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die Trödlerin Remlinger Idet, bei der der Haupt Hose faufte. Inzwischen des Hauptmanns gefunden Rigdorf jah einen Mann, nt des Pfeudohauptmanns den etwas vergraben zu tt, ergriff der Mann die Grenze zu. Hier fletterte Gartengeländes und war
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Einbrecher. Die Stadtväter fich ein ganzes Jahr lang er Barschaft im Werte von einem Einbrecher gefunden seines Berufes erschossen uf den genialen Gedanken, schönen Denkstein zu setzen nnten Manne, der in der ssen wurde, als er in den Gallop den Geldschrank zu
Witwe in Newport, der es borenes Töchterchen zu er Bögern, das Kind einer
Aus dem Gerichtsfaal.
§ Die Affäre im Eppendorfer Krankenhause fand vor dem Hamburger Landgericht ihren Abschluß. Der Geschäftsführer Des Gemeindearbeiter- Verbandes, J. Schönberg, hatte den Vorstand des Eppendorfer Krankenhauses beschuldigt, er treibe einen schwunghaften Handel mit Leichen von nichtidentifizierten Verstorbenen. In der Zeugenvernehmung mußte ein Oberwärter zugeben, daß er ohne besonderen Auftrag seines Vorgesetzten den Leichen Köpfe entnommen und an den AnatomieBiener Dieße in Straßburg für acht Mark versandt habe. Diege verkaufte die Köpfe an Studenten. Es seien Köpfe von Verstorbenen gewesen, von denen Angehörige nicht vorhanden waren. Ferner wurde festgestellt, daß bei dem Tode eines gewissen Heidenreich statt an seiner Leiche an einem eine Puppe enthaltenden Sarge ein stilles Gebet verrichtet worden sei. In Anbetracht des Ergebnisses der Beweisaufnahme kam der Gerichtshof zu einer kostenlosen FreiSprechung des Schönberg.
§ Hennig als Zenge. In Sachen der beiden Berliner Kriminalbeamten, die wegen Entweichen lassens des Raubmörders Hennig zu Geldstrafen verurteilt worden sind, ist vom Reichsgericht Termin zur Revisionsverhandlung auf den 18. Januar 1907 anberaumt worden. Seitens des Rechtsanwalt, der die Verteidigung der beiden Beamten führt, ist nun bei der Staatsanwaltschaft in Potsdam der Antrag gestellt, die Strafvollstreckung gegen Hennig so lange auszusehen, bis über die Revision der beiden Beamten entschieden ist, da im Falle der Aufhebung des ersten Urteils der Raubmörder Hennig für die eventuelle neue Verhandlung wiederum als Zeuge gebraucht wird. Es ist fraglich, ob die Staatsanwaltschaft Botsdam darauf eingeht.
§ Anonyme Briefe. Die Revisionsverhandlung wider die Frau Amtmann Dr. La Roche in Bankau bei Herne i. W. wegen der anonymen Briefschreiberei findet am 11. Oktober vor dem Reichsgericht in Leipzig statt. Die Angeklagte war von der Bochumer Straffammer am 22. Februar cr. nach viertägiger Verhandlung schuldig befunden worden, an Mitglieder der ersten Bankauer und Herner Gesellschaftskreise anonyme Briefe höchst beleidigenden Inhalts geschrieben zu haben. Das Urteil lautete auf drei Monate Gefängnis.
§ Der Rächer seiner Gattenehre. Der aus Rudolfstadt in Böhmen gebürtige, vorbestrafte Reisende Merschik, der bei borzeitiger Heimkehr in seine Wohnung den Geliebten seiner Frau, einen Schlosser, erstochen hat, wurde vom Schwurs gericht in Nürnberg von der Anklage der Körperverlegung mit Todesstrafe gemäß dem Wahrspruch der Geschworenen freigesprochen.
Die neue hessische Landwirtschaftskammer ist Samstag Vormittag im Sizungssaale der Zweiten Ständekammer zu ihrer Konstituierung und Vornahme der Bureau- Wahl zusammengetreten. Die zahlreichen auch der 8weiten Kammer angehörenden Mitglieder namen ihre ge wohnten Plätze ein, die übrigen, unter denen sich zahlreiche Bürgermeister und Mitglieder des Bundes der Landwirte befinden, verteilen sich ohne besondere Bestimmung im Sigungs saal. Ministerialpräsident Braun stellte zunächst die Mitglieber der landwirtschaftlichen Zentralverwaltung vor, die Herren Ministertalrat Usinger, Ober- Regierungsrat Sölzinger( ist Kreisrat in Alsfeld), der den Gesezent wurf über die Landwirtschaftskammer im Minifterium be arbeitete, und die Herren Ober- Regierungsrat Heinrichs und Landesökonomierat Müller, und stellte sodann fest, daß Abg. Ant. Schmidt 2. aus Brezenheim das älteste Mitglied der Kammer sei und demnach das Alterspräsidium zu übernehmen habe. Herr Schmidt übernahm nachdem das Amt und begrüßte die Versammlung mit herzlichen Borten, dankte auch den Regierungsvertretern für ihr Erscheinen. Er wies dann kurz auf die Entstehungsgeschichte der Kammer hin und sprach die Hoffnung aus, daß die Tätigkeit der Rammer zum Wohle der gesamten Landwirt schaft in Hessen beitragen werde.( Beifall)
3 adoptieren wollte. Alle man trat vor den Richter. der reichen Frau, die es e willens sei, ihre Tochter fich ihr das" Ja". Dana ertrag endgültig zu unter Slid gewann die Mutterliebe Beib. Sie warf die Feder rmen der reichen Leute und d nicht nehmen. Richter, in Kind, ich laffe mein Kind e fostbaren Kleider bon dem Kind wieder in das arm ch und fagte:" Die Afte Der Gerichtshof beugt f Jen. Die übliche Annahme, stets Land verliert, wird tographischen Abteilung al at, daß in den letzten 35 ungen um 30 000 Morgen men habe. Die Anspülun einer Abbröcklung der Vor beispielsweise 400 Morgen gen gewonnen. Die Graf Einbuße von 367 Morgen
Ministerialpräsident Braun bemerkte darauf: Mit der Webernahme des Alterspräsidiums durch Herrn Schmidt ist bie Rammer vorläufig fonftituiert. In diesem für die Landwirtschaft bedeutungsvollsten Augenblick ist es mir Wunsch und Pflicht, zugleich im Namen der Großh. Regierung, die Kammer aufs herzlichste zu begrüßen und der Hoffnung Ausdruck zu geben, daß die großen und schönen Erwartungen, die sich an die Begründung der Landwirtschaftsfammer Enüpfen, im reichsten Maße erfüllen werden. In der hessischen Geschichte wird der 20. Oft. einen muchtigen Merkstern für die Landwirtschaft bilden. Unsere Landwirtschaftskammer hat einen wesentlich anderen Aufbau erhalten, als die Kammer in Preußen; der Aufbau ist von unten nach oben era folgt, nach dem Grundsaß, daß die bewährte Vereinsorganisation dabei maßgebend blieb. Die Großh. Regierung hofft auf ein gedeihliches Zusammenarbeiten mit der Kammer und verspricht Ihnen, daß die Wünsche der Kammer um so mehr Beachtung find.n werden, je mehr sie den gesetzlich geSteckten Zielen und den Interessen der Landwirtschaft entsprechen.( Beifall.) Es ist mir eine hohe Freude, daß ich zugleich im Namen Sr. Königl. Hoheit des Großherzogs sprechen darf, der mir vor wenigen Minuten den Auftrag erteilt hat, Sie auch in seinem Namen zu begrüßen und Ihnen herzlichsten Erfolg zu wünschen.( Lebh. Bravo!) Möge es Ihnen beschieden sein, einen stattlichen Bau für die Landwirtschaft herzustellen, möge über Ihren Verhandlungen walten der von den Vätern ererbte gute Geist der hessischen Landwirtschaft.( Beifall.)
spülungen seien dort febr thiste langsam ab, während aren Landes gewann, daj ftenland verlor. rheldin. Die Restaurateur Revolverattentates auf den ng in Liegnitz vom dortigen e, weil sie die Tat in einem hat, ift als gemeingefährli Frau H. wurde gestern bom in geschlossenem Wagen der nach der Frrenabteilung de ließ. Von dort aus wir nftalt überwiesen.
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meindevertreter getäuscht, d unden Summe. In höchfte die 12 Köpfe zählte, fanell d- es war erreicht, un mad. Die jetzt über 1000 B, fo will das neue badijde 7. Gemeindebeitrag für ihre ale Gemeinde unter 1000 ommen. Die umlagepfli teuren, 1000" und wüten
er und feinen Verwaltung
ben das Wortspiel geprägt
Bei der danach durch Stimmzettel vollzogenen Wahl des 1. Präsidenten wird Geh. Regierungsrat Haas mit 42 von 45 abgegebenen Stimmen gewählt. Präsident Haas nimmt darauf den Präsidentensiz ein und heißt alle Anwesenden herzlich willkommen, zugleich auch im Namen des Bräsidiums der Zweiten Ständefammer. Er schloß mit einem dreimaligen Hoch auf den Großherzog, den allezeit treuen Förderer und Beschüßer der Landwirtschaft. Zum 1. Stellvertreter des Präsidenten wurde mit 41 Stimmen Landtagsabge. ordneter Bähr- Oberhessen gewählt. Segen den Vorschlag deer rheinhessischen Mitglieder, die Dekonomierat Lichtenfe in präsentierten, erhob sich widerspruch seitens der Oberhessen, die in ihm einen Freihändler wähnten und an seine Stelle Herrn Kellerstein Bockenheim vorschlugen. Es
waren 2 Wahlgänge erforderlich. Jm 2. Wahlgange wurde Lichtenstein mit 21 Stimmen gewählt, da viele weiße Bettel abgegeben wurden. Zu weiteren Vorstandsmitgliedern wurden gewählt: Dekonomierat Walter- Lengfeld, Fritsch- Dilshofen, Bürgermeister Hahn- Heßloch und Köhler Langsdorf.
Cobales.
* Wie verlautet, hat unter den Bewerbern um die erlebigte Offenbacher Bürgermeisterftelle Kreisamtmann Dr. Merd Gießen als geborener Offenbacher die meisten Aussichten.
* Magistratsverfassung. Das Ministerium des Innern hat den Ständen eine Vorlage betreffend die fakultative Einführung der Magistratsverfassung in Städten von mindestens 10 000 Einwohnern zugehen lassen. Die Begründung verweist auf die zum Teil starte Zunahme der städtischen Bevölkerung und die damit eingetretene Arbeitsmehrung bei den meisten städtischen Geschäften. Als Richtschnur für den Entwurf hat die für Hessen- Nassau erlassene Städte- Ordnung vom 4. August 1897 gebient. Der Magistrat besteht aus dem Bürgermeister, den Beigeordneten als Stellvertretera, einer Anzahl unbesoldeten und wo es notwendig erscheint noch aus einem oder mehreren besoldeten Stadträten. Je Stadtgemeinden bis zu 50 000 Einwohnern sollen 6 besondere Stadträte, in solchen von 50 000 bis 100 000 8 und in Städten von mehr als 100 000 Einwohnern 10 Stadträte zum Magiftrat gehören.
* Bom 2. bis 15. November übt ein Reserve regiment des 18. Armeekorps auf dem Uebungsplaß bei Darmstadt. Den Exerzier- und Felddienstübungen wird das neue Exerzier Reglement zugrunde gelegt und das Schießen mit scharfen Patronen mit dem Gewehr 98 und der neuen S- Munition abgehalten. Die Bataillone wurden durchschnittlich auf 800 Gewehre gebracht. Auch bei der Feldartillerie wurden Reserve- Abteilungen bei allen Armees Korps gebildet. Die des 18. Armeekorps üben am 18. Nov. bei Darmstadt.
H. Der Gesangverein Harmonie feierte am Samstag im Saale des Café Leib sein 60 jähriges Stiftungsfest. Die Musik der Gießener Feuerwehrfapelle leistete ihr bestes, auch wurden die Gesangsvorträge des festgebenden Vereins unter Leitung des Dirigenten, Lehrer Albach, einwandfrei zu Gehör gebracht. humoristisen Vorträge sowie ein Theaterstück ernteten lebhaften Beifall. Alles in allem tann der Verein mit dem Verlauf seines Festes zufrieden sein; wir wünschen, daß es ihm gelingen möge, auf dem Gebiete des Gesanges weitere gute Fortschritte zu erzielen.
d. Die tleinste Lehrerstelle in Oberhessen ist in Reibertenrod im Kreis: Alsfeld. Sie zählt nur 10 Kinder. Es wohnen dort sehr wohlhabende Bauern, die troß der hohen Kosten nicht zugeben, daß die Stelle eingeht.
* Bahnhofsrestaurationspacht. Dieser Tage wurden die bei der Eisenbahndirektion Frankfurt eingegangenen Offerten auf Pachtung der Bahnhofsrestauration Gießen ge öffnet. Die Angebote waren unglaublich verschieden; das höchste Gebot für jährliche Pacht beträgt 35 000 Mt., bas medrigste 600 Mt.(!) Im ganzen waren 99 Offerten ein gelaufen. Die meisten Bewerber boten 16 000-20000 r. Der Zuschlag wird erst in 14 Tagen erteilt.
r. Klein- Linden. Am 28. Oftbr. sind es 40 Jahre, daß das hiesige Gotteshaus seiner Bestimmung übergeben und damit ein wirkliches Weihefeft gefeiert wurde. Die vorher zu firchlichen Zwecken dienende kleine Stapelle auf dem alten Friedhofe wurde niedergerissen. Die kleine, aber noch gute Orgel der Kapelle mit 6 flingenden Registern ist zur Zeit noch im Besitz eines hiesigen Bürgers. Die neue funftvoll gebaute Orgel von der Firma Förster in Lich wurde ein Jahr später aufgestellt und von Musikdirektor Lux- Mainz zum ersten Male gespielt und inspiziert. Seit diesem Festtag wird ihm in unserer Gemeinde eine besondere Aufmerksamkeit geschenkt und wenn auch keine Tanzmusif angesetzt werden darf, so ist zur Abendzett doch in allen Wirtschaften eine festliche Stimmung wahrzunehmen.
r Großen Linden. Seit einigen Tagen hat sich in der Nähe des Ringofens ein Steinadler(?), so wird uns ge schrieben, niedergelassen.
× Grünberg. Die Bezirkslehrertonferenz Grünberg hält amt 27. Oft. dahier eine Versammlung ab, in der Lehrer Roth mit der I. Klasse den Zeichenunterricht nach der Methode Hölschers vorführen wird.
das 1/5 der Kosten tragen soll, beabsichtigt die Ergreifung des Rekurses und hat eine Kommission mit der Angelegenheit betraut.
* Offenbach, 20. Oft. Der Offenbacher sozial. demokratische Beigeordnete Eisnert, dessen Bestätigung durch den Großherzog von Hessen so großes Aussehen erregte, ist in sein Amt eingeführt worden. Oberbürgermeister Brint nahm die Vereidigung vor. Er führte dabei aus, daß nach den Bestimmungen der Städteordnung der Bürgermeister von den Beigeordneten vertreten werde. Auch Eißnert fönnte als unbesoldeter Beigeordneter in die Lage fommen, wo ihm dann eine Fülle von Pflichten oblägen. Er möge sich stets von fachlichen Erwägungen leiten lassen und zum Wohle der Stadt wirken. Beigeordneter Eißnert dankte dem Bürgermeister und den Stadtverordneten, die ihn gewählt. Es fönne nicht seine Aufgabe sein, alles Bestehende umzugestalten. Er werde im Rahmen der gefeßlichen Beftimmungen und der Städteordnung seine Pflicht als Betgeordneter tun, ebenso wie bisher als Stadtverordneter. Er werde handeln, wie es feine eigene Ueberzeugung ihm gebiete und ftets das Wohl der Stadt Offenbach im Auge haben. Aus dem überfüllten Zuhörerraum ertönten nach diesen Ausführungen lebhafte Bravorufe.
Sprechsaal.
Die elektrische Beleuchtung des Seltersweg ist, wie ich in leßter Nummer dieses Blattes lesen konnte, von den Stadtverordneten Kirch, Schaffstaedt und Löber in letter Stadtverordnetenversammlung sehr befürwortet worden. Mit Recht führte besonders der erst= genannte Herr an, daß der Seltersweg eine unserer schönsten Haupt- und Geschäftsstraßen sei.- Da nun einmal für bessere Beleuchtung ein Kredit von 1500 Mt. erforderlich ist, wenn die Gasflammen um, sage und schreibe, 2 vermehrt würden, fönnte m. E. bie nachgesuchte und vom Herrn Oberbürgermeister eingehend für Gas beleuchtung begründete Summe zur Einführung der elektrischen Beleuchtung vorteilhaft verwandt werden. Soweit mir ferner von zuverlässiger Stelle noch darüber mitgeteilt wurde, ist in derselben Debatte auch in Erwägung gezogen worden, daß zu den Mehrkosten der Anlage für elektrische Beleuchtung sicherlich die anwohnenden Geschäftsleute( vielleicht auch die Hausbesizer! D. R.) einen Teil mit beisteuern würden. Nur einmal umgefragt bei den Seltersweger Firmen! Hoffentlich bringt Ihnen, Herr Oberbürgermeister, das Resultat darüber auch wieder den Mut, zum zweiten Male den Herren Stadtverordneten eine Vorlage wegen elektrischer Beleuchtung unserer Hauptstraßen und Bläge ( Aber eins nach dem andern, wenn wir bitten dürfen, Herr Einsender! D. R.) vorzulegen. Vielleicht nimmt auch der Bürgerverein, der ja heute Montag- Abend eine öffentliche Bürgerversammlung abhält, in welcher ohne Zweifel auch zahlreiche Geschäftsleute und Hausbefizer vom Seltersweg mit anwesend find, Stellung zu dieser Beleuchtungsfrage. Ueberhaupt zählt genannter Verein sehr viele einflußreiche Bürger( Der Verein hat 400 Mitglieder. D. R.) zu seinen Mitgliedern, er hat seit seiner Gründung schon monche helfen, warum sollte er nicht auch hier seine gute akzeptablen öffentliche Frage in tankenswerter Weise mit ventilieren Vorschläge oder Ansichten zur allgemeinen Kenntnis bringen. Ein Bewohner des Selterswegs.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 23. Oftober. Hetter und trocken, morgens Nebel, nachts tälter, am Tage etwas wärmer. Mäßige südliche Winde.
( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)
Verantwortlich für die Bolitik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Gießen.
Ein Wort im Vertrauen.
Der größte Fehler, den die meisten Menschen begehen, besteht darin, daß fie das Auftreten von Unpäßlichkeiten und Störungen im Körper mit Gleichgültigkeit betrachten, wodurch allmählich das, was sie augenscheinlich als geringe Störungen ansehen, sich zu ernſtem Krankheitszustande bildet, in ein chronisches Stadium gerät. Wenn man hingegen gleich bei Beginn von Störungen und Unwohlsein ein richtiges und einfaches Mittel anwendete, würden in einigen Tagen die Störungen beseitigt und dadurch auch ernstere KrankNeuheiten bermieden werden. Es ist deshalb von größter Wichtigkeit, daß beim Auftreten von Appetitlosigkeit, Verdauungsstörung, Kopfschmerzen, Verkopfung, HerzKlopfen, Rückenschmerzen Blähungen Uebelsein, Brechreiz, Gereiztheit, Mattigkeit, bleichem und kranfem Aussehen ein paar Tage Ferromanganin eingenommen wird, um diese Störungen zu beseitigen, den Körper zu kräftigen und das Eintreten ernster Krankheiten zu verhüten
d. Dannerod, 20. Oft. En der Arbeiterkolonie Ulrichstein gehöriger größerer Strohhaufen verbrannte gestern Abend, der jedenfalls von ruchloser Hand angezündet wurde. Die hiesige Feuerwehr war bald am Plaze, konnte aber nichts mehr retten.
a Deckenbach. Sonntag, den 11. November wird unser neues Schulhaus eingeweiht. Es gibt dies ein Freudenfest für Gemeinde und Jugend, denn unser altes Schulhaus, wenigstens die niedrige Schulstube, gehörte zu den schlechtesten des Kreises Alsfelt. Die hiesige durch hohe Kommunalumlagen äußerst gedrückte Gemeinde hat alles aufgeboter, ein schönes, der Gemeinde zur Zierde gereichendes Gebäude zu bekommen. Wie werden sich in dem schönen, hellen und luftigen Schulfaate die 80 Kinder so wohlfühlen. Möhten sie aber auch durch gutes Verhalten sich für die außerordentliche Wohltat recht dankbar zeigen. Das alte Gebäude wird E: wird fortan Gastwirtschaftszwecken dienen. also jezt hier statt geistige, leibliche Nahrung verzapft werden. Bugleich soll mit diesem Feste die hiesige Kirmes verbunden
werden.
a. Alsfeld, 21. Oftober. Nächsten Mittwoch, den 24. Dtober, findet die Kreislehrertonferenz des Kreises Alsfeld unter Leitung unseres neuen Kreisrats Hölzinger statt.
* Friedberg, 20. Dt. Bekanntlich wurden Friedberg und Bad Nauheim verurteilt, an den Müller P. Dieß eine Entschädigung wegen Verunreinigung der Usa zu zahlen und die M ßstände baldigst zu beseitigen. Friedberg,
Ferromanganin( enthält: Eijen 0,5, Mangan 0,1 ( an Zucker gebunden), Kognak 15, aromat. Bestandteile und Wasser) ist eine glückliche wissenschaftliche Zusammensetzung, dabei von angenehmem Geschmack und verfehlt nie seine günstige Wirkung, wie dieses hinlänglich von Tausenden beurkundet ist.
Preis Mt. 2.50 in Apotheken. Wenn in einzelnen Octen nicht vorrätig, beziehe man von: Universitätsapotheke Zum goldn. Engel" in Gießen Engel- Apothefe Frankfurt a. M. Apothefe in Üürich, stein( Oberhessen) und Stern- Apotheke in Kassel.
Die Kinder gedeihen vorzüglich dabei
& leiden nicht an
Hervorragend bewährt bei Brechdurchfall, Darmkatarrh, Diarrhoe
Kufeke
Verdauungsstörung. Kindermehl etc.
6.
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