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Soubretten an wartete- yeater. Fruher nannte man Singel- Tangel, was man heute Kabarett benamset; im Effett es das gleiche geblieben. Nur ein Unterschied besteht: In Tingel- Tangeln wurde der Etat in der Hauptsache durch inliche Tellersammlungen bestritten; die Gäste tranfen Bier, Fee oder ähnliche Volksgetränke; in den Kabaretts zahli mein teures Entrée und teure Garderobe und muß schlechter Bein zu durchaus nicht zivilen" Preisen trinfen. Da in Berlin heute nur noch zieht, was recht viel Geld kostet, ist e in Wunder, daß die Besitzer dieser privilegierten Kabaretta Rix hon jetzt wohlhabende Leute sind.

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Vermischtes.

Der Gemeinderat von Steuer auf Singvögel. Neuded in Sachsen hat die Besteuerung des Haltens von Gingvögeln beschlossen, und zwar soll die Steuer für jeden im Käfig gehaltenen Singvogel, einschließlich der Kanarien­bogel, gelten. Durch diese Steuer soll der im Erzgebirge florterende Singvogelfang, der immer mehr überhand zu nehrnen droht, eingeschränkt werden. Wir glauben taum, daß eine solche Steuer den angegebenen Zweck erfüllen wird. Das Wasser rauscht, das Wasser schwoll. Im Wasch­haus der Freysinger Strafanstalt weinte eine Maid, die wegen timlicher Auffassung der Eigentumsverhältnisse längere Beit dort verpflegt wurde, bittere Thränen. Da ihr die sitzende" Lebensweise nicht behagte, stürzte sie sich in die Fluten des das Gefängnis durchschneidenden Moosech- Flusses und ließ sich von den fie umtosenden Wellen hinaustragen. Bei der Fischergasse entstieg sie den Fluten, notdürftigst be­fleidet. Doch bald wurde sie wieder verhaftet und nun fist sie wieder.

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Jm Delirium. Ein Postbeamter, namens Courrières, batte in trunkenem Zustande bei einem Freunde Quartier genommen. Während der Nacht befam er plöglich einen An­all bon delirium tremens und in diesem Zustande begab er ich mit einem Messer bewaffnet in die Wohnung einer im bause wohnenden Frau Prevost. Er warf sich auf die Frau und deren beide Kinder und versetzte dem Sohne nicht weniger als 32 Messerstiche, während die Mutter mit leichteren Verwundungen davonkam. Die Tochter sprang vor Schrecken aus dem Fenster und blieb tot im Hofe liegen. Courrières, der festgenommen wurde, hatte, als er wieder nich tern wurde, keine Erinnerung an seine Tut.

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Lokales.

Heute begeht Hessen das Geburtsfest seiner jangen Großherzogin Eleonore. Freudigen Herzens loft es zu seiner Fürstin auf, denn schnell hat sie, die eine Tochter aus hessischem Stamme, es vermocht, die Liebe und Berehrung des Volfes zu gewinnen und das Band inniger Buneigung, das zwischen Thron und Volt sich webt, fester zu früpfen. Durch tatkräftige Unterstützung der Armen und Berlassenen und Förderung jeden hohen Strebens hat Groß­herzogin Eleonore auf dem stillen Felde edler Frauentätigkeit neuem reichen Segen geschaffen. Es ist deshalb begreiflich, daß überall Liebe und Verehrung sie umgibt und das ganze Hessenland dem Großherzoglichen Hause des Himmels reichsten Segen wünscht.

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** Anfäßlich des Geburtstages der Groß­herzogin sind die öffentlichen Gebäude heute geflaggt.

** Der Großherzog empfing am 15. September zum Vortrag den Staatsminister Ewald, den Finanz­minister Gnauth, den Präsidenten des Ministeriums des Janern Braun. Dem Pfarrer Ernst Kehr zu Romrod die evangelische Pfarrstelle zu Eich, Defanat Oppenheim, übertragen worden.

** In Vertretung des Großherzogs nimmt Oberhof­marshall General von Westerweller an den Beiseßung feierlich fiter in Camenz teil.

** Ecrannt wurde die Gefangenaufseherin am Landes­zuchthaus Marienschloß Wilhelmine Bierlein, zur Gefangenaufseherin am Provinzialarresthaus in Gießen mit Wirkung vom 1. Oftober.

** Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuer wehren wurde dem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu Rich Karl Ludwig Schmidt 3. verliehen.

** Die Termine der Wahlen zur Land­swirtschaftskammer werden i yt amtlich bekannt gegeben. Auf Grund der§§ 7, 27 der Wahlordnung vom 16. Mai 1906 wird beftimat, daß die Wahlen der Vertraueng minner am Donnerstag, dem 27. September rund die Wahlen der Mitglieder der Landwirtschafts­ammer und der Ausschüsse für die Provinzen Donnerstag, dem 11. Oktober vorzunehmen sind. ** Hauptmann Soldan im 116. Inf. Reg. ist m Kompagnie Chef ernannt worden.

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* Da der Fall Korell auf der im nächsten Monat sammentretenden Landes- Synode verhandelt werden wird, at Pfarrer D. Guyot- Heppenheim den Mitgliedern der Syruode eine Erörterung des Themas" Pfarrer und Politik" ugehen lassen. Auch hat Pfarrer Korell selbst in Nr. 36 der Christlichen Welt" das Wort in eigener Sache er­griffen. Auf die Verhandlungen der Synode ist man in den weitesten Kreisen gespannt.

rm. Boltsakademie. Zu der sozialen Bildungs­gemeinschaft, die am 23. Sept. in Heppenheim a. d. Bergstr. usammentritt und 14 Tage dauern wird, haben sich wieder Männer und Frauen aus den verschiedensten Gesellschafts­laffen und Berufsständen angemeldet. Gelehrte, Lehrer und Arbeiter sind besonders start vertreten, un Fragen der Welt­schauung und des Voltsbildungswesens zu behandeln und in fireien Diskussionen zu besprechen, sowie durch praktische Bolts bildungsveranstaltungen( Heimatführungen, Vorträge, Bolts unterhaltungsabende, Museumsbesuche, Besuche von Lese­halleen) die Methoden der außerschulmäßigen Bildungstätigkeit

fennen zu lernen und in einer unseren Heimatlichen Ver-| Geflügelzuchtvereinen Gießen, Friedberg, Alsfeld, Laubach, hältnissen geeigneten Weise weiter ausbauen zu helfen. Die Koften des Aufenthaltes für die einzelnen Teilnehmer werden aus der Schillerspende bestritten.

* Der Raubmörder Adam Steinmez wird fich am 25. b. M. vor dem Schwurgericht in Darmstadt zu berantworten haben. Es sind zwei Tage für die Verhandlung vorgesehen. Sie werden aber faum nötig sein. Steinmeß ist geständig, sodaß vielleicht auf eine Reihe von Beugen, die geladen sind, in der Verhandlung wird verzichtet werden

lönnen.

* Frauenmord? Wie der Taunusbote" meldet, ist eine Aufsehen erregende Untersuchung wegen Frauen­mords gegen den Händler Hopf in Niederhöchstadt eingeleitet. Die vierte Frau Hopfs, eine geborene Frankfurterin, liegt schwerkraut unter verdächtigen Umständen darnieder. Da auch die früheren Gattinnen des Händlers, die alle hoch in der Lebensversicherung sich befanden, unter ähnlichen Er­scheinnngen verstorben sind, ordnete die Wiesbadener Staats­anwaltschaft die Ausgrabung der Leiche der letztverstorbenen Frau Hopf an, um die Leihenteile auf Gift untersuchen zu lassen.

mr. Ein soziales Aufsagthema ist vor kurzem in Profeffor D. Dr. Zimmers Töchterheim Heimathaus in Berlin- Zehlendorf behandelt, die Frage nämlich:" Was fann eine 28jährige Frau tun, die ohne materielle Mittel zu haben, bei zwet fleinen Kindern Witwe wird?" Das Thema war ein Vierteljahr vorher gestellt und begleitete die Gedanken der jungen Mädchen in diesem Reform- Mädchenpensionat bei den Vorträgen über Voltspflege und gab thnen Anlaß zu vielen Gesprächen und interessanten anregenden Erörterungen untereinander. Es ist erfreulich, wenn gerade die Töchter vornehmerer Stände, die selbst vor Nahrungssorgen geschützt sind, in dieser Weise zu sozialem Ueberlegen angeleitet werden.

* Welche Bedeutung der Biegenzucht in der Proving Startenburg zukommt erhält aus der Tatsache, daß der landw. Provinzialverein durch eine Kommission in der Schweiz 120 Stück Ziegen und Böcke hat ankaufen lassen. Aus der Provinz Starkenburg wurden in den letzten Jahren nachweislich durchschnittlich für 42000 Mart Ziegen nach außerhessischen Gegenden verkauft.

* Hohe Summen sind für die Bahnhofswirt­schaften von Mainz und Wiesbaden geboten worden. Für die Wirtschaft im Mainzer Hauptbahnhof sind insgesamt 57 Angebote eingelaufen. An Jahrespacht werden geboten bon 12000-30 000 Mart. Un Angeboten für die Bahn­wirtschaft im neuen Hauptbahnhof in Wiesbaden, von der man sich teilweise ein ungeheures Geschäft zu versprechen scheint, find 47 an Bahl eingelaufen. Es wurden 10 000 bis 48 000 t. geboten.

* Die giftige Herbstzeitlose erscheint jetzt wieder auf den Wiesen. Eltern und Erzieher tun gut, auf ihren Spaziergängen die Kinder vor der harmlos und schön aus­sehenden Blume, welche schon viel Unheil angerichtet hat, zu sehenden Blume, welche schon viel Unheil angerichtet hat, zu

warnen.

Unregelmäßigkeiten in der Zustellung von Beitungen. Es wird häufig die Beobachtung ge­macht, daß Beschwerden über Unregelmäßigteiten in der Zustellung der durch die Post bezogenen Zeitungen bei den Beitungsverlegern anstatt bei den Postanstalten angebracht werden. Dieses Verfahren hat regelmäßig eine Verzögerung in der Erledigung der Fehlmeldungen zur Folge, da die Beschwerden von den Zeitungsverlegern an die Absappost­anstalten weiterzugeben sind. Wir machen daher unsere Bezieher darauf aufmerksam, daß Beschwerden über Unregel­mäßigteiten in der Zustellung von Zeitungen stets bei der zuständigen Postanstalt zu erheben sind.

* Beleuchtet die Treppen und Flure. An­gesichts der sich jetzt täglich fühlbarer machenden Abnahme Der Tage sei betont, daß bei Eintritt der Dunkelheit bis 9 Uhr abends die Beleuchtung der Treppen erfolgen muß. Die Unterlassung dieser Pflicht fann nicht allein schwere Schadenfälle nach sich ziehen, sondern auch Anklagen und eventl. Bestrafung wegen schwerer Körperverlegung und fahr­lässiger Tötung.

* Von der Lahn, 16. Septbr. Die Arbeiten an der Beiterführung der Kerkerbachbahn von Hintermeilingen nach Mengerskirchen sind ins Stocken geraten, weil wegen Lohnstreitigkeiten der größte Teil der Arbeiter die Arbeit niedergelegt hat. Der bisherige Stundenlohn von 30 bis 35 fg. foll um 5 Pfg. pro Stunde erhöht werden.

* Wezlar, 15. Sept. Unseliges Gewehr. An den Folgen eines beim Reinigen von Jagdgewehren durch einen Kollegen herbeigeführten Unfalls starb gestern uner­wartet der 17jährige Kaufmannslehrling Ernst Michaeli.

* Pohl- Göns, 16. Sept. Der hiesige Kriegerverein begeht am Sonntag, dem 23. September das Fest seines 30jährigen Bestehens. Der Kaiser hat anläßlich dieses Festes dem Verein eine Fahnenschleife gestiftet, deren feierliche Ueber­reichung mit der Feier verbunden und durch Kreisrat F.y erfolgen wird.

Butzbach, 16. September. Obst preise. Für den Zentner Zwetschen werden z. 8t. hier 3 Mart, für das Malter Falläpfel 6 Mt. bezahlt.

* Bad Nauheim. Frequenz. Bis zum 13. September find 26513 Kurgäste angekommen, wovon an genanntem Tage noch 3113 anwesend waren. Bäder wurden bis zum 13. September 357 574 abgegeben.

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* Friedberg, 16. September. Der Kommandant SMS. Wettin", Friß Scheibel, ein Sohn unserer Stadt, wurde zum Kommandanten der 2. Matrosendivision in Wilhelmshaven ernannt. Bei den letthin abgehaltenen Marinemanövern wurde ihm aus Anlaß der Anwesenheit Sr. Maj. des Königs August von Sassen dessen Bild mit eigenhändiger Namensunterschrift überreicht.

Lauterbach, Lollar, Marburg, Lich. Die beste Gesamt­leistung erzielte Berntheisel- Darmstadt, die zweitbeste Vogt Lich. Ferner erhielten Ehrenpreise und erste Preise: Becker- Gießen, Fries- Rockenberg, Dittert- Weglar, Pfeifer Gladenbach, Heß- Echzell, Vogt- Lich, Theiß­Gladenbach, Radetzki- Lich, Ott- Mombach, Jung- Hain­stadt, Zimmer- Lich, Römer- Kirch- Hain, Jochem- Gießen, Engel- Birklar, Oekonomierat Hofmann Hof- Gill, Frank­Lollar, Hanau- Gießen, Gerth- Elgershausen, Hiller- Lich, Stotz- Arnsburg, Fürstliche Gutsverwaltung- Lich, Pizz­Laubach, Mengel- Marburg, Frick Bibrich, Feig Beien­heim, Ulrich Wölfersheim, Hill- Lich, Vollmüller- Lauter­bach, Diez- Grünberg, Albach- Lich, Biba- Bommersheim, Krämer- Wiesbaden, Fischer- klein- Krozenburg und Kehr­mann- Biebrich.

* Marburg. Einen interessanten Fund aus der prä­historischen Zeit machten Arbeiter im Walde bei Schönstedt. Sie fanden einen etwa 35 Zentimeter fangen und 5 Zenti­meter breiten, unten scharfen und oben hammerförmigen durchlochten Steinkeit und ein etwas fleineres Steinbeil. Die Funde kommen jedenfalls in das Kasseler Landesmuseum. -Bei den Kanalisierungsarbeiten auf dem Schloßberge wurde ein unterirdischer Gang mit Epigbogengewölben freigelegt.

Homberg v. d. H., 16. Sept. Hohe Kurgäste. Großfürst Georg und Großfürstin Maria von Rußland haben gestern nach sechswöchigem Auraufenthalt in Ritters Barthotel Homburg verlassen. Der Reichskanzler Fürst Bülow mit wemahlin trifft nächsten Mittwoch zu längerem Aufenthalte hier ein.

* Frankfurt, 15. Sept. Sparkassen in Hessen­Nassau. Gestern Mittag begann im Rathaus die elfte Hauptversammlung des Sparkassenverbandes für die Provinz Es waren essen- Nassau und das Fürstentum Waldeck. fünfzig Delegierte anwesend. Dem Geschäftsbericht ist zu entnehmen, daß Ende 1905 dem Verband im Regierungs­bezirk Kassel 36 Kassen mit 1932 Millionen Mart, im Regierungsbezirk Wiesbaden 9 Kassen mit 111 Millionen, im Fürstentum Waldeck 4 Kassen mit nahezu 23 Millionen Mt., angehörten.

* Frankfurt, 16. Sept. Bierfrieden. Die sozial­demokratischen und gewerkschaftlichen Vertrauensleute be­schlossen, den Boykott aufzuheben. Sie lehnen es ab, Bier im Ausschank zu erhöhten Preisen oder im verminderten Maße zu trinken. Sie beschlossen, die Lokale zu meiden, in denen Preisaufschlag eintritt oder verminderte Maße ein­geführt werden. Die Blakate in den Lokalen werden zurück­gezogen und die Wirte aufgefordert, andere Plakate mit der Inschrift Bieraussant zu alten Breisen" herauszuhängen.

* Frankfurt. Eine Million für die Armen. Der verstorbene Privatier J. C. A. Cordier hat den evangelisch- lutherischen Almosenfasten zum Universalerben seines Vermögens eingesetzt. Es beträgt, wie gemeldet wird, weit über eine Million.

Deueste Nachrichten.

CB. Petersburg, 15. Sept. General Trepow ift heute Abend gegen 6 Uhr plötzlich gestorben. Ein Schlaganfall(?) hat seinem Leben eine Ende gemacht.

CB. Petersburg, 16. Sept. Der piögliche Tod Trepows erregi hier ungeheure Sensation. Gerüchtweise verlautet, Trepon sei das Opfer eines Giftmordes geworden.

CB. Riga, 16. S.pt. Fabrikbesitzer Busch, ein deutscher Reichsangehöriger, ist hier gestern in seiner Fabrik beraubt und erschossen worden.

CB. Breslau, 16. Sept. Der stellvertretende Kolonial­direktor Dernburg ist hier vom Kaiser in Audienz empfangen worden.

Arbeitsnachweis der Stadt Gießen.

Es können eingestellt werden:

6 landw. Arbeiter, Ziegeletarbeiter, 3 Schlosser, 2 Schmiede, 1 Spengler( auswärts), 1 Maschinen­wärter, 1 Lackierer, 2 Schreiner( auswärts), 2 Wasch­und Bußfrauen, 1 jüngerer Glaser, 1 Maler( auswärts), 1 Anstreicher, 1 Installateur, Erdarbeiter, 1 Küchen­mädchen, 5 Lauffrauen, 2 Laufmädchen, 1 Hausbursche, 1 Haushälterin.

Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Schmied gegen Ver­gütung, 1 Spengler, 1 Eleftromonteur, 2 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts).

Es suchen Arbeit:

1 Maschinist oder Heizer, 2 Kutscher, 2 Tapezier, 1 Schreiner, 1 Installateur, 1 Flickerin, 1 Kaufmann, 1 Auslaufer, 1 Lagerarbeiter, 1 Fahrbursche, 2 Lauf­frauen, 1 Haushälterin, 3 Wasch- und Putzfrauen, 1 Näherin, 2 Packer, 1 Kassier oder Bureaudiener, 1 Bureaugehilfe.

Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst.

Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 18. September. Zunächst trüb und geringer Regen, später Aufgeiterung, mäßige westliche Winde, am Tage etwas

wärmer.

( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.)

Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen.

Ferromanganin, ein Nähr- und Kräftigungs­( Es enthält: Eiſen 0,5, mittel allerersten Ranges. Mangan 0,1, Zucker 18, Kognaf 15, Alkohol 15, Wasser und aromat. Bestandteile.) Erhältlich in Apotheken.

Lich, 16. September. Gine äußerst reichbeschickte allgemeine Geflügel und Kaninchen- Ausstell­Der heutigen Nummer liegt ein Prospekt ung fand heute unter dem Protektorat des Fürsten der Berliner Abendpost" bei, worauf Karl auf Jungs Terrasse statt. Zahlreiche Ehrenpreise waren gestiftet, z. B. vom Fürsten, der Stadt Lich, den wir unsere Leser besonders aufmerksam macher.

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