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24. Juli. ** Ernannt wurde der Gefangenaufseher am Gefängnis Darmstadt Karl Hofmann zum Gefangenauss her am

e Kosten der Landeszuchthaus Marienschloß mit Wirkung v. 1.August 1906.

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hk. In letzter Zeit sind verschiedentlich Inhaber von Schlossereien, die sich mit der Herstellung von eisernen Bau­onftruftionen( Gitterträgern, eisernen Treppen usw.) be­häftigten, Setraft, bezw. zur Aufgabe dieses Geschäftszweiges

Freuden wird dieser Beschluß von den meisten Geschäftsleuten Grünbergs und den Bewohner der an der Strecke liegenden Ortschaften begrüßt werden. Durch die früheren Ent­schließungen des Gemeinderats, weder Gelände noch Geld zu geben, hatte sich in den unserer Stadt zunächstliegenden Gemeinden eine gewisse Verstimmung bemerkbar gemacht, in­folgedessen manches Geschäft unserem Plaze entzogen wurde. Wir wollen hoffen und wünschen, daß durch den neuen Beschluß unseres Gemeindevorstandes die Stimmung um­shlägt und der frühere lebhafte Verkehr zwischen Stadt und Land zum allgemeinen Besten, wieder eintritt. Gegen die Sehrt, Heinrich Spamer und Christoph Trinkaus. Die 3eit wird lehren, ob deren Standpunkt der richtige gewesen ist für die gesamte Gemeinde.

ding bei Has gezwungen worden, weil sie die für die Errichtung einer Bater beauf Anlage zur Herstellung eiserner Baukonstruktionen nach§ 16 Bewilligung stimmten die Gemeinderatsmitglieder Heinrich

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der Gewerbeordnung erforderliche besondere Genehmigung in der Annahme, daß diese nur für Fabriken, nicht aber auch fir Handwerksbetriebe notwendig sei, nicht einge­tolt hatten. Es fann daher allen Gewerbetreibenden, die richt nur ausnahmsweise und die in vollständig geschlossenen Räumen derartige Arbeiten ausführen wollen, geraten werden, bei der zuständigen Behörde die nach§ 16 erforderliche be­fondere Genehmigung, evtl nachträglich nachzusuchen. Eine schwere Ver nichtgenehmigungspflichtigen Anlagen berart genehmigte Anlage genießt auch im Gegensatz zu den den Vorteil, daß ches verstarb. Nachbarn ihr gegenüber wegen etwa von ihr ausgehender n Vorschriften benachteiligender Einwirkungen, z. B. des mit dem Nieten schwere Sturz niemals auf Einstellung des Gewerbebetriebes, sondern nur ober dem Abschlagen der Träger verbundenen Geräusches, auf Herstellung von Einrichtungen, welche die benachteiligende

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* Grünberg. Unfall. Auf dem Haasschen Säge werk wurde der Fuhrmann Conradi- Beltershain von einem bom Wagen fallenden Baumstamm so unglücklich getroffen, daß er ärztliche Hülfe in Anspruch nehmen mußte.

* Homberg a. d. Ohm, 23. Juli. Die hiesige Apotheke ging zum Preise von 95000 Mt. an den Apothefer Nöl über. Der Vorbesizer. Apotheker Hunrath, hatte die Apothefe 1875 für 35 000 Mt. erworben. Wie verlautet, ist die Stadt Alsfeld wegen Konzession einer zweiten Apotheke für Alsfeld beim Ministerium vorstellig geworden. In Hessen werden Apotheken Konzessionen nicht mehr an Bivatpersonen, sondern nur noch an Körperschaften,

brit. In den Bix fung ausschließen, bezw. auf Schabloshaltung flagen wie Kreise, Gemeinden usw. verliehen.

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* Die diesjährige Landesversammlung des Hessischen herrscht eine Landesverbandes des Deutschen Flottenvereins wird voraussichtlich Sonntag, den 14. Oktober, im Festspielhause зи Worms abaehalten werden.

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* Das 15. Verbandsschießen des Gaues Hissen und Nassau wird vom 12. bis 15. Auguft ds. Js. in Haiger abgehalten. Mehr als 30 wertvolle Ehrenpreise kommen dabei zur Verteilung. Neue Dienstzeichen für die hessischen Bürgermeister und Beigeordneten. Mit Ge­nehmigung des Großherzogs sind die Dienstzeichen für die Bürgermeister und Beigeordneteo geändert worden. Die neuen silbernen( bezw. goldener, für die Städte bestimmten) Dienstzeichen sind größer als die seitherigen; sie werden in Glanzprägung hergestellt und mit Desen versehen, um am Bande gtragen werden zu fönnen. Die Dienstzeichen der Bürgermeister zeigen nunmehr auf der Vorderseite das Bild­nis des Großherzogs Ecnst Ludwig, auf der Rückseite das eine Staatswappen, die Dienstzeichen der Beigeordneten dagegen tragen auf der Vorderseite das große Staatswappen, auf der Rückseite den Allerhöchsten Namenszug E. 2. mit der Krone. Auf der Rückseite der beiden Dienstzeichen wird außerdem noch der Name der betreffenden Gemeinde ein­graviert werden.

** Die Brauereivereinigung von Cassel und Umgebung bat beschlossen, vom 1. Auguft an eine Erhöhung des Bierpreises um 2 Mt. pro Hektoliter eintreten zu lassen und begründet dies in ausführlicher Weise. Ob das Publitum diese Gründe jedoch blindlings anerkennt und würdigt, ist eine andere Sache. Aber schließlich wird der vielgepriesene deutsche Durst die Konsumenter schon zuc Kapaulation wingen, denn alles kann der Deutsche tragen Bölle, Berbrauchs- und Verkehrssteuern in beliebiger Höhe ein geschlossen nur den Durst erträgt er nicht". Und so wird der Michel das ihm verordnete Pulverchen Reichs­finanzreform, das in Bier gelöst zu nehmen ist, schon schlucken.

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Ein Fuhrwert gestohlen. Bei dem Feste des Bundes der Landwirte, das am vergangenen Sonntag im Offenheimer Wäldchen bei Friedberg gefeiert wurde, wurde en eigenartiger Diebstahl verübt. Ein viersißiger gelber Jag bwagen, mit dunklem Wallach bespannt, der etwas abseits hand, wurde gestohlen. Als der Besizer die Heimfahrt an­treten wollte, waren Roß und Wagen verschwunden. Da niemand etwas von einem durchgegangenen Pferde gemerkt at, muß man annehmen, daß das Gefährt gestohlen burbe. Der Wallach hat eine weiße Blesse und weiße Ab­ichen an den linken Füßen.

*

Obstpreise. Wochenbericht der Zentralstelle für 06ftverwertung. Mirabellen, Pfirsiche und Aprikosen werden ucht. Die Preise betrugen: rote und weiße Johannis­eren 11 bis 14 t.; schwarze Johannisbeeren 16 bis 18 Mt.; Stachelbeeren 12 bis 14 Mt.; Heidelbeeren 12 bis 15 Mt.; Sauerk.rschen 28 Mt.; andere Kirschen 15 bis Mt.; Pficfiche 30 bis 40 mt.; Frühbirnen 15 bis 16 Mt.; alles per Zentner.

a- Sportliches Der Berliner Dauerfahrer Demte nternahm am 19. ds. Mts. auf den Münchener Radrenn­hnen einen Retordversuch. Es gelang ihm, die bestehenden Beltrefords bis 30 km zu schlagen. Ebenso wie die Retortbrecher Robl und Dickentmann fährt auch Demte die kannte Marte Brennabor.

* Vom Lande. Die Scha fzucht, welche schon manchem andwirt Enttäuschungen gebracht hat, steht vor einem neuen erluft, denn die Wolle,( Rückenwäsche), welch: bis vor zem 1,60 Mt. und mehr kostet, ist in den letzten Tagen 1,10 bis 1,20 Mt. das Pund im Preise gesunken und weiterer Rückgang der Wollpreis: soll zu erwarten sein. ist dies dem Landwirt um so rätselhafter, da man doch berall hört, daß alle Fabriken flott beschäftigt sind. Wenn an die Verinste durch Krankheiten, die Unannehmlichkeiten Weiden durch Uebertritt der Schafe auf fremde Grund­ide in Betracht zieht, so ist und bleibt die Schafzucht ezweifelhafte Kapitaleanlage.

L. Grünberg, 23. Juni.( Eingesandt.) Nach riftündigen starten Debatten beschloß der Gemeinderat mit gegen 3 Stimmen zu der projektierten Eisenbahn -Grünberg fostenlos das Gelände innerhalb erer Gemarfungsgrenze zu stellen und 40 000 Mark Obligationen verzinslich zu 33% zu übernehmen.

Mit

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Wetzlar. Weidmannsheil. Infolge Lungen­wurms sind im letzten Jahre sehr viele Rehe im Kreise und der weiteren Umgebung eingegangen. Bur großen Freude der Jäger scheint nunmehr diese Krankheit zum Stillstand gekommen zu sein, da der Rehstand sich schon wieder be­trächtlich vermehrt hat.

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Wetzlar Niedergirmes, 23. Juli. Gestern fand hier das diesjährige Haupt, aben und Konturrenz­schießen des Lahn- Dill- Schüßenbundes statt.

* Cassel, 23. Juli. Der Kaiser wird bei seinem Besuche in Wilhelmshöhe im August der deutschen Kolonial­schule im benachbarten Witzenhausen einen Besuch abstatten und dann einer Einladung der Familie Hanstein folgend die eine Stunde von Wizenhausen entfernte Burgruine Han ftein besichtigen.

Neueste Nachrichten.

CB. Wiborg, 23. Juli. Das Manifest der hier ver­sammelten Duma Abgeordneten fordert das Volk auf, keine Steuern zu zahlen und nicht einen Soldaten zu stellen, ferner jede Gewalttätigteit energisch abzuwehren.( Also: be= waffnete Revolution! D. Red.)

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 25 Juli. Wolfig bis trüb, leichter Gewitterregen, etwas fühler, veränderliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Marktberichte.

Sieken, 24. Juli. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter Der Bfb 110-1.20 M., Sübnereter per Stid 6-7 Vfq., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben ber Paar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stück 0.80-1.80 Mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mt., Gänse ber Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rind: fleisch per Pfd. 70-72 Pfg., Schweinefleisch per Pfs. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pig., Kartoffeln per 10 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8.00 Mt., Weiskraut per 3tr. 00-00 Wif., per St. 10-30 Pfg., Aepfel per 3tr 00-00 Mt., Zwetschenper 3tr. 0.00-000 Mt., Kirschen per Pfd. 30-40 Pfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher feilgeboten werden.

Frankfurt a. M., 23. Juli. Fruchtmarkt. E8 notterten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Weiterauer

§ Lich, 23. Juli. Giltigkeit der Beige­ordnetenwahl. Der Kreisausschuß Gießen hat die Wahl Me 18.90-19.00, furhessischer Mr. 18 90-18 00 Roggen, hiesiger des Herrn Hellers zum Beigeordneten für gültig erklärt.

§ Lich, 23. Juli. In der Freitag- Nacht fam in dem Hause des Handelsmannes Hirsch ein Feuer zum Ausbruch, das aber glücklicherweise durch unsere Feuerwehr alsbald ge­löscht werden fonnte.

* Flensungen. In dem benachbarten Dörfchen Solms­Ilsdorf brach in der Scheune des Landwirts Magel Feuer aus, das so schnell um sich griff, daß nur mit Mühe das Vieh gerettet werden konnte. Wohnhaus und Scheuer brannten bis auf die Grundmauern nieder. Durch rasches Eingreifen der Flensunger, Lardenbacher und Ilsdorfer Feuerwehren konnten die Nachbargebäude des Landwirts Velte gerettet werden.

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Freienseen. Kirchweihfreuden. Bei der Kirch. weih tam es zwischen Laubacher und Lardenbacher Burschen zu ernsthaften Schlägereien, in deren Verlauf es blutige Gesichter gab und auch der einschreitende Ortsbiener nicht unbehelligt blieb. Ursache der Rauferri bildete, daß nach der Behauptung der einen Partei ihr bei der General. musterung in Schotten von der Gegenseite zwei Fahnen von ihrem Wagen weggenommen worden seien. Da Unter. suchungen bereits eingeleitet sind, dürfte die Geschichte ein gerichtliches Nachspiel haben.

* Butzbach. Ein zum Transport nach Marienschloß bestimmter Gefangener bekam dieser Tage den noblen Ein­fall, sich bei seiner Ankunft am hiesigen Bahnhof zu weigern, den Weg nach dem Zuchthaus zu Fuß zurückzulegen. Er warf sich auf den Boden und belästigte das Pablikum. Man sah sich schließlich genötigt, einen Wagen zu beschaffen, der den widerspenstigen Burschen an seinen Bestimmungsort brachte. Vielleicht richtet die Regierung für die verehrten Sträflinge einen Automobilverkehr zwischen dem Bahnhof und dem Zuchthaus ein.

A Friedberg, 23. Juli. Die 46. Wander- Versammlung des Oberhessischen Bienenzüchtervereins fand heute Vormittag von 10 Uhr ab im Gasthause zum Rats­feller statt. Die 47. Wanderversammlung 1907 wird in Büdingen abgehalten. Lehrer Buß- Leihgestern hielt einen Vortrag über" Spekulative Fütterung der Biene." Die Die spekulative Fütterung ist von großen Nugen, wenn sie nicht zu früh angewandt wird, sie reizt zu erhöhter Tätigkeit.

Homburg. Wie verlautet wird sich die Kaiserin zur Einweihung des Landgrafendenkmals am 22. Auguft nach hier begeben.

* Fulda, 23. Juli. In der Bischofswahl hat das Domkapitel zunächst dafür zu sorgen, daß binnen vier Wochen dem König eine Kandidatenliste vorliegt. It etner der vorgeschlagenen, was hier schon mehrmals der Fall war, dem Landesfürsten minder genehm, so wird sein Name einfach von der Liste gestrichen. Weist sie auch dann noch mindestens drei unbeanstandete Namen auf, so ist die Vorlage einer neuen Kandidatenliste nicht nötig und es tann sofort zur Wahl geschritten werden. Auch diesmal hat man wieder einen Geistlichen der heimischen Diözese für das Oberhirtenamt im Auge.

Frankfurt, 23. Juli. Im allerengsten Familienkreise, in förperlicher und geistiger Frische, beging am Samstag Professor Julius Stockhausen seinen 80. Geburtstag. Der Jubilar hatte jede offizielle Feier und jeden Empfang abgelehnt. Troßdem ließen es sich einige seiner besten Freunde nicht nehmen, den Tag mit ihm zu feiern. Telegraphische Glückwünsche übersandten u. a. die Erbprinz ssin Elisabeth von Anhalt- Dessau, Graf Hochberg, Kultusminister v. Studt, der Landgraf von Hessen, Regierungspräsident v. Meister, ferner Joachim, Bruch, Karl Reinicke, die Hamburger Philharmonie, der Basler Gesangvereia und viele andere.

* Mainz, 23. Juli. Die hiesige sozialdemokratische Volkszeitung" geht am 1. Oftober in den Besitz der sozial. demokratischen Partei über.

mr. 00.00-00.00, russischer Mt. 16.30-17.00 Gerste, hiesige Mr. 17.25 bis 1775, Pfälzer Mr. 17.00 bis 17.60, fränkischer Mr. 17.75-18.00, Riedgerste Mt. 17.- bis 18.25 Hafer, hiesiger und

Wetterauer Wt. 00.00-0000, turhessischer Mr. 17.00-18 75, bay erischer Mr. 00.00-00.00, Mais, Mired Mr. 13.50-13.50. Alles bro 100 Kilo ab hier. MehI wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26 75-27.75, feinere Marten Mr. 28.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25 75, feinere Marken Mt. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.25-24.75, feinere Marken Mt. 25.00-25.75, hiesiges Str. 4, Mt. 20.75-21.25 feinere Marten Mr. 22-22.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 24. biz 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, do. 2 Mt. 18.00-19. Weizen­schalen Mt. 4.95-5.05, Weizenkleie Mt. 4.95--5.15, Roggenfleie Mf. 5.35-5.50, Weizenfuttermehl Mt. 6.75-8.00.

Notierungen der Frankfurter Bichmarktpreise Frankfurt a. M., 23. Juli 1906. Zum Verkauf panden: 486 Dysen, 83 Bullen, 803 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 209 Kälber, 329 Schafe und Hämmel, 1351 Schweine, 0 Biege. 0 Ziegen und Schaflämmer.

Bezahl wurden für 100 Pfund Schlacht| Lebend­Dchien:

a. volfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge flischige, nicht ausgemästete unu ältere ausgemäftete

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. vollfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwectes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Rühe und Färsen( Stiere und Kinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

Ma

gewicht gewicht Mo 80-82

74-76

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67-69 71-73 67-69

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72-74

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56-58

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Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

1 landw. Knecht, 1 landw. Magd, 3 Idw. Arbeiter, Ziegeleiarbeiter, 5 Bauschlosser, 2 Wagner, 5 Schreiner, Erdarbeiter, 1 Installateur, 3 Glaser, 4-5 fräftige Arbeiter, 2 junge Hausburschen, 2 Fahrburschen, 6 Dienst­mädchen, 4 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 Kutscher, 1 Mädchen zur Aushilfe( tagsüber).

Lehrlinge: 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kaufmann.

Es suchen Arbeit:

1 Buchbinder, 1 Schreiner, 2 Wasch- nud Puz­frauen, 1 Flickerin, 1 Heizer, 1 Glaser, 1 Kaufmann, 1 Lauffrau, 1 Haus- oder Bureaudiener, 1 Schreib­gehilfe.

Verantwortlich für die tolitik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

Das Haar gehört unzweifelhaft zu den hervorragendsten menschlichen Schönheitsattributen, und leider fangen die Unglüd­lichen, bei denen der Haarausfall oder Haarschwund begonnen, zu spät an, das Uebel zu befämpfen. Es ist deshalb notwendig, täglich ein Haarwasser zu gebrauchen, um diesen Uebelstand zu verhindern und um schönes Haar in seiner natürlichen Farbe zu erhalten. Dies wird ganz sider durch Carboline erzielt. Erhältlich in Drogerien, Parfümerien und Apotheken oder von H. H. Warner& Co., Schäfergasse 10, Frankfurt a. M.