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Die sogenannten obersten Behntausend" tehren Wien zum Teil schon nach dem Derby den Rüden. Um die Mitte des Juli folgen dann am Schulschlusse die mit Kindern ge­fegneten Familien, um der drüdenden Atmosphäre der Stadt zu entrinnen. Hauptzielpunkte für den Aufenthalt in den Sommermonaten sind das Salzkammergut( Isal, Aufire, Gmunden, Hallstadt), die böhmischen Bäder( Karlsba, Marienbad, Franzensbad, Tepliz- Schönau, Königswert 2c.) oder eine der vielen reizenden Bilegiaturen, an denen die entzüdende Umgebung Wiens so reich ist.

Bei dem gegen Wien selbst ist im Sommer tot. über anderen Weltstädten so geringen Fremdenverkehr spüren es die Geschäftsleute gewaltig, daß die tote Saison herein. gebrochen ist. Für die zahlreichen Strohwitwer und die wenigen Fremden, die Wien im Sommer berühren, bietet die Stadt sehr wenig Zerstreuung. In dieser Hinsicht kommt eigentlich nur das im Prater befindliche, in der Tat einzig­artige Etablissement Venedig in Wien" in Betracht. Am Tage aller Annen, dem 26. Juli, herrscht eine wahre Völker wanderung nach dem Kahlenberge, wo alljährlich eine Schön. heitsfonfurrenz abgehalten wird und die drei obfiegenden Damen Schmudgegenstände als Preise erhalten.

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Wem es versagt ist, in den Ferien auf's Land", in's Hochgebirge oder an die See zu gehen, der tröstet sich damit, baß er für wenige Heller, mit der Stadtbahn oder mit der Elektrischen ein paar Minuten in der herrlichsten Natur sein Mann, nach des Tages Last und Mühen. Jn's Grüne lockt es den Wiener mächtig hinaus, er vergißt darüber sogar fein angestammtes Kaffeehaus. Sumal jene Punkte, von denen aus man Wien überschauen kann, find stark frequeniiert.

Auf den Fremden, insbesonders den aus dem Norden Europas hierher kommenden Besucher, wirkt der Anblick des Wiener Weldes, der unzähligen Sommerfrischen mit der reinen Buft mächtig ein. Aber auch unsere fulinarischen Genüsse Finden gerechte Würdigung. In Bezug auf das vorzügliche, aus dem Höllentale bei Reichenau nach Wien geleitete Hoch quellenwasser ist Wien allen Großstädten Europas über. Ein so tristallklares, frisches Trinkwasser besitzt weder Paris, noch London, Berlin oder Petersburg.

Hus dem Gerichtsfaal.

H. H- tz.

§ Der Spielteufel. Vor dem Dresdner Landgericht wird gegenwärtig ein umfangreicher Spielerprozeß verhandelt. Es sind nicht weniger als 17 Hazardspieler bezw. Gastwirte, die berbotene Glücksspiele in thren Räumen geduldet haben, als Angeklagte erschienen. Zur Beweisaufnahme Find 26 Beugen geladen. Sämtliche Angeklagte wollen sich nur aus Leidenschaft dem Spiel hingegeben haben, nicht aber, um sich einen Nebenerwerb zu verschaffen.

§ Ein nuredlicher Zahlmeister. Wegen Unterschlagung wurde vom Kriegsgericht der 14. Division der Zahlmeister­aspirant Schröder zu achtzehn Monaten Gefängnis, Degradation und Versegung in die zweite Klasse des Soldaten standes verurteilt. Die Unterschlagungen hat der Verurteilte beim Bezirkskommando in Essen begangen.

Lokales.

23. Juli. hk. Der Deutsche Handwerks- und Gewerbe­tammertag hat sich in einem Gutachten an den preußischen Minister für Handel und Gewerbe für die Aufhebung des $ 270 des preußischen Strafgesetzbuches vom 14. 4. 1851 ausgesprochen. Dieser bedroht die zur Erlangung günstigerer Preise getroffenen Berabredungen der Käufer und Submittenten bei Versteigerungen und Berdingungen, die von öffentlichen Behörden der Beamten vorgenommen werden, mit Geld­ftrafen bis 300 Zalern oder bis zu 6 Monaten Gefängnis.

Dadurch treffe er, wie das Gutachten ausführt, das Hand­werk im Gegensatz zur Industrie besonders schwer, da er deren langfristigen Preisfestseßungen durch Kartelle und Syditate nicht erfasse. Er verhindere auch, daß mehrere zur Erlangung größerer Aufträge gemeinsam submittieren und somit dem Generalunternehmertum wirlsam tonfurrteren fönnen. Wie den Arbeitnehmern Vereinbarungen zur Er­langung günstiger Lohn- und Arbeitsbdingungen ausdrücklich gestattet wären, müßte auch in jedem Falle den Arbeitgebern erlaubt sein, zur Erlangung günstiger Absazbedingungen für ihre Produkte zusammenzutreten. Dies würde an sich noch bei den heutigen wirtschaftlichen Verhältnissen den Behörden genügend Mittel zu Gebote ständen, einer Ausbeutung durch die Submittenten vorzubeugen. Endlich weist das Gutachten noch auf den Widerspruch zwischen dem genannten§ 270 und der bekannten Entscheidung des Reichsgerichts hin, die Breisverabredungen bei Submissionen als mit den guten Sitten in Einklang stehend bezeichnet. Der§ 270 enthalte somit eine heute veraltete Bestimmung, deren Aufhebung eine Verbesserung des öffentlichen Submissionswesens be­deuten würd

P. Warnung. Es ist in letzter Zeit mehrfach vor. gekommen, daß an den Kanalbauarbeiten aufgestellte Laternen nachts zertrümmert oder sogar entwendet worden sind. Es sei darauf aufmerksam gemacht, daß derartige Sach­beschädigungen bzw. Diebstähie im Ermittlungsfalle schwer bestraft werden. Es sei deshalb nachdrücklich vor ihnen gewarnt.

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P. Rinderarbeit in gewerblichen Be trieben. Die Anzeigen wegen Zuwiderhandlungen gegen das Gesetz betreffend die Kinderarbeit in gewerblichen Be­trieben mehren sich in letzter Zeit in erheblichem Maße, ein Beweis, daß die Bestimmungen des Kinderschußgefeßes tamer noch nicht genügend bekannt und beachtet werden. Alle die,

welche Kinder in ihren Betrieben beschäftigen, namentlich aber die Eltern welche ihre Kinder beim Austragen von Beitungen 2c. zur Hilfe heranztehen, seien auf das Merk­blatt hingewiesen, das die komplizierten Bestimmungen des Gesetzes in übersichtlicher und leicht faßbarer Form enthält. Sie finden in ihm volle Belehrung über die gefeßlichen Vor­schriften, insbesondere über die Bulässigkeit der Beschäftigung überhaupt und sind dadurch in der Lage, die Bestrafungen zu vermeiden. Auch für Behörden, Lehrer und Aerzte, so­wie für jeden Rinderfreund ist das Merkblatt von großer Wichtigkeit. Mertblätter werden auf dem Großhl. Polizeiamt und auf der Amtsstelle der Gewerbeinspektion unentgeltlich abgegeben.

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* Die Wohlfahrtspflege in den Kriegervereinen. Wie die Parole" mitteilt, hat der Deutsche Kriegerbund in den ersten sechs Monaten dieses Jahres zur Unterstützung notleidender Kameraden sowie von Kriegerwaisen 106 000 Mt. ausgeben, 73 000 Mt., in derselben Zeit des Vorjahres. Die den Kriegerwitwen gezahlten Unterstützungen sowie die von den einzelnen Vereinen für Wohlfahrtspflege gemachten Aufwendungen sind dabei nicht mitgerechnet.

* Die Leiche im Koffer. Aus Bad Wildungen wird dem Frks. Generalanz." unterm 20. d. M. geschrieben: Heute Vormittag traf hier ein Herr aus Hamburg ein, der sich als ein Neffe der ermordeten Frau Marie Vogel, geb. Lange, legitimierte. Der betr. Herr führte eine Anzahl Bildnisse bei sich, welche hiesige Bewohner sofort als Porträts der Frau Vogel erkannten. Der Herr erklärte vor allen Dingen, daß der verhaftete Meyer fein Neffe noch sonstiger Verwandter der Frau Vogel sei, wenn diese auch anderen Leuten den Glauben hieran beizubringen suchte. Die Vogel habe überhaupt einen sehr abenteuerlichen Lebenswandel hinter sich. Mit 18 Jahren habe sie einen Zollbeamten geheiratet, dem sie nach faum halbjähriger Ehe entlief; dann wanderte sie nach Amerika aus. Dort hat sie denn später einen Advokaten geheiratet. tert Angabe hat die Vogel auch s. 8t. bei ihrer Rückfunft mit Meyer nach Deutschland an Gerichtsstelle gemacht. In späteren Jahren wurde den Verwandten Mitteilung, daß Frau Vogel in Amerika zu großem Reichtum gekommen sei und mit verschiedenen Männern gelebt habe. So wohne in Hamburg noch ein Herr, mit dem sie in St. Louis längere Zeit zusammenlebte und der ihr damaliges Vermögen auf 80 000 Dollars schäßte; außerdem habe sie noch Grundstücke dort besessen. Ihr Geburtsort sei Göttingen, von wo aus ihre Flucht nach Amerita erfolgte. Hoffentlich wird auf das Auftreten dieses Zeugen hin Meyer sich zu weiteren Aussagen bequemen. Rätselhaft bleibt aber noch immer der Verbleib des Geldes der Frau Vogel, da sie selbst hiesigen Bewohnern ihr Ver. mögen noch auf 60-70 000 mt. angab, außer den an Meyer abgegebenen Summen.

-n- Klein- Linden, 23. Juli. Gestern beteiligten sich einige Fahrer des Radfahrer Vereins Klein- Linden 1904 an dem von dem Radfahrerverein Garbente ich ver­anstalteten Wettrennen. Es war die 8-9 Kilometer be­tragende Strecke Garbenteich- Grüningen und zurück gewählt, die durchschnittlich in 14 Minuten gefahren wurde. Die sämtlichen ausgesetzten 5 Preise fielen den Klein- Lindenern Fahrern zu.

-m- Lollar, 22. Juli. Die Gesangswettstreite der legten Jahre haben deutlich gezeigt, daß Gesangvereine mit einer großen Sängerzahl besser in der Lage find, Chöre, wie sie gewünscht werden, zum Vortrag zu bringen, als fleine Vereine. Eingebent des Mottos: Einigkeit macht start," traten zwei der hiesigen Gesangvereine, der Männergesang­verein" und die Germania" in Verhandlungen, die nun auch zu einem günstigen Resultat geführt haben. Am Samstag- Abend haben in gemeinsamer Generalversammlung die Mitglieder die Vereinigung gutgeheißen und den Namen Männergesangverein Germania" angenommen. Dirigent wurde Herr Nennstiel- Gießen gewählt. Die attive Mitgliederzahl beträgt annähernd 60, es sind aber weitere Das Präsidium wurde Anmeldungen noch in Aussicht. Herrn Formermeister Bolte übertragen. Diese Vereinigung

fann nur als gut bezeichnet werden.

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? Garbenheim, 22. Juli. Gestern und heute wurde hier eine vom mitteldeutschen Kaninchen- und Geflügel­züchter- Verband arrangierte Kaninchen- und Geflügel- Aus­stellung abgehalten, die gut beschicht war.

? Bom Dünsberg. Der Erweiterungsbau der Schuß hütte wird in nächster Zeit vollendet sein. Der Besuch des Berges ist ein fortlaufend guter.

* Weilburg. Die Firma Rupp in Essen, die in dem Feftzug zur Tausendjahrfeier eine Gruppe vorgesehen hatte, wird sie nicht ausführen, dafür hat die Firma 1000 Mt. dem Festkomitee übersandt. Als vierten Festtag hat man noch Dienstag, 21. August, vorgesehen. Am legten Tage soll noch die alte historische Kirchweihe mit dem be­rühmten Kindertanze zur Geltung kommen.

Friedberg, 22. Juli. Eine Ausstellung von Bienen, Bienenhonig, Geräten zur Imkerei wurde heute Vormittag 11 Uhr hier im Saale zum Rats­teller eröffnet. Die Produkte der Biene, wie Honig, Wachs, Baben 2c. präsentieren sich sehr vorteilhaft. Besonderen Beifall findet eine Bienenweide von Dr. Hoffmann. Morgen tagt die 46. Hauptversammlung des Oberhessischen Bienen zuchtvereins.

A Friedberg, 22. Juli. Im Ossenheimer Wäldchen hatten sich heute ca. 4000 Männer und Frauen aus ganz Oberhessen vereinigt, um das Bundesfest des Bundes der Landwirte für Oberhessen zu feiern. Man zählte 100 und mehr Leiterwagen, Lindauer und Sommerwagen, in denen die Bauern eingetroffen waren. Einen besonderen Anziehungspunft erhielt das Fest durch die Anwesenheit des Bundespräsidenten Dr. Rösick Görsdorf, der die Feftrede hielt. Von den erschienenen hessischen Landtagsabgeordneten seien angeführt: Köhler- Langsdorf, Ullmann, Breitenbach, Wolf,, Hirschel, Leun Hauck und Korell. Reichetagsabg. rar Oriola- Büdesheim hielt die Begrüßungsrede. Die Gesang­

vereine aus Fauerbach, Nieder- Wöllstadt und Ossenheim trugen Bolts- und Vaterlandslieder vor.

** Ehringshausen, 22. Jnli. Zum allgemeinen Bedauern der hiesigen Bevölkerung verläßt Lehrer Hühner garth dieser Tage unseren Ort, wo er ein Menschenalter mit Er folg tätig war, um seinen Ruhesiz bei seinem Sohne in Büdingen zu nehmen.

Frankfurt, 22. Juli. Auf der Zeil soll auf 3000 qm mit 80 m Front ein neues Riesenwarenhaus unter einem Kostenaufwande von 6 Millionen Mart errichtet werden. Eine hier abgehaltene Versammlung der ver einigten Landwirte von Frankfurt und Umgebung beschloß, den Milchhändlern die Verträge zu kündige, und den Milch­preis vom 16. August ab von 14 auf 16 Pfg. für das Liter zu ert öhen.

Eingesandt.

Gießen, 23 Juli 1906. Den vielfach geäußerten Wünschen um Aufstellung von Bänken mit der Bezeichnung Nur für Er­wachsene" in den städtischen Anlagen ist nunmehr seitons der Stadt in dankenswerter Weise nachgekommen worden. Zwei neue Bänke mit dieser Bezeichnung laden den müden Wanderer an hübschen Pläßen in Süd- und Oftanlage zu ruhiger Erholung ein. Leider wird jedoch nur die erstere Bank diesem Zwecke vollkommen gerecht werden können, da bei der anderen der Siz so schmal ist- er besteht aus zwei Handbreiten Brettern- daß man sich nur mit frampshaft borüber geneigtem Oberkörper, als ob man ein Lineal ver­schluckt hätte, für kurze 3 it niederzulassen vermag. Beim geringsten Versuch, sich etwas zurückzulehnen, ragen die Oberschenkel weit in die Luft hinaus und die äußerste Ver­längerung des Rückenmarks balanziert verzweifelt auf dem vorderen Rande der Siggelegenheit. Das ist nun nichts für ältere und ruhebedürftige oder kränkliche Leute. Die Bank scheint mir mehr für kleine Kinderchen zu passen. Ein erwachsener Mensch braucht zu leidlichem Sißen mindestens dret solcher schmaler Bretter wie sie auch die neue Bank in der Südanlage aufweist. Noch besser freilich würden vier Bretter sein, also etwa eine Gesamtbreite, wie sie unseren guten, alten, soliden Bänken von anno dazumal eigen war. Bielleicht läßt sich bei dem zierlichen Bänklein in der Ost­anlage irgend eine kleine Abhilfe schaffen?

Neueste Nachrichten.

S.

Die Reichsduma in Rußland ist, wie man befürchtete, aufgelöst worden. Der Tele­graph meldet uns weiter, daß Ministerpräsident Gorempfin verabschiedet und Stolypsin zu seinem Nachfolger ernannt worden ist. Ob Graf Wite all die unhaltbarea Zustände im Lande unserer östlichen Nachbarn nicht vorausgesehen und darum zur rechten Zeit vom politischen Leben sich zu­rückzogen hat? Wir wagen es zu behaupten.

Die russische Tynastie ist in einer nicht beneidenswerten Lage! Wie werden die Neuwahlen ausfallen? Diese Frage wird die ganze Zivilisation stellen; stellen im Hinblick darauf, daß bei ungünstigem Ausfall die inneren Uncuhen in Ruß­land sehr leicht noch weitere Kreise ziehen und besonders die größte Wachsamkeit der Nachbarreiche notwendig machen fönnte.

Der Bar verläßt ist in dieser schweren Zeit Peters­burg nicht, die Begegnung mit Katzer Wilheim hat er persönlich abgesagt. Wir sehen in diesem Entschluß, daß er gewillt ist, selbst tatträftig die Regierungszügel zu behalten. Db Stolypin für den Zaren und das Volt der rechte Mann ist, muß abgewartet werden..

Die neue Duma soll erst am 5. März 1907 ein­berufen werden. Die Bedingungen, unter denen die Neu­wahlen zu geschehen haben, werden später bekannt gegeben. Dieses Defret dürfte das Signal zu einer allgemeinen Er­hebung in ganz Rußland sein. Stadt und Gouvernement Petersburg sind in den Zustand des außerordentlichen Schußes versezt. abgeordneten ist gestern nach Finnland abgereift, Petersburg, 23. Juli. Die Mehrzahl der Duma­

um dort über die durch die Dumaauflösung geschaffene Lage zu beraten.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Waterung in Hessen für Dienstag, den 24. Juli. Wolfig, zunächst noch trocken, dann Gewitter, noch etwas wärmer, schwache veränderliche Winde. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden: 1 landw. Knecht, 1 landw. Magd, 3 Idw. Arbeiter, Ziegeleiarbeiter, 5 Bauschlosser, 2 Wagner, 5 Schreiner, Erdarbeiter, 1 Installateur, 3 Glaser, 4-5 träftige Arbeiter, 2 junge ausburschen, 2 Fahrburschen, 6 Dienst­mädchen, 4 Lauffrauen, 1 Laufmädchen, 1 Kutscher, 1 Mädchen zur Aushilfe( tagsüber).

Lehrlinge: 1 Elektromonteur, 1 Schreiner, 1 Kaufmann.

Es suchen Arbeit:

1 Buchbinder, 1 Schreiner, 2 Wasch- nud Puz­frauen, 1 Flickerin, 1 Hetzer, 1 Glajer, 1 Staufmann, 1 Lauffrau, 1 Haus- oder Bureaudiener, 1 Schreib­gehilfe.

Verantwortlich für die count und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Giegen.

Das Haar gehört un, weifelhaft zu den hervorragendsten menschlichen Schönhe isa.tributen, und leider fangen die Unglück­lichen, bet denen der paarausfall oder Haar schwund begonnen, zu fät an, das Uebel zu b.tau pen. Es ist deshalb notwendig, täglich ein H.atwasser 34 georaud).n, um diesen Uebelstand zu verhindern und um schones Haar in seiner natürlichen Farbe zu erhalten. Dies wird ganz siger durch Carboline erzielt. Erhältlich in Drogerien, Larrumerien und Apotheken oder von H. H. Warner& Co., Schafergasse 10, Frankfurt a. M.