die Stadt auf Kosten der anderen Grundbefizer. Dem Befißer eines Grundstücke, welches allein einen Bauplag nicht gibt, wird so viel von dem anliegenden zugeteilt, als zu einem Bauplag nötig ist und muß das zugeteilte eben falls mit dem oben angegebenen Preis von dem Erwerber bezahlt werden, oder es werden mehrere fleinere Grundstücke zusammengelegt und auf die betreffenden Befizer verteilt. Will der Besizer jedoch seinen Grundbesig nicht abgerundet haben, so wird derselbe zum selben Preis, wie feftg stellt, entschädigt und den Anliegern oder Erwerbern, sei es Stadt ober Anlieger, zu gleichem Preis zugeteilt. Dadurch kommt nt mand in Nachteil, aber auch der große Grundbesiger fann auf Kosten der Kleinen nicht bevorteilt werden. Diese Vor, teile sind in die Augen springend. Wie bei der Feldbereinigung werden den Grundbesigern die Straßen prozentual abgezogen und der Stadt gratis überlassen. Der Stadt werden dann alle Prozesse erspart, wie dieselbe schon so manche gehabt, durch das soviel schon angefochtene und auch ungerechte Verfahren des Straßenerwerbs von 1.12 Mf. pro Quadratmeter. In seiner Allgemeinheit liegt dann das Bild des Baublocks uns vor Augen, feine Bauspekulanten fönnen, wie von den Vorrednern bereits erwähnt, und es im Jahre 1896 2c. geschah, im dunklen fischen, und sich Vorteile verschaffen sondern nach gleichem Recht werden alle behandelt. Unsere Stadtverwaltung ist jedoch nicht befugt derartiges zu tun, sondern es gehört vor die Landstände. In Frankfurt besteht so dies Verfahren. Es ist die sogenannte Lex dickes, die von dem Frankfurter Oberbürgermeister vertreten wurde, von den preußischen Landständen genehmigt und vorerst in Frankfurt zur Probe angewendet werden soll. Sie hat sich trefflich bewährt für Algemeinheit, Stadt und Grundbesizer zugleich.
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Die vorstehenden Ausführungen wurden lebhaft besprochen, besonders griffen Baurevisor Grünig und Kaufmann Nassauer in die Debatte ein, bis der Wunsch kundgegeben wurde, der Vorstand des Bürgervereins möchte in
Verbindung mit Sachverständigen diese Frage für eine allgemeine Bürgerversammlung vorbereiten. Der Vorsigende, Kaufmann E. Horst, erklärte sich bereit, das nötige zu Darauf wurde die ausgezeichnet verlaufene veranlassen. Versammlung, die hoffentlich ihre Früchte tragen wird, geschlossen.
Marktberichte.
Gießen 20. Novbr. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ver fb. 1.20-1 25 M., Sühnereter der Stüd 9-10 Pfa., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg., Erbsen per Pfb. 18-24 Bfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mt., Hühner per Stüd 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stud 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd. 65-70 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rindfleisch per Pfd. 80-82 fg., Schweinefleisch per Pfd. 86-90 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94 Pfg., Kalbfleisch ver Bfb. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., 3wiebeln per 3tr. 4.00-5.00 Mr., Beiskraut 3tr. 2.20-2.50 Mt., per St. 08-12 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 0.00-0.00 mt., Birnen per Ctr. 8-10 Mt., Nüffe 100 St. 30 Pfg. Milch der Liter 20 Bfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenftände des Wochenmarktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit m Umherziehen feilgeboten werden.
Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 19. November 1906.
Fletchpreise
in Gießen
1½ kg 82-88 f.
"
"
Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 87-90 m. 100-105 Pf. 70
60. 84-90 bo. 90-100
"
Ochsen Kälber 1½ Schweine bo. Getreidepreise in Mannheim 19.00-00.00 M. 17.00-17.25"
Weizen 100 kg
Roggen do.
Brotpreise in Gießen
Weißbrot 2 kg 54 P. Schwarzbr. d. 50 P.
Gießener landwirtschaftlicher Wetterdiens Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwed 21. November. Teilweise heiter, trocken, etwas mäßige nördliche Winde.
( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)
Berantwortlich für die Politik und den Insera Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, in Gießen.
Jch fühle mich matt und elend.
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Dies hört man fast täglich in Familient Die Ursache davon ist, daß der ganze Körper ma haft ernärt ist und im Blut die nötigen Bestand fehlen die roten Blutkörperchen, die unbedigt wendig sind, um sich frisch und träftig zu fü Infolgedessen ist es notwendig, ein Präparat u brauchen, um die so nötigen roten Blutkörperchen Blut zu erzeugen, was fein Präparat in dem imstande ist, wie Ferromanganin. Außerdem b Ferromanganin noch die hervorragende Gigeni alle Störungen des Magens und der Verdauung beseitigen und den Appetit zu fördern.
Ferromanganin ist von Tansenden von Fami und Aerzten erprobt und ist unerreicht als S bildendes und kräftigendes Mittel.( Enthält: 0,5, Mangan 0,1( an Zucker gebunden), Stognal aromat. Bestandteile und Wasser.)
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Nr. 267
Montag, den 19. November
1906


