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Cokales.

* Kreisrat Hölzinger hat am 16. Oft. seinen

Dienft angetreten.

Die Fahnenflucht wird erhängnisvoll werden: er zweites Jahr nachdienen, enflucht tritt. Außerdem erlaufbahn zu Ende jein Keller des Hauses Groine de ein Mann von einem egt. Ob die Tat fid) als die nähere Untersuchung polizeilichem Gewahrjam darnieder.

* Laniwirtschafttammer. Bum 3. Präsidenten der Landwirtschaftskammer wird, in Anbetracht seiner Ver­dienste um die hessische Bauernbewegung der Landtagsabge­ordnete Bähr von den oberhessischen Mitgliedern der Kam­mer vorgeschlagen werden.

* Die Wahl des Sozialisten Eisser zum Beige. ordneten wird, wie man der Deutschen Tageszeitung" mit

"

Em Wahnsinn erstach der teilt, in der Zweiten Hess. Kammer zur Sprache gebracht

ohn Frizz Kannenberg in Feldzuge in Südwestafrila Sauenberg wollte aud

werden.

* Der seitherige Rat der Provinzialdirektion Rhein­

1907 ihr 300jähriges Bestehen und wird diese Großhandels­stadt mit dieser Feier beweisen, daß sie auch den Gartenbau zu pflegen versteht. An Geldpreisen dafür sind allein weit über 100 000 Mark garantiert. Mit Ausnahme von Sonder­ausstellung für Orchideen, Cacteen und Obst ist die Aus­ftellung nur deutschen Ausstellern gestattet. Das Großh. Minifterium hat zum Vertreter der hessischen Gärtner­Interessen den Gartenarchitekten Fr. Henkel, Darmstadt­

Neuwiese als Kommissar ernannt nnd sind Anfragen und Wünsche entweder dorthin oder direkt an die Ausstellungs­leitung zu richten.

* Die Fleischnot vorbei! Landtagsabgeordneter Köhler- Langsdorf hat in Nr. 80 der Deutschen Volkswacht"

anstalt zugeführt worden berufen wurde, soll durch Kreisamtmann Regierungsrat

nrechtzeitig an dieser heffen, Regierungsrat Dr. Heinrichs, der in das Ministerium folgende Marktanzeige veröffentlicht:

Hotel zur Sonne" in Schwarz mit einem feiner

Strug von Nidda ersetzt werden.

Icetylen- Anlage beschäftigt, findet eine Sigung des Provinzialausschusses mit folgender te Ursache eine Explosion Tagesordnung statt: 1. Gesuch des Erich John zu Buzzbach

* Mittwoch, den 24. d. M., vorm. 9 Uhr beginnend,

hrling waren auf der

Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft.

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2. Reflamation des Georg Schmidtberger zu riedberg gegen

Keine Fleischnot mehr!!!

Schweine!!!

Besonders Ferkel- Markt!!! zu Langsdorf

am Montag, dem 15. Oftober 1906!!! Wegen der großen Ueberproduktion von Ferkeln bestehen für Käufer!!! Langsdorf, den 4. Oktober 1906.

nsur. Vor einiger Zeit die Berechnung der Straßenbaukosten der Diefenbachstraße. gute Aussichten

München bei einer Säbel nwald am Kopfe verlegt

En Tage nach der Mensur berg: hier Reklamation des Elias Hofmann gegen Heran­sein und die farbige Kopf Marbach Erben zu Leidhecken gegen einen Polizeibefehl er mit seiner Korpsmüße ziehung zu den Staßenbaufosten.

3. Den Ausbau der verlängerten Bismarckstraße zu Fried.

näßten Verband die Nacht Großh. Kreisamts Büdingen.

Straffammer hat sich nun

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4. Beschwerde der Ph.

* Von der Schule. Uebertragen wurde dem Schul.

Großherzogl. Bürgermeisterei:

vor den Schuhleuten zurückwich, rief: Uff Sie! Die Lumpen und Strommer", erhielt 6 Wochen Gefängnis.

Hus dem Gerichts[ aal.

Straffammer.

Gießen, 16 Oktober. Dem Karusselbesizer Johann Friedrich Schütz von Nieder Wöllstadt ging ein Strafbefehl über 3 Mt. zu, weil er sein Rarussel in seiner Hofraite in Betrieb fitte, ohne vorher polizeiliche Genehmigung einzuholen. Er erhob Einspruch mit der Begründung, daß er eine Erlaubnis nicht nötig habe, da er sowohl ein Patent für stehendes Gewerbe, als auch einen Wandergewerbeschein besitzt. Das frei­sprechende Erkenntnis des Schöffengerichts focht die Staats. anwaltschaft an, aber die Strafkammer bestätigte das Urteil.

Der Kutscher Wilhelm Germer von Coburg stand bei einem Brauereibefizer zu Schmalkalden in Dienst. Er ent­fernte fich heimlich, nachdem er sich unter falschen Angaben 10 Mr. Vorschuß hatte geben lassen. Er wanderte zu Fuß bis in den Vogelsberg, wo er in verschiedenen Orten Zechprellereien verübte. In Homberg a. d. Ohm ver­mietete er sich zu einem Arzt, bei dem er sich eine Reihe von Unregelmäßigkeiten zu schulden kommen ließ. Er wurde wegen Betrugs in sechs Begangenschaften zu 1 Jahr Ge fängnis und wegen Mundraubs zu 1 Woche Woche Haft verurteilt; auch erfolgte die Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Auf dem heutigen Ehrenrechte auf 3 Jahre. Wegen gegenseitiger Körper­verlegung wurden durch das Schöffengericht aubach der Wirt J.h. Karl Döll von Villingen zu 25 Mt. Geld­ftrafe, der Metzger Kart Döll 3. zu 100 Mt. und der Ge­schäftsführer Heinrich Döll 5. zu 50 Mr. Geldstrafe ver­urteilt. In ihrer Feindschaft hatten sie sich gegenseitig der= maßen geschlagen, daß der eine wiederholt ohnmächtig zu sammenbrach. Straffammer hatte teine Veranlassung, eine Aenderung ein­

Köhler.

Engeleiteten Prozeß wegen amtsaspiramten Georg Oftheimer aus Fauerbach eine Lehrer: Obstmarkt, den die Zentral- Obstverwertungsstelle in der

ärt und die Sache, dem ftelle an der Gemeindeschule zu Gambach.

rechend, an das Schwur

- In dem Nachtschnellzug Reichert aus Stadecken für diese Stelle.

mer im Schlaf von einem Ringen gelang es ihm, inden und ihn dann zur

onal fonnte nicht sofort Apparat vorher durch

Der Zug hielt erst zmei zwar auf der Strede eme den Verbrecher.

bon het immer noch nist gelamber.7 aufgegangenen

Nach den vor

= Ballon Koblenz" bei der Ballon ,, Schwaben", bei Schwerta( Kr. Lauban), au, der Ballon Bille de r. Breslau), der Ballon Drahobus in Böhmen, Diberhau im Erzgebirge noch austehende Sonte

Warschau gelandet. Den ftete Silber- Kanne, dürfte einsten der Konkurrenz zu legte. Sohnte", der be Rilometer zurüdgelegt, und alten.

"

mer. Sett den Tagen bes Versuche stattgefunden, den gland zu durchschwimmen. gelang das Kunststüd, jezt cht. Vor Dungeneß war hlepper gefallen und als Tier wurde am nächfter on Boulogne von einem fiicht. Von Dungene mu tarfe Strömung geben, da das Tier diese gewaltige

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Bestätigt wurde der auf die erledigte Lehrerstelle an der Gemeinde­schule zu Uellershausen präsentierte Schulamte aspirant Joh. In den Ruhe stand wurde der Lehrer an der höheren Bürgerschule zu Grünberg Friedrich Wilhelm Hamburger versezt auf jein Nachsuchen unter Anerkennung seiner treu geleifteten Dienste. Aus diesem Anlaß wurde ihm das Silberne Streuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen.

-c Charlotte Wiché, die in Deutschland ebenso wie in ihrer Heimatstaht Kopenhagen, in Paris, wie in New. art zu din augg sprochenen Zieblingen beg Bublikums zählt, text, wie schon erwähnt, heute bei uns ein, um in einem

eigenen Vortragsabend im Stadttheater eine ganz neue Seite ihrer Kunst zu zeigen. Sie wird als Diseuse inter­nationale Volkslieder und Balladen zu Gehör bringen und nach den uns vorliegenden Berichten werden ihre Darbietungen als auf höchster Stufe stehend und einer selbst von Yoette Guilbert nicht erreichten Liebenswürdigkeit bezeichnet. Mad. Biché, bekanntlich eine geborene Länin, beherrscht das Französische, Englische und Dänische in genialer Weise und dant ihrer angeborenen Kunst verleiht sie jedem einzelnen ihrer Liedervorträge einen charakteristischen Zug. Auf dem Gebiete des Humors und der feinen französischen Plauderei, unterhält sie ihr Publikum aufs glänzenste, wobei ihr Gatte, der geniale Komponist von La main" sie am Klavier borteilhaft unterstüßt. Zweifelsohne stehen wir vor einem höchst genußreichen Abend, der dank des großen fünstlerischen Rufes, der Mad. Wie ein auserles nes und zahlreiches Bublifnm versammeln wird.

*** Das von dem blinden Tonfünstler Rudolf Thies unter Mitwirkung des Herrn H. Gies gestern Abend im Café Leib gegebene Konzert hatte einen ganz guten Besuch gefunden. Rudolf Thies spielt seine Flöte mit großer Sicherheit und warmer Beseelung des Vortrages. Ob die Afforde in langen Intervallen in ruhiger Flut urzer Zeit durchsichwommen dahingleiten oder wie ungezählte kleine Perlen aufblizen und funkeln, stets weiß er sie zu einheitlichem, harmonischem Epiel zusammenzufassen. Er ist ein Beherrscher seines Instruments, wenn er die Atemtechnik auch noch etwas mehr vervollkommnen fönnte. Dhne Baudern und ohne Unruhe geht er an die schwierigsten Partien und nimmt fie in sich rem Gefühl seiner Künstlerschaft. Eine pertvolle Hülfe fand er in Herrn Gies, der ihn mit gutem Ver­tändnis auf dem Klavier begleite. Außerdem zeigte Herr Gieß in einigen von ihm vorgetragenen Programmnummern, daß er den Flügel in voller Gewalt hat. Das Publikum spendete

ten hat nun endlich sein Franken" landete nad berg, südlich Görlitz un u nach einer Fahrt bo reisverteilung dürfte dem Ballon ,, Ernit" den Kaiser Berliner Vereins für Luft Preis. Die anderen drei Helmholz", Graudenz

er Bauunternehmer Hüttma reichen Beifall.

ie elektrische Alarmanlage gewedt. Er forschte nad Fenster eingestiegen t r unter dem Sofa ein ettoa terrod, ohne Schuhe, da

-r. In dem dem gestern von der Freibenter- Ver­einigung im Saale des Hotels Einhorn" in Gießen beranstalteten Vortragsabend sprach Ingenieur Meyer aus Frankfurt über die Ueberwindung der Gottesidee". Nach ner furzen Begrüßungsansprache durch Rechtsanwalt Spohr wurde das 1/ 4stündige Referat gehalten. An Hand bon Beispielen versuchte M. zu erläutern, daß der Nachweis bon dem Nichtvorhandensein eines höheren Wesens mindestens denselbem Maße zu erbringen sei, wie der ron gegnerischer Seite versuchte Beweis von dem Vorhandensein eines solchen. Reicher Beifall lohnte die Ausführungen des Redners.

-k- Jubiläums Ausstellung Mannheim 1907. Vom 1. Mat bis 20. Ottober 1907 findet: n Mann­beim eine große deutsche Gartenbauausstellung statt, verbunden mit einer internationalen Kunstausstellung. Die Stadt feiert

er Kneipe im Norden der Dahlke und der Arbeiter Schlägerei überging. Ellers suchte ihn zu würgen. A fah, ergriff er ein Mer getroffen zufammenbrad. Eine Frau Schöpftintel ihre drei Kinder, die im ren standen, und tötete fid caufigen Tat ift vermutli

rzlich einen Ehefcheidung

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten

dem Ehemanne zugesprochen wird die Südanlage zwischen Garten- und Bismarckstraße|

Sem Brande eines Arbeiter

tam ein auf dem Dad dum. Tenich wurde abends ein alze mit der brennenden erfaßt und zermalmt.

isch- Schladnig wurden brei en durch eine fich plöblic erftidt.

fier Indermann hat feine a belaufen fich auf jed

born 18. Oftober 1906 bis auf weiteres für den Fuhr­

der fehr gesperrt.

Gießen, den 14. Oftober 1906.

Großh. Botizeiamt Gießen. Herberg.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wetsteinstrase von heute an bis auf weiteres

für den Fuhrverkehr gesperrt.

Gießen, den 18. Oftober 1906.

Großh. Polizeiamt Gießen.

Herberg.

* Obstmarkt in Frankfurt. Auf dem heutigen Stadthalle veranstaltete, stellten sich die Durchschnittspreis für den Zentner wie folgt: epfel: Reinetten Kanada 20­28 Mt., Champagner 20-28 Mt., Baumann 18-25 Mt. Caffeler 20-24 Mt., Graue 22 Mt., Landsberger 28 Mt., Gold 22 Mr., Blenheim 28 wt. Orleans 24 M., Kronen 18 Mt., Stern 21 Mt. und Annanas 30-40 Mt., Gold­parmänen 18-30, Mecklenburger 13-14, Belle fleur 20, Quinten 12-16, Roſenäpfel 18-20, Gelber Edelapfel 20, Eferapfel 20, Taffetapfel 16-25, Fürst Bismard 16-30, Parkers Pepping 17-24, Gravensteiner 24-30, Gelber Richard 20, Ripston Pepping 20, Königl. Kurzttel 20, Kaiſer Friedrich 24, Weißer Matapfel 13, Roter Mataprei 13, Anhalter 15, Brinzenapfel 15, Grauer Bepping 20,

Goldpepping 20, Boiten 16, Kaiser Alexander 18, Schöner Don Boskoop 25-30, flammter Kardinal 19, Borsdorfer 22-30, Winter- Streifling 14, Karmeliter 18, König Karl 24, Lederäpfel 20, Rochäpfel 15, Schafnasen, 12-15, Quitten 15-20, Deutsche Kälteräpfel pro Doppelzentner 12. Birnen: Le Lectier 30, St. Germain 20, Colomas Herbst 20, Grumfower 20, Großer Kazentopf 10, Bastorenbirne

13-18, Gute Louise 18, Mellebusch 12-18, Herzogin von Angouiâme 28, Schöne von Pontoise 30, Diels Butterbirne 20-30, Bergamotte 30, Hofratsbirne 30, Madame Verte 12 Hardenpont 20, Liegels Butterbirne 17, Kochbirnen 7- 10. 8 wetschen 3.50 Mt.

sp. In Münster tam am letzten Sonntag der 10 km­Oktoberpreis und der große westfälische Abschiedspreis ( Stundenrennen) zum Austrag. In beiden Konkurrenzen triumphierte Stellbrink auf Brennabor.

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A Klein- Linden, 16. Ott. Unsere Ortsbürger wollen eine Haltestelle an der Mainweserbahn haben. werden gegenwärtig Unterschriften gesammelt. Auch in Lüzellinden und Allendorf soll die Petition zirkulieren. Zum weiteren Aufblühen unseres start wachsenden Dorfes würde die Haltestelle gewiß beitragen.

* Krofdorf, 17. Ott. Die Zusammenlegung der Grundstücke der großen Gemartung Arofdorf- Bleiberg macht u. a. auch die Verlegung der Straße Krofdorf- Gießen zur Notwendigkeit. Der unmittelbar an der Seemühle" vorbeiführende Weg wird zugeworfen und die neue Straße weiter nach dem Gleiberg verlegt.

* Wetzlar, 17. Ott. Fabrikant Karl Hensoldt hierselbst hat bereits gestern die erste Schnepfe geschossen.

* Buzzbach. Jung und verdorben. Die Buzb. Beitung" brachte vor einigen Tagen die Nachricht von einem Raubanfall auf einen 13jährigen Jungen von Buzbach, der in nächster Nähe des Dorfes Ober- Hörgern von einem Un­bekannten unter Bedrohungen veranlaßt sein sollte, seine Barschaft von 8 Mt. herauszugeben. Die ganze Erzählung des Knaben fand wenig Glauben, und als dennoch die Staatsanwaltschaft näher mit der Sache sich befaßte, gestand der Junge ein, daß die Geschichte von dem Ueberfall von ihm erfunden sei und daß er das Geld zu Leckereien usw. verpraßt habe.

*

Frankfurt, 17. Ott. Die Tumultanten vor Gericht. Die Unruhen in der Altstadt, die Anfang Sipt. soviel Aufsehen erregten, finden jeßt ihr Nachspiel vor den Gerichten. Gegen etwa 40 Personen ist Anklage wegen Widerstandes gegen die Staatsgewalt oder weaen Beleidigung der Schußmannschaft erhoben worden. Der 19jährige Diener Adolf Rieker, der sich am 5. Sept. mitten in der Menschen­menge auf der Liebfrauenstraße befand und als die Menge

Beerdigungs- Institut ,, Friede"

Telephon 540

Gießen

-

Sie fochten das Erkenntnis an, aber die

treten zu lass n, weshalb das Urteil seine Bestätigung fand.

Marftberidate

teken, 18. Oktober. Auf dem heutigen Wochenmarit toneter Butter pr fb 095-1.00., Sibrere er ber Stüd 9--10 fg., Enteneter St. 0-0 Pfg., Käse ver St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 18-24 Pfg., Linsen per Pfd. 25-40 Bfg., Tauben per Baar 0.80-1.00 Mr, Hühner per Stück 1.00-1.60 mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 0.00-0.00 mt., Gänse ber Pfd 70-75 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 82-88 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 80-82 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 90-100 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 10+ Pfa., Kalbfleisch ver Pfd. 84-90 Bfg., Hammelfleisch per Pfd 60-80 Pfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 400-5.00 Mr., Weiskraut per Std. 10-15 Bfg., per St. 00-00 Pfg., Aepfel ver Ctr. 15-24 Mt., Zwetschen per 3tr. 3 50-4.00 mt., Birnen per Ctr. 10-15 Mr., Nüsse 100 St. 30 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegen­stände des Wochen marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 19. Oktober. Meist heiter, trocken, nachts falt, am Tage mäßig warm, schwache östliche Winde.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeisterei­gebäude) Zimmer Nr. 2,

Fx

&& tönnen eingestellt werden: 2 landw. Arbeiter, 1 landw. Magd, Zieg und Steinbruch Steinbruch er, 2 Schlosser, 2 Schmiede, 3 Spengler, 1 Wagner, 4 Schreiner, 1 tüfer, 1 jüngerer Schneider, 1 Buzzfrau fur Abends, 2 Installateure, 1 Glaser, Streckenarbeiter. 1 Pacerin, 1 Fahrbursche, 1 Haus­mädchen, 1 Stüße der Hausfrau, 1 Haushälterin, Dienstmädchen, Lauffrauen und Laufmädchen.

Lehrlinge: 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Elektro­techniker, 1 Schreiner, 1 Bäcker, 1 Buchdrucker, 1 Kauf­

mann.

Es suchen Arbeit:

2 Schlosser, 1 Maschinist oder Heizer, 1 Tapezier, 1 Schreiner, 1 Kleidermacherin, 1 Büglerin, Wasch­und Buzzfrauen, 1 Installateur. 2 Maler, 1 Packer, 1 Lagerarbeiter, 1 Hausbursche, 2 Lauffrauen.

Bei Einkäufen

wollen unsere verehrlichen Abonnenten und Leser sich der in unseren Zeitungen inserierenden Firmen erinnern und auf uns beziehen.

Bekanntmachung.

Wegen Vornahme von Straßenbauarbeiten wird der östliche Bürgerneig des Seltere weges zwischen Haus Nr. 71 und Südanlage mit Ausnahme der Zugänge zu Telephon 540 den Häusern bis auf weiteres für den Verkehr gesperrt. Gießen, den 18. Oftober 1906. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.

Uebernahme sämtlicher Arbeiten bei Sterbefällen. Särge aller Art. Sterbekleider, Kissen und Steppdecken. Blumendekorationen bei der Einsegnungu. Beerdigung Transporte nach auswärts per Bahn und Leichenwagen.

Hochachtungsvoll

Georg Schmitt.

NB.

Bestellungen werden Frankfurter strake 41 und Kapland­gasse 27( Ecke Bahnhofstraße) entgegengenommen.

Waschmaschinen

Wring- und Mangelmaschinen August Kröll, Seltersweg 12.

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