzelle umgewandelt, ohne daß der Lehrer oder seine vorgesetzte Be­hörde vorher gefragt worden wären. Als nun der darob empörte Lehrer von seinem Hausrecht Gebrauch machte, erhielt er ein Strafmandat.

Spanien. Spanien ift twohl b e, von denen sehr biele mur werden. Doch beabsichtigt mit großer Strenge gegen d bereits hat der Juftizmin Gesezentwurf vorbereitet, elegt werden soll. In die daß in jedem Falle eines Gh erufen werden müsse, toibrig als Verfuch oder als Eat Mordes nach den Bestimmung er Strenge eingeschritten wer meijtbietend zu verh

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Der Kanal von Korinth fami

und Remorqueuren zur off rfolgt auf Betreiben der B rftellung eines uneinbringli Frants. Dieser Schritt

Die Mißwirtschaft der Dire bon 300 000 Drachmen

welche je ausgegeben

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er Bereinigten Staaten, die ; fie war bier zu zwei Zoll g en dürfte eine 25 Pfennig- Ma ein, die im Jahre 1856

ein Viertel der Größe einer

Man hat berechnet, daß el von Briefmarken in den

we ausgegeben worden find.

* Spinnstuben. Eine Volkseinrichtung, die Jahr: hunderte lang in hoher Blüte stand, tann bei uns nun­mehr als vollständig verschwunden betrachtet werden, nämlich die Spinnstube. Die hessischen Spinnstuben hatten lange eine volfserzieherische Bedeutung. In ihnen fand das Volte­lied, die Volkserzählung, das Märchen die eigentliche Pflege­stätte; von der Spinnstube aus wurden wichtige Fäden für die sittliche und geistige Kräftigung des Volkslebens gesponnen. Im Laufe der Zeit arteten die Spinnstuben jedoch aus. So mußte in den letzten Jahren im Vogelsberg ein Teil polizeilich geschlossen werden, da an einzelnen Orten ärgernis­erregende Dinge vorgekommen waren. Länger erhielten sie sich in ihrer ursprünglichen Ehrbarkeit im Obenwald, wo

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* Wezlar. Teuerungszulage. Unsere Stadt­verordneten beschlossen mit Rücksicht auf die andauernde preise die Löhne sämtlicher städtischer Arbeiter zu erhöhen. * Wetzlar. Die feldmesserischen Arbeiten der projeftierten Eisenbahn Wezlar- Buzbach sind von der Firma Lenz& Co. fertiggestellt. Der Bürgermeister wurde ermächtigt, mit der Firma Lenz& Co. und mit den Herren in Bußbach bie notwendig werdenden Verträge und Abkommen zu treffen. * Wezlar. Die Stadt beabsichtigt die Erbauung eines Schlachthaus Neubaue&. Der Ankauf des nötigen Geländes wurde beschlossen. Die Stadtverwaltung hat eine Erhöhung der Löhne der Gas- und Wasser- und Kanal­wertsarbeiter vorgeschlagen.

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* Aus der Wetterau, 24. Dkt. Auf eine Anregung des Landtagsabgeordneten Damm- Friedberg hin will die Regierung vom 1. Mai 1907 ab auf den beiden Wetterauer Bahnstrecken Friedberg- Nidda und Friedberg- Hungen schnelleren 8ugvertehr einrichten. Die Fahrge schwindigkeit einzelner Züge wird sich in der Stunde um 10 Kilometer steigern. Dadurch wird einem längst gefühlten Bedürfnis Rechnung getragen.

Man schreibt uns:

Die 4 Weiden des landw. Provinzialvereins sind auch im legten Sommer gut besetzt gewesen. Die nachstehende Tabelle gibt eine Uebersicht über die Beschickung der einzelnen Weiden, über den Auf- und Abtrieb und für Rinder über die Zunahme während der Weideperiode:

Weide

Name der Auf- Ab: Weide: Gewichts- Besetzt mit trieb trieb tage zunahme Rinder Fohlen durchschnittl.

Tiergarten 1. Juni 1. Oft. 126

69

"

1.

126

Н

"

"

2.

127

17

"

"

96,71 kg 60 11 81,10 60 16 71,71

49

Wernings 28. Mai 1. 126 Lauterbach 28. Bell 28. Es geht hieraus hervor, daß die Weide Wernings in diesem Jahre die stärkste Lebendgewichtszunahme der Weide­rinder mit rund 97 kg im Durchschnitt zu verzeichnen hat. Auf der Lauterbacher Weide betrug die durchschnittliche Zu­nahme 81 kg auf der Zeller Weide 72 kg. Für alle 3 Weiden fann die Zunahme als eine vorzügliche bezeichnet werden. Selbst die Zunahme auf der Zeller Weide, die gegen die beiden anderen Weiden zurücksteht, muß als eine vorzügliche bezeichnet werden, zumal in Bell eine starte Zu­fütterung von Kraftfutter nicht üblich ist.

Unter Berücksichtigung der vorstehenden Ergebnisse fönnen die Landwirte, welche in der Züchtung unserer beiden Rindvichschläge Hochzucht betreiben und in der Verbesserung ihrer Viehstämme nicht zurückbleiben wollen, nur immer wieder auf das vorzügliche Mittel, die Gesundheit, die Konstitution und den Körperbau ihrer Tiere durch den Weidebetrieb zu verbessern, aufmerksam gemacht werden. Auch die auf der Fohlenweide Hungen aufgetriebenen Fohlen sich in recht gutem Zustande von der Weide abge­trieben worden, und es dürsten dieselben durch bessere Stellung der Gliedmassen, durch korrektere Gänge, durch größere Widerstandsfähigkeit und durch lentsameren Charakter die aufgebrachten Roften wohl reichlich bezahlt machen.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, der 26. Oftober. Meist trüb, teine erhebliche Niederschläge. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Marktberigte.

Blekes, 25. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmartt toßeten Butter per Pfb 1.00-105 W., Hühnereier per Stüd 9-10 Bfg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käfe ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 ẞfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg.

* Friedberg, 22. Dft. 1350 Mt. wurden im nahen Nieder- Wöllstadt in frechfter Weise gestohlen. Die Frau hatte den Geldbeutel, den sie ihrem Manne zur Lohnaus­zahlung bringen wollte, auf den Tisch gelegt. Ein Land­stretcher ging bettelnd durchs Dorf, sah den Geldbeutel, nahm ihn an sich und verschwand schleunigst aus dem Dorf. Nachbarsleute nahmen alsbald die Verfolgung des Spitzbuben Schweinefleisch gesalzen ver Pfd. 10+ Pfg., Kalbfleisch ver Bfb. auf, ohne seiner habhaft zu werden.

* Dornheim, 23. Dft. Der unter dem Verdachte eines Sittlichkeitsverbrechens verhaftete Lokomotivheizer D. von hier wurde zur Konfrontierung mit dem überfallenen Mädchen hierhergebracht und später wieder in das Unter­fuchungsgefängnis abgeführt. D. leugnet die Tat auf das entschiedenste. Der 19 Jahre alte Sohn des Gemeindes rechners Hornung von hier hat sich erschossen. rechners Hornung von hier hat sich erschossen. Fortgesette Hänseleien seiner Kameraden wegen eines Liebesverhältnisses sollen den jungen Mann in den Tod getrieben haben. Homberg a. O. Am 31. Oftober findet hier Vieh­marft statt.

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* Flensungen. Karl Peppler 1. wurde als Betge­ordneter der Gemeinde Flensungen wiedergewählt und kreis­amtlich bestätigt.

* Mainz. Verbotene Ehrung. Der vor kurzem als unsicherer Kantonist" bei der 5. Kompagnie 117. Rgts. eingestellte 26jährige Frig Oppermann erhielt von der französischen Regierung wegen seiner Dienstleistung bei der Fremdenlegion die Kolonialmedaille. Das Kriegsministerium hat ihm die Anlegung der Auszeichnung verboten.

* Mainz, 24. Ottbr. Strafmüde. Im hiesigen Strafgefängnis versuchte die 20 Jahre alte Dienstmagd Marie Melchior das Leben sich zu nehmen, indem sie Vitriol, das sie zum Arbeiten brauchte, trant. Der Zustand des Mädchens ist ernst, doch nicht hoffnungslos.

* Mainz, 24. Oft. Nach einer Mitteilung der Bürger­meisterei wird aus Anlaß der Ueberführung der Gebeine von über 900 während des Feldzuges von 1870/71 in Mainz verstorbenen französischen Soldaten in zwei Massengrab­stätten am Dienstag, 30. Oftober, eine besondere Feier auf dem Friedhofe veranstaltet. Im Auftrag der französischen Regierung wird der französische Generalkonsul Knecht von Frankfurt dieser Feier beiwohnen. Mit diesem Akt ist auch eine besondere militärische Feier verbunden, an der sämtliche Offiziere der Garnison teilnehmen.

* Aus dem Bezirk Wiesbaden. Demnächst wird ein japanischer Minister in Begleitung eines höheren japanischen Staatsmannes den Regierungsbezirk Wiesbaden bereisen, um das preußische Schulmesen tennen zu lernen.

* Worms, 24. Dkt. Das Jahndenkmal wird Sonntag enthüllt werden.

Um sicher zu sein,

84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 4.00-5.00 m., Weiskraut per Std. 10-15 fg., per St. 00-00 Pfg., Aepfel ber Str. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 4.00-4.50 Mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mt., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer­der Marktzeit on 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen stände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2.

Es können eingestellt werden:

1 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Zieg tot und Steinbrucharbeiter, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 2 Spengler, 1 Wagner, 1 Küfer, 3 Schreiner, 2 Schneider, 1 Puzzfrau für abends, 1 Waschfrau, Strecken- und Erdarbeiter. 2 Installateure, 1 Packerin, 1 Hausbursche, 1 Haus­mädchen, Dienstmädchen, Lauffrauen und Laufmädchen.

Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Spengler, 1 Elektro­technifer, 1 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buch­drucker, 1 Kaufmann.

Es suchen Arbeit:

1 Schlosser, 2 Heizer- oder Maschinisten, 1 Schreiner, 1 Büglerin, 1 Kleidermacherin, Wasch- und Buzfrauen, 2 Maler, 1 Packer, 1 Lagerarbeiter, 1 Hausbursche, 1 Laufbursche.

Verantwortlich für die Politik und den Inseratentel Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Gießen.

Landwirtschaftliches.

Nährstoffausfuhr and der Wirtschaft durch Körner: verkauf. Durch Körner erfauf wird aus der Wirtschaft erheblich mehr Vhosphorsäure ausgeführt als Kali. Jn Stroh befindet sich dagegen mehr Kali als Phosphorsäure Da aber nur selten Stroh verkauft wird, gelangen die klimengen in Stallmist und Jauche wieder auf den Ader zurück Bei starkem Körnerverfauf muß daher an erster Stelle an den Ersatz der Phosphorsäure durch künstliche Düngung gedacht werden. Am besten und billig en gesticht dies durch Thomasmehl und zwar in der Stärke von 400-600 kg pro Hektar.( 2-3 Ctr. pro Morgen.)

daß man auch wirklich

MAGGI's Würze

mit dem Kreuzstern

erhält, achte man genau auf den Namen MAGGI und die Schuhmarke Kreuzstern.

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