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b. Die Handelstammer hatte bei der Oberpoftdirektion in Darmstadt beantragt, mit Rücksicht auf den starken telephonischen Verkehr zwischen Gießen und Frankfurt am Main eine weitere direkte Fernsprechleitung zwischen beiden Städten zu erbauen. Hierauf ging der Kammer der Bescheid zu, daß eine neue Leitung Gießen Frank furt a. M. im Bau begriffen set und ihre Inbetrieb­nahme voraussichtlich im August erfolgen tönne. c. Auf Vorschlag der Handelskammer hat die Eisenbahn­direktion Frankfurt a. M. veranlaßt, daß der Per­sonenzug 797 Gießen- Marburg, seither Gießen ab 6,24 nachmittags, vom 1. Juli ab 12 Minuten später von Gießen abfährt, sodaß er hier den Anschluß von Personenzug 533 von Weglar her( Gießen an 6,29 Uhr nachmittags) no aufnehmen fann.

ehr bleiche Ge Der Handelskammer sind seit längerer Zeit wiederholt Be­

2. Mßstände am Güterbahnhof zu Gießen.

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Insbesondere wird darüber geflagt, daß die

zögert worden sei, da izt die Güter nicht mehr in den

Nachfolger Dr. Dittmars wurde der frühere Reichsgerichts­rat Ewald aus Leipzig berufen, der mit dem Justiz­ministerium das Amt eines Staatsministers übernommen hat. Minister Ewald hat damals in der Kammer auf das bestimmtefte die Erklärung abgegeben, daß er bei der Führung des hessischen Staatswesens ganz an der bisherigen Politit festhalten werde. Die Beerdigung des Ministers Dittmar erfolgt heute Nachmittag auf dem städtischen Friedhofe zu Darmstadt.

*

Parlamentarisches. Freitag, den 20. Juli tritt der Wahlausschuß der Zweiten Kammer zu einer Sgung zusammen; einziger Punkt der Tagesordnung ist Prüfung des fürzlich an Stelle von Chrift gewählten Abg. Wolf.

** Donnerstog, den 19. Juli, nachmittags 4 Uhr, hält die Stadtverordneten Versammlung eine Sigung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Baugesuch des Emil Schön für die Wilhelmstraße. 2. Gesuch des

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unem Teint sich Ablieferung der Stüdgüter gegen früher außerordentlich ver­flucht zu einem Güterschuppen abgestellt werden könnten, sondern mit der Neubau ter höheren und erweiterten Mädchenschule.

eblich ausschaut.

5.

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6.

7.

? Laubach, 16. Juli. Hier ist eine Ferienkolonie aus Frankfurt und Offenbach eingetroffen. = Ober- Hörgen. Bei der letzten Ortsschau sind 480 Mt. als Preise verteilt worden.

* Deckenbach, 16. Juli. Unser Geistliche, Pfarr­verwalter Schwalm, ist nach kaum vierteljähriger Wirksamkeit bahter nach Burg- Gemünden versetzt worden. Wir bedauern seinen Fortgang, denn der stete Pfarrwechsel kann unserer Gemeinde nicht zum Segen gereichen.

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Ruppertenrod nach Bettsaasen wurde ein 12jähr. Mädchen Wettsaasen. Wüstling. Auf dem Wege von von einem Stromer angefallen und zu vergewaltigen versucht. Troß eifriger Verfolgung fonnte man des Stromers nicht Ein hinzukommender Gendarm verscheuchte den Unhold jedoch. habhaft werden.

* Bad Nauheim, 16. Juli. Der geflüchtete Bureaugehilfe M. Schm. wurde in einem in der

nommen.

Marttberigte.

Wachtmeisters Kasper um Genehmigung zur Belassung Borstadt gelegenen Gasthaus entdeckt und in Haft ge­sine: seitherigen Abortgrube im Hause Grünbergerstraße 35. -3. Verlegung der Wasserleitung in der Dreihäusergasse. 4. Entlüftung der Wasserleitung von Queckborn. Beschaffung eines Kasseschranks für das Polizeiamt. Versicherung der Bestände des oberhessischen Geschichts­Beficht dermaßen güter zur Wage und dann direkt zu den bereitstehenden vereins gegen Diebstahl. 8. Errichtung einer Trinter­r Ursprung der Esenbahnwaggons veranlaßt würde. Die Kammer war der An- heilstätte 9. Besuch des Roten Kreuz- Vereins um Unterftüßung für das südwestafrikanische Expeditionsforps. 10. Beschaffung von Tuberkulose- Wertblättern.- 11.

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Ablieferung gewartet werden müsse, bis von dem betreffenden Beamten der Güterabfertigung die Ueberführung der Stück

tet sicht, daß das jezige Annahmeverfahren für die Frachtführer zu umständlich und zeitraubend ist und beschloß deshalb, hier gibt das eine Beschleunigung der Büterannahme, nötigenfalls burch

ft er nur bon herabhängenden ( folget mir) be em darum, meil Bald drapieren daß er mellen. ibn quer über bel zu Better ſchüßt.

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Einstellung eines zahlreicheren Annahmepersonals, zu befür­worten. Ferner wird über den schlechten Zustand der im fläbtischen Besize befindlichen Zufuhrstraßen zum Güterbahn­of lage geführt. Hierbei handelt es sich sowohl um den Teil der Zufuhrstraße zwischen der Unterführung des Bahn­damms und der Geilfuß'schen Besitzung bis zum Beginn des der Bahn gehörigen Straßenfstückes, als auch um die Zu fuhrstraße zwischen der Eisenbahnbrücke im Zuge der ver­längerten Alinifftraße und den Lagerhäusern an der früheren Man bevorzugte Margarethenhütte. Die Kammer hält diese Klage für durch von namhaften aus berechtigt und beschloß, die Verwaltung der Stadt Gießen um eine bessere Instandsetzung dieser Straßen zu ersuchen. 3. Schalterräume der Reichsbantneben­ftelle Gießen. Die Schalterräume der Reichsbank­nebenstelle zu Gießen haben sich gegenüber dem starken Ver­tehr als unzureichend erwiesen. Auch wird es als ein Mangel empfunden, daß im Gebäude der Reichsbankneben­ftelle teine Tresoranlagen zur Vermietung an Private vor­handen sind. Die Kammer beschloß, an das Reichsbank­direktorium das Ersuchen zu richten, die Erbauung eines neuen Geschäftsgebäudes für die hiesige Reichsbanknebenstelle in die Wege zu leiten, das den Anforderungen des fort­dauernd steigenden Verkehrs zu entsprechen vermag und gleichzeitig auch dem Geschäftsverkehr der später für den

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4. Shalterräume der Bezirkstasse I. in Gießen. Auch die Schalterräume der hiesigen Bezirkskasse find für den Zahlungsverkehr viel zu beschränkt. Die Kammer wird wegen einer Erweiterung der Geschäftsräume beim Großh. Ministerium der Finanzen vorstellig werden.

5. Ausschreibungen von Lieferungen durch bie Großh. Kreisbauämter. Es hat sich als ein Rißftand herausgestellt, daß bei den Ausschreibungen der Großh. Kreisbauämter die Bedingungen an die Interessenten immer abgegeben werden. Da die Ausschreibungen oft fehr spät erfolgen, so ist eine Beteiligung an den Submissionen vielen Fällen nicht möglich. Die Stammer erklärte sich bereit, auf eine Aenderung des jeßigen Berfahrens hinzuwirken.

6. Wahl eines Syndikus. Durch den Weggang des jeßigen Syndikus ift die Syndikusstelle bei der Handels. fammer neu zu befeßen. Die Kammer wählte als Syndikus mit bisher Sekretär der Großb. Handelskammer in Offenbach a. M. 7. Eingänge. Der Handelskammer sind verschiedene Mitteilungen zugegangen. Die Eingänge fönnen während der üblichen Geschäftszeit im Bureau der Handelskammer eingesehen werden.M- 29

Birkung vom 1. ab Herrn Dr. Js. Zeidler,

Lokales.

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Erweiterung des Schlachthofes und Erbauung einer Kühlhalle.

** Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Wilhelm Buß aus Holzheim eine Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Dornheim, dem Schulamtsaspiranten Friedrich Wilhelm Held aus Nieder- Flörsheim, eine Lehrer­stelle an der Gemeindeschule zu Ober- Ofleiden. Bestätigt wurde der auf die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ober­Bessingen präsentierte Schulamtsaspirant Heinrich Ohly aus Holzheim für diese Stelle.

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* Seiner Zeit beteiligten sich auch die Schülerinnen der höheren und erweiterten Mädchenschule zu Gießen an der Flottenspende, die dem Kaifer bei seiner silbernen Hochzeit zur Verwendung für unsere Flotte überreicht wurde. In Anerkennung des durch diese Sammlung betätigten Patriotismus hat das Kaiserpaar der Schule ein Gedent­Majestäten trägt. blatt gestiftet, daß die eigenhändige Unterschrift der beiden

Die

Die Hessische Vereinigung für Bolts. funde hielt gestern Nachmittag im Café Ebel zu Gießen ihre diesjährige Hauptversammlung ab, die von dem Vor­leitet wurde. Er begrüßte den als Gaft erschienenen Archiv­fizenden des Ausschusses Geheimrat Dr. Breidert ge­direktor Freiherr von Schent- Darmstadt und widmete dem vor furzen verstorbenen 1. Borsigenden der Vereinigung Prof. Dr. Strack- Gießen, einen warmen Nachruf. Mitgliederzahl beträgt rund 1100. Die Jahresrechnung weist einen Ueberschuß von 49,65 Mt. auf, die Einnahmen betragen 4541,87 Mt., die Ausgaben 4492,22 Mt., sodaß das Vermögen auf ca. 2588 r. angewachsen ist. Im Herbst 1905 fand die erste Tagung des deutschen Verbands für Volkskunde statt. Es wurde beschlossen, eine Biographie der Volkskunde für das 19. Jahrhundert in Angriff zu nehmen und eine wissenschaftliche Sammlung des deutschen Volksliedes zu bewerkstelligen; zu diesen Zwecke wurde eine Kommission gewählt. Der Vorsiz des deutschen Verbands wurde nach Gießen gelegt. Bei der Vorstandswahl wurden gewählt: Geheimer Justizrat Prof. Dr. Schmidt- Gießen, Prof. Dr. Wunsch, Prof. Dr. Helm, Oberlehrer Schmoll und A. Heichelheim. In den Ausschuß wurden gewählt: Geheimrat Prof. Dr. Behaghel, Dr. Hepding, Dietrich­Gießen, Kreisrat Fey, Dr. Falt, Dr. Schumacher, Dietrich: Darmstadt, Diehl- Hirschhorn, Harrmann- Darmstadt.

** Liebig Briefe. Herr Willy Valkenberg­Worms hat der Landesuniversität eine Anzahl Originalbriefe Justus von Liebigs geschenkt.

Gedenkfeier Laufach- Frohnhofen. Es war eine erhebende Gedenkfeier, welche zu Ehren der vor 40 Jahren in schweren Kämpfen gefallenen Krieger in Laufach und Fronhofen stattfand. Weitaus am stärksten waren die Hassia- Vereine erschienen. Dankbar erfreut waren die Veteranen von der Auf­merksamkeit des Großherzogs, welcher 16 prachtvolle Lorbeerkränze mit Schleifen, welche seinen Namenszug tragen, hatte niederlegen lassen.

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A Quedborn, 16. Juli. Auf dem Sägewerk Aff& Damer fiel dem Arbeiter Rau ein eiserner Strappen auf den Kopf und verlegte ihn schwer. In Münster fand Heinrich Gontrum entfielen 37 Stimmen, Beigeordneter Heß Samstag Bürgermeisterwahl statt. Auf Landwirt erhielt 34 Stimmen, ersterer ist somit gewählt. Sein Vater war seither Bürgermeister, da er aber schon 80 Jahre alt ift, lehnte er die Wiederwahl ab.

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Homberg, 16. Juli. Sonntag, den 5. August findet in Büßfeld der 2. Bezirtstag der Kriegerkameradschaft Hassia, Bezirk Homberg, statt.

17. Juli. * Minister Dittmar t. Der frühere hessische Der frühere hessische Juftizminifter Dr. Emil Dittmar ist am Sonntag Morgen in Darmstadt an den Folgen einer Blinddarmentzündung und Herzlähmung gestorben. Erz: llenz Dittmar hätte am 19. Juli sein 64. Lebensjahr vollendet. Als er am 10. Oftober v. J. von seinem Ministerposten zurücktrat, wurde vom Großherzog ausdrücklich betont, daß er die Ent­laffung nur infolge der geschwächten Gesundheit bewilligt habe und es wurde ihm für seine langjährigen treuen und ausgezeichneten Dienste" das Großkreuz des Verdienst­ordens Philipps des Großmütigen verliehen. Im Anfang des Jahres 1870 wurde er als Advokat und Prokurator am Hofgericht der Provinz Oberhessen zu Gießen zu­gelaffen. 1888 wurde er an die Regierung berufen und war als Minifterialrat, nicht viel später wurde er zum Geheimrat ernannt, auch wurde ihm mit dem Titel und dem Rang eines Ministerialdirektors die Funktion als Vor­ftand des Minifteriums der Justiz übertragen. Am 9. Juni 98 burde er zum Präsidenten des Ministeriums der Justiz und wenige Wochen später im neuen Minifterium Rothe zum Suftizminister befördert. Der Verstorbene hat also neun Jahre hindurch und gerade in der schwierigsten und ver­antwortlichsten Beit den Posten des Justizministers bekleidet. Er galt allgemein als ein hervorragender Jurist und hat sich besonders um die Beratung und rasche Durchführung des Bürgerlichen Gesetzbuches in Hessen verdient gemacht.* Lauterbach, 16. Juli. Geschent. Dem Zweig­Als charaktervoller Mann von vornehmer Gesinnung ha: er verein Lauterbach des Vogelsberger Höhenflubs sind von auch sonst an der Verbesserung der hessischen Gesetzgebung einem ungenannten Wohltäter 50 harmonisch abgestimmte im reichem Maße mitgewirkt. In den politischen Kreisen Glocken für die in der Nähe von Hochwaldhausen weidenden ssens wird man dem Verstorbenen sowohl als Mensch Kühe, sowie eine reichhaltige Voltsbücherei in besonders eals Minister ein ehrendes Andenken bewahren. Als dazu angefertigtem Schrank überwiesen worden.

§ Schotten, 16. Juli. In dem Verfahren zur An­legung des Grundbuch für die Gemarkung Siechen hausen beginnt die Anmeldungsfrist am 1. August und endigt am 31. Oktober.

Gedern, 16. Juli. Der Vogelsberger Sängerbund hielt gestern hter sein Bundesfest in An­wesenheit der 10 Bundesvereine, sowie zahlreicher Gäste aus allen Teilen des Vogelsbergs. Lehrer Schad- Gedern hielt die Begrüßungsrede und der Bundespräsident Hofmann­Volfartshain die Feftrede.

teßen. 17. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ber Bfb. 110-1.20 Mt., Subnerete der Stüd 6--7 Bfa., Enteneier St. 0-0 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg., Erbsen per Pfd. 22 Pfg., Linsen per Pfd. 32 Pfg., Tauben ber Baar 0.80-1.00 Mr., Hühner per Stüd 1.00-1.60 Mt., Hahnen per Stüd 0.80-1.80 mt., Enten per Stüd 1.80-2.20 mt., Gänse ver Pfd. 00-00 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 78-86 Pfg., Rind­fleisch per Pfd. 70-72 Pfg., Schweinefleisch per Pfd. 80-91 Bfg. Schweinefleisch gesalzen per Pfd. 94-00 Pfa., Kalbfleisch per Pfd. 80-84 Bfg., Hammelfleisch per Pfd. 60-80 Pig., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00-7.00 Mt., Zwiebeln per 3tr. 6.00-8.00 Mr., Weiskraut per 3tr. 00-00 wt., per St. 10-30 Pfg., Aepfel per 3tr. 00-00 mt., Zwetschenper 3tr. 0.00 0.00 Mt., Kirschen per Bfd. 30-40 Bfg., Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochen­marktverkehrs dürfen bis Beginn der Marktzeit überhaupt nicht und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umherzieher

feilgeboten werden.

Frankfurt a. M., 16. Juli. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiefiaer und Wetterauer mr 18.90-19.00, furhessischer Mr. 18.80-18.90 Roggen, hiesiger mr. 00.00-00.00, russischer Mr. 16.30-17.00 Gerste, hiesige Mr. 17.25 bis 17.75, Pfälzer Mt. 17.00 bis 17.50, fränkischer Mr. 17.75-18.00, Riedgerste Mt. 17.- bis 18.25 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mr. 17.00-18.50, furhessischer Mr. 17.00-18 75, bab erischer Mr. 00.00-00.00, mais, Mixed Mr. 13.50-13.50. Alles bro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marten Mr. 28.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.75, feinere Marken Mt. 25.75-27.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24.25-24.75, feinete Marken Mr. 25.00-25.75, hiesiges Nr. 4, Mr. 20.75-21.25 feinere Marfen Mt. 22-22.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 24. bt 24.50, do. 1 Mt. 22.25-22.75, bo. 2 Mt. 18.00-19. Weizen­schalen Mr. 5.00-5.15, Weizentleie Mt. 5.00--5.20, Roggentleie Mr. 5.50-5.60, Weizenfuttermehl Mt. 6.75-7.75.

Notierungen der Frankfurter Viehmarktpreise Frankfurt a. M., 16. Juli 1906. Zum Verkauf standen: 517 Ochsen, 115 Bullen, 885 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 360 Kälber, 221 Schafe und Hämmel, 1364 Schweine, 0 Biege 0 Ziegen- und Schaflämmer.

Bezahl wurden für 100 fund: Schlacht- Lebenb­chien:

a. bollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren

b. junge fleischige, nicht ausgemästete unu ältere ausgemäftete

c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere

Bullen:

a. vollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut ge­nährte ältere

Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. bollfleischige ausgemäßtete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. vollfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren

c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder)

d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder)

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M

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82-84

-

74-76

67-69 72-74 71-73

-

75-76

-

72-74

-

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Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gieße er Fleisch und Brotpreise am 16. Juli 1906.

Ochsen Kälber Schweine

Höchste Schlachtviehpreise

in Frankfurt a. M.

Fletchpreise

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50 kg Schlachtgewicht 82-84 m. 1/2 kg 78-86 Bf.

96-100 Pf. do. 80-84" 74-75

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do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do.

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Brotpreise in Gießen

19.20-00.00 m.

Weißbrot 2 kg 54 Bf.

17.50-00 00 Schwarzbr. do. 50

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Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 17. Juli. Vielfach heiter, trocken, nach fühler Nacht am Tage etwas wärmer, schwachwindig.

( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.)

Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen.

Unverdaulichkeit, die Geißel der Menschheit, durch die die meisten anderen Krankheiten entstehen, wird durch Anwendung von Ferromanganin in furzer Zeit beseitigt und der normale Gesundheits­zustand wieder bergestellt. Es gibt kaum eine Familie, in der Ferro­manganin nicht ein hochgeschäßtes Hausmittel ist. Preis Mt. 2.50 die Flasche, in Apotheken zu haben. Ferromanganin enthält: Eisen 0,5, Mangan 0,1, 3uder 18, Alkohol und Kognat 15, Rest destil. Waffer und aromat. Bestandteile.