legion, der um die Revision des Prozesses verdiente Wiajor Targe als Offizier- Anwärter für die Ehrentegion verzenet, Der Pariser Gemeinderat wird eine Straße mit dem Namen Emile Zola belegen.
Und somit ist das Werk der Gerechtigkeit und der Blorifizierung der Wahrheit bis zum legten Ende getan, die Tapferteit der Ueberzeugung, die Intelligenz hat gefiegt über bie strupellose bewußte Lüge und die bornierte Beschränktheit. Dreyfus fann nun ruhig in der Versenkung des Privat lebens verschwinden, die streberhafte Eigenart seiner Pers sönlichkeit irug seinerzeit dazu bei, ihn zum Objekt zu machen, als die nationalistische Meute ein Opjer suchte. Da Interesse an ihm ist erloschen. Aber daß die Idee des Rechtes gen eine Welt voll rücksichtsloser Macht sich durch ringen tonnte, gereicht den Franzosen und der französischen Republit zur Ehre. Die ganze zivilisierte Menschheit hat Teil an diesem Triumph. J. F.
Nab und Fern.
† Von der Kaise gruft in Aachen. In der Münster irche in Aachen wird der fostbare Schrein, in dem seit dem 13. Jahrhundert die Gebeine Karls des Großen ruhen, auf Wunsch des Kaisers Wilhelm geöffnet. Die Eröffnung erfolgt jum Studium der fostbaren alten Burpurgewänder, in die die Bebeine des Kaisers eingehüllt sind.
† Zur Bierirage. In Chemnitz hat eine von 1000 Bastwirten aus Chemnitz und Umgegend besuchte Versamm lung beschlossen, folgende Erhöhungen im Preise des Bieres eintreten zu lassen: Lager und Böhmisch 4/10 17 Pfg., 5/10 20 Pfg., Bayerisch% Liter 15 Pfg., 4/10 Liter 25 Pfg., Einfach 5/10 10 Pfg. und Zuckerbier 15 Pig. In Duisburg haben die Brauereien beschlossen, eine eigene Vereinigung zu gründen, um auf diese Weise sich dem Einflusse des chemischwestfälischen Brauereiverbandes zu entziehen.
† Havarie eines Schnelldampfers. Der Dampfer Deutschland" von der Hamburg- Amerita- Linie ist beim Ausfahren aus dem Hafen von Dover mit dem Prinz of WalesBier tollidiert. Der Dampfer erlitt erhebliche Beschädigungen oberhalb und unter der Wasserlinie und fonnte die Fahrt nach Newport nicht fortseßen. Die Passagiere und die Post wurden gelandet und werden mit einem anderen Dampfer nach Newyork befördert. Der Dampfer ,, Deutschland" geht zur Reparatur nach Hamburg zurüd.
Kunststadt habe schon stark gelitten, schr Unrecht haben. Betrachtet nur die im Festichmuck prangenden Straßen, die monumentalen Prachtbauten auf dem Festplaß, deren innere und äußere Ausstattung, dann seht ihr was unsere heimische Kunst zu leisten vermag, und doch ist das nur eine fleine Probe
† Todessturz vom Balkon. Die Gattin des Kapellmeisters Lohse am Kölner Stadttheater stürzte sich von dem Balton ihrer im druten Stod belegenen Wohnung auf das Straßenpflaster. Der Tod trat sofort ein. Die unglückliche war vor kurzem aus einer Nerven heilanstalt zurückgekehrt. Nach anderen Meldungen soll die Bedauernswerte gieſtig bölig gesund sein, und der Sturz durch Nachgeben des Geiles eines Kohlenaufzuges bewerkstelligt worden sein.
† Ergriffene Attentäterin. Vor einiger Zeit erregte ein Attentat Aussehen, das von einer Frau auf den Kapell. meister des Königsgrenadier- Regiments in Liegnig verüb wurde. Die Attentäterin, die Restaurateurs- Witwe Haberstroh wurde flüchtig. Sie ist jetzt in Aachen ergriffen worden.
davon.
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Nach den Entwürfen des Professors Emanuel Seidl ist die ganze Stadt einheitlich geschmückt worden. Große Straßenzüge sind durch architektonische Wilder, durch Baum Ausschmückungen und durch einheitliche Farben- und Blumendes forationen zu wundervoll wirkenden Straßenbildern zusammen gefaßt worden. Man sagt, daß die ganze Münchener Künst lerschaft auf den Beinen gewesen ist; jedenfalls sind mit allen denkbaren Mitteln die malerischesten Effekte erzielt worden. Es ist sehr erklärlich, daß für diese Ausschmüdung allein an Beihilfen 100 000 Mart aufgewendet worden sind. In ihrer Schönheit und Eigenart legt diese Deforation wieder einmal beredtes Zeugnis dancn ab, was Münchens Künstlerund Bürgerfinn vermag. Eine imposante via triumphalis führt von der Maximiliansstraße bis zum Karlsplay, und prachtvoll macht sich auch die Ausschmüdung des Sandlinger Torplages. Durch die geschmüdten Straßenzüge wird sich der große Festzug bewegen. Man hat davon abgesehen, den Festzug in der bisher üblichen schematischen Weise auszuge stalten, und wird ihn vielmehr in den Biedermeierstil einfleiden und so unter Heranziehung des oberbayerischen Milicus eine durchaus volkstümliche Veranstaltung schaffen.
† Verhängnisvolle Ohrfeigen. In einem Ver gnügungslofal zu Aachen fam es in angeheiterter Stimmung zu einem Renkontre zwischen einem diegierungsrat und einem auswärts domizilierenden Doktor der Chemie. Im Verlau des Wortwechsels versezte der letztere dem Regierungsrat ein paar schallende Ohrfeigen. Der Regierungspräsident sandte den Rat auf Urlaub mit dem Ersuchen, um seine Versegung einzutommen.
† Eine Katastrophe auf einem Militär- Ulebungsplaße. Auf dem Uebungsplage des 4. Bayerischen Artillerie- Regiments bei Augsburg explodierten vor Beginn der Uebung 45 Kanonen schläge, die zu den Zulufriegen benuẞt werden sollten. Drei Unteroffiziere und vier Artilleristen irugen sehr schwere Ver legungen davon. Sie sind am ganzen Körper mit Brand wunden bedeckt, die Uniform hing ihnen meistens in verkohlten Fezen vom Leibe. Einem Mann wurden die Augen heraus getrieben, die Baden teilweise weggerissen und die Kopfhaul völlig versengt.
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Und auch auf dem Festplatz, der Theresienwiese, auf der alljährlich das große Oftoberfest abgehalten wird, fann man mit staunendem Blid sehen, was da alles geschaffen wurde. Alle Bauten, von der tolossalen Festhalle angefangen bis zu den zahlreichen Erholungsstätten, Sie find alle im Alt Münchener- und Biedermeierstil gehalten, der in seiner Eigenart gerade auf die Fremden großen Eindrud machen dürfte. Auch die Schüßendult", wie der Minchener den der Erholung und dem Vergnügen geweihten Teil des Schüßenplatzes nennt, die Vogelwiese", die Stätte des unumgänglichen Amüsements für die Schüßen, ist ganz im Alt- Münchener Stil gehalten. Das Hauptinteresse auf diesem Plage erweckt hei den Schützen natürlich der Gabentempel, der die fünstlerisch und materiell äußerst wertvollen Schäße birgt, die dem zielsicheren Schützen winfen. Es befinden sich darunter Beiträge des Kaisers, des Prinzregenten, des deutschen Kronprinzen, der Könige von Württem berg und Sachsen und der Großherzöge von Baden und Luxemburg, sowie der Stadtgemeinde München, die dafür allein 12 000 Mark gestiftet hat.
† Die bestohlene Kompagnie- Kaffe. Bei der zweiten Kompagnie des Pionierbataillons Nr. 8 wurden seit Jahres frist eine Reihe Diebstähle verübt. Damit hing auch die ver urteilung des Sanitätsjeldwebels Schirmer vor dem Kriegs. gericht in Koblenz zusammen. Neuerdings wurde Kompagnie- Kasse erbrochen und 500 Wiart entwendet. 1st trop eifrigter Nachforschungen nicht gelungen, Anhalis punkte für den Diebstahl zu entdecken.
3.3)
Bei
† Explosion im chemischen Laboratorium. Versuchen im chemischen Laboratorium des landwirtschaftlichen Instituts der Universität Göttingen explodierte ein chemische Dien. Ein Studierender, der mit den Versuchen beschäftigt war, wurde sehr schwer verlegt. Glassplitter drangen ihm ins Gesicht und in den Obertörper, und von der einen Hand wurden ihm mehrere Finger abgerissen.
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† Eisenbahn Zusammenstoß. Bei der Station Villaverde de Trucios in Spanien stieß ein Expreßzug mit einem Güterzuge zusammen. Gegen zwanzig Personen er litten Verlegungen.
dieser Modus ein ziemliches Verkehrshindernis auf den Stationen bedeuten, und sodann ist es im Hinblick auf Eisenbahnunfälle nicht ohne Gefahr.
Doch das Fest, das wir feiern, hat ja eine viel höhere Bedeutung, es soll ein Verbrüderungsfest sein zwischen Nord und Süd, Osten und Westen. Aus allen Gauen unseres weiten Vaterlandes sind die Schützenbrüder herbeigeeilt, und brüderlich wurden sie aufgenommen, aufs herzlichste begrüßt. Doch noch von viel weiter her strömten dem Fest Schaaren von Gästen zu, aus dem verbündeten Nachbarlande Desterreich, aus der Schweiz, ja selbst aus Frankreich, Italien, Belgien, und Skandinavien. Ebenso begrüßenswert ist, daß die DeutschAmerikaner in einer noch nie dagewesenen Zahl zu der nationalen Veranstaltung erscheinen, und damit die Bande, die sie mit der alten beimat verknüpfen, aufs neue festigen. Und des Königreichs Bayern Verweser, der greise Prinzregent Luitpold, hat durch die Uebernahme des Protektorats über das ganze Fest gezeigt, daß er dessen nationale Bedeutung wohl zu würdigen we ß. A. L
† Ein Ballfest durch Blißschlag gestört. In Wellsford in Kanada schlug der Blitz in in Etablissement ein, in dem ein Tanzfest statisand und ging an der elettrischen Leitung in den Ballsaal hinein. Ein junges Mädchen, das gerade eine elettriche Glocke läutete, wurde auf der Stelle getötet zwanzig Personen wurden verlegt und betäubt. Es entstand eine schreckliche Panit. Bei dem Gedränge an den Aus gängen erlitten weitere hundert Personen erhebliche Ver legungen.
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Eisenbahnräuber.
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- Die Folter griechischer Schuhware empfindlicher Weise b Griechin, die feit fünf Caterin. Als das Ma beißes Del über die fochende Eier unter ih Sande gebunden hatte. er das bedauernswert Bittens einen ganzen ein fehr hohes Fieber einen Arzt rufen. Da gebracht, wo es alsbald Der beftialische Schuhm
Zunächst ist vom prusischen Eisenbahnministerium eine schärfere Ueberwachung der Schnellzüge angeordnet, in denen die Raubanjälle meist geschehen und die dazu naturgemäß die meiste Gelegenheit bieten. Auf den Haltestellen muß neuer dings das ganze Bahnhofs-, nicht nur das Zugpersonal, die Schnellzüge nachsehen. Liegen verdachterrenende Umstände bor, so begleitet ein Schaffner die Retenden in einem Neben abteil. Es liegt ferner in der Absicht, Geheimpolizisten zur Ueberwachung der Züge anzustellen, wie sie in Baden mit gutem Erfolg wirten.
Eine besondere Möglichkeit, sich vor Beraubungen und Eigentums- Verlust zuschüßen, liegt in der Hand der Reisenden selbst. Sie sollten überhaupt keine größeren Summen in bar oder in Papiergeld bei sich führen, sondern dafür ein Scheckbuch benutzen, mit dem die Räuber nichts anfangen önnen, das den Reijenden aber das Geld vollfoninten zu erseßen im stande ist. Ueberall findet sich doch bereits ein Kaufmann oder Hotelier, der die Einlösung der Schecs ernimmt. Es ist eine Tatsache, daß man sich in Italien, tem Eldorado der Briganten, gegen kaubanfälle aur den tjenbahnen da gegen schüßt, daß man größere Summen nicht mit auf die Reise nimmt, sondern sich des Schedbuches oder der An weisung bedient.
Die zunehmende Unsicherheit bei Bahnfahrten.- Schon wieder ist ein Reisender während der Fahrt in ber Eisenbahn beraubt worden. Auf der Strecke LetmatheNachrodt in Westfalen drangen zwei vermummte Männer in ein Abteil des Zuges und raubten dem einzigen Insassen die Börse. Dann sprangen die Räuber aus dem in voller Fahrt befindlichen Zuge.
XV. Deutsches Bundesschießen. Sonder- Bericht.) München, 14. Juli. Heute hat der Prinzregent, inmitten seines Hofstaates, in der von mehreren tausend Personen bis auf den letzten Blaß gefülten Festhalle, das XV. Deutsche Bundes. schießen, mit einer herzlich gehaltenen Begrüßungsan sprache eröffnet. Nun kann der friedliche Wettstreit um die Würde des deutschen Schüßentönigs beginnen, von morgen an schon werden die Büchsen auf allen Ständen lustig knallen, werden die Zieler, die Scheibenmändl"" frohlodend Kernschüsse anzeigen und der Rummel auf der Festwiese seinen Anfang nehmen.
Das wäre binnen furzer Frist der dritte Eisenbahnraub. Der erste war der Ueberfall des Kammerherrn von Zizewiß, dann folgte die Beraubung der Frau Geheimrat Noelle, und jezt tritt der Vetmather Fall in die Erscheinung.
Wer jetzt sich unser schönes Jsar- Athen ansieht, der wird sich mit eigenen Augen überzeugen fönnen, daß diejenigen, die neidvoll oder hämisch behaupteten, der Ruf Münchens als
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Ellerandrien gebracht, gerichtshof abgeurteilt Krieg gegen merita jest maffenb Rauchen von 8igarett heinenden Tabaksröll Ibon Chicago befchäftig Gargnagelfrage". G gegründet, die den geweibt ift. Hier fin die in grellen Farben rauchens ausmalen, ic Teufel die fleinen ro Thurz Ermahnungen in Vein andermal mit 58 beißen z. B. Windeme Nervenzerstörer ufw
Ist es auch immer eine unangenehme Sache, mit einem desparaten Burschen im Eisenbahn- Abteil zusammenzutreffen, so bietet doch der Umstand eine größere Sicherhe t, daß man teine größeren Beträge bei sich trägt.
Aus dem Gerichtsfaal.
§ Betrugsprozeß Zander. Der Vertreter der Anflagebehörde, Staatsanwalt Schwedersty, fuhr in seinem Plaidoyer jort und ersucht die Frage nach fahrlässigem Meineid zu bejahen, da der Angeflagte in allergrößiem Maße fahrlässig, ja sogar frivol den Offenbarungseid geleistet hat. Bei Frau von Bander fann, 10 fährt der Staatsanwalt fort, die Anflage des Falscheides inbezug auf den Offenbarungss eid nicht aufrecht erhalten werden. In den Betrugsfällen Moll und Wiensching fönnen dem Angeklagten von Bander nur im ersten Falle mildernde Umstände zugebilligt werden. Auch in dem Falle der Untreue, begangen durch unterschlagung der Hauptmann Müllerschen Gelder fönnen mil dernde Umstände zugebilligt werden, die Anflage wegen Un treue inbezug auf die Chemnizer Bergwerksgesellschaft ist dagegen fallen gelassen. Zum Schluß seines Plaidoyers wiederholt der Staatsanwalt nochmals die Bitte an die Geschworenen ohne Ansehen der Person, ohne falsches Mitleid" zu richten. Justizrat Mammroth beantragte nach vier stündigem Plaidoyer vor den Geschworenen den Freispruch seines Klienten in allen Bunften der Antlage.
Es wäre indessen falsch, wollte man damit die Reihe der Vorfälle für abgeschlossen halten, die zur Schädigung von Eisenbahnreisenden geführt haben. Wenn es sich auch nicht um sensationelle Raubanfälle handelt, so werden doch Diebstähle auf Eisenbahnfahrten bekannt, die beträchtliche Summen betreffen. Einige davon seien schon zur Warnung für unsere Leser zusammengestellt. Eine Lehrerin verließ auf der Fahrt nach Hannover ihren Abteil im D- 8uge, um im Speisemagen das Diner einzunehmen. Als sie an ihren Platz zurückkehren wollte, fand sie die Tür des Abteils geschlossen, und die nach dem Gang führenden Fenster waren mittelst der Gardinen ver hüllt. Auf ihre Versuche, in den Abteil zu gelangen, rief eine Stimme von innen:" Die Tür ist geschlossen!" Die Dame holte Hilfe aus dem Speisewagen, und als verschiedene Herren sehr energisch Deffnung der Tür verlangten, trat ein Bediensteter des Speisewagens heraus. Es zeigte sich, daß das Handgepäck der Dame durchsucht war. In einem anderen Falle waren einer Dame aus einer im D- 3ug- Abteil liegenden Reisetasche 1500 Marf entwendet. Sie hat ebensowenig von dem Geld etwas wieder gesehen, wie ein preußischer Land tagsabgeordneter, der in einem Coupée erster Klasse ein Portefeuille mit 13 000 Marf hatte liegen lassen und den Verlust erst bemerkte, als der D- Bug die Station schon ver lassen hatte, auf der der Passagier ausgestiegen war.
Alle diese Affairen haben sich in D- 3ügen ereignet, ein Beweis, daß deren Einrichtung allein nicht vor Verlusten an Eigentum schüßt.
Schuhmaßregeln.
§ Strafverfolgung gegen die Fürstin Wrede. Die in einem Sanatorium untergebrachte Fürstin Wrede soll nun doch wegen Diebstahls und Unterschlagung von Silbersachen unter Anflage gestellt werden. Auf Grund der ärztlichen Gutachten hat das Landgericht in Güstrow beschlossen, die Strafverfolgung gegen die Fürstin wieder aufzunehmen.
Es ist kein Wunder, daß man angesichts der sich häufenden Raub- und Diebstahlsfälle auf Abwehr und Schutz gegen derlei Vortommnisse bedacht ist.
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Vermischtes.
Eine Anprobe vor Gericht. Die französischen Richter behandeln Konflikte, die die weibliche Eleganz be treffen, mit gebührendem Ernst und geben den Pariser Mode damen, wie ein in diesen Tagen geschehener Vorfall beweist, In gründlich motivierten Urteilen Ratschläge, die fast Lektionen sind. Die Anprobe, die im Leben einer hübschen Pariserin einen so hervorragenden Platz einnimmt, die Anprobe erschien der Themis durchaus nicht als ein ernster Betrachtung un würdiger Gegenstand. Und die Richter des Seine- Tribunals, haben in einer Streitsache zwischen einer Schneiderin und einer Kundin, die vor Gericht behauptete, daß ihre Mieder troß zwölf Anproben nicht sitzen wollten, rund und nett er flärt, daß zwölf Anproben doch wohl etwas zuviel seien. Das läßt darauf schließen", fügten sie mit großer Weisheit hinzu ,,, daß die Untüchtigkeit der Schneiderin ebenso gros ist wie die Hartnäckigkeit der Kundin." Streng aber gerecht! Hühnerfleisch in laschen. Die Fleischpacker von Chikago machen jezt verzweifelte Anstrengungen, sich das so gänzlich verlorene Vertrauen des Publikums wieder zu er obern. An Stelle der Büchsenfonserven, die von dem Bublifum nicht mehr gefauft wurden, find jetzt Flaschen mit Fleischpräparaten im Handel erschienen. Flaschen mit Hühner fleisch werden erstaunlich billig verkauft und haben offenbar lediglich den Zweck, das Publikum anzuloden. Eine Bad firma verkauft nur noch in hermetisch versiegelten Flaschen und Glastöpfen. Jeder dieser Töpfe trägt die Bescheinigung eines befannten Chemifers, daß der Inhalt als durchaus rein garantiert wird.
Es hat nicht an Vorschlägen gefehlt, von denen man sich eine erhöhte Sicherheit für die Reisenden verspricht. Sc hat man darauf hingewiesen, die die einzelnen Abteile trennenden Wände zu durchbrechen, damit die Reisenden von dem Nachbarabteile Hilje erwarten fönnen. Dagegen wird indessen eingewendet, daß damit die Einrichtung der besonderen Abteile für Frauen und Nichtraucher erschwert werde außerdem sind auch Fälle denkbar, in denen gerade die Gelegenheit, schnell von einem Abteil in den anderen zu gelangen, die Raubanfälle erleichtern fönnte.
Auch dem Vorschlage, die Türklinken an den äußeren Seiten der Wagentüren zu beseitigen, so daß diese von außer nur mittelst Schlüssel von dem Zugpersonal zu öffnen wären, stehen eisenbahntechnische Bedenten entaeaen. Einerieita mürdi
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fübrten, von einem eing theraubt. Der Räuber, Foren geglüdt ift, gro Büche zum Anhalten rou feigen und in einen
Tänzerinnen als Gastgeschenke. In Paris erzählt man sich, König Sisowath von Kambodscha habe bei seinem Besuch im Luxemburg- Palast, dem Präsidenten des Senats, Herrn Dubost, vier feiner Tänzerinnen, eine für ihn selbs und drei für die Quästoren angeboten. Herr Dubost foll aber geantwortet haben, er danke für das freundlich gemeinte Bastgeschent: es nicht Sitte. daß die Präsidenten des Paríaments sich beschenken lassen. Was dte Quastoren be treffe, so sei einer abwesend und verheiratet, und der zweite ebenfalls verheiratet. Er müsse in ihrem Namen ablehnen, ba es nicht Sitte sei, Tonzerinnen unter das eheliche Dach ju bringen.
-Der Automat als Schuhpußer. In Berlin find an verschiedenen Stellen Automaten aufgestellt, die dem Benußer die Schuhe puzen. Gegen Einwurf eines Zehnpfennigstüdes erscheinen vier freisförmige Bürsten, die sich fortwährend drehen und in die man den Fuß hineinsteckt. So wird das Schuhzeug in furzem blant gepuẞt.
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mebrobt von der Flinte Sertiachen 1c. bineinter undern angehalten und lündert, dann, nach gelu Finaldo leitmärta in bi
Die Reisekaffe im Pompadour. Einem Züricher Töchterchor, der fürzlich die Aarerschlucht bei Meiningen besuchte, begegnete ein arges Mißgeschic. Staunend betrachteten die Töchter die Wände der Schlucht und ehrfurchtsvoll neigte fich die Kassiererin des Vereins über das Brustgeländer, als ihr plöglich der Pompadour entfiel, der in blauen und grünen Scheinen das gesamte Vereinsvermögen, etwa 400 Franfen, enthielt. Nach wenigen Sefunden hatte die Tiefe das Opfer verschlungen. Der Verein aber war, aller Minel entblößt, in einer fatalen Lage. Doch der Telegraph arbeitet ja rasch, und nach einem furzen Zwangsaufenthalt tonnten die Damen weiterziehen.
Organisation taatsschuld. Nachd threr Sigung vom 13 forbenen Abgeordneten bgeordneten Haas den Mitgliede der Staat dneten Bähr in Herrnh nt, wird dies von Groß mehr zur öffentlichen Ker R. Am 1. Auguft ericabanthauptstelle in buntnebenstelle mi roberlehr eröffnet word * Refruteneinf ifters vom 30. Juni fruteneinstellung, sowei nad näherer Anordn it vom 9. bis einschlie bigen hat.
A Das goldene Wigner Boltsschulen, S icher Beteiligung der Edborstands, der amten Lehrerschaft der Bamstag ftatt. Der a. Um 12 Uhr ber Turnhalle der Stadtt
Dr. Die oberste Mädche inem Namen fei Ehre." Ansprache des Provinzi fnet. Er sprach: Aus brer übergebe ich S Ritterkreuz II. Alaffe Π. ßmütigen, es foll ein Sershaft und die Leif
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